Beiträge von Uli Nobbe

    Zitat

    S3, S4, S5, S6: aktuelle Störung (Stand 25.01., 14:22 Uhr)
    25.01.2019 14:21 - Dauer unbekannt
    Es kommt zu Ausfällen und Verspätungen. Grund dafür ist ein Polizeieinsatz in "Frankfurt Südbahnhof", der eine Sperrung des Bahnhofs zur Folge hat.

    (Quelle: https://www.rmv.de/auskunft/bi…fficsingle&mID=2112754#80)


    Okay, das ist mal eine neue Variante.
    Ich wundere mich nur, dass der Regional- und Fernverkehr davon nicht zu betroffen sein scheint. :huh:

    Auf der C-Strecke hat es mich auch positiv überrascht. Zumal man dort tatsächlich wieder auf eine menschliche Stimme gesetzt hat, statt Petra zu klonen.


    Stimmt, ich war heute an der Konsti ebenfalls angenehm überrascht. Seit wann ist das so?
    Sauber Sach'! :thumbup:


    Was mich jetzt aber interessiert: Wie kam es zur (ungleich besseren) Konkurrenz für Petra?
    Werden psychische Schäden der betroffenen Fahrer ob des Gebrabbels neuerdings als Berufskrankheit anerkannt und hat die BG jetzt dazwischengehauen? Fragen über Fragen...

    Auf die Schnelle ein Video. Details folgen.


    Nun denn: Unterwegs quasi "aus der Hüfte" geschossen und kurz vor Abfahrt des Zuges schnell hochgeladen.


    Das Video zeigt einen Transdev-Automaten am Bahnhof von Rödermark-Urberach, an dem ich zufällig jetzt auch das Feld "DB Fernverkehrstickets" entdeckt habe.
    Tippt man es an, lädt ein komplett neuer Bildschirm nach DB-Muster.


    Die Ladezeiten - ich tippe hier auf eine Mobilfunkverbindung - variieren. Wurde die Funktion länger nicht genutzt (so kam es mir beim ersten Versuch zumindest vor), ist der Cache leer und es müssen mehr Dateien geladen werden. Beim Erstversuch sah ich kurz mal "Stationsnamen werden geladen" oder so was). Danach ging es etwas schneller.


    Ich habe es bei YouTube mit den entsprechenden Daten und Hintergrundinfos versehen.
    Gibt es weitere Beobachtungen? Eine PM? Einen festen Zeitpunkt für die verbundweite Umstellung aller Automaten auf einmal (Fernwartung)? Oder bin ich der erste, der zufällig darüber gestolpert ist?
    Kaum vorstellbar. So etwas lässt man sich doch nicht einfach heimlich, still und leise durch die Hintertür anschleichen... ?(

    Mitteldeutsche Zeitung / Sachsen-Anhalt, Artikel von Hagen Eichler vom 04.01.2019, 20 Uhr 52:


    Zitat

    Das Desaster beim Bahnbetreiber Abellio setzt sich fort: Das Unternehmen hat am Freitag eingeräumt, dass die Probleme größer sind als bislang dargestellt. Abellio hatte Anfang Dezember das sogenannte Dieselnetz Sachsen-Anhalt - und damit 904 Kilometer zusätzlicher Strecke - übernommen.
    (...)
    Für den Betrieb fehlen aber noch immer rund 40 Lokführer, räumte der Betreiber am Freitag ein - das sind zehn Prozent des Bedarfs. Diese Lücke werde „erst bis zum Jahresende 2019 geschlossen werden können“, heißt es in einer Mitteilung.
    (...)
    Die Unstrutbahn zwischen Naumburg und Wangen (Burgenlandkreis) fährt weitere Wochen nicht. Stattdessen wird die Strecke mit Bussen bedient.

    8|
    Ach ja, und von wegen "Konventionalstrafe":


    Zitat

    Die Nasa werde weiter für ausgefallene Züge nicht zahlen. Weitere Konsequenzen gibt es jedoch nicht, auch keine Kündigung des Vertrags.

