Beiträge von drivr7

    Leider gibt es ungefähr seit dem Fahrplanwechsel wieder größere Probleme auf den Linien RE60 und RB67/68. Scheinbar fehlen mal wieder zahlreiche Twindexx-Garnituren, was dazu führt, dass gefühlt ein Großteil aller Züge nur einteilig unterwegs sind. Die letzten Wochen war das wegen der Ferienzeit nicht ganz so schlimm und ich hatte gehofft, dass sich die Situation vielleicht ab heute verbessert, aber das Gegenteil war der Fall.

    Wenn es zu wenige Triebwagen gibt, lies man in den letzten Wochen meist mehrere oder sogar alle Umläufe des RE60 in Einfachtraktion fahren, da die Linie RB67/68 aufgrund der Flügelung in Doppeltraktion fahren muss. Aber heute sind sogar zwei der vier Umläufe der Linie RB67/68 nur in Einfachtraktion gefahren, der hintere Zugteil von/nach Schwetzingen bzw. Mannheim entfiel jeweils. Auf dem RE60 fuhren auch mehrere Umläufe nur einteilig, mindestens ein Umlauf fuhr heute sogar nur mit eine dreiteiligen Twindexx, natürlich mitten im Berufsverkehr in Frankfurt...

    Auch die Fahrt um 7:22 Uhr ab Darmstadt Hbf fällt in letzter Zeit regelmäßig aus, obwohl diese Leistung nicht einmal mit Twindexx-Zügen gefahren wird.


    Am Wetter kann es wohl kaum liegen, also gibt es vermutlich wieder mal technische Probleme mit den Zügen? Sind die Twindexx-Züge in anderen Netzen auch so störanfällig?

    Laut dem Nahverkehrsplan (Seite 154), fährt die Linie 1 morgens zwischen Stunde 4 und 7 im 15 Minuten-Takt, danach aber im 30 Minuten-Takt.

    Insgesamt hat man ja nur vier zusätzliche Bahnen bestellt. Und damit soll dann auch die Linie 2 im 7,5 Minuten-Takt fahren (Stunde 7-17). Damit kann man keine zusätzliche Linien fahren.

    Naja, den 15 Minuten Takt zwischen Stunde 4 und 7 gibt es auch heute weitestgehend schon an Schultagen in Fahrtrichtung Norden, die zusätzlichen Fahrten sind allesamt Ausrückerfahrten. Ich denke daher, dass genau die Fahrten auch im Nahverkehrsplan gemeint sind.

    Und man hat ja eine Option auf mehr Fahrzeuge, die Taktverdichtung kann man auch später vornehmen.

    Die 4 knotet neu am Hauptbahnhof und die 1 fährt auch öfter (wenn ich es im Kopf habe) ... in der Summe wesentlich mehr Fahrten nach Eberstadt (mit Halt an allen Haltestellen)

    Laut Nahverkehrsplan fährt die Linie 1 weiterhin alle 30 Minuten, Linie 7 und 8 jeweils alle 15 Minuten (genauso wie heute Linie 6 und 7), es gibt also nicht mehr Fahrten nach Eberstadt als heute. Der einzige Unterschied ist dass alle Bahnen an allen Haltestellen halten. Ein 15 Minuten Takt auf der Linie 1 wäre aber absolut wünschenswert (+ ein durchgängiger Betrieb am Wochenende).

    Zum Thema Sitzplätze:

    Ich wäre ganz froh, wenn es etwas weniger Sitzplätze und dafür mehr Platz zum Stehen gibt. Da die Darmstädter Bahnen ziemlich schmal sind, wäre mir sogar eine 3+1 Bestuhlung wie im ST12 am liebsten gewesen. In den Bahnen ST13 und ST14 ist es mit der 2+2 Bestuhlung zwischen den Sitzen ziemlich eng. Im Innenstadtbereich sind die Bahnen oft (meist nur kurzzeitig) brechend voll, dort sind mehr Stehplätze das Mittel der Wahl. In den Außenabschnitten dürfte es meistens genügend Sitzplätze für alle geben, egal ob die Bahn 80, 100 oder 120 Sitzplätze hat. Zumal es insgesamt mehr Kapazitäten geben wird, da man die freiwerdenden Beiwagen an die heute Solo fahrenden ST13 und ST14 anhängen kann. Ein Sonderfall ist meiner Meinung nach die Strecke Innenstadt-Eberstadt. Dort sind die Bahnen, auch am Wochenende, oft enorm voll und aufgrund der relativ langen Strecke muss man oft relativ lange stehen. Dort hilft aber wohl nur eine Taktverdichtung, die aber meines Wissens leider nicht geplant ist.


