Beiträge von V3 2970

    Wie ist Eure Einschötzung zur Neuanbindung der "Heilbronner Str"?


    Ich hätte die 13 stattdessen zum Lokalbahnhof über Mörfelder Landstraße geführt und dann mit der 18 verknüpft. Die 17 ist auch südlich der Gartenstraße noch proppevoll. Ein durchgängiger 5-Minuten durchaus gerechtfertigt. Bauliche Veränderungen wären hierzu an der Stresemannallee/Mörfelder-Landstraße von Nöten, um die Umsteigebeziehung Richtung Niederrad sicherzustellen.

    Ist meiner Meinung nach schon gerechtfertigt, Fahrgastpotential ist dort auf jeden Fall da. der 37er ist gut ausgelastet und könnte vor allem auf dem Abschnitt dadurch entlastet werden. Das Problem ist das auf der Mörfelder Ldstr. Zwischen Südbahnhof und Louisa zusätzlichen Fahrten notwendig sind. Die 18 und 61 decken den Bedarf dort recht gut ab. Bei den zusätzlichen Fahrten über die Stresemannallee würde ich dir aber zustimmen, zumindest in der HVZ.

    ^Was genau missfällt dir denn?

    Den Plan hat eindeutig jemand gemacht, der nicht mit Adobe Illustrator umgehen kann. Artefakte, Überlappungen, krumme Linien. Dazu kommen das jegliche Konventionen des Designs außer acht gelassen werden, wie beispielsweise Anstand, Orientierung und Ausrichtung von Haltestellen, geschweige denn die Einheitlichkeit. Abrundungen von Kurven sind absolut stümperhaft und nicht einheitlich. Mag für den einen nur Kleinigkeiten sein. Im Endeffekt macht es keinen professionellen Eindruck und schränkt die Lesbarkeit des bereits sehr unübersichtlichen Netzplans stark ein. Abgesehen davon ist alles in Ordnung und wünschenswert ;)

    An eine solche Fehplanung mag ich jetzt gar nicht so recht glauben, war aber auch schon lange nicht mehr dort. Zweistreifig ist die Pforzheimer Straße ja nach dem Umbau noch, links die Gleistrasse in der Fahrspur. Aber ist die rechte Spur etwa nicht die Hauptfahrspur für den MIV? Alles andere wäre ja wirklich ein Schildbürgerstreich. Vermutlich ist die rechte Spur natürlich stets illegal zugeparkt, klar. Was aber nicht das Problem der Straßenbahn dann ist.

    Kein Schildbürgerstreich und auch keine Fehlplanung. Man benötigt die Haltestelle nun mal nicht als Endhaltestelle sondern als einfache Haltestelle. Quasi als erweiterte Wendemöglichkeit zum Gleiswechsel an der Südseite. Man kann dort ohne große Probleme ein bis zwei Minuten stehen wenn man muss, nur wie schon gesagt, als Endpunkt einer Linie ist sie nicht geeignet und wird auch nicht so genutzt, weil man auch ohne Probleme in BBGU wenden kann. Es funktioniert beispielsweise mit der 21 Samstags morgens wunderbar. Nur in dem Falle der 16 und 17 jetzt müssen die Wagen eine Pause einlegen, weil die Kurse ja nicht nur in Richtung Hauptbahnhof einen Fahrplan einhalten müssen, sondern auch in die Gegenrichtung ergo: BBGU und nicht Pforzheimer Straße.

    Warum lässt man nicht entweder die 16 oder die 17 von der Friedensbrücke kommend an der Pforzheimer Str. wenden?

    Das ist kürzer und spart eventuell 1 Umlauf. Warum wird die Schleife dort nicht mehr genutzt?

    An der Pforzheimer Straße könnte man wenden, wenn keine langen Aufenthalte anfallen. Denn die Haltestelle liegt in der Fahrspur, sodass eine Strab die Pause macht, den Verkehr blockieren würde. Man plant in dem Fall aber mit einer Wendezeit/Pause, die im BBGU ohne Verkehrsbehinderung stattfinden kann, zumal es dort auch Toiletten/Aufenthaltsräume gibt. Hinzu kommt noch, dass die zwei Linien sich an der Pforzheimer nicht überholen könnten, im Betriebshof schon.

    Was können denn die neuen Fahrzeuge besser, und, haben sie denn wenigstens nicht mehr Weichware und Elektronik?


    Bedauerlich ist auch, das man so was nicht mehr aus Altfahrzeugen baut, mit Azubis, und knoffhoff, und eigener manpower.


    Warten tut man es noch selbst?

    Der Aufwand aus Altfahrzeugen so einen Arbeitszug zu bauen ist ein riesen Aufwand, der - wie richtig erkannt - viel Wissen und Personaleinsatz erfordert. Beides Ressourcen, die nicht mal eben mit Azubis abgedeckt werden können. Dazu kommt, dass man sich damit in den Möglichkeiten in welcher Art und Weise man das Fahrzeug bauen kann stark einschränkt. Genau so wie die daraus resultierende Nutzungs- und Einsatzmöglichkeiten. Und wohl der wichtigste Punkt, warum man nicht einfach ein Altfahrzeug umbaut ist die Problematik, dass Ersatzteile nicht mehr verfügbar sind und das Ende der Lebensdauer vieler vorhandener Bauteile schlichtweg erreicht ist (oder in Kürze erreicht wird.)


