Beiträge von Bernemer

    Deine Erfahrungen mit Abellio teile ich.


    Inzwischen geht es laut MDR zunächst weiter, jedoch in einigen der Netze nur noch übergangsweise, und laut MDR wird das Unternehmen nun zu sanieren versucht.

    Von der Lösung berichtet die FNP heute in ihrer gedruckten Ausgabe ebenfalls. Demnach zeige die App zwar dem Fahrgast noch den Umweg an, der Fahrer aber erhalte die direkte Route angezeigt, und es werde auch nur diese dem Fahrgast berechnet.


    Der FNP-Reporter hatte vor ein paar Tagen eine Testfahrt gemacht, laut Artikel von Freitag als erster Fahrgast zumindest dieses Fahrers überhaupt. Der Text ist online nicht zu finden. Der Reporter lobte Handhabbarkeit und Bequemlichkeit des Angebots, ebenso die Freundlichkeit des Fahrers und dass dieser eine Maske (korrekt) trug. Kernkritik war das Problem des weiten Umwegs von Berkersheim nach Nieder-Erlenbach via Homburger Landstraße, A661, B3, L3008. Dafür musste der Reporter dann 6,30 Euro zahlen, mithin 2,10 Euro zu viel gegenüber dem direkten Weg.


    Als einzigen Online-Text über die Inbetriebnahme des Angebots hat die FNP ein Stück über die Selbstbeweihräucherung unseres OBs auf den Werbeplakaten für Knut verfügbar.In der FAZ spekuliert RMV-Chef Ringat über einen autonomen Betrieb solcher On-Demand-Shuttles.

    Die Städtische Verkehrspolizei kontrolliert natürlich auch den fließenden Verkehr, etwa mit Geschwindigkeitskontrollen und Rotlichtblitzern. Man muss unterscheiden zwischen Überwachung und Kontrolle und der Ahndung von Verstößen, wer immer sie feststellt und anzeigt. Ersteres macht im Stadtgebiet Frankfurt primär die Städt. Verkehrspolizei, auf Autobahnen die Landespolizei, auf dem Main die Wasserschutzpolizei und die Strompolizei der Bundeswasserstraßenverwaltung. Natürlich darf die Landespolizei einen Verstoß im Stadtgebiet anzeigen, wenn sie in Wahrnehmung ihrer Aufgaben feststellen sollte.


    Von diesen Akteuren angezeigte Ordnungswidrigkeiten werden nach einschlägigen Vorschriften mit Buß- oder Verwarnungsgeldern geahndet, für deren Erlass die Stadt zuständig ist bzw. das RP Kassel, wenn die Anzeige von der Landespolizei kommt.

    Genau so redet sich die Landespolizei immer raus, in der Tat.


    Hat aber nichts mit unserem Thread zu tun.

    Weil dort ein Schild steht mit einer von der StVO klar vorgegebenen Bedeutung und das Ordnungsamt sonst Knöllchen verteilt?

    Einmal davon abgesehen, dass a) sich nicht das Ordnungsamt, sondern bestenfalls die Städtische Verkehrspolizei darum kümmern dürfte, obschon b) natürlich die Landespolizei zuständig wäre, da es sich um fließenden und keinen ruhenden Verkehr handelt, zudem c) die unter a) wie auch b) genannten Behörden unter anderem durch die Überwachung von fließendem wie ruhendem Verkehr beispielsweise dem in diversen Stadtteilen zuletzt stark zugenommen Aufkommen von Elektrokleinstfahrzeugen aktuell stark gebunden sind, ist davon auszugehen, dass d) bereits aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens kein akuter Überwachungsbedarf vor Ort durch den neuen On-Demand-Verkehr besteht sowie weil e) die Nutzung einer durch das Zusatzzeichen 1026-32 freigegebenen Straße auch für Fahrzeuge eines On-Demand-Verkehrs möglich ist, da diese offenkundig f) der Definition von §44 PBefG entsprechen. Die von Dir vermutete Ahndung einer Ordnungswidrigkeit wäre daher wohl mit äußerst großer Erfolgschance widerspruchsfähig.