    Was mir noch aufgefallen ist: An den Türen sind in der Mitte je zwei gelbe (LED?)-Streifen zu erkennen. Etwas ähnliches gibt es zum Beispiel bei den neusten U-Bahnen in München (leuchtet dort grün bei freigegebener Tür). Gibt es da mittlerweile gesetzliche Bestimmungen die das vorschreiben, oder ist das einfach gerade in Mode?


    Nachtrag:

    Im Internet konnte ich folgenden kurzen Beitrag finden: https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1776333/

    Hier der wesentliche Abschnitt:

    Zitat

    Allerdings haben die Darmstädter eine Straßenbahn gekauft, die bislang lediglich auf dem Papier existiert. "Wir haben noch gar keinen Namen für die Bahn", sagte Stadler-Sprecherin Silja Kollner. Offenbar fällt die neue Straßenbahn noch unter die höchste Geheimhaltungsquote. Denn Kollner wollte nicht einmal darüber reden, ob es sich um die Weiterentwicklung einer in der Produktion befindlichen Tram, wie es etwa die Variobahn ist, oder ob es sich um eine völlige Neuentwicklung handelt. Zur Schienenfahrzeugmesse Innotrans, die Ende September in Berlin stattfindet, will Stadler das Geheimnis lüften. Ein Prototyp werde dort aber noch nicht zu sehen sein. Erste Fahrzeuge des neuen Typs sollen 2021 gebaut werden.

    Man darf gespannt sein.

    Von welcher S-Bahnlinie auf der Dreieichbahn ist da im letzten Absatz die Rede? Da fährt doch keine?

    Gemeint ist eine Verlängerung der S1 von Ober-Roden nach Dieburg bzw. weiter nach Darmstadt. Insbesondere letzteres halte ich aber nicht für sinnvoll. Die Bahnsteighöhen passen nicht zur S-Bahn und verhindern eine Barrierefreiheit, die Strecke Ober-Roden - Dieburg muss elektrifiziert und die Bahnsteige ausgebaut werden. Und wenn man Langzüge nicht in Ober-Roden kürzt, müssen auch noch alle Bahnsteige bis Darmstadt verlängert werden.

    Im Deutschlandtakt 2030 ist eine Verlängerung der RB61 über Darmstadt nach Pfungstadt vorgesehen (ersetzt die RB66). Das halte ich für deutlich sinnvoller. Das kann man ohne Umbauten umsetzen, man ist nicht auf eine schnelle Elektrifizierung angewiesen und kann z.B. Wasserstoffzüge einsetzen, und die Dreieichbahn ist schneller in Frankfurt als die S-Bahn.

    So lange hätte sich der 40ziger doch gelohnt.

    Die Haltestelle Mahatma-Gandhi-Straße liegt derzeit im nichts, es dürfte kaum einen Fahrgast geben der diese Haltestelle als Ziel hatte. Die Haltestelle Forstweg liegt direkt vor dem Eingang zu Alnatura, also auch deren Mitarbeiter haben von der neuen Haltestelle keinen Nutzen. Wenn das Akasol-Werk fertig ist sieht das vielleicht anders aus, aber derzeit ist es die richtige Entscheidung, die Haltestelle nicht mehr zu bedienen. Bis die Linie K verlängert werden kann, dürfte es vermutlich noch einige Jahre dauern, da es bis auf die Mahatma-Gandhi-Straße noch keinerlei Straßen-Infrastruktur gibt, am Ende der Kleyerstraße noch ein Gebäude im Weg steht, und auch noch einige Gebäude der alten Kaserne stehen.

    Die DADINA hat gestern eine Liste der Fahrplanänderungen veröffentlicht: https://www.dadina.de/dadina-a…n-im-bus-und-bahnangebot/

    Nach nur einem Jahr werden die Zusatzfahrten von/zur Haltestelle Mahatma-Gandhi-Straße wieder gestrichen, die neue Haltestelle wird wieder aufgegeben. Sicherlich die richtige Entscheidung, denn die Fahrten wurden bis heute kaum genutzt, und wenn dann ist der letzte Fahrgast meist am Haardtring (Haltestelle Riedstraße) ausgestiegen, wo es ja ausreichend Parallelangebote auf den Linien H und R gibt. Zudem fährt die Linie 40 ab dem Fahrplanwechsel Richtung Ried wieder über Heinrich-Hertz-Straße und Hochschule West statt über Hochschule und Fliederberg, damit hätte sich die Anzahl der Fahrgäste auf den Zusatzfahrten wohl noch weiter reduziert.

