Beiträge von Revilo

    Interessant, das man inzwischen auch Sonderfahrpläne für einen oder zwei Tage aufhängt. Früher hätte man sich mit einer gelben Tafel zufriedengegeben. Das läuft heutzutage wirklich vorbildlich.

    Hallo zusammen,


    am Freitag gegen 17 Uhr ist mir aufgefallen, dass alle Züge der Linie 21 bis Zuckschwerdtstraße gefahren sind.


    Hab ich hier irgendetwas verpasst? Ich konnte keine besondere Meldung dazu finden und auch die Fahrpläne bei Traffiq waren noch auf dem Stand von Dezember 2015.


    EDIT:


    Eine Sache ist vielleicht noch erwähnenswert. Ich stand an der Jägerallee und an der Haltestelle Richtung Höchst hing ein Gemeinschaftsfahrplan für die Linien 11 und 21, gültig ab Dezember 2015. Fahrten bis Nied Kirche waren speziell markiert und während der HVZ gingen alle Fahrten bis Höchst.

    Auf diesem Ravensteinplan von 1925 ist eine Strecke entlang der heutigen Schmidtstraße fast bis zum Römerhof zu sehen. Ich hatte davon bisher noch nie etwas gehört und dachte immer, dass die Haltestellen namens "Flugplatz", "Flughafenstraße" etc. weitestgehend identisch mit der heutigen Mönchhofstraße waren.


    Charly hat auf seinem Netzplan 2. Halbjahr 1925 diese Stichstrecke auch nicht verzeichnet. Was sagen denn unsere Experten dazu? Ist der Ravensteinplan einfach falsch? Andererseits wäre es auch schwer nachvollziehbar, wenn der Zeichner einfach mal aus Spaß an der Freude eine fiktive Strecke inklusive Wendeschleife einzeichnet hätte.

    Ein Mischverkehr von Straßenbahn und Stadtbahn Am Erlenbruch/Borsigallee mit zwei Haltestellen ist deshalb höchst unwahrscheinlich.

    An der Schäfflestraße soll doch ein Mittelbahnsteig entstehen. Dadurch könnte man außen Niederflurbahnsteige bauen. Andererseits ist das sicher auch nicht so ganz unproblematisch in Bezug auf Sicherheit, oder? Lichtraumprofil, Leute die zum Umsteigen den Hochbahnsteig hochklettern...

    Der Bereich um den Tesch-Platz ist von den Riederwaldtunnel Bauarbeiten nicht betroffen und wird auch nicht umgebaut - ganz im Gegensatz zur Schäfflestraße.


    Wenn man sich den Abschnitt Sozialzentrum - Gießener Straße mit der U5 teilen kann, ist es sicher auch möglich sich den Abschnitt zwischen FSV und Flinschstraße mit der U7 zu teilen. Was mich dann wieder auf eine Fortführung in Richtung Bergen entlang der alten 20er-Strecke bringt.

    Es kann ja durch die Trennung von Hoch- und Niederflurnetz eigentlich keine gemeinsam genutzen Haltestellen mehr geben. Wenn also am Johanna-Tesch-Platz nicht umgebaut wird, dass wird man die Straßenbahn wohl vor der Einmündung halten lassen. An der Schäfflestraße kann man ja bei der Neugestaltung eine eigene Haltestelle umsetzen - vielleicht als Außenbahnsteige. Und von dort eventuell später in der Tat Richtung Bergen über die Flinschstraße.

    Eine Straßenbahnlinie zum Johanna-Tesch-Platz kann ich nicht erkennen, nur eine Straßenbahnstrecke, nämlich besagte Betriebsstrecke für die Betriebsfahrten der Straßenbahn zum BB-Ost.

    Für mich sieht das so aus, als ob die rosa Linie, mit R bezeichnet und laut Legende die Ringstraßenbahn, exakt bis zum Johanna-Tesch-Platz geht. Der Weg weiter Richtung Schäfflestraße ist noch ein paar Millimeter weit zu sehen und ist nicht mehr rosa.


