Beiträge von heinz

    Es fehlt an einer Straße zwischen Dietzenbach und Urberach

    Der Bus könnte über Messenhausen fahren. Von dort gibt es eine alte Straße nach Dietzenach (heute geteerter Waldweg) auf direktem Wege. Der Weg müsste vielleicht ertüchtigt werden. Außerdem bräuchte es eine Schranke damit dort keine PKW abkürzen. Das hätte auch den Vorteil dass Messenhausen endlich einen ÖPNV-Anschluss bekommt.

    Nein Elterntaxi macht keiner, als Fahrgäste fallen sie ggf. trotzdem weg, weil sie dann nicht mehr auf diese Schule geschickt werden.


    Dietzenbach ist die Kreisstadt vom LK Offenbach, mit vielen wichtigen Ämtern. Von allen süd, west, und östlich gelegenen Orten gibt es dorthin trotzdem nur Busverbindungen. Dort ist außerdem das nächste Einkaufszentrum von Rödermark aus. Es gibt einen Schulbus Rödermark-Heusenstamm (edit: anderer Weg des OF 95), den es dann vielleicht nicht mehr bräuchte. Dieser Lückenschluss der Bahn ist meines Erachtens wirklich wichtig.

    Umsteigefreie Verbindungen (dadurch auch kürzere Reisezeit) bringen auch neue Fahrgäste.

    Aber, das musst du zugeben, dieser Effekt ist um Größenordnungen kleiner als bei neuen Verbindungen. Und der geringere Effekt wird noch weiter verringert, weil auch umsteigefreie Verbindungen und damit Fahrgäste wegfallen, wenn du die S1 verlängerst, bspw. Urberach <->Dieburg ( -Darmstadt). Gerade Schüler fahren dort ein paar.

    ... ich kenne den Bereich zwischen Bulau und Neubaugebiet. Da ist nicht so viel Platz, wenn der Bogen der Dreieichbahn zu berücksichtigen ist. Das wichtige ist ja bei den Vorhaben, dass sie durchsetzbar sind.


    Dann ist doch die Verlängerung der S1, als Alternative, deutlich einfacher.

    Und die Dreieichbahn braucht auch eine Lösung. Die kann sonst bis Urberach pendeln.

    Vielleicht kannst du ausführen, warum da nicht viel Platz ist. Ich kenne den Bereich auch sehr gut und kenne keine Hindernisse, von kleinen Feldwegen abgesehen. Den Berg hoch kann man östlich parallel zu "Zur Walstatt". Da sind nur Felder, die Streuobstwiese ist östlicher. Dann zwischen Birkenhof und Schönwalldau durch, da ist auch nur ein Feld. Von da aus in gerader Linie zum Bahnhof Dietzenbach durchschneidet man auch nur Wald, Felder und ggf. 50m Naturschutzgebiet. Ich sehe nicht warum das nicht durchsetzbar sein sollte, zumal ALLE Parteien in Rödermark dafür sind.


    Nochmal zur S1: eine Verlängerung bringt nichts. Keine neuen Verbindungen, deshalb keine neuen Fahrgäste, keine schnellere Fahrzeit, ... Die 20 Pendler die heute in OR umsteigen sparen einen Umstieg. Das wars.

    Gegen das Auto wird kein Projekt durchgesetzt, sondern Autofahrer müssen von den Vorzügen überzeugt werden.

    Das will ich so nicht stehen lassen.

    Ja, diese Aussage mag stimmen, das ist aber hochproblematisch. Die Interressen der Autofahrer stehen nicht über allem. Autofahren ist kein Bürgerrecht, sondern ein Privileg von wer`s sich leisten kann. Wenn dem gegenüber Gesundheit, Lebensqualität, Klimawandel usw. steht dann MÜSSEN Projekte gegen das Auto durchgesetzt werden!


    Warum? Ehrlich gesagt halte die Menschen für dumm. Du kannst meiner Erfahrung nach keinen Autofahrer im Voraus davon überzeugen, dass es besser ist, wenn seine geliebte Straße zur Fußgängerzone wird. Man kann nur auf die Einsicht danach hoffen, dass die Innenstadt plötzlich viel lebenswerter ist.

    von welchen vielversprechenden “Prototypen” heinz gehört haben möchte...

    Von vielversprechend habe ich nicht gesprochen und das kann ich auch gar nicht einschätzen, aber gerade im Dezember gab es diese Nachricht. Airbus hat als Ziel bis 2035 ein H2-Flugzeug zu haben. Selbst wenn es noch 10 Jahre länger dauern sollte, lohnt sich die großflächige Anschaffung von Schlafwagen(-zügen) etc. möglicherweise gar nicht mehr.

    Gude!

    Ich weiß nicht ob ich zu optimistisch bin, aber ich glaube mittel- und auf jeden Fall langfristig wird es in irgendeiner Form klimaneutrale Flugzeuge (sei es Wasserstoff oder Strom oder was ganz anderes) geben. Die ersten Prototypen fliegen ja schon. Damit sind Verbindungen wie Frankfurt - Barcelona (für Personen) sinnvoller darstellbar.

    Dass Autofahren teurer werden muss, damit die Allgemeinheit nicht mehr für CO2- und Gesundheitsfolgekosten (Stichwort Feinstaub) aufkommen muss, steht außer Frage.


