Beiträge von Bernemer

    Von Mai 1992 bis Dezember 2002 sah es auf der Hanauer zur Spitzenzeit so aus:

    [...]

    Stellt man es gegenüber, hat man statt dem 5-Min.-Takt nun einen 7/8-Min.-Takt und damit eigentlich eine Verschlechterung zu vorher. Allerdings gilt der 7/8-Min.-Takt jetzt den ganzen Tag und nicht mehr nur zur HVZ wie der damalige 5-Min.-Takt.

    [...]

    Vielleicht hilft die Gegenüberstellung etwas bei der Diskussion, allerdings muss man berücksichtigen, dass sich seitdem auf der Hanauer Landstr. viel verändert hat und damit auch die Fahrgastströme anders sind als damals.

    Genau das ist der Punkt. Es arbeiten seit 2012 keine 3000 bis 4000 Menschen mehr bei Neckermann an der Hugo-Junkers-Straße. Das wird auch nie wieder so werden, da der Eiermann-Bau bekanntlich ein Rechenzentrum wird. Eine Verstärkung bis Junkers-Straße ergab bis 2012 Sinn, seitdem aber nicht mehr.


    Hingegen entwickelt sich seit einigen Jahren die "Hanauer" zwischen Ostbahnhof und Riederhöfen erheblich, wie Du korrekt erwähnst. Deshalb ist die 11 hier auch so heillos überlastet. Die 15 zusätzlich wird das verbessern, sicher. Sie ändert aber nichts daran, dass weiterhin (nahezu) jeder Fahrgast Richtung Westen fahren muss, um zu anderen Zielen umzusteigen. Mit der 15 bietet sich zusätzlich die Gelegenheit, das System besser auszulasten und für alle mehr Direktverbindungen anzubieten:

    • Fechenheims Zentrum behält die Direktverbindungen der 11 via Ostend in die Stadt.
    • Fechenheims Zentrum bekommt zusätzlich die Direktverbindungen der 12 zur U7 und U4 und nach Bornheim. Daumen hoch für diese Änderung.
    • Biegt die 15 am Ratswegkreisel nach Bornheim ab, erhalten Bewohner und Besucher/Kunden der mittleren Hanauer Landstraße ein zweites, schnelles Fahrtangebot (via U7 und U4) - und zwar gegen den Hauptverkehrsstrom Richtung Ostbahnhf/Ostendstraße. Damit würden die Bahnen wesentlich gleichmäßiger ausgelastet.

    Mit dieser Lösung gäbe es nur Gewinner: Fahrgäste aus Fechenheim-Zentrum kommen künftig alle 5 Minuten (statt heute alle 7,5) "in die Stadt", dabei alternierend einmal schnell zu U6+S-Bahn und einmal schnell zu U7+U4. Fahrgäste aus der mittleren Hanauer Landstraße müssen nicht mehr immer erst nach Westen fahren, sondern erhalten zusätzlich eine schnelle Verbindung zu U7+U4 und nach Bornheim.


    Stichwort Baumärkte: Sogar für die Heimwerker wird es besser! Durch die Verlängerung der 12 sind die Bornheimer (und alle aus U4+U7) nicht mehr alleine auf Hornbach angewiesen. Sie können auch direkt zu Bauhaus fahren. ;) Das Umbiegen der 15 auf die Relation Riederhöfe-Eissporthalle wäre ebenfalls für Heimwerker ein zusätzlicher Gewinn, wenn dann auch die Lampenläden und Inneneinrichtungsgeschäfte der mittleren Hanauer Landstraße die schnelle Verbindung zu U7+U4 erhielten.

    Nochmal meine Frage: Ist nicht derzeit eine Verlängerung der U5 von der zukünftigen Entstelle entlang der Straße Am Römerhof geplant? Also ein Bogen gen Norden.

    Die Straße am Römerhof führt ja zunächst leicht Richtung Süden. Dort wäre ein Abzweig Richtung Süden also möglich. Erst zur angedachten Endhaltestelle am künftigen Gymnasium würde es leicht nach Norden gehen.

    Eigentlich sollte der Verkehr ab morgen wieder ungestört laufen. Aber: nein.

    Quelle: bahn.de/bauarbeiten


    Fahrplan: pdf

    Wenn die 15 zur Hugo-Junkers-Straße fährt, kann man vermutlich (hoffentlich?) bequem (weil bahnsteiggleich und schnell) von der 12 zur 15 umsteigen und somit doch in etwa im 5-Minuten-Takt in die Stadt fahren. Wenn die 15 aber nach Bornheim fährt, müsste man tatsächlich von der 12 zur U7 umsteigen, mit oft nichtmal passendem Taktraster. Es wird nicht soo attraktiv sein. Das ist das, was ich mit 10er Takt meine.


