Beiträge von Linie 27

    Am Bahnhof Frankfurter Berg ist ebenso ein beliebter "wilder" Überweg vom Bahnsteig Gleis 2/3 aus Richtung Süden, also Richtung Frankfurter Berg. Das spart dem Gleiselatscher immerhin zwei Unterführungen. Wenn man von der S-Bahn kommt, ist es vollkommen ungefährlich, hinter der S-Bahn das Gleis zu queren.


    Sorgen machen mir diejenigen, die es in die andere Richtung tun. Dort können sie weder das Gleis einsehen noch das Signal erkennen. Der krasseste von mir beobachtete Fall war eine Mutti mit Kind im Kindersitz des Fahrrades, das sie auf den Bahnsteig gewuchtet hat. Der IC Richtung Friedberg kam Sekunden später durch, ich hatte schon mit Gulasch gerechnet. (Ich wartete auf die S-Bahn Richtung Frankfurt, die diese Frau auch genommen hat.)



    Hier quert eine Frau in der "sicheren" Richtung das Gleis. Ihre S-Bahn steht noch am Bahnsteig. Natürlich kommt kein zweiter Zug, solange die S-Bahn noch steht. Das macht sie aber zum "Vorbild".


    Hier gehört meiner Meinung nach ein fetter Zaun hin. Ach ja, das ganze Gestrüpp ist dieser Tage gerodet worden.

    Das Verbotszeichen mit der großen Tonnenangabe ist ein maximales tatsächliches Gesamtgewicht. So eins steht an der Niddabrücke (wobei ich nicht auswendig weiß, mit was für einer Zahl drauf). Das hängt typischerweise mit einer begrenzten Belastbarkeit zusammen.

    An jener Niddabrücke zwischen Harheim und Berkersheim steht eine 7,5 auf dem Schild. Das genügt für die kleinen, ewig kaputten Busse auf der Linie 25. Das genügt auch für ein mittleres Löschfahrzeug (7,5t laut Wikipeter). Für die großen genügt es laut dieser Webseite nicht, die wiegen 12t bzw. 14t.


    Ich werfe mal eine Idee rein, die mir gerade gekommen ist. Die Diskussion geht um die paar Gebäude, die zwischen der S-Bahn und der Nidda stehen. Warum nicht denn Radweg an der Nidda so herrichten, dass die Feuerwehr von der Homburger Landstr. aus die Nidda entlang fahren kann? Das kann nicht teurer sein als eine neue Brücke oder eine Unterführung.

    Mit meinem Beispiel Riedberg - Kalbach verhält es sich anders. Von Streckensperrungen und Halbstundentakt-Schwachverkehr abgesehen, würde es auch mit einer durchgehenden Linie keinen Sinn machen, von Bonames über Riedberg in die Stadt zu fahren. Die Strecke dient ausschließlich den Relationen, die mit der U9 erreicht werden.

    Einspruch! Der Nutzen der U9 könnte viel höher sein. Ich fahre arbeitstäglich die Strecke Bonames - Hauptbahnhof. Da gibt es mehrere, unterschiedlich attraktive Alternativen, die ich gerne mal kurz zusammenfasse und bewerten möchte.


    Weg A: U2 bis Hauptwache oder Willy-Brandt-Platz, dann nochmal den kurzen Hops mit der U4/U5 oder der S-Bahn fahren. Zeitaufwand: Etwas mehr als 30 Minuten. Komfort: Die vielen Stationen der U2, die gut gefüllte U-Bahn und die vielen Schüler machen die Fahrt sehr unruhig. Störungsanfälligkeit: Gering.


    Weg B: 27 bis Frankfurter Berg, dann S6. Zeitaufwand: Zwischen 30 und 45 Minuten, je nach Uhrzeit. Komfort: Ist okay, besonders wenn man so fährt, dass man in die S-Bahn aus Groß Karben einsteigt. Störungsanfälligkeit: Naja, ist halt die S6.


    Weg C: 27 bis Preungesheim, dann U5. Zeitaufwand: Etwa 45 Minuten. Komfort: Trotz der vielen Stationen sehr gut, weil man sich im P-Wagen in den Mittelteil setzen kann. Störungsanfälligkeit: Gering.


    Weg D: U9 bis Ginnheim, dann 16. Zeitaufwand: Etwa 45 Minuten. Komfort: U9 ist super, 16 ist sehr voll. Störungsanfälligkeit: Gering.