    Autsch.


    Mein Lieblingsabsatz aber steht, wie es sich gehört, am Schluss des Textes:


    Zitat

    Ausgerechnet beim Verlierer der Ausschreibung, der von Abellio abgelösten DB Regio, hat die Nasa angefragt, ob diese nicht auf einzelnen Strecken aushelfen könne. Malter kassierte aber eine Abfuhr. „Das Personal und die Wagen, die bis Dezember auf den Strecken unterwegs waren, sind gar nicht mehr da“, sagte Malter der Mitteldeutschen Zeitung.

    Es wäre eine geile Realsatire, wenn es nicht so traurig wäre.


    Der gesamte Artikel ist hier zu finden:
    https://www.mz-web.de/sachsen-…rosse-luecke-ein-31828982

    Ah, danke für die Info. Dann war der 24.12. doch nach Samstagsfahrplan.
    Ich war nur verwundert, dass die Rückfahrt ab Rödermark wie gewohnt um 20 Uhr 30 immer noch direkt funktioniert und hatte daraus geschlossen, dass der "Heiligabend" endlich wie ein Werktag behandelt wird.


    Also... Mo - Fr ohne Iseborsch, Samstachs mit ... was n Konfuzius. :wacko:
    Ich raff' diese Logik nicht - und wenn ich immer noch in Neu-Isenburg leben würde, hätte ich mächtig Brass auf diesen... lassen wir das besser.
    Immerhin enden die Ex-Buchschlager nach wie vor jetzt in N-I, oder? Außer natürlich später am Abend...

    Um den anderen Thread nicht weiter zu verwässern, knüpfe ich mit einem Zitat von mir mal hier an:


    Randnotiz: Ich war gestern positiv überrascht, dass die Züge von und nach Frankfurt jetzt auch in Neu-Isenburg halten.


    Muss wohl mit dem Fahrplanwechsel gekommen sein - ist völlig an mir vorbeigerauscht. Komisch, aber erfreulich.


    Als ich zu dem Thema mal weiter recherchiert habe, wurde es reichlich skurril. Zitate aus der Vergangenheit fördern da etwas, nun ja, eigentümliche Argumente zutage.


    "Dreieichbahn fährt durch" titelt die Frankfurter Rundschau am 20.07.2016 um 19:54 Uhr (Autor: Andreas Hartmann).
    Dort heißt es zur Einführung in die Problematik:


    Zitat

    Dass die Dreieichbahn seit 16. Juli sogar im Stundentakt durchgängig von Dieburg nach Frankfurt fährt, könnte eigentlich eine gute Nachricht sein“, sagt die Dreieicher Linken-Stadtverordnete Natascha Bingenheimer. Allerdings seien viele Berufspendler dennoch verärgert. „Die durchgehenden Verbindungen nach Frankfurt halten erstaunlicherweise nicht mehr in Neu-Isenburg, das heißt die Haltestelle ist komplett entfallen“, meint Bingenheimer. Das sei so vorher nicht kommuniziert worden.


    Die Antwort des RMV-Sprechers - 2016 - liest sich, aus der heutigen Perspektive, ... bemerkenswert. :D


    Zitat

    RMV-Sprecher Maximilian Meyer versteht den Unmut Bingenheimers durchaus. Im Falle der Dreieichbahn sei eine Taktung allerdings besonders schwierig zu planen.


    „Es ist schlicht eine Frage der Trassenbelegung“, sagt Meyer. Die sei im Ballungsraum sehr eng, es gehe um kurze Fristen. Deshalb falle der Halt in Neu-Isenburg weg. „Jede Minute kann etwas verändern“, sagt er. Im Frankfurter Hauptbahnhof müsse zudem ein Bahnsteig frei sein. „Jetzt könnte man ja sagen, der Zug solle doch einfach früher losfahren, dann könnte er auch in Neu-Isenburg halten. Aber weil die Strecke der Dreieichbahn eingleisig ist, haben Sie dann wieder Probleme mit dem Gegenverkehr. Man muss das als Ganzes betrachten. Da gibt es einfach Engpässe in der Infrastruktur.“


    ... las ich und dachte, ob meiner jüngsten Fahrterlebnisse, mich tritt ein - na, ihr wisst schon.


