Beiträge von Bernemer

    Ohne eigenen Bahnhof würden halt bloß die Busse zum T3 beauskunftet und vermutlich sehr voll werden. Daher dürften RMV und traffiQ ein ureigenes Interesse daran haben, die SkyLine ins ÖV-System einzubetten. (Fraport sowieso, nachdem man sich den T3-Bahnhofsbau bislang sparte.) Zumal die neue Umsteigemöglichkeit am T1 direkt oberhalb von Regional- und Busbahnhof optimal gelegen ist.


    Dass die SkyLine in der Auskunft erscheint, hatte bereits diese PM vorige Woche bekannt gemacht.

    Die Folgen der Sperrung der U4 an diesem Wochenende haben die Fahrgäste heute drastisch erlebt. Trotz Dippemess verkehrt die U7 nur mit 3-Wagen-Zügen (so angekündigt), was für die Kombination beider Anlässe eine zu geringe Kapazität darstellt. Am frühen Nachmittag gegen 14 Uhr blieben daher Fahrgäste an der Konstablerwache in Fahrtrichtung Enkheim zurück. Die hohe Auslastung sorgte natürlich für eine unterirdische Pünktlichkeit.

    Stellt sich eher die Frage, wieso man ausdünnt.

    [...]

    Wäre schön gewesen, die Hintergründe transparent zu kommunizieren.

    Und mal eine richtige PM herausbringen, dass man als Fahrgast Kürzungen und andere Änderungen nachvollziehen kann, sowas kennt man scheinbar nicht.

    Was habe ich übersehen? Bisher erkenne ich hier als Basis für die aktuelle Diskussion lediglich offensichtlich interne Informationen ohne Quellenangabe (wenn auch erwiesenermaßen zuverlässig) und keinerlei offizielle oder inoffizielle Begründung. Ich habe bisher keine offizielle Mitteilung von irgendeiner Seite dazu gesehen. Woher wisst ihr schon jetzt, dass hier nicht "transparent kommuniziert" oder "eine richtige PM" erscheinen wird?

    Welcher selbst halbwegs erfahrene Fahrgast soll da noch durchblicken? Zuverlässigkeit strahlt so ein unübersichtliches Durcheinander nicht aus.

    Potential für RegioTram-Verbindungen hätten wahrscheinlich die umliegenden Städte Grünberg, Lich, Wetzlar (unter teilweiser Nutzung der ehemaligen Kanonenbahn) und besonders die Lumdatalbahn.

    Eine RegioTram eignet sich auf Eisenbahnstrecken ja vor allem als RB-Ersatz oder -Ergänzung. Daher sind die Fahrgastmengen im Verhältnis zur Fahrzeugkapazität zu beachten.


    Für Strecken wie nach Lich-Hungen oder Grünberg-Alsfeld böte sich womöglich ein Ersatz oder ein Einsatz von Verstärkern an (dann als Regelangebot). Auch über einen Wiederaufbau Hungen-Laubach (oder gar Lich-Ettingshausen-Grünberg) könnte es sich vielleicht lohnen nachzudenken. Die künftigen RB-Kurzläufer Friedberg-Hungen auf der Horlofftalbahn springen für eine Verknüpfung mit einer RT-Strecke ebenfalls sofort ins Auge.


    Nach Wetzlar wiederum ist die Nachfrage so groß, dass eine RT dort nur eine notwendige Ergänzung sein könnte, vielleicht aber auch weitergeführt über eine reaktivierte Solmsbachtalbahn nach Waldsolms.


    Kandidatin Nummer eins ist natürlich die Lumdatalbahn, ein No-Brainer für eine RT.


    Die Kanonenbahn wäre sicher ein spannendes Reaktivierungsprojekt besonders für die Relation Lahnau- Wetzlar. Für sie wäre natürlich eine direkte Anbindung in die Gießener Innenstadt wichtig, etwa in Kombination mit straßengebundener Trassenführung via Rodheimer Straße in Heuchelheim (kürzerer Weg) oder Krofdorfer Straße in der Weststadt (höheres Fahrgastaufkommen). In Krofdorf-Gleiberg und Wettenberg verläuft die Trasse aber zu sehr in Randlage, da erscheint mir die Buserschließung wohl die für Fahrgäste bequemere Lösung.