    Ein potentieller Lückenschluss zwischen Ginnheim und Bockenheimer Warte würde eine umsteigefreie Verbindung zum Hauptbahnhof sehr attraktiv machen. So unterschiedlich sind die Fahrzeiten nicht. Alle Angaben sind übrigens Daumenwerte, ich habe nicht im Fahrplan geblättert.


    So, jetzt höre ich auf, den S-Bahnthread zu verhunzen. Obwohl... so verhunzt ist es ja nicht, die S6 kommt ja auch in meinem Beitrag vor. :D

    Guten Morgen,


    gestern Abend habe ich gemerkt, warum es Sch****e ist, dass der 66er Bus nicht mehr in den späten Abendstunden fährt. Ich kam um 22:16 Uhr mit der S-Bahn am Frankfurter Berg Bahnhof an. So wie mir der Jahresfahrplan 2014 in Erinnerung ist, wäre ich im vergangenen Jahr mit dem Bus um 22:23 Uhr Richtung Nieder-Eschbach weitergefahren.


    Wenn ich tagsüber auf die Minute .16 ankomme und der 15-Minuten-Takt gerade läuft, fährt der Bus auf die Minute .21 weiter. Das ist ungünstig, denn tagsüber hat die S-Bahn gerne ein paar Minuten Verspätung. Der nächste Bus fährt auf die Minute .40, das gibt eine ordentliche Wartezeit.


    In der Zeit zwischen 19 Uhr und 21 Uhr fährt der Anschluss auf die Minute .26. Ich habe mich schon mehrfach über die verlängerte Wartezeit gegenüber früher geärgert, dann aber wieder gefreut, weil ich den Bus trotz der S-Bahnverspätung noch bekommen habe. Das ist okay, damit kann ich leben.


    Hat der 66er den Betrieb eingestellt, verschiebt sich die Abfahrtszeit der 27 noch um ein paar Minuten weiter, der Bus fährt dann auf die Minute .34 Richtung Nieder-Eschbach. Damit ist die "Verbindung" so locker, dass sie auch noch eine 15-Minuten-Verspätung der S-Bahn wegsteckt. Im Normalfall ist die S-Bahn um diese Zeit aber sowas von pünktlich, da gewinnt man als Fahrgast einen netten Aufenthalt von 18 Minuten am tollen Frankfurter Berg Bahnhof mit den vielen Unterstell- und Einkaufsmöglichkeiten.


    In die Gegenrichtung gilt das übrigens auch. Der Bus fährt in Bonames Mitte immer auf die Minuten .00 und .30, das passt prima zu den S-Bahnen um .11 und .41 Richtung Hauptbahnhof. Ab 21:25 fährt der Bus dann um .25 und .55, auch hier wächst die Wartezeit am Frankfurter Berg um einige Minuten.


    Fazit: Der 27er ist seit dem letzten Fahrplanwechsel am späten Abend nicht mehr als Zubringer zur S6 zu gebrauchen.


    Schönen Tag Euch!

    Genau das meinte ich damit.

    Ist sicherlich keine Verbesserung der Situation, ist aber nichts, worüber man lamentieren müsste. Diejenigen, die vom Neuenberg in Richtung Innenstadt wollen, können mit der 27 zur U5 fahren. Oder mit der 27 zur S6 fahren, die hat um diese Tageszeit sogar eine Umsteigebeziehung in diese Richtung.


    Wenn es wirklich die A-Strecke sein muss, wäre zu prüfen, ob der Umweg über Bonames vielleicht schneller ist. Ich habe das gerade mal mit dem Küchentür-Aushangfahrplan gegengecheckt. Der Umstieg von der 27 zur U2 RIchtung Innenstadt ist bequem (7 Minuten) erreichbar.


    Ansonsten ist hier am Sonntagvormittag wirklich nicht die Hölle los. Wenn man die Kohle anderswo in Verbesserungen investieren kann, ist das sicherlich sinnvoller. Bei der Wahl seiner Verbindung muss man halt ein wenig Phantasie walten lassen und nicht immer gleich die direkte Richtung zum Ziel nehmen. :)

    In meinen 25 Jahren in Oberrad hatte ich kein Auto und habe trotzdem überlebt. Das ist eine Organisationsfrage. Auch Arbeitgeber in Dreieich, Bad Homburg und Frankfurt habe ich von Oberrad aus öffentlich erreicht. Selbst Getränkekisten aus dem Getränkemarkt konnte ich per Hackentaxi (Sackkarre) nach Hause schaffen. Der Weg in den 4. Stock war immer schlimmer als der Weg die Offenbacher entlang...


