Beiträge von Jäkii

    Noch mehr herausholen kann man, wenn man ein RNN-Anschlussgebiet (bspw. Bodenheim oder Nieder-Olm) dazu nimmt.

    Danke für die Tipps! Das war mir gar nicht so bewusst. Falls ich mal eine Monatskarte von Mainz nach Frankfurt benötige, werde ich mich erinnern. Klasse!


    Bezüglich des SEVs auf der RB75 zwischen Bischofsheim und Darmstadt habe ich RMV und HLB angeschrieben. Der RMV hat mir schnell mitgeteilt, dass man die Anfrage an das zuständige Verkehrsunternehmen weitergeleitet und um eine Stellungnahme gebeten hat. Weiteres kam noch nicht. Die HLB hat mir heute geantwortet und mich mit Standardphrasen abgewimmelt: ich könnte auch die Züge über Frankfurt nutzen, Tickets seien dort auch gültig, blabla. Aber darüber hinaus hat man mich nur an die Deutsche Bahn weitergeleitet. Warum? Klar, DB Netz ist für die Baustelle und möglich freie Trassen auf Umleitungsstrecken zuständig, aber nicht für den SEV. Oder?


    Hier das Schreiben der HLB:

    Zitat

    Für die Baustellenplanung sowie die Durchführung des Schienenersatzverkehrs (SEV) wird seitens der Deutschen Bahn ausgeführt.
    Die von Ihnen vorgeschlagene Fahrplan Änderung kann von uns deshalb nicht durchgeführt werden, bitte wenden Sie sich mit diesem Anliegen an die Deutsche Bahn.
    https://www.bahn.de/p/view/hil…D001_KIN0001_Kontakt_LZ01

    Alternativ können Sie auch die Züge des Nahverkehrs über Frankfurt (Frankfurt-Höchst oder Frankfurt-Flughafen) in/aus Richtung Mainz/Wiesbaden nutzen. Die Fahrscheine werden in diesen Zügen anerkannt

    Schade und enttäuschend (nicht nur der falsche Satzbau), wie hier der schwarze Peter von einem zum anderen geschoben wird. Für mein Verständnis ist die HLB Besteller des SEV und deshalb zuständig für eine Anfrage zum SEV. Auch für mögliche umgeleitete Züge ist die HLB zuständig, da diese wahrscheinlich bei der DB Trassen beantragen musste. Und letzten Endes ist auch der RMV als Besteller der RB75 zuständig. Liege ich damit eventuell falsch?

    Ja, du darfst mit einer Zeitkarte von 40 nach 65 IMMER über 50 fahren, unabhängig von der Baustelle - weswegen ich auch immer diese Karte kaufen würde wenn ich zwischen einer dieser beiden Städte und Frankfurt pendeln müßte...

    Tatsächlich, das war mir gar nicht bewusst. Auch wenn das gerade etwas off-topic ist: Ist das schon immer so? Warum ist dieser Umweg inklusive? Natürlich begrüßenswert, wer alle drei Zentren abdecken möchte, aber andererseits zeigt es auch dieses verwirrende und undurchsichtige RMV-Tarifsystem.

    Wovon ich zuvor noch gar nichts gelesen hatte, aber in diesem Gesamtlinienplan enthalten ist, ist die neue "lokale Buslinie" 624 zwischen Ingelheim und Mainz-Lerchenberg über Wackernheim. Zwischen Wackernheim und Lerchenberg geht es wohl direkt durch den Ober-Olmer Wald, eine Straße, die derzeit für den motorisierten Verkehr gesperrt ist. Ich freue mich über jede neue Buslinie, aber bei dieser frage ich mich tatsächlich nach dem Nutzen. Gibt es hier so viele potentielle Fahrgäste? Ich kann mir nur den Anschluss von zwei großen Arbeitgebern (ZDF auf dem Lerchenberg und Boehringer in Ingelheim) als Fahrgastmagneten vorstellen.


    Spannend ist auch der Netzausschnitt auf Folie 22 der Präsentation. Hier kann man die möglichen Fahrzeiten im Bereich Mainz ablesen. Unter anderem lässt sich hier erkennen, dass diese Linie 624 an der ZDF-Seebühne enden soll. Zwischen Lerchenberg Hindemithstraße und Wackernheim Rheinblick werden 13 Minuten angesetzt, eine Gesamtfahrzeit von unter 30 Minuten wäre somit realistisch.


