Beiträge von Prince Kassad

    Die Strecken in Westdeutschland die man aus strategischen Gründen behielt liegen alle in Rheinland-Pfalz, weil die damaligen Pläne vorsahen Deutschland bis zum Rhein kampflos an die Russen aufzugeben und hinter dem Rhein als natürliche Grenze eine Verteidigungslinie aufzubauen um dann (wohl) den atomaren Erstschlag auszuführen.


    Darunter zählten z. B. die Zellertalbahn Worms-Kaiserslautern, die Glantalbahn Bad Münster am Stein-Homburg, die Untere Queichtalbahn Germersheim-Landau, die Eistalbahn Grünstadt-Enkenbach, die Stichbahn Heimbach-Baumholder und die Stichbahn Armsheim-Wendelsheim. Die allermeisten von ihnen gibt es heute tatsächlich nicht mehr mit Ausnahme von Heimbach-Baumholder (erfreulicherweise inzwischen auch mit PV) und der Eistalbahn jedenfalls auf dem Abschnitt Grünstadt-Ramsen(Eiswoog), der Rest kommt wohl nicht mehr obwohl die Brücken und Tunnel der Strecke wirklich gut in Schuss sind, immerhin hatte die Bundesbahn sehr gerne Züge mit LÜ durch die Strecke gejagt. Sogar die Zellertalbahn steht wieder auf der Kippe nachdem man die zunächst reaktivieren wollte, jetzt aber wegen Oberbauschäden sogar der Touristik-Verkehr weg ist. Sehr schade, ist eine schöne Strecke, aber mit kaum Fahrgastpotential da sie wirklich nur durchs "platte Land" führt.


    Die Odenwaldbahn gehörte nicht dazu, die war immer profitabel außer dem Abschnitt Erbach-Eberbach, der noch zu Bundesbahn-Zeiten tatsächlich stillgelegt werden sollte. Ist aber lange her.

    In der DDR herrschte auch ein akuter Mangel an LKW, während man bei den Loks auf alte Reichsbahn-Bestände zurückgreifen konnte, hauptsächlich Dampfloks. Es hat schon seinen Grund wieso die DR noch in den 1960er-Jahren alle Dampfloks in ihrem Bestand modernisiert hat damit die bis in die späten 1980er-Jahre fahren konnten.


    In der Bundesrepublik sollten ja mal Bahnstrecken der Vergangenheit angehören, die Zukunft des Verkehrs allein dem Kfz gehören, allenfalls noch Schulbusse fahren. Deshalb erhielt die Bundesbahn nie die politische Rückendeckung, die sie gebraucht hätte. Heute leidet die Bahn auch an der Kleinstaaterei im ÖPNV (siehe Abschaffung Schönes-Wochenende-Ticket), von vielen Bahnhöfen kommt man einfach nicht weiter, weil keine weiterführenden Anschlüsse geplant wurden bzw. kein Wochenendverkehr beim örtlichen Busunternehmen existiert. Besonders wenn man überregional fährt, muss man ja dann noch einen zweiten Fahrschein kaufen weil die DB-Fahrscheine nicht für die Busse gelten. Die Bahn kann man aber nicht einfach isolieren, sie funktioniert grundsätzlich nur im Verbund mit dem weiterführenden Busverkehr, und wo das nicht gegeben ist (siehe Würzburg-Fulda) leidet die Bahn nicht ohne Grund an fehlenden Fahrgästen.

    Die FNP schreibt nun wohl mit Vorausblick auf die Elektrifizierung des Abschnitts bis Grävenwiesbach sogar von einem Ausbau Hundstadts zum Kreuzungsbahnhof, allerdings aus Platzgründen mit nur einem neuen Bahnsteig, analog zu z.B. Alzenau an der Kahlgrundbahn.

    Nach der Beschreibung klingt das jetzt eher wie die Lösung Eisenberg (Eistalbahn) mit zwei Bahnsteigen auf der gleichen Seite, wo allerdings der Gegenzug über ein zweites Gleis an dem einen Bahnsteig vorbei kann, wenn dort ein Zug hält.

    Die OVB darf sowohl nach Frankfurt-Prüfling als auch nach Obertshausen Haus Jona fahren und das ist auch eine Direktvergabe. Scheint also eher am allgemeinen Mief zwischen LNO Hanau und KVG Main-Kinzig zu liegen; dass Stadt und Kreis keine besten Freunde sind ist ja nicht nur im ÖPNV kein Geheimnis. Genauso wie dass die 566 der HSB die Fahrgäste in Großauheim abgeluchst hat weshalb man nunmehr drastische Maßnahmen ergreifen will und die Linie 6 nur noch bis zur Waldsiedlung fahren lässt (Großauheim wird gar nicht mehr bedient!) und stattdessen die Linie 7 mit der sehr merkwürdigen Linienführung über die Umgehungsstraße (Depotstraße) fahren lassen will, ich kann mir nicht vorstellen dass die jemand nutzen wird.

    Den Nahverkehrsplan gibt es über das Bürgerinformationssystem der Stadt Hanau im Original (leider nicht direkt verlinkbar). Ist das schon bekannt?


    Dort findet sich auch eine Begründung: für die Linie 1 müssen zwingend Gelenkbusse eingesetzt werden (wegen des starken Verkehrs im Bereich Dunlop), die können nicht nach Mittelbuchen und zwar auch dann nicht, wenn die geplante Linienänderung (Herausnahme eines Pollers an der Kreuzung Am Schwaberg/Am Hagen um Durchgangsverkehr zu ermöglichen; Bau einer neuen Wendeschleife am Ende der Lützelbuchener Straße zur Beendigung des derzeitigen Zustandes mit Wenden über den Netto-Parkplatz) umgesetzt wird.