    Die 12 fuhr doch vor vielen Jahren schonmal zur Schießhüttenstraße? Als es noch die 11V gab?

    Das geht jetzt aber schon an der Lebenswirklichkeit vorbei, oder? Wieso sollte jemand aus Fechenheim-City denn erst die (neue) 12 nehmen und dann noch umsteigen in die 15? Er kann dann doch auch gleich die 11 nehmen und direkt umsteigefrei "in die Stadt" zu fahren. Da ändert sich ja nix.

    Warum sollen denn die Fechenheimer im 10- Minuten-Takt mit einer einzelnen Linie in die Stadt fahren, die Bornheimer aber mit 2 U-Bahnen und mehreren Straßenbahnlinien? Dem "fernen Osten" noch Bahnen wegzunehmen, um sie dahin zu schicken, wo eh schon alles voll davon ist, finde ich nicht gut.

    Eine einzelne Linie? Das ist falsch. 11 und 12 bleiben doch bis Schießhüttenstraße. also zwei Linien und zusammen alle 5 Minuten, einmal zur S-Bahn und in die Altstadt, einmal zu U7 und U4 und zur Konsti. Das ist für Fechenheim-"City" weiterhin mehr und besser als heute.


    Aber die Kapazität der 15 könnte östlich der Riederhöfe sinnvoller genutzt werden. Die Fahrten bis Junkers-Straße kann man sich im dann (2025) wohl 13. Jahr nach Neckermann doch wirklich mal schenken. Die 15 verkehrte dann nicht als dritte Linie und nur schwach genutzt bis Junkers-Straße, sondern erschlösse eine neue und zusätzliche Direktverbindung.

    Ich schließe mal hier an, Frank Nagel hatte es im Thread über das Straßenbahnkonzept erwähnt: Die Idee des OBR 4 ist offenbar endgültig gescheitert. Die Koalition will die 12 bis Fechenheim führen statt bis Hugo-Junkers-Straße (und dafür die 15 vorab an der Junkers-Straße enden lassen). Die 12 könnte also in jedem Fall am Ratswegkreisel nicht mehr "umgebogen" worden.


    Womit wir das Grund-Problem zementieren: Die stärkste Nachfrage besteht auf der westlichen und mittleren Hanauer Landstraße zwischen Ostendstraße und Riederhöfe, das stärkste Angebot wird aber weiterhin erst östlich davon gefahren von Daimlerstraße bis Hugo-Junkers-Straße.


    Wie wäre es, dem Wunsch des Ortsbeirats folgend die 15 nach Bornheim zu schicken statt zur Hugo-Junkers-Straße? Eine Wendestelle ist westlich von Bornheim Mitte ohnehin perspektivisch für die 14 vorgesehen. Diese kleinere bauliche Ergänzung könnte man ja ins Straßenbahnkonzept vorziehen und zusammen mit den Wendestellen Bürostadt Niederrad und Friedberger Warte realisieren.

    Danke, dein Einwand ist nicht von der Hand zu weisen, SoundofN1 - zumal dann aus der Friedberger sowohl Haupt- wie auch Konstablerwache angesteuert werden könnten, durchaus attraktiv. Allerdings hatte ich auch die 18 unterschlagen. Also zweiter Versuch:

    • 11: unverändert
    • 12: Schwanheim - Willy-Brandt-Platz - Hauptwache - Hessendenkmal - Fechenheim
    • 14: Nied - Willy-Brandt-Platz - Hauptwache - Konstablerwache - Börneplatz/Stoltzestraße - Ernst-May-Platz
    • 18: unverändert
    • 19: Oberrad - Börneplatz/Stoltzestraße - Römer/Paulskirche - Hauptwache - Hessendenkmal - Friedberger Warte

    "Hauptlinien" 11, 12, 18 führen dann (neu oder weiterhin) die kürzesten/schnellsten Routen, nur "Verstärker" 19 und die 14 führen Schlenker. Das hielte ich für die 14 für vertretbar: Die Hauptlast liegt von Bornheim bis Zoo und Ostendstraße sowie von Westen bis Hauptbahnhof. Kaum jemand fährt zwischen Bornheim und Gallus durch (meine Beobachtung). Ob der Hauptwachen-Schlenker für die 19 okay wäre, könnte wohl nur traffiQ vorab seriös abschätzen. Mit ordentlichem Beschleunigungsprogramm auf dem Innenstadtkringel (also inklusive Altstadt) ließen sich die Schlenker-Fahrzeiten aber sicher auch im Rahmen halten.


