Beiträge von Uli Nobbe

    tagesschau.de (SWR) berichtet mit Stand vom 16.02.2026 um 15:16 Uhr über ein Interview mit dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Schweitzer wie folgt:

    Zitat

    Schweitzer sagte in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin", er habe mit den Kollegen des in Rheinland-Pfalz zu Tode geprügelten Zugbegleiters Serkan Çalar gesprochen. Diese hätten ihm gesagt, es würde ihre Arbeit erleichtern, wenn sie nicht mehr die Pässe der Fahrgäste zusätzlich zum Ticket kontrollieren müssten.

    Und weiter:

    Zitat

    "Wir haben ganz viele Deutschlandtickets, die unterschiedlich aussehen, und ganz oft müssen die Zugbegleiter dann nach dem Personalausweis oder dem Reisepass fragen", so Schweitzer.

    Die Umsetzung koste nicht viel Geld, das könnte man ganz schnell machen, so der Ministerpräsident.

    Ich denke, er trifft damit den Nagel auf den Kopf. Es muss nur noch eine Lösung für die Verteilung der Gelder auf die Fürstentümer ausgebenden Stellen gefunden werden.

    Ich nutze das DeutschlandJobticket über meinen Arbeitgeber, und das lässt sich weiterhin nicht in der RMV App (oder sonst wo auf dem Handy) ablegen, sondern wird nur auf dem eticket/Chipkarte vertrieben

    War in meinem letzten Job auch so, und ein RMV-Kontrolleur war der Ansicht, dass die Karte vom VRR viel besser aussehen würde als die heimische. Geht halt nicht anders.


    Wegen der Grundsätzlichkeit des Themas setze ich auch einen Link im Thread Deutschlandticket [war: Nachfolge für das 9 €-Ticket].

    An dieser Stelle sollte man den Faktor Mensch mit einbeziehen. Nicht die objektiven Fallzahlen sollten hier entscheidungsbildend sein, sondern die Fürsorgepflicht des Staates. Diese Kreuzung mit ihren verschiedenen Haltepunkten (sowie verengten Bahnsteigen) verführt zu Gefahrensituationen, die baulich und statistisch nicht erfasst werden. Der rationale Mensch würde sicher nicht über eine rote Ampel sprinten. Aber wenn selbiger Mensch seine zu erreichende Straßenbahn gerade einfahren sieht, siegt der Instinkt über die Ratio,

    Insofern ist der Unfallschwerpunkt eher als "potentiell" anzusehen.


    Die Argumentationskeule "Willkürstaat" ist vollkommen fehl am Platze. Dann wäre der vorbeugende Brandschutz ja auch staatliche Willkür. Okay, wir können natürlich auch alles abfackeln lassen und die Todesfälle zählen. Dann ist es auch statistisch relevant.

    Wir können auch wieder die Heimrauchmelderpflicht abschaffen, um so die Fehleinsätze zu reduzieren.


    Ja, das ist polemisch, sicher.

    Dennoch: Es gibt in Frankfurt sicher genug Haltestellen an Kreuzungen, wo der Weg von A nach D aufgrund der Schaltungen an Fußgängerampeln bis zu zwei Minuten dauern kann. Das gefährdet Relationen, die im Fahrplan super aussehen, aber an der Realität scheitern. Niemand sieht gerne die Rücklichter seines Anschlusses davonfahren.


    Wer glaubt, dass der Staat erst dann handeln muss, wenn die Fallzahlen eine kritische Höhe überschreiten, möge in die Politik gehen und sich einer Fraktion anschließen, die eine "selbst dran schuld"-Ideologie verfolgt.

    Ich hingegen komme eher von der präventiven Seite.

    Kuhwaldstraße und An der Dammheide

    Ach, die.

    Im Gegensatz zur PdR-Planung "Gleis 2" mit gewissermaßen zwei "Bahnsteigen" (lt. Legende) ist hier die Struktur einfach: Bürgersteig / Haltestellenbereich, Fahrbahn, Tram. LZA für den MIV durch einfahrende Tram gesteuert, mit Zeitablauf.


    Randnotiz: Das ist City West, nicht Kuhwald. ;)

    Das ist ein Bahnsteig nach "Wiener Modell" wie im Kuhwald.

    Diesen Begriff kannte ich noch gar nicht.

