Beiträge von drivr7

    Vielleicht stehe ich gerade auf dem berühmten Schlauch, aber laut Fahrplan fährt die Linie 9 am Böllenfalltor weiterhin zu den Minuten 00, 15, 30 und 45 ab. Die Linie 2 fährt weiterhin 07, 22, 37 , 52 ab. Von daher gibt es doch keine Änderungen.

    Die PM der DADINA ist leider sehr irreführend, denn dort werden nicht nur die Änderungen zum nächsten Fahrplanwechsel genannt, sondern alle Änderungen seit dem letzten regulären Fahrplanwechsel im letzten Jahr.

    Die genannten Änderungen bei den Straßenbahnlinien wurden bereits mit dem veränderten Betriebskonzept im Juni umgesetzt, daher ändert sich zum Fahrplanwechsel nichts. Leider wird das in der PM mit keinem Wort erwähnt...

    Monatelang ist scheinbar überhaupt nichts passiert, aber in den letzten ca. zwei Wochen sind nun einige Stelen ausgetauscht worden.


    Aufgefallen sind mir zum Beispiel an der Linie H:

    - Haardtring (nur Richtung Hbf)

    - Holzhofallee (nur Richtung Hbf)

    - Hochschule (nur Richtung Hbf)

    - Alexanderstraße/TU (beidseitig)

    - Am Karlshof (ich glaube beidseitig, auf jeden Fall aber Richtung Innenstadt)


    Optisch sind Stelen und DFI identisch zu denen, die es zum Beispiel an den Haltstellen Jugendstilbad oder Hauptbahnhof (Westseite) schon seit Jahren gibt.

    Nö. Wenn Du einen Anschluß benötigst, kannst Du ihn doch gleich mit dem richtigen Reiseziel eingeben. Dann wird Dir auch die S-Bahn angezeigt.


    Woher soll die Auskunft bei einer Suche nur an den Hbf wissen, daß Du eigentlich weiter willst?

    Du hast mich falsch verstanden. Ich wollte damit nur sagen, dass es Sinn macht, eine Verbindung anzuzeigen, die zwar eine längere Fahrtzeit hat, mit der man aber früher ankommt. Wenn ich mit der S-Bahn fünf Minuten früher ankomme, möchte ich auch, dass das in der Verbindungsauskunft angezeigt wird. Wenn ich sowieso schon am Startbahnhof stehe, gibt es doch keinen Sinn, längere Zeit auf eine Regionalbahn zu warten, die zwar eine kürzere Fahrzeit hat, aber später ankommt. Wenn die Regionalbahn aber später abfährt UND früher ankommt, gibt es keinen Sinn, die S-Bahn anzuzeigen. Daher ist die Anzeige, wie sie heute in der Verbindungsauskunft ist, für mich völlig logisch und korrekt.


    Und mir ist schon klar, dass die Verbindungsauskunft nicht weiß, ob und welche Anschlüsse man möglicherweise danach noch hat. Aber es gibt durchaus Sinn, eben nicht das richtige Reiseziel direkt anzugeben. Nämlich dann, wenn die Mindestumsteigezeit an einem Bahnhof unterschritten wird, man aber weiß, dass man den "Anschluss" (der aber eben offiziell keiner ist) bei pünktlicher Ankunft noch erreicht (oder es zumindest versuchen möchte). Auch dann bin ich froh, wenn mir eine Bahn angezeigt wird, die früher ankommt, auch wenn sie länger unterwegs ist.

    Dann wird die S3 um 21.47 Uhr nicht angezeigt, die S3 um 22.47 Uhr aber schon. Die um 23.47 Uhr wird dann wieder verschwiegen. Eine Logik dahinter ist nicht zu erkennen.

    Die RB68 fährt zur Stunde 23 sechs Minuten später ab als sonst üblich. Dadurch kommt sie, im Gegensatz zu Stunde 22 und 0, erst nach der S-Bahn in Darmstadt an, nämlich zur Minute 31. Damit gehen dann auch Anschlüsse verloren, die man mit der S-Bahn noch erreicht. Es gibt also durchaus Sinn, diese S-Bahn anzuzeigen.

