Beiträge von Uli Nobbe

    Nach außen kommuniziert die ESWE (zumindest auf Facebook), dass die Zeiten im Fahrplan nur Richtzeiten seien, die als +/- 2 Minuten interpretiert werden sollten.


    Na die haben ja Humor. Kommunizieren die das auch dem Reisenden von außerhalb? Hängt das so auch an den Haltstellenfahrplänen aus?
    Muss ich mich jetzt extra dafür bei facebook anmelden?


    Szenario: Ich als Nicht-Wiesbadener komme mit einer geringfügig verspäteten S-Bahn am Hauptbahnhof in Wiesbaden an und muss mit dem Bus weiter. Laut RMV-App habe ich den perfekten Anschluss und genug Umsteigezeit, die auch das leicht verspätete Eintreffen der S-Bahn toleriert. Und bis ich dann endlich am richtigen Bussteig bin - in Wiesbaden für Fremde nicht ganz so einfach -, sehe ich nur noch die Rücklichter des Busses, der durchaus zwei Minuten früher wegfahren durfte.
    Na recht schönen Dank auch!


    Undenkbar? Nein.
    Tatsächlich hatte ich vor nicht allzulanger Zeit eine Fortbildung in Wiesbaden - am Wochenende. Wenn man da keine Ortskenntnis hat und zweimal umsteigen muss (S-Bahn > Bus > Bus), ist man schon auf pünktlich fahrende Busse angewiesen. Ich muss mich darauf verlassen können.


    Ach ja, auch in Frankfurt musste ich mich - mehrfach! - über den zu früh Richtung Bockenheimer Warte fahrenden 50er Bus beschweren. Es wurde dann wohl besser , aber eine Zeitlang waren die Fahrer der die Linie betreibenden BVH da echt schludrig.
    Man hatte das Gefühl, ab Rebstockbad steigt eh keiner mehr ein, also mit Vollgas über Messe und Westend zur Pause. Der Fahrstil war entsprechend.

    Zufalls-Stichprobe am Sonntag Mittag, 04.03.2018, in der B-Ebene des Frankfurter Hauptbahnhofs:


    * Abgang zur U4/U5, nahe der Haupttreppe zur Bahnhofshalle: 3 Stück, alle in Betrieb. Bei 2 Automaten war die Annahme von Scheinen defekt (rot blinkend).
    * Abgang zur S-Bahn, gegenüber der Apotheke: 4 Automaten, davon 2 außer Betrieb. Von den verbliebenen 2 konnte nur einer Scheine annehmen, der andere blinkte am Einzugsschacht rot.
    * Im gleichen Bereich ist zumindest ein Sockel für einen weiteren Automaten erkennbar - aber das nutzt dem Reisenden nun auch nichts.


    Zusammenfassung, zumindest für den am stärksten durchlaufenden Bereich der B-Ebene:
    7 Automaten, 5 in Betrieb, davon nur 2 mit Annahme von Scheinen.
    :S


    Waren im Bereich der Treppen zu Gleis 101 - 104 vor der Umstellung nicht deutlich mehr Automaten der alten Bauart zu finden? Kann mich gar nicht erinnern, dass das nur 4 gewesen sein sollen.

    Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber hast Du schon mal so einen Bus gefahren?


    Du trittst mir damit überhaupt nicht zu nahe. Hätte ich einen entsprechenden Führerschein, zumal noch mit einer Personenbeförderungsberechtigung, wäre ich ein gefragter Mann. Davor habe ich auch hohen Respekt.
    Allein: Mit diesem Job geht auch ein hohes Maß an Verantwortung einher. Wie man da auf die Idee kommen kann, einfach mal so fröhlich an einem RTH in "Griffweite" vorbeizufahren, hat meines Erachtens nicht ganz so viel mit Professionalität zu tun. Das ist nämlich ein Gefahrenbereich.


    Wenn ein Busfahrer z.B. haarscharf an den Stützen einer Drehleiter beim Feuerwehreinsatz vorbeifährt, mag das fahrerisch vielleicht respektabel sein, aber im Gesamtumfeld eher kurzfristig gedacht (Gefahrenbereich, mögliche Behinderung von Rettungsarbeiten). Zum Glück wird - zumindest in Frankfurt - hier relativ schnell dicht gemacht.


