Beiträge von ETLO 528

    Lese ich da einen Anstoß für die nötige Modernisierung der genannten Altbahnsteige?

    Hat der RMV da mit den Wasserstofflints mal einen Hebel gefunden?

    Beim RMV "hebelt" leider wenig bis nix ... Auf eine erste Anfrage kam nur der Hinweis,

    ich solle mal bei DB StuS anfragen, ob diese in den kommenden Jahren dort etwas

    planen. Außerdem könnten sie im laufenden Ausschreibungsverfahren keine Auskünfte

    (zu denen von ihnen geforderten) Fahrzeugen geben.

    Erst nach weiteren Hinweisen und Fragen (nach Ablauf der Fristen für die Ausschreibung)

    kam dann die Info, dass man von Aufgabenträgerseite mit DB StuS die Problematik - für

    die RB21 nach Limburg - besprechen wolle und Lösungen suche.


    "Möge die Übung gelingen", hätte André Heller gesagt ...


    Gruß ETLO 528

    In den Pressetexten war zwar etwas von zehn zusätzlichen Neufahrzeugen zu lesen, aber nichts über die

    Aufteilung. Laut HLB werden sieben Lint 54 und drei Lint 41 den vorhandenen Bestand verstärken. Leider

    gibt es noch keine Grundriss-Grafik zur Innengestaltung der Lint54, aber Infos zu den Fahrrad-Kapazitäten.

    HLB: "Im Winter gibt es Platz für 15 Fahrräder, im Sommer werden die Kapazitäten auf 21 erhöht."


    Wenn die Linie IC34 ab Dez. 2021 startet, soll als "RE44-Vorlauf" ein HLB-Fahrzeug als Kurzpendel zwischen

    Gießen und Wetzlar unterwegs sein, die Verlängerung nach Limburg (mit Halt in Eschhofen und Anschluss

    an die Main-Lahn-Bahn) kommt aber erst ab Vertragsbeginn (Dez. 2023).

    Mach mir die Bahnsteige passend ...

    Mit dem - in der Ausschreibung vom RMV geforderten - Einsatz der zehn Lint 41H der Taunusbahn (fahma)

    schießt sich der Aufgabenträger aber wieder selbst ins Knie: Die Fahrzeuge haben eine Fußbodenhöhe von

    780mm üSOK (und eine Spaltüberbrückung auf ggf. 700mm).


    Damit besteht für den Betrieb auf der Haupteinsatzstrecke Niedernhausen - Wiesbaden Hbf die Notwendig-

    keit zum Umbau der drei Stationen Auringen-Medenbach, Igstadt, Erbenheim auf 760 mm (was schon 2013

    und Jahre zuvor geplant war). Derzeit läuft das PFV für Igstadt und Erbenheim. Obwohl aktuelle Planungen

    (wg, Neubau BKA im Ostfeld und Ablehnung CityBahn) einerseits einen neuen Halt zwischen dem Abzw. Kinz-

    enberg und dem Hp Erbenheim fordern und andererseits für diesen Abschnitt eine Zweigleisigkeit als not-

    wendig erachtet wird, um einen 15Min-Takt zu ermöglichen, hält man an der bereits 2009 vorgestellten

    Variante fest.

    Damit kann man bei der Einweihung des neuen 140m langen Bahnsteigs in Erbenheim (der auf die andere

    Gleisseite (Tillpetersrech) wechseln soll, schon gleich den Termin von Abriß und Neubau in veränderter Lage

    bekanntgeben. Ob das überhaupt zum Fpl-Wechsel Dez. 2022 fertig wird, ist mehr als fraglich ...

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    Der nächste Knackpunkt ist die Durchbindung einzelner RB21-Leistungen von/nach Limburg (Mo-Fr in HVZ),

    denn in Idstein, Bad Camberg, Oberbrechen, Lindenholzhausen und Limburg gibt es noch Bahnsteige mit

    Höhen von 24, 30 und 34 cm. Derzeit laufen Überlegungen, ob der RMV den Pendlern persönliche Klappleiter-

    chen mit dem Jahres-Abo zukommen lässt oder kräftige Zugbegleiter:innen (der HLB) beim Ein- und Ausstieg

    behilflich sind oder DB StuS eine provisorische Aufhöhung in den Varianten "Holz" oder "Metall" für die Über-

    windung der bis zu 54cm bereitstellen wird :/


    Grüße ETLO 528

    Ziemlich unbegreiflich ist der vom RMV veröffentlichte Fahrplan von werktäglichen "Musterleistungen",

    in denen angeblich "neue Wagengarnituren mit neuen Loks" zu erleben sind. Nach den bisherigen Be-

    obachtungen müssen dafür tägliche Lokwechsel erfolgen, weil es nicht Züge aus einem festen Umlauf

    sind, bei denen Wagen und Lok beständig gekuppelt bleiben.


    Ein großes Manko sind aktuell auch häufig fehlende Steuerwagen - und damit automatisch: Fehlender

    barrierereduzierter Ein-/Ausstieg/Rampe, fehlende Mehrzweckabteile, behindertengerechte WC und

    1. Kl-Bereich. Statt Fünfer-Garnitur fahren oft Drei-Wagen-Züge mit überdimensionierter Bespannung,

    wie 257 (114+143) oder 286 (= 2x 143) ...

    Gruß

    ETLO 528

    Einen Zusammenhang erschließt sich mir auch nicht. Der Abschnitt Rödermark - Höchst hat nun wirklich nichts mit Wiesbaden zu gemeinsam.

    So lange mindestens 12 ( in Worten: mindestens zwölf ) 430-Garnituren untätig im Wiesbadener Hauptbahnhof eingeschlossen sind,

    fehlen sie für Planleistungen im Netz ...

    Und solange eine Anfrage, wann und wie eine "Rückführung" ins S-Bahn-Netz erfolgt, von einer bestimmten Pressestelle (die nicht der RMV ist)

    wie nachfolgend beantwortet wird, mache ich mir wenig Hoffnung auf eine baldige, mit der VIAS vergleichbare, "pragmatische Lösung" :


    Zitat:

    vielen Dank für Ihre Anfrage. Alle Informationen zum aktuellen Zugverkehr (Fern- und Regionalzüge) finden Sie in unseren Auskunftsmedien eingearbeitet sowie unter bahn.de/aktuell (Tipp: Suche verfeinern und Hessen auswählen).

    Alles weitere zum Straßen- und Bahnverkehr wird nun in einer von der Autobahn GmbH geführten Steuerungsgruppe erarbeitet.