Beiträge von JeLuF

    Da sich die meisten Menschen aber erstmal keine Gedanken machen, sollte im Standardfall die robustere Verbindung vorgeschlagen werden.

    Ich hatte die Frage auf die Erstellung eines Fahrplans bezogen, also darauf, wann Züge planmäßig abfahren sollen. Die Möglichkeit, die Umsteigezeit in der Fahrplansuche individuell einzustellen, gibt es ja schon, z.B. auf bahn.de, wo man zwischen "normal" und 10/15/20/.../45 Minuten wählen kann.

    Ob längere Umsteigezeiten wünschenswert sind, hängt vom Takt und der Pünktlichkeit ab. Wenn ich zu meinen Eltern reise, muss ich drei Mal umsteigen. Verlängert man jeden Umstieg um 5 Minuten, dann wären das 15 Minuten zusätzliche Reisezeit. Im Schnitt hat eine von 6 Verbindungen so viel Verspätung, dass ich einen Anschluss verpasse. Da die Züge stundlich fahren, habe ich dann 1h Verspätung am Ziel.


    Bei diesem Rechenbeispiel würde es sich für mich nicht lohnen. Ich hätte 15 Minuten längere Reisezeiten, denen 10 Minuten "durchschnittliche Verspätung" gegenüberstehen. Bei einem einigermaßen vernünftigen Takt nehme ich lieber einen gelegentlich verpassten Anschluss in Kauf als eine dauerhafte Verlängerung der Reisezeit.

    Baustellenbilder von heute Nachmittag:


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    Der Radweg nördlich der Gleise von der Niddahalle zur Nidda war heute noch zugänglich. Ab morgen soll dort die Straße aufgerissen werden. Dann ist dort kein Durchkommen mehr.


    Der Bahnübergang darf nur in Richtung Rebstock befahren werden. Nicht wenige Autofahrer haben dies aber ignoriert. Die Sperren waren irritierenderweise mit Verkehrszeichen 250 "Verbot für Fahrzeuge aller Art" vorgenommen worden. Ich hätte Zeichen 267 "Verbot der Einfahrt" erwartet. Dies hätte den Fahrzeugführenden aus Richtung Osten signalisiert, dass die ihnen entgegenkommenden Fahrzeuge dort nicht verbotenerweise entlang fahren.

    Vielleicht solltest Du Dir noch einmal Gedanken darüber machen, was der Vergleich eines Ein-Monats-Werts über das gesamte Jahr aussagt (insbesondere, wenn als Extrembeispiel im Januar zwar +2,3 gegenüber dem Vorjahresjanuar hinkommt, es für Februar bis Dezember aber jeweils auf 0,0 hinausliefe).

    Woher kommen Deine "0,0"? Die Zahlen für Februar sind bisher nicht veröffentlicht. Die Zahl für Dezember ist +2,6. Die zu nehmen wäre aber unseriös, da das statistische Bundesamt darauf hinweist, dass diese Zahl aufgrund der Umstellung statistischer Methoden ungenau ist.


    Jan 2024FebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez*Jan 2025
    +2,9+2,5+2,2+2,2+2,4+2,2+2,3+1,9+1,6+2,0+2,2+2,6+2,3
    117,6118,1118,6119,2119,3119,4119,8119,7119,7120,2119,9120,5120,3

    2020 = 100


    Ich bleibe dabei, ein Abschluss von +2,0% liegt unter der aktuellen Steigerungsrate.

    Die Frankfurter Allgemeine (Archiv-Link) berichtet über die anstehende Entscheidung zum neuen Stadtteil "Frankfurt Nord-West", auch "Stadtteil der Quartiere" oder scherzhaft Josefstadt genannt. Dieses wird in der Regionalversammlung zur Abstimmung gestellt. Anders als in den ersten Planungen soll das Viertel nur östlich der A5 entstehen. Der westliche Teil stoß auf viel Widerstand, insbesondere von Seiten Steinbachs und Oberursels.


    Das Viertel soll erschlossen werden durch die Verlängerung der RTW und der U7 von Praunheim zum Nordwestzentrum. Leider sind auf der Karte im Artikel keine Details zur Anbindung des NWZ zu erkennen. Die Darstellung ist eher schematisch.

    Der Fairness halber sei erwähnt, dass man auch noch 1200 zusätzliche Polizisten für die Subway und 300 weitere für "overnight trains" eingesetzt hat. Es ist also schwierig zu sagen, ob die höheren Fahrgastzahlen oder der Polizeieinsatz für weniger Straftaten gesorgt hat.

    Es geht weiter mit der Umgestaltung des Bü Oesertraße. Montag ist der Baubeginn der Stufe 2 "Neubau einer Rad- und Gehwegunterführung als erster Teil der Maßnahme zur Auflassung des Bü".