    Ich nehme an, du meinst die Haltestelle "Leonardo-da-Vinci-Allee" in der Straße "Am Römerhof" in Richtung Katharinenkreisel?


    Das ist eine gleichermaßen pragmatische wie unglückliche Lösung für alle Beteiligten, zumindest dort. Allerdings führe ich das auf eine ungenügende Markierung zurück, was auch im weiteren Verlauf des Weges entlang "Am Römerhof" fast zwangsläufig zu Missverständnissen zwischen Radfahrern und Fußgängern führen muss.


    Da kann aber die Haltestelle nichts für, da müsste die Stadt Frankfurt mal grundlegend ran.
    Hoffentlich machen sie es am PdR besser.

    Entschuldigung: Ich meinte die Breite ("Tiefe"), die ich mit einem Meter aus dem Plan herausgelesen habe. Steht da so drin.

    Die Farbe für den Bahnsteig - laut Legende - ist unmissverständlich.


    Damit sind 6 Meter verfügbar, aber drei davon müssen mit dem MIV geteilt werden.

    Der Fahrgast soll auf der Straße stehen? Jetzt bin ich endgültig verwirrt.


    EDIT

    Ah, eben! Du meinst die 2+3+1 Meter, und das dunkelgrau (3 Meter) ist ein Fahrradweg? Nix da mit MIV?

    Das ist aber auch schwierig mit der Legende in drölfzigtausend Grau-Varianten... okay, das könnte sein, auch wenn es mich etwas :wacko: macht.

    Vielleicht habe ich es bislang ja übersehen, aber ... der Bahnsteig am PdR für die Linien 16/17 Richtung Messe (Gleis 2) kommt mir doch arg schmal vor.
    1 Meter?

    Ist das heute auch schon so?


    Irgendwie versagt da gerade meine Fantasie. Ich meine, ich kenne enge Bahnsteige (Stresemannallee Ri. Baseler Platz), aber am PdR?

    Püha.


    Lese ich den Plan falsch? Kann mich bitte jemand erleuchten?

    Nachdem ich diese Diskussion mit Blick auf andere Baustellen im In- und Ausland verfolgt habe, fiel mir dieser Artikel des SRF über die Anwendung des Notrechts im Wallis auf:


    https://www.srf.ch/news/schwei…-per-notrecht-beschlossen


    Einiges davon möchte ich gar nicht infrage stellen, aber beim Riedbergtunnel bei Gampel ist sowohl die Bauzeit inklusive Planungs- und Stillstandsphase als auch die Kostensteigerung bemerkenswert.


    Spatenstich war 2004, doch kurz darauf Baustopp bei bereits existierenden Problemen:

    Zitat

    Der Ausbau der A9 im Oberwallis wurde in den 1970er-Jahren beschlossen. Bereits in den 1980er-Jahren haben Kritiker gewarnt und ihre Bedenken geäussert: Ist der Riedbergtunnel in diesem Umfeld tatsächlich sinnvoll und realisierbar? Ja, fanden die Behörden. Und um alle Zweifel aus der Welt zu schaffen, liessen sie in den Jahren 1988 bis 89 auf dem Trassee der geplanten Südröhre einen 100 Meter langen Sondierstollen vortreiben.

    Weil der Vortrieb ohne Probleme verlief, wurde der Tunnelbau definitiv umgesetzt.

    Quelle: https://www.blick.ch/schweiz/r…r-schweiz-id17051881.html vom 16.12.2021, 07:33 Uhr, abgerufen am 07.09.2025, teilweise Paywall.


    Bei einer Länge von ca. 500 Metern (lt. Blick) und bekannten Problemen jetzt Notrecht anzuwenden, wird im SRF-Artikel kritisch hinterfragt.

    Ich finde das deshalb spannend, weil wir gerne neidisch auf die Schweiz blicken, aber auch die haben gewisse Probleme und Laufzeiten.


    Jede Baustelle, jedes Bauvorhaben hat seine individuellen Tücken, die eine Vergleichbarkeit erschweren. Und wenn uns der Schutz des Grundwassers hierzulande wichtiger ist als anderswo, dann sollten wir das nicht als Ärgernis, sondern als Errungenschaft sehen, denn Wasser wird in Zukunft eine Ressource sein, die nicht überall selbstverständlich sein wird. Gleiches gilt für saubere Luft, Feinstaubbelastung, Mikroplastik...

