Beiträge von DBFan

    Hoffentlich wird die S2 nicht bis Darmstadt verlängert, weil soweit ich weiß hat die RB 75 in Darmstadt HBF einen Anschluss an die s3

    Und? Ich verstehe jetzt nicht ganz, warum das ein Argument gegen die Verlängerung nach Darmstadt ist.

    Laut dem Deutschlandtakt-Entwurf und RMV-Nahverkehrsplan soll ja die S4 auch dann bis Darmstadt fahren, d.h. man könnte sowohl von der RB75 als auch von der S2 einen S-Bahn Anschluss in Darmstadt herstellen.

    Spannende Idee. Sicher wäre es Ziel führender, wenn die vorhandenen Strecken ausgebaut werden. Das hat doch mehr Aussicht auf Erfolg:

    - S1 Verlängerung nach Dieburg

    - RTW bis Ober-Roden

    Das bringt aber keinerlei neue Fahrtmöglichkeiten für die Achse Heusenstamm/Dietzenbach - Dieburg/Darmstadt, was nun mal auch ein nicht zu unterschätzender Punkt ist. Man sollte auch nicht vergessen, dass die S1 durch ihre Kurve über ganz Rodgau gefühlt Ewigkeiten unterwegs ist und öfter hält als fährt. Zwar wird die S2 dann nicht viel schneller sein, aber es kommt einem tatsächlich schneller vor.


    Das einzige was mit diesem Vorschlag erreicht wird ist, dass die Fahrtmöglichkeiten nach Frankfurt Hbf von Dreieich und Urberach aus noch weiter gekürzt werden, da die RTW ja nicht dorthin fährt und auch für Fahrten in die Frankfurter Innenstadt bringt die absolut keinen Vorteil. Eine Verlängerung der RTW nach Ober-Roden ergibt meiner Meinung nach nur Sinn, wenn gleichzeitig die Dreieichbahn im 30 Minuten Takt noch zum Hbf verkehrt. Das wäre aber mit einem extremen Ausbau der Strecke verbunden.

    Da finde ich die Deutschlandtakt- und RMV-Nahverkehrsplan-Variante mit 30 Minuten Takt zwischen Ober-Roden und Frankfurt Hbf über die Dreieichbahn und 30 Minuten Takt zwischen Dieburg und Niedernhausen über die S2 deutlich sinnvoller.

    Das war der alte Entwurf zum Deutschlandtakt. Im Neuen fährt die S2 stündlich bis Dieburg und die RB61 halbstündlich zwischen Ober Roden und Frankfurt Hbf.

    Die S2 fährt laut dem Entwurf halbstündlich bis Dieburg

    Wenn man sich die Fahrtzeiten im aktuellen Entwurf des Deutschlandtakts anschaut legt das die Befürchtung nahe, dass man überhaupt keine zweigleisigen Abschnitte umsetzen möchte. Die Zugkreuzungen würden dann alle im bis dahin zweigleisigen Bahnhof Eppertshausen und in Dietzenbach Bahnhof (müsste dann auch noch 2-gleisig werden) durchgeführt werden. Das wäre jedoch ein riesiger Flaschenhals, schließlich müsste dann die vielleicht pünktlich in Dieburg gestartete S2 immer auf die verspätete aus Frankfurt kommende S2 warten. In Ober-Roden gibt es dann wahrscheinlich auch keine Kreuzungsoption, da hier ein Gleis für die Dreieichbahn frei bleiben muss.


    Ich hoffe natürlich nicht, dass man das wirklich so umsetzt, aber wenn nach dem Zielfahrplan gebaut wird, kann ich mir das leider durchaus vorstellen.


    Besser wäre es aber natürlich, wenn man wirklich mal Einblick in die Studie haben könnte. Grundsätzlich finde ich es aber sehr gut, dass die S2-Verlängerung als sinnvollste Option rausgekommen ist. Meiner Meinung nach ist das ein sinnvoller Lückenschluss im Bahnnetz im Rhein-Main-Gebiet.

