Beiträge von heinz

    Darf ich noch ein weiteres Fass aufmachen? Was wäre denn, wenn die S10/11 noch eine Station weiter bis Nieder-Roden führe? Hinter Nieder-Roden gibt es ein Industriegleis, auf dem man wenden könnte. Wird vermutlich noch teurer, da es zusätzliche Weichen UND Signale braucht, aber könnte das den Betrieb nicht stabiler machen?

    Schaut man eine bisschen weiter nach Norden wird man feststellen, dass (zumindest vor Corona) Göttingen - Hannover eine starke Pendlerstrecke ist, bei denen der "normale" Pendler eben auch mit Fernverkehrsstreckenzeitkarten unterwegs ist - wieso ist dies dem Pendler von Kassel nach Göttingen nicht zumutbar

    Göttingen-Hannover sind ~100km, Kassel-Göttingen nur ~40km. Entsprechend wird es auch mehr potentielle Pendler auf der geringeren Distanz geben. Außerdem gab es zwischen Göttingen und Hannover das letzte Mal, als ich nachgeguckt habe für zeitbedachte Studenten und Arbeiter einen allgemein subventionierten Verkehr für den kleinen Geldbeutel: einen RE.

    Ich würde es gerne sehen, wenn die Hessenexpresse über Kassel hinaus über die SFS nach Göttingen fahren. Die beiden Großstädte liegen nur 40km aber 1 Stunde auseinander für Regionalbahnfahrer. Das ist kein Zustand. Alternativ sollten jegliche ICEs zwischen Kassel und Göttingen eine Regio-Freigabe haben.


    Ja ich weiß, das ist schwer wegen der verschiedenen Bundesländer, aber das muss doch möglich sein...


    Edit: War ein HEX nach Göttingen im Deutschland-Takt nicht schon einmal geplant?

    Ich tippe aber darauf, dass die Abstellmöglichkeiten im Bereich Ffm-Ost verlockend sind

    Ohne dass ich mich im Thema gut auskenne halte ich das nicht für logisch. Abstellmöglichkeiten braucht man für beginnende und endende Züge. Der Fernbahntunnel soll dagegen explizit für "durchfahrende" Züge gebaut werden. Beginnende und endende Züge sollen meines Wissens im normalen Hbf verbleiben.

    Forumstroll ich stimme dir vollkommen zu, ich habe nur eine Anmerkung, die ich anderswo schon gemacht habe:

    Eine Einbindung der Dreieichbahn in das S-Bahn Netz ist illusorisch. Man benötigt dafür südlich oder nördlich von Buchschlag ein Überwerfungsbauwerk

    Das Überwerfungsbauwerk wird für die RTW sowieso gebaut. Vielleicht sollte man es direkt so planen, dass auch eine Dreieich-S-Bahn es mitbenutzen könnte, um in Zukunft alle Möglichkeiten zu haben.

    Es fehlt an einer Straße zwischen Dietzenbach und Urberach

    Der Bus könnte über Messenhausen fahren. Von dort gibt es eine alte Straße nach Dietzenach (heute geteerter Waldweg) auf direktem Wege. Der Weg müsste vielleicht ertüchtigt werden. Außerdem bräuchte es eine Schranke damit dort keine PKW abkürzen. Das hätte auch den Vorteil dass Messenhausen endlich einen ÖPNV-Anschluss bekommt.

    Nein Elterntaxi macht keiner, als Fahrgäste fallen sie ggf. trotzdem weg, weil sie dann nicht mehr auf diese Schule geschickt werden.


    Dietzenbach ist die Kreisstadt vom LK Offenbach, mit vielen wichtigen Ämtern. Von allen süd, west, und östlich gelegenen Orten gibt es dorthin trotzdem nur Busverbindungen. Dort ist außerdem das nächste Einkaufszentrum von Rödermark aus. Es gibt einen Schulbus Rödermark-Heusenstamm (edit: anderer Weg des OF 95), den es dann vielleicht nicht mehr bräuchte. Dieser Lückenschluss der Bahn ist meines Erachtens wirklich wichtig.

    Umsteigefreie Verbindungen (dadurch auch kürzere Reisezeit) bringen auch neue Fahrgäste.

    Aber, das musst du zugeben, dieser Effekt ist um Größenordnungen kleiner als bei neuen Verbindungen. Und der geringere Effekt wird noch weiter verringert, weil auch umsteigefreie Verbindungen und damit Fahrgäste wegfallen, wenn du die S1 verlängerst, bspw. Urberach <->Dieburg ( -Darmstadt). Gerade Schüler fahren dort ein paar.

