Beiträge von tohoku91

    Bis 2025 sollen ja alle hessischen Bahnhöfe barrierefrei sein, da sollte der Offenbcher Hbf dann auch dabei sein.
    Zum Thema Südtangente, ein paar mehr Direktverbindungen würden der Region sicher gut tun. Ich musste mal eine Zeit lang von OF nach Darmstadt pendeln, das war wirklich mühsam, wieso gibt es da eigentlich keine Direktverbindung HU > OF > F-Süd > Langen > DA? und nach Wiesbaden/Mainz dauert es mit der S-Bahn auch ewig, da ist man so lange unterwegs und hat nicht mal Toiletten.

    In Langen bleibt das OVB-Rot erhalten, in Offenbach weicht es dem neuen SOH-Grün.
    Wie bereits in einem anderen Thread beschrieben, hat die SOH/NiO die Leistungen, die früher von viabus erbracht wurden neu ausgeschrieben.
    Obwohl man bei der Ausschreibung keinerlei Qualitätsstandards gesetzt hat, kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen.


    Main-Bus, oder auch FRA-Bus fährt mit sehr schicken Citaros und bringt nun auch weiße LED-Anzeigen nach Offenbach.
    Auch neu für den Stadtverkehr Offenbach sind die TFT-Bildschirme im Inneren der Busse, die auch schon fleißig den Fahrtverlauf und die nächste Haltestelle im SOH-Design (überwiegend grün) anzeigen.
    Vielleicht werden bei der OVB ja auch bald die LCD-Einzeiler gegen Bildschirme ausgetauscht.


    Hier noch zwei Bilder:


    Bild 1


    Bild 2

    Die SOH teilt die Änderungen zum Fahrplanwechsel irgendwie immer sehr spät mit. Bisher ist mir nur bekannt, dass die Haltestelle "AREVA am Kaiserlei", bedingt durch die Schließung des Standorts in Offenbach, zum Fahrplanwechsel in "Fachackerweg" umbenannt wird. Aber das könnte sich zum Fahrplanwechsel 2016 erneut ändern, dann wird sie womöglich in "New Century" umbenannt.

    Der Hauptbahnhof müsste ja nicht mal Endstation für die Buslinien sein.
    Der 661 lässt sich am besten umleiten, anstelle über den Starkenburgring könnte er von der Haltestelle Klinikum West über Tulpenhofstraße zum Hauptbahnhof und von da wie gewohnt weiter zum Marktplatz, nur die Haltestelle Friedrichsring könnte dann nicht mehr angefahren werden.
    Der OF-30 könnte nach der Haltestelle BÜ-Waldstraße links abbiegen, einen kurzen Schlenker zum Hauptbahnhof machen und von dort zum Marktplatz wie gewohnt. Wäre dann ähnlich wie der Abstecher im Hainbachtal und würde die Fahrt kaum verlängern.

    Interessant ist doch eher, dass die Stadt Offenbach mit der Kürzung der Linie 661 zum Marktplatz selber bestätigt, dass die meisten Nutzer des ÖPNV längst mit den Füssen abgestimmt haben und deren Fahrgastströme nun über OF-Marktplatz führen.


    Die Führung wird wohl demnächst angepasst, der neue Verlauf ist dann wie bei der Linie 106 und somit wird der Hauptbahnhof wieder angebunden.


    In welcher Relation stehen die anstehenden Kosten für Modernisierung und barrierefreier Ausbau zum zukünftigen Nutzen der Bahnstation? Wo liegt hier der KNF? Machen wir uns nichts vor. Eine Station mit nur 5000 Nutzern würde z.B. bei einem Ausbau wie der nordmainsichen S-Bahn vermutlich sogar unter den Tisch fallen und nicht neu gebaut werden.


    Limburg Süd hat weniger als halb so viele Fahrgäste am Tag, dass ist für mich eher Geldverschwendung. Hier geht es schließlich um die Gleichberechtigung mobilitätseingeschränkter Personen. Und würden am Bahnhof mehr Züge halten, würde die Nutzung mit Sicherheit zunehmen.


    Bietet sich bei einer Auflassung und einem Rückbau des HBf auf zwei Durchfahrtsgleise nicht sogar städtebaulich die Möglichkeit der Nachverdichtung?


    Oh je, also das ist nun wirklich extrem unrealistisch. Und abgesehen von den Kosten würden bis dahin die Tagesschutzzonen greifen wodurch in OF eh kein Wohnungsbau mehr möglich ist.

    bräuchte man eigentlich einen Aufzug der bei der Fahrt eine Vierteldrehung macht.


    Oder einen Aufzug, der Zwei Türen hat, sowas gibt es ja. Die Brücken auf dem Bahnsteig dürften ja kein Problem sein.


    Aber die Rampe ist echt ein Problem, wäre fast so lang wie die Seitenflügel des Bahnhofsgebäudes. Zudem müssten sie um das Portal des Bahnhofs geführt werden, was sie womöglich zu nah an die Straße ragen ließe. Der Treppenlift, wie ihn tunnelklick erwähnt hatte wäre hier wohl wirklich die günstigste Variante.


