Beiträge von heinz

    Diesen Teil konnte ich aus deiner ursprünglichen Frage nicht herauslesen;

    Ok ich gebe zu, dass das meinerseits verquer formuliert war.


    Ich bezog mich auf: "Ab vs. Dienstag SEV zwischen Dieburg und Babenhausen." Worauf ich mich gefragt habe, warum erst Dienstag, wo doch auf den Abschnitten Aschaffenburg-Babenhausen und Dieburg-Darmstadt nichts unmittelbar kaputt sein dürfte.


    Aber da habt ihr mir ja jetzt weiter gehofen. Vielen Dank dafür.

    Und jetzt antwortet mir doch bitte nochmal ohne den Hohn im Unteron.

    Ich war nicht vor Ort und kenne nur die Berichterstattung. Für mich klingt es so als wenn der Unfall und alle aufgetretenen Schäden im Bereich Altheim waren.


    Im Bahnhof Dieburg hängt also auch die Oberleitung runter und sind Signale potentiell beschädigt etc? Ich bin davon ausgegangen dass dem nicht so ist und frage mich deshalb warum die RB75 nicht zwischen Darmstadt und Dieburg pendeln kann.

    Noch bis Montag SEV auf der gesamten Strecke zwischen DA und AB. Ab vs. Dienstag SEV zwischen Dieburg und Babenhausen.

    Quelle: HLB

    Wäre jetzt interessant zu wissen, warum das so ist. Ist was mit dem Stellwerk nicht in Ordnung, was noch repariert werden muss, oder hat es rein organisatorische Gründe. An der Strecke selber sollte an den Abschnitten ja nichts kaputt sein durch den Unfall.

    Aber ich persönlich werde nicht nur im Bundestag vertreten, sondern auch im Hessischen Landtag.

    Korrigier mich wenn ich falsch liege, aber der hessische Landtag entscheidet nicht, wie das Land im Bundesrat abstimmt. Das macht die Hessiche Regierung. Und die ist nunmal nicht direkt gewählt und dadurch schlechter legitimiert.


    Und im konkreten Beispiel werde ich von der bayrischen Regierung gar nicht vertreten. Von der Mecklenburg Vorpommerschen auch nicht.

    Zwei Fragen:

    Zu 1) würde ich spekulieren, dass die beiden S-Bahn Gleise in Ober-Roden nicht ausreichen, um S1 im 15 Minuten-Takt und RTS in 30 Minuten-Takt (?) zu wenden. Oder es passt vom Fahrplan nicht. Ich weiß nicht wie auf der Strecke die Signal-Situation ist, vielleicht sind die Blöcke so lang, dass mehr als 4 Züge die Stunde nicht gehen.

    Die Länder wollen nur einfach nicht etwas bezahlen, was der Bund haben möchte.

    Naja, wer ist denn der Bund? Vorausgesetzt das 9€ Ticket geht durch den Bundestag, dann möchte die demokratisch direkt vom Souverän gewählt Legislative Gewalt das Ticket, die höchste Vertretung des Deutschen Volkes. Dass dann die NICHT direkt gewählten und damit schwächer legitimierten Regierungen der Länder das blockieren, hat ein Geschmäckle. Förderalismus und die mit einhergehende Gewaltenteilung ist gut, wenn es ums Eingemachte geht. Um Grundrechte etwa, aber bei sowas habe ich da kein Verständnis.

    Kein einziges dieser Bundesländer ist CDU regiert:
    - Bayern: CSU

    - Baden-Württemberg: Grüne (OK CDU als Junior-Partner, aber der Verkehrsminister stammt von den Grünen)

    - Mecklenburg-Vorpommern SPD (mit Die Linke)

    Ok, McPom ist mein Fehler. Was Bayern angeht, so habe ich CDU als Synonym für "Unionsparteien" verwendet. Juniorpartner ist trotzdem Regierung. Mein Punkt besteht weiter, dann ist eben noch eine weitere destruktive Kraft neben der Union am Werk. Ist McPomm nicht durch durchboxen von Nordstream 2 negativ aufgefallen? Klar dass die kein Interesse am 9€ Ticket haben. Die wollen lieber russisches Öl.


    Mache ich es mir mit den Anschuldigungen zu einfach? Wahrscheinlich, aber man darf sich auch mal undifferenziert aufregen.

    Die Forderungen zu den Regionalisierungsmitteln stellen alle Bundesländer einstimmig - über alle Parteien hinweg.

    Richtig, Bundesländer jammern immer rum, um dem Bund mehr Geld aus dem Rücken zu leiern. Wer aber ein Projekt blockiert, weil sie es angeblich nicht bezahlen können, während alle anderen Bundesländer es wohl können, der hat in Wirklichkeit andere Gründe. Ist Bayern nicht auch das reichste Bundesland?


    Zitat von JeLuF

    Keiner dieser Gründe wird durch das 9€-Ticket hinfällig.

    Aber jeder dieser Gründe wird abgeschwächt. "Ja ich fühle mich im Bus unsicher, aber das nehme ich heute mal in Kauf um 10€ Sprit zu sparen". "Ja der BMW ist mein Schatz aber ich fahre heute mal Bahn weils billiger ist."


    Dass es andere, effektivere Mittel gäbe den Ölverbrauch zu senken stimmt natürlich. Das ändert aber nichts daran, dass eben auch das 9€ Ticket dazu führen kann.

    Hallo Leute,

    Ich möchte mich an dieser Stelle kurz Auskotzen. Wer darauf keine Lust hat ignoriert einfach den folgenden stark polemisch zugespitzten Beitrag:


    1. Die (angekündigt) blockierenden Bundesländer sind allesamt CDU regiert. Klar, dass diese destruktiven Kräfte progressive Politik aufhalten wollen um ihre eigene Bosheit dann der Ampel als Unfähigkeit anzulasten.