    Apropos Offenbacher Ldstr, ich wage mal wieder den Bogen zum Thema zurück. Wenn ich die Pläne richtig interpretiere, wandert die Haltestelle RIchtung Frankfurt in RIchtung Frankfurt. Dann sind die Bahnsteige nicht mehr gegenüber. Ist wahrscheinlich, weil direkt vor dem Imbiss die Bahnsteiglänge nicht ausreichen würde. Der Sinn einer zweiten Ampel erschließt sich mir jedenfalls nicht.


    Die sollen nur rechtzeitig den Fahrdraht über den Gleiswechsel an der Balduinstraße spannen :D

    Ich fahre halt meistens dann mit dem Auto, wenn ich keine Fahrkarte habe. Und jedesmal Einzelfahrten lösen, nur weil man vom/zum Auto will, ist ja auch auf Dauer nix. Man kann ja an der Straßenbahn was machen, darum geht es mir ja nicht. Aber nur das Gleis zu sanieren geht schneller (dann rappelt es halt mal ein paar Nächte, aber dafür ist es nach einer Handvoll Tagen durch), und so schön Bäume auch sind, dafür Parkraum zu opfern halte ich für ungeschickt. Man könnte ja auf die Sperrflächen wieder die Bäume im Kübel stellen, das verhindert zugleich auch Falschparken. Und auch für den barrirefreien Zugang könnte man mit einfacheren Lösungen einen Kompromiß schaffen. Aber Frankfurt kennt halt nur schwarz oder weiß. Entweder Feld-Wald- und Wiesenhaltestelle oder Luxusbahnsteig mit allem Schnickschnack. Fahrtrichtung Offenbach wäre es mit einem etwas erhöhten Bordstein und einem Blindenleitstreifen getan. Dafür müßte man nicht wochenlang bauen und Parkplätze opfern. :cursing:

    Falschparken gab es immer vor dem Penny. GIbt es das noch vor dem Rewe-Getränkeshop? Das wurde durch die Baumkübel auch nicht verhindert. Ansonsten möchte ich dich ob der verloren gehenden Parkplätze an den Auto-Darf-Alles-Club verweisen, hier im Nahverkehrsforum darf man sich wohl über die Modernisierung der Straßernbahn freuen.


    Natürlich ist ein barrierefreier "Hoch"bahnsteig mit Blinden-Leitstreifen in Oberrad völliger Nonsens. In Oberrad gibt es kaum Rollstühle. Ist aber vielleicht auch ein Henne-Ei-Problem. Bis hierhin die Polemik.Früher hat man ein Haltestellenschild an den Straßenrand gestellt und mit etwas Glück noch einen Fahrplan aufgehängt. Das war es dann, fertig war die Haltestelle. Heute macht man das halt zeitgemäß.


    Was die Sanierung vor 20 Jahren angeht, war das keinesfalls in ein paar Nächten vorbei. Gut, damals hat man die Straßenbahnstrecke nicht gesperrt, da hat man das tagsüber unter dem rollenden Rad gemacht und in der Nacht dann die Gleisstücke getauscht. Hat mehrere Wochen gedauert. Ich kann mich so gut daran erinnern, weil ich zu der Zeit meine Diplomarbeit angefertigt habe. Ich glaube das Problem hier wird sein, dass nicht nur für die Haltestelle Parkplätze wegfallen, sondern wegen dem Radweg, den Bäumen und der Fahrleitungsanlage. Da kommen schon einige Parkplätze zusammen. Allein für die Fahrleitungsanlage fallen 5 Stück weg.

    Ich glaube das Problem hier wird sein, dass nicht nur für die Haltestelle Parkplätze wegfallen, sondern wegen dem Radweg, den Bäumen und der Fahrleitungsanlage. Da kommen schon einige Parkplätze zusammen. Allein für die Fahrleitungsanlage fallen 5 Stück weg.

    Ein Radweg an der Offenbacher in Oberrad ist sowas von überflüssig. Nicht wegen der wegfallenden Parkplätze, sondern weil in Oberrad sowieso nur Tempo 40 ist. Wenn man den Radfahrern nur beibringen könnte, dass man mittig zwischen den Rillenschienen fährt. Dann wird man nicht so wild überholt, sondern nur wenn kein Gegenverkehr kommt und die Gefahr, sich auf die Nase zu legen, sinkt immens.

