Beiträge von DUEWAG-IBK

    Wenn ich in Schwaz spaziere, dann gehe ich gern von der "Roten Bank" (gehört scheinbar schon zum Ortsteil Zintberg) bis zum "Weiderost" (Ortsteil Arzberg). Die Gegenrichtung zur Roten Bank heißt übrigens "Hochbehälter". Und ja, an der Hst. steht wirklich eine rote Bank.


    Und in Innsbruck gibt es die Hst. Höttinger Au. Warum ist das interessant? Nunja. Au ist ein (ehemaliges) Feuchtgebiet und somit ist die Höttinger Au das ehemalige Feuchtgebiet am Fluss Inn vom am Hang gelegenen Hötting. Die Höttinger Au ist einer der Einwohnerstärksten Stadtteile von Innsbruck inzwischen und beherbergt sogar die Technische Universität "Technik" und den Flughafen von Innsbruck (da landen im Winter sogar Flieger aus Frankfurt). Es gibt nun aber genauso die Straße Höttinger Au, die vom ehemaligen Zollhaus (nahe der Ibk namensgebenden Innbrücke) bis zur Eisenbahnunterführung ca. in der Ost-Westlichen Hälfte des Gebietes führt, somit die teilweiße nördlichste Straße (und somit am Hang) des Gebiets Höttinger Au ist. Die Hst. selbst liegt bei der Eisenbahnunterführung und hat nun den Namenszusatz Einkaufszentrum West nach einem recht neuen Einkaufszentrum dort und ist auch eine Zwischenwendestelle der neu gebauten Straßenbahn. Man kann also in einem Gespräch Höttinger Au sagen und komplett verschiedene Dinge meinen.


    Achja. Eine Hst. vor der Höttinger Au ri. Altstadt liegt die Hst. Höttinger Auffahrt und noch eine davor der Fürstenweg. Letzterer reicht bis zum Flughafen einerseits, endet aber auch am anderen Ende, an der Hst., in einer Sackgasse.


    Und im Wald an der Innsbrucker Mittelgebirgsbahn (Linie 6) gibt es die Haltestelle Tummelplatz/Schloß Ambras. Tummelplatz war früher ein Turnierplatz, während Am(b)ras ein keltisches Wort für Schattig ist. Der Ortsteil Amras unter dem Schloß hat also die selbe Namensherkunft.

    Blöde Idee eines Ortsunkundigen, aber ich hab es mir mal auf Google Maps angeschaut:

    Wenn man die Ausstiegshaltestelle zu einem Mittelbahnsteig umbaut und die Wendeschleife durch zwei Stumpfgleise (nur zum Wenden) in der Inheidener Straße ersetzt, dann könnte man sogar vier 30m-Tw unterbringen. Der Kiosk könnte dann an der heutigen Schleifeneinfahrt wieder errichtet werden und es fallen nur ein paar Parkplätze weg.

    Kennt jemand zufällig den Verteilungsschlüssel, ob ein DFI aufgestellt wird oder nicht. Dürfte simpel gesagt ja an den Fahrgastzahlen per Richtung liegen. Oder gibt es noch andere Faktoren?

    Laut Google Maps ist der Weg zum Schloss noch mal zwei Minuten Fahrzeit pro Richtung, also vier Minuten gesamt mehr an Fahrzeit. Und diese vier Minuten (bzw. 5) sind laut Fahrplan gerade Mal die Wendezeit am Kesselhutweg. Würde man also mit Verspätung am Schloss ankommen, wird sie gleich am Retourweg mitgenommen. Man kommt also mit dem aktuellen Fahrplan bei einer Verlängerung nicht aus, wenn man realistisch ist.

    In Österreich fahren die letzten zwei Meterspurbetriebe auch sowohl nach EBO und BOStrab (falls es so heißt) inzwischen:


    In Innsbruck seitdem die Stubaitalbahn in den 70ern von Wechsel- auf Gleichstrom umgestellt wurde und mit Triebwagen ex Hagen zum Hauptbahnhof verlängert worden ist. Die Niederflurwagen sind alle für beides ausgelegt, aber nur die Tw 351-356 (vom Land mitfinanziert) und Tw 325, 326 (nur von der Stadt gezahlt und "Reserve" bei planmäßig fünf Kursen) haben das Zugleitsystem für die Eisenbahnstrecke.


    Und in Gmunden wurde die Gmundner Straßenbahn (BOStrab) erst vor ein paar Jahren mit der Traunseebahn (EBO) verbunden. Vom Seebahnhof bis Engelhof fahren nun sogar alte historische Tw, obwohl eben EBO-Strecke.


    Ok, es gibt noch die EBO-Strecke Atterseebahn mit Meterspur, aber selbst hier war mit Tw 321 bereits ein Innsbrucker Triebwagen Testweiße im Einsatz. Sowie Tw 305, 307 und 320 auf der ausschließlichen Traunseebahn vor der Verlängerung.


    Und die Tw von Traun- & Atterseebahn sind vom selben Typ. Glaub 121-123 und 127-131 am Traunsee und 124-126 am Attersee. Können bei Wartung beliebig ausgetauscht werden, man braucht nur leider einen LKW-Transport dafür.

