Beiträge von Uli Nobbe

    Die Allgemeine Zeitung (AZ) Mainz berichtet am 12.11.2018 um ca. 18:20 Uhr über einen aus technischen Gründen verkürzten und überfüllten Zug der Vlexx auf der Linie RE 13.


    Zitat

    Mehrere Menschen sollen in dem komplett überfüllten Triebwagen starke Kreislaufprobleme bekommen haben, ein Fahrgast musste sogar vom Notarzt abgeholt werden. Hintergrund war, dass der Regionalexpress 13 nicht mit zwei oder drei Einheiten fuhr, sondern nur mit einem Triebwagen.


    Zur Begründung wird die Sprecherin wie folgt zitiert:


    Zitat

    Vlexx-Sprecherin Svenja Reuther bedauert die Ereignisse, bestätigte auch, dass der Zug kürzer war als sonst: „Leider mussten wir die Zugleistung um 6.36 Uhr ab Alzey aufgrund einer Fahrzeugstörung kurzfristig mit geringerer Kapazität fahren.“ Ein Ersatzfahrzeug habe man kurzfristig nicht besorgen können.


    Auf freier Strecke bei einem Halt vor einem roten Signal haben einige Fahrgäste die Türen notentriegelt, um so frische Luft in den Zug zu leiten. Dadurch hat sich die Weiterfahrt allerdings weiter verzögert.


    Der gesamte Artikel, dem auch die Zitate entstammen, ist hier zu finden:
    https://www.allgemeine-zeitung…berfullter-vlexx_19179189

    Stimmt, da war ich zu sehr mit der für mich zuletzt relevanten "TA Lärm" verhaftet.
    Danke für die Aufklärung des Missverständnisses.


    Dennoch bleibt für mich die Frage offen, warum es - für die Bahn - nachteilig sein soll, dass der Verkehrslärm für die Außenfassade errechnet (nicht: gemessen, siehe Zitat Deines Beitrages ;) ) wird.
    Und auch, ob das ein Vorteil für die Anwohner sein könnte.


    Sieht man mal von der Uniklinik ab: Fenster können geöffnet werden, und manche Gebäude haben sogar Balkone.
    Würde hier die Berücksichtigung baulicher Maßnahmen die Betroffenen nicht eher über Gebühr benachteiligen?

    Das Gemeine daran ist auch, dass beim Verkehrslärm außen gemessen wird ("an der Fassade"), und nicht innen, die Bahn also nicht in den Genuß bauseits schon durchgeführter passiver Schallschutzmaßnahmen kommt (etwa bei Neubauten, die in der Uniklinik in großer Zahl entstanden sind oder im Bau sind).


    Das sehe ich anders, und die von Dir als vermeintliche Gemeinheit ausgemachte Regelung empfinde ich als Vorteil - für beide Seiten.


    Soweit ich weiß, ist der maßgebliche Messort 0,5 m vor der Mitte (!) des geöffneten Fensters (!!) des maßgeblichen Immissionsortes.
    Und weil es so schön ist, wird auch noch der gemittelte Durchschnittswert in einer Zeitspanne (L(eq)) gemessen - zu allem Überfluss auch noch A-gewichtet (dB(A)).


    Gemeinheit?
    Nein, Gleichberechtigung. Jeder Anwohner / Betroffene wird gleich behandelt und nicht nach seinen baulichen Maßnahmen beurteilt. Das ist nur gerecht.


    Vorteil für die Bahn: Sie hat zuverlässige Messergebnisse an jedem Gebäude und damit ein klares Kataster über die Ausbreitung des von ihr verursachten Lärms.
    Vorteil für die Anwohner bzw. Schutzbedürftigen: Sie haben ein klares Messergebnis, auf dessen Basis sie Veränderungen einfordern können (entweder am Emmissions- oder am Immissionsort).

    Und wenn der einzige Automat nicht funktioniert, ist es, zumindest bis zum nächsten Umstieg, kein Schwarzfahren.