    Weitere interessante Daten:
    - Eine Linie 65 soll zwischen Hechtsheim Mühldreieck und Nieder-Olm alle Fahrten übernehmen, ab Ebersheim geht es direkt nach Nieder-Olm. Zornheim wird weiterhin von 66/67 angebunden.
    - Das Mühldreieck wird zu einem großen Umsteigeknoten (mindestens 18 Fahrten von sechs Umlandlinien, ohne inner-Mainzer Linien) für alle möglichen Linien - mit der heutigen Haltestellensituation ist das nur schwer umzusetzen.
    - Auf den Linien 661/662 (Ingelheim - Bodenheim/Nackenheim) sind zwischen Heidesheim und Mühldreieck Fahrzeiten von 37 Minuten angesetzt. Ab Gonsenheim entspricht dies etwa 25 Minuten und somit um die 10 Minuten schneller als die Straßenbahn über Hauptbahnhof. Ob dann 661/662 und die Mainzer Linie 47 zusammen diese Tangentialverbindung anbieten? Es wäre zu begrüßen!
    - Die Verdichtungsfahrten der 620 zwischen Budenheim Waldschwimmbad und Mainz Hbf sollen 20 Minuten brauchen.
    - Die Linie 653 (Mainz - Klein-Winternheim - Essenheim - Nieder-Olm) braucht ca. 45 Minuten. Sie soll den Hechtsheimer Berg in Klein-Winternheim nicht bedienen.
    - Es werden viele Knotenpunkte eingerichtet, z.B. in Wackernheim um 45/15, in Nieder-Olm um 00/15/30/45, in Bodenheim um 00/30 usw.


    Ich bin äußerst gespannt auf diese neue ÖPNV-Konzept für Rheinhessen. Bisher ist es sehr vielversprechend und eine enorme Ausweitung der heutigen Verkehre. Ich bin erstaunt, wie viel man hier investiert!

    Inzwischen sind auch die SEV-Fahrpläne veröffentlicht: https://www.hlb-online.de/serv…0fb3290eaa50428a8d4e0edf2


    Es ist ein wahres Trauerspiel, was die HLB in diesen drei Wochen, auch wenn sie zum Teil in die Osterferien fallen, veranstaltet. Die Fahrzeit zwischen Mainz und Darmstadt, unter Benutzung des SEV, verlängert sich auf knapp 90 Minuten, ab Wiesbaden sind es fast 100 Minuten. Strecken, die mit dem Auto in 30 Minuten zu fahren sind - mit einem anständigen SEV sicherlich auch in 45-60 Minuten. Hiervon sind viele Pendler und Studierende betroffen!


    Dass die Züge nicht über Frankfurt Stadion (womöglich auch durch den Fernbahnhof, um am Stadion Trassenkonflikte zu vermeiden) umgeleitet werden, zumindest stündlich, ist die erste große Schande. Ist da kein Platz mehr?
    Ansonsten hätte es mindestens einen Express-SEV geben müssen, z.B. ab Rüsselsheim mit Anschluss zu RE nach Mainz und S9 nach Wiesbaden direkt über die Autobahn nach Darmstadt. Rüsselsheim - Darmstadt wäre in 30 Minuten möglich gewesen. Ein langsamerer Express-Bus hätte womöglich nur den Zwischenhalt in Groß-Gerau bedient.


    Wir sprechen hier von Orten/Städten mit weit über 500.000 Einwohner zusammen, die komplett voneinander abgehängt werden.


    Klar, die Alternative über Frankfurt bleibt. Aber gelten dort auch die normalen Einzelkarten und Monatskarten für Mainz-Darmstadt oder darf ich einen Aufpreis zahlen? Schnellste Verbindung ist hier etwa 75 Minuten. Tatsächlich wird ab Mainz als schnellste Verbindung der Airliner ab Frankurt Flughafen angezeigt - ich gehe jedoch stark davon aus, dass auch bei diesem der Zuschlag nicht entfällt.


    Es ist unfassbar.

    ich bin mal gespannt wie die 60 durch die Ostein Unterführung fährt, da muss sie ja dafür wenden.
    Auf der Frankenhöhe wird wohl eng. Dort enden 2 Linien und eine fährt durch


    Ich glaube, dass es sich hier um einen Darstellungsfehler handelt. Man wird wohl kaum größere Umbauten für neue Linienführungen durchführen... Ein U-Turn der 60 an der Josefstraße würde äußerst viel Zeit kosten - die Gegenrichtung wäre dann immer noch nicht gelöst. Ich gehe davon aus, dass man über Hbf West fährt und wömöglich den Bahnhofsplatz sogar ganz auslässt.
    Einen weiteren Darstellungsfehler gibt es auf der 47 in Gonsenheim. Dort soll an der Evangelischen Kirche in die Kurt-Schumacher-Straße abgebogen werden - das ist in Richtung Mainzer Straße und Bretzenheim definitiv nicht möglich.

