Beiträge von Tatrafan

    Tip: nicht nur auf den Berufsverkehr schielen, sondern auch auf den Freizeitverkehr. Denn wenn der Scheiß irgendwann mal rum ist (sorry für die Wortwahl, aber ist doch wahr), wird der automatisch wieder anziehen, wenn etwa in den Wochenendnächten die Clubs wieder geöffnet haben, oder man zu anderen Freizeitzielen aller Art wieder fahren kann. PKW wird gerade für Club-Besucher nicht sinnvoll sein, weil man da dann ja nichts trinken kann, so denn die entsprechenden Besucher überhaupt schon Führerschein und Auto verfügbar haben.


    Die letzten Tage habe ich so für mich beobachtet, ist also nur mein persönlicher Eindruck aus der Führerstandsperspektive heraus: die Fahrgastzahlen im Tagesverkehr haben schon wieder deutlich angezogen, fast schon so, als gäbe es kein Corona. Was unverändert fehlt, ist der Schülerverkehr (oder ich war schlicht zu spät dran) oder der typische Reisenden-Verkehr zum/vom Flughafen (dorthin hauptsächlich dort offensichtlich arbeitende Leute). Ab etwa 19:30 ~ 20:00 gibt es dann aber einen steilen Absturz der Fahrgastzahlen, da gehen sie schlagartig massiv zurück, ab ca. 21 Uhr ist dann eine Ruhe wie sonst nur in der Woche ab Mitternacht.

    Hm. Kommt nur mir das so vor, oder haben gerade im Straßenbahnbereich erst die heutigen Niederflurfahrzeuge solche Probleme bei Schnee...? Ich habe den Eindruck, daß die hochflurigen Altfahrzeuge, egal ob in Ost oder West, bei Schnee noch deutlich länger fahren konnten als die heutigen Fahrzeuge, was sicher auch an Faktoren wie Raddurchmesser und geringerer Radaufstandskraft durch Leichtbau (mit diesen beiden verbunden schnellere Neigung zum Aufklettern und Entgleisen auf komprimiertem Schnee in den Rillen, wo Fahrzeuge mit höheren Radaufstandskräften noch länger den Schnee komprimieren oder ihn mit den Spurkränzen rausschieben) liegen könnte.

    Optimistisch, wieder von den Cor-Vorona-Zahlen auszugehen.


    An sich wäre eine Schienenanbindung des Flughafens tatsächlich wünschenswert. Die Strecke des Tren de Sóller ("Roter Blitz", das ist wohl das was mit "Strecke der historischen Tram" gemeint ist) einbeziehen wird freilich interessant: dann dürfte die Neubau-Straßenbahn auch nur 924 mm Spurweite haben, oder man bastelt aufwendige Dreischienengleise, und müßte mit 1,2 kV = betrieben werden. Sinnvoller wäre da wohl eher die Mitnutzung der vorhandenen Meterspurstrecken der SFM.


    Aber ohne eine solide Finanzierung sind es sowieso nicht mehr als Gedankenspiele... und daß es Widerstand gegen die Idee, Corona-Hilfsgelder dafür zu verwenden, gibt, ist mal absolut klar, denn gerade auf dieser Tourismus-Insel dürften durch Corona -zig Existenzen, sowohl auf Arbeitgeber- wie auch auf Arbeitnehmerseite (Arbeitgeber: kann jede Bar oder auch kleines Hotel sein, was inhabergeführt ist; Arbeitnehmer: alle, die nicht selbständig ein Gewerbe betreiben), absolut in ihrer Existenz bedroht sein. Da halte selbst ich es für wichtiger, erstmal denen das Überleben zu sichern, sonst hätte man am Ende vielleicht eine schöne neue Straßenbahn, aber keine Ziele mehr, zu denen man die Fahrgäste vom Flughafen aus hinfahren könnte, weil die leider alle durch Corona krachen gegangen sind.

    Gosh, ist man in Frankfurt verwöhnt, was die Freefloater betrifft. Schaut gerne selber auf der Seite von book&drive nach: in Mainz und Wiesbaden sind auch deren Freefloater, die Cityflitzer, praktisch stationsbasiert: die Rückgabe"zonen" sind winzig klein, das sind selber nur bestimmte Parkplätze. Einziger Unterschied zu den buchungsbasierten Autos: keine Reservierung nötig und keine feste Vorausbuchung, wie lange man das Auto braucht.


