Beiträge von nobo

    @Chalry: Gute Idee. Nur wie bekommst Du so schnell die Gleise in die Bockenheimer Land- und Mendelssohnstr.?


    Ich glaube, dass diesmal die Fahrgaeste unschuldig an der Linienumstellung sind. Die Strecke muss eh programmiert werden. Also kann man auch gleich den Nummernwechsel mit eingeben und schon ist es fuer alle einfacher.

    Helmut
    Da wuerde ich mal nicht zu viel loben. Sicher geben sich die Helfer vor Ort die groesste Muehe. Es haengt aber schon an der Organisation. Es kann nun wirklich nicht angehen, dass Passagiere 2 1/2 Stunden in einem Zug festsitzen. So schwer ist es doch nicht den Fahrstrom abzuschalten, die Sache zu Erden und die Leute zu erreichen. Hier sind Menschen in Not. Diese Einsaetze gehen bei der Feuerwehr auch vor Keller leer pumpen oder Baeume von der Strasse raeumen. Also kann es daran nicht gelegen haben.
    Der Blitzeinschlag in Niedernhausen war am Mittwoch Abend. Dass nur ein Bus fuhr am Donnerstag Morgen. Wieviel Vorlauf braucht denn die Bahn um Busse zu organisieren??
    Von daher schliesse ich mich der Kritik an.

    Warum nur braucht man so lange um die Leute aus einer S-Bahn zu befreien?? Es kann doch nicht so schwer sein den Fahrstrom abzuschalten und zu erden. Und die Strecke muss eh gesperrt sein. Man stelle sich mal vor, was passiert, wenn in einem Zug ein Feuer ausbricht, oder jemand einen Herzinfarkt bekommt. Der ist dann schon kalt, bis die Retter mal da sind.


    Wenn ich mir vorstelle, dass ich mehr als 2 1/2 in einer Bahn sitzen muesste, vielleicht noch in der HVZ in einem gut gefuellten Zug.........ein horror!!

    Ein kleines Beispiel fuer die Gegenseite:


    Heute morgen, S4 Richtung Langen. Ich sitze im hinteren Teil des 2. Wagens (also ziemlich am Ende des Zuges). Wir fahren mit +1 in den Suedbahnhof ein. Ich sehe, wie in aller Gemuetsruhe der neue Tf fuer meine S4 (um diese Zeit wird morgens dort Richtung Langen abgeloest) aus dem dortigen Aufenthaltsraum kommt und gemuetlich Richtung Zugspitze laeuft.
    Ergebnis: Wir verlassen Sued mit +4.


    Dies nur mal so, weil hier ja gerne die Tfs als die Helden und die Fahrgaeste als die Boesen dargestellt werden. Es gibt auf beiden Seiten solche und solche Menschen.

    CityDriver : Der getroffene Hund bellt.


    robi : Du hast meine volle Unterstuetzung.


    Wir hatten diese unsaegliche Diskussion hier schon so oft. Immer sind es die bloeden Fahrgaeste (frueher sogar noch als DAB bezeichnet), die die armen S-Bahn-Kutscher so aus dem Takt kommen lassen. Dabei sollte man mal darueber nachdenken, wer denn deren Gehalt letztendlich bezahlt. Man koennte ja auch ohne Fahrgastwechsel fahren. Dann waere man wohl puenktlich.



    Zurueck zum eigentlichen Thema:
    Ich werde wohl nie verstehen, warum Verspaetungen unter 5 Minuten keine Verspaetungen sind. Wenn ich, weil die Kutsche 4 Minuten zu spaet war und aus meinen 6 Minuten Umsteigezeit ploetzlich nur noch 2 werden.


    Trotzdem kann ich mich die letzte Zeit wirklich nicht beschweren. Sowohl frueh morgens als auch am Nachmittag sind die Bahnen, die ich benutze superpuenktlich, ja fast auf die Sekunde.

