Beiträge von Uli Nobbe

    Ich werfe mal folgende Konstellation ins Rennen: Einfacher Bediener im Zug - Tf in einer Zentrale per Video zugeschaltet.

    Bei der Schiffahrt ist man bereits in einer entsprechenden Testphase.

    https://www.tagesschau.de/wirt…nenschiffe-rhein-100.html


    Lediglich in einem Bereich sehe ich echten Aufholbedarf:

    Zitat

    Um den Kontakt nicht zu verlieren, werden 4G- und 5G-Mobilfunknetze mehrerer Anbieter gleichzeitig genutzt.

    Der ist ausgerechnet auf Teilen von Bahnstrecken nicht immer gegeben, zumindest aus Kundensicht nicht. Ist das Bahn-GSM (oder wie es korrekt heißt) denn vollständig ausgebaut und fähig, die von MdE erwähnte Videoschalte überall zu gewährleisten?

    Ich wollte von dir wissen, welche Zielgruppe du genau gemeint hast, um Unterstellungen zu vermeiden.

    Meine Vermutung: Finanziell schwach gestellte Menschen, ALG- oder Bürgergeld-Empfänger. Sonst hättest du den Begriff des "Luxus" wahrscheinlich nicht gewählt.


    Da das Wohngeld eine "höherrangige Leistung" darstellt (von einer Quelle aus erster Hand erfahren) dürfte es mehr als nur Bürgergeld-Empfänger betreffen. Mit dem Bescheid zum Wohngeld kommt dann eben auch die Bescheinigung (Berechtigung) für den Hessenpass Mobil. Hab's selber gesehen.


    Daher hat mich die Formulierung des "Es wird halt genau diejenigen Treffen, für die das DT schon ein persönlicher Luxus waren" etwas irritiert.

    Ja, auch diese Bevölkerungsgruppe wird mehr zahlen müssen, aber vermutlich nicht direkt neun Euro mehr.


    Die Rückfrage ist gekoppelt an mein Ausdruck des Erstaunens. Für Klarheit bin ich immer zu haben.

    Es wird halt genau diejenigen Treffen, für die das DT schon ein persönlicher Luxus waren, aber die machen nicht den Hauptteil der Fahrgäste aus.

    Möchtest du das bitte präzisieren?


    Ich kenne nicht alle Details im Dschungel der Sozialleistungen quer durch die Republik, Länder, Städte und Landkreise, aber nach meiner Kenntnis sind Empfänger von Wohngeld in Hessen berechtigte Personen für den Hessenpass Mobil, also vergünstigtes Ticket.


    Naja, und man kann ja viel auf die Regierung schimpfen, aber mit dem "Wohngeld Plus" (seit 2023) sollte der Kreis der Berechtigten gewachsen sein.
    Über daraus genutzte Preisreduzierungen hinsichtlich Fahrkarten liegen mir jedoch keine Informationen vor.

    Hoffentlich ist es hier richtig: Tram-Verlängerung ins Gutleutviertel (West).

    Hessenschau am 02.09.2024 um 18:52 Uhr von Pia Stenner:
    Städtische Bühnen ziehen ins Frankfurter Gutleutviertel


    Die interessante Passage im Artikel:

    Zitat

    Durch eine ohnehin geplante Verlängerung der Straßenbahn bis zum Briefverteilzentrum der Post sei die Adresse zudem gut angebunden und vom alten Standort am Willy-Brandt-Platz in wenigen Minuten erreichbar.


    Ach, die Verlängerung ist schon in der Planung? Wo zweigt die Linie denn da ab?

    Mir wurde von Fahrern erklärt, dass die VGF an den wichtigen Ablöse-Stationen Hbf und KW sogar Wohnungen angemietet hat für die Pausenzeiten. Diese seien in nur 2 Minuten zu Fuß erreichbar,

    Das kann ich - ebenfalls von einem Fahrer im Gespräch berichtet - für den Hauptbahnhof bestätigen. Hier allerdings vor dem Hintergrund eines Bereitschaftsdienstes, so die Formulierung zutreffend ist.


    Hintergrund: Ich wurde am Hbf Zeuge einer fehlenden Ablösung mit entsprechendem Rückstau (alles auf Warnblinker). Einer der Fahrer im Rückstau war so freundlich, die am Bahnsteig stehenden Fahrgäste im Gespräch darüber zu informieren, dass die Leitstelle gerade eine Ablöse organisiere (und der Mensch war tatsächlich nach wenigen Minuten vor Ort).

