Beiträge von sdni

    Weil hier z. B. unter rollendem Rad bzw. laufenden Schuhen gebaut wird. Es ist ein erheblicher Unterschied, ob ich einfach auf der grünen Wiese einen Bau ohne Behinderungen hinstellen, oder ob mir ständig Leute im Weg rumturnen und ich nur Meter für Meter bauen kann. Und ansonsten haben wir heute völlig andere technische Möglichkeiten, dafür aber auch völlig andere technische Anforderungen (Brandschutz beispielsweise) und Ansprüche (Barrierefreiheit u. a.). Ist letztlich wie mit einer neuen Rechnergeneration, wo die Prozessormehrleistung durch ein ineffizienteres neueres Betriebssystem grad wieder aufgefressen wird.

    Einspruch: Der nördliche Teil der B-Ebene ist aktuell komplett gesperrt, also keine rollenden Räder und laufende Schuhe, die Bauarbeiten können ziemlich ungestört stattfinden. Wahrscheinlich wird man das im 2. Bauabschnitt mit dem südlichen Teil genauso halten. Und nur aufgrund des Brandschutzes soll dann der Umbau (nicht Neubau!) dieser lächerlichen B-Ebene fast genauso lange dauern wie der gesamte Bau der riesigen drei mittleren Hallen des Hauptbahnhofs 1888? Das überzeugt mich nicht. Und wir reden nur über die reine Bauzeit, nicht über die unfassbar lange Planungsphase, in der die B-Ebene völlig sich selbst überlassen blieb und zu einem Schandfleck wurde, für den sich diese Stadt sich einfach nur schämen muss.

    Wenn die Arbeiten in einem ähnlichen Tempo vonstatten gehen wie die Deckensanierung der S-Bahn-Steige, sind sie zur 200-Jahr-Feier des Hauptbahnhofs vielleicht schon fertig.

    In diesem Zusammenhang muss daran erinnert werden, dass die gesamte Bauzeit des 1888 eröffneten Frankfurter Hauptbahnhofs 5 Jahre betragen hat (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/…Hauptbahnhof#Realisierung).


    Was soll also an grugas Bemerkung populistisch sein? Auf den S-Bahnsteigen fehlen mittlerweile seit mehr als 14 Jahren die Decken, die Sanierung der B-Ebene soll nach jetzigem Stand 4 Jahre dauern. Man muss sich wirklich fragen, warum alles heute so endlos lange dauert, obwohl völlig andere technische Möglichkeiten zur Verfügung stehen als in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts.


    Skandal! Die Mainfähre Höchst ist wegen Hochwasser außer Betrieb. Das kann doch nicht sein. Wir schreiben das Jahr 2020. Da kann man ja wohl erwarten, daß die die Wassermenge im Main im Griff haben. Wo ist die Taskforce aus Schiffahrtsministerium, Deutschem Wetterdienst und Captain Iglo? Jedes Wirtschaftsunternehmen würde die Chance ergreifen und einen funktionierenden Fährdienst anbieten!!!eins!!!!elf!!!

    Ich finde Ihre Einlassungen wenig zielführend und etwas peinlich. Lassen Sie das doch bitte.

    Skandal! Auf den hessischen Autobahnen ist der Wurm drin. Die A5 ist gerade mal wieder vor Bad Homburg gesperrt, 9 km Stau. Es kann nicht sein, dass es jeden Tag massive Störungen gibt und damit dem Wirtsschaftsstandort Rhein-Main schwerer Schaden zugefügt wird. Wo ist die Task-Force von Verkehrsministerium, ADAC und Volkswagen? ...

    Das ist genau die Einstellung, die das offenkundige Nichtstun der Verantwortlichen erklärt. Seht her, auf den Straßen sieht es genauso übel aus, dann müssen wir ja nichts tun und können weiter die Fahrgäste fette Preise für eine miese Leistung zahlen lassen.


    Jedes Wirtschaftsunternehmen würde die Chance ergreifen! Meine Konkurrenten liefern schlechte Ware? Dann liefere ich pünktlich gute und günstige Produkte und gewinne Marktanteile. Unternehmergeist nennt man das. Und genau das brauchen wir für eine Verkehrswende.

    Das tägliche Chaos! Und wir sind uns hoffentlich alle einig, dass für die Weichenstörung in Offenbach-Bieber nicht die Fahrgäste verantwortlich sind.


    In der S-Bahn Rhein-Main ist der Wurm drin. Es kann nicht sein, dass es jeden Tag massive Störungen gibt und damit dem Wirtschaftsstandort Rhein-Main schwerer Schaden zugefügt wird. Wo ist die Task-Force von DB, RMV, Verkehrsministerium? In jedem Wirtschaftsunternehmen würde ich einer solchen Situation Alarmstimmung herrschen und umgehend Maßnahmen ergriffen. Woher kommt die Apathie bei den Verantwortlichen?