    Nur zwei Monate später - am 15.09.2016 um 03:05 Uhr - sieht die Welt in einem Artikel der Offenbach-Post (op online) schon wieder ganz anders aus:


    Zitat

    Mit einer Änderung wartet der RMV bei der Dreieichbahn auf. Die bislang in Buchschlag endenden Verbindung werden ab sofort bis Neu-Isenburg weitergeführt.
    (...)
    Der RMW sieht eine Aufwertung des Neu-Isenburger Bahnhofs als regionalen Knotenpunkt mit S-Bahn, Dreieichbahn, Schnellbussen und lokalem Stadtbus.


    Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Doch das war noch nicht das Sahnehäubchen:


    Zitat

    Dagegen gebe es keine Möglichkeit, die Direktverbindungen der Dreieichbahn zum Frankfurter Hauptbahnhof wie früher im Berufsverkehr in Neu-Isenburg halten zu lassen. Die Bereichsleitung des RMV antwortete auf eine Anfrage von Bürgermeister Herbert Hunkel. Seinem Wunsch könne wegen der ausgelasteten Strecken und der Gleisbelegung im Umfeld des Hauptbahnhofs nicht entsprochen werden.


    Wegen der eingleisigen Strecke der Dreieichbahn zwischen Sprendlingen und Neu-Isenburg sowie der kurzen Wendezeiten im Hauptbahnhof müssten die Direktverbindungen ab Buchschlag über die Hauptgleise der Main-Neckar-Bahn geführt werden und könnten daher nicht mehr in Neu-Isenburg stoppen. Im Gespräch mit der DB Netz AG und der DB Regio AG habe der RMV zwar die Wiedereinrichtung des Halts prüfen lassen. Man sei aber zu keinem positiven Ergebnis gekommen.


    8|?(:wacko:
    Zum Glück gibt es ja eine Alternative. Wer jetzt aber an die S-Bahn dachte, unterschätzt die Kreativität des RMV:


    Zitat

    Alternative ganztägige Fahrtmöglichkeiten zum Frankfurter Hauptbahnhof bestehen von Neu-Isenburg mit der Straßenbahn Linie 17 sowohl ab der Haltestelle Stadtgrenze als auch durch die Verknüpfung mit der S-Bahn an der Station Frankfurt Stresemann-Allee alle zehn beziehungsweise 15 Minuten. Die Fahrzeit beträgt etwa eine Viertelstunde. „Die wenigen Direktfahrten vom Neu-Isenburger Bahnhof, die netzbedingt nicht mehr angeboten werden können, werden durch diese häufige und schnelle Alternativ-Verbindung kompensiert“, schreibt der RMV.


    Als ich das gelesen habe, hat's mich vor Lachen erst mal aus dem Stuhl gehauen. Von Neu-Isenburg Bahnhof zur Stadtgrenze und dort dann mit der 17... oder zur Stresemannallee und dort umsteigen... ja, so langsam verstehe ich, wie einige Verbindungsvorschläge des RMV online zustande kommen... :D


    Tja, und was 2016 im Juli erst gar nicht ging, 2 Monate später dann plötzlich doch und wiederum 2 Jahre später plötzlich vollkommen selbstverständlich funktioniert, war, um es noch mal aus der Mottenkiste zu holen, ...
    "wegen der eingleisigen Strecke der Dreieichbahn zwischen Sprendlingen und Neu-Isenburg sowie der kurzen Wendezeiten im Hauptbahnhof"
    ... zwischenzeitlich einfach nicht möglich.


