Beiträge von LilieBlauWeiss

    • Gleis 5: 120 m
    • Gleis 4: 99 m

    Das reicht ja dann noch nicht mal für einen Vollzug. Eine Verlängerung des Bahnsteiges an Gleis 4 und 5 sollte doch zumindest in Richtung Osten auf 140 m unproblematisch sein (westlich liegt ja die Weiche), das reicht zwar dann immer noch nicht für einen Langzug, aber zumindest Vollzüge wären dann möglich, oder?

    Hi, also wenn man schon dabei ist, sollte man auch die Chance nutzen und die Schieneninfrastruktur im S-Bahnnetz noch weiter ausbauen, natürlich vorausgesetzt der Kosten-Nutzen-Faktor stimmt. Herum gesponnen würde das bei mir so aussehen:


    S1: bleibt unverändert und endet in Ober-Roden.


    S2: Verlängerung von Dietzenbach, über Urberach, Ober-Roden, Dieburg, Groß-Zimmern, Roßdorf, DA-Ost bis DA-HBf.


    S3: Verlängerung von Darmstadt HBf über Eberstadt nach Pfungstadt (Ersetzt die VIAS RB66).


    S4: Fährt nicht mehr nach Langen sondern ab Dreieich-Buchschlag über Ober-Roden, Dieburg Groß-Zimmern und Reinheim nach Groß-Bieberau. Langen wird dafür durch einen Halt der VIAS angebunden und ansonsten mit der S3 abgedeckt. (Ersetzt die RB61).

    Verkehrt dann die S2 und S4 jeweils im 30-Minuten-Takt, könnte eventuell auf dem Abschnitt Urberach – Dieburg – Groß-Zimmern ein 15-Minuten-Takt erreicht werden.


    Andere Projekte wie den geplanten Ausbau der Odenwaldbahn oder etwaige Schwierigkeiten und genauere Taktierungen klammere ich jetzt mal aus. Es ist rein fiktiv und entspring meinen Wünschen / Vorstellungen zur Optimierung der Schieneninfrastruktur der Region.

    Gestern gab es einen Straßenbahnunfall mit Entgleisung in höhe Holzstraße / Justus Liebig Haus. Niemand wurde verletzt. Beteiligt war ST13 TW9857. Auf den Bildern der Feuerwehr Darmstadt hat es den Eindruck, dass die Straßenbahn etwas ramponierter wurde als der beteiligte BMW, dessen Fahrer beim Abbiegen die Straßenbahn übersehen hat. Es kam zur Sperrung und dadurch zu erheblichen Verkehsbehinderungen.


    Hier die Artikel dazu:


    Polizeibericht


    Feuerwehrbericht mit Bildern

    Ich sehe hier sowohl Möglichkeiten als auch Schwachstellen in dem Konzept. Man müsste um ein Gesamtbild zu bekommen auch schon wissen, wie es dann mit den Bussen weiter geht. Auf den ersten Blick sehe ich es wie B80C. Es sieht etwas unübersichtlich und überladen aus, bei meinem Konzept wäre es nicht viel anders. Aber ich hoffe dass es am Ende dann doch gut wird.

    Man darf aber nicht vergessen, dass es ständiger Optimierung auch unter Einbeziehung künftiger Projekte bedarf. Nach Verlängerung der 3 bis zur Heidelberger Straße, der geplanten Verlängerung der Strecke in Grießheim oder dem Möglichen Bau der Strecke nach Weiterstadt (und der vermutlichen Wiedereinführung der Linie 7) und der Reaktivierung der Strecke zum Ostbahnhof wird das alles auch noch mal garantiert ordentlich durcheinander gewirbelt werden. Aber über spekulative Projekte möchte ich mich jetzt nicht groß auslassen.

    Außerdem hoffe ich, dass dieses Konzept die Entlastung des H-Busses berücksichtigt. Ich gehe davon aus, dass die Taktverdichtungen auch mit dem Zusammenhang der Straßenbahnbeiwagenabschaffung geschieht (neben der Anschaffung längerer Straßenbahnen).


    Mein Wunschkonzept (mit Zukunftsvisionen), auch wenn es vermutlich völlig verrückt ist (unter der Berücksichtigung der Inbetriebnahme der Verlängerung der Linie 3, Reaktivierung zum Ostbahnhof und der Bau nach Weiterstadt) würde in etwa so aussehen:


    1 Eberstadt - Landskronstr. - Berliner Allee - Hauptbahnhof - Bismarckstr. - Kranichstein (HVZ T10 / NVZ T30)

    2 TU Lichtwiese - Luisenplatz - Berliner Allee - Hauptbahnhof (- Weiterstadt) (HVZ T10 / NVZ T20) - (= Entlastung H-Bus Achse HBF - Luisenplatz!?)