    Offenbach ist in der gegenwärtigen Form nicht auf Dauer lebensfähig, es fehlen einfach die notwendigen Einnahmen.


    Von der Lage her würden sich Frankfurt und Offenbach sicher für eine Fusion eignen, aber ich glaube nicht, dass Frankfurt unbedingt scharf auf eine weitere Milliarde Schulden ist, auch wenn Frankfurt die wohl besser verkraften könnte. Tatsächlich war schon mal die Rede von einer Zusammenfassung von Stadt und Kreis Offenbach, allerdings steht OF ja jetzt unter dem Schutzschirm und muss laut Gesetz seine Schulden abbauen, was so weit wohl auch funktioniert. Sollte also nicht noch etwas dramatisches dazwischen kommen, wird es Offenbach wohl in Zukunft wieder besser gehen.


    Für den Nahverkehr wird es in Offenbach jedoch erst mal düster aussehen, da der vom Überschuss der EVO finanziert wird und bei der sieht es momentan nicht so gut aus. Vielleicht sollte man in Offenbach und Frankfurt mal darüber nachdenken traffiq und NiO zusammenzufassen, ist sowas nicht auch in Wiesbaden und Mainz geplant?

    War das nicht nur ein Fähranleger? Oder eine Schiffsbrücke?


    Ich meine, es war eine Pontonbrücke.

    Irgendwie ist deine Argumentation nicht rund.


    Ist mir irgendwie auch gerade aufgefallen, das ist aber auch eine Verzwickte Situation in Offenbach, gibt es das in anderen Großstädten eigentlich auch, oder ähnlich? Also das S-Bahn und Regionalbahn so komplett getrennt sind?


    Aber es geht ja vorerst nur um die Barrierefreiheit am Hauptbahnhof und ein Zusätzlicher Halt am Ostbahnhof wäre theoretisch auch eher eine Erleichterung für Reisende aus dem Kreis OF.
    Und ob die 130.000 Menschen, die in Offenbach - und die ca. 170.000 Menschen, die im Einzugsbereich der S1 und S2 im Kreis OF leben, (gemeinsam also immerhin ca. 300.000 Menschen) einen Halt von ein paar Fernverkehrsverbindungen rechtfertigen lass ich jetzt einfach mal außen vor.


    Es ist sicher machbar, Aufzüge ähnlich wie in Frankfurt Süd innerhalb der Unterführung (zwischen den Treppenaufgängen) einzubauen, da die Unterführung in diesem Bereih offen ist.
    Auch Rolltreppen, sofern die überhaupt im Budget wären, ließen sich ähnlich wie in Frankfurt Süd, einbauen. Dort ist ja auch je eine Treppe fest, die andere eine Rolltreppe. Müsste halt eventuell das schmalere Modell sein, oder nur eine, die aufwärts fährt. Zu guter letzt noch eine Rampe an den Haupteingang und eine kleine Anzeige ins Empfangsgebäude, mehr bräuchte man ja nicht.

    wie der Bus zur Umsteigestation in Offenbach am Rathaus (und da ist man noch lange nicht am Bahnhof)


    Die 551 fährt über Rathaus und Marktplatz direkt zum Hauptbahnhof, Umsteigen muss man nicht.


    Hätte man beim Bau der neuen Carl-Ulrich-Brücke eine Straßenbahnoption (statt der geplanten Endstelle hinter'm Eifler auf der anderen Seite) über diese und dann durch die Kaiserstraße zum Bahnhof eingeplant und die Wiederherstellung der 16 unter Verlängerung ab Frankfurter Straße ins Mainviertel, das wäre ein anderes Angebot.


    Macht aber keinen Sinn, da der Marktplatz nicht angebunden wäre und das ist halt der Knotenpunk in OF. Besser wäre eine Führung Stadtgrenze > Kaiserstraße > Hauptbahnhof > Marktplatz > Schloßstraße, dann über eine neue Straßenbahnbrücke (an der Stelle wo die erste Mainbrücke zwischen OF und Fechenheim stand) zur Endstation der Linie 11. Damit wäre ein Ringverkehr, wie bei den Nachtbussen möglich. Aber ist nicht finanzierbar.


    In Offenbach steigt niemand um, der das nicht auch in Frankfurt oder Hanau könnte (und dorthin kommt man von Offenbach jeweils gut per S-Bahn). Die einzigen potentiellen Umsteiger waren noch von den S2-Verstärkern möglich, aber seit die auch durch den Tunnel fahren...


    Offenbach Ost ist deshalb auch viel besser geeignet, von dort kommen 2 S-Bahn Linien aus dem bevölkerungsreichen Kreis Offenbach an. Vorteile hätte ja bereits ein Halt der Regionalbahnen in OF Ost, da Fahrgäste nicht zwei mal Umsteigen müssten. (zB: Fahrt von Rodgau nach Fulda, da muss man in OF umsteigen um nach Hanau zu fahren und dann weiter mit dem Regio)


    Solange zwischen Frankfurt und Offenbach eine Tarifgrenze und somit auch die Grenze des +City-Bereichs liegt, wird auch der gemeine Oberräder sich eher in die 16 quetschen und zum Hbf in Frankfurt tingeln, als sich auf den Weg nach Offenbach zu machen. Und das ganz ohne Lokalpatriotismus. Als Bahnhof für den Südosten Frankfurts taucht Offenbach alleine aufgrund der tarliflichen Hindernisse in der derzeitigen Situation nichts.