    Kommen wir nun zur Preisfrage, liebe Freunde:
    Welches Fahrplankaninchen hat der RMV spontan aus dem Hut gezaubert, um bei nahezu unveränderten Abfahrt- und Wendezeiten den Halt in Neu-Isenburg doch noch zu realisieren?
    Kleiner Tipp: Der aus Frankfurt kommende Zug hat bislang fast regelmäßig mindestens 2 Minuten vor Dreieich-Buchschlag auf den entgegenkommenden Zug warten müssen, der den Dreieichbahn-Bahnsteig blockierte. :rolleyes:


    Ich bin ja bloß so'n doofer Bahnfahrer, aber in der Zusammenfassung liest sich das wie eine Lokalposse mit einem Verkehrsverbund, der von den Verhältnissen vor Ort - zumindest damals - keine Ahnung zu haben schien.

    Klar, bei großen Bahnhöfen können die Tf's sowieso nicht alle möglichen Umsteigeverbindungen im Kopf haben. Aber bei einer Hundehütte wie Dieburg finde ich es einfach doof, wenn Fahrgäste der einzigen zwei sich dort kreuzenden RB's von ihrer Umsteige-RB nur noch die Rücklichter sehen, weil der TF auf die Sekunde genau abfahren will/soll/muss.

    Arbeitsrechtlich kann ich Dir Deine Frage nicht beantworten. Ich weiß allerdings am Beispiel von Rödermark Ober-Roden (S1), dass dort pünktlich(st) abgefahren werden soll oder gar muss.


    Angeblich - inoffiziell, bitte! - soll es einen klaren Vertrag zwischen der DB und der Stadt Rödermark geben, dass die Abfahrtzeiten der S1 penibel(st) einzuhalten sind. Das soll, so vermeldet es der Bahnsteigfunk, mit dieser vermaledeiten Bahnschranke in der City zu tun haben. Alles, was verspätet abfährt und die Schranke länger geschlossen hält, könnte der Bahn Ärger bereiten.
    - Bitte als Gerücht betrachten, ich kann es derzeit nicht verifizieren, weiß aber, dass die Bahnschranke in Ober-Roden schon immer ein großer Streitpunkt war. -


    Tatsächlich fährt die S1 meist super-pünktlich ab - ganz gleich, ob da ein paar Leute aus Dieburg mit der RB 61 noch rennen oder ob der Bus OF-95 (mal wieder) kurz auf knapp in den Bahnhof einschaukelt. Tür zu und weg.
    Das Argument der Eingleisigkeit bis Rollwald kann ich nicht so ganz glauben - klar, das ist ärgerlich, schaukelt aber bei den Wendezeiten der S1 keine massiven Verspätungen auf. Das ist nämlich bei der S3 ab Darmstadt via Arheilgen noch viel intensiver; also bitte!


    Bei der RB61 selbst ist es schwierig: Da hier praktisch der gesamte Streckenverlauf eingleisig ist, macht sich jede Verzögerung an den Begegnungs-Haltepunkten deutlicher bemerkbar (zumal die Züge ja nun alles andere als Sprinter sind :rolleyes: ). Andererseits meine ich, dass in Ober-Roden Richtung Buchschlag / Frankfurt immer noch ein paar Minuten Halt (als Puffer?) eingebaut sind. Allerdings habe ich mich mit dem neuen Fahrplan noch nicht beschäftigt.
    - Randnotiz: Ich war gestern positiv überrascht, dass die Züge von und nach Frankfurt jetzt auch in Neu-Isenburg halten. :thumbup: -


    Tatsächlich hat die RB61 zwischen Dieburg und Ober-Roden keine weitere Begegnung, also von daher... hm. ?(

    Oder, alle zu jung?!

    Keineswegs, eher im Gegenteil. :whistling:
    Nur war ich damals™ technisch noch nicht so stark am Nahverkehr interessiert. Ich habe ihn genutzt, mit allen Vor- und Nachteilen.