    Es scheint gar nicht so unvernünftig zu sein, da man erneut mit einer U-Bahn-Linie verknüpfen würde. Nach Fechenheim zu fahren wäre meiner Einschätzung nach nicht ganz so ergiebig. Viel gewonnen hätten die Fechenheimer damit ja nicht. Es würde nur ein Umsteigen von der 12 in die Ringlinie wegfallen.

    Der Vorteil dort wäre, das dieser Abschnitt durch den Autobahnbau total umgestaltet und neugebaut wird und eine entsprechende Endstelle gleich mitgebaut werden könnte.

    Daran hatte ich gar nicht mehr gedacht. Das ist auf jeden Fall eine plausible Erklärung.

    Das sind ja mal erfreuliche Nachrichten - vor allem halten sich die Kosten ja anscheinend wirklich in Grenzen.


    Eine Frage hätte ich zu der geplanten Linienführung zum Johanna-Tesch-Platz: Wie kann man das denn betrieblich umsetzen? Würde man an der Mini-Haltestelle für die Einschiebefahrten halten wollen und nach Fahrgastwechsel sofort wieder zurückfahren?


    Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass das ohne Probleme gehen könnte. Da kommt doch meist alle 7/8-Minuten eine U-Bahn so dass das Zeitfenster für die Wende nicht gerade groß ist. Und bei 20 Kilometern Linienlänge ist man bestimmt auch nicht immer so pünktlich, wie man es gerne hätte. Vom stillen Örtchen für den Fahrer ganz zu schweigen.


    Es wäre wahrscheinlich sinnvoller, einen Bahnsteig vor der Einmündung in die U-Bahn-Strecke zu bauen, oder?


    Zusatzfrage: Würde es wieder eine Haltestelle Ostpark/Eisporthalle geben?

    Hallo zusammen,


    bei der FNP bin ich gerade über diesen aktuellen Artikel gestolpert: S-Bahn fährt an Niederursel vorbei


    Einiges an diesem Artikel finde ich ziemlich bemerkenswert. Vielleicht könnte jemand mit etwas mehr Hintergrundwissen das mal kommentieren:


    1) Europäische Schule: Ich hatte es immer so verstanden, dass die Schule ein Zwischennutzer der freigehaltenen Trasse ist, ähnlich wie der Spielplatz in der Stresemannallee. Wieso kann die Schule jetzt darauf beharren, an ihrem Standort zu bleiben?


    2) Alternative Führung nach Niederursel: Ich hatte es immer so verstanden, dass die Führung nach Niederursel "beschlossene Sache" ist. In dem Artikel steht jetzt aber, dass das höchstens eine Option sei und es ohnehin dafür keinen Planungsauftrag gebe.


    Ich bin jetzt zugegebenermaßen ziemlich verwirrt. Was bedeuten denn eigentlich diese Unklarheiten über den Praunheimer Ast für die Realisierung? Würde man die Strecke auch ohne diesen Ast versuchen zu bauen oder ist er ein entscheidender Faktor für das Kosten-Nutzen-Verhältinis?

    Die Fahrer der Busse des Bündels B sollten vor allem sonntags vormittags auf Pünktlichkeit achten. Der 50-er Richtung Bockenheimer Warte am Sossenheimer Kirchberg ab 9:50 war 6 Minuten zu spät

    Sechs Minuten sind ja geradezu Luxus. Ich habe gestern gegen 13 Uhr am Höchster Markt fast 20 Minuten auf die 59 gewartet. Sowohl der Kurs zur Erzbergerstraße als auch der folgende Kurzläufer sind einfach nicht gekommen. Dann hatte ich die Nase voll, weil mir schon fast die Füße eingefroren waren. Auf der 54 sieht es auch nicht viel besser aus. In Richtung Griesheim kann man den Fahrplan getrost ignorieren und auf gut Glück zur Haltestelle gehen (z.B. Nied Kirche).


    Irgendwas liegt da noch schwer im Argen. Vielleicht kennen die Fahrer die Strecken noch nicht so gut? Vor Weihnachten hatte ich an der Alten Falterstraße mal auf die 59 gewartet, aber der Fahrer ist nicht in die Alte Falterstraße abgebogen sondern geradeaus weitergefahren (natürlich nicht mit "Leerfahrt"-Beschilderung).


    Weiterhin ist mir aufgefallen, dass sehr viele Ein- und Ausschieber über den Nieder Kirchweg fahren. Wo sind die denn deponiert?

