Beiträge von Henning H.

    Bedeutet dies den Austausch der alten Sky-Line-Fahrzeuge durch Neue wie Siemens Mobility die jetzt beginnt zu liefern? Haben die Alten die gleiche (Spur-)Breite wie die Neuen, sodass ein Umbau der Strecke nicht notwendig ist?

    Das ginge nicht so einfach, die alte SkyLine ist eine Adtranz/Bombardier(/Alstom)-Innovia-Plattform und entsprechend inkompatibel mit dem AirVAL von Siemens. Ich denke da werden neue Fahrzeuge von Alstom und gegebenenfalls eine Erneuerung der Zugsicherung mit gemeint sein.

    Oder die 16 bleibt doch erhalten.

    Fände ich in Kombination mit einer kleinen Verlängerung / Bau eines Wegs zur S-Bahn Ginnheim ganz schön, so würde die Verbindung von Zielorten an der S6 zur Ginnheimer Ldstr./Franz-Rücker-Allee hergestellt. Also Relationen wie Bad Vilbel - Markus-Krankenhaus oder Frankfurter Berg - Studierendenwohnheime und Sportcampus Ginnheim.

    Wahnsinn, eine Busspur in (auf?) der Ginnheimer Landstraße.

    Ich finde die kombinierte Tram-/Bushaltestelle Homburger Landstraße/Marbachweg noch interessanter, eine ganz schön großzügige Lösung für die paar Nachtbusse und SEV-Leistungen. Aber von mir aus gerne.

    Im Plan wird für die bestehenden Bahnsteige 3 und 4 auch die Erneuerung der Fahrgastunterstände, sowie BSK-Abdeckstein (Bahnsteigkante?) und Plattenbelag aufgeführt, soll das denn flächendeckend erneuert werden? Wünschenswert wäre es, die aktuelle Bahnsteigausstattung entspricht ja noch relativ unverändert den 80er-Jahren.


    Edit: wer die Beschlussvorlage lesen kann, ist klar im Vorteil, Bodenbeläge werden erneuert, Überdachung leider nur "instandgesetzt"...

    [Kleiner Off-Topic-Rant, weil OWE hier die Fahrgastinfo abgelichtet hat:]


    Wie kann es eigentlich sein, dass es seitens traffiQ, RMV und Politik als akzeptabel hingenommen wird, dass VGF-Informationen über Betriebsänderungen auf den gelben Schildern (aber auch oft auf Flyern und sonstigen Aushängen) nur auf Deutsch stehen? Ist Frankfurt jetzt eine internationale Metropole oder nicht?


    Habe in letzter Zeit mal mehr darauf geachtet und finde es schlicht unfassbar, dass internationale Fahrgäste komplett aufgeschmissen sind. Das kenne ich sonst aus keiner anderen Stadt der Größe.

    Da wird von höherer Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, aber auch gleichzeitig mehr Komfort und Energiesparen geredet. Kann das Personal das etwa nicht, so lange es möglich ist?

    Niemand unterstellt dem Personal, inkompetent zu sein. Aber es liegt ja in der Natur der Sache, dass ein Mensch mit einem Sollwertgeber niemals punktgenaue Beschleunigungs- und Bremskurven (ggf. sogar angepasst auf den aktuellen Fahrplan, Verspätungen etc.) nachvollziehen kann, welche mit einer automatischen Steuerung möglich sind.

    Für Variante 1 kann ich mich aufgrund der teilweise straßenbündigen Führung die JeLuF ja bereits angesprochen auch nicht so wirklich erwärmen, gerade wo - wie die anderen Varianten ja beweisen - genügend Platz für einen durchgängigen besonderen Bahnkörper ist. Außerdem gibt es dafür ja soweit ich weiß auch keine GVFG-Förderung...


    Schade, finde ansonsten eine Mittellage eigentlich auch charmanter als eine Seitenlage.

    Das gibt es schon seit einiger Zeit, teilweise auch als "weiter mit Bus". Finde ich eigentlich gar keine schlechte Idee, die bisherige Variante, einfach das normale Ziel zu schildern, hat mir nie eingeleuchtet. Schwierig ist es in dem Fall jetzt halt dadurch, dass die 18 von der Rohrbachstraße noch Richtung Bornheim weiterfährt. Hätte jetzt aus dem Stand aber auch keine bessere Idee in Petto.

    Bei der Basler S-Bahn fahren Stadler Flirt-ET mit 55 cm Einstiegshöhe. https://www.sbb-deutschland.de…rinationale-s-bahn-basel/


    Damit scheint dieser Standard technisch möglich auch für S-Bahnen.