    E-Autos: da muss man als Kunde aber auch erst mal wissen, wie man damit richtig umgeht... ich bin ehrlich: würde man mir ein E-Auto vermieten, könnte ich das zwar sehr wahrscheinlich fahren, aber anschließend richtig abstellen und das Wiederaufladen, wie in den Mietbedingungen gefordert, einrichten: da bin ich mir schon nicht mehr so sicher, kb das klappt und dann auch funktioniert... einfach, weil ich keinerlei Einweisung jemals mit solchen Fahrzeugen hatte.

    Boah. Ehrlich. Wenn ich mir ansehe, in welchen Zeiträumen in Prag komplette Streckenverlängerungen sowohl von Metro als auch Straßenbahn realisiert werden oder die damals dringend notwendige Verbesserung der Eisenbahn-Anbindung über die Neubauspangen Karlín - Vysočany/Líbeň - Holešovice und in der anderen Richtung weiter sowohl nach Nordosten als auch Osten... oder selbst die Errichtung neuer "S-Bahn"-Stationen... und dann dieses ewige Dahingestoppel hierzulande, wo einfach alles gefühlte Jahrzehnte dauert... da weiß ich sofort wieder, warum es mich so nach Prag zieht. Warum ich noch hier bin? Sprachbarriere. Leider.

    Wäre schön, wenn die Bahn hinter ihren Mitarbeitern stünde und das Ding einfach mal eine Woche "wegen brutaler Störung durch Dritte vorübergehend geschlossen" dichtmacht.

    Ganz ehrlich: hätte ich was zu sagen, würde genau das passieren. Unter Polizeischutz schließen, Zäune hinstellen, Ende - für mindestens eine Woche hätten die Züge dann freie Fahrt, und wer auf die andere Seite des Bü will, hätte an der Stelle halt mal eiskalt verloren und Pech gehabt, so hart und ungerecht das für die Vernünftigen auch sein mag. Aber irgendwie muß die DB ja als Arbeitgeber ihrer Fürsorgepflicht für ihre Arbeitnehmer nachkommen, rund um die Uhr DB Sicherheit dort vor die Tür stellen geht schon deshalb nicht, weil dafür gar nicht genug DB Sicherheit - Mitarbeiter vorhanden sind (von der Eignung bestimmter Mitarbeiter als Bewacher mal ganz abgesehen), im Guten geht es dort offenbar nicht - also bleibt nur: Bü dicht, aus, Ruhe.


    Ich habe wirklich den Eindruck, die ganze Welt dreht nur noch am Rad...

    Es geht um unmotiviertes In-derTür-stehen; Verspätunsverursachen wenn noch jemand irgendwo angeschissen kommt

    (das ist nämlich kein "Helfen beim Einsteigen") oder am Fahrkartenautomat steht....

    Richtig, genau darum ging es mir.


    Bei solchen Situationen, eben gegenseitige Hilfe beim tatsächlichen Ein- und Ausstieg, quiekt der Computer in aller Regel nicht, weil das Lichtgitter ja nicht dauerhaft unterbrochen ist - eine Sekunde "freie Lichtstrahlen" reicht schon, um den eingebauten Timer zurückzusetzen. Da wird dann auch keiner was gegen ein Offenhalten haben.


    Ich persönlich mache es sogar so: entgegen der Weisung gucke ich an den oberirdischen Halten durchaus auch raus, erst recht, wenn der Türstellungsleuchtmelder bei mir vorne eben nicht beizeiten aufhört zu blinken, dann sehe ich ja, was Sache ist. Auf die Art kann ich immer mal aufstehen, habe immer mal meine frische Luft... nur im Tunnel gilt für meine Seitenfenster natürlich: sind zu, bleiben zu, ich denke, das ist auch nicht weiter verwunderlich... ja. - Wollte aber sagen: auf die Art sehe ich natürlich so eine gegenseitige Hilfe beim Ein- und Ausstieg an den "Überlandhalten" (es sei denn: extreme Kurve und keine funktionierenden alten Abfertigungshilfen mehr), da lasse ich die Türfreigabe natürlich, mache vielleicht gar alle Türen nochmal auf und sehe das dann natürlich ein - ich bin ja (meistens jedenfalls) kein Unmensch ;) Im Tunnel kann ich ja zumindest die Spiegel und Fernseher nutzen dafür.


