Beiträge von Uli Nobbe

    Wie kam die Meldung denn zur Leitstelle der Feuerwehr? Automatisch?
    Ich kann mir kaum vorstellen, dass da einer anruft und sagt "Da brennt ein Gleismagnet" - sorry, das ist so spezifisch, da wird jeder Disponent erst mal hellhörig.


    Ein Vögelchen hat mir mittlerweile gezwitschert, dass die Meldung tatsächlich genau so per Telefon rein gekommen sein soll - und zwar von der Bahn selbst. :!:
    Wenn das so stimmt (Problem wird bahnseitig erkannt und Alarm ausgelöst), dann sind alle darauf folgenden Maßnahmen unter diesem Aspekt genauer - und kritischer! - zu betrachten.

    Was meinst du genau?


    Ich bin da übertrieben vorsichtig - das kommt noch aus meiner Zeit als Retter. Da wurden wir im Rahmen einer Fortbildung von einem Bahn'ler mächtig geimpft, dass wir im Einsatzfall an einer Bahnanlage erst mal so ziemlich gar nichts machen dürfen.
    Ist allerdings ein paar Jahre her, im großen Hörsaal der Uniklinik (hatte irgendwie was von einem lustigen Treff aller Rettungsdienstler). Man hat uns sogar darin unterwiesen, woran wir eine Rückleitung erkennen und lauter so'n Kram, den ich heute nicht mehr komplett zusammenbekomme.


    Ob das heute noch in dieser Strenge relevant ist, weiß ich nicht. Aber damals hieß es im Grunde "Steht an der Einsatzstelle mehr oder weniger tatenlos rum*, wartet auf den Notfallmanager, der telefoniert zunächst mal, dann wiederum gibt es ein Fax (!) an die Leitstelle, die euch die Freigabe zum Betreten des Gefahrenbereichs erteilt".
    Keine Ahnung, ob die Kommunikation heute immer noch so läuft. Fast nicht vorstellbar - dann wäre der ICE bei Montabaur vermutlich komplett abgebrannt.


    * Na ja, nicht ganz tatenlos: Beim Einsatzstichwort "Massenanfall an Verletzten" (MANV) hätten wir schon mal den Behandlungsplatz aufgebaut etc. ;)

    Heute morgen um 06:50 twitterte die Feuerwehr Frankfurt:


    Zitat

    Wir sind in der #SBahn Station an der #Hauptwache im Einsatz. Dort hatten wir die Meldung über einen brennenden Gleismagneten im #Tunnel. Unsere Einsatzkräfte haben die Einsatzstelle überprüft, keine Feststellung. Bahnbetrieb geht gleich weiter.


    Link zum Tweet: https://twitter.com/feuerwehrffm/status/1055683131968249856


    Ich muss zugeben, ein brennender Gleismagnet ist neu für mich, aber: Warum auch nicht?
    Ist halt nur doof, wenn so was nach ewig langen Tunnelsperrungen für Erneuerungsarbeiten passiert. Erhöht nicht gerade das Vertrauen in die Technik. Andererseits: Vielleicht wurde der Gleismagnet im Zuge der Arbeiten nicht erneuert und durfte altersschwach werden.


    Na gut: "Keine Feststellung" heißt nur: Kein Feuer feststellbar, keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Nur: Wie kam die Meldung denn zur Leitstelle der Feuerwehr? Automatisch?
    Ich kann mir kaum vorstellen, dass da einer anruft und sagt "Da brennt ein Gleismagnet" - sorry, das ist so spezifisch, da wird jeder Disponent erst mal hellhörig.


    Übrigens, ein hier allseits bekannter Forist hat in dem Thread mitgetwittert:


    Zitat

    Hätte die Bahn nicht die Aufsichten in den Stationen abgeschafft, wäre das alles heute morgen gar kein Problem gewesen. So hab ich (obwohl ich eh nicht sbahn fahre) viel zu viel Körperkontakt auf den Ausweichrouten "genossen".


    Steile These. :S


    Angenommen, es wäre Aufsichtspersonal vor Ort gewesen: Wäre der Ausfall dann vermeidbar gewesen oder geringer ausgefallen?


    Spielen wir das Szenario mal durch.


    Variante a)
    Es brennt gar nicht. Trotzdem muss die Feuerwehr auf die Meldung reagieren und vor Ort kontrollieren. Ist bei jeder Auslösung einer Brandmeldeanlage so, auch wenn der Sicherheitsdienst im Haus anruft und "Fehlalarm" sagt. Außerdem kann nur die Feuerwehr die Anlage zurücksetzen (sofern sie ausgelöst hat).