    Ohne Volljurist zu sein: "Schwarzfahren" ist es nur, wenn Vorsatz vorliegt, d.h. man wollte den regulären Fahrpreis nicht bezahlen und eventuellen Schwierigkeiten nicht aktiv entgegenwirken.
    Hä? ?(
    Ist der Automat defekt oder fallen alle Münzen durch oder nimmt er bei PS5 keine Scheine etc. pp., dann ist es kein schwarzfahren. Allerdings muss man sich nunmehr aktiv (!) auf die Suche nach dem Zugbegleiter machen, um dort eine Fahrkarte nachlösen zu können. Setzt man sich hin und wartet auf sein Glück, könnte es haarig werden.


    In der S-Bahn sieht die Welt anders aus: Da es dort nur den eher zufällig aufschlagenden Prüfdienst gibt, kann man erst mal nichts machen. Bemerkt man aber die Fahrkartenkontrolle, gilt auch hier wieder: Aktiv auf die Mitarbeiter zugehen und den Sachverhalt schildern. Die stellen dann einen 36 cm langen Beleg 8| über eine Fahrpreisnacherhebung aus, auf den aber in aller Regel nie wieder ein Schreiben mit einer Zahlungsaufforderung kommt.
    Woher ich das weiß? Ich habe beim Aufräumen hier noch so ein Teil aus dem Jahr 2016 gefunden. Bei Gelegenheit scanne ich das ein und stelle es hier online. Damals habe ich 2,80 € bezahlt und die Fahrpreisnacherhebung lautete dann auf 57,20 € - die ich aber nie bezahlen musste.


    Ob so ein Alibimännchen des Sub-Sub-Unternehmers der so genannten "DB Sicherheit" da der richtige Ansprechpartner wäre, wage ich mal zu bezweifeln.
    Fragen kostet in dem Fall allerdings auch nichts.


    Bei der HLB habe ich letztens sogar erlebt, daß der Prüfdienst Fahrgästen, die beim Einstieg wegen eines defekten Automaten keine Fahrkarte bekommen haben, zum regulären Preis Fahrkarten ausgestellt hat - auch wenn offiziell in den Zügen keine Fahrkarten verkauft werden.


    Siehe oben. 8)


    Das Argument, der Fahrgast habe rechtzeitig an der Abfahrtshaltestelle zu erscheinen, um sich noch einen Fahrschein zu kaufen, ist ja wohl bei Umsteige-Haltestellen hinfällig. Dort hat der Fahrgast ja keinen Einfluss mehr auf Ankunft- und Abfahrtszeiten. Und es gibr ja durchaus - sogar sehr komfortable - Anschlüsse mit zeitnahen bahnsteiggleichen Anschlüssen, ich denke, z.B. in Nidderau, wo die Automaten nicht am Bahnsteig stehen und auf den nächsten Anschluss eine halbe oder ganze Stunde gewartet werden muss.


    Hier müssen nun wirklich die spitzfindigen Rechtsbeuger ran, die aus den Beförderungsbedingungen auch noch das letzte Komma zum Punkt machen können.
    Meine - laienhafte! - These: Ist der Anschluss bei dünner Taktung gefährdet, könnte die Zumutbarkeitsgrenze überschritten sein. Ist hingegen genug Wartezeit gegeben: Ab an den nächsten Automaten.


    Streng genommen schreibt der Einzelfahrschein ja vor: Sofortiger Fahrtantritt, keine Unterbrechnungen der Fahrt. Habe ich nun aus von mir nicht zu vertretenden Gründen keinen Fahrschein, müsste (Achtung, Konjunktiv!) ich mich dennoch so verhalten, als ob ich einen hätte und eine auf der Fahrt ohne Unterbrechung verfügbare Verkaufsstelle aufsuchen - sei sie nun human oder automatisiert.
    Ergo: Nur wenn der Fahrplan mir eine Zwangspause auferlegt, die zum Nachlösen am Automaten reicht, muss ich das auch tun. Und: Wenn beim Umstieg eine dichte Taktung an S-Bahnen nur zu einer geringfügigen Verzögerung am Ziel führen würde, wäre der Fahrkartenkauf gleichfalls zumutbar. Sollte ich hingegen durch eine S-Bahn zu spät meinen stündlich fahrenden Bus verpassen, könnte die Welt wiederum anders aussehen (dann wird eben beim Busfahrer gelöst).