    3 Alsbach - Eberstadt - Lichtenbergschule - Berliner Allee - Hauptbahnhof - Bismarckstr. - Arheilgen (HVZ T10 / NVZ T30)

    4 Griesheim Platz Bar-le-Duc - Berliner Allee - Luisenplatz - Kranichtein (HVZ T10 / NVZ T30)

    5 (Eventuell als Schnelllinie) Böllenfalltor - Luisenplatz - Kranichstein (HVZ T10 / NVZ T30)

    6 (Schnelllinie) Alsbach - Landskronstr. - Luisenplatz - Arheilgen (HVZ T10 / NVZ T30)

    (7 Weiterstadt - Hauptbahnhof - Berliner Allee - Luisenplatz - Ostbahnhof [HVZ T5 / NVZ T10 - T30] - [= P+R Anlagen am Ostbahnhof oder B26 und in Weiterstadt, Fahrradverleih und eventuell einen ZOB, eben alles, was den Innenstadtverkehr erheblich entlasten könnte], in den Semesterferien entfällt die Linie 2).

    8 Griesheim Wagenhalle - Hauptbahnhof - Bismarckstr. - Arheilgen (HVZ T15 / NVZ T30)

    9 Griesheim Platz Bar-le-Duc - Hauptbahnhof - Bismarckstr. - Luisenplatz - Böllenfalltor (HVZ T10 / NVZ T30)


    Wenn die Vertaktungen am Anfang nach einer so großen Umstellung vielleicht nicht ganz so optimal sind, kann man diese ja immer noch im laufe der Zeit korrigieren und weiter optimieren, eventuell mit Verstärkerfahrten in den Stoßzeiten.

    Dei Itinos sind inzwischen auch schon ordentlich verschlissen und werden wohl auf absehbare Zeit ersetzt werden müssen.

    Und genau deshalb könnte man da jetzt schon mal tätig werden, die Twindexx-Doppelstockzüge für die Odenwaldbahn zu entwickeln und zu bestellen sodass die Inbetriebnahme rechtzeitig zum ablösen der Itinos erfolgen kann.

    Zitat

    RMV: Doppelstockzüge keine Lösung

    Der in der öffentlichen Diskussion als Idee aufgekommene Einsatz von Doppelstockzügen ist aufgrund deren höheren Platzkapazität eine naheliegende Idee. Leider stellt sie aus Sicht des RMV jedoch keinen gangbaren Weg dar. Um mehr Kapazität zu bieten, müssten mindestens vier Doppelstockwagen plus Lok fahren. Lok und vier Wagen sind allerdings rund 127 Meter lang. An vielen Stationen im Odenwald, wie beispielsweise Michelstadt, Höchst oder Reinheim, sind die Bahnsteige aber nur 120 Meter lang. Spätestens wenn sich noch ein Signal an den Bahnsteig anschließt, vor dem der Zug mit Sicherheitsabstand zum Stehen kommen muss, passt ein Zug mit vier Doppelstockwagen also nicht zur gegebenen Infrastruktur. Zudem beschleunigt ein Zug mit Doppelstockwagen langsamer als die spurtstarken Itino-Fahrzeuge. In der Hauptverkehrszeit müsste daher die Anzahl der Fahrten gegenüber heute reduziert werden, da der heutige Fahrplan die bestehende Infrastruktur optimal nutzt. Unabhängig von diesen Erwägungen stehen keine freien Doppelstockwagen zur Verfügung, so dass der Einsatz von Doppelstockwagen aktuell keine Option darstellt.


    Wie wäre es denn wenn man kurzfristig Twindexx-Doppelstockzüge bestellt und dann einsetzt? Vielleicht kann man welche mit Brennstoffzelle bestellen oder anderen Antrieb, da die Odenwaldbahn (noch) nicht elektrifiziert ist. Wenn ich alles zusammenaddiere und mich nicht irre kommt man bei solch einer 4-er Einheit auf eine Gesamtlänge von ~ 107 Meter. Das würde doch dann gehen, oder? Ob eine 4-er Einheit davon dann besser oder ähnlich gut beschleunigt als eine 3-er Einheit Itinos weiß ich jetzt nicht, aber mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h bei der Twindexx-Variante kann man eventuell wieder Zeit zwischen Darmstadt und Frankfurt, bzw. Hanau und Frankfurt einsparen.

    Langfristig kommt man meines Erachtens nach nicht um einen 2-Gleisigen elektrifizierten Ausbau der Odenwaldbahn herum.

    Meine Topfavoriten:
    Platz 1: TW 7606 von 1997 - 2000 (Mathildenhöhe Darmstadt), war mein Top-Favorit. Als Kind sagte ich immer: "Da kommt die schönste Straßenbahn Darmstadts"
    Platz 2: TW 92 von 1994 - 1998 (Merck), fand ich auch sehr schön
    Platz 3: TW 9856 von 1998 - 2010 (Odenwaldquelle), fand ich noch schöner als das auch schon schöne Pendant von TW 22
    Platz 4: TW 8214 von 2001 - 2002 (Ausstellung Lebensreform Mathildenhöhe)
    Platz 5: TW 9870 von 2016 - 2017 (Jonathan-Heimes-Stadion)
    Platz 6: TW 9874 seit 2017 (Luisencenter)
    Optisch nicht so schöne Werbungen gibt einige, allerdings finde ich es schön wenn die Straßenbahnen verziert sind. Das macht sie in meinen Augen ein Stück weit einzigartig und die bunte Vielfalt gefällt mir gut.