    Variante b)
    Es gibt tatsächlich irgendwas verschmortes, das den Verdacht auf einen Brand nährt. Dazu braucht es noch nicht mal zwingend eine Rauchentwicklung.


    Vordringliche Aufgabe ist es nun, die Menschen in Sicherheit zu bringen, den Gefahrenbereich zu räumen. Erst dann (oder parallel durch weiteres Personal) kann mit der Brandbekämpfung (sofern erkennbar) begonnen werden. Ist da Eigensicherung gewährleistet (ggf. Atemschutz)? Muss nicht in jedem Fall der DB-Notfallmanager erst die Einsatzstelle für gesichert erklären?


    Sei's drum: Erkunden muss die Feuerwehr so oder so - und der Verkehr im Tunnel wird empfindlich gestört.


    Bei der Gelegenheit: Welche Brandklasse hat so ein Gleismagnet überhaupt? Ich tippe mal auf A, weil es E ja nicht mehr gibt (Niederspannung). Andererseits: Welche induktiven Lasten bringen so einen Magneten überhaupt zum brennen?


    Neugierig: Uli

    Darkside, das ist wohl richtig. Aber bei der These im EP:


    SPD, Grünen, FDP und CDU in Hessen sehen da kein Handlungsbedarf.
    Nur die Linke sind die Preise zu hoch.


    Vielleicht reibe ich mich an dem winzigen Textteil "in Hessen", daher konnte ich spontan keinen kommunalpolitischen Ansatz erkennen.


    Ich bin nicht politisch und gehöre keiner Partei an und ist somit keine Wahlwerbung.


    Bestens. Dann bleibt lediglich mein Hinweis, dass der Zeitpunkt für Deine Kritik nicht ganz so glücklich gewählt war. ;)


    Übrigens: Ich bin poltisch, wenn auch parteilos. Gesellschaftspolitik - und der ÖPNV ist eine solche gesellschaftspolitische Herausforderung - ist wichtiger denn je. Hier unpolitisch zu sein, könnte man auch als ein "Mir doch egal, was passiert, ich lasse es halt passieren".
    Dein EP las sich da deutlich anders. Dabei ist das wahrlich nicht böse gemeint; ich möchte nur Widersprüche aufdecken und den Dialog fördern.


    Cheers,
    Uli

    Hallo Datafox,


    herzlich willkommen an Board. Das Thema scheint Dir ja auf der Seele zu brennen: Unmittelbar nach der heutigen Anmeldung voll durchgestartet.
    Na gut, ist ja so erstmal nichts verbotenes.


    Ich hätte es für geschickter empfunden, wenn Du Dir das Thema noch ein paar Tage - nämlich bis nach der Landtagswahl - aufgehoben hättest.
    Das erzeugt sonst so einen unschönen Beigeschmack. ;)


    Es gibt etwas an deiner Recherche, das mich dann doch stört: Du vergleichst Frankfurt mit anderen deutschen Städten; so weit, so gut. Allein: Warum nicht erst mal innerhalb des RMV forschen?

    • Wie handhaben das Darmstadt, Mainz / Wiesbaden, Hanau, Offenbach, Limburg, Gießen, die Landkreise?
    • Gibt es dort auch vergleichbare Berechtigungen wie den Frankfurt-Pass?
    • Falls ja, hat es entsprechende Auswirkungen auf RMV-Zeitkarten?
    • Für welche Preisstufen?
    • Wie stark reduziert sind sie zum Normalpreis, verglichen mit anderen Städten / Landkreisen im RMV-Gebiet?
    • Gibt es hier einen einheitlichen Prozent-Korridor oder lokalen Wildwuchs?


    In meinem Weltbild zeichnet eben genau das eine gute Recherche aus und nicht einfach nur ein "In Berlin machen sie aber...".


    Ganz generell: Wir sollten uns hier vor Augen halten, worum es im Kern geht.
    Wie wichtig ist das reduzierte Monatsticket für den "typischen" ALG2-Empfänger? Wie nutzt er das? Wie wichtig ist es für sein Leben, um - Achtung, Wortspiel! - den Anschluss nicht zu verlieren?
    Bereits hier könnte (leider) das 9-Uhr-Ticket greifen.