    Wenn man von Oberrad in Richtung Osten fährt (z.B. Aschafenburg, Fulda) ist die Tarifgrenze irrelevant, da diese Züge eh durch Offenbach fahren, auch wenn man von Frankfurt Süd aus starten würde. Verbindungen Richtung Westen gibt es ohnehin nicht.


    Wobei ich mich schon Frage, weshalb es eigentlich keine Regionalbahn von Hanau via OF, F-Süd und Langen nach Darmstadt gibt. Als einer der Größten Hochschulstandorte Hessens ist Darmstadt recht schlecht an Hanau oder Offenbach angebunden. Und die VIAS zähle ich jetzt mal nicht, denn dieses einpendeln in den Frankfurter Hbf dauert ewig und die Gleise, um den Frankfurter Hbf zu umgehen sind ja vorhanden.


    Es geht um die bessere Erschließung innerhalb Offenbachs, so daß die Bewohner schneller zur S-Bahn gelangen.


    Ja genau das macht die Linie 101, nicht die ehemalige 16. die 16 hat in OF nur das Westend angebunden. Die Linie 101 hingegen verbindet die größten Stadtteile, die nicht an das Schienennetz angebunden sind, mit dem Marktplatz und somit auch der S-Bahn. Die Linie 101 war ja auch mal in großen Abschnitten eine Straßenbahn, deren abbau war ein großer Fehler, denn die Busse sind oft an der Kapazitätsgrenze.

    Die häßliche Wahrheit ist Offenbach braucht überhaupt keinen Fernverkehrshaltepunkt


    Offenbach allein vielleicht nicht, aber in Zeiten, in denen auch Fürth trotz der Nähe zum Nürnberger Hauptbahnhof (und an den ist Fürth sogar mit S- und U-Bahn angebunden) wieder regelmäßig von Intercitys angefahren wird, könnte man sich schon fragen, ob Offenbach und der Osten Frankfurts (Enkheim, Fechenheim, Oberrad) nicht auch von ein paar IC-Verbindungen in Offenbach profitieren würden.


    Eine Straßenbahn macht in Offenbach nur als Ersatz für die Linie 101 wirklich Sinn, denn die lohnt sich wohl erst ab 5.000 Fahrgästen pro Tag. Da liegt die 101 glaube ich sogar drüber. Auch wenn es für Oberräder, die nach Fulda oder Würzburg wollen sicher praktisch wäre, mit der Straßenbahn bis zum Offenbacher Hbf fahren zu können.

    Der Hauptbahnhof hätte eine Modernisierung wirklich dringend nötig. Auch ohne die eher unrealistischen Pläne der Offenbacher SPD dort S-Bahnen halten zu lassen. Das der Bahnhof nur von vergleichbar wenig Fahrgästen genutzt wird, liegt natürlich auch daran, dass dort viel weniger Züge halten als z.B am Marktplatz. Trotzdem steigen immer einige Fahrgäste ein und aus, wenn ein Zug hält. Was neben der Barrierefreiheit meiner Meinung nach fehlt, ist eine Anzeigetafel im Empfangsgebäude, müsste ja nicht das große Modell sein, aber es wäre schon praktisch, wenn man Gleisänderungen schon absehen kann, bevor man die Treppen hoch geht, gerade für ältere Leute. Beim Umbau der Bahnsteige könnte man sich ja auch überlegen nur noch zwei Mittelbahnsteige zu erhalten und dazwischen zwei durchfahrtsgleise anzulegen. Dadurch würde man die Sicherheit bei schnellen Durchfahrten erhöhen.

    Die Bildschirme hätten ja noch einen weiteren Vorteil. In Offenbach hat man ja viel in die Echtzeitfahrplandaten investiert. Bisher sind aber nur wenige Haltestellen mit DFI ausgestattet. Mit Bildschirmen innerhalb der Busse könnte man z.B. bereits im Bus über Anschlüsse an der nächsten Haltestelle informieren. In der Schweiz habe ich das schon öfter gesehen.

    Bin heute schon mitgefahren. Finde die neuen Sitzmuster ganz gelungen. Gibt es eigentlich auch Pläne die Fahrgastinformation in den Bussen zu erneuern, bzw. die kleinen Anzeigen durch Bildschirme zu ersetzen?

    Habe es eben in großer Hektik war genommen, als ich meine S-Bahn noch erwischen wollte. Kann es sein, dass es nach jahrelanger Stille wieder automatische Ansagen im Offenbacher Tunnel gibt? Die Ansage kam als der Zug bereits ein fuhr, es war auf jeden Fall die selbe Stimme wie in Frankfurt.