    Ich würde es ganz einfach handhaben, wenn die 3 eh durch die Lincoln-Siedlung verlängert werden soll, dann könnte man das nach inbetriebnahme Reformieren und ich würde das so machen:


    Linie 1: entfällt (Linie 3 bedient Abschnitt Hbf - Eberstadt über Lichtenbergschule)


    Linie 3: Eberstadt - Lichtenbergschule - Willy-Brandt-Platz - Hauptbahnhof (HVZ 7,5 min-Takt, NVZ 15 min-Takt)


    Linie 6: entfällt (Überflüssig - Zeitersparnis als Schnelllinie eh marginal)


    Linie 7: entfällt (Linie 3 und 8 reichen im verdichteten Takt aus)


    Linie 8: Alsbach - Eberstadt - Landskronstraße - Luisenplatz - Arheilgen (HVZ 7,5 min-Takt, NVZ 15 min-Takt)


    Damit wäre das Linien-Wirrwar erledigt. Wenn man mit der Kapazität in der HVZ / Schulzeit nicht hinkommt, könnte man ja noch auf einen 5-Minuten-Takt erweitern.

    Man könnte ggf einen Kurs der 3 relativ leicht ersetzen.


    Das denke ich auch, das wäre auch mein Hintergedanke. Die Schülerkurse auf der 3 einfach durch ST7 / 10 / 11 ersetzten oder eben gemischt mit 1 Kurs Altwagen, 1 Kurs Neuwagen usw.. Die dadurch freiwerdenden ST 13 + 14 könnten dann die 1 bedienen.


    Es war schon mal Wagenmangel vor einer Zeit lang, da hat man auch einen ST7 und einen ST10 eingesetzt und der Fahrer der ST7 sagte damals noch, dass es besser wäre einen Kurs mit Altwagen zu fahren, als ihn komplett ausfallen zu lassen. Anscheinend ist man wohl heute dazu, warum auch immer, nicht mehr willens diesen löblichen Grundsatz umzusetzen.


    Einzig die Begründung Personalmangel, bzw. zu wenig Personal, welche die Altwagen bedienen könnten, könnte ich in dem Fall gelten lassen.

    Ich glaube nicht, dass vorläufig mehr Bahnen notwendig würden, außer man sieht einen engen Takt vor, von vielleicht 7,5 Minuten?


    Alle drei ST7, den ST10 und den ST11 betriebsbereit und beiwagenfähig machen, das wäre ein Traum, dann wäre das Problem erstmal überbrückt, bis irgendwann mal ST15 angeliefert kämen :P

    Wenn man den Bericht liest, dann reichen wohl auch die 4 neuen Wagen auf Dauer nicht aus:


    Bericht vom HR 5.5.18


    Vielleicht sollte man dann doch mal anfangen auch ältere Reservefahrzeuge wie z.B. BR218 + Dostock / N-Wagen oder den 628er Triebzügen oder ET420er.


    Altes Fahrzeugmaterial auf Schiene ist immer noch besser als gar nix oder zu wenig.


    Das wird ja immer schlimmer mit dem Nahverkehr und es sieht bald wirklich nach einem Kollaps aus.


    Die Verantwortlichen müssen wirklich dringend handeln, sonst wird das nix mit weniger Verkehr auf Straße und mehr auf Schiene.

    Und gestern fährt an der Schulstraße die 6 zur Lichtenbergschule. An der Goethestraße steht bereits: "bitte Aushang beachten" Das nenne ich Technik die begeistert. Das muss für Fremde und welche die sich nicht auskennen eine Zumutung sein. Man bezahlt für seine Fahrkarten ein haufen Geld und dann bekommt man sowas nicht hin. Da waren die alten Säulen ja noch zuverlässiger. Wenn dann: ganz oder gar nicht. Ich hoffe man bekommt das bald in den Griff.

    Grundsätzlich finde ich am Einsatz vom meinen Lieblings-typen ST7 nix verkehrtes. Der ST10/11 ist in der Tat noch zu "neu" und hat erst mit Abstellen des ST12 einen höheren historischen Wert.


    Vielleicht sollte man bezüglich der Neuanschaffungen (ST15, SB10, usw.) einen neuen Thread aufmachen?


    Wenn im Jahr 2018 die ST12 durch die ST15 ersetzt werden sollen, müssten ja dann schon fünf Jahre später die ST13 aus dem Jahr 1998 ausgemustert werden. Der SB9 würde bis 2019 auch fällig werden. Vielleicht gibt es ja als ST15 die ersten überlangen XXL-Bahnen? :S