    Und warum ist das alles so kompliziert?
    Weil Juristen ja auch ihren Spaß (und ihr Geld) haben wollen. :P

    Gebaut wird ab der Haltestelle Vogelweidstraße bis zur Einfahrt auf das Gelände der Uniklinik, es sind mehrere Unternehmen tätig, u. a. die Firma SPITZKE aus Großbeeren bei Potsdam.


    Am Montag konnte ich aber auch beobachten, dass zwischen Hauptzufahrt Uniklinik und der Eisenbahnbrücke (Main-Neckar-Brücke), Höhe Zahnklinik, Baumarbeiten im gange waren - sehr nah am Fahrdraht.
    Der Straßenverkehr war davon nicht betroffen, einzig der Fuß- und Radweg auf der Seite der Uniklinik war stellenweise vorübergehend gesperrt.


    Der SEV ab Stresemannallee/Gartenstraße wurde von der Firma Winzenhöler bedient; sehr süß war der Fahrer, der die Vogelweidstraße als "Vogelweide" ansagte. Allerdings war er auch der einzige, den ich als ansagenden Fahrer erlebt habe. Diese Erfahrung ist jedoch nicht repräsentativ, sondern eine Stichprobe.


    Etwas ungeschickt war auch die Lenkung der Fahrgastströme: Abfahrt des SEV war an der Haltestelle des 46er bei der Flohmarkt-Umleitung (was übrigens für einige Radfahrer etwas aufregend war; ja, auch Fußgänger können nervig und rücksichtslos sein). Der Ausstieg hingegen war auf Höhe der Tankstelle auf der gegenüberliegenden Seite. Das stand so zwar vorher im Netz nachzulesen, aber viele Fahrgäste liefen erstmal zur Ausstiegsposition, zumal da ja zeitweise auch zwei Busse zugleich warteten - und wurden dann, konsequenterweise, wieder zurück auf die die andere Straßenseite geschickt.
    Ob die gelbe Beschilderung diesbezüglich überall klar, logisch und verständlich war, konnte ich auf die Schnelle nicht überprüfen. :S


    Die Signale auf der Stresemannallee kennen die Linie 21 leider nicht, die Signale schalten irgendwann, aber nicht wenn es die 21er gerne hätten, also heißt es an fast jedem Signal zwischen Paul-Ehrlich-Straße und Mörfelder Landstraße jeweils eine Gedenkminute einzulegen, bis sich das Signal dazu herablässt „dieser unbekannten Linie“ die Weiterfahrt doch noch zu ermöglichen.


    :D:D:D

    Sicher, dass der Rabatt bei vorzeitiger Kündigung nicht rausgerechnet wird?


    Nein, da bin ich mir nicht sicher, weil ich meine Informationen zwar aus Gesprächen mit Mitarbeitern der VGF am Telefon wie auch persönlich im Service-Center habe, aber noch keine offizielle Mitteilung im Netz, eine PM oder einen verlässlichen Pressebericht dazu gefunden habe.
    Ich nehme an, da wird man noch ein wenig warten, etwas näher zum Jahresende hin; auf Nachfrage gibt man das bereits jetzt vorhandene Wissen aber weiter.


    Von Anderen Verbünden kenne ich das Abo zum Preis von 10 Monaten auf 12 Raten aufgeteilt schon länger. Dort wird bei vorzeitiger Kündigung der Rabatt rausgerechnet.


