Beiträge von Prince Kassad

    Auf der S8/S9 gibt es ja nicht ohne Grund Pläne den Abschnitt Mühlheim-Hanau Hbf zweigleisig auszubauen einschließlich einer vierten Mainbrücke, auch dort ist die Taktung so knapp kalkuliert dass man sich zwangsläufig Verspätungen des vorhergehenden Zuges mitnimmt.


    Ein nur teilweiser zweigleisiger Ausbau würde also letztlich wieder zu Engpässen führen.

    Einen zweigleisigen Ausbau dürfte die Trasse nicht hergeben. z. B. In Rödermark-Urberach ist alles komplett zugebaut, man müsste ein komplettes Einkaufszentrum und zig andere Häuser abreißen damit dort zweigleisig ausgebaut werden kann. Eher unrealistisch.

    Ankündigung vom RMV: https://www.rmv.de/c/de/inform…rmv-aktuell/kvgof-hopper/


    Die wichtigste Änderung: Das Ruftaxi kann in Zukunft nur noch mit Angabe von persönlichen Daten (Name, Geburtsdatum, Adresse) bestellt werden. Anonyme Fahrten sind somit unmöglich geworden.


    Weiter: Bezahlung ist nur per Kreditkarte möglich. Wer keine Kreditkarte hat, ist zukünftig vom Ruftaxi ausgeschlossen. Bargeld wird im Ruftaxi nicht mehr angenommen.


    Mit dem Angebot wurden die Linien OF-81, OF-82 und OF-83 eingestellt.


    Ich finde die Nachteile schon heftig, wer hat sich das bitteschön ausgedacht? So wird doch keiner das Angebot nutzen, denn die Zielgruppe (ältere Menschen) wird sicher weder ein Smartphone noch eine Kreditkarte haben. Oder lese ich das nur völlig falsch?

    2. Klasse ist meistens auf irgendwelchen Schwerbehinderten-Ausweisen mit drauf, 1. jedoch nicht.

    Kriegsbeschädigte dürfen mit einem 2.-Klasse-Fahrschein 1. Klasse fahren. Gibt halt heute nicht mehr so viele davon.


    Ich meine auch gehört zu haben, dass man bei gerichtlicher Vorladung 1. Klasse fahren darf, vielleicht verwechsle ich das aber auch mit etwas anderem.

    Die Sache hat doch nichts mit arm oder reich zu tun. Tatsache ist, es gibt niemanden, der in einem Regionalzug 1. Klasse fährt. Im Berufsverkehr ist es geradezu absurd, wenn die Züge aus allen Nähten platzen, die Reisenden in den Gängen und vor den Türen stehen müssen, aber das 1. Klasse-Abteil ist einfach komplett leer. Das hat dann auch nichts mit Komfort zu tun, das ist schlicht Platzverschwendung, und da stimme ich absolut zu, da sollte sich die DB dem tatsächlichen Bedarf anpassen (wobei das ja in den neuen Zügen kommen soll, weiß nicht wo, aber die DB hat wohl neue Züge bestellt mit nur noch 4-8 Plätzen in der 1. Klasse - viel mehr Reisende wird es realistisch auch nicht geben).


    Die 1. Klasse hat ihre Daseinsberechtigung im IC oder ICE. Aber in Regionalzügen ist es absolut sinnlos. Ich kenne auch keine Geschäftsreisenden, die in einem Regionalzug zu einem Meeting fahren, du etwa?

    Der Volvo 7700A von Sippel, der bis letzte Woche auf dem SEV in Frankfurt fuhr, war heute in Hanau mit einem Dienstfahrzeug der vgo unterwegs und hat schon mal alle Haltestellen abgefahren. Da mir kein SEV im Raum Hanau bekannt ist kann es sein, dass man sich schon auf den Ernstfall vorbereitet.

    Na du hast dir was vorgenommen.


    MKK-37 und MKK-39 sind beide Rack, das ist der Bürgerbus Erlensee.


    563 wird ausschließlich von Röder als Sub gefahren, viabus fährt da nie.


    562 und 566 werden gelegentlich von Rack als Sub gefahren.


    X93 wird ausschließlich von Rack als Sub gefahren, viabus fährt da nie.


    Der Stadtbusverkehr in Bad Orb (MKK-84/85) ist Noll, der fehlt noch komplett in der Liste.

    Die Strecken in Westdeutschland die man aus strategischen Gründen behielt liegen alle in Rheinland-Pfalz, weil die damaligen Pläne vorsahen Deutschland bis zum Rhein kampflos an die Russen aufzugeben und hinter dem Rhein als natürliche Grenze eine Verteidigungslinie aufzubauen um dann (wohl) den atomaren Erstschlag auszuführen.


    Darunter zählten z. B. die Zellertalbahn Worms-Kaiserslautern, die Glantalbahn Bad Münster am Stein-Homburg, die Untere Queichtalbahn Germersheim-Landau, die Eistalbahn Grünstadt-Enkenbach, die Stichbahn Heimbach-Baumholder und die Stichbahn Armsheim-Wendelsheim. Die allermeisten von ihnen gibt es heute tatsächlich nicht mehr mit Ausnahme von Heimbach-Baumholder (erfreulicherweise inzwischen auch mit PV) und der Eistalbahn jedenfalls auf dem Abschnitt Grünstadt-Ramsen(Eiswoog), der Rest kommt wohl nicht mehr obwohl die Brücken und Tunnel der Strecke wirklich gut in Schuss sind, immerhin hatte die Bundesbahn sehr gerne Züge mit LÜ durch die Strecke gejagt. Sogar die Zellertalbahn steht wieder auf der Kippe nachdem man die zunächst reaktivieren wollte, jetzt aber wegen Oberbauschäden sogar der Touristik-Verkehr weg ist. Sehr schade, ist eine schöne Strecke, aber mit kaum Fahrgastpotential da sie wirklich nur durchs "platte Land" führt.


