Beiträge von drivr7

    Die DB hat heute die Fahrplanauskunft für den neuen Fahrplan freigegeben, so sieht es also ab Dezember aus:

    - RE60 stündlich nach Mannheim, keine Flügelung

    - RB67/RB68 stündlich bis Neu-Edingen/Friedrichsfeld. Ab dort:

    - vorderer Zugteil nach Heidelberg/Wiesloch-Walldorf(wie bisher)

    - hinterer Zugteil jeweils alle zwei Stunden nach Schwetzingen (gerade Stunde) bzw. Mannheim (ungerade Stunde)


    Der RE60 fährt auch am Wochenende auf der gesamten Strecke im Stundentakt. Mo-Fr gibt es im Berufsverkehr eine Zusatzfahrt auf dem RE60 zwischen Mannheim und Frankfurt (Abfahrt 7:15 Uhr in Mannheim). Bisher gab es zu dieser Zeit keinen RE und man musste die langsamere RB67 (Abfahrt 6;50 Uhr) nutzen. DIese Fahrt dürfte durch den neuen Regionalexpress auch etwas entlastet werden.

    Wer einen Blick in die Abfahrtstafel von Hanau und Darmstadt wirft, wird für heute Nachmittag/Abend folgendes feststellen:

    16.08 Uhr ab Hanau fällt aus, ebenso 18.22 Uhr ab Wiebelsbach. Und ab Darmstadt werden 19.03 Uhr und 21.03 Uhr nach Pfungstadt und 20.37 Uhr und 22.37 in den Odenwald um 15, bzw. 20 Minuten verschoben.

    Es sind nun rund zwei Monate vergangen. Bis heute gibt es die genannten Ausfälle/Verspätungen jeden Tag. An Wochenenden wird der Betrieb auf der Pfungstadtbahn meistens (immer?) komplett eingestellt, stattdessen gibt es Schienenersatzverkehr. Begründung ist immer Personalmangel bzw. "betriebliche Umdisponierung". Auch kommendes Wochenende ist das wieder der Fall. Letzten Samstag ist zudem auch der Schienenersatzverkehr ausgefallen. Die Personaldecke scheint bei der Vias derzeit ziemlich dünn zu sein.

    Ein Bus (konnte die Linie leider nicht erkennen, dürfte aber ein H-Bus gewesen sein) ist dann am Steubenplatz Richtung Bismarckstraße abgebogen, um unter Auslassung des Halts Berliner Allee schneller am Hbf zu sein. So geht's natürlich auch.

    Die Linie H fährt während der Bauarbeiten fahrplanmäßig über die Bismarkstraße und fährt die Haltestelle Berliner Allee nicht an. Das liegt aber sicherlich nicht am Stau auf der Rheinstraße, sondern weil auf der Westseite des Hauptbahnhofs keine Wendemöglichkeit besteht und der Bus sonst die nächste Haltestelle Hochschule nur mit großen Umwegen (z.B. via Dornheimer Weg, Eifelring und Rheinstraße) erreichen würde.


    Die Situation auf der Rheinstraße ist tagsüber unverändert schlecht. Die Umleitungsbeschilderung weißt die PKW Fahrer zwar darauf hin, dass man auch die rechte Spur und den Weg über die Dornheimer Brücke zur Autobahn nutzen kann, aber das macht niemand. Stattdessen quetschen sich alle auf die linke Spur, was zu den langen Staus führt.


    Ich habe außerdem das Gefühl, dass die Ersatzhaltestelle Berliner Allee Richtung Westen so gut wie gar nicht genutzt wird, da sowieso nur alle 15 Minuten mit der Linie F eine Verbindung zum Hauptbahnhof besteht. Hier zeigt sich auch deutlich das Problem, dass es zur Linie F seit der Zusammenlegung mit der Linie U keine Verspätungsinformationen mehr gibt. Durch den Stau auf der Rheinstraße und die sehr kurze Wendezeit an der Haltestelle Haasstraße entstehen große Verspätungen, und die Fahrgäste können nur hoffen, dass ein Bus kommt, da es keinerlei Informationen gibt.