    Außerdem lassen sich durch eine neue Haltestelle in Höhe Otto-Hahn-Schule potentiell zahlreiche Schulfahrten vermeiden, die derzeit nur nötig sind, weil die OHS nicht an den Stadtbusverkehr angebunden sind (nur die X57 hält dort). Zu Schulbeginn fährt die halbe KVG Main-Kinzig zur OHS und verursacht riesige Staus.

    Der Nahverkehrsplan, gültig ab Dezember 2019, soll demnächst von der Stadtverordnetensammlung beschlossen werden.


    Änderungen:


    * Die Linien 1 und 5 werden zu einer Ringlinie verknüpft über Beethovenplatz und Kastanienallee. Wilhelmsbad und Hohe Tanne werden dann nur noch von der Line 9 bedient, d. h. die Sonntagsanbindung entfällt komplett

    * Die Anbindung des Hafens wird komplett aufgegeben, stattdessen wird der Nordast der Linie 3 mit der bisherigen Linie 7 zu einer Durchmesserlinie verbunden. Die Linie 7 wird von der Waldsiedlung bis Rochusplatz verlängert.

    * Die Linie 6 soll auch in der Nebenverkehrszeit im 15-Minuten-Takt fahren, fährt dafür aber nicht mehr nach Klein-Auheim

    * Die Linie 9 wird auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet

    * Die geplante neue Linie für Pioneer hängt von der Bauzeit des dortigen Wohngebiets ab; sie soll starten, sobald die ersten Bewohner einziehen.

    Zumindest bei Flugreisen soll es tatsächlich Probleme geben, wenn man ein ß im Namen hat und das zu ss aufgelöst wird. Deshalb lösen einige Fluggesellschaften das tatsächlich in B auf damit die ausländischen Einreisebeamten das eher noch erkennen. Die Kenntnis dass ß = ss kann man von Ausländern nicht ohne Weiteres erwarten.

    Wenn ich das richtig sehe liegt in Lieblos schon ein zweites Gleis, man hat nur die Weichen ausgebaut. Bräuchte also nur zwei neue Weichen und einen neuen Bahnsteig und fertig wäre die Kreuzungsmöglichkeit. Das wäre also relativ kostengünstig machbar.


    Mittel-Gründau ist derzeit wohl auch gar nicht besetzt, die Weichen und Signale stehen fest, ohne einen neuen Fdl wären Zugkreuzungen dort nicht möglich.

    Auf der Karte erkenne ich zusätzlich noch die Strecken Darmstadt-Ost-Groß-Zimmern und Dieburg-Reinheim. Die Trasse ist komplett abgebaut und teilweise auch schon anderweitig z. B. mit Einfamilienhäusern überbaut. Hier stelle ich mir eine Reaktivierung sehr schwierig vor, obwohl das Fahrgastpotential vorhanden sein dürfte.


    Die Lücke innerhalb der Aartalbahn suggeriert, dass nur die Abschnitte Diez-Zollhaus und Wiesbaden-Bad Schwalbach reaktiviert werden soll und das Mittelstück endgültig stillgelegt und abgebaut. Das wäre ein herber Verlust.

    Das ist eine gute Frage. Die MKK-30 ist jedenfalls Spielwiese für den roten Setra geworden, was dort im Schülerverkehr fährt weiß ich aber nicht, müsste ja dann ein Gelenkbus sein.

    • Terminal 3 - Waldstadion - Louisa


    Wie soll das denn funktionieren, in der Einflugschneise gilt doch eine Höhenbeschränkung, da kann man keine Seilbahn quer durch ziehen. Daran sind doch schon die Straßenbauer am Frankfurter Kreuz gescheitert das aus diesem Grund nicht in die Höhe wachsen darf.

    Die Seilbahn soll laut RMV tatsächlich kommen. Allerdings nicht in Frankfurt und auch nicht in Offenbach, sondern zur Querung des Taunushauptkamms auf der Strecke Schmitten - Großer Feldberg - Oberursel-Hohemark, wo Anschluss an die U-Bahn besteht:


    https://www.hessenschau.de/wir…,kurz-seilbahnen-100.html


    Ich vermisse aber in Schmitten einen ausreichend großen P&R-Parkplatz. Oder sollen die Pendler das ganze Dorf zuparken und die Anwohner quälen?

    Denn die nützt den Frankfurtern nur dann etwas, wenn sie für den Transit durch Offenbach nicht extra bezahlen müssten.


    Wenn ein Halt in OF Marktplatz geplant ist, kann man dort die Umläufe trennen. Dann würde die 12 von Hugo-Junkers-Straße nach OF Marktplatz verlängert und die 16 ebenfalls. Dann müssten nur die Preisstufe 4 bezahlen, die wirklich von Fechenheim nach Oberrad wollen. Und die zahlen m. W. jetzt schon wenn sie die 551 nehmen und dann weiter mit dem Offenbacher Stadtverkehr bis OF Stadtgrenze und weiter mit der Tram. Nur bei der 41 gibt es die (merkwürdige) Ausnahme dass diese Buslinie als Offenbacher Buslinie gilt und auch für Fahrten nach Frankfurt der Tarif für Offenbach gilt.