    Was das angeht möchte ich aber doch mal betonen, dass das, was mit 55 cm fährt und als "S-Bahn" bezeichnet wird, wenig mit den klassischen S-Bahnsystemen zu tun hat. München, Stuttgart und Frankfurt (+ Berlin und Hamburg) stellen mit ihren Innenstadttunneln und der hohen Fahrgastintensität doch noch etwas andere Ansprüche an die Fahrzeuge, als es Regionalverkehrstriebzüge bieten.


    Mit 76 cm kann man schon eher drüber reden, 424/425 sind jetzt nicht soo ein großer Unterschied, aber die reduzierte Türanzahl und der nicht ebene Fahrzeugboden dürften sich auch da negativ bemerkbar machen.

    Bevor ich es vergesse - hier der Pressebericht über die Bürgerversammlung.


    Ich hatte Schlimmeres erwartet. Natürlich kommen die üblichen "Argumente" gegen eine Tram, aber anscheinend war die Meinung insgesamt deutlich ausgeglichener als ich befürchtet hatte. Zumindest eine Machbarkeitsstudie dürfte darauf hoffentlich folgen. Und bis die erstmal fertig ist, ist in Bad Vilbel hoffentlich ein Magistrat unter grüner Beteiligung an der Regierung...

    Dann nehmen wir also dem RE3 die Grundlage zum halten ... das ist nämlich nur ein 55er ... 55er dürfen an 76ern halten ... aber nicht mehr an 96ern ...


    Es freuen sich alle aus der Umgebung von Ingelheim und Bad Kreuznach, dass sie zum Flughafen überhaupt nicht mehr kommen sondern der zug nach Rüsselsheim gerade aus nach Frankfurt fährt ... spart zwar Fahrzeit ... aber auch viele Fargäste

    Die vlexx-LINT 54 und 81 für den RE3 sind laut Angaben (siehe z.B. hier oder hier) für 76 ausgelegt, also kein Problem.

    Mit dem S6-Ausbau wird sich der Anteil zugunsten der 96cm-Bahnsteige künftig verschieben.


    Ich denke, dass diese Zahlen in der Diskussion durchaus interessant sein können.

    Soweit ich das im Kopf habe, sind unsere Sorgenkinder die westlichen Anschlussstrecken im Mischbetrieb (also S1, S2, S7, S8, S9). S7 können wir mal außen vor lassen, da das mit dem Einsatz der 425er fürs Erste "gelöst" ist. Die spannende Frage bleibt hier, wie man sich den Bahnhof im Flughafen, T3 vorstellt - 76 oder 96.


    Es bleibt also das Problem, dass sich für S1,2,8 und 9 auf absehbare Zeit keine Lösung aufdrängt. Auch wenn ich zumindest auf der Mainbahn und auf der Taunus-Eisenbahn wirklich gerne eigene S-Bahn-Gleise sähe, scheint es bis dato ja keine wirklichen Planungen dafür zu geben...


    Wie sieht es eigentlich mit der S5 bis Friedrichsdorf aus? Sind die schon auf 96 cm? Da da ja kein nennenswerter Mischbetrieb ist (außer RTW später) sollte das eigentlich machbar sein. Die weitere Strecke bis Usingen hat ja schon 96.

    Was schlägst Du also vor? Keine Regionalbahnhalte mehr am Flughafen? Nur noch ein Gleis am Flughafen wahlweise für S-Bahn oder Regionalverkehr nutzbar - mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben?

    Warum so kompliziert? Regionalzüge für 76 cm sind durchaus in der Lage an 96 cm Bahnsteigen zu halten, wie sie es z.B. teilweise in Niederrad oder Rödelheim tun. Ist dann auch nicht barrierefrei, trifft aber viel weniger Menschen als bei der S-Bahn.

    Eigentlich haben sämtliche Bahnsteige, welche im Mischverkehr betrieben werden, nur 76 cm (z.B. auch wichtige Stationen wie Höchst, oder Neubauten wie Zeilsheim). Soweit ich weiß schränken 96 cm Bahnsteige das Lichtraumprofil so ein, dass ansonsten einige Güterzüge nicht durchfahren könnten.


    Eine Station die mir ein besonderer Dorn im Auge ist, ist Flughafen Regionalbahnhof. Deutlich mehr Menschen nutzen dort die S-Bahn statt den Regionalzügen, daher sollte mMn auch für dieses Verkehrsmittel einen stufenfreien Zugang anstreben. Gateway Gardens hat ja auch 96 cm, die Lichtraumbeschränkungen bestehen im Flughafentunnel also sowieso.


    Langfristig wird ein vollständig stufenfreier Zugang also nur bei (nahezu) reinen S-Bahn-Strecken erreichbar sein. Neben den ganzen betrieblichen Vorteilen ein weiterer Grund, deren Ausbau voranzutreiben.