    Stattdessen werden auf der regulären Linie 40 Taktlücken am Vormittag geschlossen, wodurch ein durchgehender Halbstundentakt bis Riedstadt entsteht.

    Die DB hat heute die Fahrplanauskunft für den neuen Fahrplan freigegeben, so sieht es also ab Dezember aus:

    - RE60 stündlich nach Mannheim, keine Flügelung

    - RB67/RB68 stündlich bis Neu-Edingen/Friedrichsfeld. Ab dort:

    - vorderer Zugteil nach Heidelberg/Wiesloch-Walldorf(wie bisher)

    - hinterer Zugteil jeweils alle zwei Stunden nach Schwetzingen (gerade Stunde) bzw. Mannheim (ungerade Stunde)


    Der RE60 fährt auch am Wochenende auf der gesamten Strecke im Stundentakt. Mo-Fr gibt es im Berufsverkehr eine Zusatzfahrt auf dem RE60 zwischen Mannheim und Frankfurt (Abfahrt 7:15 Uhr in Mannheim). Bisher gab es zu dieser Zeit keinen RE und man musste die langsamere RB67 (Abfahrt 6;50 Uhr) nutzen. DIese Fahrt dürfte durch den neuen Regionalexpress auch etwas entlastet werden.

    Wer einen Blick in die Abfahrtstafel von Hanau und Darmstadt wirft, wird für heute Nachmittag/Abend folgendes feststellen:

    16.08 Uhr ab Hanau fällt aus, ebenso 18.22 Uhr ab Wiebelsbach. Und ab Darmstadt werden 19.03 Uhr und 21.03 Uhr nach Pfungstadt und 20.37 Uhr und 22.37 in den Odenwald um 15, bzw. 20 Minuten verschoben.

    Es sind nun rund zwei Monate vergangen. Bis heute gibt es die genannten Ausfälle/Verspätungen jeden Tag. An Wochenenden wird der Betrieb auf der Pfungstadtbahn meistens (immer?) komplett eingestellt, stattdessen gibt es Schienenersatzverkehr. Begründung ist immer Personalmangel bzw. "betriebliche Umdisponierung". Auch kommendes Wochenende ist das wieder der Fall. Letzten Samstag ist zudem auch der Schienenersatzverkehr ausgefallen. Die Personaldecke scheint bei der Vias derzeit ziemlich dünn zu sein.

    Ein Bus (konnte die Linie leider nicht erkennen, dürfte aber ein H-Bus gewesen sein) ist dann am Steubenplatz Richtung Bismarckstraße abgebogen, um unter Auslassung des Halts Berliner Allee schneller am Hbf zu sein. So geht's natürlich auch.

    Die Linie H fährt während der Bauarbeiten fahrplanmäßig über die Bismarkstraße und fährt die Haltestelle Berliner Allee nicht an. Das liegt aber sicherlich nicht am Stau auf der Rheinstraße, sondern weil auf der Westseite des Hauptbahnhofs keine Wendemöglichkeit besteht und der Bus sonst die nächste Haltestelle Hochschule nur mit großen Umwegen (z.B. via Dornheimer Weg, Eifelring und Rheinstraße) erreichen würde.


    Die Situation auf der Rheinstraße ist tagsüber unverändert schlecht. Die Umleitungsbeschilderung weißt die PKW Fahrer zwar darauf hin, dass man auch die rechte Spur und den Weg über die Dornheimer Brücke zur Autobahn nutzen kann, aber das macht niemand. Stattdessen quetschen sich alle auf die linke Spur, was zu den langen Staus führt.


    Ich habe außerdem das Gefühl, dass die Ersatzhaltestelle Berliner Allee Richtung Westen so gut wie gar nicht genutzt wird, da sowieso nur alle 15 Minuten mit der Linie F eine Verbindung zum Hauptbahnhof besteht. Hier zeigt sich auch deutlich das Problem, dass es zur Linie F seit der Zusammenlegung mit der Linie U keine Verspätungsinformationen mehr gibt. Durch den Stau auf der Rheinstraße und die sehr kurze Wendezeit an der Haltestelle Haasstraße entstehen große Verspätungen, und die Fahrgäste können nur hoffen, dass ein Bus kommt, da es keinerlei Informationen gibt.

