Beiträge von Akryzazel

    Wurden eigentlich schon die Abrissarbeiten der Bahnsteige in Eschersheim, F-Berg, und Berkershein begonnen?

    warum sollten die jetzt abgerissen werden? Die werden noch ein Jahr lang gebraucht.
    Nur Bad Vilbel Süd Gl.2 und F-Berg Gl.1 werden aktuell bearbeitet. In Vilbel Süd kommt dann schon ein Behelfsbahnsteig mit 2 Bahnsteigkanten an selber stelle hin

    sieht nach Weichenteilen aus?

    richtig, das ist die Weiche für die Awanst „Zehn Ruten“. Diese befand sich bis jetzt im Gleis von Berg nach West und wird jetzt an selber Stelle ins neue Gleis von West nach Berg montiert. Von dort aus lässt sich das alte Gleis von West nach Berg, was bis vor 2 Wochen befahren wurde, erreichen, was dann Baugleis wird

    Ich hab mal einen Tf der S-Bahn gefragt, und der meinte, es hat sich wohl der Bahnsteig am Gleis 2 und das Gleis 3 abgesenkt

    Warum man allerdings die S6 bis nach Frankfurt West einkürzt, verstehe wer will, da diese sowieso immer durch die Wendeanlage fährt.

    Weil die S5 jetzt durch die Wendeanlage muss. Eigentlich ist die Leitstelle der S-Bahn relativ kreativ bei Störungen, also vermute ich, es wird wohl nicht anders gehen.
    es gibt übrigens praktisch keine freien Personale von den Zwischentakten, bei der S6 z. B. Sind letzte und vorletzte Woche praktisch nur zur morgendlichen HVZ die Zwischentakte gefahren, den Rest des Tages waren die im Ausfall. Haben wohl grad Personalmangel.
    Umläufe lassen sich nicht kurzfristig auf andere Linien umswitchen, weil den anderen Fahrzeiten passt das vom Personal her nicht.

    zu 1: zur Verzögerung kann man keine Angaben machen, muss aber nicht unbedinngt zur Verzögerung führen.

    Es soll keine Verzögerung durch den Bauwerks-Neubau entstehen, zumindest nicht die endgültige Inbetriebnahme. Was sich durch die genannten Brücken verzögert, ist das die Bauphase 3 (Fahren auf den beiden äußeren Gleisen zw Vilbel Süd & F-Berg), die eig März 23 beginnen sollte, nun mit der Bauphase 4 (Fahren auf den neuen Fernbahngleisen Vilbel bis F-Berg + Eschersheim bis West) im August 23 zusammengelegt wird. Es werden also der Oberbau, Signaltechnik, Gleise, und Oberleitung bis an die Brücken herangebaut, und wenn die Brücken fertig sind, die Lücken gefüllt.


    Zitat: " die Bestandsbrücke erhalten werden sollen und für die Fernbahngleise

    ein neues Bauwerk errichtet werden sollen."


    Das überrascht mich jetzt.....von der Bautätigkeit neber der Strecke hätte

    ich erwartet, dass die Fernbahn die Bestandsbrücke erhält.

    Dem müsste auch so sein. In Eschersheim werden die neuen Gleise jeweils zu beiden Seiten gebaut, im Bereich des jetzigen BÜ Lachweg wird sich die Lage nach links verschwenken, und die neuen Gleise werden auf der Ostseite geführt. Aber jetzt gibt es ja sowieso eine komplett neue Brücke

    Ohnehin steht die Frage im Raum, wie es mit dem S-Bahnnetz in Frankfurt weitergehen soll. Der eine Tunnel ist nicht ausreichend, und man sollte sich schnellsten überlegen wie man das abändern kann.

    inwiefern ist denn der Tunnel nicht ausreichend??

    Aktuell sind noch 2 Trassen/Stunde/Richtung frei.
    und Mit der Ausschreibung fürs ESTW wurde doch gleich die Nachrüstung mit ETCS L2 bestellt. Das schafft weitere Trassen

    Letzteres hoffe ich auch.


