Beiträge von robi

    Das Projekt „Fernbahntunnel Frankfurt“ hat auch politische Entscheidungsträger zu dieser Präsentation eingeladen. Zitat aus der Einladung:

    Zitat

    „Ergänzend zum offiziellen Planungsstart des Fernbahntunnels mit Bund, Land Hessen, Stadt Frankfurt, Rhein-Main-Verkehrsverbund und Deutsche Bahn findet am gleichen Tag, Montag, 28. Juni um 17 Uhr eine öffentliche Informationsveranstaltung mit Fachvortrag zu den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie für den Fernbahntunnel statt." (Fettdruck von mir)

    Das bestätigt weiterhin, dass die Machbarkeitsstudie ein positives Ergebnis hat. Die Ausschreibung der Planung war ja auch bereits Thema in diesem Thread.

    Die Rundschau berichtet über einen Weltrekord von Till Rasche und Lorenz Wünsch, alle 84 U-Bahn-Stationen in möglichst kurzer Zeit zu besuchen. Dreieinhalb Stunden sollen bei pünktlichen Bahnen reichen.

    Der Versuch war erfolgreich und die beiden sogar schneller als geplant, weiß FFH dazu. Auch RTL berichtet darüber.

    Interessant wäre die genaue Route und wo der 1,1km-Lauf in 5 Minuten fällig war.


    In Stuttgart gab es das schon 2012.

    Ende der 2000er regte Mehdorn an, für die Neubaustrecke Frankfurt - Mannheim nicht über den Mannheimer Hauptbahnhof zu fahren, sondern stattdessen einen neuen Bahnhof zwischen Mannheim und Heidelberg mit schnellen S-Bahnen in beide Richtungen zu bauen. Der Aufschrei war so groß, dass davon keine Rede mehr ist.

    Was auch deutlich gegen eine direkte Verbindung zu Gleis von der Maybachbrücke spricht ist die dafür notwendige Überquerung des barrierefreien Bahnsteigzugangs zu Gleis 2 und 3. Das wäre keine kleine Baumaßnahme, sondern würde eine breite öffentliche Beteiligung, z. B. über den Ortsbeirat, erfordern. Eine solche fand aber nicht statt.

    Ich finde es unverantwortlich, ein solches Naturmonument für den Massentourismus per Bahn zu erschließen. Der Mount Everest verdient seine Ruhe. Wenn überhaupt, dann reicht doch eine Hubschrauberplattform für's Heli-Skiing.


    Aber da wird eh' nichts draus. ThyssenKrupp hat sich bereits 2014 mit der nepalesischen Regierung darauf geeinigt, dort den zweiten Aufzugs-Testturm zu errichten. Mit einer Höhe von mindestens 130m und den an der Außenfassade angebrachten Freeclimbing-Modulen wird es dann erstmals weltweit möglich, auf eine Höhe von über 9000m zu klettern. Nearer my God to thee.

    Bisher hab ich hier im Forum bei Fertigstellung der Strecke nur von einer Verkürzung der U1 bis Römerstadt und eine Verlängerung der U4 bis Nieder-Eschbach gelesen. Gibt es Gründe weshalb man nicht von einer möglichen Linie Oberursel - Sekbacher Landstr. hört?

    Ich nehme an, dass man die U3 lieber auf der A-Strecke belässt, da die Verbindung zum Hauptbahnhof schon gut über die S5 abgedeckt ist.

    David Kniesel stellt in seinem einstündigen Vortrag sehr anschaulich dar, wie Pünktlichkeit bei der DB gemessen wird. Interessant fand ich, dass er auch eine Simulation gemacht hat, was für einen Unterschied es machen würde, wenn man die Berechnung dahingehend erweitern würde, dass ausgefallene Halte einfach als nicht pünktlich erreichbare Halte gezählt werden würden. Das Ergebnis: Der Prozentwert der Pünktlichkeit sinkt um ca. 3 Punkte.

