Beiträge von Henning H.

    das Start/Stopp ist jedoch etwas "agressiv", beim Wiederanlassen macht sich der 6-Zylinder-Reihenmotor durch die große Masse jedoch unangenehm bemerkbar, vorallem im Stopp&Go Verkehr. Viele der Fahrzeuge haben ein Problem mit der Türsteuerung

    Das wären auch meine beiden Kritikpunkte, die Ausgestaltung der Start/Stopp-Automatik schüttelt den ganzen Bus durch und sorgt leider für ein nicht besonders komfortables Fahrgefühl.


    Außerdem die Türen - es erschließt sich mir bis heute nicht, warum die neuesten ICB-Busse wieder mit Innenschwenktüren angeschafft worden sind. Ich sehe keinen einzigen Vorteil den diese bieten. Meiner Meinung nach sollte traffiQ Schwenkschiebetüren verbindlich vorschreiben für neue Bestellungen.

    Wie begründest du es, dass der Hybridbus auf der 61 keinen Sinn hat?

    Vermutlich aufgrund der größeren Haltestellenabstände mit weniger Stop-and-Go, wodurch die Rekuperationsmöglichkeit des Hybridbusses nicht so gut genutzt werden kann und daher sein Effizienzvorteil gegenüber Dieselbussen geringer ausfällt.

    dass die Einwohner richtig stolz auf "ihre" Straßenbahn sind und sich gefreut haben, dass da Leute von sonstwo anreisen, um Fotos zu machen.

    Was aber eher in Fahrzeugdesign und Integration in den Stadtraum seine Gründe haben dürfte denn in der Farbgebung. Und in beiden Aspekten ist mit der Frankfurter Straßenbahn nunmal leider kein Blumentopf zu holen.

    Der Erfolg der französischen Straßenbahnsysteme (und der Wille der Mehrheit der Bürger einer Stadt, eine Straßenbahn zu bauen) beruht maßgeblich darauf, dass das Design und die Farbgebung der Fahrzeuge auf die jeweilige Stadt abgestimmt sind. Das muss dann nicht unbedingt die "Stadtfarbe" sein, aber irgendwas, dass mit der Stadt oder Region in Bezug steht.

    Stimme ich doch auch komplett zu.


    Aber gerade da zeigt es sich doch - Busse und Bahnen in SVB dürften durch die Bevölkerung sehr viel mehr mit Frankfurt verbunden werden, als ein generisches Design in Rot-Weiß, welches in jeder durchschnittlichen deutschen Stadt zum Einsatz kommen könnte.

    Rot-weiß bitte, das sind nun mal die Stadtfarben Frankfurts.

    Leider auch von fast jeder anderen Stadt in Deutschland, wodurch der Frankfurter Nahverkehr überhaupt kein wiedererkennbares, einprägsames Design mehr hätte. Außerdem haben die Stadtfarben im täglichen Leben doch gar keine Relevanz oder überhaupt Bekanntheit. Wenn du auf der Zeil fragen würdest, was die Stadtfarben Frankfurts sind, würdest du wahrscheinlich zur Hälfte SGE-Schwarz-Weiß und zur Hälfte türkis zu hören bekommen.


    Außerdem - wer sagt denn dass Straßenbahnen immer in den Stadtfarben lackiert sein müssen? Mit Berlin (Gelb) und München (Blau) haben zwei der traditionsreichsten und bekanntesten Farbgebungen im deutschen Nahverkehr nichts mit den Stadtfarben zu tun.

    eute früh nach dem Aufwachen dachte ich an eine X-Bus Verbindung zwischen Ginnheim und Bockenheimer Warte über die Rosa-Luxemburg-Straße und "Botanischer Garten" ^^ . Vorläufer für die U4 quasi. Weiß aber nicht ob sich so ein X-Bus lohnen würde...

    Ich könnte mir da die Relation NWZ <> BoWa gut vorstellen. Da hat man an beiden Enden richtig wichtige Knotenpunkte miteinander verbunden und nochmal eine stärkere Zeitersparnis.

    Ich bin heute mal am Alstom-Werk in Hennigsdorf unterwegs gewesen und habe ein wenig durch den Zaun geschaut - wie es aussieht sind die ersten neuen 430er für die S-Bahn Rhein-Main schon so gut wie fertig. Durch die leicht andere Lackierung der Front, die noch fehlenden RMV-Streifen, die geänderte Schriftart der 1./2.-Klasse-Bezeichnung und die allgemeine neue Optik habe ich mal geschlossen, dass das ein Neufahrzeug ist und kein vorhandenes, welches für Gewährleistungen zurück beim Hersteller ist.