    Oberleitungsfreies Fahren der Citybahn war unter anderem Thema am Donnerstag in einer Fachveranstaltung für den Abschnitt zwischen Ringkirche und Hauptbahnhof. Hier kann man sich auch die drei Fachbeiträge anschauen: https://blog.citybahn-verbinde…-ringkirche-rheinstrasse/.
    Wichtigste neue Infos dürften sein, dass eine weitere Haltestelle zwischen Luisenplatz und Hochschule Rhein-Main geplant wird. Es soll am Luisenplatz, dann an der Ringkirche (zwischen 1. Ring und Wörthstraße mit Umsteigemöglichkeit zu 1,5,8,15,...), an der Klarenthaler Straße (Umsteigemöglichkeit zu den Bussen an den Haltestellen Eltviller Straße und Dreiweidenstraße) und an der Hochschule gehalten werden. Die Haltestellenabstände liegen somit bei ca. 500m. Zuvor war ein Abstand von über 800m vorgesehen. Desweiteren soll am Wiesbadener Hauptbahnhof ein Gleisdreieck entstehen mit zwei Ausziehgleisen im Gustav-Stresemann-Ring. Dies ist als Betriebshaltestelle angedacht, da man bemerkt hat, dass zwischen Wi. Hauptbahnhof und Hochschule Rhein-Main ein 5 Min. Takt nicht ausreichen könnte. Zudem macht es eine mögliche Netzerweiterung, bspw. Richtung Ostfeld, einfacher.
    Darüber hinaus gibt es die Idee die Busse der Linien 5 und 15 ab Humboldstraße stadteinwärts in die Rheinstraße zu leiten mit neuem zusätzlichem Stopp am Rhein-Main-Congress-Center, bevor ab Dernschem Gelände wieder die normale Route genutzt wird. Es würden bessere Umsteigemöglichkeiten zur City-Bahn entstehen. Die Idee könnte jedoch auch schon vorab und unabhängig davon realisiert werden.

    Im Zuge der Brückensanierung im Bereich Hattenbergstraße in Mainz wird ab nächster Woche für eineinhalb Wochen die Hattenbergstraße und die dort liegende Straßenbahn- und Bustrasse gesperrt. Für die Straßenbahn werden zwischen Hauptbahnhof und Finthen Ersatzbusse verkehren. In Richtung Mombach/Finthen bedienen alle Busse die Haltestelle Schott und nutzen die Straße, während in Richtung Innenstadt über den Rheingauwall und die Haltestelle Alte Lokhalle umgeleitet wird. Eine weitere Ersatzhaltestelle "Schott" am Ende der Unterführung am Rheigauwall wäre zumindest eine Überlegung wert, zumindest für die nächsten Sperrungen. Diese sollen bis Mitte 2020 andauern, bis die Deutsche Bahn ihre Brücke saniert hat.
    Infos der Mainzer Mobilität: https://www.mainzer-mobilitaet…-schott-ag-entfaellt.html
    Für die Bahn kommt es auch zu verschiedenen Änderungen im Zuge der Brückensanierung, bspw. hier: https://www.rnn.info/details-f…-fuer-fahrplananpassungen
    Interessant finde ich, was den SEV in Mainz betrifft, dass dieser am Hauptbahnhof startet. Die Strecke zum Bismarckplatz ist ja nicht betroffen, aber vielleicht spart man sich die Straßenbahnfahrzeuge und kommt mit dem hier im Forum schon angesprochenen Fahrzeugmangel endlich ins Reine. Neue Busse hat man ja gerade, sodass von diesen in Verbindung mit den alten sicher genug zu Verfügung stehen. Dafür spricht, dass im SEV-Fahrhplan unter der Woche morgens in Richtung Gonsenheim alle 3-4 Minuten ein Ersatzbus fährt. Jeder zweite Bus endet aber an der Kapellenstraße - in der Gegenrichtung gibt es diesen dichten Takt nicht. Nur einen 7,5 Minuten Takt. Was es damit auf sich hat? Die Hauptlastrichtung ist doch eigentlich in Richtung Innenstadt - zwar gibt es die Schulen in Gonsenheim an der Bruchspitze, aber dafür zwei Stunden morgens den Takt derart verdichten?
    Desweiteren ist mir aufgefallen, dass die nächtlichen Ersatzbus-Fahrten um xx:30 an der Römerquelle ankommen, man Richtung Hbf aber um xx:28 abfährt. Das passt auch nicht so gut.
    Vor allem für die Bewohner der Römerquelle ist dieser wohl länger dauernde und immer wieder zurückkehrende Ersatzverkehr eine Belastung, da deren Fahrzeit in die Innnenstadt um bis zu 10 Minuten verlängert wird.

