Beiträge von Charles

    Jetzt mal eine Frage: Wie kann an einer Weiche gearbeitet werden , wenn sie trotzdem befahren wird ?
    Durch die "Umleitungsfahrt" passiert jeder Zug die Kreuzung sogar zweimal.


    Es muss ja nicht die Weiche selbst repariert werden, der recht große Bogen könnte ja derart abgefahren sein, dass die Bogengleise erneuert/repariert werden müssen, die liegen ja dann nicht im Fahrbereich der umgeleiteten Züge.
    Müsste man bei Mainziel noch schauen ob die Straße evtl. gesperrt ist und der IV eine Umleitung fahren muss.

    Es gibt einige verschiedene Bakenfunktionen am Beispiel Frankfurt.


    • VSA Baken enthalten einen Code und eine Info in wie Weit oder wann das vorbeifahrende Fahrzeug unter welcher Bedingung ein Signal anfordern soll.

      • An der Konstablerwache Richtung Börneplatz z.B. welcher Nachtbus in welche Richtung einen Fahrbegriff anfordert (links, geradeaus, rechts).
      • VSA Baken die sagen ob das Fahrzeug erst beim Türenschließen das Signal anfordern soll
      • VSA Baken die sagen, dass das nächste oder nachfolgenden Signale im Block/nacheinander bei Annäherung angefordert werden (z.B. Konstablerwache/Vilbeler Straße Richtung Hessendenkmal, oder Zeitinseln)
      • VSA Baken die abhängig mit Linie/Route ein Signal anfordern oder nicht
      • VSA Baken die die durchfahrt senden, somit den Zug von der VSA abmeldet


    • Funktionsbaken
      [list]
    • Bahnsteighöhe (P-Wagen) schaltet über IBIS die Trittstufe zu oder ab.
    • Licht ein/aus Baken, Licht aus Baken werden seit langem nicht mehr benutzt, da die Züge immer mit Fahr-/Rücklicht fahren sollen, Altwagen können nicht separieren Innen/Außen
    • Kurzer Bahnsteig: Steuerung 16. Tür gesperrt, Sonderansage Miquelallee
    • Eichstrecke: parametisierung des Wegimpulses für die Metrierung der Abstände zwischen Haltestellen, zur Positionierung des Fahrzeugs mittels Fahrzeuglauf.
    • Ortscodebake: RBL Funktion um ein Fahrzeug zur positionieren, wird mit GPS ggf. überflüssig.
    • DFI: Zur Ansteuerung der DFIs (Stadtbahn)
    • Stellwerk: Zur Einlesen der Zugnummer (Linie/Kurs/Route)
    • Abmeldung: im Betriebshof Rebstock zur automatischen Abmeldung einfahrender Linienbusse
    • Tankinfo: Kilometerstand/Wagennummer zur Erfassung beim Tanken in Rebstock
    • Weiche: überwiegend im Straßenbahnbereich zur Steuerung der Weichen, enthält auch für Sonderzüge/umgeleitete Züge eine Info welche Weiche manuell per Taster aus dem Fahrzeug umgestellt werden soll, damit man nicht beim betätigen alle anderen Weichen im Empfangsradius mit umstellt. D.h. ohne die dazugehörige Bake kann die gewünschte Weiche vom Fahrzeug aus nicht umgestellt werden, es sei denn es sind noch Weichen mit Indusimagnet, das kann aber nur noch der P-Wagen im Strabbereich.

    Man sucht anscheinend die Haltestellen für den Umbau aus, wo es am wenigsten Mühe macht. Sieht gut für die Statistik aus, wenn es Anzahl der Haltestellen bezogen wird.
    Für den Fahrgastnutzen eher eine Randerscheinung. Die Hst Markus-Krankenhaus dürfte wohl mal mindestens das doppelte an Fahrgastfrequenz haben als die genannten drei zusammen.


