Beiträge von Pallaswiese

    Typischerweise höhere Leistung/Zugkraft und dadurch bessere Fahrzeiten.
    Oh, und edit: niedrigere Betriebskosten, daher mehr Geld für längere oder mehr Züge.


    Wann rechnet sich die Elektrifizierung so, daß einerseits Kosten gespart werden, dadurch andererseits Mehrverkehr möglich wird? Das würde ich gerne einmal in einem Diagramm sehen, inwieweit durch verbesserte Fahrzeiten mehr Züge/Triebwagen möglich werden. Ich denke, daß die früheren Sparbrötchenmodelle an ihre Grenzen stoßen und nunmehr richtig nachgeklotzt werden muß, um die Infrastruktur auf die Höhe der Zeit zu bringen. Zweigleisige Begegnungsabschnitte und dichterer Takt sind unumgänglich. Dostos sind zwar wegen der Bahnsteiglängen das Mittel der Wahl, aber 2 Dostos sind kapazitätsmäßig eben nicht 2 mal 2 Einstöcker.


    [ ;( :evil: ] Man könnte natürlich auch eine weitere perspektivisch sechsspurige Schneise durch den Odenwald und um Darmstadt herum legen bzw. ausbauen. Dafür finden sich immer Fans, Politiker/innen und Lobbygruppen. Ich denke da an die frühere Autobahnplanung von der B45 bei Eppertshausen über Langen auf die A5 und dann weiter nach Rüsselsheim. So manche Vorleistungen sind da ja schon erbracht. Warum bislang diese Variante einer "Nordostumgehung" nicht ins Spiel gebrach wurde, verstehe ich ohnehin nicht. [/ ;( :evil: ]

    Ja, hat man. Zumindest hat das hochschulinterne Blättchen noch im vergangenen Jahr verlauten lassen, daß man bei der Sanierung der Straße auf die Gleise Rücksicht nehmen wolle und sie als "Zeitspur" wieder in die Straße integrieren würde.


    Diese Info habe ich auf Umwegen auch erhalten. Aber in dem verrosteten Zustand?


    Interessant finde ich ja, daß da nur ein Gleis gelegen hat. Die Strecke war aber zweigleisig konzessioniert worden und am späteren Karolinenplatz lagen auch schon zwei (es gibt dazu Bildbelege). Auch der HEAG-Geschäftsbericht für 1914 erwähnt zwei. Wurde das zweite auf den letzten hundert Metern 1914 nicht mehr fertig gestellt, kurze Zeit später wieder ausgegraben (Metallspende für Kanonen), fiel einem Bombentreffer zum Opfer, war dem Wirtschaftswunder im Weg, oder was? Hmmm ... ?(


    Und was mich am meisten wundert, das bis jetzt keiner einen Link zu dieser hochinterressanten Seite als weitere Info gelegt hatte:
    Gleise rund um das ehemalige Theater


    Irgendwie dachte ich, das ist bekannt, und habe mich nicht selbst verlinkt.

    Böse neue Welt, früher war ja sowieso alles besser.
    Statt sich über den Versuch der Hilfe zu freuen, wird nur gemeckert, furchtbar sowas. Wenn es so wichtig ist, fahr doch einfach selbst hin ?(


    Ja, früher gab es Analogknipsen, deren Bilder man nicht so einfach hochladen konnte, weil es auch kein Internet gab. Das war ... besser ?? Und heute? Gibt es geschlossene Gesellschaften bei Facebook. Das habe ich einfach festgestellt, das Meckern hast Du dazu gedichtet. Und was meine Reiselust betrifft. Ich fahre nicht mal schnell tausend Kilometer durch die Republik, nur um ein paar Bildchen zu machen. Als Alternative gibt es ja dieses Forum.

    Da ich seit knapp einem Jahr fernab von Darmstadt lebe, bitte ich um eure Mitarbeit.


    Ich habe per eMail erfahren, dass in der Hochschulstraße gebuddelt wird und dabei die 1914 verlegten Gleise, die laut Planung bis zum Riegerplatz führen sollten, freigelegt werden.


    Die Sonne am Wochenende lädt bestimmt dazu ein, diese Gleise zu dokumentieren. Über Bilder an dieser Stelle würde ich mich freuen. Wie lange diese Bauarbeiten dauern, weiß ich nicht, aber den Fortgang zu begleiten, könnte nicht schaden.

    Was ich mich frage: Eine frühere Ankunft ist ja nicht unattraktiv - aber funktioniert das auch in Frankfurt (Main) Hbf und vergleichbaren Bahnhöfen mit hoher Belegung?
    Könnte das z.B. auch in Köln Hbf klappen?


    Es nützt doch nichts, wenn der Zug früher vor dem Bahnhof steht, weil das Gleis noch belegt ist. Alternativ die Fahrgäste auf einen anderen Bahnsteig zu schicken, weil da ein Gleis frei ist. wäre auf Dauer ja auch nicht im Sinne des Erfinders.