    Wer an der Haltestelle Rhein/Neckarstraße von Eberstadt kommend umsteigen möchte, findet die Ersatzhaltestellen ohne Ortskenntnis nicht, da der Weg nicht ausgeschildert ist und die Ersatzhaltestelle aus der Ferne auch nicht als solche zu erkennen ist.

    Die Umläufe des RE 60 müssten derzeit so aussehen:


    Umlauf 1: Mannheim ab 4:50 Uhr. Fährt den Regeltakt (Mannheim - Frankfurt - Darmstadt - Frankfurt - Mannheim) bis zur Ankunft um 17:24 Uhr in Frankfurt Hbf. Von dort fährt er dann als zusätzliche RB67 bis Mannheim Hbf (Ankunft 19:11 Uhr) und geht dort dann in die Abstellung.

    Umlauf 2: Mannheim ab 6:50 Uhr. Fährt ebenfalls Regeltakt, aber geht bereits bei der Ankunft in Mannheim um 16:42 Uhr wieder in die Abstellung.


    Umlauf 3: 6:06 Uhr ab Mannheim Hbf als RE60 (Verstärker) nach Frankfurt. Fährt von dort dann nach Darmstadt (Ankunft 7:54 Uhr) und geht in die Abstellung. Zum Einsatz kommt er erst wieder um 16:05 Uhr als RE60 nach Frankfurt und fährt dann den Regeltakt bis Betriebsende des RE60.
    Umlauf 4: Steht den ganzen Tag in Darmstadt und kommt erst um 18:05 Uhr aus der Abstellung. Fährt dann einen kompletten Umlauf (Darmstadt - Frankfurt - Mannheim - Frankfurt - Darmstadt) und geht um 21:53 Uhr wieder in die Abstellung. Es kann aber auch sein dass dieser Umlauf schon um 16:05 Uhr aus der Abstellung kommt und Umlauf 3 dafür erst um 18:05, das ist aus dem Fahrplan natürlich nicht erkennbar.


    Zu den Zuglängen: Umlauf 4 müsste in Einfachtraktion fahren, da 18:05 Uhr ab DA Hbf immer in Einfachtraktion fährt. Umlauf 3 müsste in Doppeltraktion fahren, da 6:06 Uhr ab Mannheim Hbf (im Normalfall) in Doppeltraktion fährt. Bei den anderen beiden bin ich mir nicht sicher.


    Die Zuglängen ändern sich auch außerhalb der HVZ nicht, zumindest konnte ich das noch nie beobachten. Selbst spätabends und Sonntag Vormittags wird in Doppeltraktion gefahren.

    Ich habe mir den heutigen Fahrplan mal etwas genauer angeschaut und bin erstaunt. Wenn ich mich nicht vertan habe, benötigt man mit dem neuen Konzept keine zusätzlichen Fahrzeuge, sondern kann sogar einen Umlauf einsparen (Ich bin von folgendem ausgegangen: RE60 stündlich nach Mannheim, RB67 jeweils zweistündlich nach Schwetzingen/Mannheim). Der heutige Betrieb ist scheinbar sehr ineffizient. Heute benötigt man vier Umläufe für den RE60, wobei zwei Garnituren fast ganztägig in Darmstadt abgestellt sind. Ein Umlauf Mannheim - Frankfurt - Mannheim dauert künftig nur drei statt vier Stunden (da der Abschnitt Frankfurt - Darmstadt - Frankfurt wegfällt), für den RE60 werden also für einen Stundentakt nur noch drei Umläufe benötigt.

    Nein, leider nicht, zumindest laut diesem Artikel der Frankfurter Rundschau: https://www.fr.de/rhein-main/r…ied-express-12970992.html


    Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg sagt dazu:

    Zitat

    „Die Leistungen werden mit den vorhandenen Neufahrzeugen aus dem Verkehrsvertrag Main-Neckar-Ried gefahren“, erläuterte eine Sprecherin. Dem Ministerium seien derzeit „keine Fahrzeugengpässe“ bekannt.

    Beim letzten Satz musste ich kurz lachen...