    Wie auch immer müssen die Verantwortlichen all diese Probleme angehen und lösen. Wo ist da die Initiative von DB und RMV? Nur lamentieren, dass die bösen Fahrgäste schuld sind, hilft uns nicht weiter. 7 neue Wagen bis 2023? Sehr richtig, leider viel zu spät, aber nicht die Lösung für das alltägliche Chaos.


    Darkside : Software ist heute bestimmt nicht schlechter als "früher", sie ist anders. Und die Hardware ist viel leistungsfähiger. Und nochmal: Wenn es Fehler in der Software gibt, müssen die behoben werden.

    Nee, Holger Kötting, bitte nicht mit Glühlampen ablenken. Wir haben massives Probleme bei der S-Bahn Rhein-Main und das sind auch, aber bei weitem nicht nur die Fahrgäste, die die Türen offenhalten. Ich lese gerade in diesem Strang ständig von Weichenstörungen, Signalstörungen, Oberleitungsschaden, dafür sind ja wohl nicht die Fahrgäste verantwortlich. Hier muss natürlich ordentlich gewartet werden (da sind wir uns ja völlig einig), das ist offenbar in der Vergangenheit aus unterschiedlichen Gründen nicht ausreichend geschehen.


    Und diese vielschichtigen Probleme muss man angehen und zu einer Lösung bringen. Hier sind die Verantwortlichen bei RMV und DB gefragt und auch der zuständige Minister in Wiesbaden. Da passiert viel zu wenig.

    Abdrop hat völlig Recht: Die Zustände, wie sie seit geraumer Zeit bei der S-Bahn Rhein-Main herrschen, sind völlig unzumutbar. Zuletzt gab es wieder fast jeden Tag Störungen, die für hunderttausende Pendler massive Verspätungen bedeuten. Die Fahrgäste bezahlen sehr viel Geld für eine miserable Leistung. Und in der Tat: Dieses Chaos fügt dem Wirtschaftsstandort Rhein-Main Schaden zu.


    DB und RMV und auch Wirtschaftsminister Al-Walzir sind bisher viel zu passiv: Es ist ja schön, dass es bis 2023 (!) einige neue Wagen geben soll, die mehr überschlagene Wenden ermöglichen. Das genügt aber nicht. Die Verantwortlichen müssten sich zusammentun und grundlegende Verbesserungen entwickeln:


    z. B. kurzfristig:

    - für eine funktionierende Stellwerkssoftware sorgen, Leute, wir haben 2020, das muss man doch in den Griff kriegen

    - marode Infrastrukturen austauschen - ein guter Teil der Störungen wird durch defekte Weichen, Signale, Oberleitungen u. ä. verursacht

    - die Tunnelstationen wieder mit Personal besetzen, um Gleiswanderer, Luftballons in der Oberleitung u. ä. zu minimieren

    - idealerweise Bahnsteigtüren im Tunnel

    - eine schnellere Zugabfertigung vor allem auf der Stammstrecke - wir hatten jahrzehntelang die Zwangsschließung, das geht auch wieder

    - endlich die seit bald 20 Jahren geplanten Maßnahmen für "S-Bahn plus" abschließen

    - und ein Konzept machen, wo man weitere Verbesserungen durch versetzte Weichen, Signale, neue Überwerfungsbauwerke usw. erzielen kann

    - möglichst alle Linien in der HVZ als Langzüge fahren lassen, dafür muss man eben noch weitere Züge bestellen und Abstellkapazitäten schaffen

    - wir brauchen den 15-Minuten-Takt durchgehend möglichst bald von 5 bis 22 Uhr und auch unter der Woche einen durchgehenden Nachtverkehr auf den wichtigsten Linien


    mittel- und langfristig den Ausbau der Infrastruktur vorantreiben, z. B.

    - eigene Gleise für möglichst alle Linien

    - den zweigleisigen Ausbau zwischen Langen und Darmstadt und OF-Ost und Hanau - auch wenn sich das nicht als Einzelmaßnahme, sondern nur im Interesse der Stabilität des Gesamtsystems rechnet

    - Beseitigung von Bahnübergängen


    Wir brauchen eine Verkehrswende, und zwar schnell. Das wird Anstrengung und viel Geld kosten. So wie das bisher läuft, wird das nichts.

    Am besten gefallen hat mir bisher die Anzeige am vergangenen Sonntag, kurz nach 11 am Hauptbahnhof, Gleis 104: "S6 Friedberg in 776 Minuten" - kein Schreibfehler, es waren siebenhundertsechsundsiebzig Minuten. Dann wurde eine "in Kürze" einfahrende S3 nach Bad Soden angekündigt, die auch tatsächlich (!) kam . Dann wurde wieder eine S6 nach Friedberg angezeigt - nur jetzt in 772 Minuten.


    Da scheint so einiges im Argen zu liegen. Eigentlich ein guter Moment für die DB, etwas zu tun oder?