    Wer an der Haltestelle Rhein/Neckarstraße von Eberstadt kommend umsteigen möchte, findet die Ersatzhaltestellen ohne Ortskenntnis nicht, da der Weg nicht ausgeschildert ist und die Ersatzhaltestelle aus der Ferne auch nicht als solche zu erkennen ist.

    Die Umläufe des RE 60 müssten derzeit so aussehen:


    Umlauf 1: Mannheim ab 4:50 Uhr. Fährt den Regeltakt (Mannheim - Frankfurt - Darmstadt - Frankfurt - Mannheim) bis zur Ankunft um 17:24 Uhr in Frankfurt Hbf. Von dort fährt er dann als zusätzliche RB67 bis Mannheim Hbf (Ankunft 19:11 Uhr) und geht dort dann in die Abstellung.

    Umlauf 2: Mannheim ab 6:50 Uhr. Fährt ebenfalls Regeltakt, aber geht bereits bei der Ankunft in Mannheim um 16:42 Uhr wieder in die Abstellung.


    Umlauf 3: 6:06 Uhr ab Mannheim Hbf als RE60 (Verstärker) nach Frankfurt. Fährt von dort dann nach Darmstadt (Ankunft 7:54 Uhr) und geht in die Abstellung. Zum Einsatz kommt er erst wieder um 16:05 Uhr als RE60 nach Frankfurt und fährt dann den Regeltakt bis Betriebsende des RE60.
    Umlauf 4: Steht den ganzen Tag in Darmstadt und kommt erst um 18:05 Uhr aus der Abstellung. Fährt dann einen kompletten Umlauf (Darmstadt - Frankfurt - Mannheim - Frankfurt - Darmstadt) und geht um 21:53 Uhr wieder in die Abstellung. Es kann aber auch sein dass dieser Umlauf schon um 16:05 Uhr aus der Abstellung kommt und Umlauf 3 dafür erst um 18:05, das ist aus dem Fahrplan natürlich nicht erkennbar.


    Zu den Zuglängen: Umlauf 4 müsste in Einfachtraktion fahren, da 18:05 Uhr ab DA Hbf immer in Einfachtraktion fährt. Umlauf 3 müsste in Doppeltraktion fahren, da 6:06 Uhr ab Mannheim Hbf (im Normalfall) in Doppeltraktion fährt. Bei den anderen beiden bin ich mir nicht sicher.


    Die Zuglängen ändern sich auch außerhalb der HVZ nicht, zumindest konnte ich das noch nie beobachten. Selbst spätabends und Sonntag Vormittags wird in Doppeltraktion gefahren.

    Ich habe mir den heutigen Fahrplan mal etwas genauer angeschaut und bin erstaunt. Wenn ich mich nicht vertan habe, benötigt man mit dem neuen Konzept keine zusätzlichen Fahrzeuge, sondern kann sogar einen Umlauf einsparen (Ich bin von folgendem ausgegangen: RE60 stündlich nach Mannheim, RB67 jeweils zweistündlich nach Schwetzingen/Mannheim). Der heutige Betrieb ist scheinbar sehr ineffizient. Heute benötigt man vier Umläufe für den RE60, wobei zwei Garnituren fast ganztägig in Darmstadt abgestellt sind. Ein Umlauf Mannheim - Frankfurt - Mannheim dauert künftig nur drei statt vier Stunden (da der Abschnitt Frankfurt - Darmstadt - Frankfurt wegfällt), für den RE60 werden also für einen Stundentakt nur noch drei Umläufe benötigt.

    Nein, leider nicht, zumindest laut diesem Artikel der Frankfurter Rundschau: https://www.fr.de/rhein-main/r…ied-express-12970992.html


    Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg sagt dazu:

    Zitat

    „Die Leistungen werden mit den vorhandenen Neufahrzeugen aus dem Verkehrsvertrag Main-Neckar-Ried gefahren“, erläuterte eine Sprecherin. Dem Ministerium seien derzeit „keine Fahrzeugengpässe“ bekannt.

    Beim letzten Satz musste ich kurz lachen...