    Grundsätzlich ist es ein echt guter Service, aber einige Routenführungen sind noch etwas fraglich. Z.B wird man wenn man von Harheim aus nach Berkersheim zur S-Bahn will über Bonames, den Frankfurter Berg und die BPol Kaserne geleitet und den Fahrern ist es verboten eine alternative Route zu fahren.

    Die Fahrer bekommen die Route von der IT vorgegeben, die diese entsprechend der Fahrtwünsche der Fahrgäste berechnet. Der Fahrer kriegt ja nicht mit, wenn ein Fahrgast einen Fahrtwunsch meldet. Darauf reagiert dann die IT und passt die Strecke an.

    Wie wolltest du sonst fahren? Der direkte Weg ist nur für den Linienverkehr freigegeben - sind diese "subventionierten Taxis" so klassifiziert?

    Wieso sollte irgend eine Strecke nicht für den On-Demand-Verkehr freigegeben sein? Der Witz ist ja gerade, dass der sich nicht mehr an Linienstrecken orientieren muss sondern vollkommen flexibel fährt.

    Zur Ergänzung hier noch die Pressemitteilung von traffiQ zum Betriebsbeginn:


    Diese Diskussion haben wir im März bereits geführt, siehe zum Beispiel ab diesem Beitrag.

    Wenn man soweit geht, dann könnte man auch wieder über eine "Feinerschliessung" der Stadtteile mittels Tram nachdenken. Also wieder Tram auf Mainzer Ldstr./Bremer Str./ Hansaallee / Platenstr. oder... oder...


    So könnte man den IV noch weiter zurückdrängen, den gewonnenen Platz von der Tram/Rad nutzen und man hätte auch eine Alternative zum Fahrrad oder Bus geschaffen, oder als Ergänzung, mit Fahrradabteil in der Tram.

    "Könnte", ja. Zum Teil hat die Stadtpolitik das ja auch im Frühjahr mit dem NVP 2025+ beschlossen, allerdings nicht die von dir erwähnte Reuterweg-Straßenbahn.


    Hingegen ist mit dem NVP die Entlastungsstrecke via Hauptwache ausdrücklich beschlossen worden, wenn auch in "Planungsstufe 2", für die (indirekt) eine Realisierung erst nach 2030 vorgesehen ist.


    Wenn Mike Josef diese Strecke rund ein halbes Jahr nach dem Stvv-Beschluss für unnötig erklärt, offenbart das nicht nur seinen Autofahrerblick, weil er anscheinend nicht kapiert hat, dass die noch bessere (Fein-) Erschließung per Tram der Innenstadt und damit dem Handel nutzen könnte. Vor allem zeigt er damit einen erschreckend herablassenden Umgang mit dem. was die Stadtverordneten (auch die der SPD) dem Magistrat vorgegeben haben.

    Weiterhin gibt es auf der U4 Kurzfahrten zwischen Bockenheimer Warte und Hauptbahnhof, gemeinsam mit den regulären Fahrten entsteht ein 15er-Takt, um Anschlüsse zwischen 11-Ost / 16-Süd und 11-West / 16-Nord zu verbessern.

    Ach. Wie wird dann da am Hauptbahnhof gewendet? Doch nicht etwa Wende auf Gleis 4? Das wäre ja ein absoluter Knaller. :love:


    Von der Festhalle kommend führt das Streckengleis ja auf Gleis 1. Dann wäre Wende auf dem Streckengleis im Tunnel Richtung Willy-Brandt-Platz nötig plus Abfahrt in Falschfahrt Richtung Bockenheimer Warte von Gleis 2. Außer es wird auch noch gegen Betriebsrichtung in der Wendeanlage der U5 gedreht. Aber so viel Wenden und alles gegen die übliche Betriebsrichtungen kann ich mir kaum vorstellen.

    Für alle Fahrgäste dient die Linie U4 zwischen Hauptbahnhof und Festhalle/ Messe als Ersatzverkehr.

    Was die Fahrt in der SVZ von 16 auf 22/23 Minuten verlängert zwischen Hauptbahnhof und Jägerallee. Besser ist es mal wieder, spontan per App-Auskunft zu entscheiden. Denn manche Verbindungen sind via Galluswarte/S-Bahn fünf Minuten schneller, selbst ab/bis Güterplatz mit dem 46er geht es mitunter flotter. Ein Traum wäre natürlich eine temporäre Ersatzhaltestelle in Höhe Ottostraße: 270 Meter Fußweg und man steht im Nordeingang des Hbf.

