Beiträge von drivr7

    Insofern ist die Behauptung, alle Bahnsteige seien im Zuge der Modernisierung gekürzt worden vermutlich unzutreffend, zumindest aber ungenau.

    Im Falle der Odenwaldbahn ist das aber zutreffend. Mir ist kein alter Bahnsteig bekannt, von dem es noch irgendwelche Reste gibt, da wurde alles abgetragen. Alle modernisierten Bahnsteige sind tatsächlich nur noch 120 Meter lang. Davon gibt es meines Wissens nur zwei Ausnahmen, nämlich je ein Bahnsteig in Darmstadt-Ost (da schon vor 2005 modernisiert) und in Wiebelsbach mit je ca. 150 Meter. Nicht modernisiert sind die Haltepunkte zwischen Erbach und Eberbach, sowie Klein-Auheim und Hetschbach. (Hanau Hbf, DA Nord und Eberbach habe ich hier mal ausgenommen)

    Mit der Pressemitteilung des RMV wird einiges klarer. Es sollen also zusätzliche Lint54-Triebwagen beschafft werden.

    Mittelfristig sollen alle Bahnsteige auf 170 Meter ausgebaut werden. Das würde Fahrten mit 3x Lint54 ermöglichen. In der Kombination der Maßnahmen ergibt die Fahrzeugbeschaffung als langfristige Maßnahme doch Sinn. Wobei es sicherlich noch viele Jahre dauern dürfte, bis das alles umgesetzt ist, wenn es denn überhaupt umgesetzt wird.

    Naja, ich weiß nicht wofür zusätzliche Triebwagen ohne Ausbau der Strecke gut sein sollen. Im Berufsverkehr fahren schon alle Züge, bei denen es nötig ist, dreiteilig. Und mehr Fahrten sind aufgrund der Streckeninfrastruktur auch nicht möglich. Außer der RB86 sind alle Linien in gemeinsamen Umläufen miteinander verbunden, das wird mit zu den Itinos inkompatiblen Triebwagen schwieriger werden.

    Aber ich lasse mich mal überraschen.

    Kleiner Einwand: die gibt es, nämlich mit der Buslinie R. Der ist mit 14 Min. Fahrzeit sogar schneller als die 2, die 17 Min. braucht.

    Vielleicht ist die Linie R ja die Lösung: Man könnte z.B. die Linie O am Böllenfalltor direkt als Linie R Richtung Nordbahnhof über Hauptbahnhof weiterfahren lassen, die Fahrgäste können dann einfach sitzen bleiben. Von den Fahrgastmengen her dürfte das kein Problem sein, wenn die Linie R dann in der HVZ z.B. alle 10 Minuten fährt (Linie O dann im 10/20 Takt, jede 3. Fahrt der Linie R endet am Böllenfalltor) und alle Fahrten mit Gelenkbussen durchgeführt werden. Andererseits ist die Linie R heute bereits ziemlich verspätungsanfällig, das könnte sich dann auf die Linie O übertragen.


    Vielleicht zaubern die Verantwortlichen noch eine ganz andere Idee aus dem Hut. Ich denke das Problem wird man schon auf dem Schirm haben.

    Grundsätzlich finde ich das Konzept gut. Den T20 zum Hbf finde ich auch in Ordnung, die Abfahrten der Züge dort verteilen sich ja doch ziemlich stark über die Stunde (siehe z.B. Fernverkehr, RB75, RE60), und mit der heutigen Linie 1 verpasst man aufgrund der knappen Umsteigezeit auch gerne mal Anschlüsse (insbesondere RB67/68).


    Einen durchgehenden 7,5 Minuten Takt auf der Linie 3 halte ich für völlig unnötig. Aber möglicherweise stellt dieser Plan auch nur das Angebot zur Spitzenstunde dar, und der Regeltakt ist (zumindest auf der Linie 3) geringer.