    Die VIAS hat schon lange mit Personalknappheit zu kämpfen. Schon seit Monaten fährt die Pfungstadtbahn (RB 66) an den meisten Sonntagen überhaupt nicht mehr. Auch heute (bzw. gestern, Samstag) sind alle Fahrten auf der RB 66 ausgefallen, und unter der Woche gibt es auch immer wieder Ausfälle in Randzeiten (wie schon erwähnt wurde). Vermutlich sind nun einfach ein oder zwei Personen zusätzlich krank, was sich dann eben auch auf andere Linien der VIAS auswirkt.

    vor allem, da ja insbesondere auf dem Südabschnitt sich nach Konzept wohl 33 Züge/h statt heute 16 zwischen Röhnring und Willy-Brandt-Platz durchschubsen müssen ...
    Für den Nordabschnitt sind es nach meinem Leseverständnis statt 10 Zügen/h dann 15/h ...

    Wie kommst du auf solche Zahlen? Nach den Plänen sind es zwischen Röhnring und WBP zukünftig 18 statt heute 16 Bahnen pro Stunde und Richtung in der HVZ. Zwischen Rhein-Neckar-Straße und Eberstadt (das ist übrigens Süden, nicht Norden), sind es 11 statt heute 10 Bahnen pro Stunde und Richtung.


    Ich vermute, dass der politische Druck für den Erhalt der Schnelllinie zu groß war (man wollte sie ja ursprünglich ganz abschaffen), weshalb man jetzt versucht, mit so einer Mogelpackung die Gemüter zu besänftigen. Wenn die Schnelllinie nur noch zwischen Marienhöhe und Wartehalle Haltestellen überspringt, dürfte der Fahrzeitvorteil auf maximal zwei Minuten schrumpfen. Aus meiner Sicht ist sowas keine Schnelllinie mehr. Eine Beibehaltung wie heute wird mit dichterem Takt (der dringend nötig ist) aber vermutlich nicht möglich sein. Dann sollte man lieber einen sauberen 5 Minuten Takt ohne Schnelllinie (in Kombination aus den Linien 1 und 8 ) einführen, statt an einer stark abgespeckten Schnelllinie festzuhalten. Oder man muss eben eine Lösung finden, wie man eine Schnelllinie beibehalten kann, die auch ihren Namen verdient.

    Auf der DADINA Webseite wurden, scheinbar ohne weitere Ankündigung, neue Fahrpläne veröffentlicht (https://www.dadina.de/fahrplaene/strassenbahn/), die ab dem 17.08. gültig sind (also nach den Sommerferien). Größtenteils scheinen die Fahrpläne sich nicht verändert zu haben, aber folgendes ist mir aufgefallen:


    - Die Markierung "B", die es bisher bei einigen Fahrten an Schultagen gab, gibt es jetzt nicht mehr. (Bedeutete, dass die Fahrt auch mit einem Linienbus durchgeführt werden kann. War aber bisher nie der Fall, da die Fahrten wegen Corona sowieso nicht stattfanden.)


    - Die Ein- und Ausrückfahrten aus den Depots Eberstadt und Böllenfalltor ändern sich teils deutlich. Scheinbar bedient man zukünftig die Linie 5 aus dem Depot Eberstadt und die Linie 3 aus dem Depot Böllenfalltor (bisher war es genau umgekehrt).


    Interessant ist auch der Link, unter dem die Fahrpläne hinterlegt sind. Die Dokumente liegen wohl in einem Ordner "Nachtfahrten_ab_17.08.2020". Möglicherweise wird man also die Spätfahrten an Wochenenden nach den Sommerferien wieder einführen?

    Momentan werden die neuen Fahrzeuge scheinbar nicht eingesetzt. Zumindest auf der Linie H fahren alle Umläufe mit anderen Fahrzeugen, und auch sonst sind mir in der Stadt seit letzte Woche Mittwoch, abgesehen von einer Leerfahrt am Samstag, keine der neuen Fahrzeuge mehr begegnet.

    Insofern ist die Behauptung, alle Bahnsteige seien im Zuge der Modernisierung gekürzt worden vermutlich unzutreffend, zumindest aber ungenau.

    Im Falle der Odenwaldbahn ist das aber zutreffend. Mir ist kein alter Bahnsteig bekannt, von dem es noch irgendwelche Reste gibt, da wurde alles abgetragen. Alle modernisierten Bahnsteige sind tatsächlich nur noch 120 Meter lang. Davon gibt es meines Wissens nur zwei Ausnahmen, nämlich je ein Bahnsteig in Darmstadt-Ost (da schon vor 2005 modernisiert) und in Wiebelsbach mit je ca. 150 Meter. Nicht modernisiert sind die Haltepunkte zwischen Erbach und Eberbach, sowie Klein-Auheim und Hetschbach. (Hanau Hbf, DA Nord und Eberbach habe ich hier mal ausgenommen)

    Mit der Pressemitteilung des RMV wird einiges klarer. Es sollen also zusätzliche Lint54-Triebwagen beschafft werden.