    Die Gelenkbusse fahren nach wie vor durch die Kurt-Schumacher-Straße in Gonsenheim. Als naher Anwohner dieser Straße (aber nicht direkt) sehe ich die Busverbindung durch diese Straße auch kritisch, vor allem durch den Umstand, dass über die Kreuzung Weserstraße/Elbestraße eigentlich eine Alternative besteht.
    Ein anderer Punkt. Ich frage mich inzwischen, ob die 76 überhaupt die neue Bustrasse entlang der Hochschule einmal befahren wird. Zwischen der neuen Brücke und der Straßenbahnhaltestelle Plaza ist man zwar auf einem guten Weg (wobei sich hier in den letzte eineinhalb Monaten aber auch kaum etwas getan hat) - fertig ist man dort aber auch noch lange nicht. Zwischen Plaza und Eugen-Salomon-Allee hat man hingegen noch nicht einmal angefangen zu arbeiten... Zu bedenken gebe ich außerdem, dass die neue Bustrasse sehr schmal erscheint. Nach Schrittmaß wären es ca. 5 Meter... Nicht, dass man sich wieder eine Problemstelle wie am Münsterplatz schafft.


    Da gehen sie hin die Millionen, dafür, dass eines Tages laut neuem Nahverkehrsplan nur die Linie 9 "optional" alle halbe Stunde dort lang fahren wird.

    Auch in der Beschlussvorlage zur Stadtratssitzung gestern - der Nahverkehrsplan wurde übrigens gestern mehrheitlich beschlossen - konnte ich die unbekannten Infos nicht finden. Dort ist auch lediglich die "finale Version" von Januar enthalten.
    Bis auf die Info, dass die 6 nicht über den Bahnhofsplatz fahren würde, ist dort auch alles so enthalten, wie exmomb es beschreibt.
    Die Tatsache, dass womöglich die Straßenbahnen nicht mehr jede Nacht durchfahren werden, stimmt nachdenklich. Ich hoffe, dass der bisherige Stundentakt auch unter der Woche beibehalten wird. Die MM hat ja nach wie vor Spielraum. Lediglich eine Verbindung Mz Hbf - Wi Hbf ist laut NVP unter der Woche wünschenswert - diese wird aber schon heute durch die S8 abgedeckt.
    Ein interessantes Detail noch. Die Linie 47 macht in ihrem späteren Verlauf als Tangentialverbindung einen Schlenker in Gonsenheim vorbei an der evangelischen Kirche. Wahrscheinlich will man damit einen Stopp an der Wilhelm-Raabe-Straße oder in der Nähe andeuten. Wie dieser allerdings realisiert werden soll, ist fraglich. Um die Kirche kann man nicht in beide Richtungen fahren und abbiegen, außerdem befinden sich die Straßenbahnhaltestellen ein gutes Stück von ihr entfernt. Einfacher dürfte es sein einen Schlenker über die Haltestelle Elbestraße einzubauen - der Umstieg zur Straßenbahn sollte aber nicht außen vor gelassen werden.

    Die Allgemeine Zeitung berichtet heute über das neue Buskonzept für den Landkreis Mainz-Bingen: https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/ingelheim/landkreis-mainz-bingen/neues-buskonzept-fur-den-landkreis-mainz-bingen-liegt-vor_19946692.
    Im neuen Mainzer Nahverkehrsplan wurden schon einiges angedeutet (http://www.frankfurter-nahverkehrsforum.de/index.php?page=Thread&threadID=26069&pageNo=2), jetzt bringt die AZ noch einmal weitere Informationen. Es handelt sich aber nach wie vor um "mögliche Änderungen" - ich denke, dass die Finanzierung noch nicht abschließend geklärt ist.
    Folgendes wird dort beschrieben:

    • Neue Verbindung Ingelheim - Heidesheim - Gonsenheim - Universität - Bretzenheim - Hechtsheim - Gau-Gemeinden - Bodenheim/Nackenheim
    • Verdichtung zwischen Wackernheim und Ingelheim auf 30 Min. Takt dank Verlängerung der 56
    • Neue Kreisquerverbindung von Ingelheim über Nieder-Olm und Nierstein nach Oppenheim (mehr oder weniger Zusammenlegung von 652 und 640)
    • Verlängerung der 650-Fahrten von Sprendlingen nach Bad Kreuznach
    • 15 Min. Takt zwischen Schwabenheim und Ingelheim
    • Umsteigeknoten an der Ehrensäule in Stadecken
    • Horrweiler und Aspisheim bekommen Direktverbindung nach Bad Kreuznach
    • 30 Min. Takt zwischen Bingen und Stromberg


    Weiß jemand, wo man dieses neue Buskonzept im Detail findet?