    Was mich aber genauso stört ist, dass es keine "ÖPV-Flat" gibt, mit der man alle öffentlichen Verkehrsmittel in Deutschland nutzen kann. Die BahnCard 100 geht in die Richtung, gilt aber nicht überall und das verunsichert mich als potentiellen Kunden. Ich glaube mehr als der Preis könnte ein solches Angebot die Leute locken, das den "Tarifdjungel" beendet.

    Heute war hierzu ein Artikel in der OP.

    Link

    Danke dafür.

    Ich haue mal eine These raus: die Fahrzeit mit der Straßenbahn von Langen nach Frankfurt ist so lang, dass alle stattdessen die SBahn nehmen. Für eine bessere Verbindung von N-I, Dreieich und Langen ist die Verlängerung natürlich trotzdem sehr sinnvoll.

    Ach, ich finde die Idee gut, alle Autos unter die Erde zu schicken!

    Die Vorteile die du nennst sind ja alle gut und richtig, aber ich wüsste da eine Möglichkeit, diese Vorteile zu haben ohne alle Straßen in Tunnel zu verlegen. Für einen Bruchteil der Kosten könnte man an allen Einfallsstraßen Schranken aufstellen und einfach keine Autos mehr ins (Innen-) Stadtgebiet lassen. Taxis, Sonder- und Einsatzfahrzeuge, Gehbehinderte Menschen, Lieferverkehr etc. lassen ihr Nummernschild registrieren, werden erkannt und reingelassen. Schranke zu, Affe tot.

    Leider das alte Problem vieler Gegner von auf Basis gesetzlicher Regelungen beschlossener Projekte zu glauben, es besser zu wissen und aufgrund dieses vermeintlich besseren Wissens über dem Gesetz zu stehen.

    Ich bin bei diesem Thema völlig raus, aber vorhandene Gesetze als absolute Wahrheit anzusehen ist auch nicht gut. Zumal bei unserem Verkehrsminister.


    So, das wars mit meinem unqualifizierten Kommentar, weitermachen!

    Üblicherweise baut man auf einer zweigleisigen Hauptbahn dann halt einen weiteren Mittel oder Außenbahnsteig, mit Unterführung und Aufzügen für xy Mill€.

    Warum nicht auch in Darmstadt ?

    Also für einen Außenbahnsteig ist da kein Platz. Auf der anderen Seite ist ja das Eisenbahn-Museum. Außerdem müsste man den Güter-Verkehr kreuzen um dort hinzukommen. Für einen Mittelbahnsteig müsste wahrscheinlich ein Gleis weichen. Ob das so einfach möglich ist kann ich nicht beurteilen, dort stehen auf jeden Fall häufig Güterzüge.

    Ich schätze mal, dass spätestens im Jahr 2050 die sichere, einfache und bequeme Nutzung eines vollautonomen Autos für (fast) alle zum akzeptablen Preis zur Verfügung steht.

    Autonome Autos funktionieren nur mit einer Totalüberwachung des gesamten Straßenraums. Da bin ich aus Gründen dagegen.


    Außerdem lösen autonome E-Autos nicht das Ressourcen-Problem. Aus einer Ressourcen-Betrachtung ist der Autoverkehr wahrscheinlich die ineffizienteste Fortbewegung überhaupt. Vom Flächenverbrauch genauso.

    Warum die S2 langwierig für viel Geld nach Ober-Roden verlängern um sie dann nach Dieburg weiterzuführen, wenn die S1 doch bereits nach Ober-Roden fährt? Warum diese nicht verlängern?

    Es gibt zur Zeit keine vernünftige Verbindung von Rödermark / Eppertshausen und Dieburg nach Dietzenbach und Heusenstamm. Gerade für Rödermark ist das blöd, da Dietzenbach die Kreisstadt ist.


    Die S1 ist schon heute die längste SBahn Linie im Rhein Main Gebiet. Diese Linie noch zu verlängern ist nicht ideal. Außerdem dürfte die Fahrzeit von Dieburg nach Frankfurt mit der S2 geringer sein als mit der S1.


    Eine Verlängerung der S1 bringt am Ende keine neuen Verbindungen, sondern höchstens eine neue Direktverbindung. Als Übergangslösung ist das aber sicherlich besser als nichts.

    Das wäre wohl absolut übertrieben, alles bis nach Dieburg durchzubinden, oder?

    Klar, ich gehe davon aus, dass die RB61 in Ober-Roden enden wird. Sofern der Anschluss zur S1 passt, ist das doch auch kein Problem. Die S1 fährt zur HVZ im 15 Minuten Takt. Dazwischen dann noch eine Regionalbahn? So viele Leute pendeln eigentlich nicht zwischen Dreieich und Rodgau, dass sich das lohnt, oder?

    Zitat

    Bahnsteige erhöhen

    Das Problem kommt in Urberach und Ober-Roden auch noch, oder? SBahn und Dreieichbahn können wahrscheinlich nicht am gleichen Bahnsteig halten.


    Vorausgesetzt, die RB61 bleibt Regionalbahn, würde dann ein Bahnsteig für die SBahn angehoben und die gesamte Strecke Götzenhain - Ober-Roden effektiv eingleisig sein? Oh, oh. Mir schwant Übles. Die S2 wäre dann von Dietzenbach bis Eppertshausen eingleisig.