Beiträge von Hessen-Yeti

    Wenn schon nicht barrierefreie Nostalgie, dann bitte doch den O-Wagen. Das würde dann manchem der älteren Fahrgäste sicher ein sehr breites Lächeln ins Gesicht zaubern. <3

    Für den Pt-Wagen stehen deutlich mehr Fahrer zur Verfügung als für den O. In den letzten 2 Jahren wurden reichlich 'Neulinge' auf Pt eingewiesen.

    Ich selbst darf O nicht fahren, habe mir aber von mehreren 'alten Hasen' sagen lassen, der wäre noch unbequemer für den Fahrer als der Pt.

    das sind höchstwahrscheinlich teilweise Strecken, die heute nicht mehr bedient werden oder gar abgebaut sind. ich erkenne auch einiges nicht mehr.

    Dass allerdings die induktiv nicht gelaufene Weiche vom Allerheiligentor manuell am Haardtwaldplatz gestellt werden muss, ist eine völlig neue Erkenntnis für mich ;-).

    Es wird doch, meine ich, oben links (unter der Uhrzeit) am IBIS, bei Signalanforderung (Höhe St1-Tafel) ein Ampelsymbol angezeigt. Vielleicht kann uns tamperer oder Hessen-Yeti aufklären.

    Das Bild stimmt nicht ganz mit unseren Geräten überein. Wir haben bei einem Teil der Fahrzeuge ein Ampelsymbol an der Stelle, an der auf dem Bild das kleine i steht.

    Im dazugehörigen Menü gibt es Weichentasten sowie die Möglichkeit, die letzte Signalanforderung zu wiederholen. Das ist z.B. an Stellen nötig, wo wir unser Signal nicht nutzen konnten, weil wir entweder durch blockierte Türen oder durch KfZ daran gehindert wurden und dieses nicht automatisch wieder kommt.

    Von den geteilten Diensten im 5-Tage-Plan mal abgesehen, haben wir offiziell keine (unbezahlte) Pausen.

    Der Dienstplan wird aber so gestaltet, dass die Wendezeiten und ggf. ÜZs (die Zeit zwischen Abgabe eines Kurses und Übernahme eines anderen) in Summe mindestens der gesetzlichen Pausenzeit entsprechen. Soweit ich weiß, geht die VGF da im Moment noch einen Schritt weiter und nimmt statt der gesetzlichen 1/6 der Gesamtlenkzeit sogar 1/5, um auf der sicheren Seite zu sein.

    Erfasst wird das nicht explizit. Ist im Linienverkehr (auch bei Bussen) nicht nötig, da der Dienstplan als Nachweis gilt. Das war, als ich noch Bus gefahren bin, nicht anders. Im Reiseverkehr (korrekt: Gelegenheitsverkehr) hatte ich die Tachoscheiben + die Fahrerkarte als Nachweis. Als ich in den Linienverkehr gewechselt bin, musste ich keinen Nachweis mehr führen, weil der Fahrplan und die Dienstpläne als Nachweis ausreichen.


    Bei Störungen, Verspätungen etc. ist die Vorgehensweise die, dass wir, sobald wir damit rechnen, die 'Pausenzeiten' nicht einhalten zu können, die Leitstelle anfunken. Die sorgt dann - je nach Verfügbarkeit - für eine Zwischendurch-Ablösung (z.B. die Bereitschaft übernimmt eine halbe Runde) oder sie stellt uns auch mal irgendwo samt Zug ab, um eine Pause zu machen (z.B. Zoo-Schleife).

    Hier sind wir auch selbst etwas gefragt, darauf zu achten, wenn's eng wird. Gezwungen war ich jedenfalls noch nie, die gesetzlichen Pausen zu unterschreiten. Das funktioniert m.E. sehr gut.

    Warum man die Regel nicht gleich so aufstellt, kann ich nicht beantworten. Hab' ich mich aber auch schon gefragt.


    Ein vergessener Blinker ist für uns kein Thema, da wir...

    a) uns nicht auf Blinker verlassen - wir sehen ja, welcher Linie der Zug ist und wissen damit, ob wo er langfahren wird und

    b) wir sowieso warten, bis besagter Zug die Weichenspitzen passiert hat. Insofern warten wir in keinem Fall umsonst (ausgenommen, das Signal des Zuges ist gefallen und der Fahrer gibt uns kein entspr. Zeichen). Dann warten wir aber nur ein paar Sekunden, bis wir selbst merken, dass der nicht fährt. Und im Zweifelsfall muss er ja dann warten (damit haben wir ja doch ein Argument, warum die Regel nicht so aufgestellt ist ;))

    Und das zu verhindern, gibt es bei uns eine interne Regelung. Vielleicht ist dem einen oder anderen schon mal aufgefallen, das oftmals ein Zug vor einer Weiche trödelt und wartet, bis der Gegenzug vorbei ist.

    Offiziell ist es so, dass der sog. gefahrbringende Zug (das ist der, der die Weiche spitz befährt und bei einer falsch gestellten Weiche das Gleis des Gegenzugs kreuzen würde) warten muss, bis der andere Zug durch ist. Erst dann darf der gefahrbringende Zug seine Weiche befahren.

    In der Praxis machen wir es allerdings genau umgekehrt, da der gefahrbringende Zug sonst zu oft nicht über sein Signal rüberkäme. Deshalb geben wir i.d.R. dem gefahrbringenden Zug ein Zeichen, dass er passieren soll.

    Ausgenommen hiervon ist allerdings die Fahrschule, da die Schüler natürlich die offizielle Vorgehensweise lernen sollen.

    Bleibt das Zeichen allerdings aus oder ist nicht eindeutig, bleibt auch in der Praxis der gefahrbringende Zug stehen. Notfalls das Signal saussen lassen statt eine Kollision zu riskieren.


    Nachtrag: das gilt für alle nicht mechanisch verriegelten Weichen - also für alle Weichen außer elektromotische. Das deckt den relativ unwahrscheinlichen Fall ab, dass sich die Weiche bei einem Defekt unter dem Zug stellt.

    Ich dachte, dass die Fahrer sich z.B. am Hauptbahnhof oder Konstablerwache sich ablösen, dort eine große Pause machen.

    Nö, die 'Pause' besteht i.d.R. aus ca. 10 bis 25 Minuten. Unter 'großer Pause' stell' ich mir was anderes vor.

    Davon abgesehen, gibt es auch massig Dienste, bei denen man nur einen Kurs fährt und somit gar keine zwischenzeitliche Ablöse hat.

    Und was Pausen ab 30 Minuten angeht, trifft baeuchle den Nagel auf den Kopf. Die würden nicht bezahlt.

    Ach, das habe ich verwechselt, sorry: 15-19 waren meines Wissens hinter der Halle gesperrt. Wie ist's damit?

    Zumindest 15-18 werden bis hinten benutzt. Auf denen werden die R-Wagen abgestellt.

    Edit: das war zumindest mal die Info. Ist möglicherweise schon wieder überholt, weil beim FDK ein Zettel liegt, dass P auf 8-10 und R o. S auf 15-22 abgestellt würden. Da ich morgens um 3 immer nur abhole, hab' ich da nie so drauf geachtet ;-).