Es liegt nicht am ESTW, es ist reine Effizienz und Fahrplanlogik. Der Zug, der planmäßig bei einer Kreuzung zuerst einfährt, fährt in das „langsame“ Gleis, der andere kann dann ohne oder mit geringerer Geschwindigkeitsreduktion und damit auch ohne PZB-Beeinflussungen direkt eine Durchfahrt gestellt bekommen.
Beiträge von Akryzazel
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Die Nummerierung der Gleise wurde an die dazugehörigen Richtlinien angepasst. Vom Empfangsgebäude aus wird gezählt, bei seitlich oder hinter dem Gebäude liegenden Gleise, wird aktuell laut Richtlinie auf die nächste Zehnerstelle gesprungen(Siehe Lollar und Friedrichsdorf). Auch oft zu sehen ist: einfach dort weitergezählt(siehe Gießen…) oder sie bekommen ganz ander Gleisnummern(siehe Friedberg und Marburg).
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Die Ls sind sogenannte Nutzlängen Ls. Sie stehen meist direkt vor den Grenzzeichen von weichen und sollen so in der Gegenrichtung die Nutzlänge des Gleises erhöhen, weil so Züge über das Asig stehen können. Wurde wahrscheinlich für die Umleitung von Zügen der Main-Weser-Bahn installiert. Dadurch verkleinern sie auch den Flankenschutzraum, so dass bei einer Kreuzung schneller die nächste Ausfahrt einlaufen kann.
Der Zusatzanzeiger ist ein Zs3. Wahrscheinlich kann er eine 4 zeigen und ist für die Einfahrt mit verkürzten D-Weg gedacht, aber halt mit gestufter Signalisierung, um möglichst lange mit höherer Geschwindigkeit fahren zu können.
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Also, im Bf Butzbach wurde die OLA letztes Jahr schon angepasst, und es führen bis über die Infrastrukturgrenze hinaus Masten und Kettenwerk in Richtung der Werkstatt. Wie weit, weiß ich nicht, aber es wurden neue Schalter installiert, um die Werkstatt mit 15kV aus einer der Bfs-Schaltgruppen zu versorgen. Wie dass dann aussieht bei Bauarbeiten in Butzbach, bei denen die OL ausgeschaltet wird, weiß ich grad nicht.
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Die Hauptmaßnahmen werden nach Abschluss der Nordmainischen S-Bahn beginnen. Scheinbar ist das Land Hessen finanziell nicht gewillt, zwei S-Bahn Projekte zur gleichen Zeit zu finanzieren. Ist natürlich nur Mundpropaganda, aber demnach würde ich nicht mit einem Baustart vor 2032 rechnen.
In Groß Karben werden gerade provisorische Kabelkanäle zu dauerhaften umgebaut, was auch darauf deutet, dass wohl länger nichts passieren wird. Die provisorischen wurden gelegt, um beim Weiterbau nicht wieder alles rauszureißen, diese dürfen glaube ich aber nur max 5 Jahre benutzt werden. IBN vom Estw Groß Karben war 2023, das heißt, dass man schon nicht mehr mit Bauarbeiten vor 2028 rechnet.
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Es wird aktuell nicht im Streckenbetrieb sondern nur im Stand oder bei kleinen Rangierbewegungen im Abstellgleis.
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Regelfahrplan gibt es allerdings derzeit nicht. Die Fahrten von RB40/41 entfallen seit langem und noch länger abends wg. Personalmangel bei Infrago. Also genau dann, wenn sie für die vielen Konzertbesucher benötigt würden.
diese werden während des Hessentages wieder normal verkehren, die Stellwerkspersonal für den Hauptbahnhof werden an anderer Stelle entlastet.
RE30, RE98/99 und RB 40/41 halten in Vilbel zusätzlich
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Vielen Dank für die Übersicht

Eben gerade merke ich meine Abstinenz zur Heimat in den letzten Jahren...als ich diese Züge noch verfolgt habe, wurde zumindest Nachmittags im Sandwich gefahren und in Bad Vilbel vereinigt/getrennt....
Im RIS finde ich aber nur dieses Zugpaar auf der Horlofftalbahn - gab es da nicht noch ein zweites?
Viele Grüße
das erste „Zugpaar“ (29440) wird von der HLB gefahren, der dritte Durchläufer (29448) wie gewohnt auch, diese halten aber nicht mehr in Vilbel. Der Regio-Dosto hat nun auch eine längere Haltezeit von 9 min in Friedberg, die sonst in Vilbel zum trennen und die Überholung durch den RE benutzt wurde.
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Das klingt tatsächlich auch richtig. Neue Infrastruktur in Form von Weichenverbindungen sind deutlich leichter und kostengünstiger in ESTW-Technik zu realisieren. In der Regel macht man also erst das ESTW, und dann die neuen Weichen, Gleise, etc. (oder direkt mit der IBN des ESTW, was allerdings die Sperrpause in die Länge zieht)
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Wo ich das Thema sehe: Mir ist eben wieder was aufgefallen, vielleicht gibt es hier ja jemanden mit Einsicht in den Betrieb der da mögliche Gründe kennt.
Ich habe jetzt schon öfter gesehen, dass (meist morgens) für die Abfahrt in Rödelheim der S-Bahn in RMVgo/Navigator ein +1 vorhergesagt wurde, die Bahnen aber stets pünktlich waren.
Natürlich ist +1 minimalst, aber mich würde schon interessieren woher diese Abweichung kommt.
