Beiträge von Hessen-Yeti

    Dass der Fahrer einen Fehler gemacht hat, stelle ich gar nicht in Abrede. Mir ging es ausschließlich um die Formulierung "beherrscht ... sein Arbeitsgerät nicht". Die hab' ich als ziemlich überheblich empfunden.


    Wenn ich die Bilder richtig deute, fand der Einsatz im Bereich eines ZOBs statt. Möglicherweise hatte der Fahrer die Anweisung bekommen, an dem Heli vorbeizufahren. Vielleicht hat er das aber auch eigenmächtig versucht.


    Wie gesagt: darum geht's mir gar nicht. Mich stört es nur, wenn jemand, der einen Beruf nicht wirklich kennt, sich abwertend über einen der Ausübenden äußert, wenn der einen Fehler gemacht hat. Und genau so kam die o.g. Formulierung bei mir an.

    Als Busfahrer an einen RTH so weit heranzukommen, um ihn dann auch noch anzufahren - wer beherrscht denn da sein Arbeitsgerät nicht?
    Wer auch immer dafür verantwortlich zeichnet, und selbst wenn's nur ein Lackkratzer ist: Bus gegen RTH? Ernsthaft? Leute!

    Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber hast Du schon mal so einen Bus gefahren? Weißt Du, wie sich die Rotorblätter eines gelandeten Hubschraubers in so einem Rückspiegel darstellen? Als ich das allererste Mal am Steuer eines Busses saß und in den Außenspiegel sah, war ich unangenehm überrascht, wie klein da hinten alles erscheint. 12m im Spiegel ist eine verdammt lange Distanz.


    Fehler macht jeder - in jedem Job. Bei dem Stress, dem Busfahrer tagtäglich ausgesetzt sind, ist ein unachtsamer Moment kaum zu verhindern.
    Da halte ich 'beherrscht sein Arbeitsgerät nicht' ehrlich gesagt für etwas unangebracht.


    Interessant. Ist das wegen der abgeschlossenen Fahrerkabine oder wegen dem längeren nicht mehr so einfach zu durchsauenden Innenraum so?
    Wobei der Doppelgelenkbus ja auch auf 24 Meter kommt und bei einem Hersteller meine ich auch Light-Tram heißt.

    Sowohl als auch, hauptsächlich aber durch die FZ-Länge und der Gelenke.
    Durch die Kabinenwand ist - je nach Lichtsituation - mal mehr, oft weniger zu erkennen. Und bei der Länge der Fahrzeuge ist schon gar nicht zu erkennen, was an den hinteren Türen bzw. der hinteren Wagenteilen so abgeht. Und 30m sind verdammt lang. Im Außenspiegel kann ich oftmals nicht unterscheiden, ob ein Fahrgast in den letzten Wagenteil einsteigt oder hinter der Bahn auf die Gleise tritt. Da hab' ich mich schon oft 'verguckt'.

    Ich habe in meiner Ausbildung gelernt, dass sowohl die Türen wie auch die Gänge Fluchtwege sind und deshalb nicht mit Gegenständen blockiert werden dürfen.
    Aus diesem Grund durfte ich im Bus auch immer nur soviele Kinderwagen etc. mitnehmen, wie in den dafür vorgesehenen Mehrzweckbereich passen.
    Haben die Fahrgäste natürlich nicht immer verstanden und akzeptiert.
    Letztendlich bin ich als Busfahrer aber dafür verantwortlich, dass das eingehalten wird und werde im Problemfall (Unfall) auch zur Verantwortung gezogen.


    Jetzt in der Straßenbahn entzieht sich das meiner Kontrolle und daher bin ich auch nicht mehr verantwortlich. Einer von mehreren Punkten, weshalb der Berufswechsel sinnvoll war...

    In Hanau wäre das kein Problem gewesen. Da habe ich schon Leute gesehen, die im Bus Matratzen transportiert haben und zwar so, dass die Ausgangstür komplett blockiert war und man einfach nicht raus kam. Man musste dann durch die Eingangstür raus, was dem Busfahrer dann auch wieder nicht gepasst hat.

    Leider gibt es immer wieder Kollegen, die den Weg des geringsten Widerstandes gehen und sowas zulassen. Das ist schon mehr als fahrlässig, da im Ernstfalle eine Evakuierung des Busses stark erschwert, wenn nicht gar unmöglich wird.
    Aber wie so oft denkt man ja: es wird schon nichts passieren. Nachher ist dann aber das Geschrei groß.