    Gut, lass' mich dem Fahrer eine Hintertür bauen: Irgendjemand hat die Straße freigegeben und ihn da durchgewinkt. Das wäre dann aber von allen Beteiligten selten dämlich.
    Insofern geht auch ein Vorwurf an die Polizei: Wie konnte der Bus so nah an den RTH ran? Es ist ohnehin schon respektabel, im Stadtgebiet zu landen (an dieser Stelle auch danke an die Kollegen von unserem RTH Christoph 2) ohne andere zu gefährden, aber so ein RTH-Umfeld = Einsatzstelle ist nun mal kein Tummelplatz.


    Damit zu Condor:


    Trotzdem, oder gerade deswegen, darf die Frage erlaubt sein, wieso der Bus überhaupt in die Nähe kam.


    Richtig: Selbst wenn die Straße nicht gesperrt war, darf ich dann nicht von einem Berufskraftfahrer so viel Vorausschau erwarten, dass es eine ziemlich bescheidene Idee sein könnte, nah an einem RTH vorbeizufahren? Ich mein, der steht ja nicht zum Spaß da. Und der Busfahrer ist nun auch nicht gerade ein Hobbyist.

    Der Tagesspiegel kommt mit Details nach:


    Zitat

    Der gelbe Rettungshubschrauber war am Vormittag am Bahnhof Südkreuz in Berlin-Schöneberg an der General-Pape-Straße gelandet. Als ein Bus vorbeifahren wollte, hat der Fahrer offenbar die Situation falsch eingeschätzt und mehrere Rotorblätter berührt, wie es in ersten vorsichtigen Einschätzungen aus dem Polizeipräsidium hieß. Folge: der Hubschrauber darf vorerst nicht mehr abheben.

    Einer Twitter-Meldung der der Berliner Polizei zufolge (02.03.2018, 09:50 Uhr) hat ein Bus der BVG am Berliner Südkreuz den Rettungshubschrauber Christoph 31 angefahren:


    https://twitter.com/polizeiberlin/status/969495069286895616


    Im Verlauf des Fadens bestätigt die @BVG_Bus den Vorfall.
    Es soll - zumindest bei diesem Unfall - keine Verletzten gegeben haben.


    Da die BVG im Netz eine gewisse Popularität geniesst, haben sich innerhalb kurzer Zeit schon die ersten Kommentatoren versammelt. Zugegeben, es ist allein von der Überschrift her schon etwas skurril.
    Als Busfahrer an einen RTH so weit heranzukommen, um ihn dann auch noch anzufahren - wer beherrscht denn da sein Arbeitsgerät nicht?
    Wer auch immer dafür verantwortlich zeichnet, und selbst wenn's nur ein Lackkratzer ist: Bus gegen RTH? Ernsthaft? Leute!

    Das ist ein albernes Strohfeuer mit dem Versuch, der EU eine Beruhigungspille zu verabreichen. Zumal ich dieser (geschäftsführenden!) Bundesregierung nicht glaube, eine jahrzentelange IV-freundliche Politik so hoppladihopp über den Haufen zu werfen.
    Andererseits: Ausgerechnet in der Atompolitik schaffte es die CDU im Handstreich, den Grünen einer ihrer Hauptforderungen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Der Haken dabei: Die Kosten für Zwischen- und Endlager tragen nicht die Verursacher, sondern die breite Allgemeinheit... :rolleyes:


    Okay, konkret: Ja, man kann es natürlich von oben herab verordnen. Aber wer zwischen den Zeilen liest man: Testphase in ausgewählten Städten. Bestimmt folgt danach eine Auswertungsphase und dann berät man ... blablubb. Vielleicht möchte man auch einfach nur mal die Reaktionen austesten. Wie man auf die Wahl der Teststädte kam, ist bislang ebenfalls unklar.


    Mein Vorschlag wäre der umgekehrte Föderalismus: Die Städte und Regionen entwerfen ein Konzept und setzen es um. Über den Städtetag (Kommunen) bzw. Bundesrat (Länder) werden Mittel vom Bund beantragt und gezielt eingesetzt. Mit der Gießkanne kommen wir da nicht weiter. Die Kompetenz liegt in der Lokalpolitik (mehr oder weniger, aber immer noch besser als beim Bund).


    Wäre wie bei der Abwrackprämie: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Mutige vor!

    Alpina ist verpflichtet, das der VGF zu melden (...)


