Beiträge von heinz

    Üblicherweise baut man auf einer zweigleisigen Hauptbahn dann halt einen weiteren Mittel oder Außenbahnsteig, mit Unterführung und Aufzügen für xy Mill€.

    Warum nicht auch in Darmstadt ?

    Also für einen Außenbahnsteig ist da kein Platz. Auf der anderen Seite ist ja das Eisenbahn-Museum. Außerdem müsste man den Güter-Verkehr kreuzen um dort hinzukommen. Für einen Mittelbahnsteig müsste wahrscheinlich ein Gleis weichen. Ob das so einfach möglich ist kann ich nicht beurteilen, dort stehen auf jeden Fall häufig Güterzüge.

    Ich schätze mal, dass spätestens im Jahr 2050 die sichere, einfache und bequeme Nutzung eines vollautonomen Autos für (fast) alle zum akzeptablen Preis zur Verfügung steht.

    Autonome Autos funktionieren nur mit einer Totalüberwachung des gesamten Straßenraums. Da bin ich aus Gründen dagegen.


    Außerdem lösen autonome E-Autos nicht das Ressourcen-Problem. Aus einer Ressourcen-Betrachtung ist der Autoverkehr wahrscheinlich die ineffizienteste Fortbewegung überhaupt. Vom Flächenverbrauch genauso.

    Warum die S2 langwierig für viel Geld nach Ober-Roden verlängern um sie dann nach Dieburg weiterzuführen, wenn die S1 doch bereits nach Ober-Roden fährt? Warum diese nicht verlängern?

    Es gibt zur Zeit keine vernünftige Verbindung von Rödermark / Eppertshausen und Dieburg nach Dietzenbach und Heusenstamm. Gerade für Rödermark ist das blöd, da Dietzenbach die Kreisstadt ist.


    Die S1 ist schon heute die längste SBahn Linie im Rhein Main Gebiet. Diese Linie noch zu verlängern ist nicht ideal. Außerdem dürfte die Fahrzeit von Dieburg nach Frankfurt mit der S2 geringer sein als mit der S1.


    Eine Verlängerung der S1 bringt am Ende keine neuen Verbindungen, sondern höchstens eine neue Direktverbindung. Als Übergangslösung ist das aber sicherlich besser als nichts.

    Das wäre wohl absolut übertrieben, alles bis nach Dieburg durchzubinden, oder?

    Klar, ich gehe davon aus, dass die RB61 in Ober-Roden enden wird. Sofern der Anschluss zur S1 passt, ist das doch auch kein Problem. Die S1 fährt zur HVZ im 15 Minuten Takt. Dazwischen dann noch eine Regionalbahn? So viele Leute pendeln eigentlich nicht zwischen Dreieich und Rodgau, dass sich das lohnt, oder?

    Zitat

    Bahnsteige erhöhen

    Das Problem kommt in Urberach und Ober-Roden auch noch, oder? SBahn und Dreieichbahn können wahrscheinlich nicht am gleichen Bahnsteig halten.


    Vorausgesetzt, die RB61 bleibt Regionalbahn, würde dann ein Bahnsteig für die SBahn angehoben und die gesamte Strecke Götzenhain - Ober-Roden effektiv eingleisig sein? Oh, oh. Mir schwant Übles. Die S2 wäre dann von Dietzenbach bis Eppertshausen eingleisig.

    Hallo,

    Ich habe das hier gerade in der Bahn - App gefunden. Eine Sonderfahrt von DB Fernverkehr mit der Zugnummer 0 auf der Dreieichbahn.


    Weiß zufällig jemand, was es damit auf sich hat? Fehler in der App, oder echte Sonderfahrt?


    Grüße und schönen Lokdown

    HeinzIMG-20201214-085753.jpg

    Zitat

    ab wann weiß man, dass das signifikante Verspätung verursacht

    Das weiß man natürlich nie vorher, gerade deshalb sollte man es kennzeichnen, wenn man Verspätungen schätzt.


    Zitat

    Wie kann man [...] intuitiv darstellen?

    Farbig?

    +0 = Pünktlich

    +10 = Bekannte Verspätung, Zug fährt

    +10 = Zug steht, geschätzte Zeit bis Störung behoben.


    Bei nicht-Farbanzeigen stattdessen die Unterscheidung "+10" und "≈+10". Für Ingenieure gerne auch t=600s±5%(k=2) 😉.


    Dein Beispiel ist sehr spezifisch, das kann man wirklich schwer anzeigen, man könnte es aber wörtlich wie Du es geschrieben hast in die App reinhauen.


    Für Leute, die nicht wissen was das bedeutet entsteht kein Nachteil gegenüber jetzt. Für erfahrene Pendler kann es die entscheidende Info sein.