    Nur mal so am Rande: Die Eröffnung der S-Bahn mit einem großen Fest am Hauptbahnhof habe ich noch selber miterlebt. Auf Gleis 1 des Hauptbahnhofs gab es eine Ausstellung verschiedener Lokomotiven, und ich habe einen Lokführer fast zur Verzweiflung getrieben, weil er mir nicht erklären konnte, wie Zugbahnfunk denn ohne Kabel oder ähnliches funktionieren könne. :D
    Es gab ein großes Sonderheft im Format A5 plus X (quer) mit einem orangenen Einband - das war wohl anlassbezogen die vorherrschende Farbe. In dem Heft wurde der Westbahnhof als besondere technische Leistung präsentiert.


    Im FVV wurde zu jener Zeit bunt gefahren, was als großer Fortschritt bezeichnet wurde. Fahrkarten für den Fernverkehr gab es bis zu jener Zeit auf kleinem Karton gedruckt - hergestellt über eine große, tja, Verschiebemaschine, deren Bedienung durch den Verkäufer am Schalter ein mittleres Kunststück war. Wann diese Maschinen und Verkaufsschalter, wo in der Haupthalle heute überall Geschäfte drin sind, ausgemustert wurden, weiß ich gar nicht mehr.


    Das Postamt im oberen Bereich des Hauptbahnhofs war eine beliebte Anlaufstelle, wenn etwas auf den letzten Drücker versendet werden musste, es eilig war oder wenn Ferngespräche ins Ausland zu vermitteln waren.
    Kult! :love:


    In Neu-Isenburg bin ich mit den Bussen der Stadtwerke gefahren, mit einer monatlich zu erwerbenden und aufzuklebenden Schülerwertmarke. Zur Tanzschule sind wir mit der Tram 14 Richtung Heerstraße bis zum Theaterplatz (!) gefahren. Die P-Wagen waren zu der Zeit (1984) das modernste, was es auf der Strecke gab.


    Das nur mal als Exkurs in Sachen Alter. So!


    Okay, die Sache mit dem Kurvengeräusch ist allerdings auch schon vergleichsweise alt. Meine Fundstellen verweisen jedoch viel öfter auf die U-Bahn als auf die Straßenbahn, und die R-Wagen werden fast gar nicht erwähnt, was mich etwas wundert.
    Im Forum selbst gab es mal einen Thread dazu:
    [PM] Quietschende U-Bahnen nerven Anwohner


    Das VGF-Blog hat sich dem Thema hier angenommen:
    https://blog.vgf-ffm.de/radschallabsorber/


    Dort kommt auch die Straßenbahn kurz zur Sprache, allerdings nur in Bezug auf die neuen S-Wagen:

    Zitat

    Absorber sind für die Werkstatt nichts Ungewöhnliches: Alle 74 „S“-Wagen wurden beispielsweise schon beim Fahrzeughersteller Bombardier mit Absorbern der Firma GHH ausgerüstet und ausgeliefert. Der Grund: Straßenbahnen stehen in der Regel stärker wegen Geräuschemissionen in der Kritik, da sie ausschließlich oberirdisch verkehren und kleinere Kurvenradien fahren. Zwar konnte die Werkstatt von diesen Erfahrungen profitieren, da Aussehen bzw. Aufbau ähnlich sind. Die Absorber werden aber bei jedem Projekt speziell dem jeweiligen Rad und Fahrzeug angepasst. Ein und dasselbe Produkt kann für „S“- bzw. „U5“-Wagen daher nicht verwendet werden.

    Hier wird auch auf die Schmierung kritischer Stellen hingewiesen:

    Zitat

    Absorber sind auch nicht die einzigen Möglichkeit, unliebsame Geräusche zu verringern oder ihre störende Frequenz zu verändern. Ganz unterbinden lassen sich Geräusche bei einem Rad-Schiene-System mit zwei Komponenten aus Stahl aber nicht. Bei der VGF kommen auch Spurkranzschmieranlagen am Fahrzeug und stationäre Schmieranlagen im Gleis zum Einsatz. Eine solche Anlage wird am Scheffeleck eingebaut.