    Mittelfristig sollen alle Bahnsteige auf 170 Meter ausgebaut werden. Das würde Fahrten mit 3x Lint54 ermöglichen. In der Kombination der Maßnahmen ergibt die Fahrzeugbeschaffung als langfristige Maßnahme doch Sinn. Wobei es sicherlich noch viele Jahre dauern dürfte, bis das alles umgesetzt ist, wenn es denn überhaupt umgesetzt wird.

    Naja, ich weiß nicht wofür zusätzliche Triebwagen ohne Ausbau der Strecke gut sein sollen. Im Berufsverkehr fahren schon alle Züge, bei denen es nötig ist, dreiteilig. Und mehr Fahrten sind aufgrund der Streckeninfrastruktur auch nicht möglich. Außer der RB86 sind alle Linien in gemeinsamen Umläufen miteinander verbunden, das wird mit zu den Itinos inkompatiblen Triebwagen schwieriger werden.

    Aber ich lasse mich mal überraschen.

    Kleiner Einwand: die gibt es, nämlich mit der Buslinie R. Der ist mit 14 Min. Fahrzeit sogar schneller als die 2, die 17 Min. braucht.

    Vielleicht ist die Linie R ja die Lösung: Man könnte z.B. die Linie O am Böllenfalltor direkt als Linie R Richtung Nordbahnhof über Hauptbahnhof weiterfahren lassen, die Fahrgäste können dann einfach sitzen bleiben. Von den Fahrgastmengen her dürfte das kein Problem sein, wenn die Linie R dann in der HVZ z.B. alle 10 Minuten fährt (Linie O dann im 10/20 Takt, jede 3. Fahrt der Linie R endet am Böllenfalltor) und alle Fahrten mit Gelenkbussen durchgeführt werden. Andererseits ist die Linie R heute bereits ziemlich verspätungsanfällig, das könnte sich dann auf die Linie O übertragen.


    Vielleicht zaubern die Verantwortlichen noch eine ganz andere Idee aus dem Hut. Ich denke das Problem wird man schon auf dem Schirm haben.

    Grundsätzlich finde ich das Konzept gut. Den T20 zum Hbf finde ich auch in Ordnung, die Abfahrten der Züge dort verteilen sich ja doch ziemlich stark über die Stunde (siehe z.B. Fernverkehr, RB75, RE60), und mit der heutigen Linie 1 verpasst man aufgrund der knappen Umsteigezeit auch gerne mal Anschlüsse (insbesondere RB67/68).


    Einen durchgehenden 7,5 Minuten Takt auf der Linie 3 halte ich für völlig unnötig. Aber möglicherweise stellt dieser Plan auch nur das Angebot zur Spitzenstunde dar, und der Regeltakt ist (zumindest auf der Linie 3) geringer.


    Interessant wird, wie das ganze Abends und am Wochenende aussieht. Da die Linie 2 nach den bisherigen Planungen abends und am Wochenende nicht fahren soll, gäbe es in diese Zeiten über die Rheinstraße keine Straßenbahnlinie mehr zum Hauptbahnhof. Die Buslinien F und H können das nicht ausgleichen. Daher denke ich dass mit diesen Konzept die Linie 2 zwingend auch abends und am Wochenende fahren muss, wenn auch mit reduziertem Takt.

    Die Strecke müsste durch den engen Dornheimer Weg führen - und genau da gibt es kaum potenzielle Fahrgäste.

    Zukünftig schon. Das komplette Areal der Starkenburg-Kaserne (und soweit ich mich richtig erinnere auch große Teile der heutigen Auto-Logistikbetriebe südlich der Mainzer Straße) soll zukünftig bebaut werden (ich bin mir nicht mehr ganz sicher ob nur Gewerbe oder gemischt mit Wohnen). Das dauert sicherlich noch einige Jahre, aber das ist eine sehr große Fläche, dort könnten sehr viele Arbeitsplätze und/oder Wohnungen entstehen. Das sollte man bei der Planung der Straßenbahn nach Weiterstadt auf jeden Fall berücksichtigen. Man könnte die Trasse dann nördlich des Dornheimer Weg durch das zukünftige Neubaugebiet führen. Wobei man dabei aufpassen muss, dass man die Wohngebiete südlich des Dornheimer Weg nicht abhängt.