    Ah, gut zu wissen, danke. :thumbup:
    Dann wird das hier vermutlich auch so sein, was im Grunde ja nichts schlechtes wäre.
    Allein, wie man das richtig kommuniziert, das ist die Frage. Der RMV ist, so sehe ich das zumindest, nicht gerade für eine gelungene PR bekannt und ich fürchte auch hier wieder mittelschwere Konfusion der Kunden bei zeitgleicher Selbstbeweihräucherung der "Oberen".


    Ich bin da mal vorsichtig gespannt.
    Bei der VGF hieß es, jeder Jahreskarten-Inhaber würde wohl angeschrieben und dort würde en detail noch mal auf das neue Verfahren eingegangen. Ich nehme an, man wartet damit solange, bis die tatsächliche Preiserhöhung bekannt ist.

    Moin allerseits,


    ich habe - eher beiläufig - erfahren, dass bei der monatlichen Abbuchung der Jahreskarte ab 2019 von der 10-monatigen (+2 freie Monate) Abbuchung auf eine 12-monatige umgestellt werden soll. Die 2 Freimonate bleiben dabei natürlich erhalten; sie werden entsprechend auf den monatlichen Abbuchungsbetrag umgelegt.


    Konkret bedeutet das:
    Jahreskarte Frankfurt (PS 3) im Abo = 891,00 € (vor der Preiserhöhung ;( ).
    Aktuell: Monatlich 89,10 € in den ersten 10 Monaten und dann 2 Monate frei.
    Zukünftig: Monatlich 74,25 € ohne Pause (891 € / 12).


    Auf der RMV-Seite kann ich da noch keine Ankündigung erkennen und auch die VGF tut sich etwas schwer mit dem Thema, auch wenn es die Mitarbeiter|innen vor Ort schon ganz gut wissen (okay, die eine Ausnahme hatte ich am Telefon, aber das lasse ich mal durchgehen).


    Als Vorteil sehe ich dabei, dass man die Karte jederzeit kündigen kann (wie bisher), dann aber die Freimonate nicht mehr verloren gehen. Oder, besser: Das hoffe ich zumindest - nicht, dass noch einer auf die Idee kommt, vor Ablauf von 10 Monaten müsse man dann ggf. nachzahlen (ist ja schließlich ein vorweg genommener Rabatt)... ?(:S
    Im übrigen kann man nun den entsprechenden Betrag gleichmäßig monatlich in seine Finanzplanung einbauen.


    Übrigens: Bei mir hat das "wir setzen jetzt mal zwei Monate Abbuchung aus" dieses Jahr nicht funktioniert; ich musste eine Gutschrift anfordern. Leute, kontrolliert eure Kontoauszüge (wer erinnert sich noch daran, wann die Jahreskarte begonnen hat und wann die Freimonate fällig sind?).


    Nachteil: Ist jetzt nicht mehr ganz so transparent; bislang konnte man als Abbuchungsbetrag einfach den Jahresbetrag aus der Preisliste durch 10 teilen, fertig.


    Es kommt aber noch besser, und das macht mir aktuell noch Kopfzerbrechen: Angenommen, ich hätte mein Abonnement im Mai begonnen. Jetzt kommt die Preiserhöhung. Wie genau errechnet sich nun der für mich zutreffende Abbuchungsbetrag?
    Bei einem neuen Preis ab Januar wären das dann 8* alter Preis + (4-2)* neuer Preis / 12 = mein individueller Abbuchungsbetrag.


    Na herzlichen Glückwunsch, wie das kommuniziert werden soll. Es mag in sich zwar logisch erscheinen, aber so richtig transparent wird das für den einfachen ÖPNV-Benutzer "da draußen" nicht wirken.