    Im Grunde konnte keiner erahnen, dass die Schranken irrtümlich geöffnet wurden. Weder der Tf, das zuständige Deckungssignal hatte ja ihm frei Fahrt signalisiert (Frage: Würden die Deckungssignale in solchen Fällen auf HP0 springen?)

    bei einer regulären Freimeldung des BÜ ja, da bewirkt eine BÜ-Störung den Haltfall der deckenden Signale. Bei der Hilfsfreimeldung nicht, da wird in der Sicherungslogik der BÜ komplett rausgenommen, für das Stellwerk ist der BÜ in dem Falle praktisch einfach nicht vorhanden, so dass eben eine weitere Störung das Signal nicht auf Halt fallen lässt.

    Die Schuldfrage wird das Gericht ja dann klären, aber wie der BEU Bericht feststellt, ist in den Betriebsabläufen ein kritischer Fehler unterlaufen. Eine Zugfahrt wird über einen (in diesem Fall durch betriebliche Vorgaben/Richtlinien) gesicherten Bahnübergang zugelassen, und die Sicherung wird vor Befahren des Bahnübergangs durch die Schrw aufgehoben. Das ist ein fataler Bedienung-/Handlungsfehler und logischerweise eine Betriebsgefahr.


    Das vorzeitige Aufheben einer BÜ-Sicherung führt in der Regel zu Unfällen. Die Hilfsfreimeldung eines BÜ wird nicht umsonst unter den Fdl/Schrw als „Knast-Taste“ bezeichnet, weil die einzige Form der Sicherung des BÜ nur noch der Fdl/Schrw (also auch möglichen menschlichen Versagens) selbst ist.

    In Ober-Ramstadt kommt nun noch eine besondere Spezialität dazu: Zug aus Frankfurt fährt verspätet ein. Darf der Zug nach Frankfurt dann direkt losfahren, nachdem der Zug aus Frankfurt eingetroffen ist? Nö. Erst geht die Bahnschranke wieder hoch, nach einiger Zeit geht die Bahnschranke dann wieder runter und dann darf auch der Zug nach Frankfurt endlich losfahren. Als Folge dauert die Zugkreuzung nun (fast) wieder so lange, wie vor der Streckenmodernisierung. In den Anfangsjahren der modernisierten Odenwaldbahn fuhr der Zug nach Frankfurt gleich los, so dass etwas Verspätung abgebaut werden konnte.

    Früher hat man bestimmt die Dauereinschaltung für den BÜ genutzt, damit er zu bleibt. Das benutzen der Dauereinschaltung für Zugfahrten ist aber seit 2019 vom Eisenbahn-Bundesamt verboten worden, und deshalb geht muss der BÜ jetzt erst wieder auf gehen, und dann erneut mit der Fahrstraße eingeschaltet werden. Also so wie es sich eig auch gehört, die Sache mit der Dauereinschaltung konnte halt ein bisschen Zeit sparen

    Vielleicht wird es wie in Friedberg gemacht, Anfang des Jahres. Das Personal macht eine überschlagende Wende, das Fahrzeug nicht. Der ankommende Tf verlässt das Fzg, während der schon am Bahnsteig wartende sofort das Fahrzeug wieder aufrüstet und die Bremsprobe startet, wenn die fertig ist, sofort fertig melden und los gehts. Die S-Bahnen haben dort Wendezeiten von 2 min geschafft, ohne die Bremsprobe geht es bestimmt noch kürzer, ist aber ja vorgeschrieben

    Beim Ersatz der Stellwerks Fa habe ich mich tatsächlich vertan. Auf den Bauplänen sah es so aus, als würde das neue Modulgebäude das Stellwerk Fa ersetzen.


    Das neue Modulgebäude gehört allerdings zum neuen ESTW-A Niederrad, das an die UZ Goldstein angeschlossen wird. Was ich mich frage, wo befindet sich die jetzige Innenanlage des Stellwerks Niederrad?

    In der UZ FSPX (Stadion). Dort scheint aber nicht genug Platz zu sein für den Ausbau, deshalb das ESTW-A

    Die neuen Signale in Niederrad haben nichts mit dem Stellwerk Fa zu tun. Der Bf Niederrad ist und bleibt an die ESTW-UZ im Stadion angeschlossen, man erneuert nur die Signale und die Gleisfreimeldeanlage, weil diese in die Jahre gekommen ist, und die mit dem Ausbau hinzukommenden neuen Signale mit den alten nicht kompatibel sind (SIMIS C auf SIMIS D). Das Stellwerk Fa steuert ausschließlich die Abstellanlage im Hbf und hat keine Hauptsignale.

