Beiträge von JeLuF

    Und hätten sie die Tankstelle nicht gebaut, sondern auf die Busse gewartet, dann würde Extra 3 jetzt einen Bericht über Busse machen, die man nicht betanken kann. Wieder so ein Beitrag, bei dem man den Eindruck hat, dass der Redakteur sich einfach nur aufregen wollte, egal warum.

    [wäre die ggf geringer wenn das alles ist OpenSource wäre?!]

    Nein. Das Problem wäre ja nicht, was die Software erfasst. Das Problem ist, was nachträglich mit dem Erfassten passiert. Zu Abrechnungszwecken muss ja erfasst werden, wer wann in die Zone ein- und ausfährt. Abrechnugnsrelevante Daten müssen aufbewahrt werden, bis die Einspruchsfristen abgelaufen sind. Während dieser Zeit (Monate) lässt sich ein Profil des Autos erstellen.

    Die Argumente zum Terrorschutz etc sind ja nur Hilfsargumente. Wie Jockeli oben schreibt, geht es der Aktionsgemeinschaft Westend eigentlich um den Erhalt der Allee. Das ist ein valides Argument und das kann man je nach persönlicher Präferenz nun bewerten. Ich glaube, dass genau diese 4 Bäume an der Stelle keine Auswirkungen auf den Charakter haben, aber ich verstehe auch den Ansatz "wehret den Anfängen".

    Betroffen sind ja nicht nur die Aufzugfahrer, sondern natürlich auch die Anlieger. Und um die Beteiligten zu hören, gibt es den Erörterungstermin.

    Die Planungsunterlagen liegen noch beim Regierungspräsidium aus.

    Vorher-Nachher-Vergleich.


    In der Tat würden 4 Bäume weichen müssen. Dies dürfte aber den Alleencharakter meiner Meinung nach nicht bedrohen, Es gibt bereits andere Straßenabschnitte mit ähnlichen Zäsuren in der Baumreihe.


    @Ost-West: Ich hatte die Variante 4.1B so verstanden, dass es nur einen Aufzug von der A- auf die B-Ebene geben soll, also nur von einer Straßenseite aus.

    Die Rundschau berichtet von einer Erörterung im Planfeststellungsverfahren zum Bau des Aufzugs. Anwesende Bürger waren mit den Plänen zur sogenannten "Insellösung" (Oberirdischer Eingang zum Aufzug auf einer Verkehrsinsel) teilweise nicht einverstanden. Man könne dann nicht mehr mit LKWs in die Myliusstraße einbiegen. Die Vertreterin des Regierungspräsidiums erwiderte, dass dies ja bereits heute schon nicht erlaubt sei, man könne den Einwand nicht gelten lassen.


    Die Insel soll über einen Aufprallschutz verfügen, um Fußgänger vor Unfällen zu schützen. Diesen Schutz hielten einige Anwesende angesichts terroristischer Bedrohungen nicht für ausreichend. Das Straßenverkehrsamt erwiderte, der Aufprallschutz diene dem Unfallschutz, nicht der Terrorabwehr. Die eigentliche Motivation der Antragsgegner kann ich dem Artikel nicht entnehmen, ihre Argumente scheinen mir recht schwach.


    Nichtsdestotrotz forderten die Gegner, die Variante "4.1B" zu präferieren. Hierbei soll ein Fahrstuhl den Straßenrand mit der B-Ebene und ein weiterer die B-Ebene mit dem Bahnsteig verbinden. Dieser Vorschlag sei billiger als die Insellösung. Die Planer erwiderten, dass die Wahrscheinlichkeit von Störungen bei zwei Aufzügen deutlich höher sei und das für diese Variante eine Rolltreppe entfernt werden müsse, was Probleme beim Brandschutz verursache.

    Die Rundschau berichtet über einen Entschluss des Stadtparlamentes, ein 365€-Ticket prüfen zu lassen. Dabei solle die Weiterentwicklung der RMV-App berücksichtigt werden. Diese würde in die Plattform "Mobility inside" integriert, die es ermöglicht, Nahverkehrsdienstleistung über Verbundgrenzen hinweg zu buchen. Man könne dann mit der RMV-App auch außerhalb des RMV-Gebietes Fahrscheine lösen. Darüber hinaus sollen auch andere Dienstleister wie eScooter oder Car- und Bikesharing eingebunden werden.

    Und das wegen der gesetzlichen Lärmschutzvorsorge zwischen den Häusern entlang der Mörfelder und der Bahntrasse (die ja dann direkt bis an die Häuser rücken soll) auch noch eine Lärmschutzwand muss, wird gleich mal verschwiegen... Wenn man sein Häuschen auf dem grünen Land hat, kann man natürlich so etwas fordern.. Man selber muss ja nicht dort wohnen...

    Ich stimme Dir grundsätzlich zu. Allerdings kann man Herrn Andersen nicht nachsagen, ein Häuschen auf dem Lande zu haben. Er wohnt nach dem, was ich im Internet finden konnte, in einer industriell geprägten Großstadt direkt an einer Abstell- und Rangieranlage für Güterzüge (sieht zumindest auf dem Luftbild so aus).

    Es gibt kein Februar-Heft, die Bahn-Report erscheint nur alle zwei Monate. Das aktuelle Heft ist "Januar/Februar". Dessen Inhaltsverzeichnis enthält nichts zum Fernbahnhof. Ich vermute, der Redakteur meint die Ausgabe 2/2020, März/April.