    Ich gehe einmal davon aus, dass in der Regel belegte Fahrtraßen der verfrühten Einzug in den Frankfurter Hbf behindern, und zwar schon weit vor der Stadtgrenze. Und in Köln, da habe ich erst recht ernsthafte Zweifel. Das ist ja noch enger als Frankfurt.


    Natürlich wird dieser Bahnsteig nicht erst auf die letzte Minute festgelegt, aber vielleicht 10 Minuten vor Abfahrt oder 5 Minuten vor Ankunft - das ist durchaus nicht selten. Eher steht dort einfach keine Bahnsteignummer; man kann sich natürlich "auf Verdacht" zu dem Bahnsteig begeben, von dem der gewünschte Zug meistens abfährt, darf sich dann aber nicht beschweren, wenn er das doch nicht tut und eben zwei oder drei Bahnsteige weiter einfährt.


    Und siehe da, es funktioniert... :D


    Ich fand es in Frankreich sehr enervierend, mit steifem Genick darauf starren zu müssen, bis der Zug angezeigt wird. Und überhaupt ist es nützlich, schon vorab planen zu können, wo der Zug fährt. Ich vermute, dass es dennoch keinen so großen Unterschied zwischen F und D gibt. In F werden die Gleise nicht angezeigt, sind aber in der Regel dieselben. In D sind es in der Regel dieselben, werden auch vorab verkündet, nur im Detail ist es dann mitunter anders. Wie bei der Wagenreihung.


    Für den Frankfurter Hbf stelle ich mir das überhaupt sehr kuschelig vor, wenn die ganzen Massen sich nicht auf den Bahnsteigen verteilen, sondern vor dem großen Monitor in der Haupthalle stehen. Ganz zu schweigen von der Undurchdringlichkeit des Knubbels, der sich dann bildet.

    Ich will den Enthusiasmus ja nicht bremsen, aber Holger schrieb am Anfang:


    Zitat

    Die Wagennummer muß auf dem Bild erkennbar sein und Alleinmerkmal sein (d. h. "420333" als Bild für einen Wagen "333" zählt nicht oder "der Beiwagen da hinten ist der 4711" ebensowenig)


    Da fände ich einen "echten" 1690 doch glaubwürdiger.

    Neben den Schleswig-Holsteiner Twindexxen werden zur Zeit auch diejenigen für den Main-Neckar-Ried-Express getestet. Die Aufnahmen sind vom 25. August an der Strecke Dresden-Görlitz bei Seitschen. Wobei die Tests natürlich auf den elektrifizierten Strecken zwischen Dresden und Leipzig ablaufen. Abgeholt und wieder zurück gebracht werden sie durch Ludmillas.





    Ich empfand die von Anfang an als Unausgereift. Allein schon dieses seltsame "ich wischen langsam alle Anzeigen weg und dann kommen sie wieder".


    Ich hätte da die genialen Hinweisdisplays am Hauptbahnhof als meinen Favoriten anzubieten. Wenn es eine Meldung oder den Hinweis auf eine Betriebsstörung gibt, dann bewegen sich die Buchstaben in einer geradezu ultragemächlichen Geschwindigkeit vorwärts. Erwarten die Verantwortlichen für diese Glannzleistung allen Ernstes, daß man eine Viertelstunde vor der Infotafel stehen bliebt, um den gesamten langatmigen Text bis zum Ende erfassen zu können? Könnten die Experten da vielleicht einmal die Geschwindigkeit kalibrieren? Oder benötigen sie dazu eine neue Software, bei der man dann auch nicht weiß, was dann nicht funktioniert?


    Digitalstadt Darmstadt, da lach ich mir einen Ast ab. :D
    Angeber!
    Die basics nicht auf die Reihe kriegen, aber vollmundig rumtröten. :(

    Hoffe man kann jetzt alles sehen was man sehen möchte :)


    Trotz Adblocker bekomme ich Werbung für ein Playmate zu sehen. Das paßt zwar irgendwie zur Kirschenallee, aber nicht so sehr in dieses Forum. Nun gut, ich bin erwachsen und kann mich auf das Wesentliche konzentrieren, und das ist hier nicht das Playmate. Jedenfalls scheinen mir die Anzeigen schön groß im Sinne der Barrierefreiheit zu sein. Daß es dann nur 2 Angaben sind, finde ich verschmerzenswert, denn egal, ob mein Ziel der Hbf oder der Luisenplatz ist, ich kann ja jede Straßenbahn und jeden Bus nehmen und bin nicht darauf angewiesen, einen bestimmten Kundnochirgendwas angezeigt zu erhalten. Die verschiedenen K-Busse kann ich mir zur Not auch im Aushangsfahrplan ausgucken.

    Auch auf 1435mm kann man nicht so viel Schwung holen, um durch das Gebäude zu fahren, das mittlerweile auf der Trasse steht.


    Nun ja, dort läßt sich der Damm nach Osten hin erweitern. Auf der Ostseite sind noch blühende Landschaften und keine Einkaufszentren, Gewerbegebiete, Windparks oder Fußballstadien gebaut. Platz ist also vorhanden.