    Pressemitteilung der Stadt Frankfurt:

    Anderswo heißt es:

    Nun steht zwei Beiträge über diesem, dass die Chefs die gleichen seien, aber ich hatte das bisher so verstanden, dass es dennoch unterschiedliche Firmen sind. Stimmt das nicht?

    Die U2-Verlängerung wird von der Stadtbahngesellschaft mbH Bad Homburg v. d. Höhe (SBHG) verantwortet. Deren Geschäftsführer ist auch Geschäftsführer der RTW Planungsgesellschaft mbH, Horst Amann. Auf der Projektwebseite zur U2-Verlängerung steht, die Planung erfolge "in Zusammenarbeit mit der RTW Planungsgesellschaft".

    Zitat

    [...] die Wertminderung, die durch die Enteignung eines Grundstücksteils oder eines Teils eines räumlich oder wirtschaftlich zusammenhängenden Grundbesitzes bei dem anderen Teil oder durch Enteignung des Rechts an einem Grundstück bei einem anderen Grundstück entsteht [...]

    Da steht "durch die Enteignung", aber nicht "durch die Baumaßnahme".


    Unter "durch die Enteignung" fallen in meiner Vorstellung (Habe jetzt keine enstprechenden Urteile gelesen) so Aspekte wie: Ich habe ein Baugrundstück, und durch die Enteignung hat sich die Form des Grundstücks nun so geändert, dass ich kein 4-Familien-Mietshaus mehr darauf bauen kann, sondern nur noch eine Garage. Damit verliert das Restgrundstück natürlich deutlich an Wert.


    Würde man bei der Enteignung auch den Wertverlust durch den Autobahnbau selbst entschädigen, dann wäre das doch ein Verstoß gegen das Gleichheitsprinzip, da der Nachbar, dessen Grundstück gerade nicht in Anspruch genommen werden muss, ja den selben Wertverlust des Hauses hat, dafür aber keine Entschädigung bekommt.

    Der Gisishof dürfte davon profitieren, wenn die RTO seine Flächen in Anspruch nimmt. Im Artikel wird berichtet, dass die Kühe im Stall angebunden sind. Solche Anbindeställe müssen nach EU-Recht verboten werden. Deutschland trödelt etwas mit der Umsetzung, aber früher oder später wird das kommen. Für Öko-Betriebe sind Anbindeställe schon heute nicht mehr zulässig. Ich kenne Landwirte, die vor dem Hintergrund schon jetzt die Milchviehhaltung aufgegeben haben, da sich für sie ein Umbau des Stalls nicht rechnet. Gerade bei kleineren Betrieben ist dies der Fall. Die Entschädigung könnte dabei dem Gisishof den benötigten finanziellen Spielraum geben - solange die Flächen nicht gepachtet sind.

    Wenn ich das Video richtig interpretiere, ist die Motivation für dieses Projekt die gesetzliche Vorgabe, unbeschrankte Bahnübergänge zu sichern. Und statt Schranken zu bauen, untersucht man, das ganze digital zu machen, was vermutlich günstiger sein wird als eine Schranke. Funktioniert dann natürlich nur mit Neuwagen oder der richtigen App, und nicht für Fußgänger und Radfahrer.

    Problem ist nur das Individuum. Wenn es weiß, das sich der BÜ in 21 Sekunden für 90 Sekunden schließt, die Überquerung aber in 15 Sekunden (bei 80 km/h) möglich wäre, wählen viele wohl die zweite Variante.

    Ja, den Verdacht hatte ich an der Stelle im Video auch, dass das für viele auch Anreiz sein könnte, sich noch schnell vor dem Zug durchzudrängeln.

    "Anschließend zeigt das Gerät eine Internetseite mit den nächsten Abfahrten von dieser Haltestelle und genau dieser Linie in Echtzeit an." (Quelle: Der verlinkte Artikel)

    Der Kommentar des Lesers "Stephan" dazu gibt ein anderes Bild:

    Zitat

    Ich habe das schon mal beim Verdistreik am Industriehof ausprobiert. Ich wollte wissen, ob ich an er richtigen Bushaltestelle von den drei möglichen stehe. Das war nicht herauszufinden. Mir wurden ununterscheidbar, die Busse der drei Bushaltestellen angezeigt. Es stand eigentlich dasselbe da, wie in der zuvor befragten App.

    Das lässt mich daran zweifeln, ob die Aussage im Artikel wirklich zutreffend ist.

    Für einen Zug pro Stunde mehr ist kein Platz mehr da?

    Rein praktisch ist am Südbahnhof schon mehr Verkehr, als gut ist. Dadurch, dass diese Strecke bereits so stark ausgelastet ist, führt jede Verspätung sofort zu Problemen, die sich ins ganze DB-Netz fortpflanzen. Dieser Engpass führt dazu, dass man für viele Milliarden einen Fernbahntunnel unter Frankfurt bauen will.