    Interessant wird, wie das ganze Abends und am Wochenende aussieht. Da die Linie 2 nach den bisherigen Planungen abends und am Wochenende nicht fahren soll, gäbe es in diese Zeiten über die Rheinstraße keine Straßenbahnlinie mehr zum Hauptbahnhof. Die Buslinien F und H können das nicht ausgleichen. Daher denke ich dass mit diesen Konzept die Linie 2 zwingend auch abends und am Wochenende fahren muss, wenn auch mit reduziertem Takt.

    Die Strecke müsste durch den engen Dornheimer Weg führen - und genau da gibt es kaum potenzielle Fahrgäste.

    Zukünftig schon. Das komplette Areal der Starkenburg-Kaserne (und soweit ich mich richtig erinnere auch große Teile der heutigen Auto-Logistikbetriebe südlich der Mainzer Straße) soll zukünftig bebaut werden (ich bin mir nicht mehr ganz sicher ob nur Gewerbe oder gemischt mit Wohnen). Das dauert sicherlich noch einige Jahre, aber das ist eine sehr große Fläche, dort könnten sehr viele Arbeitsplätze und/oder Wohnungen entstehen. Das sollte man bei der Planung der Straßenbahn nach Weiterstadt auf jeden Fall berücksichtigen. Man könnte die Trasse dann nördlich des Dornheimer Weg durch das zukünftige Neubaugebiet führen. Wobei man dabei aufpassen muss, dass man die Wohngebiete südlich des Dornheimer Weg nicht abhängt.


    Eine Führung durch die Weststadt/Europaviertel halte ich nicht für nötig, diese ist mit der Straßenbahn an der Rheinstraße doch gut versorgt, der Hauptbahnhof ist auch gut zu Fuß erreichbar.

    Mir sind bei dem neuen Betriebskonzept ein paar Dinge aufgefallen:


    Linie 2 und 3 fahren bekanntlich nun nahezu gleichzeitig am Hauptbahnhof ab. Heute im abendlichen Berufsverkehr: Geschätzt 30-40 Menschen steigen am Hauptbahnhof in die Linie 2. Die Linie 3 gegenüber nutzen ganze 2 Fahrgäste. Am Luisenplatz treffen beide wieder aufeinander, und fast alle Fahrgäste der Linie 2 steigen dort wieder aus. Sie hätten also genauso gut die Linie 3 nutzen können. Sicherlich wissen viele noch nicht, dass gegenüber die Linie 3 fährt, aber ich glaube leider nicht, dass sich das in Zukunft großartig ändern wird. Der Mensch ist bequem, und vom Hauptausgang des Hauptbahnhofs aus ist man eben schneller an Platz 3.


    Wie hier bereits erwähnt wurde, fährt die Linie 4 jetzt abends etwa zwei Stunden länger. Dafür wird allerdings eine Stunde lang der Betrieb auf der Linie 5 Richtung Kranichstein eingestellt. Das bedeutet: Es gibt zwischen 18:50 und 19:47 keine Abfahrten der Linie 5 am Hauptbahnhof. Danach fährt sie wieder ganz normal alle 15 Minuten. Wer den Fahrplan nicht im Detail kennt, steht dann am Hauptbahnhof und wundert sich, warum keine Bahn kommt.


    Die Online-Fahrplandaten sind weiterhin sehr verwirrend. Wenn man z.B. vom Hauptbahnhof nach Kranichstein möchte, soll man laut RMV-Verbindungsauskunft die Linie 5 Richtung Griesheim nutzen (zumindest in manchen Ansichten wird das so angezeigt). Wer sich nicht auskennt, wird vergeblich eine Bahn mit dieser Zielbeschilderung suchen. Dass diese Bahn erst als Linie 5 nach Kranichstein, und dann als Linie 4 nach Griesheim fährt, ist nicht sofort ersichtlich.