    Ich habe über 25 Jahre in Oberrad gewohnt und die letzten größeren Sanierungsarbeiten der Straßenbahngleise erlebt. Das war nicht lustig, es war aber notwendig.


    Die Parkplatzsituation in Oberrad war schon immer grenzwertig. Ich habe immer am Ortseingang Offenbach geparkt und bin mit der Straßenbahn gefahren, wenn ich auf Anhieb keinen Parkplatz gefunden habe.


    Es ist doch gut, wenn in Oberrad was an der Straßenbahn gemacht wird. Man stelle sich vor, die würde stillgelegt werden wegen eines Sanierungsstaus und durch die blöde S-Bahnstation ersetzt...

    Ersatzhaft für eine Geldstrafe, die man nicht bezahlen kann, ist die unsozialste Form der Strafe, die es gibt. Diese Strafe trifft nämlich nur die armen Leute. Ein Herr Reus zahlt eine Strafe von 90 Tagessätzen locker aus der Portokasse. Herr Hartz aber kann das nicht, der muss einsitzen.


    Meine Nachbarin ist eine von vielen Hartzlerinnen in Bonames. Sie besitzt inzwischen eine Fahrkarte, hat aber keinen Job. Als ich sie kennengelernt habe, hatte sie auch keinen Job und hatte nicht einmal eine Fahrkarte. Sie ist immer schwarzgefahren zu den Vorstellungsgesprächen und hat sich den einen oder anderen 40er dabei eingefangen (und nicht bezahlt). Essen und Katzenfutter war ihr wichtiger als eine Fahrkarte.


    Meine Nachbarin ist vorbestraft. Wegen des Schwarzfahrens. Sie bekommt deswegen am Flughafen keinen Job, obwohl die dort z.B. nach ausgebildeten Staplerfahrern suchen. Aber sie hat ja eine Vorstrafe...


    Wenn im Hartz IV Satz im Monat 14,70 EUR für Fahrkarten zur Verfügung stehen, muss man meiner Meinung nach den Hartzlern auch für 14,70 EUR eine Monatskarte anbieten. Wenn sie dann noch schwarzfahren, hätte ich auch Verständnisprobleme...

    Hallo zusammen, da ich meinen Forums-Nicknamen nach der von mir am häufigsten genutzten Buslinie gewählt habe, muss ich mich gleich mal zu diesem Thema "verewigen". Auch ich habe erst einmal gek***t, als ich das neue Fahrplanbuch mit dem kundenfreundlichen 15-Minuten-Takt gesehen habe.

    Z.B. steht in dem Flyer, der zum Fahrplanwechsel verteilt wurde, dass Buslinie 66 abends ab (??) Uhr und So-vormittags nicht mehr verkehrt. Dass dafür aber attraktive Anschlüsse an der Haltestelle Kaiserkronenweg an die Linie 27 bestünden. Nur ist das leider wenn ich mir den Fahrplan so anschaue nicht zu jeder Zeit der Fall, denn manchmal macht der 27er seiner Liniennummer alle Ehre: Nämlich, indem dann eine Wartezeit von 27 Minuten ansteht :rolleyes: . Oder, indem man auf den 63er warten muss. Das ist dann, wenn man wie ich kein Smartphone besitzt, ein reines Lotteriespiel...

    Wann konkret besteht denn eine Wartezeit von 30 Minuten? Ich habe soeben die Fahrplanauskunft der Bahn ein wenig gequält und entweder 12 Minuten Fahrzeit (für die Fahrt mit dem 66er Bus) oder 16 bzw. 17 Minuten Fahrzeit (für die Umsteigeverbindung Kaiserkronenweg) vom Neuenberg zum Weißen Stein gefunden. Auch in die Gegenrichtung sind die Fahrzeiten regelmäßig nicht länger. Lediglich am Sonntagvormittag sind es 24 Minuten in eine der beiden Richtungen (weiß gerade nicht mehr welche).


    Verschlechterung auf der Linie 27: Der letzte Bus fährt eine halbe Stunde früher. Damit gibt es keine Verbindung mehr von der letzten S6 am Frankfurter Berg Richtung Nieder Eschbach. Bedauerlich daran ist, dass der zur letzten S6 passende Bus erst mit dem Fahrplan vor einem Jahr eingeführt wurde.


    Verbesserung auf der S6: Am Sonntagvormittag beginnt der Halbstundentakt wesentlich früher. Es gibt jetzt praktisch zu jedem 27er Bus eine S-Bahn. (Ist für mich irgendwie auch mit der 27 in Verbindung zu sehen.)