    Dabei sagte er, dass es in unmittelbarer Nähe eine Wohnung gäbe, in der ein Bereitschaftsdienst auf Abruf bereitstehen würde, um eben solche Fälle abzufedern. Ob diese Wohnung auch für Pausen genutzt wird, ist mir nicht bekannt.


    Auch die Frage, warum der betreffende Fahrer, der auf die Ablösung wartete und stehen blieb, seine Fahrt nicht einfach fortsetzen könne, wurde sinnhaft beantwortet: Es sei möglich, dass er nach einer Pause auf einem anderen Kurs eingeplant sei und dieser dann ebenfalls keine Ablöse hätte.


    Es war ein sehr nettes Gespräch mit dem Fahrer, und diese Transparenz traf - zumindest bei mir - auf großes Verständnis und konnte eventuell aufkommenden Unmut im Vorfeld beseitigen. So etwas nenne ich vorbildlich und ich möchte mich im Nachhinein, wenn auch unbekannterweise, dafür bedanken.

    :thumbup::)

    Pausenraum im Betriebshof Gutleut - und dann sollen die 30 min Pause starten wenn am Hbf

    von der Tram gestiegen wird?! Da geht ja quasi die gesammte Pause mit dem Weg hin und zurück drauf!

    Ja, das klingt in der Tat skurril.
    Aber für Wege innerhalb des Hauptbahnhofs oder entlang der Kaiserstraße gilt das nicht? Oder erst ab Betriebshof?
    Ich bin verwirrt.


    Ich kenne die betrieblichen Gewohnheiten bei der VGF nicht, aber ist so ein Pausenraum eine wichtige soziale Komponente?


    Ich hatte einmal die Gelegenheit, in der Konsti (C-Ebene) bei offener Tür einen Blick in eine Art Wartestübchen zu werfen.
    Na ja...
    (Im Hauptbahnhof stadtauswärts glaube ich auch)

    Heißt, der Weg vom Fahrzeug zum Pausenraum und zurück gilt als Arbeitszeit und die Pause beginnt erst nach dem Fußweg.


    Es spricht nichts dagegen, dass der Arbeitgeber den betrieblichen Umständen entsprechend eine Betriebsvereinbarung mit der Arbeitnehmerseite abschließt, die das in gegenseitigem Interesse regelt. Und ein Arbeitnehmer, der an seinem Personal interessiert ist bzw. eine hohe Fluktuation vermeiden möchte, ist gut beraten, seine Angestellten entsprechend bei Laune zu halten.


    Auf welche Weise er das tut, da mag es verschiedene Ansichten geben.

    zB Pausenraum zu dem man erst mal gehen muss (Wegezeit = Arbeitszeit) [im Winter isses kalt]

    Da ist nix mit exakt 30 min später wieder aufsteigen

    (...)
    und dann kann man sonst wo hingehen (am besten ein Pausenraum vor Ort), da Pause = Freizeit

    Einwurf eines Bürohengstes:

    Das dürfte in jedem Job so sein. Ob das so im Gesetz steht, weiß ich spontan nicht.


    Meine Mittagspause beginnt mit dem Verlassen des Büros und nicht mit dem Eintreffen in der Kantine oder der Wurstbude außerhalb, der heißen Theke im Supermarkt etc. pp.

    Pause ist die Abwesenheit vom Arbeitsplatz. Wie ich diese ausgestalte, ob mit Kniebeugen oder Rauchen vor der Tür, einem Spaziergang, einem Aufenthalt im Pausensessel oder in der Pizzeria, spielt keine Geige.


    An dem Unmut der Mitarbeiter ändert das sicher nichts, aber ich wollte den Perspektivwechsel in die Diskussion einbringen.

    Vor einigen Jahren wurde mir im Kundencenter Hauptwache eine neue Karte ausgestellt - unaufgefordert. Begründung der Mitarbeiterin: Nach einer gewissen Laufzeit (Nutzungsdauer) könne es zu Problemen mit der Verlässlichkeit des integrierten Chips kommen. Er kann theoretisch sehr lang problemlos funktionieren und manchmal auch ziemlich herumzicken.

    Um dem Kunden keine Probleme zu bereiten, tauscht man die Karten bei entsprechender Gelegenheit gerne aus.


    Wie der Stand heute ist, kann ich nicht sagen. Vielleicht ist die Technik besser geworden?

    (...) aber unter leuchtend grünen Bussen kann ich mir kein Unternehmen vorstellen.

    Ich war am Freitag mehrfach in Ober Roden Bf und immer wenn ich dort einen SEV-Bus gesehen habe, war der alles andere als grün. Gut erkennbar als SEV-Shuttle, lediglich die Zielanzeige in der Windschutzscheibe empfinde ich als zu klein. Kann man nur lesen, wenn man vor dem Bus steht.