    Ach ja, ganz am Rande entdeckt:
    Warum kostet die personalisierte und die übertragbare Jahreskarte gleich viel?
    Und: Wieso ist mit der übertragbaren Version der Übergangstarif möglich und mit der personalisierten nicht?
    Das kommt davon, wenn man sich die Preislisten mal näher anschaut... :rolleyes:

    Wie kam die Meldung denn zur Leitstelle der Feuerwehr? Automatisch?
    Ich kann mir kaum vorstellen, dass da einer anruft und sagt "Da brennt ein Gleismagnet" - sorry, das ist so spezifisch, da wird jeder Disponent erst mal hellhörig.


    Ein Vögelchen hat mir mittlerweile gezwitschert, dass die Meldung tatsächlich genau so per Telefon rein gekommen sein soll - und zwar von der Bahn selbst. :!:
    Wenn das so stimmt (Problem wird bahnseitig erkannt und Alarm ausgelöst), dann sind alle darauf folgenden Maßnahmen unter diesem Aspekt genauer - und kritischer! - zu betrachten.

    Was meinst du genau?


    Ich bin da übertrieben vorsichtig - das kommt noch aus meiner Zeit als Retter. Da wurden wir im Rahmen einer Fortbildung von einem Bahn'ler mächtig geimpft, dass wir im Einsatzfall an einer Bahnanlage erst mal so ziemlich gar nichts machen dürfen.
    Ist allerdings ein paar Jahre her, im großen Hörsaal der Uniklinik (hatte irgendwie was von einem lustigen Treff aller Rettungsdienstler). Man hat uns sogar darin unterwiesen, woran wir eine Rückleitung erkennen und lauter so'n Kram, den ich heute nicht mehr komplett zusammenbekomme.


    Ob das heute noch in dieser Strenge relevant ist, weiß ich nicht. Aber damals hieß es im Grunde "Steht an der Einsatzstelle mehr oder weniger tatenlos rum*, wartet auf den Notfallmanager, der telefoniert zunächst mal, dann wiederum gibt es ein Fax (!) an die Leitstelle, die euch die Freigabe zum Betreten des Gefahrenbereichs erteilt".
    Keine Ahnung, ob die Kommunikation heute immer noch so läuft. Fast nicht vorstellbar - dann wäre der ICE bei Montabaur vermutlich komplett abgebrannt.


    * Na ja, nicht ganz tatenlos: Beim Einsatzstichwort "Massenanfall an Verletzten" (MANV) hätten wir schon mal den Behandlungsplatz aufgebaut etc. ;)

    Heute morgen um 06:50 twitterte die Feuerwehr Frankfurt:


    Zitat

    Wir sind in der #SBahn Station an der #Hauptwache im Einsatz. Dort hatten wir die Meldung über einen brennenden Gleismagneten im #Tunnel. Unsere Einsatzkräfte haben die Einsatzstelle überprüft, keine Feststellung. Bahnbetrieb geht gleich weiter.


    Link zum Tweet: https://twitter.com/feuerwehrffm/status/1055683131968249856


    Ich muss zugeben, ein brennender Gleismagnet ist neu für mich, aber: Warum auch nicht?
    Ist halt nur doof, wenn so was nach ewig langen Tunnelsperrungen für Erneuerungsarbeiten passiert. Erhöht nicht gerade das Vertrauen in die Technik. Andererseits: Vielleicht wurde der Gleismagnet im Zuge der Arbeiten nicht erneuert und durfte altersschwach werden.


    Na gut: "Keine Feststellung" heißt nur: Kein Feuer feststellbar, keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Nur: Wie kam die Meldung denn zur Leitstelle der Feuerwehr? Automatisch?
    Ich kann mir kaum vorstellen, dass da einer anruft und sagt "Da brennt ein Gleismagnet" - sorry, das ist so spezifisch, da wird jeder Disponent erst mal hellhörig.


    Übrigens, ein hier allseits bekannter Forist hat in dem Thread mitgetwittert:


    Zitat

    Hätte die Bahn nicht die Aufsichten in den Stationen abgeschafft, wäre das alles heute morgen gar kein Problem gewesen. So hab ich (obwohl ich eh nicht sbahn fahre) viel zu viel Körperkontakt auf den Ausweichrouten "genossen".