    Das halte ich für einen Fehler. Schon heute entfällt immer mal wieder die Flügelung des RB67/68, da zu wenig Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Wenn ich das beschriebene Konzept richtig verstehe, würden zukünftig alle heute in Darmstadt beginnenden/endenden Fahrten des RE60 nach Mannheim bzw. Schwetzingen durchgebunden. Damit werden dann wohl zusätzliche Umläufe nötig sein. Wenn die DB nicht magisch bis Dezember zusätzliche Triebwagen auftreibt, werden dann noch mehr Fahrten des RE60, wenn nicht sogar alle, nur noch in Einfachtraktion fahren. Zwischen Darmstadt und Frankfurt werden diese Fahrten im Berufsverkehr stark überfüllt sein, wie es auch heute schon oft der Fall ist, insbesondere bei Zügen mit nur drei Wagen. Selbst die DB empfiehlt in diesem Fällen meist in der eigenen App, lieber S3/S4 zwischen Darmstadt/Langen und Frankfurt zu nutzen. Südlich von Darmstadt entspannt sich die Situation dann.


    Zwischen Neu-Edingen/Friedrichsfeld und Schwetzingen könnte man stattdessen einen Pendelzug einsetzen und den (dann weiterhin nur zweistündlichen) RE60 zusätzlich in Neu-Edingen/Friedrichsfeld halten lassen. Das genannte Konzept kann man dann umsetzen, wenn genügend Fahrzeuge zur Verfügung stehen, um möglichst alle Fahrten im Berufsverkehr in Doppeltraktion fahren zu lassen. Alternativ könnte man im Berufsverkehr einzelne zusätzliche Züge zwischen Frankfurt und Darmstadt einsetzen (dann mit anderem Wagenmaterial, wie heute schon beim RE60 um 7:22 Uhr ab Darmstadt), aber dafür gibt es vermutlich keine Kapazitäten am Frankfurter Hbf und auf der Main-Neckar Bahn.

    Dünne Personaldecke ist ein generelles Problem: Bad Soden - Höchst wird gegenwärtig auch

    elektrisch gefahren.....

    Interessant ist die Konstellation der betroffenen Züge - beginnt in Hanau und endet in Darmstadt.....

    kein geschlossener Kreis.....wobei mit einer Gastfahrt kommt man auf ~7,5 Stunden (ohne Pausenabzug)

    Sieht komisch aus, gibt aber Sinn. Der Triebwagen für die Fahrt um 16:08 ab Hanau ist in Wiebelsbach abgestellt und wird um 14:20 Uhr an den RE 85 nach Frankfurt angehängt. In Hanau wird er dann abgehängt und fährt dann später die eben genannte Leistung. In Wiebelsbach geht er dann wieder in die Abstellung. Die Fahrt um 18:22 Uhr wird in Wiebelsbach vom letzten Triebwagen des RB 82 aus Frankfurt übernommen. Dieser fährt dann in Darmstadt Hbf um 19:03 weiter nach Pfungstadt. Später wird er dann wohl an eine RB 81 angehängt und wieder nach Wiebelsbach gebracht. Das ist also durchaus von einem Fahrer leistbar.

    Im Spätverkehr sehe ich kaum bis gar keine Verbesserungen.

    Das sehe ich aber anders. Linie 1 und 2 fahren 2 Stunden länger als heute (bis 21 Uhr), ebenso wie die Linien 4 und 7 (bis 23 Uhr), außerdem 30 Minuten Takt statt Stundentakt zwischen 0 und 2 Uhr (ich vermute aber das gilt wie heute nur in den Nächsten Fr/Sa und Sa/So).


    Warum die 7 bis 23 Uhr alle 15 Minuten fahren soll, verstehe ich nicht wirklich. Damit würde Kranichstein bis 23 Uhr ca. alle 7,5 Minuten bedient werden, das ist wohl wirklich nicht nötig. Stattdessen wäre es doch besser, die Linie 8 weiter alle 15 Minuten fahren zu lassen (dann eben jede 2. Fahrt erst ab Eberstadt). Aber man sollte auf diese Fahrplantabelle auch nicht so viel geben, die wird man sicherlich nicht bis ins Detail ausgearbeitet haben, sie wird wohl eher einen groben Entwurf darstellen.