    Nachteile: 19 kann nicht in SVZ entfallen, da sonst Altstadtstrecke während SVZ auf 10-Minuten-Takt reduziert würde. Über-Eck-Verbindung Altstadt-Konstablerwache entfällt (wäre aber wohl verschmerzbar dank U4+U5).

    Sollen dafür weniger Fahrten auf der jetzigen Altstadtstrecke stattfinden, oder soll es zusätzliche Linien geben?

    Um alle Über-Eck-Verbindungen wenigstens alle 10 Minuten zu realisieren und auf allen Abschnitten in der Innenstadt weiterhin je zwei Linien zu haben, wäre dies als simpelste Lösung möglich (Stand mit Linien nach Realisierung Straßenbahnkonzept):

    • 11: unverändert
    • 12: unverändert
    • 14: Bornheim - Börneplatz/Stoltzestraße - Konstablerwache - neue Strecke - Willy-Brandt-Platz - Nied
    • 19: Oberrad - Börneplatz/Stoltzestraße - Römer/Paulskirche - neue Strecke - Hessendenkmal - Friedberger Warte

    Etwas unsexy, ich weiß, aber halt realitätsnah.


    Wenn ihr es sexy wollt: Wie wäre eine Ringstraßenbahn 0.5? Konstablerwache - Stephanstraße - Hauptwache - Roßmarkt - Römer/Paulskirche - Konstablerwache. Vielleicht von den Einzelhändlern cofinanziert? ;)

    Warum werden so alte Nachrichten als neu verkauft? Das war eben mein Gedanke, da die FNP ja schon im Herbst darüber berichtete. Übrigens mit einem sehr schönen historischen Foto.


    Habe mal gesucht, aber ich finde keinen Thread dazu. offenbar war das niemandem aus dem Forum aufgefallen, und ich auch habe es zu posten verabsäumt. (Falls es den Thread gab und ihn jemand findet, bitte hier mal verlinken!)


    Finde es übrigens eher peinlich, dass zwei Politiker versuchen, damit kurz vor der Wahl auf Stimmenfang zu gehen. Das ist ja keine SPD-Idee, sondern das steht im Entwurf für den NVP: im Kapitel 5.7.2. auf Seite 103, vierter Punkt von unten - Karte auf Seite 102. Ist also seit vorigem Sommer bereits öffentlich.

    Man könnte die Bezeichnung 12S für Schülerlinie verwenden um sie zu unterscheiden.

    Oder E oder V. Die Unterscheidung ermöglicht zusätzlich die Zielanzeige, da dort nicht "Fechenheim" steht. Die Liniennummer ist aber auch egal. Hauptsache, die Fahrten verkehren weiterhin, wenn sie denn nötig sind. Das wird traffiQ unter Garantie genau im Blick haben. Die Aufregung erscheint mir doch sehr künstlich.

    Nein, baeuchle - die Variante 0 will niemand verwirklichen. Politisch tot. Es gibt da auch keine abgewandelte Version. Diskussion überflüssig. Die breite politische Mehrheit steht für die 3er-/Uni-Varianten, aber inzwischen auch ausdrücklich für maximalen Schutz für den Grüneburgpark. Das hat Frau Becker durchaus erreicht.


    Ironie ist, dass ja ausgerechnet Frau Beckers vehementes Eintreten für den Schutz von Bäumen die Politik dazu bringt, sich ausdrücklich gegen Frau Beckers Lieblingsvariante aussprechen zu müssen. Wenn der gesamte Westrand des Botanischen Garten und von dort an Miquel- und Zeppelinallee planiert würden, mag es Frau Becker egal sein. Aber die Politiker ahnen, dass sie sich mit dem massiven Einsatz der Motorsäge keine Freunde machen würden. Andernorts fordern Bürger und Umweltverbände ja mehr/längere Tunnelstrecke, um Grün zu schonen, siehe z.B. SFS Frankfurt-Mannheim.


    Die 1er-Varianten mit Tunnel bis nördlich der Bockenheimer Bebauung ("Miquelknoten direkt") haben sogar noch bessere NK-Indikatoren als Beckers Beste. Das ändert jedoch nichts an der politischen Einschätzung der breiten Mehrheit in den Parteien, die Uni unbedingt anbinden zu wollen. Die gibt es außerdem für die Stadt zum absoluten Schnäppchenpreis: Ziehen wir die Zuschüsse Bund+Land ab, muss die Stadt nur gut sieben Millionen Euro mehr für die Uni-Anbindung auf den Tisch blättern statt daran vorbei zu fahren.