    Nachtrag (editieren ging nicht mehr, sorry): Meine Vermutung scheint sich zu bestätigen. Die neuen Fahrpläne sind in der RMV Fahrplanauskunft bereits eingepflegt, und dort fährt die Linie 3 ab Dienstag nur alle 15 Minuten. Leider werden in der Fahrplanauskunft die Linien kombiniert angezeigt, daher haben auf der Linie 3 alle Fahrten Richtung Innenstadt das Ziel "Böllenfalltor", auf der Linie 2 das Ziel "Lichtenbergschule", auf der Linie 4 ab Griesheim das Ziel "Hauptbahnhof" (über Kranichstein), und so weiter...

    Ich glaube nicht, dass es einen 7/8 Minuten Takt auf der Linie 3 gibt, sondern dass man einfach das "S" über jeder zweiten Fahrt vergessen hat.

    Dann ergibt nämlich alles plötzlich Sinn: An Schultagen wird die Linie 3 mit der Linie 2 verknüpft und hat daher angepasste Abfahrtszeiten und eine andere Halteposition am Hauptbahnhof. In den Ferien fährt die Linie 2 nicht, es fahren daher nur die mit "F" gekennzeichneten Fahrten, die genau dem alten Ferienfahrplan entsprechen.

    Im Schülerverkehr (je ca. 3 Stunden morgens und mittags) ist durch die Verknüpfung mit der Linie 2 ein 10 Minuten Takt nicht mehr möglich, daher werden die Zusatzfahrten durch Busse ersetzt, allerdings im 15 Minuten Takt (kombiniert dann 7/8 Takt) aufgrund der geringeren Kapazität.

    Wenn man auf der Linie 3 tatsächlich einen 7/8 Minuten Takt eingeführt hätte, hätte man das in der kurzen Pressemitteilung sicher beworben.

    Alles Spekulation, aber nur so kann ich mir das erklären.


    Ich verstehe aber nicht warum man das scheinbar "schnell schnell" jetzt ab Dienstag umsetzen muss. In Frankfurt kennt man jetzt schon quasi alle relevanten Fahrplanänderungen für das Jahr 2021, und in Darmstadt krempelt man einfach so über das (verlängerte) Wochenende das halbe Betriebskonzept um. Aber naja, irgendjemand wird sich dabei etwas gedacht haben.

    Viel trauriger ist, dass dem Echo das nicht einmal auffällt, und so ein Artikel quasi ungeprüft veröffentlicht wird.


    Stattdessen hätte der Echo, dessen Redaktion gerade mal rund einen Kilometer Luftlinie von dort entfernt ist, sich mal die Lage vor Ort anschauen können. Da ist nämlich in den letzten Wochen einiges passiert und das hätte man sicher in einen interessanten Artikel verpacken können.

    Die Gebäude von Akasol sind fast fertig, und am Ende der Kleyerstraße hat man in den vergangenen Wochen das letzte Gebäude abgerissen, sodass jetzt einer Verlängerung der Kleyerstraße (und damit dann auch der Linie K) nichts mehr im Wege steht (naja, abgesehen von den Darmstädter Lokalpolitikern).

    Mal eine ganz andere Frage: Wo wurde denn dort überhaupt etwas asphaltiert? Ich konnte zwischen Luisenplatz und Willy-Brandt-Platz keinerlei Veränderungen feststellen. Vielleicht habe ich es aber auch einfach übersehen, da ich in einer Bahn saß?

    Und neuer Asphalt muss ja auch zuerst einige Zeit aushärten, bevor er voll belastbar ist. Da würde man doch nicht direkt am nächsten Tag wieder hunderte Busse fahren lassen? (In der Rheinstraße durften nach der Asphaltierung letzten Monat zwei Wochen lang keine Busse auf der ÖPNV-Spur fahren)


    Asphalt ist auch nicht immer die beste Lösung, wie man ja z.B. an der Rheinstraße sieht. An der Haltestelle Berliner Allee war der neu aufgebrachte Asphalt nach wenigen Monaten wieder kaputt, weshalb man dann in einer weiteren zweiwöchigen Sperrung letztes Jahr den Fahrbahnbelag erneut austauschen musste. Auch in Höhe der Grafenstraße sieht man schon deutliche Spurrillen im Asphalt, ich denke es wird auch nicht mehr all zu lange dauern, bis man auch dort den Belag wieder austauschen muss. Wobei ich nicht vom Fach bin und mich damit nicht auskenne. Vielleicht benötigt man nur einen besseren Untergrund oder eine dickere Asphaltschicht?