    Das gutverdienende Klientel des "Europaviertels" vermisst die Stadtbahn sicher nicht wirklich...

    Jenseits der Polemik, die ich hier herauszulesen glaube: Warum ist die Buslinie 46 dann als Metrobuslinie angelegt worden? Als Feigenblatt und Pseudo-U5-Vorläufer?
    Wohl kaum.


    Wenn die Nachfrage ob der gutverdienenden Klientel tatsächlich so gering wäre. hätte man die M46 auch zur normalen Stadtbuslinie "degradieren" können und die freigewordenen Kapazitäten anderswo einsetzen können. Oder gibt es Anzeichen dafür, dass die Metrobuslinie 46 politisch gewollt war?


    Ich sehe durchaus den Bedarf und die Nachfrage für die U5-Verlängerung.


    Im übrigen, so zumindest meine Erfahrung als langjähriger Frankfurter, steigt mit dem Angebot auch die Nachfrage. Das war bislang bei fast jeder Innovation im ÖPNV so.

    Die FAZ+ (Paywall) titelt am 14.07.2025:

    Zitat

    Die Bahn lässt Gäste mit Deutschlandticket stehen

    Was ich noch lesen konnte:

    Zitat

    Ein ICE wird evakuiert, danach sind die letzten Regio-Anschlüsse des Tages weg. Bei der Vergabe von Taxi-Gutscheinen sortieren die Zugbegleiter streng aus.

    Andere Nachrichtenportale scheinen das noch nicht im Fokus zu haben, auch der Zeitpunkt des Vorgangs ist mir nicht bekannt. Kurz vor der Paywall wird der Ort Plochingen genannt, vielleicht in Zusammenhang mit der Evakuierung des ICE.


    Kann da jemand näheres zu beitragen?

    Vorhin: P-Wagen 148, Linie 17, Kurs unbekannt:

    Im Mittelteil war ein Einbau über mindestens drei Einzelsitze, konnte aber nicht erkennen, wofür der da sein sollte. Foto steht leider nicht zur Verfügung.


    So hoch wie die Sitzlehne, aus Holz, obendrauf starke Griffe, an den Seiten Lüftungsschlitze.


    Kann jemand was dazu beitragen?

    Wäre es denn von der Sicherungstechnik her einfach möglich, den den Bahnbetrieb über den beschädigten Bahnübergang abzuwickeln?

    Gute Frage. Götzenhain ist ein Begegnungsbahnhof.

    Der betroffene BÜ müsste der unmittelbar nach der Eingleisigkeit in Richtung Buchschlag / Neu-Isenburg / Frankfurt sein.


    Daher stellt sich die Frage, ob er unabhängig gesichert ist oder ob das Ausfahrtsignal Götzenhain Richtung Buchschlag daran gekoppelt ist. In diesem Fall wird das mit der Sicherungstechnik etwas komplexer. Und mit zwei Sicherungsposten wäre es ob der auf dieser Strecke auftretenden Verspätungen auch nicht getan sein, denn mit der Meldung "der vor uns liegende Streckenabschnitt ist frei gemeldet" dürfte es daher nicht ganz so einfach bestellt sein.


    Kann man diese Information vor Ort durch Sicherungspersonal abgreifen, unabhängig von der BÜ-Information?

    Die Reparaturarbeiten am Bahnübergang haben den Betrieb der Dreieichbahn zwischen Frankfurt und Ober Roden lahmgelegt. Nur zwischen Dieburg und Ober Roden verkehrt die RB 61, zwischen Dreieich-Buchschlag und Ober Roden ist SEV angesagt.


    Auf der RMV-Seite wird "Dauer unbekannt" für die Störung angezeigt.

    Heute hat's die Dreieichbahn ja mal so richtig gebeutelt.
    Und es ist erst Montag!


    Ich wollte um 09:15 Uhr ab Frankfurt Hauptbahnof nach Rödermark-Urberach fahren. In der Tram zum Hbf weckt mich der DB Navigator, dass die Verbindung ausfällt. Keine weitere Begründung.


    Okay, umdisponiert: Ab auf den Tiefbahnsteig, S1 nach Ober Roden (die ist verspätet), dann entweder in den Bus OF-95 oder die RB 61 in die Gegenrichtung.
    Die S1 fährt derart viel Verspätung ein, dass ich die Idee aufgegeben habe und kurzentschlossen in die S6 nach Darmstadt springe, um in Neu-Isenburg den Kurzpendel-61er nach Ober Roden zu nehmen. Der soll fahren, immerhin.