    Es wäre schon ein Fortschritt, wenn Fake-Zeitangaben als solche gekennzeichnet sind. Das müsste doch recht einfach sein.


    Fährt der Zug, so gibt es ja die automatisch berechnete Zeit ("heute circa 10min später" ). Bei Störungen, wo nix mehr geht, wird von Hand eine voraussichtliche Verspätung geglaskugelt. Als Reisender kann ich beides meist nicht auseinanderhalten.


    Erlebt man ja oft genug, dass der Zug nicht anspringen will, es wird eine Verspätung von 10min angezeigt. Er spring immer noch nicht an, 20min angezeigte Verspätung. Dann fällt er ganz aus. Hier sollten die 10min bzw. 20min als grobe Schätzung gekennzeichnet werden.

    Grundsätzlich geht "prinzipiell" alles. Aber: a) Bahnsteighöhen, b) auf S-Bahn ausgelegte Geschwindigkeits-/Bremswegsignalisierung im Tunnel, c) Diesel im Tunnel.

    OK danke für die Infos erstmal, auch dir tunnelklick.


    a) ist klar. Im Zuge einer S-Bahnisierung müssten die Bahnsteige auf der Dreieichbahn natürlich angeglichen werden. Die Punkte b) und c) sind ja nur fahrzeugabhängig. Es gibt heute schon Akkutriebzüge, sodass die Dreieichbahn-Strecke dafür nicht mal elektrifiziert werden müsste.


    Die RTW lässt eine DreieichSbahn (mittel oder langfristig) jedenfalls realistischer werden 😀

    Ich weiß nicht ob dies anderswo schon besprochen wurde. Mir ist folgendes aufgefallen:


    Wenn ich es richtig verstanden habe teilen sich zwischen Buchschlag und Neu Isenburg Dreieichbahn und RTW die Gleise. Vor Neu Isenburg entsteht ein Tunnel o.ä. damit die RTW auf die S-Bahn Gleise wechseln kann, bevor sie später Richtung Stadion abbiegt.


    Ermöglicht das nicht gleichzeitig irgendwann in ferner Zukunft vielleicht möglicherweise, dass die Dreieichbahn dort auch auf die S-Bahn Gleise wechselt und als S-Bahn über die Stammstrecke geführt wird? Ich kenne die Kapazitätsprobleme auf der Stammstrecke usw., es geht mir nur um die prinzipielle Machbarkeit.


    Grüße

    Heinz

    Die hätten die Perspektive des Fotos lieber um 3° nach links verlagern sollen. Dann hätte man gesehen dass "im Wald" noch ein altes Gleis liegt. Da wachsen gar keine Bäume. Realisiert man einen Mittelbahnsteig, was die Bürgermeister im Kreis Offenbach sowieso fordern damit der Umstieg zu RB besser klappt, muss überhaupt nichts gefällt werden.


    Ansonsten fiele mir noch ein bissiger Kommentar zum Bigger Picture ein. Den lasse ich mal lieber weg, er würde aber folgende Worte enthalten: "Boomer", "Altersstarrsinn", "Egoismus", "Rentnerrepublik", "Verkehrswende".

    Gibt es nicht gesetzliche Regeln zur Sicherheit des Eisenbahnverkehrs auch vor Astbruch etc. ?


    Aber die Sicherheitsvorschriften für den Eisenbahnverkehr beziehen sich nur auf Bahnanlagen, und die enden an der Grundstückgrenze.

    tunnelklick hat glaub ich unrecht in diesem Fall. Im Zugfunk-Podcast haben sie mal darüber gesprochen (vermutlich Folge 30).


    Wenn ich mich recht erinnere ist Folgendes der Fall:

    - Die Bahn darf auch auf Privatgründstücken Bäume fällen, wenn die Sicherheit des Bahnverkehrs akut gefährdet ist.

    - Die Bahn ist ein einer der größten Deutschen Waldbesitzer, denen gehört zumindest in vielen Wäldern rechts und links ein Streifen

    (- Zur Zeit wird irgendwo ein Gesetz erarbeitet, dass der Bahn mehr Rechte einräumt)

    (- Die Bahn selbst plant mehr Waldarbeiter einzustellen)

    *Ist Monate her, dass ich das gehört habe, bei den letzten Punkten bin ich mir unsicher ob das wirklich stimmt

    Ist der Anschluss von DA zur RB 61 in Dieburg überhaupt so wichtig? In Dieburg hat man auch Anschluss zur Buslinie 674, die auch Münster, Eppertshausen und Ober-Roden anfährt, auch wenn sie dafür etwas länger braucht. Nach Urberach kommt man mit der Buslinie F sogar ganz ohne Umsteigen, etwa gleich schnell wie bei Fahrt über Dieburg. Und in die Ortsteile von Dreieich kommt man genauso schnell, wenn man ab DA Hbf mit der S3 nach Dreiech-Buchschlag fährt und dort zur RB 61 umsteigt.