    Also bei einem Verkehrsunternehmen bei mir zu Hause wurden die Anhängerzüge zur Europameisterschaft 2008 beschafft (Solaris/Hess). Die aktuellen Zugmaschinen sind brandneu, also ca. vom Anfang des Jahres 2020 und die Anhänger sind noch immer dieselben, nur halt mal in einen anderen Farbtopf gefallen.

    Abteile sind tot. Abteile kosten Platz (3-0 statt 2-2) und sind daher unwirtschaftlich. Du schaffst einfach mehr Leute in einen Waggon ohne Abteile. Deine Privatsphäre zählt nicht mehr viel, wenn es dem Wirtschaften der DB nicht gut tut.


    Und ja, ich bin eigentlich auch ein Fan von Abteilen. Da kannte man noch nicht jeden Kindersong oder was der Bekannte der Cousine der Schwägerin des Neffen des Arbeitskollegen in Mallorca gemacht hatte.

    Das ist kein Bus der Wiener Linien (3-Türig), sondern der eines Subunternehmens 2-Türig). In Wien werden die Linien alle fünf Jahre neu ausgeschrieben. Und egal ob das beauftragte Unternehmen bleibt oder wechselt, es müssen immer Neuwagen beschafft werden, weswegen Subunternehmer nie mit Bussen älter als fünf Jahren dort unterwegs sind. Und wenn die Busse nicht in andere Unternehmensbereiche (also in den Westen und Süden von Österreich) umgesetzt werden können, wo sie ältere Busse ersetzen, so werden sie verkauft.


    Und es hat jedes Subunternehmen seine eigenen Sitzbezugsmuster, woran man den vorherigen Besitzer z.B. erkennen kann. Sehr bequem übrigens, weil von den Wiener Linien vorgeschrieben, mit Plastikrückenlehne und Stoffüberzug der harten Sitzfläche.

    Leute, ihr fahrt auf den Sonderfahrten mit den historischen Bahnen mit - gut, leider kein H dabei - und fotografiert, äh chippt den Wechsel der Richtungsschilder aus Blech und dann fragt einer nach den Zielfilmen. OK, eine "historische Baureihe" hat Zielfilme, nur zählt der runde 47 Jahre alte Pt für mich nur bedingt dazu für jemand, der 1972 die neuen Wagen in Bommersheim erspäht hat. Das die "H" bei Lieferung auch Brosebänder hatten, wurde ja erwähnt, aber in den Fünfzigern gab es die schon lange nicht mehr, wie man auch auf den Aufnahmen sieht.

    Nur dass derjenige noch nie bei einer Sonderfahrt in Frankfurt dabei war, geschweige denn in Frankfurt selbst. Das näheste war Mannheim, und dort auch nur der aktuelle Nf-Fuhrpark. Und nachdem Schienenfahrzeuge mit technischen Sachen ausgerüstet werden, die bei der Indienststellung noch jahrzehntelang nicht gab, wie automatische Haltestellenansagen oder elektronische Haltestellenbildschirme. Da war so ein Broseband-Gerät eine Möglichkeit. Und ich habe nicht das ganze Video angeschaut, da ich dann wieder arbeiten musste. Und zu Hause dann nur noch die Abschnitte vom Gerät, die vom Schildwechsel nicht. Für mich sah die Front mit Broseband ausgerüstet aus.

    Kann ich den Screenshot vom Handy hochladen? Oder ist das wegen Rechten eher problematisch?


    Die Abstände der einzelnen Texte auf der Uhr sind unterschiedlich groß. Könnte also wirklich jedes Ziel auf dem Broseband sein und nur die der Linie 8 sind angeschrieben auf der Karte. Und der Uhrzeiger, wohl ein Stellhebel, hängt nach unten.

    Wie wurden denn damals die Zielfilme angesteuert?


    Hab mal das Gerät per Handyscreenshot aufgenommen:

    Für mich sieht die Uhr so aus, als ob alle Ziele der Linie 8 darauf stehen. Aber ich habe leider kein Wort lesen können. Unten links steht jedenfalls eine 8. Kann rechts also diese Uhr die Ansteuerung des Zielfilmes sein und links der Plan, wann welches Ziel gestellt werden muss?

    Wenn wir schon so weit weg von der Realität sind:
    Wie sieht es mit den Stockholmer S-Wagen aus? Die werden doch bald durch neue CAF ersetzt und sollen nach Norrköpping abgegeben werden. Diese könnte man sich doch kurz leihen? So wie früher Stockholm welche aus Frankfurt und Norrköpping.

    Das wäre dann aber komplett falsch. Wenn die BVG nach Lust und Laune bei den einzelnen Herstellern bestellt, werden die Ausschreibungen komplett umgangen.


    Hier geht es um den plötzlichen (sehr diskutabel) Bedarf von neuen U-Bahnfahrzeugen. Für plötzlichen Bedarf sieht das EU-Ausschreibungsrecht eine Ausnahme vor. Wenn du hingegen irgendwo so nach dem Motto "Gib mir zehn Züge und verklag mich dafür nicht" bestellst, dann hat jede Klage gegen dich Bestand. Weil damit umgehst du die Ausschreibung.


    Was aber praktikabel wäre, wäre dass Stadler Siemens mit in die Produktion einbezieht. Also z.B. Bau von 20% der Züge bei Siemens oder der Endausbau bei Siemens etc. Da müssten sich aber BVG, Stadler und Siemens zusammen an einen runden Tisch setzen.