Beiträge von JeLuF

    Auf der Königsteiner Bahn bis zur Ballsporthalle, die Silostraße im Individualverkehr mitschwimmend bis zur Pfaffenwiese, die Allee abholzen und eine in der Mitte der Straße geführte Straßenbahn bis Neu-Zeilsheim.


    Ob das jetzt wirklich ein Fortschritt im Vergleich zu den Bussen 53 und 54 wäre? Ich glaube nicht. Da präferiere ich die Verlängerung Höchst - Ballsporthalle/Silobad - Unterliederbach - Kneiselsmühle - MTZ.


    Beide Varianten dürften aber schwierig werden, da man die Königsteiner Strecke wohl nicht von EBO auf BOStrab umstellen können wird.

    Der Freitags-Anzeiger berichtet über eine Bürgerinformationsveranstaltung zur RTW in Kelsterbach. Die Bürger und allen voran der Kelsterbacher Bürgermeister Ockel äußerten Bedenken zur geplanten Streckenführung in der Kelsterbacher Gemarkung. Den Kelsterbachern missfällt es, dass Biotope in ihrer Gemarkung in Anspruch genommen werden sollen, um den Frankfurter Stadtwald zu schützen. Neben der Flächenbeanspruchung fürchten die Kelsterbacher weitreichende Lärmbelastungen durch die Führung der RTW auf einem recht hohen Bahndamm, der benötigt wird, um den Spaghettiknoten (a.k.a. "Schwanheimer Knoten") mittig zu überfahren.


    Einen Halt in Kelsterbach soll die RTW weiterhin nicht bekommen. Die Kosten wären hoch, der Bedarf gering.


    Der Bürgermeister fordert eine Streckenführung östlich der Kelsterbacher Spange, und damit weitestgehend auf Frankfurter Gebiet.

    Der Spiegel berichtet von einem Beschluss des Monheimer Stadtrats, 2020 kostenlosen Nahverkehr für Monheimer einzuführen. Die Buslinien innerhalb Monheims sollen damit für alle Bürger kostenlos nutzbar sein. Auswärtige benötigen weiterhin ein Ticket. Mit dem Bus erreicht man die S-Bahn in Langenfeld, ab dort fallen weiterhin Kosten für die Weiterfahrt an. Die Stadt kompensiert den Verkehrsbetrieben Einnahmenausfälle von 3 Millionen € pro Jahr.


    Bevor der Beschluss umgesetzt werden kann, muss der Verkehrsverbund noch zustimmen.

    Im Rahmen der Wiedereröffnung von Alt-Nied hat Verkehrsdezernent Oesterling laut Frankfurter Rundschau das Versprechen erneuert, die 11 bis zur 100-Jahr-Feier 1928 bis zum Höchster Bahnhof zu verlängern. Möglich sei eine Verlängerung über den Bahnhof hinaus, zum Beispiel zur Jahrhunderthalle. Unabhängig davon sei eine Sanierung des Höchster Bahnhofs geplant.

    Es ist wieder mal Sommer und damit steht auch das Thema "Umgestaltung der Hauptwache" wieder mal in der Presse. Die FAZ berichtet von einem Rundgang durch die "musealen" Technikräume in der Hauptwache, die hauptsächlich noch mit 50 Jahre alter Technik betrieben wird. Diese Technik müsse ausgetauscht werden, doch dies sei Aufgrund des fehlenden Konzeptes für die oberirdische Gestaltung der Hauptwache nicht möglich. Schließlich könne diese Gestaltung statische Änderungen notwendig machen, die dann einen Umbau der gerade neu installierten Technik bedingen könnte. Außerdem müsse man die Be- und Entlüftung anders planen, wenn das Loch geschlossen wird. Wie schon weiter oben zu lesen, sollte es einen Architektenwettbewerb geben. Dieser fand laut FAZ bisher nicht statt.


    Allein für den Umbau der Technik veranschlagt man 70 Millionen. Hinzu kommen die Kosten für die Umgestaltung. IHK und Teile der CDU liebäugeln damit, einen privaten Betreiber für die B-Ebene zu finden. Als Beispiel wird die 40 Jahre alte Stachus-Passage in München genannt, die zunächst von der LBBW betrieben wurde. Bereits in privater Hand ist die Verwaltung der Allianz-Passage, dem Teil der B-Ebene zwischen Schillerstraße und Fressgass.