    Interessant, das wusste ich noch gar nicht. Hat das damit zu tun, dass die VGF eine Leitstelle betreibt? Gilt das auch für die von der Bahn betriebenen Busse (ob jetzt Gießen oder Mainz) oder fühlen die sich wiederum gegenüber der traffiQ verpflichtet?


    Laufen die aktuellen Informationen für den Frankfurter Nahverkehr nach wie vor über die VGF oder wie sind die jeweiligen Informationswege?

    Hm. :S
    Offenbar hatte die Störung nicht die Eskalationsstufe, um vom RMV weiter publiziert zu werden. Der Twitterkanal des RMV (Info, nicht Dialog!) hat jedenfalls nichts dazu vermeldet.


    Könnte natürlich auch daran liegen, wie die jeweiligen Verkehrsunternehmen mit ihrem Auftraggeber Rücksprache halten.
    Ich habe sowieso den Eindruck, dass manche Unternehmen nicht besonders kommunikativ sind und es dem RMV auch ziemlich wumpe ist. Ich bin ja schon froh, dass die VGF einen eigenen Twitterkanal betreibt.

    Später will ich dem Ortsbeirat ein Linienkonzept für diesen Korridor "Ginnheim - Bockenheim - Griesheim" vorschlagen und bion deshalb für Eure Anregungen und Anmerkungen wie die von Charly sehr dankbar.


    Das finde ich bemerkenswert positiv. Hast Du einen Draht in den Obr oder bist Du da Mitglied? Du machst mich gerade neugierig.
    Diesbezüglich ist auch meine Frage noch unbeantwortet, wie sich in der Vorlage der Ringschluss der 17 am Hauptbahnhof / Pforzheimer Straße realistisch gestalten soll.


    Die Situation dort ist seit dem Umbau / Neubau absolut besch.., insbesondere die Umleitungen der Busse. Vor allem in den Zeiten ohne physikalische Sperrung der Straße ist die Fahrtstrecke der Busse individuell vom jrweiligen Fahrer abhängig. Ein Kurs nimmt die Umleitung, der nächste Kurs fährt die Regelroute. Absolut unvermittelbar ist, dass die 34 die Umleitung fahren soll, die 50 jedoch nicht. Alles schon selbst erleben dürfen.


    Du schreibst mir aus dem Herzen. Das Chaos ist wirklich nur bedingt erträglich und noch schwerer vermittelbar. Passiert das denn auch innerhalb eines Unternehmens oder hat das vielmehr mit den verschiedenen Betreibern der Linien 34 und 50 zu tun?


    Na gut: Ich habe des öfteren mal verpeilte Fahrer von der Bahn erlebt (Linie 50), die die Ehrenrunde nicht gefahren sind, wohl aus Unwissenheit oder fehlender Kommunikation bei der Ablösung.
    Der schlimmste Fall war aber mal, dass ein patziger Fahrer eine Familie (!!!) an der LdVA hat aussteigen lassen und gemeint hat, sie könnten ja zum Rebstockbad laufen, es sei nicht weit.
    So was habe ich in der 34 noch nie erlebt - die fahren lieber zu früh und zu lang die Schleife - und nehmen dadurch auch alle möglichen Haltepunkte mit.


    Aber Du hast recht: Da besteht Handlungsbedarf.


    Also hieße die Route für die (Arbeitstitel) "39A" : Westbahnhof - Katharinenkreisel - Leonardo-da-Vinci-Allee (Übergang zur Strab 17 und zu den Buslinien "34A" Ri. Rödelheim und 50 Ri. Höchst) - (...)


    Sehr sexy. Mit der Westbahnhof-Nummer hast Du bei mir (und sicher auch vielen anderen, die hier nicht mitschreiben) einen echten Stein im Brett.
    Das mit den ohnehin schon knappen Wartepositionen für Busse am Westbahnhof wird damit zwar nicht einfacher, aber auch noch irgendwie lösbar.


    (...) - Zeppelinpark (Pizzeria da Salvo ) - (...)


    :thumbsup:8)


    Und ich meinte genau dieses 60 m lange Stück der nördlichen Hamburger Allee zwischen der Kreuzung mit Nauheimer Straße / Robert-Mayer-Straße und dem Abzweig der nördlichen Emser Straße.