    Notarzteinsätze können auch akute Versorgungen von Fahrgästen im Zug durch Notärzte bedeuten. Also nicht immer das schlimmste annehmen.
    Edit: Dafür gibt es aber auch die Formulierung "Ärztliche Versorgung eines Fahrgasts im Zug".


    in diesem Falle wäre es sicher für alle Beteiligten - und insbesondere den betroffenen Fahrgast - besser, die ärztliche Versorgung in einem Krankenwagen, besser noch in einer nahe gelegenen Klinik durchzuführen.

    Zur Diskussion zwischen Dodo und sdni: Es dürfte klar sein, dass Polizei-, Feuerwehr- und Notarzteinsätze Vorrang haben und nicht in der Verantwortung des Verkehrsunternehmens liegen.

    Wahrscheinlich ist "Notarzteinsatz" häufig eine Umschreibung dafür, dass sich mal wieder jemand vor die Bahn geworfen hat. Das ist aber kein unabwendbares Schicksal, sondern hier könnte die Bahn einiges tun:


    1. Zumindest auf die Tunnelstationen der Stammstrecke gehört Personal. Das war bei der S-Bahn Frankfurt bis in die 90er Jahre der Fall. Damit könnte man manchen (sicher nicht jeden) Selbstmörder abschrecken, manchen Besoffenen noch vom Gleis retten und so manchen Luftballon in der Oberleitung verhindern
    2. die Strecken gehören mit Zäunen gesichert - Hamburg scheint das jetzt vorzuhaben


    Darüber hinaus gibt es reichlich Störungsursachen, bei denen das Verkehrsunternehmen voll in der Verantwortung steht: Weichenstörungen, Signalstörungen, Oberleitungsstörungen, Gleisstörungen, Bahnübergangsstörungen haben zum großen Teil etwas mit maroden Infrastrukturen zu tun, die einfach besser instandgehalten oder ausgetauscht werden müssen. Höhengleiche Bahnübergänge müssen verschwinden.


    In dem Maße, wie diese Störungen in Rhein-Main beinahe jeden Tag zu Chaos im S-Bahn-Netz führen, ist das absolut inakzeptabel und eine Zumutung für die Fahrgäste, die für den miesen Service sehr viel Geld zahlen.


    Ich erwarte von den Verantwortlichen bei DB und RMV, dass sie die Probleme angehen und lösen. Es ist ja schön und richtig, von Fernbahntunneln und 2. Stammstrecken zu träumen. Aber bis zu deren Realisierung sollte man doch bitte umgehend die akuten Probleme angehen und lösen.

    Und nun seit Stunden eine "Störung am Gleis" zwischen F-West und F-Rödelheim, die für Verspätungen und Zugausfälle auf den Linien S3, S4 und S5 sorgt.


    Kaum ein Tag vergeht bei der S-Bahn Rhein-Main ohne massive Störungen, das dysfunktionale Unternehmen Deutsche Bahn ist damit offenkundig völlig überfordert. Der RMV hat angesichts des Chaos scheinbar resigniert, oder hat jemand von irgendwelchen Maßnahmen gegen das Durcheinander gehört?


    Auch schon ohne die ständigen Weichenstörungen, Signalstörungen, Oberleitungsstörungen, Gleisstörungen usw. ist die S-Bahn derzeit in der verkehrsstärksten Zeit des Jahres am Limit. Besonders übel ist die Lage vor allem in der HVZ auf der häufig völlig überfüllten S8 und S9, was wahrscheinlich auch an den fehlenden Verstärkerzügen zwischen F-Hbf und F-Flughafen liegt. Man fragt sich wie das werden soll, wenn am 15.12. wegen der neuen Station "Gateway Gardens" noch mehr Fahrgäste dazu kommen werden.


    Auf weiteren Linien - S1, S3, S5 - fahren immer wieder statt der planmäßigen Langzüge nur Vollzüge. Das ist offenbar die Verkehrswende à la RMV.

    Wieder einmal eine Signalstörung auf der S5 zwischen Weißkirchen und Rödelheim. Die Taktverstärker fielen daher zwischen Bad Homburg und F-Süd aus. In der Folge waren die verbleibenden Bahnen hoffnungslos überfüllt. Gleichzeitig gab es wohl mal wieder Notarzteinsätze in Frankfurt und Offenbach. Ein besonderes Schmankerl dazu noch für die leidgeprüften Fahrgäste der S3 Richtung Bad Soden um 7:44 Uhr ab F-Hbf: Statt eines Langzugs verkehrte nur ein Vollzug.


    Jeden Tag aufs Neue das Chaos bei der S-Bahn. Was gedenken RMV und DB dagegen zu tun?

    und keinen vernünftigen Tarif dafür hat.


    bzw. selbst im S-Bahnhof Frankfurt Hbf nur "E" - sprich also, kein Netz! Wir sind halt in Deutschland. Was in Albanien im letzten Bergdorf Standard ist, schaffen wir hier nicht mal in den Großstädten flächendeckend. Von daher wäre WLAN auch in den Bahnhöfen durchaus hilfreich. Aber bitte schon vor Jahren und nicht "nach einer Testphase" irgendwann 2030.