    Und schon erkennt man, dass das nix als Wahlkampfgeblubbel zweier Parteifreunde war.

    Aber wirklich. KlausOesterling traue ich ja durchaus zu, dass er das gern umgesetzt sähe. Aber sein Parteichef bestätigt damit die schlimmsten Vorurteile, die man nur haben kann: Im Wahlkampf schwätzen und nach der Wahl ist es ihm dann egal. Mike Josef ist also völlig unglaubwürdig. Demnach ist es verlorene Lebenszeit, sich in Zukunft zu den Ergüssen dieses Herrn auch nur einen einzigen Gedanken zu machen. Haken dran. Seufz.

    Was ist daran wirklich so schlecht? Mir fielen viele Stationen ein, die eine schlechtere Erschließung haben (bspw. Gießener Str., Enkheim, Preungesheim, Ginnheim). Wer in Höhe der Schönhofbrücke wohnt, wird sich sicherlich für Westbahnhof entscheiden, aber des westliche Teil des Viertels wäre schon gut erschlossen und gleiches gilt für den Bereich zwischen Nidda und möglicher Endstation. Immerhin kürzer als mit dem Bus zum Hausener Weg oder INdustriehof zu gurken.

    Da sind wir jetzt wirklich weit weg vom Thread-Thema. Dennoch in Kürze: Deinen Vergleich verstehe ich nicht. Beispiel: Von der Haltestelle Gießener Straße kommen Fahrgäste mit der U5 auf recht direktem Weg Richtung City. Das wäre mit einer U-Bahn-Strecke Schönhofviertel-LuLa-Fischstein-Bockenheim-Innenstadt hingegen ein riesiger Umweg, nämlich durch die Brust ins Knie. Schönviertelbewohner dürften ohnehin großteils zur Haltestelle An der Dammheide der 17 laufen, wenn sie in die Stadt oder zum Hauptbahnhof wollen. Natürlich es ein Unding ist, dass keine ordentliche Nahverkehrsanbindung fürs Schönhofviertel vorgesehen ist. Aber das gehört in einen anderen Thread. (Ich hoffe ja darauf, dass der Druck der künftigen Schönhof-Bewohner auf die Politik so groß wird, dass ein Abzweig der Rebstock-Tram via An der Dammheide mindestens ins Schönhofviertel gebaut wird - darüber wurde ab hier schon diskutiert).

    Wie an anderer Stelle schon einmal gepostet wäre es auch eine Überlegung, die 13 bis Praunheim/Brücke zu ziehen und die U6 hinter dem Fischstein Richtung Rödelheimer Ldstr. auszufädeln. Vorteil: supere Erschließung des Neubaugebiets "Schönhof-Viertel" und Rödelheim Süd/Postsiedlung, Anschluss an M34. In meinen Augen ein gewinn sowohl für Rödelheim als auch für Hausen und Praunheim

    Eine "super Erschließung" des Schönhof-Viertels wäre das sicher nicht, sondern führt zu einer sehr langen Reise-/Fahrzeit. Bewohner müssten erstens zur Haltestelle an der LuLa mitunter ein ganzes Stück laufen. Und dann führe die U-Bahn auch noch erst einmal in die "falsche" Richtung und nur mit einem großen Bogen Richtung Innenstadt. Da dürfte der kurze Fußweg zur 17 und selbst der etwas längere zum Westbahnhof sicher für viele weiter erste Wahl bleiben. Ein vergleichbarer Nachteil besteht heute schon zwischen Ginnheim und Innenstadt.

    Vom Querschnitt und Verkehrsbelastung ist einiges möglich, richtig.Je nach den Planungen für das Neubaugebiet wäre es auch nicht abwegig, U6 und U7 erst hinter der Heerstraße zu splitten. Also gemeinsame Stammstrecke Zoo- Heerstraße.

    Die Planung für den Nordweststadtteil sieht ja zwei Enden vor: einen nach Norden abzweigend Richtung A5 und Steinbach, einen nach Süden Richtung Nordweststadt/NWZ. Bisher ist für den Südast nur die RTW vorgesehen, was aber mit einem 30-Minuten-Takt ohnehin nicht ausreichen würde. In zehn bis 15 Jahren dürfte es also für U6 und U7 da oben auch ohne den Hausen-Abzweig genug zu tun geben.