    Hm. Ich fürchte, Du meinst mehr als nur die 60 Meter. Denn die Einbahnstraße kommt ja von der Einmündung der Adalbertstraße her und nicht nur die markierten 60 Meter.
    Oder gibt es hier jetzt meinerseits ein Missverständnis?

    Hallo Ost-West-Express,


    unsere Antworten hatten sich um wenige Minuten überschnitten, da kam etwas Konfusion rein. Ich hatte nach Charlys Einwurf ziemlich lange an meinem Beitrag rumgefeilt - Verkehrsplanung ist halt nicht so einfach was für zwischen Tür und Angel.


    Im übrigen, denke ich, sind wir gar nicht so weit voneinander entfernt. Prinzipiell bin ich auch für neue Ideen und Wege zu haben, wenn das nicht neue Nachteile oder Umwege bzw. Entfall bewährter Anbindungen zur Folge hat. Ich habe ja schon mal der vor der Einführung der Tram 17 bestehende Busverbindung zum Westbahnhof nachgetrauert (wobei der Westbahnhof, ob seiner Chancen, mangels Barrierefreiheit, ein stetes Ärgernis ist - aber das ist ein anderes Kapitel).


    Die unsägliche Kreuzung am Rebstockbad gehört auch schon deshalb umgebaut, weil sie für Fußgänger und Radfahrer unsäglich ist.


    Meinst Du die Zu-/Abfahrt zum / vom Messeparkhaus? Das wirste knicken können, da traut sich vermutlich (leider) keiner ran.
    Aber wenn das passieren würde, könnte man gleich den Unsinn mit "Rebstockbad" und "Zum Rebstockbad" beseitigen. Das versteht doch kein Mensch.


    Alternative wäre der direkte Weg über dem Römerhof, da könnte es für den Kuhwald noch eine Haltestelle an der Buzzistraße geben


    Au ja! :thumbsup: "Nächste Haltestelle: Pizzeria" :thumbup: (kann ich wirklich empfehlen). Okay okay okay! :whistling:


    Tja, die Vorlage des Obr 2: Liest sich im ersten Moment gar nicht mal so doof.
    Aber da zeigt sich auch, warum ich nie Lokalpolitiker werden kann: Ich würde dumme Fragen stellen und auf schlaue Fragen keine Antworten wissen.
    Hä? ?(
    Die 17 als Ringstraßenbahn - okay... und wo schließt sich der Ring? Die Pforzheimer Straße (die dieser Tage schon mal Thema als Haltestellen-Nadelöhr hier im Forum war) ist doch "nur" eine Wendeschleife, und der eigentliche Abzweig erfolgt am Platz der Republik. Stelle ich mir am Hauptbahnhof bzw. Südseite recht amüsant vor (bitte achten Sie auf den Fahrtzielanzeiger).
    Erinnert mich glatt an den 46er Bus am Hauptbahnhof, der in beide Richtungen vom gleichen Bussteig abfährt, Ach, herrlich!


    Vielleicht bauen wir ja auch noch ein paar Gleise durch den Hafentunnel... :D

    Hach, in die gleiche Kerbe wollte ich auch schon schlagen, bzw. ins gleiche Horn stoßen. Nur dass mein Ansatz nicht ganz so präzise bis auf die letzten 100 Meter ist.


    Es ist absolut begrüßenswert, den ÖPNV voran bringen zu wollen und die weitere Stadtentwicklung gleich mit neuen Verkehrsplanungen zu verknüpfen. Nur möge dabei doch bitte der Bestand bisheriger Wohngebiete nicht ausgedünnt oder abgewertet werden.
    Genau da muss ich als Kuhwälder die Stimme erheben (Standard-Haltestelle: Leonardo-da-Vinci-Allee). Und vielleicht betrifft es ja auch ein paar Rebstock'ler und City-West-Bewohner.


    Zunächst wollte ich ja gegen die neue Version der Linie 50 protesteieren, aber dann kam die Idee mit der 39 daher. Licht und Schatten.
    Ich finde, wir brauchen eine zusätzliche Anbindung zur Festhalle/Messe neben der Tram 17. Meines Erachtens ist die heute schon überlastet, auch ohne Messe und Hotels. Ob die zusätzliche Einführung des 7,5-Minuten-Taktes auch nachmittags eine echte Entlastung ist, weiß ich noch nicht. Ich habe unregelmäßige Arbeitszeiten, aber die Linie ist stark frequentiert - egal, wann. Es gibt nur ein "nicht ganz so stark" oder "voll" - sieht man mal von den Nächten oder den ersten Fahrten zu Betriebsbeginn ab.