Meines Wissens sind das sozusagen Rundungsfehler. Fahrpläne werden auf die Sekunde berechnet. Eine Abfahrt um bspw 12:35:40 wird für den trotzdem als 12:35 im RIS hinterlegt. Verspätung wird ebenfalls sekundengenau erfasst, so dass in dem Fall eine Verspätung von 21 Sekunden dazu führt, dass die Prognose auf 12:36:01 fällt. Das RIS erkennt das aber als eine Verspätung von einer Minute, da die Abfahrt ja 12:35 sein soll. Deshalb reicht ja auch eine Verzögerung von knapp 10 Sekunden bei der Abfahrt in Friedrichsdorf, damit für Oberursel Stierstadt +1 prognostiziert wird, in Weiskirchen aber wieder +0.
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Moin

Warum sollte man Rosbach für viel Geld und Aufwand wieder zurück bauen?
Gerade auf dieser Strecke ist jede Kreuzungsmöglichkeit ein Gewinn für Umleiterzüge, Fahrplanabweichungen und ev. zusätzliche Zugleistungen.
Schon jetzt ist die Kapazität der Strecke ausgeschöpft....außerdem wünscht man sich in der Rosbacher Politik durchgehende Züge von/nach Frankfurt. (Analog zu den damaligen RE16-Umleitern). Eventuell kann so etwas doch irgendwann realisiert werden.
Rosbach wird nicht zurückgebaut. Rodheim kommt als zusätzlicher Bahnhof dazu
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Ohne die genauen Besetzungen in Bad Vilbel zu kennen:
Ich kann mir vorstellen, dass es dort tagsüber zwei Fahrdienstleiter gibt, nachts jedoch nur einen. Möglicherweise hat der "zweite Mann" der Frühschicht bis 16 Uhr verlängert (Danke dafür!) und die Belastung ist für einen özF im Anschluss zu hoch.Schattenseite: Die Belastung für andere Fahrdienstleiter steigt dadurch natürlich stark an, da abweichende Wenden (wie die der S6 in Frankfurt Süd) mehr Ressourcen benötigen.
Mal sehen, vielleicht wendet die S6 bei weiteren Unterbesetzungen in Frankfurt Süd auf die S3, Darmstadt - Bad Soden wäre doch mal eine interessante Linienführung!
Nein, Tagsüber 3 nachts 2. heute Nachmittags jedoch alleine gewesen
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Heute Premiere für die S6. Das Stellwerk Bad Vilbel ist von 16-20 Uhr untersetzt. Die Südtakte der S6 wenden von Darmstadt kommend in Frankfurt Süd. Auch die RB49 wird komplett eingestellt.
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Sind die Fahrgäste der S4 bei Stellwerkunterbesetzung jetzt die Leidtragenden, weil die Zwischentakte der S6 seit Fahrplanwechsel durch die unterschiedlichen Endziele (Darmstadt - Groß-Karben und Friedberg - Langen) keine Zwischentakte mehr sind?
Ja, das ist das neue Ersatzkonzept bei Unterbesetzung Frankfurt Süd.
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Abstellanlagen DA HBF, Frankfurt Süd, den Außenbahnhof vom Frankfurter HBF und wahrscheinlich Friedberg oder welche sind damit gemeint
Auch in Bad Vilbel wird mindestens ein Vollzug abgestellt
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Muss man nicht im Bahnsteigbereich auf Sicht fahren bei Aussenbahnsteigen wenn dort nur die kleinen Anzeigen ("DSA") hängen
und man den Zug vom anderen Bahnsteig fahren lässt?
Nein, nur wenn diese ausgefallen sind
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Durch die um 3 Minuten nach hinten verlegte Abfahrtszeit in Friedberg, und die Tatsache, dass alle nach Frankfurt fahrenden S6 3 min Aufenthalt in Vilbel haben, dürfte die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit eher sogar steigen. In Friedberg werden verspätete Vorrangzüge nicht mehr so schnell die S-Bahn verspäten, und falls doch, ist ab Vilbel wieder alles Plan. Auch die Südtakte ab Karben werden deutlich besser „rauskommen“, falls doch ein Schneller später ist, kann man wunderbar auch im Gegengleis nach Vilbel fahre. (Das gebe ich auch für alle in Dortelweil wohnende Forumsmitglieder als Tipp mit, das wird bestimmt häufiger vorkommen)
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Es gibt auf beiden Strecken Abschnitte mit 140km/h. Auf der Fernbahn mehr als auf der S-Bahn. In den Gleisbögen sind die Geschwindigkeiten natürlich abgesenkt. Bspw die Kurve Vilbel Süd: Fernbahn 100 km/h , S-Bahn 90 km/h
Auf der S-Bahn wird zusätzlich über mehrere kleinere Geschwindigkeitsreduktionen die Vmax geregelt. Bspw. von Berkersheim nach Vilbel Süd wir auf der langen Geraden schon von 130 auf 110 runtergeregelt, um dann vor der Kurve (ja, Gleisbogen, ich weiß) von 110 auf 90 weiter runter zu gehen. Bei Reduktionen kleiner oder gleich 20 km/h ist keine Überwachung mit PZB notwendig, so dass man sich damit die ganzen Magnete sparen kann.
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Heute Nacht habe ich eine Meldung im Netz gelesen. Weiß aber nicht mehr welche Zeitung das war.
Demnach sprang die Notstromversorgung an und lief normal.
Aber beim Zurückschalten auf den regulären Strom gab es unerwartete Probleme mit den bekannten Auswirkungen.Der HR hatte diesen Beitrag gebracht.
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Das kann nicht sein, der Güterzug war sehr wahrscheinlich auf dem inneren Fernbahngleis unterwegs, der Zweiwegebagger im äußeren Fernbahngleis, welches ab 20:30 immer zum Baugleis erklärt wird (zumindest bis heute, ab morgen gibt es nur noch Arbeiten auf der S-Bahn, da Friedberg-Hanau gesperrt ist).