    ... ich kenne den Bereich zwischen Bulau und Neubaugebiet. Da ist nicht so viel Platz, wenn der Bogen der Dreieichbahn zu berücksichtigen ist. Das wichtige ist ja bei den Vorhaben, dass sie durchsetzbar sind.


    Dann ist doch die Verlängerung der S1, als Alternative, deutlich einfacher.

    Und die Dreieichbahn braucht auch eine Lösung. Die kann sonst bis Urberach pendeln.

    Vielleicht kannst du ausführen, warum da nicht viel Platz ist. Ich kenne den Bereich auch sehr gut und kenne keine Hindernisse, von kleinen Feldwegen abgesehen. Den Berg hoch kann man östlich parallel zu "Zur Walstatt". Da sind nur Felder, die Streuobstwiese ist östlicher. Dann zwischen Birkenhof und Schönwalldau durch, da ist auch nur ein Feld. Von da aus in gerader Linie zum Bahnhof Dietzenbach durchschneidet man auch nur Wald, Felder und ggf. 50m Naturschutzgebiet. Ich sehe nicht warum das nicht durchsetzbar sein sollte, zumal ALLE Parteien in Rödermark dafür sind.


    Nochmal zur S1: eine Verlängerung bringt nichts. Keine neuen Verbindungen, deshalb keine neuen Fahrgäste, keine schnellere Fahrzeit, ... Die 20 Pendler die heute in OR umsteigen sparen einen Umstieg. Das wars.

    Gegen das Auto wird kein Projekt durchgesetzt, sondern Autofahrer müssen von den Vorzügen überzeugt werden.

    Das will ich so nicht stehen lassen.

    Ja, diese Aussage mag stimmen, das ist aber hochproblematisch. Die Interressen der Autofahrer stehen nicht über allem. Autofahren ist kein Bürgerrecht, sondern ein Privileg von wer`s sich leisten kann. Wenn dem gegenüber Gesundheit, Lebensqualität, Klimawandel usw. steht dann MÜSSEN Projekte gegen das Auto durchgesetzt werden!


    Warum? Ehrlich gesagt halte die Menschen für dumm. Du kannst meiner Erfahrung nach keinen Autofahrer im Voraus davon überzeugen, dass es besser ist, wenn seine geliebte Straße zur Fußgängerzone wird. Man kann nur auf die Einsicht danach hoffen, dass die Innenstadt plötzlich viel lebenswerter ist.

    von welchen vielversprechenden “Prototypen” heinz gehört haben möchte...

    Von vielversprechend habe ich nicht gesprochen und das kann ich auch gar nicht einschätzen, aber gerade im Dezember gab es diese Nachricht. Airbus hat als Ziel bis 2035 ein H2-Flugzeug zu haben. Selbst wenn es noch 10 Jahre länger dauern sollte, lohnt sich die großflächige Anschaffung von Schlafwagen(-zügen) etc. möglicherweise gar nicht mehr.

    Gude!

    Ich weiß nicht ob ich zu optimistisch bin, aber ich glaube mittel- und auf jeden Fall langfristig wird es in irgendeiner Form klimaneutrale Flugzeuge (sei es Wasserstoff oder Strom oder was ganz anderes) geben. Die ersten Prototypen fliegen ja schon. Damit sind Verbindungen wie Frankfurt - Barcelona (für Personen) sinnvoller darstellbar.

    Dass Autofahren teurer werden muss, damit die Allgemeinheit nicht mehr für CO2- und Gesundheitsfolgekosten (Stichwort Feinstaub) aufkommen muss, steht außer Frage.


    Was mich aber genauso stört ist, dass es keine "ÖPV-Flat" gibt, mit der man alle öffentlichen Verkehrsmittel in Deutschland nutzen kann. Die BahnCard 100 geht in die Richtung, gilt aber nicht überall und das verunsichert mich als potentiellen Kunden. Ich glaube mehr als der Preis könnte ein solches Angebot die Leute locken, das den "Tarifdjungel" beendet.

    Heute war hierzu ein Artikel in der OP.

    Link

    Danke dafür.

    Ich haue mal eine These raus: die Fahrzeit mit der Straßenbahn von Langen nach Frankfurt ist so lang, dass alle stattdessen die SBahn nehmen. Für eine bessere Verbindung von N-I, Dreieich und Langen ist die Verlängerung natürlich trotzdem sehr sinnvoll.