    Der anspruchsberechtigte Aufstocker (z.B. Minijobber) kann dieses Ticket zum Erreichen seines Arbeitsplatzes problemlos zahlen; es wird von der 100-Euro-frei-Pauschale abgedeckt.


    Rentner, die aufgrund ihrer niedrigen Rente gleichfalls aufstocken müssen, sehe ich jetzt auch nicht als benachteiligt an.


    Sind diese Überlegungen in Dein Plädoyer eingeflossen?
    Und: Hast Du die Bedingungen in den anderen Städten tatsächlich 1:1 mit Frankfurt verglichen? Wo gibt es Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede?


    Manchmal frage ich mich, wer außer mir überhaupt noch den Normaltarif zahlt.


    Oh, da kenne ich mehr als genug. 8)

    Soll hier etwa Schülern die Lauffaulheit bereits in die Wiege gelegt werden?


    Bei aller gebotenen Höflichkeit: Das ist ja nun wirklich gepflegter Unsinn. So etwas darfst Du gerne schreiben, wenn Elterntaxis staatlich gefördert werden sollen.
    Ich hoffe natürlich, dass Du den Artikel vollständig gelesen hast. Da wurden noch viele andere Aspekte angesprochen, die pros und cons beleuchten, mit einem Seitenblick auf andere Städte.


    Im aktuellen hessischen Wahlkampf taucht ja auch immer wieder mal die Forderung nach dem kostenlosen ÖPNV auf. Gleich vorab: Nein, das finde ich nicht in Ordnung.
    Aber auf das Hessen-Ticket für Schüler und Azubis, da bin ich schon neidisch, das ist wohl wahr. Und ich finde es schon in Ordnung, Schüler früh für den ÖPNV zu begeistern (so das ob der regionalen Angebote denn möglich ist). Wie auch immer, zumindest sollten Hürden abgebaut werden - und das ist eine davon.
    Von daher: Daumen hoch für den Mut zu dieser Entscheidung.

    Spiegel Online Mobilität vom 18.10.2018 um 16:30 Uhr:


    Zitat

    Als eine der ersten Städte in Deutschland führt Rostock ein kostenloses Schülerticket ein. Vom Jahr 2020 an dürfen Kinder und Jugendliche in der Hansestadt umsonst Bus und Bahn fahren. Dafür stimmte die Rostocker Bürgerschaft, in der Politiker aus allen großen Parteien sitzen. Etwa 20.000 Schüler würden von einem solchen Ticket profitieren. Pro Jahr belaufen sich die Kosten laut Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) auf etwa 3,3 Millionen Euro.


    Und weiter:


    Zitat

    In Rostock werden die Fahrkarten nicht nur für den Schulweg gelten, sondern auch für sämtliche Strecken, die Schüler in ihrer Freizeit zurücklegen.


    Den vollständigen Artikel gibt es hier:
    http://www.spiegel.de/auto/akt…s-und-bahn-a-1233911.html

    Ja, das mit dem DB Navigator kann ich bestätigen.
    Die RMV App ist - Stand: heute - noch nicht so weit.


    Ab 21 Uhr abends aber weiterhin Mo-So Verkürzung auf Buchschlag-Dieburg. Verstehe das ehrlich gesagt nicht ganz. Die Kurzwende in Ffm Hbf ab Dezember 2018 (an Minute :01/ab Minute :15) wäre doch eigentlich perfekt für einen durchgehenden Stundentakt bis Ffm Hbf von Betriebsbeginn bis Betriebsschluss bei der Dreieichbahn.


    Seufz. ;(
    Na gut, das heißt für den Rückweg - mal wieder - rechtzeitig losfahren.


    Ob Deine These so stimmt (reicht tatsächlich ein Zug, muss man ggf. Kosten sparen - keine Ahnung - oder was sonst eine Rolle spielen könnte), weiß ich nicht. Begrüßen würde ich das auf jeden Fall, denn der Umstieg in Dreieich-Buchschlag ist alles andere als angenehm. Speziell am Abend.

    Am Montag, 15.10.2018, musste ich zur Uniklinik. Bisher musste ich nicht zu dieser Baustelle.
    Jetzt hatte ich im Hinterkopf, dass die Phase 1 (so ein Aufkleber auf den gelben Hinweisschildern) pünktlich zu meinem Termin beendet sei.


