Beiträge von SchienenTanz

    Fraglich ist, ob das Planfeststellungsverfahren geeignet ist, um politische Entscheidungen zu treffen. Diese müssen im Vorlauf getroffen werden. Das Planfeststellungsverfahren überprüft, ob eine politische Entscheidung technisch, umweltverträglich, ausgewogen und ökonomisch umsetzbar und zulässig ist. Und es wird auch geprüft, ob das Ziel und der Zweck einer Maßnahme erreicht wird. Die BI hat im Vorlauf des Projektes keine politische Mehrheit finden können - noch nicht mal eine bedeutende parlamentarische Minderheit.


    Ist das Vorhaben zu teuer? Der Hochtaunuskreis und seine Gemeinden tragen gemeinschaftlich diese Investition für das Usinger Land. Der volkswirtschaftliche Nutzen ist größer als die Kosten. Der RMV und das Land unterstützen diese Entscheidung.


    Die 26 Wasserstofffahrzeuge sind für das Taunusnetz bestellt, Verträge abgeschlossen. Wer sollte zusätzlich noch Batteriefahrzeuge bestellen wollen? Warum sollte für die eine Taunusstrecke eine Extrawurst gebraten werden? Zusatzkosten, die aber weniger Nutzen bringen, wenig zweckdienlich sind und keine politische Mehrheit findet.


    Zu wünschen ist, dass die S5 in Friedrichsdorf dazu beflügelt bald nach Friedberg zu finden.

    Wenn der Westbahnhof erneuert und barrierefrei ausgebaut wurde, kann er als Knoten außerhalb der City sehr hilfreich sein. Eine Fahrzeitmehrung von max. 3 Minuten halte ich für akzeptabel. So verstehe ich es als Versprechen von Frank Nagel und der CDU in Frankfurt, dass sie ggf. auch durch Beschleunigungsmaßnahmen und Vorrangschaltungen für die Einhaltung dieser Grenze sorgen. So kann es gelingen.

    Was bringen Batteriezüge bei gleichen Fahrplan mehr als die jetzigen Dieselzüge? Bessere Luft aber nicht mehr Fahrgäste. Die Wasserstoffzüge sind bestellt, Batteriezüge würden zusätzlich gekauft werden. Stünden diese Züge bis 2023 zur Verfügung?

    Abgesehen davon, dass die Strecke von der Hohemark zum Großen Feldberg ja einen viel größeren Teil ausmacht als anschließend eine Strecke vom Feldberg nach Oberreifenberg, da kann ich das nicht so richtig nachvollziehen.

    Vielleicht ist es dann auch sinnvoller die Seilbahn vom Feldberg nach Oberreifenberg, dem größten Ort der Großgemeinde Schmitten, zu führen. Es ist nur ein Drittel der Strecke von der Hohemark zum Großen Feldberg. Verkehrspolitik ist auch Siedlungspolitik.

    Pardon, da war ich vielleicht etwas ungenau. Die Bezuschussung von Bund und Land könnte dadurch großzügiger werden. Frankfurt wird sich sicherlich nicht an der Finanzierung der Verlängerung der Verlängerung der U2 (Bad Homburg Bf - Kirdorf) beteiligen.

    Sinn und Ziel

    Sinn und Ziel der Streckenführung war es, eine schnelle Anbindung der einwohnerstarken Stadtteile im Nord-Westen (Dornholzhausen, Kirdorf und Gartenfeld) zu finden. Der Oberurseler Stadtteil Oberstedten kam als zusätzlicher Bonus dazu, da sowieso über Oberurseler Grund gefahren werden muss. Zudem wird die Finanzierung dadurch günstiger, dass drei Gemeinden angebunden sind (Frankfurt, Bad Homburg und Oberursel). Zum anderen wird der Nutzen und die Auslastung gesteigert.


    Eine Strecke durch den Kurpark ist in Bad Homburg unerwünscht. Vom Handel möchte man auch keine Bahn in der Luisenstraße sehen. Über den Hessenring oder ähnliche Fahrten durch die Stadt werden in diesem Jahrhundert nicht durchzusetzen sein.