    Am Ferdinand-Dirichs-Weg hat man ja deutlich gezeigt, dass eine einfache Waldhaltestelle auch sehr sehr sehr aufwändig und langwierig umgebaut werden muss.

    ^Das ist der Hinweis darauf, dass Fahrräder und Buggies an dieser Tür (Buggies und Rollstühle haben an der gelb markierten Tür auch ihre Piktos) einsteigen sollen, denn an der Spitze des Zuges (bei der Stadtbahn) dürfen keine Fahrräder abgestellt werden.

    Ich habe schon etliche Rollenkoffer gesehen, auch hochwertige, und keiner von denen hatte ein gebremstes Rad.
    Eine Sackkarre hingegen ist wenn sie steht vollständig gebremst, wenn man sie abstellt. Wenn man sie mit dem Griff an die Fläche stellt, die zum anlehnen gedacht ist kann bei einer Bremsung nichts passieren wo soll sie auch hin. Die Kraft geht nach vorne und da ist sie angelehnt.
    Da wird eine konkrete Gefahr ignoriert und eine hypothetische andere Gefahr theoretisiert. ;)


    Du weiß, Frankfurter Busfahrer sind Weltmeister in Bordstein mitnehmen

    Ich glaube mein Schwein pfeift... Hier besteht Gefahr durch eine möglicherweise fallende Stele und es wird über eine Sackkarre diskutiert.
    Was ist dann bitte mit Rollenkoffern? Die mit vier Rollen sind auch immer "auf Achse"?


    Ich dachte immer Schweine quieken...
    §10 der allgemeinen Beförderungsbedingungen regelt die Mitnahme von Sachen. (Ja paar Jahre Beschwerden beantworten für das hier tangierende Busunternehmen prägt)


    Rollenkoffer, gute, verfügen i.d.R. über ein gebremstes Rad, wenn nicht, kann man sich abhilfe schaffen in dem man den Koffer hinlegt.
    Eine beladene Sackkarre kann im Falle einer Vollbremsung seitlich wegkippen, dadurch dass kein Rad festgestellt werden kann, könnte es im ungünstigsten Fall einseitig wegdrehen auch beladen!


    Will nur mal klarmachen, hier wird über eine Lebensgefahr gesprochen, die einer mit seiner Transportweise nun auch nicht 100% Lebenssicher (für andere) macht.
    Außerdem kennen wir nicht den exakten Inhalt deines Anrufes bei der Hotline, weshalb man evtl. dir gegenüber "keine Lust" hatte. Manchmal ruinieren Worte das Gemüt anderer, auch unbewusst.

    Na ja, die jeweils eine Tür im U2e und U3 ohne die Mittelstange hatte diesen alles durchdringenden schrillen Piepton - und das auch noch als Dauerton wenn einer in der Lichtschranke stand. Hatte auch seine Wirkung. :D


    Ich stand schonmal 5 Minuten an der Hauptwache mit einem U3-Wagen mit noch nicht bzw. nicht leiser gestelltem Piezo weil ein Gepäck in der Lichtschranke stand, das in der HVZ, nichts passierte in den 5 Minuten bis dann doch einer gehört hat...


    Gibt es auch auf der U 5 eine "Pünktlichkeitsdividende" ?


    Dort müssten ja die Haltezeiten wegen des erleichterten Einstiegs an Musterschule und Glauburgstraße ja kürzer geworden sein. Und das Gedränge an den Einzeltüren der Ptb-Wagen vorne und hinten - wo ja normalerweise die meisten rein- und rauswollen dürfte ja jetzt auch entfallen. :thumbsup:


    Dadurch, dass die Untere Eckenheimer ab Nationalbibliothek eingedeckt ist liegt dort ein haufen Laub, was die U5-Wagen so gar nicht mögen, d.h. will man da noch Punktgenau an der Glauburgstraße und Musterschule halten, muss man schon weit vorher runterbremsen und das langsam, es geht ja zusätzlich bergab.
    Aber dadurch, dass jetzt noch zwei Halte entfallen, ist man seit Umbau der anderen Stationen zwischen Sozialzentrum und Preungesheim ohnehin zügiger unterwegs. An der Ronneburgstraße war das damals auch nicht ohne mit dem Aussteigen, die alten Signale waren ja nur in kurzen Freiphasen für die U5 geschaltet aber mit langen Umläufen.