    Das halte ich für einen Fehler. Schon heute entfällt immer mal wieder die Flügelung des RB67/68, da zu wenig Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Wenn ich das beschriebene Konzept richtig verstehe, würden zukünftig alle heute in Darmstadt beginnenden/endenden Fahrten des RE60 nach Mannheim bzw. Schwetzingen durchgebunden. Damit werden dann wohl zusätzliche Umläufe nötig sein. Wenn die DB nicht magisch bis Dezember zusätzliche Triebwagen auftreibt, werden dann noch mehr Fahrten des RE60, wenn nicht sogar alle, nur noch in Einfachtraktion fahren. Zwischen Darmstadt und Frankfurt werden diese Fahrten im Berufsverkehr stark überfüllt sein, wie es auch heute schon oft der Fall ist, insbesondere bei Zügen mit nur drei Wagen. Selbst die DB empfiehlt in diesem Fällen meist in der eigenen App, lieber S3/S4 zwischen Darmstadt/Langen und Frankfurt zu nutzen. Südlich von Darmstadt entspannt sich die Situation dann.


    Zwischen Neu-Edingen/Friedrichsfeld und Schwetzingen könnte man stattdessen einen Pendelzug einsetzen und den (dann weiterhin nur zweistündlichen) RE60 zusätzlich in Neu-Edingen/Friedrichsfeld halten lassen. Das genannte Konzept kann man dann umsetzen, wenn genügend Fahrzeuge zur Verfügung stehen, um möglichst alle Fahrten im Berufsverkehr in Doppeltraktion fahren zu lassen. Alternativ könnte man im Berufsverkehr einzelne zusätzliche Züge zwischen Frankfurt und Darmstadt einsetzen (dann mit anderem Wagenmaterial, wie heute schon beim RE60 um 7:22 Uhr ab Darmstadt), aber dafür gibt es vermutlich keine Kapazitäten am Frankfurter Hbf und auf der Main-Neckar Bahn.

    Dünne Personaldecke ist ein generelles Problem: Bad Soden - Höchst wird gegenwärtig auch

    elektrisch gefahren.....

    Interessant ist die Konstellation der betroffenen Züge - beginnt in Hanau und endet in Darmstadt.....

    kein geschlossener Kreis.....wobei mit einer Gastfahrt kommt man auf ~7,5 Stunden (ohne Pausenabzug)

    Sieht komisch aus, gibt aber Sinn. Der Triebwagen für die Fahrt um 16:08 ab Hanau ist in Wiebelsbach abgestellt und wird um 14:20 Uhr an den RE 85 nach Frankfurt angehängt. In Hanau wird er dann abgehängt und fährt dann später die eben genannte Leistung. In Wiebelsbach geht er dann wieder in die Abstellung. Die Fahrt um 18:22 Uhr wird in Wiebelsbach vom letzten Triebwagen des RB 82 aus Frankfurt übernommen. Dieser fährt dann in Darmstadt Hbf um 19:03 weiter nach Pfungstadt. Später wird er dann wohl an eine RB 81 angehängt und wieder nach Wiebelsbach gebracht. Das ist also durchaus von einem Fahrer leistbar.

    Im Spätverkehr sehe ich kaum bis gar keine Verbesserungen.

    Das sehe ich aber anders. Linie 1 und 2 fahren 2 Stunden länger als heute (bis 21 Uhr), ebenso wie die Linien 4 und 7 (bis 23 Uhr), außerdem 30 Minuten Takt statt Stundentakt zwischen 0 und 2 Uhr (ich vermute aber das gilt wie heute nur in den Nächsten Fr/Sa und Sa/So).


    Warum die 7 bis 23 Uhr alle 15 Minuten fahren soll, verstehe ich nicht wirklich. Damit würde Kranichstein bis 23 Uhr ca. alle 7,5 Minuten bedient werden, das ist wohl wirklich nicht nötig. Stattdessen wäre es doch besser, die Linie 8 weiter alle 15 Minuten fahren zu lassen (dann eben jede 2. Fahrt erst ab Eberstadt). Aber man sollte auf diese Fahrplantabelle auch nicht so viel geben, die wird man sicherlich nicht bis ins Detail ausgearbeitet haben, sie wird wohl eher einen groben Entwurf darstellen.