    Möglich sehe ich als Ergänzung zur vorgestellten Stadtbahn „Stedter Bogen“ eine VGF-Straßenbahn von (Berkersheim S-Bahn, Harheim) Nieder-Eschbach und dann in Bad Homburg: Ober-Eschbacher Straße, Kaiser-Friedrich-Promenade, Höhestraße, Gluckensteinweg nach Dornholzhausen (Saalburg, Obernhain, Hessenpark). Mit einer Anbindung über die U2-Strecke sind Werkstattfahrten möglich.

    Vielen Dank! Also etwa so:?

    verlauf-u2.png

    Und verstehe ich das jetzt richtig: Dieses Brainstorming war jetzt erst, war also in dem Artikel von Anfang 2018 noch gar nicht in Sicht? In diesem ging es also gar nicht um eine Verlängerung in die Innenstadt?

    Ja, passt fast. Im Süden führt die Strecke parallel zur Niederstedter Straße (L3003) und zerschneidet nicht die Landschaft am Platzenberg. Der Artikel von Anfang 2018 hatte mit dem Brainstorming nur indirekt zu tun. Dies ist nun eine Weiterentwicklung und neue Alternative zu den vielen alten Ideen.

    Die überparteiliche Fahrgastlobby Hochtaunus hat diesen Entwurf erst in den letzten Monaten gemeinsam entwickelt.

    Warum sich die Artikel über die Google-Suche direkt öffnen, weiß ich nicht - es funktioniert einfach. Mag sein, dass das nicht so gewollt ist. Aber Illegal wird es dadurch nicht.

    Auf der Seite des BMVI habe ich die Pressemeldung noch nicht gefunden. Diese wird aber gewiss bald erscheinen. Andere Quellen werden die Meldung sicherlich morgen bringen.

    Kurz zusammengefasst:

    Das BMVI will einen Leitfaden ausarbeiten lassen, mit dem Kommunen und Verkehrsunternehmen ihre ÖPNV-Seilbahnprojekte strukturiert angehen können. Der Leitfaden soll neben der verkehrsplanerischen Verknüpfung mit dem ÖPNV auch die städtebauliche Integration und die Akzeptanz der Bevölkerung berücksichtigen.


    Tunnelfrei und fast problemfrei

    Ein zweiter Halt in Bad Homburg: "Auf der Steinkaut" bzw. "Bad Homburg Ost" ist fahrplanmäßig nicht auf der Strecke nach Friedrichsdorf möglich. Daher präferiere ich den Weg der Regionaltagende nicht durch den Tunnel zu führen, sondern nach diesem Halt weiter am Ostrand von Gonzenheim nach Ober-Erlenbach und weiter Richtung Bad Vilbel zu wählen. Will man Ober-Erlenbach mitnehmen, so ist diese Neubaustrecke auch nicht länger. Diese Verbindung stünde dann neben den halbstündigen Zügen der Regionaltagende auch den S5-Zwischentaktern in der HVZ zur Verfügung. Der Tunnel hat somit weniger Kapazitätsprobleme und durch die Weiterfahrt der S5-Zwischentakter stehen im Bahnhof mehr freie Bahnsteig(-zeiten) bereit. Eine Umspannung der Regionaltagende ist ebenfalls nicht notwendig.

    A-Strecke im neuen Takt

    Geht doch! U1 und U2 im 10 Minuten-Takt sowie U3 und U8 im 15 Minuten-Takt


    Minute Linie
    00,0 U1 - im 10 Minuten-Takt
    02,5 U8 - im 15 Minuten-Takt
    05,0 U2 - im 10 Minuten-Takt
    07,5 U3 - im 15 Minuten-Takt
    10,0 U1 - im 10 Minuten-Takt
    12,5 FREI
    15,0 U2 - im 10 Minuten-Takt
    17,5 U8 - im 15 Minuten-Takt
    20,0 U1 - im 10 Minuten-Takt
    22,5 U3 - im 15 Minuten-Takt
    25,0 U2 - im 10 Minuten-Takt
    27,5 FREI


    oder ein 9/12 Minuten-Takt (alternativ ein 10 Minuten-Takt) auf der U1 und U2 sowie ein 15 Minuten-Takt auf den Linien U3 und U8:


    Minute Linie
    00,0
    U1 - im 9/12 Minuten-Takt
    03,0 U8 - im 15 Minuten-Takt
    06,0 U2 - im 9/12 Minuten-Takt
    09,0 alternativ 10,0
    U1 - im 9/12 Minuten-Takt
    12,0 U3 - im 15 Minuten-Takt
    15,0 alternativ 16,0
    U2 - im 9/12 Minuten-Takt
    18,0 U8 - im 15 Minuten-Takt
    21,0 alternativ 20,0
    U1 - im 9/12 Minuten-Takt
    24,0 U3 - im 15 Minuten-Takt
    27,0 alternativ 26,0
    U2 - im 9/12 Minuten-Takt
    30,0
    U1 - im 9/12 Minuten-Takt

    OK! Zufahrt zum neuen VGF-Betriebshof für die Fahrzeuge der RTW:


    Die Möglichkeit des Übergangs östlich des S-Bahnhalts „Oberursel“ zur U-Bahnstrecke sollte nicht verbaut werden und eine Wiederherstellungsoption bestehen bleiben.


    Eine weitere Zufahrt könnte vom Nordwestzentrum erfolgen, so die Strecke bis dorthin gebaut wird. Die Verbindung über Bad Homburg ist sicherlich zu aufwendig.

    Im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Bahnhofs-Areals in Oberursel, soll dies von Seiten der Stadt Frankfurt eingebracht worden sein. Der Übergang östlich des S-Bahnhalts „Oberursel“ zur U-Bahnstrecke sollte als Möglichkeit bestehen bleiben.

    Am Standort des neuen VGF-Betriebshofs im Norden von Niederursel ist noch genügend Platz. Platz auch für eine "Stadtbahnsiedlung Krebsmühle"? Günstige Werkswohnungen für urbane U-Bahner mit kurzem Weg zur Arbeit? Mit einer U-Bahnstation "Krebsmühle" wäre das sicherlich ein interessanter Stadtteil. Es blieben ja noch ca. 300.000 m². Die Stadt Oberursel wird die Nähe zur Frankfurter Siedlung sicherlich abschrecken. „Die Flächennutzung wurde nicht als "Gewerbliche Baufläche, geplant" angegeben, sondern als "Sonstiges, geplant"“. Ich gehe davon aus, dass "Sonstiges" auch keine Wohnfläche mit einbezieht. Na ja.


    Wenn der neue VGF-Betriebshof parallel zur Autobahn angelegt würde, gäbe es eventuell noch die Möglichkeit einen Abzweig von der Ü-Bahnstrecke der U3 nach Kalbach-Nord über Riedberg-Nord zu installieren. Es könnte die U4 später von Enkheim nach Kalbach-Nord – bzw. im Wechsel mit dem Ziel „Oberursel Bahnhof“ – fahren. Für die U9 bliebe die Verbindung Seckbacher Landstraße – Nieder-Eschbach bzw. Bad Homburg.


    Angedacht ist wohl auch, am VGF-Betriebshof die Fahrzeuge der RTW abzustellen. Mit einem Übergang östlich des S-Bahnhalts „Oberursel“ zur U-Bahnstrecke können die Bahnen auf kurzem Weg ins Depot.

    Lang-, Voll- und Kurzzüge in Friedrichsdorf

    Ziel sollte es sein, die S-Bahnen in Friedrichsdorf nicht nur zu schwächen und zu stärken, sondern zu flügeln. Wenn eine S-Bahn mit 3 Wagen (Langzug) in Friedrichsdorf ankommt, werden die ersten 2 Wagen (Vollzug) vom letzten Wagen (Kurzzug) getrennt. Der Vollzug fährt dann weiter nach Usingen. Anstelle des Abstellens des einzelnen letzten Wagens in Friedrichsdorf, könnte dieser Kurzzug nach Friedberg fahren.