    Zum Inhalt: Weil die Umsteigewege am Hbf zu weit würden, soll man die Fernzüge zum Südbahnhof verlegen. Was macht man mit dem Regionalverkehr, legt man den auch zum Südbahnhof um? Dann reichen aber 2 Gleise nicht. Behält man den Regionalverkehr am Hbf, hat man noch längere Umsteigezeiten.


    Viele Züge enden in Frankfurt oder werden hier eingesetzt. Am Hbf (und bei den Beispielen in Lyon) gibt es Abstellmöglichkeiten. Am Südbahnhof hat man dafür keinen Platz, und Mitten in der Stadt wird dieser auch nicht einfach zu beschaffen sein. Man müsste also alle Züge am Hbf abstellen und sie dafür über die Strecke führen, die man entlasten will.

    Mein persönliches Fazit: Frankfurt hat den Nutzen (Steuereinnahmen) und Offenbach soll bitte schön die Rechnung zahlen...

    Der RMV zahlt 50% der Studie, Frankfurt 25%. So schlecht kommt Offenbach dabei nicht weg. Auch Offenbach profitiert. Der Offenbacher Einzelhandel erhofft sich mehr Umsatz. Mit attraktiverem Wohnraum steigt die Einnahmen aus der Einkommenssteuer.


    Am Ende des Tages gehört Offenbach eingemeindet. Die beiden Städte sind so eng verbunden, sie gehören gemeinsam regiert.

    Nach einem Bericht der Rundschau will Langen der RTW-Planungsgesellschaft nur beitreten, wenn das Wirtschaftlichkeitsgutachten für die Verlängerung über Buchschlag hinaus nach Langen positiv ausfalle. So sollen Kosten für die Stadt vermieden werden, falls es doch nicht zu einer Verlängerung kommen sollte. Würde die Stadt jetzt beitreten, so müsste sie 2.76% der Gesamtkosten (nach Abzug der Förderungen) tragen. Nach derzeitigen Planungen wären dies ungefähr 7 Millionen Euro.


    So wie ich den Artikel verstehe, ist die November beschlossene Erstellung einer Vorentwurfsplanung von dem neuen Beschluss nicht betroffen und soll bis Ende 2021 vorliegen.

    Richtig. Aber im Transit (Unterliebach - Eschborn beispielsweise) verlängert sich "nur" die Fahrzeit , der Fahrer kennt hoffentlich seine zu fahrende Strecke.

    Da ich aus Nied komme, steige ich an der Haltestelle "Sossenheim Bahnhof" um, also mitten in der Baustelle. Ich habe die in der PM angegebene Mailadresse kontaktiert und eine sehr freundliche Antwort bekommen. Einen Lageplan mit Buslinien gäbe es nicht, er habe die Anregung weitergegeben. Aber die Fahrpläne konnte er mir zuschicken. Sobald ich zuhause bin, werde ich sie hochladen und verlinken. Auf den traffiQ-Seiten konnte ich diese Pläne bisher nicht finden.

    die Links bei bernem helfen weiter!

    Ich hatte mir alle drei angeschaut. Kein Buslinienplan. Nur Text. Also ohne Stadtplan ist da für mich nichts zu machen. Die Pläne, die verlinkt sind, zeigen Straßensperrungen. Als Autofahrer wären das für mich wichtige Informationen. Es sind auch Haltestellen eingezeichnet. Doch welcher Bus wo hält leider nicht. Wenn da noch irgendwo ein Plan ist, dann ist er gut versteckt und ich habe ihn übersehen.


    Buslinien werden häufig von Anwohnern genutzt, die auch über die notwendige Ortskenntnis verfügen, aber gerade der Bus von Höchst nach Eschborn wird auch von Pendlern von außerhalb und aus den Nachbarstadtteilen benutzt.

    Gibt es die Buslinienumleitung irgendwo als Bild? "Die Buslinie 58 fährt ab Friedhof Höchst Umleitung über den Linienweg der Linie 50". Jetzt muss ich mir irgendwo einen Stadtplan suchen und rausfinden, wo die 50 fährt und was das bedeuten könnte. Liebe traffiQ, es ist nett, dass ihr einen Plan liefert, auf dem Autofahrer schauen können, wo sie jetzt lang fahren müssen, aber das hilft mir als Euerem Kunde leider garnix.

    Dass man behält, was man kann, um in der Not zu haben, ist ja OK. Mich störte der Satz "Mich freut es, dass man dahin übergeht nicht alles alte durchs neue zu ersetzen. " Der Plan ist ja durchaus, alles alte durch neues zu ersetzen. Wenn man die R-Wagen dauerhaft einsetzen muss, sollte man zeitgleich eine neue Bestellung auf den Weg bringen.

    Der Vorwurf, die Kosten für Großprojekte würden absichtlich tief gestapelt, müsste mal belegt werden, das sagt sich so leicht dahin, aber was ist wirklich dran an diesem Vorwurf? In einem frühen Stadium kann man Kosten eben nur schätzen. Wenn man das Bauprogramm nach getaner Werkplanung kennt, alle Einheiten, Mengen und Massen, kann man sie schon genauer ermitteln. Und was es wirklich gekostet hat, kann man immer nur im Nachhinein berechnen.

    Eine Studie hat Großprojekte (nicht nur aus dem Verkehrssektor) in Deutschland auf ihre Kostenentwicklung untersucht. Einige Projekte waren tatsächlich billiger als geplant, aber in der Summe lagen die Kosten so 60% über der Planung. Die Frage ist, was passieren würde, wenn man diese 60% grundsätzlich mit in die Planungszahlen einrechnen würde, damit im Schnitt die Projekte im Budget liegen. Erhöht dies die Bereitschaft, Extraausgaben zu genehmigen - "Passt schon, wir haben ja genug Puffer".