    Also ich halte die Idee einer RTS schon allein deshalb für sinnvoll, da sie endlich eine sinnvolle Umsteigemöglichkeit in Offenbach schaffen würde, indem sie sowohl den Ostbahnhof als auch den Hauptbahnhof ansteuert. Von daher verstehe ich auch gut, warum die Stadt Offenbach darauf besteht. Was allerdings dieser Vorschlag südlich von Obertshausen betrifft, kann ich mir niemals vorstellen, dass dieser wirtschaftlich sein könnte. Der Halt in Froschhausen mag ja noch sinnvoll sein, die anderen 2 (oder 3 mit Weiskirchen) dagegen nicht. In Seligenstadt wird ein Haltepunkt fernab der Stadt nicht viel erfolgreicher sein als der schon immer weiter abgehängte Haltepunkt in Zellhausen, der auch noch als eventueller Endpunkt gehandelt wird. Also spätestens nach Froschhausen wird diese Bahn doch leer sein, höchstens mit der Führung nach Babenhausen lässt sich da noch etwas rausholen, aber auch nicht genug.


    Im RMV-Nahverkehrsplan ist ja die RTS über die Rodgaubahn bis Rodgau-Dudenhofen geplant. Auch wenn ich aktuell nicht sehe, wie man dort die RTS enden lassen will, wäre das zumindest kostentechnisch deutlich realistischer. Ich fände ja eine Weiterführung von dort nach Babenhausen sehr sympathisch, aber auch das ist wahrscheinlich zu viel Aufwand für zu wenig Potenzial. Eine zukünftige S-Bahn Anbindung für Seligenstadt sehe ich aber deutlich eher in einer Verlängerung einer der aktuell oder zukünftig bis Hanau führenden S-Bahn Strecken.

    Nicht ganz, die RB61 um 07:09 Uhr war mit nur einem Desiro unterwegs und hatte damit sehr wenig Platz. Aus dem Grund wurde zusätzlich ein Bus eingesetzt, der die gleiche Strecke fährt, auch wenn dieser die oben genannten Fahrtzeiten ganz sicher nicht einhalten konnte.

    Mit der S4 die RB61-Verstärker in Dreieich-Buchschlag zu erreichen ist oft ein Glücksspiel (anders herum genauso). Deswegen ist es schon angenehmer, wenn man am Südbahnhof bereits die RB erreichen kann. So lange es keine Kapazitäten für die Verstärker im Hbf gibt würde ich mir daher in Zukunft noch weitere Durchbindungen wünschen.

    Die RB 75 fährt - wie bereits bekannt war - künftig montags bis freitags auch zwischen Aschaffenburg und Darmstadt tagsüber die ganze Zeit im Halbstundentakt (ca. bis 21 Uhr). Samstags gibt es jedoch auch weiterhin leider nur zwischen Darmstadt und Wiesbaden teilweise einen 30 Minuten Takt, da hätte ich mir mehr gewünscht.

    Hat sich ja leider wieder erledigt, da die BEG den Halbstundentakt doch noch abbestellt hat. Sehr schade, ich hoffe im kommenden Jahr wird ein neuer Anlauf gestartet.

    Bei den S-Bahnen gibt es diesmal keine weitere Ausweitung des 15-Minuten-Taktes (zumindest hab ich keine gefunden).


    Die RB 75 fährt - wie bereits bekannt war - künftig montags bis freitags auch zwischen Aschaffenburg und Darmstadt tagsüber die ganze Zeit im Halbstundentakt (ca. bis 21 Uhr). Samstags gibt es jedoch auch weiterhin leider nur zwischen Darmstadt und Wiesbaden teilweise einen 30 Minuten Takt, da hätte ich mir mehr gewünscht.


    Bei der Dreieichbahn (RB 61) wird morgens eine weitere Fahrt nach Frankfurt Süd durchgebunden (ab Ober-Roden um 6:39 Uhr), nachmittags werden dann zur HVZ 3 Zugpaare bis Süd durchgebunden (ab Ober-Roden um 15:57, 16:57 und 17:57 Uhr; ab Frankfurt Süd um 16:39, 17:40 und 18:44 Uhr), die dann nicht mehr in Neu-Isenburg halten. Die letzte dieser Fahrten von Frankfurt Süd fährt darüber hinaus bis Dieburg (Ankunft 19:37 Uhr), wohl damit die richtigen Züge am richtigen Ort stehen für den nächsten Tag.