    Im hessischen Landtag wurde über den Fernbahntunnel diskutiert und dessen Potenzial begrüßt, siehe Artikel in der Frankfurter Rundschau.

    Offenbar gibt es aber auch Fraktionen, die das Thema noch missverstehen, denn „freiwerdende Flächen“ gibt es meines Wissens nicht durch den geplanten Tunnel.

    Originell auch der Vorschlag für einen großen Autotunnel von der Messe bis zur Kennedyallee. Die 60er haben angerufen und wollen ihre Verkehrskonzepte für die autogerechte Stadt zurück ;)

    Der Ortsbeirat 1 (Innenstadt usw.) regt in OA 639 an, über die Untermainbrücke eine Straßenbahn zu führen und am Willy-Brandt-Platz an die Altstadtstrecke anzuschließen.


    Was haltet Ihr davon?


    Ich bin skeptisch: Das wäre dann ein kompletter Parallelverkehr zur U-Bahn. Die Kreuzung am Willy-Brandt-Platz müsste dann auch mal wieder komplett umgebaut werden. Und mehr Züge passen auch nicht unbedingt auf die Altstadtstrecke, oder?

    Ein großes Problem sind in Frankfurt meiner Meinung nach nämlich LSA, die die Tram viel zu spät erkennen, sodass erst abgebremst werden muss bis dann umgeschaltet wird.

    Ein positives Gegenbeispiel: Die Buslinie 29 hat an der neu gebauten Ampel Altenhöferallee/Graf-von-Stauffenbergallee Vorrang und das funktioniert klasse - der Bus kann (von Westen kommend) fast immer ohne Abbremsen links auf die Altenhöferallee abbiegen.

    Möchte auch gerne meinen Senf dazugeben.


    Ikea (und Hornbach) sind auch aus Kalbach und vom Riedberg leidlich gut per Fahrrad erreichbar. Allerdings merkt man dann direkt vor Ort deutlich, dass das im Konzept nicht vorgesehen ist. Die einzige Möglichkeit, die Züricher Straße zu queren, platziert einen direkt vor der Entladerampe des Ikea und von dort kommt nur gut rüber zum Hornbach, wenn man einen engen Fußweg nutzt (natürlich schiebend, ist klar). Immerhin haben beide Märkte Fahrradständer und der Ikea sogar eine Reparaturstation.


    In all den Jahren ist mir die Bushaltestelle nie aufgefallen, damit dürfte sie bei den Kunden auch nicht übermäßig präsent sein. Wer bisher mit dem Auto von der Autobahn herkam, hat keine Chancen, die jemals zu sehen.

    Hallo Ost-West-Express , schöne Idee, und so etwas hat auch in der Vergangenheit schon manchmal geklappt auf kommunaler Ebene.

    Allerdings ist es nicht so, als wären wir uns im Forum immer direkt alle einig, was der einzig richtige Weg wäre.

    Da steht, dass die Informationen nicht bei der VGF stehen. Gefolgt von Informationen, die bei der VGF stehen, aber nur sehr spärlich kommen.

    Das ist genau mein Punkt: Wenn ich die Seite überfliege, sehe ich ein paar Meldungen und denke: Ok, das ist wohl im Moment alles.


    Aber ganz ehrlich: Mein Kommentar ist auch kein Riesending. Hauptsache, die TBM wurde repariert und hat die erste Röhre fertig gebohrt. Let's move on.

    Was sollte die VGF zu berichten haben?

    Auch wenn die Zuständigkeiten klar sein mögen: Nur wenige Experten werden darauf kommen, führende und verbindliche Informationen zu einem U-Bahn-Bau nicht bei der Gesellschaft zu suchen, die die U-Bahn in Frankfurt betreibt und bei anderen Baustellen (die sie selber steuert) ja auch laufend informiert.

    Eine einfache Lösung wäre, wenn die VGF bei Updates der SBEV selber einen kurzen Hinweis darauf veröffentlicht. Das wäre auch nur ca. einmal im Monat nötig, überfordert also niemanden.