    Ansonsten aber natürlich das, was Darkside schreibt.

    SoundofN1 Hm, die Beschreibung klingt nach dem genauso nervtötenden Getute, was einer der Deckenlautsprecher von sich gibt, wann immer hinten jemand auf diese bescheuerten Sprechstellen-Anforderungstaster drückt oder draufkommt. Diese Sprechstellen-Knöpfe werden uns durch so ein lautes TUUUUUUT!!!!, begleitet natürlich von einem QUIIIIIIIEK!!! des Displays, kundgetan, der Ton an sich ähnelt tatsächlich dem Freizeichen eines Telefons. Warum der Kollege währenddessen mit dem Fdl gesprochen hat und das Getute passgenau mit Ende dieses Gesprächs aufhörte, ist mir allerdings nicht ganz klar... kann Zufall sein, wenn der Zug während des Gesprächs stand und irgendwer im Fahrgastraum penetrant immer wieder auf diesen Knopf gedrückt hat, um endlich persönlich eine Erklärung einzufordern, warum es schon wieder nicht weitergeht.


    Moment, ich suche mal was raus, dazu hab ich doch schon mal was geschrieben hier, mal sehen, ob ich es in der Editierzeit schaffe... yep!


    Ständige Verspätungen und Fahrtausfälle [ursprünglich: Ständige Verspätungen S1]


    ... sollte funktionieren ;)


    Wie gesagt, die Beschreibung passt auf diesen Anforderungs"ton", dessen Beschreibung hatte ich damals etwas abgewürgt.

    Gequieke, äh, "Ton" bei unterbrochener Lichtschranke bzw. Lichtgitter: der kommt, wenn das Lichtgitter mehr als eine Minute am Stück unterbrochen ist. Normalerweise verschwindet die Fehlermeldung direkt wieder, wenn die Unterbrechung des Lichtgitters weg ist, selten kann es aber passieren, daß das Türsteuergerät den Fehler drin lässt und diese Tür dann bis zu einem Reset dieses Steuergerätes selber nur noch per Zwangsschließen geschlossen werden kann. Dann setzt es natürlich kernig Verspätung.


    Von diesem Zeitlimit nicht betroffen ist übrigens natürlich das Zentrale Öffnen, also das "Zwangsöffnen" aller Türen durch den Tf. Hier gibt es kein Zeitlimit, da kann ich die Türen theoretisch auch eine Stunde lang offen lassen, ohne mit Störmeldungen vollgequiekt zu werden.


    End- bzw. Anfangshalte: oh nein, nicht immer dauert es, bis der Tf am anderen Ende im Führerstand ist. Nicht selten, wenn es nicht der ist, der den Zug gebracht hat, steht der Ablöser schon am anderen Ende bereit und ist dann binnen Sekunden im Führerstand, noch bevor der Ankommende auf seiner Seite überhaupt den Schlüssel abgezogen hat.


    Türen, die während des Einsteigevorgangs schließen: kann bei mir gar nicht passieren, da ja während des Einsteigens das Lichtgitter dieser Tür (immer wieder mal) unterbrochen wird und dadurch die Tür nicht selbst schließt. So was kann nur bei Zwangsschließen passieren, was ich ja absolut vermeide. Wogegen ich als Tf außer Sonderansage bis zum Erbrechen leiern lassen nichts tun kann, das ist diese für Frankfurt leider typische falsch verstandene "Freundlichkeit" und "Solidarität" der Fahrgäste untereinander durch Tür-Offengehalte der Marke: "Ei, da hinne komme noch finfe aagedappt, ei, die wolle noch midd, ei, die misse jetzt erst noch Gärdcher kaafe, ei, so lang muss der Zuch noch wadde... ei, wiesou hodd denn die Scheiß-Bahn schoou widder so viel Vaspäjdung!"