    Steile These. :S


    Angenommen, es wäre Aufsichtspersonal vor Ort gewesen: Wäre der Ausfall dann vermeidbar gewesen oder geringer ausgefallen?


    Spielen wir das Szenario mal durch.


    Variante a)
    Es brennt gar nicht. Trotzdem muss die Feuerwehr auf die Meldung reagieren und vor Ort kontrollieren. Ist bei jeder Auslösung einer Brandmeldeanlage so, auch wenn der Sicherheitsdienst im Haus anruft und "Fehlalarm" sagt. Außerdem kann nur die Feuerwehr die Anlage zurücksetzen (sofern sie ausgelöst hat).


    Variante b)
    Es gibt tatsächlich irgendwas verschmortes, das den Verdacht auf einen Brand nährt. Dazu braucht es noch nicht mal zwingend eine Rauchentwicklung.


    Vordringliche Aufgabe ist es nun, die Menschen in Sicherheit zu bringen, den Gefahrenbereich zu räumen. Erst dann (oder parallel durch weiteres Personal) kann mit der Brandbekämpfung (sofern erkennbar) begonnen werden. Ist da Eigensicherung gewährleistet (ggf. Atemschutz)? Muss nicht in jedem Fall der DB-Notfallmanager erst die Einsatzstelle für gesichert erklären?


    Sei's drum: Erkunden muss die Feuerwehr so oder so - und der Verkehr im Tunnel wird empfindlich gestört.


    Bei der Gelegenheit: Welche Brandklasse hat so ein Gleismagnet überhaupt? Ich tippe mal auf A, weil es E ja nicht mehr gibt (Niederspannung). Andererseits: Welche induktiven Lasten bringen so einen Magneten überhaupt zum brennen?


    Neugierig: Uli

    Darkside, das ist wohl richtig. Aber bei der These im EP:


    SPD, Grünen, FDP und CDU in Hessen sehen da kein Handlungsbedarf.
    Nur die Linke sind die Preise zu hoch.


    Vielleicht reibe ich mich an dem winzigen Textteil "in Hessen", daher konnte ich spontan keinen kommunalpolitischen Ansatz erkennen.


    Ich bin nicht politisch und gehöre keiner Partei an und ist somit keine Wahlwerbung.


    Bestens. Dann bleibt lediglich mein Hinweis, dass der Zeitpunkt für Deine Kritik nicht ganz so glücklich gewählt war. ;)


    Übrigens: Ich bin poltisch, wenn auch parteilos. Gesellschaftspolitik - und der ÖPNV ist eine solche gesellschaftspolitische Herausforderung - ist wichtiger denn je. Hier unpolitisch zu sein, könnte man auch als ein "Mir doch egal, was passiert, ich lasse es halt passieren".
    Dein EP las sich da deutlich anders. Dabei ist das wahrlich nicht böse gemeint; ich möchte nur Widersprüche aufdecken und den Dialog fördern.


    Cheers,
    Uli

    Hallo Datafox,


    herzlich willkommen an Board. Das Thema scheint Dir ja auf der Seele zu brennen: Unmittelbar nach der heutigen Anmeldung voll durchgestartet.
    Na gut, ist ja so erstmal nichts verbotenes.


    Ich hätte es für geschickter empfunden, wenn Du Dir das Thema noch ein paar Tage - nämlich bis nach der Landtagswahl - aufgehoben hättest.
    Das erzeugt sonst so einen unschönen Beigeschmack. ;)


    Es gibt etwas an deiner Recherche, das mich dann doch stört: Du vergleichst Frankfurt mit anderen deutschen Städten; so weit, so gut. Allein: Warum nicht erst mal innerhalb des RMV forschen?