    Die Bushaltestelle müsste dann aber Richtung Breitenbachbrücke zurürück gesetzt werden, sonst kommen die Busse Richtung NWZ nicht in die Straße "Am Hohen Weg". Wäre dies möglich, wäre die Haltestelle bereits jetzt dort wo der 34er hält. Zwangspunkt ist vermutlich auch das (Stellwerk?) Häuschen.

    Um den M72/73 (Richtung NWZ) in die Haltestelle des M34 (Richtung Rödelheim) einfahren lassen zu können, wäre in der Tat eine zusätzliche Fahrspur in die Straße "Am hohen Weg". Wenn der Bereich ohnehin "angefasst" wird für die 13, könnte das miterledigt werden:

    • Variante 1: Die U6-Trasse wird für gut 50 Meter zu einer ÖV-Spur ausgebaut, die der M72/73 mitbenutzen kann, um dann nach rechts auf die Fahrbahn zu wechseln (Busspur würde dann auf dieser natürlich eher links markiert).
    • Variante 2: Der Abzweig in die Straße "Am hohen Weg" wird von der heutigen, ausladenden Kurve umgebaut in einen engen Abzweig direkt neben der Straßenbahntrasse. In diesen neuen Abzweig könnte der Bus dann (ampelgeregelt) direkt nach der Haltestelle scharf nach rechts abbiegen.

    Für die Bushaltestelle Fahrtrichtung Westbahnhof/Ginnheim fällt mir auf Anhieb keine praktikable Lösung ins Auge, um die Bushaltestelle näher an die Bahnsteige zu bringen. Vom technischen Aufwand und Zeitaufwand her ist der bestehende Ausstieg am westlichen Fahrbahnrand und der Fußweg über eine Richtungsfahrbahn - sowie, zur Straßenbahn, noch über die U-Bahn-Trasse und den östlichen Bahnsteig hinunter) zweifellos bereits das Optimum.


    Eine Idee wäre vielleicht, die für Kurzfahrten (also M73er, die nicht mehr zum Westbahnhof fahren) notwendige Warteposition direkt neben dem künftigen Straßenbahngleis zu zu bauen - also grob in südlicher Rückverlängerung der bestehenden Bushaltestellentasche. Dann könnten Fahrgäste zur 13, die einen ganz kurzen Umsteigeweg bevorzugen, die Wende unter der Breitenbachbrücke hindurch mitfahren und erst an dieser Betriebshaltestelle/Warteposition aussteigen, dann einmal um die Front von Bus und Straßenbahn herumzulaufen und in die 13 einzusteigen. Ja, eine zusätzliche Bushaltestellentasche noch östlich des Straßenbahngleises wird räumlich sicher etwas knapp und es müsste dafür wohl in die Steuben-Straße eingegriffen werden. Das erscheint mir dank breitem Randstreifen der Straße und breitem Rad-/Fußweg daneben aber vom Platz her machbar. Ob sich dieser Aufwand lohnt, vermag ich nicht zu beurteilen und bezweifle es eher.


    Das mit dem U-Turn verstehe ich nicht.

    Ich auch nicht.

    Prinzipiell finde ich, ist Frankfurt mit der Parkraumbewirtschaftung schon auf den richtigen Weg eingebogen. Damit sponsert die Allgemeinheit nicht länger die Auto-Parkplätze. Wenn es ein wenig teurer noch würde, würde mein einer sicher überlegen, sein kaum genutztes Fahrzeug abzuschaffen und bei Bedarf eben einmal ein Carsharingauto zu nutzen. Wofür natürlich dieses Angebot idealerweise ausgebaut würde, um den Trend weg von den Dauerparkern zu unterstützen.


    Klug wäre es natürlich, wenn die öffentliche Stellplätze die Nutzer perspektivisch so viel kosten würden wie eine ÖV-Jahreskarte (und damit immer noch viel weniger als ein privat angemieteter Stellplatz). Das dürfte zu einer erheblichen "natürlichen" Reduzierung der Kfz-Anzahl führen, wodurch wiederum diese Flächen anderweitig umgenutzt werden können, ohne dass die Parkplätze fehlen.