    Nimmt man jetzt den 50er weg (für den es an der LdVA viele spontane Wechsler von der Tram zum Bus gibt, wenn er um die Ecke kommt), erhöhst Du den Anteil der Fahrgäste Richtung Umstieg zur U4. Das wird kuschlig.


    Attraktiv fände ich die (Wieder-)Anbindung des Westbahnhofs an Kuhwald und Rebstock, aber da wurde ja schon die Linienführung angesprochen (danke, so gut hätte ich gar nicht argumentieren können).
    Gut, bei Stau steckt der 50er Richtung Bockenheimer Warte auf der Theodor-Heuss-Allee hinter der Emser Brücke fest - das ist ein va-banque-Spiel. Aber so die richtig zündende Idee habe ich dafür auch nicht (ab Hst Emser Brücke über Varrentrappstraße hoch auf die Emser Brücke, dann über die Europa-Allee / Brüsseler Straße zum Platz der Einheit?).


    Aber so ganz sollte man den Rebstock & Kuhwald nicht vom ÖPNV abschneiden (die 17 als Lebensader allein reicht nicht!). Wenn dann der 34er nur noch in der A-Variante die LDVA bedient, wird's unschön. Ich merke das schon beim Nachtbus n1, wenn der am Wochenende zwar dicht getaktet nach Rödelheim fährt, ich aber im Grunde noch weiter zum Rebstockbad müsste.
    Im übrigen ist der 34(A) unsere beste Anbindung ins Gallus mit Weiterfahrt Richtung Griesheim (Einkauf / Kino) bzw. Höchst.


    Erweiterungen: Gerne, aber nicht zu Lasten bestehender, gut ausgelasteter Verbindungen.


    Ach ja, noch was: Die zu Messezeiten zu drehende Ehrenrunde Am Römerhof - Leonardo-da-Vinci-Allee - Hst Rebstockbad - Leonardo-da-Vinci-Allee - Am Römerhof (Hst LdVA) ist ein höllischer Zeiträuber. Die sich gegenseitig kreuzenden Buslinien an der Kreuzung Am Römerhof / Leonardo-da-Vinci-Allee (für Linksabbieger ohne Vorrangschaltung) klauen hier mehr als die im Fahrplan angezeigten 4 Minuten. Wenn da mal jemand 'ne zündende Idee hätte, wäre ich mehr als dankbar. Zumal die Ampelschaltung, wenn das nicht geändert wurde, zu Messezeiten ohnehin immer umgestellt wird zugunsten des Am Römerhof entlangfahrenden Messetransfers von und zum Messeparkhaus / P1 - P5.

    Interessanter Gedanke mit der 14.


    Zwei Dinge irritieren mich dabei jedoch:


    1.)
    Am Börneplatz knödeln sich ja die 11,12 und 18 mit ihren verschiedenen Abbiegevarianten. Jetzt schickt man der 11 noch die 14 hinterher - das wird bis zum Allerheiligentor mit 11, 14 und 18 schon lustig. Am Börneplatz kann man den IV bei dichter Taktung quasi komplett einstellen (haben die Busse dort eigentlich Vorrangschaltung?).
    Hatten wir nicht neulich schon mal über den Börneplatz als Doppelhaltestelle diskutiert (und dass es nicht so en passant zu realisieren ist)?
    Und wenn sich dann die 11,12 und 14 durch Römer / Paulskirche und Münchner Straße schlängeln ... wird lustig, wenn sich da die Verspätungen aufschaukeln.


    2.)
    Wir hatten es auch mal mit der Enge am Hauptbahnhof (weniger für die Trams als mehr für die ein-, aus- und umsteigenden Fahrgäste). Und dort treffen sich 11, 14, 16, 17, 21 - herzlichen Glückwunsch!
    Nehmt's mir nicht übel, aber die 14 wirkt da in dem Gedränge wie ein zusätzlicher Störenfried.


    Nochmals: Die Idee an und pfirsich wirkt sexy, aber in der Praxis sehe ich da ein gewisses Geknäuel.

