Beiträge von nobo

    Wieviel Fahrgäste gibt es denn überhaupt auf der Strecke? Ich bin die letzte Zeit häufiger zu verschiedenen Zeiten von Bockenheim bis Habsburger Allee gefahren. Zugegebenermaßen in Corona-Zeiten.

    Viel ehiße Luft von Bockenheim bis Präsidium. Dort wird es voll bis Nibelungenplatz. Die meisten Leute gingen Richtung 18 oder verteilten sich fußläufig. Ein paar wenige fuhren noch bis Höhenstr. Ab da wieder sehr viel heiße Luft.

    Soll man dafür wirklich das wenige Grün in der Anlage opfern?

    Lieber ne Busspur als ne Tram für Straßenbahnfreunde, weil sie gerade modern ist und auf dem Stadtplan gut reinpasst.

    Ne Stadtbahn geht garnicht, oder soll der Alleen Ring zur Eschersheimer werden?

    Die Pendlerstatistik der Agentur für Arbeit (nur sozialversicherungspflichtig Beschäftigte) zeigt eine hohe Einpendlerzahl aus dem Einzugsbereich der S-Bahnlinien S3 bis S6.

    Wo wollen denn diese Pendler (vermutlich aus Gemeinden nördlich von Frankfurt) hin, was heute nicht schon M32, M36 und M73 angeboten wird?

    Ja, der Weg zur 17 ist relativ weit. Aber wollen wirklich so viele in die City West dass sich Millionen Investitionen und Umwege für den Rest der Fahrgäste lohnen - nur weil ein paar Meter mehr gelaufen werden muss?

    Ich habe in den 70er und 80er Jahren an der Ecke Schloß-/Kurfürstenstr. gewohnt und die täglichen Pendlerströme von Westbahnhof noch gut in Erinnerung. Viele sind über den Kurfürstenplatz weiter Richtung Leipziger Str. Viele sind in die Straßenbahn Richtung Bockenheimer Warte oder Industriehof und Heerstr. Einige auch über den Westausgang zur Solmsstr. oder über den alten Friedhof zur Voltastr.

    Und warum? Weil es dort Fabriken gab, viel Industrie mit vielen Arbeitskräften. Heerstr, Industriehof, heutige City West, Bockenheimer Warte zogen viele Arbeitskräfte an. Was ist davon heute noch übrig? Und selbst wenn sich die Jobs gewandelt haben wie südlich der Voltastr. sind es längst nicht mehr so viele wie damals.

    Die Bockenheimer Warte und -Landstr. sind mit dem M36 angebunden, der Industriehof mit M73 und später mit der 13 vom Kurfürstenplatz. Und zu den Arbeitplätzen rund um die Georg Büchner Schule bin ich schneller über den alten Friedhof gelaufen als auf eine Tram gewartet und dort hin gezockelt, zumal ich ich eh noch ein Stück laufen muss.

    Mit anderen Worten: Das Geld könnte sehr viel sinnvoller in andere ÖPNV Projekte gesteckt werden - und wenn es nur für neue Ampeltechnik zur Beschleunigung vorhandener Linien ist.

    Ost-West-Express ich meinte eigentlich eher die MrWanne in den Beiträgen #280 und 301 angeregte Verlängerung der 13 nach Süden und Verknüpfung mit der 18. Mit anderen Worten eine Linie 18 vom Gravensteiner Platz über Sachsenhausen zu Industriehaof und dafür keine 13.

    Natürlich stimmt auch was Ost-West-Express schreibt. Vom Kurfürstenplatz zum Westbahnhof mit all seinen Verbindungen ist es nur ein Katzensprung, im Vor-U-Bahn-Zeitalter mit 5 Linien in der HVZ auf der Schloßstr. wurde der Weg täglich von Tausenden genutzt, die in Praunheim, Hausen und Bockenheim arbeiteten und im Umland wohnten (oder umgekehrt).

    Außerdem war 2019 die Inbetriebnahme der T-Wagen für Mai/Juni 2021 geplant, also nicht erst Ende 2022.

    Denkst du, dass die alle auf einen Schlag vom Himmel fallen oder warum sprichst du von einer Inbetriebnahme 2021 um dann gleich ne ganze Linie zu bestücken?

    Außerdem solltest du nicht Lieferung mit Inbetriebnahme gleich setzen. Da müssen erst mal Schulungen gemacht werden.

    Warum muessen alle Linien ueber den Platz der Republik gefuehrt werden? Die Linien Richtung Westen wie frueher ueber die Niddastr. dann hat man den Stau am PdR nicht. Und wenn man besonders klever ist, macht man es wie frueher: Die Gleise so dicht wie moeglich an die Bebauung auf der Westseite und den MiV in beide Richtungen auf der Ostseite fuehren.