    Heute war ein Bericht in der Allgemeinen Zeitung (dieser ist online bisher nicht verfügbar), dass sich Anwohner der Kurt-Schumacher-Straße über die neue Linienführung der 76 beschwert hätten. Die Busse (zuweilen auch lange Gelenkbusse) fahren durch diese Straße in beide Richtungen, obwohl die Kreuzung Elbestraße/Weserstraße prinzipiell kein Problem sein dürfte. An dieser Kreuzung ist Bussen sogar das Rechtsabbiegen in die Elbestraße von der Hst. Mainzer Straße kommend erlaubt.
    Auf Nachfrage bei der MM hat diese erläutert, dass abbiegende Busse dort den Verkehr blockieren könnten, da beide Richtungen der Weserstraße gleichzeitig grün haben und so abbiegende Busse erst den Gegenverkehr abwarten müssten. Währenddessen haben Rechtsabbieger von der Elbestraße in die Weserstraße das Problem, dass zu wenig Platz vorhanden ist und man so in die Gegenrichtung ausschwenken muss.
    Dennoch ist die derzeitige Situation in der Kurt-Schumacher-Straße nicht zufriedenstellend. Diese ist noch schmaler als die Kapellenstraße, wo es auch lange Zeit Proteste gab. Bei einer Mitfahrt in der 76 blieb der Bus sogar an dem kleinen Mäuerchen zwischen Evangelischer Kirche und Elbestraße beim Abbiegen in dieselbige hängen. Gab wohl ein paar Kratzer...

    Vorab: Ich entschuldige mich vielmals, aber die Absätze spielen leider verrückt.
    Weitere Änderungen:- Linie 28 fährt ab Höfchen/Am Brand in die Neustadt zur Wallaustraße- Linie 47 soll schon ab Dezember wieder nach Wiesbaden fahren, vorerst ab AS Gonsenheim direkt auf die Autobahn und wahrscheinlich nur bis Friedrich-Bergius-Straße mit Linienbruch dort


    - Neben Wegfall der 69 fällt auch die Option einer Verlängerung vom Landwehrweg über Zahlbach zur Universität weg
    Somit wird die neue, millionenteure Bustrasse zur Hochschule tatsächlich nur von der Linie 9 befahren - in diesem Bereich sogar "gestrichelt", womit wahrscheinlich gemeint ist, dass nur zu Vorlesungszeiten gefahren wird. Unglaublich!
    Man gibt außerdem weitere Ausblicke:
    On-Demand-Verkehre könnten durch eine entsprechende Förderung erstmals 2020 eingerichtet werden. Mögliche Bediengebiete hierfür wäre, laut NVP, der Hechtsheimer Ortstkern und die Verbindung von dort zum Bürgerhaus und zur Frankenhöhe, die bessere Anbindung vom Katzenberg und der Römerquelle in Finthen, die Erschließung des südlichen Teils von Marienborn, eine innerörtliche Erschließung von großen Stadtteilen wie Gonsenheim und Bretzenheim, eine Anbindung der Wohngegend am Laubenheimer Hang (Laubenheim-West), die Erschließung der Gewerbegebiet in Hechtsheim, der Messe und der Mombacher Straße und Querverbindungen wie Marienborn - Hechtsheim - Laubenheim oder Gonsenheim Mitte - Drais - Lerchenberg.
    Das Fahrradsystem MeinRad in Mainz soll ab der kommenden Fahrradsaison, also ab Frühjahr mit 20 weiteren "flexiblen" Stationen erweitert werden. Bisher nicht erschlossene Stadtteile sollen dann erschlossen werden. Außerdem soll zu diesem Zeitpunkt die app-basierte Verknüpfung mit dem Wiesbadener System vonstatten gehen.
    Und zuletzt gibt es einen Blick in die Zukunft für die regionalen Verkehre:
    - 620 soll neu ab Budenheim nach Mainz alle 30 Minuten verkehren, wobei jede 2. Fahrt am Waldschwimmbad in Budenheim beginnen soll- 650 wird neu zu 630 (Mainz - Stadecken - Sprendlingen) und 640 (Mainz - Stadecken - Ingelheim), die 75 entfällt mittelfristig
    - 652 wird neu zu 650 (Undenheim - Selzen - Nieder-Olm - Klein-Winternheim - Mainz) und 653 (Nieder-Olm - Essenheim - Ober-Olm - Klein-Winternheim - Mainz), zusammen im 15 Min. Takt. Letztere würde wohl die 66 in diesem Abschnitt ersetzen und gleichzeitig neue interessante Verbindungen aus Essenheim und Ober-Olm in die Mainzer Oberstadt bieten
    - 660 bleibt unverändert
    - Es gibt die Überlegung einer regionalen Tangentiallinie Ingelheim - Gonsenheim - Bretzenheim - Hechtsheim - Harxheim - Bodenheim (gerade Heidesheim - Gonsenheim wurde schon häufiger gefordert)


    - Die mögliche Verlängerung der 56 ab Wackernheim nach Ingelheim bleibt unerwähntSo weit meine Funde aus dem neuen Nahverkehrsplan, der übrigens angeblich schon vom Mainzer Stadtrat am 13. Februar 2019 beschlossen wurde. ;)

    Weiß jemand von einem aktuellen Fahrzeugmangel bei der Mainzer Mobilität? Ich habe in den letzten Tagen häufiger Ersatzbusse auf den Linien 50 und 51 gesehen, während gleichzeitig auch Straßenbahnen unterwegs waren.