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    Entschuldigt die überschaubare Bildqualität, mit dem Handy durch einen Zaun ist immer so eine Sache...

    Aber im Busbereich, nur auch nicht konsequent wie du sagst. Steht auch in Wikipedia.

    Auch da machen sie es nicht. Ich wohne seit einigen Jahren in Berlin und dürfte bald fast mit jeder Buslinie der Stadt mal gefahren sein, mir wäre kein Beispiel bekannt, in dem es Kurzläufer mit einer anderen Liniennummer gibt. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

    Genau, bei der U2 macht es Berlin nicht.

    Berlin macht das eigentlich bei gar keiner mir bekannten Linie.


    Kurzläufer haben immer die gleiche Liniennummer wie die Stammlinie - ob jetzt S1 Wannsee <> Frohnau (- Oranienburg), U5 Hauptbahnhof <> Kaulsdorf-Nord (- Hönow), Tram M17 S Adlershof <> Hsh. Gehrenseestraße (- Falkenberg) oder Bus M29 U Hermannplatz <> U Wittenbergplatz (- Grunewald Roseneck).


    Lediglich für einen anderen Verlauf wird eine eigene Nummer vergeben (und selbst das nicht immer, siehe z.B. M1 Mitte Am Kupfergraben <> Rosenthal Nord *oder* Nsh. Schillerstraße). Im Prinzip hat Berlin also genau das gleiche System wie Frankfurt, lediglich bei den Buslinien stellenweise etwas ausdifferenzierter, allerdings nicht konsequent.


    Macht auch Sinn finde ich. Bei Städten von über 500.000 EW gibt es sowieso schon genügend Linien. Das dann noch künstlich aufzublähen macht sämtliche Übersichtlichkeit kaputt.

    Bedeutet dies den Austausch der alten Sky-Line-Fahrzeuge durch Neue wie Siemens Mobility die jetzt beginnt zu liefern? Haben die Alten die gleiche (Spur-)Breite wie die Neuen, sodass ein Umbau der Strecke nicht notwendig ist?

    Das ginge nicht so einfach, die alte SkyLine ist eine Adtranz/Bombardier(/Alstom)-Innovia-Plattform und entsprechend inkompatibel mit dem AirVAL von Siemens. Ich denke da werden neue Fahrzeuge von Alstom und gegebenenfalls eine Erneuerung der Zugsicherung mit gemeint sein.

    Oder die 16 bleibt doch erhalten.

    Fände ich in Kombination mit einer kleinen Verlängerung / Bau eines Wegs zur S-Bahn Ginnheim ganz schön, so würde die Verbindung von Zielorten an der S6 zur Ginnheimer Ldstr./Franz-Rücker-Allee hergestellt. Also Relationen wie Bad Vilbel - Markus-Krankenhaus oder Frankfurter Berg - Studierendenwohnheime und Sportcampus Ginnheim.

    Wahnsinn, eine Busspur in (auf?) der Ginnheimer Landstraße.

    Ich finde die kombinierte Tram-/Bushaltestelle Homburger Landstraße/Marbachweg noch interessanter, eine ganz schön großzügige Lösung für die paar Nachtbusse und SEV-Leistungen. Aber von mir aus gerne.

    Im Plan wird für die bestehenden Bahnsteige 3 und 4 auch die Erneuerung der Fahrgastunterstände, sowie BSK-Abdeckstein (Bahnsteigkante?) und Plattenbelag aufgeführt, soll das denn flächendeckend erneuert werden? Wünschenswert wäre es, die aktuelle Bahnsteigausstattung entspricht ja noch relativ unverändert den 80er-Jahren.


    Edit: wer die Beschlussvorlage lesen kann, ist klar im Vorteil, Bodenbeläge werden erneuert, Überdachung leider nur "instandgesetzt"...

    [Kleiner Off-Topic-Rant, weil OWE hier die Fahrgastinfo abgelichtet hat:]


    Wie kann es eigentlich sein, dass es seitens traffiQ, RMV und Politik als akzeptabel hingenommen wird, dass VGF-Informationen über Betriebsänderungen auf den gelben Schildern (aber auch oft auf Flyern und sonstigen Aushängen) nur auf Deutsch stehen? Ist Frankfurt jetzt eine internationale Metropole oder nicht?


    Habe in letzter Zeit mal mehr darauf geachtet und finde es schlicht unfassbar, dass internationale Fahrgäste komplett aufgeschmissen sind. Das kenne ich sonst aus keiner anderen Stadt der Größe.