    Dazu müsste die Strecke zwischen Friedrichsdorf und Friedberg elektrifiziert werden. Abschrecken tun z.Z. die vielen zu niedrigen Brücken auf der Strecke. Ein Kurzzug würde von der Kapazität her auf dieser Strecke ausreichend sein. Zusätzliche Züge sind also für diese Strecke nicht nötig.

    Dem Güterverkehr stehen - zum Glück - die hohen Bahnsteige in Oberursel und Stierstein im Wege.

    Bis auf das Neubaugebiet in Nied hätte eine direkte Streckenführung kaum Erschließungspotential. Sossenheim ist schienenmäßig relativ unerschlossen .

    Bei der direkten Streckenführung kann Nied Ost z.B. an der Fußgängerbrücke und ggf. ein Halt Höchst Zuckerschwerdtstraße oder Griesheim Waldschulstraße bedacht werden. Der EBO-Halt kann anstelle von Nied Ost zur Mainzer Landstraße gelegt werden. Die direkte Streckenführung ist auch der schnellste Weg und könnte deshalb auch für eine Verlängerung nach Königstein ohne die Zwischenhalte zwischen Höchst und Europaviertel interessant sein.


    Sossenheim ist schienenmäßig relativ unerschlossen - aber auch ganz schön weit von der Strecke. Da bringt die RTW mehr. Es könnte eine Straßenbahn vom Bahnhof Rödelheim über die Westerbachstraße, Carl-Sonnenscheinstraße zum RTW-Halt Carl-Sonnenschein-Siedlung/Düsseldorfer Straße eine gute Ergänzung sein.

    Sollte die Strecke Höchst-Bad Soden letztendlich doch nach BOStrab befahren werden, macht eine Verlängerung der U5 nach Höchst und darüber hinaus Sinn. Für einen Abzweig zur neuen Schule am Römerhof sollte ein 15-Minuten-Takt ausreichend sein. Die Hauptstrecke nach Höchst sollte parallel zur Eisenbahnstrecke verlaufen. Teile des Güterbahndamms sind noch vorhanden. Auf eine Zweisystembahn könnte verzichtet werden. Ein 7,5-Minutentakt nach Höchst wäre möglich.

    30 km/h - Luftlinie ist schon recht schnell in der Stadt. Bus, Straßenbahn und meist auch die Autos sind auch nicht schneller.


    Verhältnismäßig schnell ist auch eine Seilbahn errichtet und daher wesentlich schneller als die Planung und Umsetzung im S-Bahnbau. So bietet die Seilbahn nicht eine Alternative zur Terminal 3 S-Bahn-Anbindung, sondern kann für die Übergangszeit errichtet werden. - Die Flugsicherung hat keine Bedenken bez. einer Höhenbegrenzung. - Eine Seilbahn ist auch schnell wieder abgebaut.


    Wenn bis 2030 der Verkehr um voraussichtlich 30% zunehmen wird, ist eine schnell gebaute Seilbahn sehr willkommen. Daher werden Seilbahnen z.Z. gepushed. Der geringe Platzverbrauch ist sicherlich noch ein zusätzlicher Vorteil. Die Seilbahn ist kein Ersatz für einen Schienenweg, sie kann aber als Übergangslösung genutzt werden. Eine Seilbahn kann Hindernisse überwinden (Berge, Flüsse, Straßen, Schienen u.a.) - hier bestehen die besonderen Vorzüge. Manche Nachteile schränken die Nutzung aber auch ein.


    Ähnlich wie es beim Lärmschutz Bestimmungen gibt, sollten sich auch Regelwerke bezüglich eines Sichtschutzes - dass man aus einem Fahrzeug in andere Fenster reinschauen kann - finden. Neben aktiven Sichtschutz ist auch passiver Schutz (Verspiegelung von Wohnungsfenstern) möglich.


    Die Seilbahn über den Feldberg löst nicht nur Verkehrsprobleme und bietet eine touristische Attraktion, sie bietet auch siedlungspolitisch neu Perspektiven. Schmitten und Nachbarn werden dadurch für Familien interessanter. Der Hochtaunuskreis verbindet an dieser Stelle spektakulär den Vordertaunus mit dem Hintertaunus.