    Wird jetzt dieser Nahverkehrsplan zum nächsten Fahrplanwechsel eingeführt


    Das ist auf jeden Fall der Plan. Für den 13. Februar ist die Verabschiedung im Mainzer Stadtrat geplant.
    Die Allgemeine Zeitung hat eine Serie zum Nahverkehrsplan und den Änderungen in den einzelnen Stadtteilen gestartet. Hier eine kurze Auflistung der Artikel:
    - Kritik von Pro Bahn: https://www.allgemeine-zeitung…eplanten-busnetz_19861252
    - Ebersheim: https://www.allgemeine-zeitung…inzer-innenstadt_19863496
    - Drais/Lerchenberg: https://www.allgemeine-zeitung…rtelstunden-takt_19861150
    - Weisenau: https://www.allgemeine-zeitung…n-die-innenstadt_19882039
    Für Finthen (und eventuell Gonsenheim) gab es auch schon einen Bericht, dieser scheint aber nicht online verfügbar zu sein.


    Noch ein paar eigene Worte zum neuen Nahverkehrsplan... Ich sehe diesen auch kritisch. Einige Stadtteile profitieren tatsächlich davon, während andere (wie Laubenheim) und die alten rechtsrheinischen Stadtteile ausgedünnt werden. Kurze Frage hierzu, zahlen die Gemeinden Bischofsheim und Ginsheim/Gustavsburg dann auch weniger, wenn der Takt verringert wird? Wurde dies überhaupt mit denen abgestimmt?
    Mein größter Kritikpunkt sind aber die neuen Taktzeiten. Es wird oft damit argumentiert, dass sich der Takt in Zukunft einfacher merken lässt. Oftmals wird es aber zu einem reinen 15 Min. Takt kommen (im Gegensatz zum hauptsächlich geltenden 10 Min. Takt heute) mit einem weiteren 30 Min. Takt irgendwo dazwischen. Übersichtlich, was ja eigentlich das Ziel sein sollte, ist es dann nicht mehr. Während man heute bei einem 10 Min. Takt noch eher mal eben so an die Haltetelle geht ohne auf den Fahrplan zu schauen, wird die Wartezeit doch entsprechend länger zukünftig. Für mich sicherlich die größte Verschlechterung des neuen Fahrplans. Zudem mangelt es durch die vielen Linienverzweigungen am Ende und gefühlt mehr Linienwege an der schon angesprochenen Übersichtlichkeit. Ob es wirklich eine neue Verbindung bspw. in die Chiara-Kahn-Straße in Weisenau braucht, weiß ich nicht. Alles schön und gut, für mich persönlich wird der Busverkehr in Mainz dadurch aber nicht attraktiver, sondern eher unattraktiver.
    Können durch die neuen Takte und Fahrwege eigentlich Busse eingespart werden oder werden neue benötigt?


    Eine Änderung, die so noch nicht bekannt sein dürfte:
    - Der Abschnitt der Linie 66 zwischen Lerchenberg und Nieder-Olm durch die verschiedenen Dörfer wird wohl aufgegeben und nur durch die 55 bis Klein-Winternheim ersetzt. Weitere Änderungen sind abhängig vom neuen Nahverkehrsplan des Landkreises Mainz-Bingen. Auch die Verbindung zwischen Ebersheim/Zornheim und Nieder-Olm ist noch nicht geklärt.
    Weitere Linienänderungen wie die Verbindungen über die Schiersteiner Brücke oder die Linie, die von Gustavsburg direkt durchs Gewerbegebiet nach Ginsheim fahren soll, sind von den dortigen Bauarbeiten abhängig und werden so noch etwas auf sich warten.
    Sehr positiv am neuen Plan finde ich hingegen die verbesserten Tangentialverbindungen. Vor allem die Linie 47 zwischen Gonsenheim, Hochschule, Bretzenheim und Hechtsheim wird endlich umgesetzt. Problematisch könnte hier jedoch der super lange Laufweg von Hechtsheim bis Wiesbaden werden - eine Zweiteilung wäre meines Erachtens besser. Schade ist auch, dass das Gutenberg-Center und das Bretzenheimer Gewerbegebiet nicht direkt angebunden werden.
    Der seit über einem Monat verkehrende Vorläufer dieser Linie, die 76 zwischen Gonsenheim und Universität wird wohl gut angenommen, wenn ich die Busse sehe. Womöglich bleibt es nicht bei der Linie 47, die die Weser- und Koblenzer Straße direkt befährt, vielleicht wird ja auch die 45, die zukünftig an der Wilhelm-Raabe-Straße endet analog zur heutigen 76 bis auf das Uni-Gelände verlängert. Es wäre ein schlechter Witz, wenn lediglich die 9 (und eventuell die 69) die neue Bustrasse an der Hochschule nutzen würden...
    Zuletzt will ich anmerken, dass ich mir bzgl. eines Straßenbahnausbaus mehr erhofft hatte. Hier hätte man deutlich mehr Stellung beziehen können. Es ist lediglich davon die Rede, dass im Gültigkeitszeitraum, also bis 2022, eh nichts realisiert wird. Auch neue Planungen (abseits der City-Bahn) würden wohl nicht starten. Aus anderen Städten und deren Nahverkehrspläne kenne ich deutlich konkretere Maßnahmen für den Straßenbahnausbau. Dass man aber sagt, dass bis 2022 eh nichts geplant wird, finde ich sehr enttäuschend. In dem Zeitraum sollten definitiv Planungen in Richtung Ebersheim/Rheinhessen vorangetrieben werden, genau wie mögliche Erweiterungen zum Heiligkreuz-Viertel (wo nur Busse geplant sind) oder eine weitere Innenstadt/Neustadt-Erschließung.