    • Wie handhaben das Darmstadt, Mainz / Wiesbaden, Hanau, Offenbach, Limburg, Gießen, die Landkreise?
    • Gibt es dort auch vergleichbare Berechtigungen wie den Frankfurt-Pass?
    • Falls ja, hat es entsprechende Auswirkungen auf RMV-Zeitkarten?
    • Für welche Preisstufen?
    • Wie stark reduziert sind sie zum Normalpreis, verglichen mit anderen Städten / Landkreisen im RMV-Gebiet?
    • Gibt es hier einen einheitlichen Prozent-Korridor oder lokalen Wildwuchs?


    In meinem Weltbild zeichnet eben genau das eine gute Recherche aus und nicht einfach nur ein "In Berlin machen sie aber...".


    Ganz generell: Wir sollten uns hier vor Augen halten, worum es im Kern geht.
    Wie wichtig ist das reduzierte Monatsticket für den "typischen" ALG2-Empfänger? Wie nutzt er das? Wie wichtig ist es für sein Leben, um - Achtung, Wortspiel! - den Anschluss nicht zu verlieren?
    Bereits hier könnte (leider) das 9-Uhr-Ticket greifen.


    Der anspruchsberechtigte Aufstocker (z.B. Minijobber) kann dieses Ticket zum Erreichen seines Arbeitsplatzes problemlos zahlen; es wird von der 100-Euro-frei-Pauschale abgedeckt.


    Rentner, die aufgrund ihrer niedrigen Rente gleichfalls aufstocken müssen, sehe ich jetzt auch nicht als benachteiligt an.


    Sind diese Überlegungen in Dein Plädoyer eingeflossen?
    Und: Hast Du die Bedingungen in den anderen Städten tatsächlich 1:1 mit Frankfurt verglichen? Wo gibt es Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede?


    Manchmal frage ich mich, wer außer mir überhaupt noch den Normaltarif zahlt.


    Oh, da kenne ich mehr als genug. 8)

    Soll hier etwa Schülern die Lauffaulheit bereits in die Wiege gelegt werden?


    Bei aller gebotenen Höflichkeit: Das ist ja nun wirklich gepflegter Unsinn. So etwas darfst Du gerne schreiben, wenn Elterntaxis staatlich gefördert werden sollen.
    Ich hoffe natürlich, dass Du den Artikel vollständig gelesen hast. Da wurden noch viele andere Aspekte angesprochen, die pros und cons beleuchten, mit einem Seitenblick auf andere Städte.


    Im aktuellen hessischen Wahlkampf taucht ja auch immer wieder mal die Forderung nach dem kostenlosen ÖPNV auf. Gleich vorab: Nein, das finde ich nicht in Ordnung.
    Aber auf das Hessen-Ticket für Schüler und Azubis, da bin ich schon neidisch, das ist wohl wahr. Und ich finde es schon in Ordnung, Schüler früh für den ÖPNV zu begeistern (so das ob der regionalen Angebote denn möglich ist). Wie auch immer, zumindest sollten Hürden abgebaut werden - und das ist eine davon.
    Von daher: Daumen hoch für den Mut zu dieser Entscheidung.

    Spiegel Online Mobilität vom 18.10.2018 um 16:30 Uhr:


    Zitat

    Als eine der ersten Städte in Deutschland führt Rostock ein kostenloses Schülerticket ein. Vom Jahr 2020 an dürfen Kinder und Jugendliche in der Hansestadt umsonst Bus und Bahn fahren. Dafür stimmte die Rostocker Bürgerschaft, in der Politiker aus allen großen Parteien sitzen. Etwa 20.000 Schüler würden von einem solchen Ticket profitieren. Pro Jahr belaufen sich die Kosten laut Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) auf etwa 3,3 Millionen Euro.


    Und weiter:


    Zitat

    In Rostock werden die Fahrkarten nicht nur für den Schulweg gelten, sondern auch für sämtliche Strecken, die Schüler in ihrer Freizeit zurücklegen.


    Den vollständigen Artikel gibt es hier:
    http://www.spiegel.de/auto/akt…s-und-bahn-a-1233911.html