    Für sieben Millionen Euro ließe sich vielleicht noch der städtische Anteil für Gleise der Reuterweg-Tram bezahlen - vorausgesetzt, es ließe sich die Tram irgendwie weitgehend auf eigenem Gleiskörper in den Reuterweg pressen, was ein essentielles Förderkriterium ist. Aber dann ist noch kein einziges Straßenbahnfahrzeug finanziert. Und für Straßenbahnfahrzeuge gibt's kein Fördergeld. Die "Alternative" mit Tram statt U4 zur Uni wäre also nicht billiger, sondern zig Millionen Euro teurer.

    traffiQ hat gestern eine Studie vorgestellt darüber, wie sich die Nutzung von Bus und Bahn und den anderen Verkehrsmitteln durch Corona verändert hat, die FNP berichtet.


    Die PM dazu ist hier zu finden, dort auch PDFs zur Studie mit ganz interessanten Erkenntnissen.


    Ein paar Auszüge: S-, U- und Straßenbahnen haben am meisten verloren. Pkw ist jetzt noch deutlicher Hauptverkehrsmittel (von 31 auf 39 Prozent) vor S-Bahn (22 auf 13 Prozent). Laut traffiQ-GF Reinhold noch nicht klar, welche langfristigen Auswirkungen nach Corona trotz Impfungen bleiben, auch wegen Unklarheit über künftige Intensität von Homeoffice. Er ist zuversichtlich, dass einige Fahrgäste zurückgewonnen werden können. Dafür müsse aber Attraktivität von Bahn und Bus gesteigert werden.

    Warum sollte die Politik das denn nicht tun, wenn wir hier im Forum es genauso machen und solche Diskussionen mit identischen Inhalten und ohne neue Erkenntnisse alle paar Jahre aufs Neue führen? Im konkreten Fall: zuletzt vor genau zwei Jahren. Das ermüdet hier ebenso wie in der Politik.

    Was für ein Glück, denn in den nächsten Tagen wird es die Barcelona-Verbindung vermutlich noch nicht geben.


    Dein Hinweis lässt mich davon träumen, dass DB, SNCF und Renfe vielleicht doch irgendwann mal den Lyon-Barcelona-AVE bis Frankfurt verlängern. Wären 11 Stunden Gesamtfahrzeit, 2 weniger als die bisher schnellste Verbindung (via Brüssel). Scheint ja mit Marseille auch gut zu funktionieren.

    Ob es da sinnvoll ist, ausgerechnet einen Hochflurwagen einzusetzen?
    Nostalgie hin oder her, die Impfgruppe ist immer noch 80+

    Wenn schon nicht barrierefreie Nostalgie, dann bitte doch den O-Wagen. Das würde dann manchem der älteren Fahrgäste sicher ein sehr breites Lächeln ins Gesicht zaubern. <3

    Komisch, dass man für die U-Ersatz-und-Impflinie die Nummer 20 verpasst hat, die normalerweise gar nicht dort fährt. Ich hätte eher "V" gewählt.

    Absolute Zustimmung! V wie Vakzination. Passender geht's nicht. :D

    traffiQ nennt nun noch etwas mehr Details, unter anderem Entwarnung für die 12:

    Zitat

    Bombenentschärfung in Niederrad: Bahn und Bus eingeschränkt

    Zahlreiche Linien am Sonntag unterbrochen oder umgeleitet

    Wie die Feuerwehr Frankfurt bereits mitgeteilt hat, soll am Sonntag, 21. Februar 2021, in Niederrad eine Weltkriegsbombe entschärft werden. Die betroffenen Bahn- und Buslinien müssen unterbrochen oder umgeleitet werden.

    Ab 8.00 Uhr gelten diese Einschränkungen:

    • Im Regionalverkehr halten die S-Bahnlinien S7, S8 und S9 sowie die Regionalbahnen RE2, RE3 und RE70 ab 8 Uhr nicht mehr am Bahnhof Niederrad. Ab 11 Uhr wird die Strecke komplett gesperrt.
    • Die Straßenbahnlinie 15 verkehrt ab etwa 10.30 Uhr nicht mehr zwischen Niederräder Landstraße und Haardtwaldplatz. Sie wird zum Stadion umgeleitet.