    Nach langem Warten soll sie dieses Jahr noch kommen: die neue Bustrasse zwischen Universität und Hochschule, die die bereits seit mehreren Jahren bestehende und derzeit im Nichts endende Brücke über die Koblenzer Straße und die dort liegende Haltestelle Hochschule der Linien 75 und 650 nutzen wird. Die Allgemeine Zeitung berichtete dazu gestern: http://www.allgemeine-zeitung.…un-bustrasse_18943766.htm.
    Der letzte Absatz ist interessant. Dort heißt es, dass die Linie 78 die neue Bustrasse nutzen soll. Bemerkenswert: diese Linie fährt nur zu Vorlesungszeiten (ca. 7 Monate im Jahr) und nur halbstündlich. Dafür wurde nun ein riesiges Bauwerk hingesetzt, was 3,4 Millionen Euro gekostet hat. Weitere Kosten für die neue Straße kommen hinzu. Sollte es wirklich bei der Bedienung lediglich durch die Linie 78 bleiben, wäre dies ein weiterer Schildbürgerstreich. Der Satz: "Das machen wir auch abhängig vom Fahrplanwechsel im Dezember" lässt jedoch hoffen...
    Kam die Idee für die neue Bustrasse und die Brücke eigentlich vor Planungsbeginn der Mainzelbahn? Ich kann das zeitlich gar nicht mehr abschätzen. Ziemlich sicher dürfte die Planung jedoch vor der Umplanung der Mainzelbahn liegen, als diese noch nicht die Haltestelle Plaza bedienen sollte, sondern eine Trasse entlang der Koblenzer Straße geplant war.

    Im Zuge des Umbaus der Mombacher Hauptstraße (3. Bauabschnitt) wird es zu einer Verlegung der bestehenden Haltestellen kommen, womöglich kommt auch eine neue hinzu. In den Lageplänen (https://www.mainz.de/verwaltun…die-neue-hauptstrasse.php) findet man dazu näheres. Es wird zukünftig eine Haltestelle zwischen Nestlestraße und Quellwiesstraße geben, stadteinwärts liegt diese an der Meixlerstraße. Diese Haltestelle wird wohl der besseren Verknüpfung mit dem Mombacher Bahnhof dienen und vermutlich auch so benannt. Eine weitere Haltestelle ist zwischen den Einmündungen von Albert-Kroll-Straße und Köppelstraße (beide Richtungen) geplant. Vermutlich werden damit die Haltestellen Phönix-Halle und Körnerstraße ersetzt, aber vielleicht bleibt die Haltestelle Phönix-Halle auch bestehen.

    In einem mehrere Wochen alten Artikel der AZ habe ich nun die Infos gefunden, dass die Preise für Mainzer Studierende bleiben, sie gleichzeitig aber die Ausweitung auf eine Stunde bekommen. Hier ist der Artikel: http://www.allgemeine-zeitung.…g-mietraeder_18748753.htm

    • Normaltarif: 1,45€ --> 1,50€
    • ÖPNV-Tarif: 0,85€ --> 0,75€
    • Studierendentarif: 0,50€ --> 0,75€ (0,50€ in Mainz)
    • Jahresabo Normal: 84€ --> 108€
    • Jahresabo ÖPNV: 64€ --> 72€
    • Jahresabo Studierende: 39€ --> 72€ (36€ in Mainz)


    Interessant bleibt dann, mit welchen Hochschulen die Mainzer Mobilität kooperiert. Wenn ich mich nicht täusche, ist es zurzeit so, dass jeder Student, dessen Semesterticket in Mainz gilt, die Ermäßigung erhält. Also auch Studierende aus Frankfurt oder Darmstadt, oder auch aus Wiesbaden von der Hochschule Rhein-Main. Hier muss in Zukunft differenziert werden, sonst würde ich jedem Studierenden raten, das Abo einfach in Mainz abzsuchließen.

