Beiträge von Christophorus

    Bitte um Entschuldigung falls sich hier jemand durch meinen Beitrag polemisch angegriffen fühlte!

    Es ist aber doch ein grundlegendes Problem des Frankfurter Schieneverkehrsbau, dass seit Jahrzehnten niemand mehr etwas "wagt"!


    Z.B.:


    - ein Tunnel unter der Eckenheimer bis mindestens Nationalbibliothek und nicht dieser Murks - der zwar funktioniert irgendwie, aber doch niemand wirklich zufrieden ist.

    - A-Strecke im Tunnel bis Heddernheim, aber das Thema ist denke ich ausführlichst ausdiskutiert...

    - Europaviertel komplett im Tunnel, hätte man im "Rohbau" des Viertels bequem erledigen können...

    Frankfurt am Main bezeichnet sich gern als Metropole, aber die Verkehrspolitik mutet wirklich schwäbisch an... (wobei die echten derselben das wahrscheinlich auch noch besser hinbekommen).


    Ich begrüße herzlich jeden Meter Schienenverkehr, das ist m.E. die einzige vernünftige Möglichkeit größere Mengen an Personen vernünftig und halbwegs bequem und schnell innerhalb der Stadt zu befördern, aber bitte durchdacht und sinnvoll - und ohne Fahrräder, die können selber fahren.


    Tut mir leid, dass ich jetzt den Rahmen des Themas gesprengt habe, die Moderation möge bei Bedarf verschieben.

    Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass im Zuge des Baus der südmainischen S-Bahn öfter die Rede von einem Regionalbahnsteig in Offenbach-Ost war, fand ich damals schon sinnvoll, wie weit diese Planungen gediehen waren und warum das nie realisiert wurde entzieht sich aber meiner Kenntnis, vielleicht weiß jemand mehr?

    Nein, die VGF war heute beim Umzug in der Innenstadt mit einem Nachbau des ersten (?) Frankfurter Straßenbahnwagens unterwegs, sah recht nett aus, habe nur leider kein Foto gemacht.

    Ich erlaube mir mal, dieses alte Thema aus aktuellem Anlass zu enstauben, nachdem es mir in den vergangenen Wochen mehrfach passiert ist, dass U-Bahnen auf verschiedenen Linien bis zu 3 Minuten zu früh abgefahren sind und mir somit natürlich in diesen Fällen die Verbindung flöten gegangen ist.


    Klar, es gibt inzwischen die 10-Minuten Garantie, aber das bringt mir ja in dem konkreten Moment nichts, wenn ich dann 10 Minuten oder länger dumm an der Station rumstehen muss.


    Existiert eigentlich eine Beschwerdehotline oder ähnliches bei der VGF, bzw. eine Stelle, die man zeitnah über solche Vorfälle informieren kann?

    Leider habe ich auch nicht genau auf die DFI geachtet, aber es stand da etwas mit "nicht einsteigen".


    Interessant fände ich noch den Grund der Fuhre, sie kam ja aus dem Ausziehgleis an der Schäfflestraße und rauschte weiter Richtung Johanna-Tesch-Platz. Ich hätte eher damit gerechnet, dass sie Richtung Betriebshof Ost fährt.

    Heute Mittag um kurz nach 12. Die miese Qualität der Bilder bitte ich zu entschuldigen, aber so etwas hat man ja nun (leider) nicht alle Tage, daher zeige ich es.


    Man könnte ein wenig träumen und denken der Zug käme aus Bergen:



    Die Zielbeschilderung ist echt interessant :D

    Auf der U7 von der Habsburgerallee zur Schäfflestraße reichen zwei Zwei-Wagen-Züge aus.


    Hatte das Vergnügen heute Morgen einmal zu Stoßzeiten, geschätzt zehn Fahrgäste stadteinwärts.


    Etwas ungünstig finde ich aber doch, daß die Fahrzeuge "normal" mit U7 Hausen beschriftet sind. Ebenso nur Standarddurchsagen, also Parlamentsplatz und Habsburgerallee Ausstieg links, manuelle Infos waren Fehlanzeige, außer der Hinweis auf das Fahrtende in der Habsburgerallee.


    Einen Aushangfahrplan für den SEV-Bus an der Habsburgerallee habe ich auch nicht gefunden (oder übersehen?). In den fünf Minuten Wartezeit auf die Linie 32 war auch weit und breit kein SEV-Bus zu sehen, da scheint die Verknüpfung der Fahrpläne auch nicht besonders optimal zu sein.

    Ein ganz interessanter Vorschlag - nicht von mir - im Frankfurter Bürgerbeteiligungsportal "Frankfurt fragt mich", leider (natürlich) ohne ausreichende Unterstützung. Das Portal scheint einfach zu unbekannt, dennoch finde ich, der Vorschlag paßt hier gut her.


    Der Ersteller schlägt einen zusätzlichen Halt an der U4 im nördlichen Bereich des Betriebshofes Ost vor, im Bereich Zeuläckerstraße/Gustav-Behringer-Straße.


    M.E. ist das ein wirklich guter Vorschlag, vielleicht kann das Forum ja dazu beitragen, daß er doch an den entsprechenden Stellen gesehen und geprüft wird.


    https://www.ffm.de/ecm-politik…/ideaPtf/45035/single/657

    Wir hatten doch eine ähnliche Situation vor etwas mehr als einem Jahr, als der C-Tunnel gesperrt war (Faden hier: Sperrung des C-Tunnels), da gab es ja sehr netten Straßenbahnverkehr von und zum Johanna-Tesch-Platz. Die Kernfrage ist allerdings, ob die Weiche(n) am Johanna-Tesch-Platz befahrbar bleiben, ich vermute fast, daß dem nicht der Fall ist, sonst würde man das doch vermutlich wieder so machen.


    Die Weiche(n) am Johanna-Tesch-Platz sind ja auch immer noch eine extreme Langsamfahrstelle, vielleicht wird daran ja dann auch gearbeitet?

    Würde man im Rhein-Main-Gebiet mal ähnlich zusammenarbeiten wie im Rhein-Neckar-Raum, ergäben sich sicherlich noch ganz andere Möglichkeiten - Straßenbahn über die Carl-Ullrich-Brücke, warum nicht einmal so etwas?


    An der Stillegung der Straßenbahn in OF sind die Offenbacher sicherlich selbst schuld, aber im Römer interessiert es ja auch niemanden, was östlich der (heutigen) EZB passiert, siehe generelles Verkehrschaos im Frankfurter Osten, oder warum hat Frankfurt Bergen, 15 Jahre nach dessen Arrondierung, vom Schienennetz gekappt und es bis heute nicht hinbekommen, es wieder anzubinden?


    Den Offenbachern sei zu wünschen, daß es zu einem Wiederaufbau der Strecke kommt, jede Schiene ist, meiner bescheidenen Meinung nach, besser, als ein Bus.


    Einen unerwünschten Parallelverkehr zur S-Bahn kann ich auch nicht wirklich erkennen, ich bin jetzt kein Kenner der inneren Verhältnisse in OF, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß die S-Bahn einen so wichtigen Beitrag zum innerstädtischen Verkehr leistet, als daß es hier einen unerwünschten Parallelverkehr geben könnte. Und Oberrad hat keinen S-Bahnhof.