    Wer weiß, ob nicht vielleicht am Ende eine Tramstrecke Bockenheim-Rödelheim-Sossenheim-Unterliederbach-Höchst als am sinnvollsten herauskommt?

    Abgesehen von Rödelheim hast du beinahe die Route der Buslinie 50 beschrieben.

    Tausche Rebstock und Autobahnabschnitt nach Sossenheim gegen Rödelheim (Bahnquerung?), ansonsten wäre das identisch. Halte ich aber nicht für realistisch, wenngleich das ein interessantes Gedankenspiel ist. Ich nenne es "visionär".

    Man muss allerdings auch beachten, dass derzeit keine Stellenausschreibung für Schienenbahnfahrer "online" ist.

    Das ist soweit korrekt. Explizit ausgeschrieben ist nichts, nur eben vage Andeutungen unter "Berufsfelder", und dann vielleicht als Initiativbewerbung. Auch unter "Ausbildung" ist nichts zu finden.


    Als echte Anzeige unter "Fahrdienst" ist nur ein(e)

    zu finden, hierbei speziell...

    • Sie sind für das Fahren von Schienensonderfahrzeugen im Gleisbereich für Inspektions-, Wartungs-, und Instandsetzungsarbeiten zuständig. Der Schwerpunkt liegt hierbei in der Führung des Turmwagens, auf dem Ihre Kolleg:innen arbeiten

    Falls nötig, kann die Fahrerlaubnis für Schienenfahrzeuge erworben werden:

    • Idealerweise verfügen Sie über einen Stapler- und Kranführerschein sowie die Fahrerlaubnis für Schienenfahrzeuge, alternativ sind Sie bereit diese zu erwerben

    Da z. B. die interne Fahrausbildung auch nur begrenzte Kapazitäten hat, können nicht dauerhaft neue Bewerber angenommen werden.

    Ist das die verklausulierte Form von "Die Fahrschule ist überlastet"?

    Keine Kritik, reine Neugierde.

    Angeregt durch den Beitrag von Hajü war ich mal auf dem Internetauftritt der VGF unterwegs.


    Ich möchte nicht unhöflich erscheiinen, aber große Mühe bei der Suche nach Fahrpersonal scheint man sich dort nicht zu machen. Aufwand wird betrieben bei der Suche nach Spezialisten, aber wenn man sich fragt, ob die auch "normales Fahrpersonal" suchen, dann muss man sich schon anstrengen.
    Für mich war es eine gezielte Suche; in irgendeiner Form geleitet wurde ich jedenfalls nicht.


    Bösartige Kolumnisten könnten nun interpretieren, dass die VGF im Vergleich zu Mitbewerbern nur geringes Interesse an einem personellen Zuwachs im Bereich des Fahrdienstes hat.

    Ich bitte ebenso höflich wie ausdrücklich um die besondere Würdigung des Konjunktivs in meiner Auslegung.


    Nun, ich bin weder ein Marketingspezialist noch ein HR-Fachmann geschweige denn ein Webdesigner, aber da habe ich wahrlich schon andere Firmenseiten im Internet gesehen, die sich um Mitarbeiter regelrecht bewerben.

    Die hessenschau hat in einem Artikel darüber berichtet:
    https://www.hessenschau.de/ges…lle-mittelhessen-100.html


    Zitat aus dem Artikel:

    Zitat

    Auf die Besetzung des Stellwerks habe die HLB deswegen keinen Einfluss. Zahlen, wie viele Fahrten bisher aufgrund unbesetzter Stellwerke ausgefallen seien, dürfe die HLB nicht herausgeben.

    Okay, ich kenne die ein oder andere Verschwiegenheitsklausel in Verträgen, aber das ist selbst mir neu.
    ?(

    Die Frankfurter Rundschau schreibt am 01.07.2024 um 18;35 Uhr in ihrem Ticker zum Achtelfinalspiel im Waldstadion:

    Zitat

    An der Straßenbahnhaltestelle am Hauptbahnhof fahren derzeit nur die Linien 20 und 21. Die Linien 11, 12, 14, 16 und 17 sind unterbrochen oder werden umgeleitet.

    Ich war zum Glück nicht betroffen, aber habt ihr genaueres, welche Linie wie umgeleitet oder gekürzt wurde? Die Linien nicht über den Hauptbahnhof fahren zu lassen ist... interessant.
    Andererseits sollten dafür ja Pläne in der Schublade liegen, wenn der Hauptbahnhof, aus welchen Gründen auch immer, nicht angefahren werden kann.