      Die Straßenbahnlinie 12 kann planmäßig verkehren.
    • Die Buslinie 51 (Industriepark Höchst – Niederrad Triftstraße) wird ab etwa 8.00 Uhr, von Höchst kommend ab Goldstein (Haltestelle Ruhestein) entlang des Mainufers zur SEV-Haltestelle Stresemannallee/Gartenstraße, Höhe Haus Nr. 135, umgeleitet.
    • Die Buslinie 78, die sonntags zwischen Südbahnhof und Lyoner Straße verkehrt, wird ab Betriebsbeginn ab Triftstraße zum Oberforsthaus umgeleitet.
    • Die Niederräder Quartierbuslinie 84 verkehrt an diesem Sonntag nicht.

    Das Ende der Sperrungen, die sich nach Information der Feuerwehr bis in den Abend hinziehen können, wird durch Rundfunkdurchsagen sowie über die Social-Media-Kanäle bekannt gegeben.

    Außerdem gibt die Bahn diese Einschränkungen im Fernverkehr bekannt:

    Zitat

    Aufgrund der Entschärfung einer Weltkriegsbombe am Sonntag, 21.02.2021, kommt es in Frankfurt am Main und Umgebung in der Zeit von 11:00 Uhr bis voraussichtlich 18:00 Uhr zu Beeinträchtigungen im Fernverkehr der Deutschen Bahn.


    Während der Bombenentschärfung kann der Frankfurter Hauptbahnhof nur eingeschränkt angefahren werden. Daher wird ein Teil der Fernverkehrszüge in diesem Zeitraum umgeleitet. Die betroffenen Züge halten dann nicht in Frankfurt (Main) Hbf, sondern in Frankfurt (Main) Süd. Zusätzlich kann es durch die Bombenentschärfung auch zu vereinzelten Zugausfällen zwischen Köln und Frankfurt am Main kommen.


    Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung ca. 1 Stunde vor Abfahrt.

    Betroffen sind folgende Verbindungen:

    • ICE-Züge Hamburg / Berlin – Kassel – Frankfurt – Stuttgart / München / Basel
      halten nicht in Frankfurt (Main) Hbf. Ersatzhalt ist Frankfurt (Main) Süd.
    • ICE-Züge Amsterdam / Brüssel – Köln – Frankfurt
      fallen zwischen Frankfurt Flughafen und Frankfurt (Main) Hbf aus. Einzelne Züge dieser Relation fallen auch zwischen Köln und Frankfurt (Main) Hbf aus.
    • ICE-Züge Köln – Siegburg/Bonn – Montabaur – Limburg Süd – Frankfurt
      fallen aus. Alternativzüge werden zusätzlich in Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd halten. Diese sind in der Reiseauskunft sichtbar.
    • Die Züge IC 2023 und IC 2024 halten nicht in Frankfurt (M) Flughafen und Mainz Hbf.

    Wenn man eine eigene Liniennummer aber nur haben darf, wenn diese Linie auch vor ihrer Umbenennung eigene Stationen hat, dann fährt “meine“ neue U9 halt von der Seckbacher Landstraße bis Heddernheim und wird erst da zur U1. Das ist an sich genau das gleiche in Sachen Strecke, macht aber das Thema, das ich damit habe, vielleicht deutlicher.

    In diesem Fall wäre die zusätzliche Liniennummer absolut sinnvoll, da hast Du recht, weil diese Bahn sonst ein Ziel abseits der Linienstrecke mit gleicher Liniennummer anführe. Deshalb heißt die U2 auch U2 und nicht U3. Da aber in jedem Fall ein Liniennummernwechsel notwendig ist, ist die Einführung einer weiteren Liniennummer unnötig. "U4 Nordwestzentrum" macht jedem Fahrgast eindeutig klar, dass der Zug nicht bis nach Nieder-Eschbach fährt. Und die von Tommy gezeigte Anzeigeoption weist eben Fahrgäste auf die Durchbindung auf die nächste Linie hin - und dass sie am NWZ sitzen bleiben können.

    Ich akzeptiere jedoch, dass du offenbar was völlig anderes “einfach“ findest als ich. Du kannst dir umgekehrt aber anscheinend nicht vorstellen, dass jemand Komplexität und Einfachheit anders bewertet als du, wenn ich deine absolute Wortwahl zu diesem Thema lese.

    traffiQ muss danach entscheiden, was für die große Masse der Fahrgäste innerhalb eines gewohnten Systems objektiv einfach und schnell verständlich ist. Es geht nicht darum, was du oder ich individuell als einfach empfinden. (Besonders nicht bei Nahverkehrsfetischisten wie uns hier im Forum.)