    Bestätige, das klappt.

    Aber die Durchsage des Tf lässt schlimmes erahnen: Es würde nur ein Motor funktionieren (aha?), daher müsse man langsamer fahren und mit Verspätungen rechnen. Im übrigen tut's die Klima nur in einem Zugteil (ich saß wohl im richtigen).


    Ich muss dem Tf hoch anrechnen, so gut gefahren zu sein, dass die jeweiligen Verspätungen nur minimal bei der Ankunft waren. Respekt!

    Andererseits gab es keine Begegnungsverspätungen, denn der Gegenzug ist auch ausgefallen (Info vom DB Navigator aus der alternativen Verbindung).


    Ich fasse zusammen: Zwei Ausfälle und ein Kurzpendel auf Schleichfahrt.

    Frage: Kann man einen funktionierenden Kurzpendel kurzfristig zur langen Verbindung zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Dieburg umdisponieren?
    "Drop the kurze Verbindung zugunsten der vollen Verbindung"?


    Am Nachmittag dann eine Fremdeinwirkung, bei der offenbar kein Zug zu Schaden gekommen ist: In Götzenhain hat der Fahrer einer G-Klasse den BÜ umgenietet. In der hessenschau war nichts zu lesen, aber die Offenbach Post hatte was:
    https://www.op-online.de/regio…etroffen-zr-93810249.html


    Womit wir wieder beim Titel des Threads wären...


    Rückfahrt um 18;30 Uhr geplant. Wurde kurzfristig auf +16 disponiert; die Kurzpendel werden komplett aus dem Plan genommen. Da bin ich dann spontan nach Ober Roden gehüpft. Auch wenn's länger gedauert hat: Das Risikospiel "RB 61" wollte ich an dem Tag nicht mehr eingehen.


    Wenn einige Informationen von mir einer Ergänzung oder besseren Einordnung bedürfen: Bitte, gern.

    Für heute (Montag) bin ich kuriert.


    Bei der Offenbacher Tunnelsperrung entfällt die S1 als Ausweichroute, dann muss die RB 61 besser funktionieren.

    Hilfe!

    "Deutschlandticket - auch etwas für Kurzentschlossene?"


    Eine Reportage auf tagesschau.de mit Stand vom 27.06.2025 um 17:08 Uhr.


    Das erinnert mich an eine Begegnung vor einigen Wochen, als mich eine Gruppe von Touristen aus dem Ausland am Bahnhof von Dreieich-Buchschlag fragte, ob man am RMV-Automaten das D-Ticket für einen Trip nach [weiter weg] kaufen könne.

    Sonst bin ich als auskunftsfreudiger Helfer unserer Gäste stets hilfsbereit; hier allerdings war ich überfordert. Da sie sowieso Richtung Frankfurt wollten, habe ich ihnen das dortige Reisezentrum empfohlen.


    Rückblickend fand ich das etwas beschämend für mich: Entweder ob meines Unwissens (was mir nicht hätte passieren dürfen) oder als Fremdscham für die Komplexität des Kaufs Abos, wenn das Ticket doch schon einen Ruf über die Landesgrenzen hinaus hat.
    Je nach dem.

    Je tiefer ich grabe: Ich erinnere mich lebhaft, wie meine Großmutter mit mir in den 961er gestiegen ist, um mich am Hauptbahnhof allein (!) in den Zug nach NRW zur Verwandtschaft zu setzen.

    Und ich weiß ganz genau, dass das ein Bus mit Falttüren in der Mitte war. Recherchen haben ergeben, dass das ein Mercedes 0 302 gewesen sein muss. Rot lackiert.
    Bahnbus? Ich meine, ja. Interessant...

    Alternativ - wie von Uli Nobbe geschrieben - kam man mit dem Isenburger Stadtbus (der "1") zur Straßenbahn und dann zum Südbahnhof.