    Mit all dem stellt sich dann auch die Frage nach einer Elektrifizierung der betroffenen Bahnstrecken, will man nicht ein (vermutlich teureres) Hybridsystem aufbauen. Das wird eine wirklich sehr spannende Studie. Und es gehören unbedingt der ZOV-Verkehr und der RMV beteiligt.

    Die Treppe von und zur Hamburger Allee ist nun in Betrieb. Das erklärt die DB in einem Update.


    Allerdings: Das Projekt verzögert sich um ein Jahr und soll nun erst Ende 2028 fertig werden. Begründung der DB: Auf Ausschreibungen habe es nicht genügend Bieter gegeben, weshalb nicht zugeschlagen werden konnte.

    Flugsteigbezeichnungen nutzt man um ein Terminal in kleinere Bereiche zu Orientierung

    aufzuteilen und nicht für di Bushaltestelle vorm Eingang.


    'F' hält man sich wohl für einei Erweiterung von Terminal 2 frei.

    Mit F sind die Vorfeldpositionen im Frachtbereich bezeichnet, daher war erst G wieder frei fürs T3. Eine Erweiterung von T2 ist nicht vorgesehen und aus Platzgründen kaum möglich oder sinnvoll.

    Wie das am Ende geschieht werden wird dann sehen. Ich glaube nur nicht, dass Stadtler auf die VGF zurückgreift, wenn es die Wartung geht.

    Um mal mitzuspekulieren: Wieso nicht bei der HLB in Butzbach, die doch ohnehin dort ihre schwere Instandhaltung gerade massiv erweitert, und zwar ausdrücklich auch für externe Aufträge?

    Bedauern ausdrücken, dass man bei der TraffIQ nicht erkennt, dass man sich damit bisher keinen Gefallen getan hat und weiterhin nicht zurückrudern möchte. Verschwendetes Personal, das woanders dringender benötigt wird.


    Würde ich nur rumpöbeln wollen, würde ich nicht die Taktverdichtung auf der U7 dagegen loben.

    Der 5-Minuten-Takt ist zuviel für die Nachfrage der U5, soweit gebe ich dir recht. Die 2-Wagen-Zügelchen zeigen das auf. Aber welche Alternative schlägst Du vor? Denn 7,5-Minuten-Takt ist nicht möglich, sondern nur etwas, das zum 5-Minuten-Takt auf der U4 passt.

    "Stresemannallee/Gartenstraße" wird "Friedensbrücke"

    Aus der aktuellen Bau- und Finanzierungsvorlage für die barrierefreie Herrichtung der letzten Bahnsteigkante (SL 16 Ri Offenbach) entnehmen wir, dass anscheinend die Umbenennung der Haltestelle in "Friedensbrücke" vorgesehen ist. Davon lese ich erstmals, oder war das schon bekannt?


    Quelle: M_178_2025 vom 14.11.2025


    Lageplan

    Interessanter Fund! Nein, das war auch mir nicht bekannt. Aber ich finde es sinnvoll. Erstens vermeidet es die Verwechslung mit der Haltestelle Stresemannallee, zweitens sind kurze Haltestellennamen ohnehin besser für die schnelle Orientierung. (Da gäbe es noch ein paar weitere lange Haltestellennamen, die man klug verkürzen könnte, aber das gehört nicht in diesen Thread.)

    Also die ICB wird auch nicht besser sondern von Tag zu Tag schlechter. Mittlerweile lässt man Busse fahren deren Rücklicht nach einen Unfall defekt ist. Auf der Linie 42 war ein Bus unterwegs mit Linie M32 das Ziel war nicht lesbar weil ganz viel übereinander stand, dann hing ein Zettel an der Scheibe mit Linie 38 aber gefahren ist er auf der 42. Auf fragen an der Marktstraße reagierte der Fahrer sehr aggressiv. Also ich finde seid die ehemalige Geschäftsführerin von Sippel den Posten bei der ICB hat geht es immer mehr bergab. Vielleicht sollte man sich von ihr langsam mal trennen.

    Hallo,


    wo sind wir denn hier mittlerweile gelandet?!?

    Falls Du das Stammtischniveau meinst: Das enttäuscht auch mich, da es keinen allgemein nützlichen Erkenntnisgewinn beiträgt.

