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Original von oert
moin
danke schön ich komm nähmlich aus neu-anspach
Aba Toiletten und Bistro ist echt nen bisschen Übertrieben die meisten steigen erst ab Usingen ein und da beträgt die Fahrzeit wenn man sowiso in Homburg umsteigen muss weniger als ne halbe stunde.
Zur Äußerung von oert: Ich muss ihm in diesem Punkt Recht geben. In Friedrichsdorf wurden aus einem 420er auch schon Fenster- und Türscheiben heraugetreten. Sicherlich sieht es in anderen Landkreisen mit dem Vandalismus wesentlich schlimmer aus, das ändert aber nichts an der Tatasache, dass er auch im Hochtaunuskreis ein Problem ist.
Ich finde übrigens die Fahrtzeit für die Strecke Neu-Anspach - Bad Homburg viel zu lang: 24 - 26 Minuten für zwei Orte, die 10 km Luftlinie auseinanderliegen. Die Streckenführung ist durch die geographische Lage leider sehr umständlich. Man sollte versuchen, auf der Strecke eine höhere Maximalgeschwindigkeit zu ermöglichen. Im Moment braucht man jedoch auch mit dem Auto etwa 22 Minuten.
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Original von Daniel
Davon mal abgesehen... Für die Strecke Friedrichsdorf - Weilburg gibt es außer dem Auto (B456) keine wirkliche Alternative. Anders sieht es aus, wenn man nach Wetzlar will:
Friedrichsdorf - Wetzlar:
BLE bis Friedberg (Hess) , von da aus mit dem RE nach Gießen und weiter nach Wetzlar
Das stimmt zwar streckenmäßig, allerdings sind die Anschlüsse in Friedberg zwischen der BLE und den REs und ICs Richtung Gießen katasrophal. Zeitweilig hat man gute Anschlüsse, weil der Zug aus Friedrichsdorf 05/35 nach voll ankommt und die jeweiligen Anschlusszüge 14/44 abfahren. Bei eine Ankunft um 12/42 ist die Umsteigezeit sehr knapp, da man einen weiteren Weg zur Unterführung hat, denn die Züge aus F-Dorf halten am Stumpfgleis. In so einem Fall bleibt einem nur die langsame RB, die bis Gießen 30 Minuten vertrödelt, während mancher RE nur 18 Minuten benötigt. Die REs, die direkt von Friedberg(Hessen) nach Wetzlar durchfahren, brauchen allerdings etwas länger, weil sie unterwegs noch in Bad Nauheim, Butzbach und Großen Linden halten.
Soweit ich weiß, wurde ja für die Strecke nach Friedberg einmal geplant, mit der verlängerten S5 bedient zu werden. Es gab auch schon Forderungen, die S-Bahn in den Hintertaunus zu verlängern.
Ich persönlich fände es am besten, wenn es ein Flügelzugkonzept gäbe. Wenn die Strecken beide elektrifiziert und nicht an verschiedene Betreiber abgegeben worden wären, könnte man von Frankfurt Hbf aus in der HVZ mehrere Kurse fahren lassen, die sich dann in Friedrichsdorf teilen. Die Elektrifizierung der Strecken wäre nicht einmal nötig, denn auf den Strecken nach Stockheim und Nidda verkehren ja auch Züge, die in Bad Vilbel vereinigt bzw. getrennt werden.
Leider sehe ich keine besonders großen Chancen für eine Fahrzeitverkürzung zwischen Friedrichsdorf und Bad Homburg. Selbst, wenn ein Eilzug aus dem Hintertaunus hinter Bad Homburg durch alle Bahnhöfe mit Höchstgeschwindigkeit durchrauschte, beträge die Zeitersparnis nur wenige Minuten. Man hat aber einmal für die Homburger Bahn geplant, stellenweise eine Höchstgeschwindigkeit von 160km/h zu ermöglichen, sodass für die Strecke Bad Homburg - Frankfurt(Main)Hbf angeblich nur noch eine Fahrtzeit von 10 Minuten bestünde....aber das ist leider vollkommen utopisch.
So, genug gesülzt 