    Ihr seid schon ein komisches Volk. Meistens meckert ihr, wenn keine Durchsagen gemacht werden. Nun werden sie gemacht und es passt euch Dieses und Jenes nicht. Kann man euch ueberhaupt mal was recht machen?? Wollt ihr euch in die Leitstelle setzen und nun jeden einzelnen Zug raussuchen der gerade Richtung Station unterwegs ist um nur dort die Durchsage fuer die Demo zu machen?? Zur Zeit der Demo herrschte garantiert Chaos in der Leitstelle, weil man die Zuege irgendwie auf die Reihe bekommen musst. Da hat keiner Zeit sich darum zu kuemmern, ob vielleicht ein Fahrgast gerade Richtung Bornheim unterwegs ist und nicht zum Stadion will.
    Was die Haeufigkeit der Durchsagen angeht. Ich habe hier schon gelesen, dass gemeckert wurde weil sie zu selten waren. Nun macht man sie oefter und es gefaellt auch wieder nicht. Theoretisch kann jede Minute ein auswaertiger Besucher (das uebrigens nicht die Freaks, die sich hier so toll auskennen) auf dem Bahnsteig erscheint. Dann ist er froh ueber jede Information, die er bekommt. Die Lautstaerke der Durchsagen wurde wohl so eingestellt, dass sie auch waehrend ein Zug einfaehrt verstanden werden kann - was ja hier auch schon oft genug angemeckert wurde.
    Also denkt mal darueber nach, dass es auf der Welt nicht nur Freaks gibt, denen man nichts recht machen kann, sondern auch noch Fremde, die fuer jede Info dankbar sind. Und, dass sich die VGF zum erstenmal richtig Muehe gegeben hat auch auswaertigen/auslaendischen Fahrgaesten einen umfassenden Service zu bieten. Und ich denke mal, dass ihr dies - trotz aller Widrigkeiten - auch gelungen ist.

    Soweit ich das mitbekommen habe hat sich die VGF tapfer geschlagen. Ab ca 19 Uhr musste der gesamte ÖPNV in Niederrad wegen der Demo für ca eine halbe Stunde eingestellt werden. Wie HCW schon schrieb wurde die Sandhofschleife angefahren (gut, dass man die doch noch nicht stillgelegt hat).


    Fahrgastinformationen erfolgten sofort in deutsch und sehr gutem englisch (auch wenn der Australier zu unserem Fußball "football" sagt. Nur der Ami sagt "soccer" dazu). Ein dickes Lob - zumindest das, was ich gehört habe. Auch die Begrüßung und Information, wie die Besucher zum Station kommen war zweisprachig, freundlich und in gutem englisch.

    Ich bin ja mal gespannt, ob man nach dem Spiel wieder mit Kurzzuegen ins Umland fahren muss, weil sich keiner Gedanken ueber den Weitertransport vom Hbf/Innenstadt gemacht hat.
    Hoffen wir mal, dass der RMV nicht nur vollmundige Sprueche auf Lager hat.

    Die Ausrede des RMV lautet bestimmt:


    Wir waren ja nicht der Veranstalter. Der muss erst mal bei uns bestellen - und bezahlen. Dann bestellen wir auch mehr Wagen.

    Sicher sieht der Fahrer den Stromabnehmer nicht, und laute schlaege sind auch nichts ungewoehnliches. Wenn aber so ein Teil derart Funken schlaegt, wie von MarcMCE beschrieben sollte doch wenigstens einer der entgegenkommenden Fahrer mal was ueber Funk los werden, oder?


    Um 7.34 Uhr wurde es offentsichtlich bemerkt, und um 9.51 Uhr riss der Stromabnehmer bei einem Zug. Das sind satte 2 1/2 Stunden dazwischen. Was ist da passiert? Sind da die Zuege weiter ueber diese Strecke gefahren, obwohl man ja anscheinend um 7.34 Uhr schon wusste was los ist? Warum wurde die Strecke nicht schon frueher gesperrt?