    Genau diesem Thema widmet sich ein anderer Blogeintrag:
    https://blog.vgf-ffm.de/alles-wie-geschmiert/


    Bemerkenswert in diesem Artikel ist folgender Satz:

    Zitat

    Übrigens: Da enge Kurvenradien mit entsprechender Geräuschentwicklung bei Straßenbahnen sehr viel gängiger sind als im U-Bahnnetz, sind alle Straßenbahnen der VGF serienmäßig mit Radschallabsorbern ausgestattet.

    Alle? Serienmäßig? 8|


    Ich lasse das jetzt einfach mal so stehen... :S

    Pressemitteilung "POL-F: 181220 - 1256" des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main vom 20.12.2018 um 12:15 Uhr:


    Zitat

    Ein 88-jähriger Frankfurter überquerte am Freitag, den 14. Dezember 2018, gegen 21.30 Uhr, aus bislang noch unbekannten Gründen das Gleisbett der U-Bahn in Höhe der Straße Am Ellerfeld. Möglicherweise auf Grund plötzlich auftretender gesundheitlicher Probleme ging er auf dem Gleisbett zu Boden. Zum gleichen Zeitpunkt verließ ein Wagen der Linie U6 den Haltepunkt Große Nelkenstraße. Der Fahrer sah den Mann noch auf den Gleisen sitzen und leitete sofort eine Notbremsung ein. Trotzdem gelang es nicht mehr, einen Zusammenprall zu vermeiden. Der 88-Jährige musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht werden und wurde dort stationär aufgenommen.


    Die Polizei Frankfurt bittet Zeugen des Vorfalles sich mit dem 11. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069-75511100 in Verbindung zu setzen.

    Link zum Originaltext im Presseportal: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4970/4149026

    Ich nehme meine Videos mit meiner Kamera (Lumix FZ 1000, bis Frühjahr 2017 Lumix FZ 200) auf. Naturgemäß sind sowohl meine Aktivitäten als die Technik der Kanera vorrangig auf die visuelle Qualität ausgerichtet.

    Ah, cool, danke für die Info.


    Jetzt hat die Kamera auf der Herstellerseite bei den technischen Daten einen Rattenschwanz an Informationen - und im Bereich "Audio" steht da bloß:

    Zitat

    Audio - Mikrofon/Lautsprecher - Stereo / Mono

    Na schön, dann eben so. Also Stereomikrofonie. Automatische Aussteuerung der Audioaufnahme, vermute ich (macht jedes Smartphone auch so) - nur, dass man es hier eben auch manuell einstellen kann, wenn man will. Mal kurz in die Bedienungsanleitung gelunst. 8)
    Ist aber so vermutlich der einfachste Weg und, nun ja, dann kommt eben jener Sound dabei heraus - ich schätze mal, das ist der Empfindlichkeit der Mikrofone geschuldet. Aufgabe, so gesehen, gemeistert. Waren ja keine Fehler im Sound.


    Hier hat ja auch schon eine Grundrausch-Kulisse einen deutlichen Einfluss, z.B. des Fahrtwindes bei Aufnahmen aus dem fahrenden Zug.

    Kleiner Tipp am Rande:
    Zur Vermeidung von Windgeräuschen ein externes Mikrofon anschließen (das kann auch ein Ansteckmikrofon ("Lavalier") sein, mit entsprechendem (Fell-)Windschutz). Die Klangverbesserung ist in den meisten Fällen deutlich hörbar. ;)

    Vielen Dank an Ost-West-Express für die Aufnahmen. Tolles Engagement!


    Tja, und dann liefert mir Condor natürlich mein Stichwort, meine Steilvorlage.


    Das, was die (mehr oder weniger guten ) Micros aufnehmen, ist unterschiedlich, was du subjektiv selber hörst.


