Beiträge von NE-TH 505

    Entweder er wird geschwächt oder mit mehr Kapazität bis Kassel gefahren, wobei letzteres wegen Bahnsteiglängen doch eigentlich nicht möglich ist dachte ich.


    Davon abgesehen einigermaßen absurd, dass man jetzt (auch) als Rückfallebene einen zweiten Zug einsetzt, um den fast unmöglichen Anschluss zum RE9 herzustellen, anstatt diesen endlich (wieder) bis Gießen durchzubinden....

    Zumindest die Kontrollen an den U-Bahn-Stationen habe ich zuletzt grundsätzlich mit Ausweiskontrolle erlebt. Selbst wenn man nur kurzzeitig ausgestiegen war, musste auch beim zweiten Mal der Ausweis vorgezeigt werden. Wer keinen gültigen Perso vorlegen konnte, bekam direkt ein 60-Euro-Ticket in die Hand gedrückt.

    Mir stellt sich hier die Frage, ob ein Nachzeigen von Ticket und Ausweis hier zulässig ist, also nur die 7 EUR Gebühr (es handelt sich ja um ein personalisiertes Ticket). Habe die gleiche Aktion bei DB Regio (RE 55) auch schon erlebt, nur da wurde dem einem Fahrgast aufgegeben "nächstes Mal Ausweis", während beim nächsten Fahrgast direkt EBE ausgestellt wurde. Da gab es auch die automatische Ansage "für die Ticketkontrolle bitte den Ausweis bereithalten".

    Bei der HLB wird da hingegen nur flüchtig kontrolliert, oft nichtmal der QR-Code gescannt.

    Wie bekommt man denn ein 60€-Ticket ohne Perso? Erwartet der Kontrolleur, dass man aus Nettigkeit korrekte Angaben zu seiner Person macht? Den Perso hat man ja schließlich nicht dabei und diesen braucht er ja anscheinend zwingend um einen zu identifizieren. Oder wurde hier direkt die Polizei hinzugezogen um die Personalien festzustellen?

    Deine Argumente wären richtig, wenn man vorhätte jeglichen Vertrieb abseits des Smartphones abzuschaffen. Mein Vorschlag war ja aber diejenigen die Infrastruktur zahlen lässt, die sie nutzen. Oder umgekehrt: Diejenigen die bereit sind sich eine App runterzuladen und sich fünf Minuten damit zu beschäftigen, müssen nicht den vollen starren Preis zahlen.


    Natürlich ist es wünschenswert, wenn das dann deutschlandweit im DB Navigator funktioniert

    Als grundsätzliches Vorbild OK. Um es allgemein nutzbar zu machen, muss es nicht nur per App, sondern auch am Automaten und beim Busfahrer verfügbar sein, dann (oder überhaupt) ohne Preisdeckel. Möglichst mit Spracherkennung, damit auch die Eingabe des Fahrtwunsches einfach ist.

    Meines Erachtens (und da sind andere Länder weiter) ist es aus Kostengründen sinnvoll Anreize zu schaffen, dass jeder sein Ticket auf dem Smartphone kauft. Dadurch kann man sich die übrige sehr teure Vertriebsinfrastruktur langfristig sparen. Um da einen Anreiz zu setzen langsam umzusteigen ist es daher schlau den immer günstigeren Luftlinientarif am Smartphone anzubieten und wer noch nicht umsteigen will, zahlt eben die deutlich teureren starren Preise, weil für denjenigen eben auch die teure Infrastruktur vorgehalten werden muss.

    Die fairste und von der Definition her einfachste Lösung. Von so etwas habe ich vor kurzem gelesen (Grundpreis + km-Preis bis zu einem Höchstbetrag), ich glaube Amsterdam. Nachteil: Das lässt sich nicht auf Zeitkarten inkl. Tageskarte übertragen, und es ist schwer einzuschätzen, ob sich eine Tageskarte rechnet. Ausweg könnte sein, es gibt gar keine Zeitkarten außer dem D-Ticket. Vielleicht noch Touristen-Kombi-Angebote (z.B. für Frankfurt Museumsuferticket inklusive ÖPNV).

    Das gibt es schon jetzt in ganz NRW inklusive Preisdeckel pro Tag und Monat (D-Ticketpreis). Nennt sich eezy und kann über diverse Apps genutzt werden.

    Das heißt statt Transdev (mit ICB Bussen) fährt jetzt Umbrella die M34 (teils noch mit ICB Bussen).


    Das heißt ja eher, dass sie weder genug Personal noch genug Busse haben. Es gibt ja auch immernoch einen Reduktionsfahrplan auf ICB-Linien, sofern der nicht mittlerweile als "Normalzustand" gilt.

    Zum Verständnis:


    Die VGF Leitstelle koordiniert den Busverkehr mit. Wenn im Busberich etwas vor Ort ist oder passiert schickt die VGF Leitstelle aber nicht direkt einen VGF Verkehrsmeister raus, sondern muss erst beim VU nachfragen, ob das okay ist und ob sie das bezahlen? Bei den VU gibt es dann Personen, die rund um die Uhr für solche Fälle erreibar sind? Das klingt für mich nicht plausibel.