    2. Das führende Argument gegen das 9€ Ticket ist, auf den Kern runtergebrochen, dass es zu attraktiv ist. Deshalb würden die Züge zu voll werden. Mit dem Argument hätte man niemals anfangen dürfen Autobahnen zu bauen. Denn erst durch Autobahnen wurde das Auto so richtig attraktiv, viel zu attraktiv, schließlich gibt es heute Stau.


    2. (b) Viele Kritiken in der Bahn-(Vielfahrer-) Community laufen auch auf das Mimimi hinaus, dass es für den eigenen Komfort als Gutbetuchter blöd ist, wenn sich plötzlich alle Bahnfahren leisten können. Wie asozial kann man sein?


    3. Dann das letzte Argument, was immer kommt. Man sollte das Geld, statt in das 9€ Ticket lieber in Infrastruktur und dauerhafte Lösungen stecken. Jein. Wenn das erklärte Haupt-Ziel ist, dauerhaft ÖPNV zu stärken stimmt das wohl. Das ist aber nicht das Ziel. Wenn ich mich recht entsinne wurde das Ticket eingeführt um kurzfristig die Abhängigkeit von russischem Öl zu verringern. Gemessen an diesem Ziel, sehe ich nicht, warum das 9€ Ticket kein Erfolg werden sollte, selbst in unpünktlichen, überfüllten Zügen.

    Eine Verlängerung nach Langen auf der Ostseite halte ich nicht für realistisch.

    Nötig dafür wäre:

    ...

    oder ein gemeinsamer Mittelbahnsteig von Dreieichbahn und RTW, der im Vergleich zu heute 30m nach Norden verschoben wird. Südlich des Bahnsteigs gehen beide Gleise zusammen und eingleisig an Fahrradboxen und Bahnhofsgebäude vorbei und über den Bahnübergang, wie heute schon die Dreieichbahn. Eine komplette Umgestaltung ist das natürlich trotzdem und die Eingleisigkeit ist natürlich blöd. Von daher tatsächlich problematisch auf der Ostseite nach Langen zu verlängen.

    Viel interessanter als die Fahrradproblematik finde ich den Umgang mit DauerkartenbesitzerInnen. Wenn ich es richtig verstanden habe gelten die Dauerkarten einfach Bundesweit, ohne dass man etwas aktiv machen müsste, und wenn man Glück hat, bekommt man noch Geld zurück? Finde ich gut!

    Ich denke eher, dass die Fahrradmitnahme im eigenen Verbund nach Verbundregeln gilt (im RMV unabhängig von Ticketart und Zeit kostenlos)

    Das denke ich auch. Die Frage ist allerdings, ob es eine solche allgemeine Regel gibt, oder ob momentan einfach bei jedem Ticket im Kleingedruckten steht, dass es die Fahrradmitnahme erlaubt. Naja, wir werden es sehen.

    Hallo zusammen,

    Inspiriert vom Thread über die RMV-Fahrplanauskunft von Google stelle ich mir diese Frage.


    Ich persönlich benutze zur Routen-Findung Deutschlandweit den DB Navigator. Da kann ich auch gleich Fahrkarten kaufen. Auch die nächstgelegene Haltestelle kennt der DB Navigator. Er kann auch die Route auf einer Karte anzeigen: auf Google-Maps!


    Fürs Handy kann ich außerdem OSMAnd empfehlen. Die Karten-App navigiert sowohl Auto als auch Fahrrad als auch ÖPNV und es sind alle Haltestellen drin. Man kann draufklicken und dann werden alle haltenden Linien angezeigt, man kann die Linien anklicken und der gesamte Fahrtverlauf wird angezeigt. Vom Stadtbus bis zum ICE funktioniert das.


    Ich vermisse hier keine Funktionen, es läuft sehr bequem.


    Ich benutze also kein Google dafür. Wie ist das bei euch so? Welche Apps benutzt ihr? Hat die Google-Fahrplanauskunft Vorteile die ich vermisse?


    Grüße!

    Ergänzung: der Titel des Threads ist dann auch leicht tendentiös. Richtig wäre "Google beschwert sich: RMV verhindert Anzeigen von Fahrplandaten in Fremd-Diensten" und selbst das ist noch nicht ganz korrekt. Schließlich unterstützt der RMV das nur nicht, aktiv verhindern tut er es nicht, wie man an den genannten anderen Diensten sieht.

    Kann jemand kurz erklären worum es hier überhaupt geht? Es gibt doch offensichtlich offene Schnittstellen, sodass etwa der DB Navigator oder Here Mapsund sogar Portale wie Zugfinder auf Fahrplandaten des RMV Regionalverkehrs zugreifen kann. Wird Google dieser Zugang verwehrt? Oder beschwert sich Google, dass der RMV nicht aktiv selber seine Daten rüberschickt?

    Bei der Ottobahn neige ich selbst eher zu "Ja, ist ÖPNV".

    • ...

    Okay, die Gründe kann ich nachvollziehen, bis auf den letzten. Trotzdem, ich würde die Ottobahn, nach allem was ich gelesen habe, als autonomes Taxi mit eigener Infrastrastruktur bezeichnen.


    Noch ein abschließender Kommentar sei mir erlaubt, dann halte ich wieder die Klappe: jedes Verkehrsmittel, sei es das Auto, Flugzeug, Bahn, Flugtaxi oder U-Boot, ist kosteneffizienter und ressourcenschonender wenn man es nicht auf Individuen auslegt sondern auf öffentlichen Verkehr. Das individuelle ist was Finanzierbarkeit und Kapazität angeht für die Ottobahn doch eher ein Hindernis als ein Vorteil.