Beiträge von Bernemer

    Gerade die Platz-Reservierung könnte in den Hauptverkehrszeiten Nachfrage finden. Im Gegensatz zur 1. Klasse hat diese den Vorteil, dass keine Sitzplätze leer bleiben, während andere stehen müssen, da die Reservierung nach einigen Minuten verfällt. Man könnte das ja mal in einzelnen Zügen testen.

    Dann darf sie aber gerade nicht auf Zeitkarten-Inhaber beschränkt sein! Ich sehe bei jeder Fahrt Senioren/-paare, Familien und Reisende mit größerem Gepäck, die oft offenbar bewusst die weniger volle Erste Klasse buchen, um dort mehr Platz und weniger Gewatze zu haben. Das ist im Vor- und Nachlauf im Nahverkehr oft sogar noch wichtiger als in einem ohnehin reservierten FV-Zug. Deshalb müssten grundsätzlichen Reservierungen auch für Spontanreisende (zum Beispiel mit 1.-Klasse-FV-Ticket) notwendig sein. Gegenüber diesem Aufwand aber scheinen mir die kleinen Premium-Bereiche die simplere, bessere Lösung.

    Laut Deutscher Bahn macht die 1. Klasse 6,5 Prozent der Sitzplätze im Regionalverkehr aus. Quelle. Im ET430 sind es übrigens etwas mehr mit 16 von 184.


    Wie wäre es mal mit effektiven Lösungen für Kapazitätsprobleme statt fruchtloser, rein populistisch angezettelter Diskussionen? *kopfschüttel*

    > Die Straßenbahnlinie 11 fährt von Höchst Zuckschwerdtstraße bis Gutleutviertel Pforzheimer Straße und von Fechenheim Schießhüttenstraße bis Sachsenhausen Lokalbahnhof.

    Warum nicht Fechenheim<>Willy-Brandt-Platz? Damit wäre eine sehr gute Anbindung an die Veranstaltung gegeben, anstatt die 11 einfach irgendwo hin umzulenken westlich der Ostendstraße. Selbst eine dichterer Veranstaltungstakt könnte dann sogar geboten sein.

    Mir tuen nur die Fahrgäste und das Fahrpersonal leid... ich hoffe man besinnt sich (wohl eher nicht) und vergibt nur noch an heimische Betriebe oder kommunalisiert am besten alles wieder. Wie wäre wieder mit den "Kreiswerken Gelnhausen" oder dem "Wetterauer Kraftwagenbetrieb"?

    Ob das wirklich der beste Weg wäre? Da habe ich so meine Zweifel. Die KWB sind schließlich nicht allein am Wettbewerb gescheitert.

    Ja, für viele Fahrer ist die Lage schlechter geworden, aber das fängt sich aktuell durchaus aufgrund des Problems des Fahrermangels. Andererseits sind vielerorts (ich weiß: wahrlich nicht überall!) Qualität und Quantität des Nahverkehrs ja durchaus besser geworden, teils auf dem Land um Quantensprünge. Da bringen die Ausschreibungen den Fahrgästen ja schon etwas.

    Viel wichtiger fände ich, wenn lokale, kleine oder mittelständische Busunternehmen bessere Chancen bekämen (also die, die bisher überlebt haben, wie Stroh in Altenstadt). Zum Beispiel, indem ein Faktor "erwiesene Zuverlässigkeit" in den Ausschreibungen berücksichtigt wird. Ich hörte mal, dass in irgend einem Land grundsätzlich stets der günstigste Bieter nicht genommen wird, um Dumping-Angebote zu verhindern. Weiß da jemand mehr?

    Na klar: Weil Signale zu nah an den Bahnsteigenden stehen, lässt sich der Zug/die Lok nicht passend halten. Weil die "gegebene Infrastruktur" sich ja in keinem Fall anpassen lässt. Besonders, wenn es am Ende sogar recht kostengünstig wäre, wenn Signale um am Ende zehn oder 20 Meter versetzt werden. Selten eine so lieblos formulierte "Wir-wollen-das-einfach-nicht-und-basta"-Begründung gelesen.