    Schleife Pforzheimer Straße: am Wochenende morgens einige Fahrten der 21 von und zur Mainzer Landstr. (SA 4 mal; SO 2 mal)

    Zum Samstag kann ich hier noch nichts sagen, aber die Schleife wird auf jeden Fall an Sonn- und Feiertagen von zumindest 2 Kursen der 21 genutzt: 2116 (der als 1116 beginnt und in Höchst umcodiert) sowie einem weiteren, auf dessen Kursummer ich allerdings nicht geachtet habe.
    Den 2116 (1116) hatte ich heute erstmals gefahren, und der andere befuhr die Schleife - glaube ich - 20 Minuten nach mir.

    Petra verkündet nun an den Haltestellen Güterplatz, Speyerer Straße, Schwalbacher Straße, Rebstöcker Straße und Wickerer Straße: "Ausstieg auf die Straße, bitte den Verkehr beachten." Auf Hanauer habe ich die Ansage nicht gehört. Der S-Wagen hatte aber Petra drin.

    Meiner (Wg. 203) hat die Ansage heute auch auf der Hanuer gebracht: Ostbahnhof/Honsellstr., Osthafenplatz, Schweder Str. und Cassellastraße. Das sind die Orte, bei denen ich mich daran erinnere.

    Interessant! Trotzdem ist das keine offizielle Quelle sondern ein privates Projekt, wenn ich das richtig sehe. Und deshalb bin ich noch nicht wirklich überzeugt.
    Ich habe mal nach offiziellen Quellen gesucht (BOStrab etc.), finde dort aber immer nur die Bezeichnungen, wie ich sie von der VGF her kenne.


    Meine Neugier ist auf jeden Fall geweckt und ich bin für jedes offizielle Beispiel dankbar ;-)


    Es gibt nach örtlicher Signalordnung auch Betriebe, in denen das Signal Sh1 die von dir beschriebene rote Tafel mit weißem Rand ist.

    Das kann ich derzeit nicht widerlegen, da ich nur die SOStrab als Anlage zur DFStrab der VGF kenne.
    Aber wir reden hier ja vom Streckennetz der VGF und da ist das Sh1 definitiv der Zwangshalt.


    Nur um eventuelle Wissenslücken meinerseits zu schließen (man lernt ja nie aus ;-)): kannst Du mir ein Beispiel nennen?

    Oh Mann, da sind ja mal wieder richtige Koryphäen am Werk. Was für ein "gesperrter" Streckenabschnitt soll denn da gewesen sein? Sowas gibt es dort gar nicht, es sei denn, man stellt ein Sh1 auf. :thumbdown:

    Tut zwar bezüglich des eigentlichen Topics nichts zur Sache, aber dennoch für's Protokoll: ein Sh1 hat nicht das Geringste mit einem gesperrten Streckenabschnitt zu tun.
    Beim Sh1 (gelbe quadratische Tafel mit waagerechtem grünen Balken, horizontal mittig angebracht) handelt es sich um einen sog. Zwangshalt. Das Signal für die Sperrung (Korrekt: Schutzhalt) ist das Sh2 (rote rechteckige Tafel mit weißem Rand).

    Zumal die Wende mit Weiche sich ja hinter der Haltestelle "An der Dammheide" in Richtung Rebstockbad befindet.

    Das erschließt sich mir jetzt nicht. Wo ist da das Problem?
    Als ich die Linie gestern gefahren bin, war schon wieder alles ok, aber ich gehe davon aus, dass die Kollegen die reguläre Hst in Fahrtrichtung Hbf angefahren sind und dann einen Fahrerstandswechsel durchgeführt haben. Die Fahrgäste auf der gegenüberliegenden Seite wurden vermutlich gebeten, auf diese Seite zu kommen.


    Das ist m.E. das Maximale, was man herausholen kann, ohne zu lange Fahrten gegen die Regelfahrtrichtung durchzuführen.

    Was hätte dagegen gesprochen, die 17 wenigstens bis zur "Festhalle / Messe" fahren zu lassen?
    Wobei ich jetzt nicht weiß, ob die Wendeschleife dort auch in Richtung Ginnheim / Rebstockbad funktioniert. Aber ist da nicht auch eine Weiche, die die Bahnen um / an der Festhalle Messe auf das Gegengleis leiten kann, um die Fahrt in die Gegenrichtung aufzunehmen?


    Das wäre m.E. der weitaus bessere Anschluss gewesen und hätte den Taxen-Ersatzverkehr überflüssig gemacht.

    Die Messeschleife kann zwar von beiden Richtungen aus befahren werden, führt aber nur Richtung Hbf. Und eine Gleisverbindung gibt es dort nicht.