    Aus meiner Sicht ist der wesentliche Unterschied zum Stachus, dass die Hauptwache nicht nur unter- sondern auch oberirdisch umgestaltet werden muss. Eine solche städtebauliche Entscheidung muss die Politik treffen. Dies sollte nicht in private Hand gelegt werden. Die Gestaltung der Stachuspassage entspricht dem Zeitgeist. Große Vanille-farbene Kreisscheiben bilden die Decke, der Boden ist weiß mit grauen Pigmenten. Wände sind dunkelbraun - Starbucks und Tchibo stehen Pate. Solide Arbeit, aber außergewöhnlich hübsch ist das ganze nicht. Der Grundriss der Stachuspassage ist auch etwas attraktiver als der der Hauptwache. Es gibt größere Geschäfte und nicht so abgelegene Ecken wie im südlichen Bereich der Hautpwache am Roßmarkt.


    In der FAZ sagt der VGF-Geschäfstführer, es seien alle Ladenlokale vermietet. Dies deckt sich jedoch nicht mit meinen Erinnerungen oder dem verlinkten Lageplan. Hat sich hier in jüngster Zeit etwas verbessert?

    Verständnisfrage: Was für Vorteile bietet CBTC, wenn doch noch Fahrpersonal an Bord sein muss? Geht es nur um den Sicherheitsgewinn, oder gibt es noch andere Ziele?

    Im Straßenverkehr liefe das dann wohl auf den MAAS-Ansatz aus Darmstadt raus. Der Unterschied Tram / LightRail sollte im Bereich der Kreuzungspunkte gering sein.

    Die FNP berichtet, dass die DB Regio bestätigt hat, dass die Pesa Links auf der Dreieichbahn lauter seien als bestellt. Man habe am Dreieichenhainer Bahnhof 90 dB gemessen. Bestellt seien 83 gewesen. Die gemessenen Werte lägen aber im Bereich des gesetzlich zugelassenen. Ferner berichtet die FNP über Probleme bei der Zuverlässigkeit: Züge fielen komplett aus oder verkehren kürzer als geplant.


    Schon bei der Zulassung habe es Probleme gegeben, da die Züge anfänglich zu breit gewesen seien.


    Als Konsequenz wurde die Bestellung für die Regentalbahn storniert. Stattdessen seien Alstom LINT bestellt. 73 Pesa Link seien bisher geliefert. Von den laut Rahmenvertrag möglichen 470 Zügen sollen keine weiteren abgenommen werden.

    Die VGF berichtet vom Fortschritt der Bauarbeiten:

    Beim Merkurist gibt es ein halbes Foto des Bohrkopfs.

    Inzwischen hat die Frankfurter Rundschau einen etwas ausführlicheren Bericht gebracht. Das Projekt läuft unter dem Namen "MAAS - Machbarkeitsstudie zur Automatisierung und zu Assistenzsystem der Straßenbahn". Ab Sommer soll eine mit verschiedenen Sensoren ausgestattete Straßenbahn im Linienbetrieb getestet werden. Es ist von eine künstlichen Intelligenz die Rede, die von einem menschlichen Fahrer lernen soll.

    In schwierigen Situationen bleibt die Straßenbahn stehen und kann dann über 5G-Mobilfunk vom Leitstand ferngesteuert werden. Zunächst soll dies auf dem Heag-Betriebsgelände getestet werden, später auf einer Strecke Hbf - Griesheim. Dieser Bereich wird vom Projektpartner Telekom bereits 5G-versorgt.


    Neu für mich ist hier der KI-Ansatz. Das finde ich relativ kritisch, da bei einem KI-basierten System im Nachhinein kaum nachvollziehbar ist, warum eine Entscheidung wie getroffen wurde. Bei deterministische Algorithmen kann man wenigstens in der Fehleranalyse noch herausfinden, was schief gegangen ist und es für das nächste Mal einprogrammieren.


    Edit: Die hessenschau hat ein Bild.

    Wichtig scheint mir die Klarstellung zur AStA-Petition:

    Zitat

    Bis dahin dürfte die Unterschriftenliste des Asta gewachsen sein. Welcher U-Bahn-Halt es werde, sei fast egal: "Natürlich am liebsten direkt am Adorno-Platz." Werde es die Nordwest-Lösung wegen der Kosten, sei das okay. "Hauptsache, die U 4 kommt - denn es geht einfach nicht mehr, wie es heute ist."

    Die paar Meter Unterschied sind den Studenten scheinbar recht egal, und wie die FNP etwas weiter unten im Kommentar schreibt, lassen sich mit den 150 Mio €, die die Adorno-Platz-Variante kosten würde, sicherlich viele sinnvollere Projekte umsetzen.