    Der Zeitaufwand ist eher mehr so 2 Min, Dosto mit Lok ist nicht so fix wieder unterwegs wie eine S-Bahn.

    Vom Platz her ist das nicht viel zu machen, es ist ja schon fast ein Wunder, dass da vier Gleise und ein Mittelbahnsteig rein passen sollen, man müsste den RE-Halt dann eher auf die südliche Seite der Maybachbrücke legen, dort könnte man die Fernbahngleise aufschwenken für ein Bahnsteig

    Einbau der Behelfsbahnsteige ab 16.7.2021

    Ab dem 16.7.2021 beginnen in Bad Vilbel-Süd, Berkersheim, Frankfurter Berg und Eschersheim die Arbeiten für den Einbau der Behelfsbahnsteige, die bis Ende 2023 in Benutzung bleiben dürften, sowie unmittelbar anschließend an deren Fertigstellung der Rückbau der Bestandsbahnsteige.


    Der Behelfsbahnsteig in Eschersheim, ein Mittelbahnsteig, wird über zwei Treppentürme von der Maybachbrücke aus zugänglich sein.

    wo hast du denn diese Information her? Ich finde nämlich nichts dazu

    Offenbach Ost ist bereits ESTW, ein Signal löst wie schon gesagt das Problem nicht, es werden min 4 Signale fällig(je zwei Asig und zwei Esig) um es zu einem Bahnhof zu machen, plus den ganzen Rest drumherum.


    Der Punkt mit Beginnen und Enden am Haltepunkt bezieht sich auf Stichstrecken, die am Ende keinen Bahnhof haben(bspw Wölfersheim-Södel)

    Möchte das Thema nochmal aufgreifen. Die HLB scheint wieder personalmäßig ein größeres Problem zu haben. Hanau - Aschaffenburg wurde heute nur im 2 Stunden-Takt bedient, obwohl hier schon ein Plantag wegfällt (RB 58 endet momentan in Aschaffenburg anstelle Laufach). Dazu kam noch, dass sämtliche RE 54/55 schon in Kahl verendeten dank Bauarbeiten in Hanau. Die RB 56 fällt momentan ebenfalls baustellenbedingt aus.

    Aber auch auf der RB 75 gab es in den letzten Tagen vermehrt Ausfälle.


    Da wundert mich dann wirklich, dass man der HLB den Mittelhessen-Express zutraut. Personalmäßig dürfte das eine größere Herausforderung werden zumal von den DB Regio wohl niemand freiwillig zur HLB wechselt.

    warum sollte keiner wechseln? Fürs gleich Geld die gleiche strecke in modernen Fahrzeugen fahren??? Ein paar Lokführer habe ich gesprochen, die meinten, dass ein Großteil zur HLB wechselt

    Bisschen off-topic, aber um das richtig zu stellen:

    Nicht umsonst gibt es den Spruch "ganz Deutschland hat bis 2050 digtale Stellwerke. Ganz Deutschland? Äh nein, an Hanau trauen wir uns noch nicht ran". Das Eldorado der denkbaren Fahrstraßen (und damit für ein Stellwerk relevant) sind in Hanau Hbf nahezu unerschöpflich. Mir ist dazu nur mal der Spruch zu Ohren gekommen, dass die Umstellung von Ffm Hbf inkl. Gleisvorfeld auf die ESTW Technik ggü. einer Umstellung von Hanau Hbf (inkl. Nordkopf uns Südkopf) "der reinste Ponyhof sei“.

    Die Nordseite ist schon ESTW, nur die Südseite ist noch E43. Das ist auch der Grund, warum F-Hauptbahnhof einfacher umzubauen war (war vorher Spurplan60- Stellwerk, das geht einfacher auf ESTW umzustellen)
    Die Südseite von Hanau wird nach Abschluss des ESTW Gelnhausen zum ESTW, erstmal in einer 1:1-Umsetzung, um die anschließenden Bauarbeiten überhaupt durchführen zu können, das geht mit den E43-Stellwerken nicht. Der Knoten Hanau wird komplett umgebaut werden, und das ist das, was so schwierig ist, nicht das ESTW an sich. Aber der Umbau Knoten Hanau wird ziemlich sicher vor IBN des Fernbahntunnels sein.