    Leider gibt es ungefähr seit dem Fahrplanwechsel wieder größere Probleme auf den Linien RE60 und RB67/68. Scheinbar fehlen mal wieder zahlreiche Twindexx-Garnituren, was dazu führt, dass gefühlt ein Großteil aller Züge nur einteilig unterwegs sind. Die letzten Wochen war das wegen der Ferienzeit nicht ganz so schlimm und ich hatte gehofft, dass sich die Situation vielleicht ab heute verbessert, aber das Gegenteil war der Fall.

    Wenn es zu wenige Triebwagen gibt, lies man in den letzten Wochen meist mehrere oder sogar alle Umläufe des RE60 in Einfachtraktion fahren, da die Linie RB67/68 aufgrund der Flügelung in Doppeltraktion fahren muss. Aber heute sind sogar zwei der vier Umläufe der Linie RB67/68 nur in Einfachtraktion gefahren, der hintere Zugteil von/nach Schwetzingen bzw. Mannheim entfiel jeweils. Auf dem RE60 fuhren auch mehrere Umläufe nur einteilig, mindestens ein Umlauf fuhr heute sogar nur mit eine dreiteiligen Twindexx, natürlich mitten im Berufsverkehr in Frankfurt...

    Auch die Fahrt um 7:22 Uhr ab Darmstadt Hbf fällt in letzter Zeit regelmäßig aus, obwohl diese Leistung nicht einmal mit Twindexx-Zügen gefahren wird.


    Am Wetter kann es wohl kaum liegen, also gibt es vermutlich wieder mal technische Probleme mit den Zügen? Sind die Twindexx-Züge in anderen Netzen auch so störanfällig?

    Laut dem Nahverkehrsplan (Seite 154), fährt die Linie 1 morgens zwischen Stunde 4 und 7 im 15 Minuten-Takt, danach aber im 30 Minuten-Takt.

    Insgesamt hat man ja nur vier zusätzliche Bahnen bestellt. Und damit soll dann auch die Linie 2 im 7,5 Minuten-Takt fahren (Stunde 7-17). Damit kann man keine zusätzliche Linien fahren.

    Naja, den 15 Minuten Takt zwischen Stunde 4 und 7 gibt es auch heute weitestgehend schon an Schultagen in Fahrtrichtung Norden, die zusätzlichen Fahrten sind allesamt Ausrückerfahrten. Ich denke daher, dass genau die Fahrten auch im Nahverkehrsplan gemeint sind.

    Und man hat ja eine Option auf mehr Fahrzeuge, die Taktverdichtung kann man auch später vornehmen.

    Die 4 knotet neu am Hauptbahnhof und die 1 fährt auch öfter (wenn ich es im Kopf habe) ... in der Summe wesentlich mehr Fahrten nach Eberstadt (mit Halt an allen Haltestellen)

    Laut Nahverkehrsplan fährt die Linie 1 weiterhin alle 30 Minuten, Linie 7 und 8 jeweils alle 15 Minuten (genauso wie heute Linie 6 und 7), es gibt also nicht mehr Fahrten nach Eberstadt als heute. Der einzige Unterschied ist dass alle Bahnen an allen Haltestellen halten. Ein 15 Minuten Takt auf der Linie 1 wäre aber absolut wünschenswert (+ ein durchgängiger Betrieb am Wochenende).