    Zitat


    Der Gästeeingang befindet sich an der Nordseite und wird über den U-Bahnhof Eissporthalle bedient - wäre demnach einfacher, so Züge erst dort halten zu lassen. Wie man von da direkt zum Hbf kommen soll (ohne die Trambahn zu nutzen), muss mir aber noch jemand erklären.
    Der Ostbahnhof musste bei Risikospielen schon öfter als Gästebahnhof herhalten, gerade was Sonderzüge angeht. "Gästekorridor" ist dann aber die Ostparkstraße.


    Ich meinte Schäfflestraße - Hbf, aber die Zuleitung vom Stadion ist halt nicht möglich, außer über den Fußweg an der U-Bahn-Strecke entlang.


    Zitat

    Willkommen im höherklassigen Fußball. So Gestalten gibt's überall, und richtige Hools erkennt der Normalsterbliche noch nicht mal ohne Erfahrung - die kloppen sich aber eher unter ihresgleichen.
    Seid froh, dass der FSV von Seiten der Eintracht-Fanszene nicht wirklich als Konkurrent betrachtet wird und eher Sympathie genießt, das ist im Derby-Bereich sehr ungewöhnlich. So hat die Polizei in FFM in der Hinsicht deutlich weniger zu schaffen als in Hamburg, München, etc., vom Ruhrpott und diversen Ex-DDR-Derbys ganz zu schweigen. Waisenknaben sind Eintrachtler aber auch nicht, keine Frage.


    Ich bin in erster Linie Eintrachtfan und genieße die Friedfertigkeit zwischen Eintracht und FSV :-)


    Die Jungs gestern im Block waren keine Hools sondern klar erkennbar Ultras, aber von der prolligstens Sorte.


    Im Übrigen würde es mich nicht wundern, wenn einer aus dem Eintrachtlager gestern am Zoo die Notbremse gezogen hätten - laut Bericht in der FNP hätten nämlich einige Chaoten am Alfred-Brehm-Platz auf die Karlsruher gewartet.

    Es gibt zum Abtransport normalerweise einen Sonderwagen der als U7 von Johanna-Tesch-Platz bis Hausen verkehrt.


    Ah ok, das ist mir noch gar nicht so aufgefallen. Aber auf dem Bahnsteig am Johanna-Tesch-Platz mischt es sich ja dann doch wieder. Vielleicht wäre es ja eine Idee, solche Sonderzüge an der Schäfflestraße starten zu lassen und dann ohne Halt bis zum Hauptbahnhof fahren zu lassen. Auch hier ist es aber wohl eher schwierig, die Fans dorthin zu leiten - oder vielleicht sogar durch den Ostpark zum Ostbahnhof?


    Es ist schon eine etwas verzwickte räumliche Situation am Bornheimer Hang - und es wird dort irgendwann mal richtig knallen, z.B. wenn Dresden, Köln oder Lautern kommen und sich wie gestern auch Hohlköpfe von der Eintracht mit einmischen - die kommen gerne zum FSV, weil sie dort einfach an die Auswärtsultras rankommen können. Gestern war auch ein Kontingent von 20 richtigen Härtnern in der Südkurve - und die waren nicht da, um den FSV anzufeuern.

    Zitat

    Ich war Live dabei. Es gab auch keine Ausschreitungen. Der Fahrer der U7 konnte die Türen nicht mehr schließen, so dass die Fußballfans des KSC irgendwann den Bahnsteig geentert hatten. Daraufhin wurde entschieden den Zug zu räumen. Da aber keine Polizei vor Ort war, gelang dies einfach nicht.


    Das stimmt zwar, allerdings haben die dann auf dem Bahnsteig angefangen Flaschen zu werfen, als die Polizei dann endlich da war.


    In einem anderen Thread hatte ich es auch schon mal geschrieben: Die reguläre U7 ist eigentlich nicht geeignet, um ein großes Auswärtskontingent zum Bornheimer Hang und wieder weg zu befördern. In Darmstadt werden die Gästefans zum Südbahnhof eskortiert - so etwas geht am Hang nicht. Und Sonderzüge anscheinend auch nicht.