    Das Abgeranzte soll ja verschwinden durch Sanierung und Umbau der B-Ebene. Aber die Zu- und Abgänge sind einfach physisch vorhanden just an diesen Stellen. Sie zu verlegen dürfte viel Geld kosten, wenn die Betondecke an anderer Stelle aufwändig geöffnet (sofern statisch überhaupt möglich) und dort geschlossen werden muss. Wenn sich mit den vorhandenen (und natürlich sanierten) Zugängen wenigstens eine ordentliche B-Lösung realisieren lässt, fände ich das klüger. Die Einsparung finanziert dann besser weitere und neue Rolltreppen, Fahrstühle oder sogar den einen oder andern Kilometer neue Gleise in der Gutleutstraße.

    Er meint den Platz "Am Hauptbahnhof".

    Seid nachsichtig, er ist doch erst neulich umbenannt worden. Vor gerade mal 74 Jahren ;)


    Um zum Thema zurückzukommen: Zumindest in Fahrtrichtung Norden verträgt es die Düsseldorfer Straße doch problemlos, eine Fahrspur wegzunehmen, oder? Das erkennt man auch schon seit langer Zeit, da die Zufahrt von Am Hauptbahnhof ohnehin nur einspurig ist. Denn die Karlstraße nimmt ja zwei Spuren Verkehr auf. Übrigens verläuft sogar die Zielführung "Autobahn" schon um den Block via Karlstraße Richtung Messe.


    Somit erscheint mir wenigstens die Dreigleisigkeit vermutlich recht simpel machbar. Dann wäre zumindest die Richtungstrennung der Straßenbahnen in eine Fahrtrichtung möglich. In Richtung Messe könnten die Bahnen praktisch auf der heutigen linken MIV-Fahrspur rollen. Dann könnte auch der heutige Bahnsteig am Platz der Republik einfach zum Mittelbahnsteig werden. (Wobei ich vermute, dass dennoch eine leichte Verschiebung der übrigen Trasse und der westlichen MIV-Spuren nach Westen nötig wird, damit der Mittelbahnsteig breit genug werden kann.)

    Im Bereich der Haltestelle Hauptbahnhof könnte eine solche Mittelbahnsteig-Lösung womöglich ähnlich simpel realisiert werden, oder was meint ihr? Hier bestehen ja jeweils drei MIV-Fahrstreifen. Da ließe sich doch wohl auch recht simpel jeweils einer für ein Gleis auf der jeweils anderen Seite des heutigen Bahnsteigs abknapsen, oder? Das hätte den Vorteil, dass die Zugänge in die B-Ebene weitergenutzt werden könnten. Die sehen hoffentlich nach der Sanierung besser aus, damit weniger Menschen sich auch trauen, diese sehr praktischen, schnellen Zuwegungen Richtung U- und S-Bahn zu nutzen.

    es sind übrigens 6 gesperrte Gleise (immer noch) ... Bahnsteige 8/9 - der Unglücksbahnsteig 6/7 - Bahnsteig 4/5


    ICEs teilweise über Süd statt HBF diverse Züge im Ausfall oder auf unterwegsbahnhöfen wendend um Gleise für andere Züge freizusetzen

    Diese Beobachtungen kann ich ergänzen:

    • S7 fiel aus zwischen Hbf und Stadion (Ersatz S8/9)
    • Dreieichbahn fiel aus zwischen Hbf und Buchschlag (Ersatz S-Bahn)
    • Einige Züge der Kinzigtalbahn fielen aus (Wächtersbach-Verstärker)
    • Einige KRM-Züge endeten/begannen Flughafen-Fern (habe es bei Brüssel- und Amsterdam-Verbindungen beobachtet)
    • Mehrere langlaufende ICE fielen auch am Nachmittag noch komplett aus (Hamburg-Schweiz, Hamburg-Stuttgart)

    da derzeit am Westbf. in die Straßenbahn umgestiegen werden kann, ist der eine echte Alternativ

    Eine Alternative, damit Praunheimer und Hausener auch mal etwas anderes sehen? Nämlich Ginnheim und die schönsten Bereiche Bockenheims? *lach*


    Zumindest der Hinweis auf die Buslinie 73 ab Westbahnhof wäre sicherlich sehr hilfreich gewesen. Denn ob jeder Gewohnheits-U-Bahn-Fahrgast da so von alleine drauf kommt, wage ich zu bezweifeln.