    Zum Thema Sitzplätze:

    Ich wäre ganz froh, wenn es etwas weniger Sitzplätze und dafür mehr Platz zum Stehen gibt. Da die Darmstädter Bahnen ziemlich schmal sind, wäre mir sogar eine 3+1 Bestuhlung wie im ST12 am liebsten gewesen. In den Bahnen ST13 und ST14 ist es mit der 2+2 Bestuhlung zwischen den Sitzen ziemlich eng. Im Innenstadtbereich sind die Bahnen oft (meist nur kurzzeitig) brechend voll, dort sind mehr Stehplätze das Mittel der Wahl. In den Außenabschnitten dürfte es meistens genügend Sitzplätze für alle geben, egal ob die Bahn 80, 100 oder 120 Sitzplätze hat. Zumal es insgesamt mehr Kapazitäten geben wird, da man die freiwerdenden Beiwagen an die heute Solo fahrenden ST13 und ST14 anhängen kann. Ein Sonderfall ist meiner Meinung nach die Strecke Innenstadt-Eberstadt. Dort sind die Bahnen, auch am Wochenende, oft enorm voll und aufgrund der relativ langen Strecke muss man oft relativ lange stehen. Dort hilft aber wohl nur eine Taktverdichtung, die aber meines Wissens leider nicht geplant ist.


    Was mir noch aufgefallen ist: An den Türen sind in der Mitte je zwei gelbe (LED?)-Streifen zu erkennen. Etwas ähnliches gibt es zum Beispiel bei den neusten U-Bahnen in München (leuchtet dort grün bei freigegebener Tür). Gibt es da mittlerweile gesetzliche Bestimmungen die das vorschreiben, oder ist das einfach gerade in Mode?


    Nachtrag:

    Im Internet konnte ich folgenden kurzen Beitrag finden: https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1776333/

    Hier der wesentliche Abschnitt:

    Zitat

    Allerdings haben die Darmstädter eine Straßenbahn gekauft, die bislang lediglich auf dem Papier existiert. "Wir haben noch gar keinen Namen für die Bahn", sagte Stadler-Sprecherin Silja Kollner. Offenbar fällt die neue Straßenbahn noch unter die höchste Geheimhaltungsquote. Denn Kollner wollte nicht einmal darüber reden, ob es sich um die Weiterentwicklung einer in der Produktion befindlichen Tram, wie es etwa die Variobahn ist, oder ob es sich um eine völlige Neuentwicklung handelt. Zur Schienenfahrzeugmesse Innotrans, die Ende September in Berlin stattfindet, will Stadler das Geheimnis lüften. Ein Prototyp werde dort aber noch nicht zu sehen sein. Erste Fahrzeuge des neuen Typs sollen 2021 gebaut werden.

    Man darf gespannt sein.

    Von welcher S-Bahnlinie auf der Dreieichbahn ist da im letzten Absatz die Rede? Da fährt doch keine?

    Gemeint ist eine Verlängerung der S1 von Ober-Roden nach Dieburg bzw. weiter nach Darmstadt. Insbesondere letzteres halte ich aber nicht für sinnvoll. Die Bahnsteighöhen passen nicht zur S-Bahn und verhindern eine Barrierefreiheit, die Strecke Ober-Roden - Dieburg muss elektrifiziert und die Bahnsteige ausgebaut werden. Und wenn man Langzüge nicht in Ober-Roden kürzt, müssen auch noch alle Bahnsteige bis Darmstadt verlängert werden.

    Im Deutschlandtakt 2030 ist eine Verlängerung der RB61 über Darmstadt nach Pfungstadt vorgesehen (ersetzt die RB66). Das halte ich für deutlich sinnvoller. Das kann man ohne Umbauten umsetzen, man ist nicht auf eine schnelle Elektrifizierung angewiesen und kann z.B. Wasserstoffzüge einsetzen, und die Dreieichbahn ist schneller in Frankfurt als die S-Bahn.

    So lange hätte sich der 40ziger doch gelohnt.