    Tatsächlich fuhr ab Leonardo-da-Vinci-Allee die 17/17 mit der Anzeige "Neu Isenburg" ab. Da ich dem Frieden jedoch nicht traute, stieg ich an der Varrentrappstraße in die 16 um - die würde mich ob des Abzweigs sicher bis zur Stresemann-/Gartenstr. bringen, dachte ich.


    Was mich dort beim Umstieg erwartete, sah nach allem anderen als nach "Ende Phase 1" aus. Eine 17 vom Baseler Platz in südlicher Richtung hätte ich da beim besten Willen nicht verorten können.
    Dass ich die Ersatzhaltestelle fand, verdanke ich dem Menschenstrom, dem ich einfach nur folgen musste - es gab allerdings mehrere Fahrgäste, die orientierungslos nach dem Weg zur Uniklinik fragten.


    In der Uniklinik selber war das an dem Tag auch das Tagesthema. Mehrere Mitarbeiter|innen berichteten mir, sie seien die halbe oder gar ganze Strecke zu Fuß gelaufen und teilweise sogar eine halbe Stunde zu spät gekommen.
    Für meinen Nachsorge-Termin mache ich mir jetzt ernsthaft Gedanken und plane viel Zeit ein; ich spiele auch mit dem Gedanken, von der Baustelle bis zur Vogelweidstraße zu laufen (ist auch nicht weiter als bis zur Ersatzhaltestelle, zudem da mehr Platz ist).


    Randbemerkung:
    Die Haltestelle in der Gartenstraße Richtung Baseler Platz ist ja auch ein Witz. Die Barrierefreiheit gilt angesichts der Behelfserhöhung nur für die ersten beiden Türen (R-Wagen) bzw. die erste Tür (S-Wagen). Fahrgäste lassen sich von der Behelfshöhe irritieren und steigen bevorzugt vorne ein, während die hinteren Türen nahezu ungenutzt blieben.


    Mein Fazit: Verbesserungswürdig. :S

    [Randbemerkung]


    Wieder einmal glänzt der Praktikantenstadel in der Frankfurter Bertramstraße durch Überschriftengeilheit, gepaart mit - dem leider dort mittlerweile üblichen - Superlativismus:


    Zitat

    Vollbesetzter Bus ohne Fahrer rast in den Wald


    Natürlich wird keiner von uns von wissen, ab wie viel km/h beim Hessischen Rundfunk die "Raserei" beginnt, aber mal im Ernst: Wie abschüssig muss eine Straße sein, dass ein Bus aus dem Stillstand über 210 Meter (60 m Straße plus 150 m Waldschneise) "rast"? :rolleyes:


    Physiker vor (oder war das jetzt doch die Mathematik?)! :whistling:

    Langer Rede kurzer Sinn: Die Altstadtstrecke ist derzeit an, wenn nicht über ihrer Kapazitätsgrenze.


    Und dann soll hier ab Dezember mit der 14 eine dritte Linie zusätzlich hereinpassen?


    Hierzu darf ich kurz auf eine Diskussion in einem anderen Thread verweisen, der sich ebenfalls mit den Kapazitäten auf der Altstadtstrecke beschäftigt hat. Ich war nämlich auch einer der Skeptiker hinsichtlich der zusätzlichen Linie 14:
    Planspiel: Linie 15 verschmilzt mit Linie 18

    Am 46er heißt es seit der Verlängerung durch das gesamte Europaviertel beständig "Rebstock Römerhof", obwohl dieser sich natürlich eigentlich im Stadtteil Bockenheim befindet. Witzigerweise waren die Straßenbahnen der Linie 17 hingegen in der glorreichen Zeit von Zielschildern an Bahnen wie "SACHSENHAUSEN Südbahnhof" auch mit "BOCKENHEIM Rebstockbad" beschildert.


    Stimmt, jetzt, wo Du es schreibst... ist aber am 50er Bus mit dem Ziel Bockenheimer Warte nicht anders (was, gelinde gesagt, auch etwas dämlich aussehen würde).


    Zum 46er: Da sehe ich alls diese Anzeige und störe mich nicht daran; im übrigen war mir das mit der Stadtteilanzeige gar nicht so bewusst. Nun ist das aber auch so ein Grenzfall: Das gesamt bediente Europaviertel gehört rein stadtteilpolitisch zum Gallus. Lediglich die Haltestellen Messeparkhaus und Römerhof sind dann wieder Bockenheim. Würde der Bus weiter der Linie 34 Richtung Mönchhofstraße über Schmidtstraße folgen, wär's schon wieder Gallus.
    Der ehemalige Güterbahnhof war gewissermaßen die natürliche Grenze zwischen Bockenheim-Süd / Messe / Kuhwald und Gallus-Nord (wenn ich mich recht entsinne, kam da nördlich der Frankenalle nix mehr). Heute hingegen kann man von der mehrfach erwähnten Pizzeria über den Gleispark rüber ins Gallus bis zur Mainzer Landstraße laufen.