    Ich unterstelle jetzt mal, dass das Video mit einem Smartphone aufgenommen wurde (das Spiegelbild in der Frontscheibe des Busses ist leider nicht eindeutig).
    Während die Kameras in den Minicomputern mit Telefonfunktion stetig weiterentwickelt wurden und mit immer neuen Megapixel-Rekorden aufwarten, kann man das von den Mikrofonen leider nicht behaupten. Sie sind ungünstig platziert und meist sprachoptimiert. Nicht umsonst gibt es im Bereich der externen Mikrofone für Smartphones ein mittlerweile bemerkenswertes Angebot.


    Ggf haben die auch Bandsperren oder ähnliches.


    Ja und nein. Wenn Du auf Kompressoren, Limiter und eventuell eine feste EQ-Kurve anspielst, wäre das möglich.
    Ich tippe hier aber eher auf Unterschiede in der Richtcharakteristik des Mikrofons. Meine Vermutung ist die Charakteristik "Kugel", die ansich erst mal keine schlechte Wahl ist, aber ganz anders aufnimmt, als wir es zu hören gewohnt sind (siehe vorangegangenes Zitat). Da es sich aber um eine Monoaufnahme handelt, ist das für das menschliche Ohr nicht so relevant - höchstens bezogen auf die dem Mikrofon nächstgelegenen oder lautesten Schallquelle.


    Die Frage ist (noch) nicht eindeutig zu beantworten. Hier kann uns nur der Aufnehmende - Ost-West-Express - weiter helfen.


    Auch das Equipment beim Abspielen macht schon etwas aus. Stichwort Lautstärkeregelung.


    Natürlich macht es einen Unterschied, ob man die Aufnahme mit Knöpfen im Ohr, einem Smartphone-Lautsprecher, guten Kopfhörern oder amtlichen, neutralen Monitoren abhört. Doch solange man den Lautstärkeregler nicht so weit aufdreht dass es zerrt, ist die Lautstärkeregelung meiner Meinung nach kein limitierender Faktor.


    Sogar Abspielen direkt aus YouTube oder via VLC (z.B.) macht einen Unterschied.
    Die Codec auf mp3, mp2 oder was auch immer sind ebenfalls verlustbehaftet.


    Der Hinweis auf mp2 oder mp3 ist nur dann angebracht, wenn die Bild- und Tonspur separat aufgenommen und bearbeitet wurden. Das halte ich hier für wenig wahrscheinlich.
    Möglich wäre eine *.mp4-Aufnahme. Das ist ein Container, der *.m4v (das Video) und *.m4a (Audio) beinhaltet. Das ist trotzdem kein eindeutiger Beleg für eine Audio-Nachbearbeitung und zusätzliche verlustbehaftete Komprimierung.


    Was Du hinsichtlich des Abspielprogramms schreibst, halte ich für falsch. Zunächst einmal ist YouTube eine denkbar schlechte Quelle für Audioaufnahmen (angeblich soll "HD" eine Ausnahme sein, was ich aber noch nicht messbar bestätigen konnte). Soweit ich weiß, haben wir aber keine andere Quelle als diese Aufnahme via YouTube, oder?
    In dem Fall ist es vollkommen wumpe, welches Abspielprogramm Du nutzt, weil die Quelle stets die gleiche ist. Eine heruntergeladene oder mitgeschnittene Youtube-Aufnahme bleibt qualitativ stets identisch - ganz gleich, welches Abspielprogramm das wiedergibt.


    Ich denke, die Mischung aus Aufnahmegerät (Smartphone), Audioqualität (Video ohne nachbearbeitete Audiospur), Plattform der veröffentlichung (YouTube Standard) führt zu dem hörbaren Ergebnis.
    Das ist keineswegs ein Vorwurf!
    Es sollte uns nur vor Augen - und Ohren - führen, dass die Höreindrücke aus Videos uns bös' täuschen können. Wenn wir uns also wirklich Höreindrücke verschaffen wollen, dann sollten wir auf reine Audioaufnahmen mit besseren Mikrofonen und guten Audiocodecs setzen.