    Die Haltestelle Mahatma-Gandhi-Straße liegt derzeit im nichts, es dürfte kaum einen Fahrgast geben der diese Haltestelle als Ziel hatte. Die Haltestelle Forstweg liegt direkt vor dem Eingang zu Alnatura, also auch deren Mitarbeiter haben von der neuen Haltestelle keinen Nutzen. Wenn das Akasol-Werk fertig ist sieht das vielleicht anders aus, aber derzeit ist es die richtige Entscheidung, die Haltestelle nicht mehr zu bedienen. Bis die Linie K verlängert werden kann, dürfte es vermutlich noch einige Jahre dauern, da es bis auf die Mahatma-Gandhi-Straße noch keinerlei Straßen-Infrastruktur gibt, am Ende der Kleyerstraße noch ein Gebäude im Weg steht, und auch noch einige Gebäude der alten Kaserne stehen.

    Die DADINA hat gestern eine Liste der Fahrplanänderungen veröffentlicht: https://www.dadina.de/dadina-a…n-im-bus-und-bahnangebot/

    Nach nur einem Jahr werden die Zusatzfahrten von/zur Haltestelle Mahatma-Gandhi-Straße wieder gestrichen, die neue Haltestelle wird wieder aufgegeben. Sicherlich die richtige Entscheidung, denn die Fahrten wurden bis heute kaum genutzt, und wenn dann ist der letzte Fahrgast meist am Haardtring (Haltestelle Riedstraße) ausgestiegen, wo es ja ausreichend Parallelangebote auf den Linien H und R gibt. Zudem fährt die Linie 40 ab dem Fahrplanwechsel Richtung Ried wieder über Heinrich-Hertz-Straße und Hochschule West statt über Hochschule und Fliederberg, damit hätte sich die Anzahl der Fahrgäste auf den Zusatzfahrten wohl noch weiter reduziert.

    Stattdessen werden auf der regulären Linie 40 Taktlücken am Vormittag geschlossen, wodurch ein durchgehender Halbstundentakt bis Riedstadt entsteht.

    Die DB hat heute die Fahrplanauskunft für den neuen Fahrplan freigegeben, so sieht es also ab Dezember aus:

    - RE60 stündlich nach Mannheim, keine Flügelung

    - RB67/RB68 stündlich bis Neu-Edingen/Friedrichsfeld. Ab dort:

    - vorderer Zugteil nach Heidelberg/Wiesloch-Walldorf(wie bisher)

    - hinterer Zugteil jeweils alle zwei Stunden nach Schwetzingen (gerade Stunde) bzw. Mannheim (ungerade Stunde)


    Der RE60 fährt auch am Wochenende auf der gesamten Strecke im Stundentakt. Mo-Fr gibt es im Berufsverkehr eine Zusatzfahrt auf dem RE60 zwischen Mannheim und Frankfurt (Abfahrt 7:15 Uhr in Mannheim). Bisher gab es zu dieser Zeit keinen RE und man musste die langsamere RB67 (Abfahrt 6;50 Uhr) nutzen. DIese Fahrt dürfte durch den neuen Regionalexpress auch etwas entlastet werden.

    Wer einen Blick in die Abfahrtstafel von Hanau und Darmstadt wirft, wird für heute Nachmittag/Abend folgendes feststellen:

    16.08 Uhr ab Hanau fällt aus, ebenso 18.22 Uhr ab Wiebelsbach. Und ab Darmstadt werden 19.03 Uhr und 21.03 Uhr nach Pfungstadt und 20.37 Uhr und 22.37 in den Odenwald um 15, bzw. 20 Minuten verschoben.

    Es sind nun rund zwei Monate vergangen. Bis heute gibt es die genannten Ausfälle/Verspätungen jeden Tag. An Wochenenden wird der Betrieb auf der Pfungstadtbahn meistens (immer?) komplett eingestellt, stattdessen gibt es Schienenersatzverkehr. Begründung ist immer Personalmangel bzw. "betriebliche Umdisponierung". Auch kommendes Wochenende ist das wieder der Fall. Letzten Samstag ist zudem auch der Schienenersatzverkehr ausgefallen. Die Personaldecke scheint bei der Vias derzeit ziemlich dünn zu sein.