    Die FNP hatte das vor etwa zwei Wochen aufgegriffen, meine ich mich zu erinnern. Kann online aber nichts dazu finden. Soweit ich den Artikel noch im Kopf habe, geht es darum, dass die künftigen Wohn-/Mischgebiete westlich des Westhafens von dieser Linie erschlossen werden können. Außerdem habe ich mir Klaus Oesterlings Erklärung behalten, dass die Gutleut-Verlängerung zwingend den Ausbau der Haltestelle Hauptbahnhof bedingt, mithin erst danach Realität werden könne.

    Da wir es noch nicht haben:

    Laut Feuerwehr (Twitter) mussten ca. 60 Fahrgäste aus einem Zug befreit werden.


    VGF informiert mit Durchsagen an Haltestellen in weitem Umfeld (habe es am Hauptbahnhof gehört). Laut Laufschrift in den DFI solle man Ersatzverkehr oder S-Bahn benutzen. Welche S-Bahn hier helfen können soll, erschließt sich mir allerdings nur begrenzt. Denn dafür käme ja nur äußerst peripher der Westbahnhof in Betracht.

    Ich habe mal meine Ideen zu 2.1 erweitert/ ausgebessert.

    Der Vorplatz ist doch riesig, man könnte doch einige Spuren wegnehmen. (Richtung Main gibt es doch 4 Spuren aus dem Kopf:?:) Ich arbeite heute Abend aber diesen Punkt genauer aus. Das größte Problem ist nicht der Haltepunkt Hauptbahnhof, da gibt es genug Platz, sondern der kurze Abschnitt bis zum Abzweig Niddastraße. Dort müsste man eine Autospur wegnehmen.<X Doch genauere Details von mir später.


    Ideenansatz für später für mich: Verlegung der 11,14,21 in die Ludwig/Poststraße (dann Autofrei)

    Zum einen: Der Hauptbahnhof mag riesig sein, aber die Standorte der beiden Bahnsteige (ich gehe mal von Fahrtrichtungs-Mittelbahnsteigen aus) sind vorgegeben durch die Zugänge zur B-Ebene, die sicherlich nicht teuer verlegt werden. (Das Geld lässt sich sinnvoller ausgeben.)


    Zum anderen: Ich meine mich zu erinnern, dass die Poststraße im Zuge der Umgestaltung des Hbf-Platzes die Taxi-Zufahrt und die Pkw-Zufahrt (Kurzzeitparken) aufnehmen soll, um beide vom Vorplatz wegzubekommen. Damit entfällt diese Option.

    2a müsste nicht unbedingt 4 Gleise haben, aber gen Norden getrennte Gleise für 11/14/21 und 16/17.


    In allen Fällen sollten links abbiegende Züge nicht die geradeaus fahrende Züge ausbremsen (dreigleisig, allgemein Abbiegespur genannt).

    Das unterstütze ich: Drei Gleise in der Düsseldorfer genügen, da ja der schnelle Abfluss am Hauptbahnhof auf zwei Gleise möglich ist. Drei Gleise lassen sich problemlos unterkriegen, schätzungsweise auch mit zwei Bahnsteigen. Dann dürfte je eine MIV-Fahrspur plus Fahrradstreifen übrig bleiben, wenn ich mir so den heutigen Straßenquerschnitt kurz vorm Platz der Republik anschaue.

    Verkehrsdezernent Oesterling hat in der FNP angekündigt, ein neues Konzept für die Straßenbahn vorlegen zu wollen.


    Zentrale Vorhaben:

    • T-Wagen sollen durch zusätzliches Mittelstück von 31,5 auf 38 Meter verlängert werden
    • Linienäste sollen entsprechend Nachfrage getauscht werden
    • Takt stark frequentierter Linien soll von 7,5 auf 5 Minuten verdichtet werden
    • Ringstraßenbahn soll als nächste neue Strecke bis Ende 2022 fertig werden

    Die Umsetzung soll binnen drei bis vier Jahren erfolgen.