    Dann muss ich mal für "meine" Heimatlinie - die 17 - ein Veto einlegen: Die einzig echte Überschneidung besteht da mit der 16 auf dem Abschnitt Varrentappstraße - Festhalle / Messe - Hauptbahnhof - Stresemannallee / Gartenstraße.
    Bereits heute fährt die 17 wie auch die 16 tagsüber einen guten 10-Minuten-Takt. Die Verlängerung auf 15 Minuten abends, ebenso wie Samstag (auch Vormittag!) tut schon weh und wird der aktuellen Wohnsituation in Bockenheim - Rebstockpark, Kuhwald, City West - nicht gerecht. Über Messezeiten wollen wir an der Stelle erst gar nicht reden (die 17 Richtung Rebstockbad wird da zusätzlich zur Hotelroute!). Auch die 16 wird gut genutzt.


    Insofern kann ich Deinen Vorschlag nicht so ganz nachvollziehen, denn für die beiden Linien wäre es ein Rückschritt.
    Als Anwohner und häufiger Nutzer der 17 bin ich sogar eher auf dem Trip, die Zeiten mit 15-Minuten-Takt weiter einzudämmen.


    Vielleicht kannst Du mir anhand dieses Beispiels den Vorteil Deiner Idee erläutern?

    Ein komplett reibungsloser Wechsel war doch eigentlich nicht zu erwarten oder?


    Gibt es für diese These auch eine logisch nachvollziehbare Begründung? Meine Argumente dazu gibt es gleich.


    Jetzt schon alles schlecht zu reden finde ich etwas verfrüht.


    Zumindest was mich betrifft, möchte ich entgegnen: Der Hinweis auf die Praxis, die Auflistung von (täglich?) stattfinden Tatsachen ist nun wahrlich kein "schlecht reden". Nein, es ist die tatsächliche Außenwirkung unseres Verkehrsverbundes auf Fahrgäste, speziell von außerhalb (Flughafen!).


    Ich widerspreche Dir auf zwei Ebenen.


    Aus Kundensicht ist es vollkommen inakzeptabel, ein bestehendes, funktionierendes System ohne Not schlechter bzw. kundenunfreundlicher zu machen.
    Wenn eine tatsächliche Systemumstellung (z.B. vom reinen Tastendruck auf Touchscreen, verbunden mit komplett neuem Betriebssystem / Software) vorliegt, kann man das dem Kunden auch vermitteln. Doch das ist hier nicht der Fall. Es haben sich auch keine Tarifgebiete geändert, keine Relationen mussten umgestellt werden - wo genau also liegt das Problem? Das Rad neu erfinden, um Kosten zu sparen? Bei einer gleichzeitigen Preiserhöhung?
    Da wird das Marketing aber bös' Überstunden machen müssen...


    Exkurs: Wenn Dein Mobilfunkanbieter die Wartung seiner Sendemasten an eine andere Firma überträgt, erwartest Du doch auch, dass der Betrieb wie gewohnt weiter geht, oder? Wenn nun aber jedes zweite Gespräch infolge "Umstellungsfehler" aka "nicht reibungslos zu erwarten" nicht zustande kommt, wärst Du doch ziemlich verärgert und würdest Dich nicht mit so Begründungen abspeisen lassen. DU bist der Kunde, und wenn Dein Vertragspartner = Mobilfunkanbieter das Geflecht seiner Subunternehmer nicht im Griff hat, darf das nicht Dein Problem sein.
    Falls Du das anders siehst, bist Du im Vergleich zu mir zu jung und wurdest als zu hörig konditioniert.


    Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es ebenso sinnfrei: Ich hole mir einen neuen Anbieter ins Haus, der entweder billiger anbietet oder fürs gleiche Geld mehr Leistung bietet. Wie schon erwähnt: An der Software erwarte ich keine Änderungen (sonst müsste das verdammt gut begründet werden und würde von mir als Unternehmer höchstwahrscheinlich abgelehnt). Kommt es zu Automatenausfällen, habe ich Einnahmeverluste. Entweder ist das mit Vertragsstrafen abgedeckt und ich bin finanziell fein raus, habe dann aber ein PR-Debakel vor mir - oder ich muss in einen Zivilrechtsstreit mit dem Subunternehmer eintreten und habe dann ein Fiasko à la Toll Collect en miniature.
    So oder so, das Ergebnis ist nicht akzeptabel.