    Es wird sicherlich morgens keinen 15 Minuten Takt auf der Linie 1 in beide Richtungen geben. Dafür ständen vermutlich gar nicht genügend Fahrzeuge zur Verfügung, und Richtung Eberstadt besteht dafür auch überhaupt kein Bedarf. Ich gehe davon aus, dass damit nur die nordwärts fahrenden Bahnen gemeint sind. Schon heute wird in dieser Richtung aufgrund der zahlreichen Ausrückerfahrten zwischen ca. 4:30 und 7 Uhr annähernd im 15 Minuten Takt gefahren. Im NVP ist es also gerade mal eine Stunde mehr. Und der neue Fahrplan benötigt einige zusätzliche Bahnen, die entweder vom Böllenfalltor oder eben von Eberstadt ausrücken müssen. Also werden das vermutlich einfach zusätzliche Ausrückerfahrten sein.


    Zum Hauptbahnhof: Ich denke dort wird es regelmäßig zu Konflikten kommen. Immerhin verkehren dann dort pro Stunde 12 Bahnen mehr als heute (jeweils 4x Linie 4 pro Richtung, 4x Linie 2 mit durchfahren der Häuserumfahrt).

    Der Zustand auf der Odenwaldbahn wird oft so beschrieben, als sei die ganze Odenwaldbahn überlastet. Aber das stimmt überhaupt nicht. Wirkliche Kapazitätsprobleme gibt es nur auf einem Teilabschnitt, nämlich zwischen Frankfurt Hbf und ca. Ober-Ramstadt auf dem Westast. Und dort fährt schon alles, sofern nötig, mit drei Wagen. Danach leeren sich die Züge merklich. Auf allen anderen Streckenabschnitten sehe ich keinen Bedarf für zusätzliche Kapazitäten. Einzige Ausnahme ist die auch von olieisenbahn beschriebene Fahrt des RE 80 um 7:54 ab Erbach. Diese fährt nur mit einem Wagen und ist insbesondere zwischen Höchst und Wiebelsbach (dort steigen dann viele in den RE85 um) sowie ab Ober-Ramstadt meist sehr voll. Diese Fahrt könnte man aber ganz einfach verstärken, indem man die zwei Itinos von der Dreieichbahn abzieht. Ich denke mit den neuen Pesa Link sollte die DB doch genügend Kapazitäten haben, um die Vias-Fahrt auf der Dreieichbahn zu übernehmen?


    Daher bringt der Vorschlag von Chris26 auch nichts. Die bei diesem Vorschlag freiwerdenden Triebwagen können dort, wo sie benötigt werden, nicht eingesetzt werden. Zudem nutzen viele Fahrgäste der Odenwaldbahn diese gerade weil es die Direktfahrten nach Frankfurt gibt, einige würden dann wohl wieder auf das Auto umsteigen. Außerdem müsste man den kompletten Fahrplan umwerfen, da sonst für den RE 85 in Frankfurt Wendezeiten von weit über einer Stunde entstünden.


    Zusätzliche Fahrten zwischen Darmstadt Nord oder Darmstadt Ost und Frankfurt Hbf (ohne Abschaffung der Direktfahrten!) könnten die RB 82 vermutlich deutlich entlasten. Solche Kurzfahrten könnte man eventuell sogar schon heute mit dem bestehenden Wagenmaterial durchführen. Beispielsweise stehen zwei der vier Lint 54 von ca. 8:30 bis 17:30 Uhr in Frankfurt in der Abstellung. Mit diesen könnte man gegen 16 Uhr eine Zusatzfahrt nach DA Nord oder DA Ost anbieten, und diese dann kurze Zeit später wieder zurückfahren lassen, dort werden sie dann wie heute auf dem RE 85 (Abfahrt 17:42 Uhr) eingesetzt. Damit könnte die stark ausgelastete RB 82 um 16:25 Uhr entlastet werden. Aber ich denke dass das aufgrund fehlender Kapazitäten im Frankfurter Hbf, evt. fehlender Signalisierung/Weichen in DA Ost/Nord (das können andere besser beurteilen) und den auch hier bereits beschriebenen Konflikten mit den anderen Zügen der Odenwaldbahn, RB 75 und dem Güterverkehr nicht möglich ist.