    Nachdem inzwischen auf allen Stadtbahnlinien, mal abegesehen von der U6, Fahrzeuge mit der Möglichkeit der Zwangsschließung unterwegs sind, würde mich interessieren, ob sich die damit verbundenen Erwartungen erfüllt haben, die Standzeiten für den Fahrgastwechsel zu begrenzen. Sind die Züge jetzt pünktlicher? Erntet die VGF durch den U5-Wageneinsatz eine Pünklichkeitsdividende?


    Ich selbst kann nur für die U7 in der morgendlichen HVZ sagen, dass sich die effektive Haltezeit an der Konstablerwache gegenüber dem U2-Zeitalter halbiert hat, jedenfalls gefühltermaßen.


    Das Zwangsschließen in Frankfurt bedeutet soviel wie "Jetzt erst recht", sobald das gepiepe anfängt rennen die erst recht zu der noch offenen Tür.

    Die Ziele Gonzenheim und Bad Homburg Gonzenheim sowie Hohemark und Oberursel Hohemark wurden nicht ersetzt, es existieren beide Ziele seperat auf einem Zielfilm.


    Die U5 ist wie schon erwähnt erst die Tage auf die entsprechenden Wagen ergänzt worden.
    Man hat bei der U6 Umstellung schließlich auch nur die beiden Standardziele ergänzt, das täglich genutzte "Riederwald Johanna-Tesch-Platz" dagegen wurde auch nicht ergänzt, auch bei den U2-Wagen nicht. Dort sind aber teilweise U6 Bockenheimer Warte/Industriehof ergänt worden. Stattdessen muss das Ziel von der U7 genutzt werden.

    Das ist bei zentraler Datenhaltung eigentlich egal, weil skalieren tut die Anzeige dann den Text selbst.
    Sieht man beim S-Wagen ganz gut, wenn mal mal statt Schießhüttenstr das Ziel Schießhüttenstraße nimmt.
    In der Regel steht alles in "Fettschrift" aber bei dem augeschriebenem Ziel wird die Normalschrift angezeigt, damits draufpasst.


    Bei anderen Verkehrsbetrieben oder bei Regionalbussen mit zentraler Datenversorgung pflegt man dagegen gerne seperate Seitenziele ein, da man dann vorne das Endziel anzeigt und seitlich evtl. "über ..." Ziele.


    Beim neuen ITCS und Bussen mit dem ITT (z.B. die Gelenkbusse, 344 hat dagegen schon ein besser angepasstes) sieht man die Umstellung von dezentrale auf zentrale Daenhaltung, da gabs schon lustige Ziele wie
    "Leerfahrt
    Leerfahrt"
    344 kann dagegen schon mit zentrale Datenhaltung das U- und S-Bahn-Pikto anzeigen, allerdings sehen die Piktos anders aus, sie sind jetzt normal nicht inveriert und nur rund eingekreist. Aber die Innenanzeige kann nun das Pikto auch im Zielbereich anzeigen, was bisher ja nicht ging.

    Es betrifft alle U5-Wagen die das U5 Update bekommen haben, da scheint sich ein Fehler eingeschlichen zu haben, wobei die U5-Wagen ja eigentlich eine zentrale Datenversorgung haben, jedoch steht somit fest, dass Seiten- und Frontanzeiger "unterschiedliche" Texte haben. Will heißen es existieren zwei Tabellen mit Zieltextinformationen auch für den U5-Wagen. Beim S-Wagen ist das ja so.