    Hier die Pressemitteilung der VGF dazu:

    Zitat


    Ein defekter Oberleitungsabschnitt in der Kreuzung Saalburg-/Wittelsbacherallee, Fahrtrichtung Rheinlandstraße, hat am Dienstag von 7 Uhr 34 an die Stromabnehmer der auf der Linie 12 verkehrenden Straßenbahnen beschädigt. Die VGF mußte im Laufe des Morgens alle 14 Fahrzeuge in die Depots Ost und Gutleut abziehen, um dort die beschädigten Schleifkohlen auf den Stromabnehmern zu reparieren. Dadurch fielen mehrere Fahrten aus.
    In Folge der schadhaften Oberleitung riß um 9 Uhr 51 bei einer Bahn in der Haltestelle "Rothschildallee" der Stromabnehmer ganz ab. Deswegen leitete die VGF die Linie 12 in beiden Richtungen über Saalburg-/Wittelsbacherallee, Zoo, Hanauer Landstraße und Börneplatz um. Zwischen Eissporthalle und Börneplatz setzte die VGF insgesamt fünf Busse ein. Nach Schwanheim leitete die VGF die Bahnen der Linie 15 um, Fahrgäste Richtung Haardtwaldplatz wurden ab der Haltestelle Triftstraße auf die Busse der Linie 51 verwiesen. Nach einer Stunde war die Strecke in Bornheim wieder frei, die VGF schleppte das beschädigte Fahrzeug zum Depot Gutleut und brachte verspätete Bahnen wieder in den Fahrplan.


    Es ist mir allerdings ein Raetsel, wie eine Oberleitung so kaputt gehen kann, dass sie die Stromabnehmer derart beschaedigt, und dass vor allem 14 (in Worten vierzehn) Fahrer nichts davon bemerken und munter weiter drueber fahren so dass alle 14 Fahrzeuge repariert werden muessen. Irgendwer hat da aber gewaltig geschlafen.

    Schade! Aber wenn man sich ueberlegt fuer was unsere Volksvertreter sonst so alles Kohle locker machen, haetten sie die (fuer Frankfurter Verhaeltnisse laecherlichen) 100.000 Euronen auch noch locker machen koennen. Schliesslich ist es ja auch gut fuers Image.

    Die U7 kam von Enkheim, die U6 schob ein - und hat es wie gesagt nicht mal bis zur Konsti geschafft.
    Die Einschieber buchen sich ins DFI erst ein, wenn sie auf der Strecke sind. Da passt dann ja auch die Anzeige.
    Die geschmierten Schienen koennten die Erklaerung fuer das ungewoehnliche Bremsen sein.

    Es ist 5:50Uhr, die Sonne scheint auch wenn es etwas frisch draussen ist. Ich komme auf den Bahnsteig wobei mein erster Blick auf das DFI geht. Dort sollte die U7 mit der naechsten Abfahrt in 5 Minuten stehen. Es stehen aber 9 Minuten dran. Nun gut, man gewoehnt sich an die Verspaetungen morgens um diese Zeit.
    Bei der VGF scheinen die Uhren aber irgendwie anders zu gehen. Innerhalb von 3 Minuten zaehlte die Zeit auf 2 Minuten runter und die Bahn war ploetzlich fast puenktlich. Ist der an den anderen Stationen durchgeheizt? ?( Egal, die Bahn fuhr ein. Ploetzlich hoerte ich den Schlag, als die Magnetbremse auf die Schienen knallt. So brachte der Fahrer die Bahn zum stehen, bevor sie wieder im Tunnel verschwinden wuerde.
    Kurz vorm Umschalten des DFI auf den "naechsten Zug" erhaschte ich noch nen Blick auf die U6 Richtung Heerstr. in 4 Minuten. Aha, der war also auch puenktlich auf Strecke gegangen. Wir duesten los Richtung Konsti. An jeder Station brachte der Fahrer den Zug nur mit Hilfe der Magnetbremse und Sand zum stehen, obwohl er nicht unbedingt als Raser zu bezeichen war. Irgendwas muss an der Kiste kaputt gewesen sein. Wir kamen dann mit +2 an der Konsti an.
    Ich wechselte den Bahnsteig um auf meine S-Bahn Richtung Sueden zu warten als ich die Durchsage hoerte, dass die Fahrt der Linie U6 um 6:05 wegen eines technischen Defekts ausfaellt (die Worte "Entschuldigung" oder "Verstaendnis" kamen uebrigens in der Ansage nicht vor). Schade, der hatte es also nicht geschafft, kurz nach dem Start schon wieder ausgeschieden.


    Tja, so ist es halt an einem Morgen zwischen Eissporthalle und Konsti.