    Vorteil: man haelt direkt vorm Bahnhof, MiV kreuzt (ausser abbiegender Verkehr) 1x am PdR und einmal am Baseler Platz - eben einfach so wie frueher schon mal.

    Wie schon dargestellt, erreicht man Messe und HBF mit der U-Bahn vom Industriehof schneller. Daher die Frage, ob man mit dem Umfahren des Westbahnhof überhaupt genügend Fahrgäste für die zwei zusätzlichen Haltestellen erreichen kann? Offensichtlich scheint die Frage nicht so einfach zu beantworten sein.

    Hast du dir denn mal die Entfernung Haltestelle Kurfürstenplatz -> Westbahnhof angeschaut? Über viele Jahrzente sind die Leute diese Strecke gelaufen (ich auch in den 70ern und 80ern). Das sind keine 3 Minuten.

    Wer sagt denn auch das alle nur vom Industriehof zum Hauptbahnhof wollen?

    Es gibt Unterwegshalte zum Ein- und Aussteigen. Nicht zu vergessen die Leute, die aus Richtung Hausen/Praunheim kommen und vieleicht Richtung Norden (Bad Homburg, Bad Soden, Friedberg) wollen. Denen erspart man die Tour über HW oder Hauptbahnhof.

    Auf das Vergnügen wirst du auch weiterhin warten müssen. Die Zooschleife wird ohne Fahrgäste durchfahren, mit Ausnahme des Ebbel-Ex.


    Das kann ich so nicht bestätigen. Gestern Nachmittag sah ich zwei 12er im 10 Minuten Abstand, beschildert mit Riederwald J.Tesch-Pl. (warum eigentlich nicht Zoo?) am Zoo mit Fahrgästen in die Schleife einfahren. Die Fahrgäste stiegen dann an der Warteposition in Fahrtrichtung links aus.

    Das Durcheinander mit den Liniennummern könnte man verhindern, in dem man die 19 zur reinen Schülerlinie macht und von Schwanheim nach Oberrad durchbindet - eben nur zu den nachgefragten Schulzeiten. Dafür würde dann die 15 generell bis Südbahnhof zurück genommen und die 18 Montags bis Samstags nach Oberrad. Sonntags und nach 22 Uhr (die meisten Geschaefte auf der Zeil schliessen ja gegen 21 Uhr) kann man sie am Lokalbahnhof enden lassen.

    Was wäre denn bei einer Verlängerung bis zum Lokalbahnhof (oder darüber hinaus) mit den Haltestellen Börneplatz und Allerheiligentor? Es wäre doch schade, wenn man keine Verbindung mit der 11 Richtung Fechenheim herstellen könnte, und die 18 von der Konstablerwache bis Heilig Geist durchfahren müsste.
    Eine barrierefreie Haltestelle ginge wohl nur am Börneplatz und die 11 müsste auf beiden Seiten der Kreuzung halten, wie auch am Allerheiligentor. Ob das sinnvoll ist?

    Warum wird nicht um 0:35 Uhr als die Fahrerin die Randale bemerkt bereits die Polizei verstaendigt?
    Warum entschliesst man sich einfach nur den Zug zu tauschen anstatt auch an die Strafverfolgung zu denken?
    Warum wird der nachfolgende Fahrer nicht ueber die Vorkommnisse informiert? Er haette sofort mitteilen koennen, dass die 7 Jugendlichen nun in seinem Zug sind. Es geht mir hierbei um die Strafverfolgung der Sachbeschaedigung, an der die VGF zu diesem Zeitpunkt wohl kein Interesse hatte. Waere aber der Fahrer von 0206 auch vorgewarnt gewesen haette er sich mit Sicherheit den Jugendlichen nicht genaehert.


    5 der jugendlichen haben uebrigens auch einen deutschen Pass und nur einen Migrationshintergrund - d.h. die Eltern stammen nicht aus Deutschland.

    Franky : Die Friedberger Warte sollte schon angebunden werden. Nur was da dann Richtung Preungesheim weg geht ist die Homburger Landstraße - nicht die Gießener Str. Und von dort kommst Du nicht auf den derzeitigen Linienweg der U5 - es sei denn du kurvst durch die Gegend.


    Aber mal ne dumme Frage: Warum sollte man einen Tunnel unter der Friedberger buddeln, wenn man kein Geld hat ihn unter der Eckenheimer bis zum Hauptfriedhof zu graben? Die Länge dürfte doch wohl in etwa gleich sein, oder? Nur brauche ich auf der Friedberger mehr unterirdische Stationen.