    Eine Führung durch die Weststadt/Europaviertel halte ich nicht für nötig, diese ist mit der Straßenbahn an der Rheinstraße doch gut versorgt, der Hauptbahnhof ist auch gut zu Fuß erreichbar.

    Mir sind bei dem neuen Betriebskonzept ein paar Dinge aufgefallen:


    Linie 2 und 3 fahren bekanntlich nun nahezu gleichzeitig am Hauptbahnhof ab. Heute im abendlichen Berufsverkehr: Geschätzt 30-40 Menschen steigen am Hauptbahnhof in die Linie 2. Die Linie 3 gegenüber nutzen ganze 2 Fahrgäste. Am Luisenplatz treffen beide wieder aufeinander, und fast alle Fahrgäste der Linie 2 steigen dort wieder aus. Sie hätten also genauso gut die Linie 3 nutzen können. Sicherlich wissen viele noch nicht, dass gegenüber die Linie 3 fährt, aber ich glaube leider nicht, dass sich das in Zukunft großartig ändern wird. Der Mensch ist bequem, und vom Hauptausgang des Hauptbahnhofs aus ist man eben schneller an Platz 3.


    Wie hier bereits erwähnt wurde, fährt die Linie 4 jetzt abends etwa zwei Stunden länger. Dafür wird allerdings eine Stunde lang der Betrieb auf der Linie 5 Richtung Kranichstein eingestellt. Das bedeutet: Es gibt zwischen 18:50 und 19:47 keine Abfahrten der Linie 5 am Hauptbahnhof. Danach fährt sie wieder ganz normal alle 15 Minuten. Wer den Fahrplan nicht im Detail kennt, steht dann am Hauptbahnhof und wundert sich, warum keine Bahn kommt.


    Die Online-Fahrplandaten sind weiterhin sehr verwirrend. Wenn man z.B. vom Hauptbahnhof nach Kranichstein möchte, soll man laut RMV-Verbindungsauskunft die Linie 5 Richtung Griesheim nutzen (zumindest in manchen Ansichten wird das so angezeigt). Wer sich nicht auskennt, wird vergeblich eine Bahn mit dieser Zielbeschilderung suchen. Dass diese Bahn erst als Linie 5 nach Kranichstein, und dann als Linie 4 nach Griesheim fährt, ist nicht sofort ersichtlich.

    Nachtrag (editieren ging nicht mehr, sorry): Meine Vermutung scheint sich zu bestätigen. Die neuen Fahrpläne sind in der RMV Fahrplanauskunft bereits eingepflegt, und dort fährt die Linie 3 ab Dienstag nur alle 15 Minuten. Leider werden in der Fahrplanauskunft die Linien kombiniert angezeigt, daher haben auf der Linie 3 alle Fahrten Richtung Innenstadt das Ziel "Böllenfalltor", auf der Linie 2 das Ziel "Lichtenbergschule", auf der Linie 4 ab Griesheim das Ziel "Hauptbahnhof" (über Kranichstein), und so weiter...

    Ich glaube nicht, dass es einen 7/8 Minuten Takt auf der Linie 3 gibt, sondern dass man einfach das "S" über jeder zweiten Fahrt vergessen hat.

    Dann ergibt nämlich alles plötzlich Sinn: An Schultagen wird die Linie 3 mit der Linie 2 verknüpft und hat daher angepasste Abfahrtszeiten und eine andere Halteposition am Hauptbahnhof. In den Ferien fährt die Linie 2 nicht, es fahren daher nur die mit "F" gekennzeichneten Fahrten, die genau dem alten Ferienfahrplan entsprechen.

    Im Schülerverkehr (je ca. 3 Stunden morgens und mittags) ist durch die Verknüpfung mit der Linie 2 ein 10 Minuten Takt nicht mehr möglich, daher werden die Zusatzfahrten durch Busse ersetzt, allerdings im 15 Minuten Takt (kombiniert dann 7/8 Takt) aufgrund der geringeren Kapazität.

    Wenn man auf der Linie 3 tatsächlich einen 7/8 Minuten Takt eingeführt hätte, hätte man das in der kurzen Pressemitteilung sicher beworben.

    Alles Spekulation, aber nur so kann ich mir das erklären.


    Ich verstehe aber nicht warum man das scheinbar "schnell schnell" jetzt ab Dienstag umsetzen muss. In Frankfurt kennt man jetzt schon quasi alle relevanten Fahrplanänderungen für das Jahr 2021, und in Darmstadt krempelt man einfach so über das (verlängerte) Wochenende das halbe Betriebskonzept um. Aber naja, irgendjemand wird sich dabei etwas gedacht haben.