    Pendler von Rodgau nach Darmstadt haben keine andere sinnvolle Verbindung soweit ich weiß. Den 674 Bus habe ich einmal genommen aber der fährt ewig :wacko: . Für Urberach wäre es ein riesen Vorteil, wenn man einen vernünftigen Anschluss von RB75 an F Bus hätte in Messel. Der funktioniert zur Zeit aber nur in Richtung Darmstadt. Außerdem fährt der F Bus nur 1x die Stunde. Mit dem zusätzlichen Anschluss in Dieburg gäbe es wenigstens 2x die Stunde sinnvolle Verbindungen. Das zählt wohl in die Kategorie "Luxusprobleme".

    Die RB75 muss in Darmstadt wenden, dass dürfte eine planmäßige Aufenthaltszeit von 4 Minuten nicht erlauben.


    Wenn die RB mal wieder mit +15 min kommt schaffen es die Lokführer in 2-3 Minuten zu wenden. Da sehe ich kein Problem



    Das Problem ist der Knoten in Darmstadt. Die RB 75 soll in DA Hbf rundum Anschlüsse gewährleisten. Das klappt wohl nicht, wenn der Zug 4 Minuten früher dort wegführe. (Man steht übrigens nicht 8 Minuten in DA, sondern 12, oder?)

    Im Moment steht man 12 Minuten, mit dem neuen Fahrplan wohl nur noch 8. Was die Anschlüsse angeht: Es fällt nur einer weg nämlich die VIAS die aus Pfungstadt kommt. Ich glaube nicht das das viele betrifft, wenn überhaupt jemanden.

    Hallo,
    ihr müsstet mir mal kurz was ausreden:
    Wer aus Richtung Darmstadt mit der RB75 in Dieburg ankommt, hat zur Zeit 25 Minuten Umsteigzeit zur Dreieichbahn. Mit dem neuen Fahrplan sieht es ab Dezember in der HVZ so aus:


    Ankunft RB 75 aus Darmstadt: '16 und '48
    Abfahrt RB 61 nach Frankfurt: '13


    Also -3 Minuten fürs Umsteigen. Nur ließe sich das verändern: Die RB75 steht 8 Minuten in Darmstadt rum. Würde sie da nur 4 Minuten stehen, könnte sie um '12 in Dieburg sein. Da sind dann die 4 Minuten Fahrzeitreserve bis zur Abfahrt um '17. Wenn dann noch die Dreieichbahn 3 Minuten später abfährt steht der Anschluss. Und sie kann später abfahren, da es keinen Gegenzug gibt und sie in Ober Roden sowieso nochmal 4 Minuten wartet. Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass auch Reisende aus Aschaffenburg, die um '9 in Dieburg ankommen, eine komfortablere Umsteigzeit haben.


    So Leute, jetzt redet mir das mal aus, sonst werde ich mich immer ärgern, dass es nicht gemacht wird.
    ...

    Neues von der Dreieichbahn: Der RMV prüft 3 Möglichkeiten die Bahnverbindung von Dieburg nach Frankfurt zu verbessern: 1) S1 Verlängerung bis Dieburg, 2) S2 Verlängerung über Urberach und Ober-Roden nach Dieburg und 3) Durchgehender 30min-Takt auf der gesamten Dreieichbahn. Das fertige Gutachten wird in circa einem Jahr erwartet.


    Ich persönlich bin aus egoistischen Gründen gegen eine Verlängerung der S1 nach Dieburg, weil ich täglich von Urberach nach Darmstadt pendele und das am zuverlässigsten über Dieburg geht. In Ober-Roden umzusteigen ist da ein großer Rückschritt. Die S2 nach Dieburg wäre die Ideallösung für mich, wenn dort die Anschlüsse stimmen. Dann müsste man die Strecke in Dreieich auch nicht aufwendig ausbauen weil dort so gut wie kein Durchgangsverkehr mehr von Rödermark und Dieburg nach Frankfurt lang muss. Die Dreieichbahn ist dann nur noch Zubringer von Götzenheim und co. zur S-Bahn nach Urberach bzw. Buchschlag.


    Das ist allerdings alles langfristig. Kurzfristig würde es schon reichen 1-2 neue Ausweichstellen zu bauen und vielleicht ein paar Langsamfahrstellen auszubügeln. Damit sind dann auch bessere Anschlüsse möglich. Ach es könnten auch endlich die neuen Züge kommen. In den letzten Wochen ist öfter den ganzen Tag lang ein Takt ausgefallen weil der eingeplante Zug morgens eine technische Störung hatte.