    Die teils wilden Spekulationen wann wo was fahren soll, könnt ihr euch doch sparen. Schaut in den Nahverkehrsplan, dort ist exakt aufgelistet, welche Linie wo fahren soll und zu welchen Uhrzeiten in welchem Takt gefahren werden soll. Die Taktung bleibt auch auf den geänderten Linienwegen auf allen Linien genauso wie heute (abgesehen von der Linie 2 / Lichtwiesenbahn und der abzuschaffenden Linie 6), nur die Bedienungszeiten werden ausgedehnt.

    Ich weiß nicht was der Echo da mal wieder fabriziert hat. Posaunt einen Satz hinaus, der jeden verdutzt da stehen lässt, da er so eigentlich überhaupt keinen Sinn gibt. Beim Echo scheint diesen Satz keiner hinterfragt zu haben, traurig.


    Laut dem letzten Entwurf des Nahverkehrsplans, der online verfügbar ist (November 2018), fährt die Linie 4 überhaupt nicht mehr nach Kranichstein. Alleine schon deswegen gibt der Satz keinen Sinn. Außerdem gibt es, wie hier bereits gesagt wurde, keinen Sinn, Griesheim und Kranichstein am Wochenende im 7,5 Minuten Takt anzubinden. Die Linie 9 muss weiterhin fahren, da sie die einzige Linie sein wird, die zum Böllenfalltor fährt, und Griesheim an den Luisenplatz anbindet. Und warum wird nur von Sonn- und Feiertags gesprochen? Was ist mit Samstag? Leider macht der oben genannte Entwurf des Nahverkehrsplans keinerlei Aussagen zu den Planungen für den Wochenendverkehr, da muss man wohl auf die Veröffentlichung der finalen Version des Nahverkehrsplans warten. Vom Echo erwarte ich zumindest keine genaueren Informationen dazu...


    Ich sehe am Wochenende keinen wirklich Änderungsbedarf bezüglich der fahrenden Linien. Lediglich Samstag abends sowie Sonntag mittags würde ich mir ein späteres Ende bzw. einen früheren Beginn des 15 Minuten Taktes auf den wichtigsten Linien wünschen, da zu diesen Zeiten die Busse und Bahnen doch teils sehr voll sind.


    Nein, man bietet beiden Stadtteilen die direkte Anbindung zum Hauptbahnhof und fährt vom Btor. zum Hauptbahnhof die Linie 2

    Die Linie 2 wird zur Lichtwiese fahren, nicht mehr zum Böllenfalltor. Außerdem soll die Linie 2 nur Montags-Freitags außerhalb der Schul- und Semesterferien fahren.

    Die Kommunikation der Änderungen ist alles andere als gut:


    Auf der DADINA-Webseite ist die alte Meldung vom 24.06., die besagt, dass die Linien H und F ebenfalls über die Teichhausstraße umgeleitet werden, weiterhin online. Und diese wird sogar überhalb der neuen Meldung angezeigt. Einen Hinweis darauf, dass die alte Meldung nicht mehr gültig ist, gibt es nicht.


    Auf der Startseite der HEAG mobilo Webseite wird weiterhin die ganz alte Meldung verlinkt (also Umleitung über Hügelstraße/Holzstraße), die neue Meldung vom 26.04. findet man nur auf Umwegen.


    Und in die RMV Fahrplanauskunft sind die Änderungen scheinbar auch noch nicht eingeflossen, laut dieser fahren die Linien F und H weiterhin über die Haltestelle Holzstraße, die bisher umgeleiteten Regionalbuslinien fahren laut der Fahrplanauskunft ab morgen in Fahrtrichtung Ostbahnhof sogar wieder regulär über Luisenplatz, Schloss und Jugendstilbad.


    Sowas muss doch im Jahr 2019 besser lösbar sein. Auch wenn das ganze wohl eine eher kurzfristige Entscheidung war, ein paar Tage Vorlaufzeit gab es ja durchaus. So braucht man sich nicht wundern, wenn keiner mehr durchblickt.