    Offengestanden, ich als langjähriger Kuhwälder muss mich auch immer wieder daran erinnern, dass ich zu Bockenheim gehörig bin. Gäbe es einen Stadtteil "Messe", würde ich den als meine Heimat betrachten.


    Noch ein Wort zur Tram 17: Neu-Isenburg Stadtgrenze gehört nicht, ich wiederhole: nicht zu Neu-Isenburg, und damit ist jetzt nicht die Tarifgrenze gemeint. Ich habe mir mal in einer App einen Wolf nach der Haltestelle gesucht bis ich meinen Fehler fand: Suche nach "Frankfurt, Neu-Isenburg Stadtgrenze" (diesen Haltestellen-Namen muss man auch erst mal realisieren!). Streng genommen müsste dann ja an der 17 in der Stadtteil-Anzeige "Sachsenhausen" stehen, oder? Und an der 16 "Oberrad".


    Ich glaube, das darf man nicht ganz so verbissen sehen...

    Um die Situation, die du beschreibst, richtig zu verstehen, müsste ich wissen, ob das Signal im Tunnel Ks1 blinkend zeigt oder nicht, die Ziffer gelb oder weiß ist, und ob das weiße Kennlicht über oder unter dem Signalbild ist. Das macht nämlich den Unterschied zwischen Vorsignalwiederholer und Vorsignal im verkürzten Bremswegabstand aus.


    Ich müsste eigentlich noch mal in den Tunnel bzw. alle Stationen in beide Richtungen begutachten. Bis dahin muss das Gedächtnis herhalten.

    • Ja, Bahnsteigende Konsti und Tunnel-Signal blinken beide synchron Ks1. Beide Zs3v erlöschen gleichfalls synchron.
    • Ja, die Ziffer ist gelb - sie wird wiederholt. Es bleibt also bei der Ankündigung. Wo die weiße Ziffer zur Geltung käme, weiß ich nicht. Einfahrtsignal Ostendstraße?
      In der Veranstaltungstechnik kennen wir verschiedenfarbige LED in einer (!) Linse; es wäre - technisch - also kein Hexenwerk, ein Zs3 zu einem Zs3v zu machen - und umgekehrt. Aber ob das auch offiziell zulässig ist? Wird wohl von den Signalabständen abhängen oder noch eine ganz andere Betriebs(ver)ordnung schreibt da noch was zu.
    • Das weiße Kennlicht, da muss ich gerade nachdenken, ist - glaube ich - links über dem gelben Licht. Von früher kenne ich das so, dass damit der verkürzte Abstand zum Hauptsignal angezeigt werden soll. Wie Du daraus allerdings "den Unterschied zwischen Vorsignalwiederholer und Vorsignal im verkürzten Bremswegabstand" erkennst, da steige ich - wieder mal - aus.

    Bei Gelegenheit gehe ich noch mal auf Tunnelrecherche.

    Danke für die Ergänzung. Ich bin in die Ks-Signalwelt nie richtig eingetaucht.
    Als Modelleisenbahner hatte ich mal ein Signalbuch, das sich im wesentlichen mit Hp, Vr und Sh (Form und Licht) beschäftigte, und dann war Schluss. Das Blinken wusste ich nie zu deuten, und Du hast es für den Anfang gut erklärt. Ich bin dennoch leicht überfordert.


    Tatsächlich, das weiß ich noch von früher, war ja die Ankündigung einer Geschwindigkeitsbeschränkung gelb - das war mir für den Moment entfallen.
    Ja, die Signale von Konstablerwache Richtung Ostendstraße zeigten eine gelbe 5 (man kann im Tunnel ein weiteres Signal mit weißem Punkt und Geschwindigkeitsankündigungswiederholung erkennen; nach alter Nomenklatur hätte ich es jetzt Vr genannt). Die korrekte Ks-Nomenklatur fällt mir noch etwas schwer.


    Wie hoch ist eigentlich, ohne Anzeige der 5 (oder anderer Ziffern), die maximal zulässige Geschwindigkeit im Tunnel?