Beiträge von Linie8

    Aus Richtung Lerchenberg konnte an der Fachhochschule umgesetzt werden. Einrichtungswagen wurden ins Depot geholt und "neu sortiert", de Rest konnte am Kisselberg umsetzen. SEV gab es auch vereinzelt, der ist dann aber die Strecke der 57 gefahren.

    Naja, Ersatzteilversorgung ist ja mit der Ausschreibung festgelegt, da wird man sich denke ich flexibel zeigen und eventuell auch neue Wege wagen. Die Citaro zum Beispiel hat man auch bis sie älter wurden (denke mal die ersten drei Jahre Garantie) in Bretzenheim zur Instandhaltung gesehen.

    Interessant, wenn man bedenkt wie viele (bzw. wie wenige) Hersteller übrig bleiben wenn man sich anschaut, welche Referenzen der jeweilige Bewerber aufweisen soll. Bleiben für die vier elektrisch betriebenen GKOM eigentlich nur Sileo und VDL. Das lässt eine Aufspaltung der Hersteller vermuten, oder aber man bestellt vielleicht sogar komplett bei VDL. Wäre meiner Meinung nach nicht unbedingt der beste Schritt, wobei man bei der MVG ja vermutlich in Angesicht der Ersatzteilbeschaffung immer bei den Klassikern MAN und EvoBus geblieben ist.
    Denkbar ist aber auch, dass hier die schon öfters getesteten Solarisse das Rennen machen. Definitiv eine spannende Ausschreibung. Auch die Anzahl zu liefernden Fahrzeuge lässt keine grossen Schlüsse zu.


    War ja mal geplant, die Busflotte zu verkleinern, fängt man aber bei den ältesten Bussen an würde bei gleichbleibender Anzahl auch die 2003er und ein Teil der 2004er NG313 dran glauben, bei der Option mit 10 weiteren Gelenkbussen könnte alles bis Beschaffungsjahr 2006 ausgemustert werden. In Anbetracht des Zustands mancher 2003er- und 04er MAN NG 313 vielleicht wirklich eine Option, die man sich offen halten will. Wobei auch genug 2006er Lion's City schon ziemlich runter sind, teilweise hört man es am Klang, dass da etwas nicht stimmen kann, teilweise läuft auch an der Scheibe von Tür 1 schon der Rost..

    Ich vermute, das Problem ist ähnlich wie hier: http://www.augsburger-allgemei…r-gezogen-id40974756.html


    Somit scheint es mit den Türen eines bestimmten Zuliefers zu Problemen kommen.


    In diesem Artikel über die gleiche Problematik ist unter anderem von Fahrzeugen eines weiteren Betriebs in Augsburg die Rede sowie weiteren verschiedenen Fahrzeugen. Insgesamt rund 275, also womöglich auch die Neufahrzeuge der ESWE, die ja nach meiner Kenntnis ebenfalls elektrisch betriebene Türen des hessischen Zulieferers haben.
    http://www.augsburger-allgemei…uen-Busse-id40983841.html

    Ziemlicher Bullshit. Der Ausfall eines kompletten Kurses ist der MVG sicher nicht egal, sondern wird sogar, sofern möglich, durch eigenes Personal und eigene Fahrzeuge ersetzt. Teilweise auch nur Personal, wenn man mal aufmerksam beobachtet hat, wie viel MVG-Personal (erkennbar an der Dienstkleidung) in letzter Zeit die DB-Kurse mit DB-Bussen befahren haben. In dem Fall, der hier angesprochen wird, fällt ein Kurs aus, der den ganzen Samstag verkehrt und somit sicherlich einiges an Fahrgästen transportiert, was für die MVG nichts anderes als Geld bedeutet. Derjenige, dem es egal ist, dürfte die DB REGIO sein, da hier die entsprechenden Strafzahlungen billigend in Kauf genommen werden und man im Zweifel immer noch ziemlich rentabel ist, mit dem niedrigen Preis, für den man fährt.

    Du liegst sicher richtig. Dennoch muss man bedenken, dass der Zeitplan enorm in Verzug geriet, da eben Dinge wie fehlerhafte Oberleitungsmasten behoben werden mussten. Dennoch wurde immer der Fahrplanwechsel (was ich als sinnvoll erachte) als Start genannt und so sind sicher auch die Konzessionen erteilt worden (gleiches gilt mit Sicherheit für die 21 Minuten Fahrzeit).
    Dafür läuft der ganze Betrieb mMn mittlerweile ganz gut, es sind immer mehr Schritte bergauf zu erkennen und ich denke, am Ende aller Tage, wenn jeder mal wieder ein bisschen runter gekommen ist, sind einige Dinge längst vergessen. Außerdem tragen auch die Medien zuhauf dazu bei, dass ein falscher Eindruck entsteht, ja sogar falsche Fakten in die Welt gesetzt werden. (s. Die "MAINZELBAHN-MÄNGELBAHN Seite der Blöd)

    Es ist noch viel zu früh, nach dem ersten Tag zu urteilen. Typisch deutsche Mentalität, man kann nicht mal abwarten und auf gute Arbeit dafür ausgebildeter Leute zählen.
    Die Fahrtzeitprofile bestehen mit Sicherheit bereits seit einiger Zeit vor den Tests, sodass man diese zunächst so beibehalten hat. Wenn jetzt gemerkt wird, dass das nicht klappt, wird dahingehend sicher nachjustiert. So lösen sich dann einige Probleme. An den schon funktionierenden Ampeln merkt man, wie schnell so etwas geschafft ist, wenn die Stadt da jetzt mit Hochdruck dran arbeitet (was sie tun wird, da bin ich ziemlich sicher), wird in einer Woche schon mal das meiste, was die Bahn ins Stocken geraten lässt, behoben sein. Und jetzt mal ehrlich: eine Woche Bahnen mit etwas Verspätung für ein danach um 1/3 gewachsenes Straßenbahnnetz für quasi die Ewigkeit? Absolut verkraftbar. Aber lieber meckern die Leute ja.