    Hinzu kommt, dass ich u.U. Kunden verärgere, die mit Kontrollpersonal aneinandergeraten, das das nämlich im Eizelfall nicht nachvollziehen kann. Der Verkehrsverbund wiederum hält sich vornehm zurück, weil er auf das Kontrollpersonal der jeweiligen Verkehrsunternehmen bzw. deren Subunternehmer verweist.


    Ich postuliere daher: Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund für Anlaufschwierigkeiten, weil mit dem Wechsel des Anbieters keine systemimmanente Veränderung vorlag.

    Gemeint ist die Haltestelle Emser Straße (so heißt sie) in Richtung Rebstock/Höchst/Unterliederbach. Das ist die unter der Brücke, die soll barrierefrei ausgebaut werden.


    Ah okay, verstehe. Gut, das sehe ich ein, denn in der Gegenrichtung ist, soweit ich das beurteilen kann, alles paletti.
    Dass ich den Haltestellennamen tatsächlich verwechsle, hat damit zu tun, dass ich die Haltestelle gerne ignoriere - als Umstieg wenig sinnvoll und Banker für die Theodor-Heuss-Allee habe ich da nur ganz wenige ein- oder aussteigen sehen.


    Die Philipp-Reis-Straße dürfte stadteinwärts auch okay sein. Richtung Rebstockbad / Unterliederbach West müsste ich es mir nachher noch mal anschauen. Interessanterweise hat man dort aber schon vor längerer Zeit ein Solarpanel (-paneel?) auf die Stele gesetzt und die Fahrplanbeleuchtung auf kurzfristig einschaltend bei Annäherung umgebaut.
    Oder war mit der Formulierung nur die Richtung angegeben?


    EDIT: Danke Condor. :thumbup:


    Sorry, ich bin Zivilist und mit gewissen Formulierungen (noch?) nicht so vertraut.
    Danke für eure Unterstützung.

    Ich habe mich mit der Kritik an der synthetischen Sprachausgabe jetzt erstmal länger zurückgehalten, zumal ich auch ein paar kleine Verbesserungen bemerkt zu haben glaubte.
    Im großen und ganzen ist es aber immer noch grauslig, kein Geld der Welt wert und, bei allem gebotenen Respekt, eine Schande für eine angebliche "europäische Metropole" und bedeutende Messestadt mitsamt einem großen Hauptbahnhof (über den Flughafen möchte ich gar nicht erst nachdenken).
    Als Frankfurter muss ich mich da echt fremdschämen; wie erklärt man das Gästen von außerhalb? Das ist ja peinlich!


    Es ist und bleibt immer noch schlimm. Das Englisch ist, gelinde gesagt, eine Katastrophe ("suburban" :D:rolleyes:;( )


    Interessanterweise hatte die 17 (zumindest eine davon) am vergangenen Freitag wieder die alte Ansage, "An der Dammheide" war endlich mal wieder schön anzuhören.


    Die VGF ist aber nicht ganz so allein mit Problemen. Die von mir in der letzten Zeit öfter benutzte RB68 hat auch noch so ein paar Probleme ("Train to: Next stop Darmstadt"), teilweise mit abgehackten Ansagen - also da muss noch dran geschraubt werden.
    Positiv hingegen: Am Samstag oder Sonntag habe ich für Darmstadt erstmalig die Anschlusszüge mit Uhrzeiten und Gleisen auch automatisch angesagt bekommen (mit den von einer menschlichen Stimme zusammengesetzten Teilsätzen). Sehr schön, gut verständlich, ordentlich, keine falschen Hebungen oder Senkungen. Noch nie zuvor in der RB gehört. Ein Test?


    Zum Schluss noch ein Goodie: Die S-Bahn hat mit "Next station: Südbahnhof" neulich auch den Vogel abgeschossen.
    Kinder, ist das peinlich. Und der RMV kann da natürlich gar nichts machen und hält sich äußerst unvornehm zurück. Oder?

    Das ist die Liste der in 2018 barrierefrei umzubauenden Bushaltestellen (...)


    5 Emser Straße Philipp-Reis-Straße 2


    Jetzt bin ich verwirrt. Was genau soll denn da gebaut werden?
    Und was bitte ist da mit "Emser Straße" gemeint? Etwa die Hst "Emser Brücke"?


    Sorry, aber die Auflistung irritiert mich; zumindest bei der zitierten Nummer 5 habe ich Ortskenntnis und weiß nicht, was die da nun eigentlich möchten.