    1) Person in der Lichtschranke > Tür bleibt auf oder Tür geht wieder auf > Die Tür kann keine Störung (=Defekt) bekommen

    Bei 423 und 430 wird es uns als Tf trotzdem als Störung angezeigt (und natürlich mit einem herzerfrischenden, richtig schön lauten (85 dB) und grellen QUIIIIIIIEK!!!! - "Ton" akustisch untermalt). Freut zumindest mich als Tf nun auch nicht gerade und kann für den einen oder anderen entsprechend ausfallenden Kommentar über die Lautsprecher sorgen - oder dafür, daß ich kurzerhand, da ja offenbar Frischluft in der Bude gewünscht ist, die (Heiz)Lüfter ausschalte und alle Türen zentral öffne ;) :D


    2) Person in der zulaufenden Tür und drückt nicht aktiv gegen die Tür > Die Tür erreicht ein Körperteil, stoppt und geht wieder auf (Einklemmschutz) > Bei häufigem Auftreten ist eine Störung (=Defekt) der Tür nicht ausgeschlossen


    Passiert nur beim Zwangsschließen, ansonsten ist da ja das Lichtgitter davor. Es ist auch längst kein Geheimnis mehr, deshalb kann ich es ja verraten: Tür versucht zuzulaufen - trifft auf ein Hindernis, läuft wieder auf - versucht ein 2. Mal zuzulaufen - trifft wieder auf ein Hindernis, läuft wieder auf und bleibt dann auch offen, kundgetan wird uns als Tf das wieder mit dem schon erwähnten <b>QUIIIIIIIIIEK!!!</b> und der entsprechenden Meldung auf dem Display. Dann bleibt uns: entweder alle Bretter wieder freigeben (und entsprechend gleich wieder so ziemlich alle Türen am gesamten Zug offen haben) und nochmal versuchen, abzufertigen, oder hinterlatschen und die Tür von Hand zurücksetzen. Ich entscheide mich meist für letzteres, auch wenn das je nach Zuglänge sehr lange dauert - nicht mein Problem, ich habe niemandem geheißen, die Tür zu blockieren, da bin ich so. Und ich sehe auch nicht ein, daß ich wieder und wieder und wieder das Abfertigen versuchen soll, mir aber von den Fahrgästen diktieren lassen muß, wann ich denn dann endlich mal tatsächlich abfahren darf.


    3) Person in der zulaufenden Tür drückt gegen das Schließen > Ein Auftreten einer Störung (=Defekt) ist hoch, daher tunlichst vermeiden (wenn die Bahn mitspielt***)


    Ist im Wesentlichen dasselbe wie Punkt 2. Wenn man es so differenziert sehen möchte, gibt es auch noch einen Punkt 4: Fahrgast, der von außen kommt und mit zulaufender Tür nicht einverstanden ist, oder Schwarzfahrer, der schnell noch vor der soeben zugestiegenen Kontrolle flüchten will, stemmt bzw. zerrt die zulaufende Tür mit Gewalt wieder auf und triggert damit ebenfalls den Einklemmschutz.


    Deshalb weigere ich mich seit Jahren, insbesondere im Tunnel, mit Zwangsschließen zu fahren - ich nehme die Freigabe zurück, Ende, mehr nicht. Wenn das Geblinke der Türstellungsleuchtmelder ewig nicht aufhört, wird eben die Sonderansage "Bitte verlassen Sie den Bereich der offenen Türen, damit sich diese schließen und wir unsere Fahrt fortsetzen können" leiern bis zum Erbrechen, in dem Falle ist es mir dann völlig egal, wann die S-Bahn jemals irgendwo ankommt. Was soll ich auch sonst machen, mit Zwangsschließen schießt man sich ja als Tf häufig eh nur ein Eigentor. Außerdem müßte ich dazu den kompletten Zug einsehen können. Wegen Corona und Reduzierung der Ansteckungsgefahr gibt es aber bei uns eine Weisung, daß die Führerstandsfenster zu zu bleiben haben und die Abfertigung sich auf das beschränkt, was ich vom geschlossenen Fenster aus einsehen kann - was ohne Monitore nun mal nicht besonders viel ist. Also: ohnehin nur noch Rücknahme der Freigabe.