    Da gab es eine Zwischenzeit vor dem Südbahnhof: Ich schrieb ja von der Schweizer Straße und dem Theaterplatz, vor seiner Umbenennung (und der peinlichen Enthüllung der U-Bahn-Station "Willi-Brandt-Platz" (statt Willy) durch Petra Roth, was die Frankfurter Rundschau köstlich ausweidete).
    Es fuhr die Linie 22 nach Praunheim Heerstraße; die Linienführung müsste über die Alte Oper gewesen sein. Beim Goetheplatz bin ich mir nicht ganz so sicher und ich müsste nachforschen. Aber der McDonald's, der war für uns Iseborscher Heranwachsende ein Ziel. Mit diesen dämlichen Styroporkartons damals.


    Noch ganz kurz ein wenig Nostalgie: In einem anderem Forum fand ich eine Bemerkung, an die ich mich gar nicht mehr erinnern kann:

    Zitat

    Oder die alten DÜWAG-Straßenbahnen zwischen Neu-Isenburg und Louisa, Fahrdrahtspannung immer zu hoch und Bandlaufwerk immer zu schnell. Mit Micky-Maus zur Oberschweinstiege und zurück.

    Quelle: https://www.radioforen.de/thre…blueten.19243/post-319948


    War dem so? Mehr Power auf dem Draht für den Anstieg im Stadtwald? Zu schnelles Bandlaufwerk?
    Ja, ich habe zugeschaut, dass die Kassette immer umgedreht werden musste. Aber zu schnell dank höherer Spannung?


    So, jetzt mal zu der Vorlage aus dem Ursprungsposting und der Begründung.

    Ablehnung, Zusatznutzen und Schwierigkeiten Wende bzw. Parkposition: Da bin ich ja noch d'accord.

    Aber folgender Satz aus der Vorlage:


    "Außerdem verkehrt zwischen der Frankfurter Innenstadt und Neu-Isenburg Bahnhof die S6 überwiegend im 15-Minuten-Takt."


    ... lässt mir die Haare zu Berge stehen.

    Frankfurter Magistratsmitglieder sollten halt nicht über Neu-Isenburger Verhältnisse schwadronieren.


    Zwar ist der Satz rein faktisch korrekt, aber er berücksichtigt weder die Lage des Bahnhofs Neu-Isenburg noch die ÖPNV-Relationen aus der Stadtmitte oder umliegender Siedlungen dorthin. Eine Verstärkung bzw. Erweiterung der Haltestelle "Neu-Isenburg Stadtgrenze" mit der Begründung "Ei, da ist doch noch der Bahnhof" abzulehnen, ist... ich empfehle, das selber mal zu testen.


    Springt mal in N-I Bf aus dem Zug und versucht von da aus zur Stadtgrenze zu kommen, um alternativ in die 17 zu steigen.

    Viel Erfolg!

    Klar, es ist ein Isenburger Problem. Aber dann sollten sich auch die Frankfurter da raushalten.


    Die Gravenbrucher Idee finde ich auf jeden Fall sympathisch und überdenkenswert.

    Oder aber ich bin ein alter Romantiker, der über diese Umstellung auf den Südbahnhof als zentralen Umsteigeplatz, auch wenn das schon ewig her ist, immer noch nicht so richtig hinweggekommen ist.

    Ah, so verteilen sich die Generationen hier.


    Ich habe Teile meiner Kindheit und vor allem die Jugend in Gravenbruch verbracht und glaube, mich an den 961er zum Hauptbahnhof zu erinnern. Ein Ziel Eschenheimer Tor? Da müsste ich passen.


    Kann es aber sein, dass eine 9xxer-Linie als eine Art Expressbus nur am Autokino gehalten hat und die Gravenbrucher Schleife ausgelassen hat?


    Themenbezug: Klingt nicht unspannend. Ich weiß zwar nicht, wie sich Gravenbruch inzwischen entwickelt hat (planerisch ursprünglich wohl mal als "Schlafstadt" konzipiert, wenn ich die spätern '60er / frühen 70er Jahre im Kopf habe), aber wie pendelt man denn heute so von Gravenbruch aus nach Frankfurt?


    Zu meiner Oberstufenzeit sind wir mit der Linie 1 der Stadtwerke Neu-Isenburg zur Straßenbahn gefahren und dann weiter mit P-Wagen durch die Schweizer Straße zum Theaterplatz gefahren. Seit der Umstellung "Alles auf Südbahnhof" hat dann meine ÖPNV-Nutzung nachgelassen, zumal dann ja auch der Führerschein die Brieftasche bereichert hat.