    Es wird sicherlich morgens keinen 15 Minuten Takt auf der Linie 1 in beide Richtungen geben. Dafür ständen vermutlich gar nicht genügend Fahrzeuge zur Verfügung, und Richtung Eberstadt besteht dafür auch überhaupt kein Bedarf. Ich gehe davon aus, dass damit nur die nordwärts fahrenden Bahnen gemeint sind. Schon heute wird in dieser Richtung aufgrund der zahlreichen Ausrückerfahrten zwischen ca. 4:30 und 7 Uhr annähernd im 15 Minuten Takt gefahren. Im NVP ist es also gerade mal eine Stunde mehr. Und der neue Fahrplan benötigt einige zusätzliche Bahnen, die entweder vom Böllenfalltor oder eben von Eberstadt ausrücken müssen. Also werden das vermutlich einfach zusätzliche Ausrückerfahrten sein.


    Zum Hauptbahnhof: Ich denke dort wird es regelmäßig zu Konflikten kommen. Immerhin verkehren dann dort pro Stunde 12 Bahnen mehr als heute (jeweils 4x Linie 4 pro Richtung, 4x Linie 2 mit durchfahren der Häuserumfahrt).

    Der Zustand auf der Odenwaldbahn wird oft so beschrieben, als sei die ganze Odenwaldbahn überlastet. Aber das stimmt überhaupt nicht. Wirkliche Kapazitätsprobleme gibt es nur auf einem Teilabschnitt, nämlich zwischen Frankfurt Hbf und ca. Ober-Ramstadt auf dem Westast. Und dort fährt schon alles, sofern nötig, mit drei Wagen. Danach leeren sich die Züge merklich. Auf allen anderen Streckenabschnitten sehe ich keinen Bedarf für zusätzliche Kapazitäten. Einzige Ausnahme ist die auch von olieisenbahn beschriebene Fahrt des RE 80 um 7:54 ab Erbach. Diese fährt nur mit einem Wagen und ist insbesondere zwischen Höchst und Wiebelsbach (dort steigen dann viele in den RE85 um) sowie ab Ober-Ramstadt meist sehr voll. Diese Fahrt könnte man aber ganz einfach verstärken, indem man die zwei Itinos von der Dreieichbahn abzieht. Ich denke mit den neuen Pesa Link sollte die DB doch genügend Kapazitäten haben, um die Vias-Fahrt auf der Dreieichbahn zu übernehmen?


    Daher bringt der Vorschlag von Chris26 auch nichts. Die bei diesem Vorschlag freiwerdenden Triebwagen können dort, wo sie benötigt werden, nicht eingesetzt werden. Zudem nutzen viele Fahrgäste der Odenwaldbahn diese gerade weil es die Direktfahrten nach Frankfurt gibt, einige würden dann wohl wieder auf das Auto umsteigen. Außerdem müsste man den kompletten Fahrplan umwerfen, da sonst für den RE 85 in Frankfurt Wendezeiten von weit über einer Stunde entstünden.


    Zusätzliche Fahrten zwischen Darmstadt Nord oder Darmstadt Ost und Frankfurt Hbf (ohne Abschaffung der Direktfahrten!) könnten die RB 82 vermutlich deutlich entlasten. Solche Kurzfahrten könnte man eventuell sogar schon heute mit dem bestehenden Wagenmaterial durchführen. Beispielsweise stehen zwei der vier Lint 54 von ca. 8:30 bis 17:30 Uhr in Frankfurt in der Abstellung. Mit diesen könnte man gegen 16 Uhr eine Zusatzfahrt nach DA Nord oder DA Ost anbieten, und diese dann kurze Zeit später wieder zurückfahren lassen, dort werden sie dann wie heute auf dem RE 85 (Abfahrt 17:42 Uhr) eingesetzt. Damit könnte die stark ausgelastete RB 82 um 16:25 Uhr entlastet werden. Aber ich denke dass das aufgrund fehlender Kapazitäten im Frankfurter Hbf, evt. fehlender Signalisierung/Weichen in DA Ost/Nord (das können andere besser beurteilen) und den auch hier bereits beschriebenen Konflikten mit den anderen Zügen der Odenwaldbahn, RB 75 und dem Güterverkehr nicht möglich ist.

    Die teils wilden Spekulationen wann wo was fahren soll, könnt ihr euch doch sparen. Schaut in den Nahverkehrsplan, dort ist exakt aufgelistet, welche Linie wo fahren soll und zu welchen Uhrzeiten in welchem Takt gefahren werden soll. Die Taktung bleibt auch auf den geänderten Linienwegen auf allen Linien genauso wie heute (abgesehen von der Linie 2 / Lichtwiesenbahn und der abzuschaffenden Linie 6), nur die Bedienungszeiten werden ausgedehnt.