    Selten gibt es auch echte Türstörungen, die auf Fehler der Technik zurückzuführen sind, wo also kein Mensch was dafür kann. Das ist dann natürlich was anderes, da handele ich je nach Situation auch anders.


    Und dann gibt es noch die böswillige Sabotage... kommt auch immer wieder mal vor, die beschreibe ich hier aber absichtlich nicht.


    Wenn ich als Tf dann der Transportleitung und dem Fahrdienstleiter den Grund der Haltezeitüberschreitung nenne, bestehe ich auch stets darauf, daß korrekt erfaßt und codiert wird. Also nicht nur ganz lax "Türstörung", was erstmal bedeutet, daß der Fehler beim Fahrzeug und damit beim EVU liegt - sondern je nach Lage "Fahrgastverhalten" (ja, kann der RMV ruhig wissen!), "Sabotage" (aka Eingriff in den Eisenbahnverkehr) oder eben wirkliche "echte" Türstörung.


    Für die Frischluft am Zuganfangsbahnhof oder bei planmäßigen Aufenthalten empfehle auch ich ausdrücklich das Draußenbleiben auf dem Bahnsteig und dort auf eine richtig gehende Uhr achten - aber bitte, bitte nicht in der Lichtschranke stehen bleiben. Dieses euphemistisch "Töne" genannte Gequieke vom Display, weil die Technik meint, das "Lichtgitter Tür xy [wäre] gestört", nervt einfach nur so brutal... das ist nicht förderlich für ein gutes Verhältnis allgemein ;)


    OT: besser habe ich es mit diesem seltsamen Woltlab-Quelltext leider nicht hinbekommen mit dem Zitieren einzelner Absätze... ich mach jetzt aber auch kein weiteres ewiges Debugging, sorry dafür.

    In Limburg also planmäßiger Traktionswechsel bei den Tonerdezügen? Interessant zu wissen. Dann würde es sich natürlich anbieten, die als Schlepplok für die 423 zu nehmen... oder man zieht sie nur bis irgendwo unter Draht, am besten Limburg Süd (falls es da eine Gleisverbindung gibt), und dann auf die Rennstrecke und ab dafür :)


    (Rennbahn würde sogar gehen, hat ja noch PZB als Rückfallebene. Nur eben ewig lange Blockabschnitte, und so ein 423-Zug würde die Strecke schon etwas länger belegen wegen der niedrigen Höchstgeschwindikgeit von nur 140. Ich würde mir so eine Fuhre aber sofort zutrauen.)

    Die HLB hätte wohl ohnehin Probleme, zusätzliche Leistungen zu fahren. So oft, wie ich da in den letzten Wochen im RIS auf der RB75 Zugausfälle mit der Begründung "kurzfristiger Personalmangel" lese, habe ich nicht den Eindruck, dass für Mehrleistungen genug Personal verfügbar ist.

    Nachteilig ist, das es eine neue, zu bestehenden System inkompatible Infrastruktur benötigt. Bedeutet also Terminals auf der grünen Wiese. Dieses braucht dann einen Anschluß an

    ÖPNV und IV, alternativ einen lokalen Abschnitt ähnlich wie eine Monorail.

    Ein Argument das Hyperloop immer wieder anbringt, es sei günstiger als herkömmliche HGV Schienenstrecken. Bei Überlandstrecken dürften die Kosten allenfalls ähnlich hoch sein, ich glaube jetzt nicht, das Brücken und Tunnelbau deswegen auf einmal supergünstig wird.

    Worüber es noch null Aussagen gibt sind Kosten für Wartung und Betrieb der ganzen Anlagen, sei es Strecke, Fahrweg, Antrieb und Unterdruckerzeugung, usw. Die Röhren müssen ähnlich normalen Schienstrecken ja überall und jederzeit zugänglich sein.

    Gänzlich unklar ist ebenfalls, wie z.B. an ein havariertes Transportfahrzeug herangekommen werden kann.

    Klingt alles sehr nach einer sogenannten Gadgetbahn.