    Einige Bahnen der 3 schildern aus Bessungen kommend (falsch) "3 Kongresszentrum über Luisenplatz", andere (richtig) "3 Schloss".


    In der Fahrplanauskunft wird "Kongresszentrum/darmstadtium" und nicht Schloss als Endstation angegeben. Daher sollte besser "3 Kongresszentrum" (ohne Luisenplatz) oder alternativ "3 Kongresszentrum über Schloss" angezeigt werden.


    Durch die neu errichtete Baustelle in der Hügelstraße zwischen Ausfahrt City-Tunnel und Kirchstraße steht dort seit heute nur noch eine der drei Spuren zur Verfügung. Derzeit staut sich der Verkehr durch den kompletten City-Tunnel über die Zeughaustraße/Bleichstraße hinaus bis zum Willy-Brandt-Platz, und entlang der Hügelstraße ab Tunneleinfahrt bis zur Hindenburgstraße. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Buslinien, die derzeit durch den City-Tunnel fahren. Der Fahrplan der Linie H ist heute Nachmittag reine Theorie, die Busse sind teils mit bis zu 30 Minuten Verspätung unterwegs. Aufgrund der 12 Minuten Standzeit an der Endhaltestelle Alfred-Messel-Weg kann aber zumindest dort ein Teil der Verspätung abgebaut werden. Wenn nächste Woche die Schulferien zu Ende sind, wird die Situation auf der Hügelstraße aber vermutlich noch schlimmer werden.

    Insbesondere für Arheilgen würde ein geregelter Takt eine deutliche Verbesserung bringen. In Fahrtrichtung Norden fährt die Linie 6 in Arheilgen nach Fahrplan drei Minuten hinter der Linie 7. Danach muss wieder 12 Minuten gewartet werden. Beispielsweise ein geregelter 7,5 MInuten würde den Arheilgern da deutlich mehr nützen, auch die Anschlusssituation von der Innenstadt kommend am Nordbahnhof würde sich vermutlich verbessern.


    In dem Artikel wird sogar von einer möglichen Taktverdichtung gesprochen, frühestens Ende 2021 (5 Minuten Takt? Auf dem Abschnitt Rhein-Neckar-Straße bis Frankenstein gibt es doch bereits 10 Fahrten pro Stunde mit der Linie 1, das halte ich für völlig ausreichend). Und wo sollen dafür die Fahrzeuge herkommen? Wenn man die ST12 mit der Lieferung der ST15 wie geplant außer Betrieb setzt, hat man gerade mal vier zusätzliche Fahrzeuge, und die wird man für den 7,5 Minuten Takt auf der Linie 2 und die bessere Kompensierung von Ausfällen durch Unfälle etc. benötigen.


    Wenn man zukünftig "engere Takte" anstrebt, wäre es dann nicht sinnvoller die (meines Wissens noch nicht erfolgreiche) Ausschreibung der ST15 vorerst auf Eis zu legen und über eine größere Bestellung nachzudenken? Oder den Betrieb mit ST12 weiter fortzuführen, sofern möglich?

    Ich bin dort heute durchgefahren und konnte mir das daher nochmal anschauen. In den beiden Kurven ist die Fahrbahn breiter als im Mittelstück, die könnte ein Bus problemlos befahren. Problematisch ist dann noch die Ansteigung am Ende des Mittelstücks und die Breite des Mittelstücks. Für eine Begegnung von Bus und PKW dürfte die Straße zu schmal sein. Für eine Verbreiterung wäre genug Platz, allerdings kenne ich da die Besitzverhältnisse beidseits der Straße nicht.


    In der Mahatma-Ghandi Straße wurde einfach ein gelbes Ersatzhaltestelle-Schild mit Fahrplan am Fahrbahnrand aufgestellt. Wenden wird der Bus vermutlich über den Mitarbeiterparkplatz, eine Wendemöglichkeit am Ende der Straße konnte ich jedenfalls nicht sehen (ich konnte aber auch nicht ganz durchfahren und bin mir daher nicht ganz sicher).