    Danke für eure beiden Antworten! Das sind gute Informationen. Die Mainzer Mobilität hat mir auch schon geschrieben und gesagt, dass wegen der hard- und softwareseitigen Änderungen eine Kompatibilität wahrscheinlich erst ab Herbst stattfinden kann.
    Ich habe die Wiesbadener Stationen jedoch so verstanden, dass dort keine Andockmöglichkeiten mehr vorgesehen sind. Stattdessen sollen dort nur Bügel stehen und das Rad wird abgestellt und mit dem Hinterradschloß abgeschlossen. So habe ich es zumindest verstanden. Dies würde das Problem mit sich bringen, dass Mainzer Räder noch kein Schloß haben. In der Antwort der MM heißt es, dass dies jedoch kommen soll.
    Somit wird es in Zukunft wohl auch möglich sein, Mainzer Räder unterwegs kurz zu "pausieren" und abzuschließen, während man schnell etwas einkauft o.ä. - man zahlt dann trotzdem weiter. Dies wäre ähnlich dem Hamburger StadtRAD-System.

    In einem "Blog-Beitrag" werden die neuen Tarife für meinRad erklärt, die mit dessen Start in Wiesbaden im Juli eintreten sollen: https://www.eswe-verkehr.de/news/eintrag/zwei-staedte-ein-system-ein-preis-fahrradvermietsystem-meinrad-von-eswe-verkehr-und-mvgmeinrad-a.html. Es werden demnach wohl künftig Stundentarife eingeführt, die 1,50€ kosten soll - zurzeit sind es bis zu 1,45€ bei der MVG für eine halbe Stunde. Einen Tagestarif über 9€ soll es auch zukünftig geben. ÖPNV-Kunden und Studierende sollen nur die Hälfte zahlen (außer für den Tagestarif) und bekommen ein vergünstigtes Monats-Abonnement über 6€ (im Vergleich zu 9€ im Normaltarif), welches die erste Stunde Ausleihe gratis macht.
    Eine Gegenüberstellung der heutigen und zukünftigen Tarife (keine Garantie für Richtigkeit, da womöglich noch nicht alle Tarife bekannt sind) im Vergleich zwischen heute und morgen:

    • Normaltarif: 1,45€ --> 1,50€
    • ÖPNV-Tarif: 0,85€ --> 0,75€
    • Studierendentarif: 0,50€ --> 0,75€
    • Jahresabo Normal: 84€ --> 108€
    • Jahresabo ÖPNV: 64€ --> 72€
    • Jahresabo Studierende: 39€ --> 72€


    Hauptänderung ist die Anhebung der Fahrzeit auf eine Stunde. Vor allem für Studierende, die ein Jahresabo nutzen oder ein Rad nur für eine halbe Stunde brauchen, erhöhen sich die Preise (falls es hier nicht zu weiteren Vergünstigungen kommen sollte), während die Preise im Allgemeinen stark sinken, sofern man das Fahrrad länger als eine halbe Stunde braucht. Der jetzige Tarif MVGmeinRad Silber für 25€, der den Normaltarif von 1,45€ auf 0,85€ senkt, wird wohl wegfallen.
    Im Artikel wird von Monatspreisen für das Abo gesprochen, bei gleichzeitiger Nennung eines Jahres-Abonnements. Es wird also nicht deutlich, ob womöglich auch eine monatliche Abrechnung möglich ist.


    Die ESWE hat bereits eine Seite für meinRad mit Platzhaltern online geschaltet: https://www.eswe-verkehr.de/service/meinrad.html. Gestern wurde zudem über die ersten 70 Räder berichtet: https://www.eswe-verkehr.de/ne…-von-meinrad-sind-da.html.


    Es bleibt spannend, wie die Kompatibilität funktionieren wird: Sind die gelben Mainzer Räder dann schon mit Schlössern ausgestattet, sodass sie auch in Wiesbaden abgegeben werden können, wo keine Andockstationen mehr vorgesehen sind? Oder funktioniert es lediglich so, dass Wiesbadener Räder in Mainz abgegeben werden können, aber nicht umgekehrt?
    Bei einer solchen einseitigen Kompatibilität könnte es passieren, dass Wiesbadener Räder nach und nach in Mainz (oder sogar Ingelheim) landen, aber nicht zurück nach Wiesbaden gelangen (dies würde sehr lange Verteilfahrten mit sich bringen), sodass in Wiesbaden weniger Räder zur Verfügung ständen. Zudem müsste in der App und an den Rädern deutlich gemacht werden, welche Räder nach Wiesbaden fahren können und welche nicht.


    Egal wie es kommt, die Entwicklung ist sehr zu begrüßen. Damit wird es zwischen Wiesbaden, Mainz und Ingelheim ab Juli über 150 Mietradstationen im selben Tarif geben.