    Vielleicht bin ich ja nostalgisch verklärt, aber die Pt-Wagen auf der Linie 17 gleiten für meine Ohren nahezu lautlos um die Kurve Am Römerhof > Leonardo-da-Vinci-Allee Richtung Rebstockbad. Das ist bei den R-Wagen nicht so.


    Nun muss ich - der Fairness halber - hinzufügen, dass in genau dieser Kurve in den letzten (mehreren) Tagen Schleifarbeiten durch eine Drittfirma stattgefunden haben.
    Dennoch kommen mir die Pt-Wagen bei der Kurvenfahrt leiser vor.


    Vielleicht gelingt es mir, bei Gelegenheit an dieser Stelle vergleichende Tonaufnahmen zu machen und dem Forum zur Verfügung zu stellen.

    (...) allerdings scheint die Frankfurter Str. schon recht schmal zu sein.


    War sie schon immer und ist es noch (aktuell, finde ich, stärker als früher).


    Mir fehlt allerdings gerade die Fantasie, wie da der Streckenverlauf sein soll. Zwischen Isenburg-Zentrum und Stadtgrenze / Isenburger Schneise?
    Nahezu undenkbar - außer man entfernt den IV komplett aus diesem Teil des Zentrums und der Altstadt. :S


    Grüße von einem Ex-Iseborscher
    (ach ja, die Jugend...)

    Uff... :wacko:
    Zunächst einmal herzlichen Dank tunnelklick für die Bereitstellung dieses Textes.


    Technisch kann ich dazu keinen wertvollen Diskussionsbeitrag leisten, wohl aber einen sprachlichen.
    Um das aber richtig einordnen zu können, würde mich interessieren:

    • Wer (= welche Abteilung) verfasst solche Texte unter Verwendung so einer Sprache (es ist im weitesten Sinne mit Deutsch verwandt, aber... :rolleyes: )
    • Wer ist der Adressat dieses Schriebs? Ist das für Techniker rund um den Bahnbau, wird so etwas ans schwarze Brett genagelt oder soll es Politiker in Ausschüssen verwirren?
      Aus meiner Erfahrung: Eine Pressemitteilung (PM) wird es wohl nicht sein, die sind nach meiner Erfahrung anders geschrieben.
    • Unabhängig von der Veröffentlichung im hiesigen Forum: Was soll dieser Text letztlich bei wem bewirken, was ist der Zweck?
      (Jetzt bitte nicht mit "Information" antworten; etwas konkreter wäre es mir schon recht ;) )

    Dass die VGF keinen Lektor beschäftigt oder fallweise extern beauftragt, kann ich vielleicht gerade noch nachvollziehen, aber das ist schon ein schwerer Brocken. Zumal das Ding schwieriger zu lesen ist als ein juristischer Fachaufsatz (die selbst mir als juristischem Laien nicht besonders schwer fallen).


    Bevor ich also anfange, das Ding inhaltlich ebenso wie sprachlich zu zerpflücken (da sind auf den ersten Blick für Außenstehende ein paar Ungereimtheiten drin), wüsste ich halt erstmal gern, unter welchem Aspekt der Text zu betrachten ist. Vielleicht bin ich ja gar nicht die Zielgruppe, okay; trotzdem: Wer schreibt denn so Dinger?
    Kinners nee... :rolleyes:


    ---
    EDIT: Ein "nach meiner Erfahrung" war doppelt, das müssen wir leider abziehen... :D - ein deutliches Zeichen dafür, wie sehr mich der Text trotz Korrekturlesung verwirrt hat.

    Den 138er habe ich heute Vormittag zufällig am Hauptbahnhof als Fahrschulwagen gesehen. 8)
    Für ein Foto war die Umsteigezeit leider zu knapp, zumal sich am Hauptbahnhof in der Gegenrichtung gerade drei Züge knödelten und mir ohnehin die Sicht für eine ordentliche Aufnahme versperrten. ;(