    Nun räuspert sich die DB:

    Quelle

    Die Polizei meldet einen Unfall von gestern Abend:

    Es dürfte der Örtlichkeit nach ein Bus der Linie 39 gewesen sein (und natürlich die U5).


    Edith ergänzt noch Angaben der Feuerwehr auf Bluesky: Es gab eine leichtverletzte Person, die vom Rettungsdienst behandelt wurde. Der Bus wurde abgeschleppt.

    Weiterhin haben sich für heute bis einschließlich 21 Uhr Außerplanmäßige Gleisbauarbeiten auf der U4 eingeschoben, daher fährt die U4, wie am Wochenende, nur zwischen Seckbacher Landstraße und Bockenheimer Warte, nach Enkheim geht es mit der U7 [...]

    Gegen 16 Uhr saß ich heute allerdings in einer U4 mit Zielanzeige Enkheim.

    Fahrgäste die nach 22.30 und vor Beginn des regulären Nachtverkehrs von der U4 weiter nach Enkheim oder umgekehrt möchten, können mit der U4 ab/bis Bornheim Mitte fahren, die N7 erreicht man an der benachbarten Haltestelle Saalburg-/ Wittelsbacherallee (im Gegensatz zum SEV (s. o.), hält der Nachtbus an der besagten Kreuzung).

    "Benachbart" ist zwar eine interpretierbare Beschreibung, mir erscheint sie allerdings aufgrund der Distanz zwischen den Haltestellen in die Irre führend. Für viele Fahrgäste ist der Fußweg sicher machbar, als barrierefrei könnte man ihn aber schon aufgrund der Länge definitiv nicht bezeichnen. Und ein solcher Umstieg entspricht auch nicht dem, was man im ÖPNV als "bequem" erwarten können sollte.

    Das hatte ich auch schon seit im Kopf

    Die 13 sollten die wenn schon bis nach Praunheim Brücke bringen. Die U6 bis Hausen finde ich dafür auch relativ unnötig, da sie durch die bestehenden Fahrten der m72 und m73 problemlos ersetzt werden kann, wie man es ja immer wieder sieht. Zudem wäre HBF als Terminus nicht gerade sinnvoll, da muss schon eine längere Strecke her (von Adalbert/schlossstr. mit der 16 oder von Westbhf mit den S Bahnen auch über Messe). Schwanheim oder Hugo Junkers Straße via Bornheim kämen in den Kopf, aber ob das so sinnvoll ist denk ich mal nicht

    Von Hauptbahnhof als südliche Endstation der 13 war auch nie die Rede. Sie soll(te) ins Gutleutviertel fahren: anfangs zur Heilbronner Straße, später die Neubaustrecke die Gutleutstraße hinauf.

    In Phase 2 pendelt die U4 an fünf Abenden zwischen Seckbacher Ldstr. und Konstablerwache und zwischen Bockenheimer Warte und Hauptbahnhof, die U5 fährt Preungesheim <> Konstablerwache. - Weiter zur Bockenheimer Warte fahren dann nur U6/U7 (wegen eigenen Bauarbeiten (w)enden beide Linien an der Bockenheimer Warte vom 06.-25.10.); oberirdisch empfehlen sich zw. Börneplatz und Hbf die Tram 11, 14 und 16, mit letzterer geht es auch zur Messe und Bockenheimer Warte. - Außerdem fahren die S-Bahnen auf der Stammstrecke, dort aber auch nur einzelne wegen Bauarbeiten im City-Tunnel Offenbach (CTO).

    In diesen Nächten sind U4+U5 bereits der Ersatz für S2, S3, S4, S5, S8 und S9 zwischen Hbf und Konstablerwache. Es fahren allein S1 und S6 noch im 30-Minuten-Takt, natürlich kurz hintereinander. So entstehen Anbindungspausen von knapp 30 Minuten zwischen beiden Stationen ohne jede Direktverbindung. In einer solchen Situation die U-Bahnen ersatzlos entfallen zu lassen, erscheint mir nicht akzeptabel. Wieso wird nicht einfach der Nachtbusstart auf 23 Uhr vorgezogen und bis 1 Uhr auf 15-Minuten-Takt verdoppelt?