    Die Odenwaldbahn gehörte nicht dazu, die war immer profitabel außer dem Abschnitt Erbach-Eberbach, der noch zu Bundesbahn-Zeiten tatsächlich stillgelegt werden sollte. Ist aber lange her.

    In der DDR herrschte auch ein akuter Mangel an LKW, während man bei den Loks auf alte Reichsbahn-Bestände zurückgreifen konnte, hauptsächlich Dampfloks. Es hat schon seinen Grund wieso die DR noch in den 1960er-Jahren alle Dampfloks in ihrem Bestand modernisiert hat damit die bis in die späten 1980er-Jahre fahren konnten.


    In der Bundesrepublik sollten ja mal Bahnstrecken der Vergangenheit angehören, die Zukunft des Verkehrs allein dem Kfz gehören, allenfalls noch Schulbusse fahren. Deshalb erhielt die Bundesbahn nie die politische Rückendeckung, die sie gebraucht hätte. Heute leidet die Bahn auch an der Kleinstaaterei im ÖPNV (siehe Abschaffung Schönes-Wochenende-Ticket), von vielen Bahnhöfen kommt man einfach nicht weiter, weil keine weiterführenden Anschlüsse geplant wurden bzw. kein Wochenendverkehr beim örtlichen Busunternehmen existiert. Besonders wenn man überregional fährt, muss man ja dann noch einen zweiten Fahrschein kaufen weil die DB-Fahrscheine nicht für die Busse gelten. Die Bahn kann man aber nicht einfach isolieren, sie funktioniert grundsätzlich nur im Verbund mit dem weiterführenden Busverkehr, und wo das nicht gegeben ist (siehe Würzburg-Fulda) leidet die Bahn nicht ohne Grund an fehlenden Fahrgästen.

    Die FNP schreibt nun wohl mit Vorausblick auf die Elektrifizierung des Abschnitts bis Grävenwiesbach sogar von einem Ausbau Hundstadts zum Kreuzungsbahnhof, allerdings aus Platzgründen mit nur einem neuen Bahnsteig, analog zu z.B. Alzenau an der Kahlgrundbahn.

    Nach der Beschreibung klingt das jetzt eher wie die Lösung Eisenberg (Eistalbahn) mit zwei Bahnsteigen auf der gleichen Seite, wo allerdings der Gegenzug über ein zweites Gleis an dem einen Bahnsteig vorbei kann, wenn dort ein Zug hält.

    Die OVB darf sowohl nach Frankfurt-Prüfling als auch nach Obertshausen Haus Jona fahren und das ist auch eine Direktvergabe. Scheint also eher am allgemeinen Mief zwischen LNO Hanau und KVG Main-Kinzig zu liegen; dass Stadt und Kreis keine besten Freunde sind ist ja nicht nur im ÖPNV kein Geheimnis. Genauso wie dass die 566 der HSB die Fahrgäste in Großauheim abgeluchst hat weshalb man nunmehr drastische Maßnahmen ergreifen will und die Linie 6 nur noch bis zur Waldsiedlung fahren lässt (Großauheim wird gar nicht mehr bedient!) und stattdessen die Linie 7 mit der sehr merkwürdigen Linienführung über die Umgehungsstraße (Depotstraße) fahren lassen will, ich kann mir nicht vorstellen dass die jemand nutzen wird.

    Den Nahverkehrsplan gibt es über das Bürgerinformationssystem der Stadt Hanau im Original (leider nicht direkt verlinkbar). Ist das schon bekannt?


    Dort findet sich auch eine Begründung: für die Linie 1 müssen zwingend Gelenkbusse eingesetzt werden (wegen des starken Verkehrs im Bereich Dunlop), die können nicht nach Mittelbuchen und zwar auch dann nicht, wenn die geplante Linienänderung (Herausnahme eines Pollers an der Kreuzung Am Schwaberg/Am Hagen um Durchgangsverkehr zu ermöglichen; Bau einer neuen Wendeschleife am Ende der Lützelbuchener Straße zur Beendigung des derzeitigen Zustandes mit Wenden über den Netto-Parkplatz) umgesetzt wird.


    Außerdem lassen sich durch eine neue Haltestelle in Höhe Otto-Hahn-Schule potentiell zahlreiche Schulfahrten vermeiden, die derzeit nur nötig sind, weil die OHS nicht an den Stadtbusverkehr angebunden sind (nur die X57 hält dort). Zu Schulbeginn fährt die halbe KVG Main-Kinzig zur OHS und verursacht riesige Staus.

    Der Nahverkehrsplan, gültig ab Dezember 2019, soll demnächst von der Stadtverordnetensammlung beschlossen werden.


    Änderungen:


    * Die Linien 1 und 5 werden zu einer Ringlinie verknüpft über Beethovenplatz und Kastanienallee. Wilhelmsbad und Hohe Tanne werden dann nur noch von der Line 9 bedient, d. h. die Sonntagsanbindung entfällt komplett

    * Die Anbindung des Hafens wird komplett aufgegeben, stattdessen wird der Nordast der Linie 3 mit der bisherigen Linie 7 zu einer Durchmesserlinie verbunden. Die Linie 7 wird von der Waldsiedlung bis Rochusplatz verlängert.

    * Die Linie 6 soll auch in der Nebenverkehrszeit im 15-Minuten-Takt fahren, fährt dafür aber nicht mehr nach Klein-Auheim

    * Die Linie 9 wird auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet

    * Die geplante neue Linie für Pioneer hängt von der Bauzeit des dortigen Wohngebiets ab; sie soll starten, sobald die ersten Bewohner einziehen.