    Mal außen vor gelassen, dass die VGF keine Altfahrzeuge besitzt, die dafür in Frage kommen. Die K-Wagen waren gut geeignet, da sie robust sind und als Zweiachser sehr modular und vielseitig einsetzbar waren. Die P-Wagen beispielsweise sind durch ihre Konstruktion für so einen Einsatz nicht gut geeignet.

    Der ist seit dem Wochenende 27./28.4. wieder im BBGU und seit Anfang der Woche Einsatzfähig. Dennoch ist der EEX-Wagenpark nicht komplett einsatzbereit, der 105 ist noch außer Gefecht.

    2) Mit dem Gruppentagesticket kaufen wir dem RMV die Leistung ab, den ganzen Tag im Tarifgebiet mit bis zu 5 Personen zu reisen. Dabei ist es völlig gleichgültig, wie diese Personen heißen oder wie schwer diese sind. Wenn ich aber 2 oder 3 Felder ungültig machen muss, dann ist dieser Ticket nur noch 2/5 des Fahrpreises wert. In diesem Fall müsste RMV mir nach dem Vorlegen dieses Tickets 3/5 des Ticketpreises zurück erstatten, weil nicht in Anspruch genommen.

    Das ist auch schon mal falsch. Wie bei den meisten Fahrgästen wurde auch hier wohl das Prinzip einer Fahrkarte nicht verstanden. Mit dem Kauf eines Fahrscheins erwirbt man nicht ein Produkt oder eine Gegenleistung wie im Supermarkt oder beim Frisör, sondern man entrichtet ein ein Entgelt das zur Nutzung einer Dienstleistung berechtigt.
    Aus diesem Grund gibt es auch keinen selbstverständlichen Anspruch auf Rückerstattung des Betrags bei Verspätungen oder wenn nicht die volle Anzahl der Personen ausgenutzt wird. Programme wie die 10-Minuten-Garantie im RMV oder sogar die 5-Minuten-Garantie im Nordhessischen Verkehrsverbund. Diese sind freiwillige Maßnahmen der Verbünde.


    Im Fall der Gruppentageskarte berechtigt diese bis zu 5 Personen bis Betriebsschluss beliebig viele Fahrten im Geltungsbereich zu unternehmen. Das ist natürlich auch an Bedingungen geknüpft, wie die Tarif- und Beförderungsbestimmungen oder eine Beförderungspflicht etc.
    Als zusätzliche Bedingung kommt nun halt auch die Festlegung der Gruppenmitglieder die in den Tarifbestimmungen stehen dazu. Dass das Eintragen der Namen auch Nachteile für einige Fahrgäste mit sich bringt ist wohl unbestritten.

    Nachtrag:


    Eine Wohnhutzung dieser Fläche ist mEn nicht zielführend. Also bleibt nur eine Gewerbebebauung und wenn man den Leerstand an Gewerbeflächen in OF sowie die Entwicklungsflächen an Hafen und Kaiserlei, deren Lage um einiges günstiger ist als die fraglichen Flächen am Bahndamm. Welche auch durch ihre Geometrie nur eingeschränkt nutzbar gemacht werden können (->Lange und schmale Grundstücke; teilweise umständige Anfahrtswege)
    Eine Industrielle Nutzung ist auch nicht möglich. Auch auf diesem Bereich gibt es in OF attraktivere Flächen... Wer die "Masterplan OF"-Initiative verfolgt hat kann sich zusammenreimen Welche Dimensionen hier vorliegen... Für näheres dort vorbeischauen.

    Die unterführung an der Wilhelmstraße ist bereits zurückgebaut.
    Auch für bebauung im Bereich Waldstr-Bieberer Straße gibt es Pläne beim Stadtplanungsamt in OF (Stand letzten Jahres) die allerdings nur Vorschläge sind.
    Der Bahnlärm ist in dieser Sache allerdings hinderlich und nicht zu vernachlässigen.

    Wie ja schon hier beschrieben, ist der Offenbacher HBF schon lange nicht mehr der "Hauptbahnhof". (Ob jetzt Marktplatz oder OF-Ost diese Funktion übernommen haben lässt sich streiten)
    Fakt ist das eine Auflassung des Bahnhofes keines Falls irgend einen Nutzen hat. Auf die Kapazität der südmainischen Bahnlinie hat das mEn wenig Einfluss.


    Der jetzige Zustand des Bahnhofs ist zum großen Teil der Stadtpolitik zuzuschreiben, die nach dem 2.Weltkrieg wenig Positives für die Stadtentwicklung beschloßen hat. Angefangen mit der Einstellung der Straßenbahn (26,27,16)


    Der Bahnhof könnte, gerade für den schienenlosen Süden Offenbachs, eine wichtigere Rolle zugespielt bekommen - wenn man ihn jetzt Richtig entwickelt.
    Hier kommt mir der Anschein auf als würde der RE/RB als zwischenstädtsches Vekehrsmittel zwischen OF und F komplett außer acht gelassen.
    Wenn auch nur ein S-Bahn ähnliches Angebot eingerichtet werden würde, oder von mir aus auch eine Art Express-S-Bahn Verbindung/"Südtangente"


    So schmerzlich das für mich als Offebäscher Bub klingen mag, hat der Fernverkehr in OF keine Zukunft... aus hier im Thread ja schon angeführten Gründen...