    Das ist alles was mir so auf die Schnelle aufgefallen ist.

    Ich finde es etwas schade, dass der Halbstundentakt auch von Dieburg bis Ober-Roden erst als mittelfristig (3-10 Jahre) angesehen wird, da für diesen laut dem Verkehrsgipfel lediglich ein Kreuzungsbahnhof in Eppertshausen benötigt wird (derzeit nur ein eingleisiger Haltepunkt). Dort liegt jedoch bereits ein 2. Gleis (altes Industriegleis), das zwar nicht mehr betriebsfähig ist, aber zumindest die Fläche dafür ist schon mal vorhanden. Fehlt natürlich noch die Ertüchtigung dieses Gleises, der Einbau von Weichen und Signale. Am kompliziersten wird dagegen wohl der Bau eines 2. Bahnsteigs sowie der Weg dorthin sein, wo mir persönlich sowohl die Ideen als auch das Wissen dazu fehlen. Oder übersehe ich hier noch etwas, warum das so lange dauern soll?

    In meinen Augen ist es eine absolute Frechheit, auf elektrifizierten Strecken mit VT-Einheiten umher zu fahren. Die Linie 66 sollte generell aus Pfungstadt kommend in Eberstadt enden. Das Selbe gilt auch für die Liniengruppe 8x aus dem Odenwald: Am Nordbahnhof in Darmstadt sollte Schluß sein - egal ob man zum hauptbahnhof oder Frankfurt will.

    Da werden durch Greta und den anderen Schulschwänzern so ein Heckmeck um Klimaaschutz gemacht, das unsere Regierung darauf hineinfällt und eine weitere Steuer, die Klimatechnisch absolut, außer Mehrkosten ohne geringste Gegenleistung für den kleinen Mann, gar nichts bringt.

    Und kurze Zeit später kann man die Strecken dann (wieder) stilllegen. Denn genau diese Durchbindungen machen nun mal die Strecken erst interessant. Ich selbst habe kein Problem im Fernverkehr ein paar mal umzusteigen, aber auf meinem täglichen Arbeitsweg brauche ich eine durchgehende Linie, bei der ich nicht jeden Tag um meine Anschlüsse bangen muss.

    Ist denn wenigstens über den Anschluss in Darmstadt was zu retten (für den man schlechtestenfalls keine Fahrkarte hat, die das TG 4000 einschließt)?

    Für mich persönlich nicht, aber grundsätzlich bestehen in Darmstadt auch Anschlussmöglichkeiten, die allerdings ebenso ziemlich knapp sind.

    Der Viertelstundentakt wird auf den S-Bahn Linien (zumindest auf der S1, aber ich gehe davon aus, dass es alle betrifft) um eine Fahrt morgens (bis 9:30 Uhr) verlängert und startet nachmittags nun eine Fahrt früher.

    Die Dreieichbahn wird endlich zum vollwertigen Frankfurt-Zubringer. Alle Haupttakte bis in die Nacht führen nun bis Frankfurt Hbf und fahren von dort zurück. Sonntags wird erstmals bis Frankfurt Hbf gefahren und selbst da den ganzen Tag über.


    Neue Spätfahrten auf der RB 75 (Abschnitt Aschaffenburg - Darmstadt), jeweils eine Fahrt mehr an allen Wochentagen.


    Für mich sind diese Änderungen top, auch wenn man natürlich sich immer noch mehr wünschen kann.


    Keinen Gefallen finde ich dagegen daran, dass die Spät-Dreieichbahnen künftig um 23:13 Uhr und 0:13 Uhr in Dieburg starten statt um 23:14/0:14. Dadurch ergibt sich nämlich für den RMV kein offizieller Anschluss mehr von der RB 75 aus Richtung Aschaffenburg (Ankunft 23:09/0:09), womit man bei Anschlussverlust auch keine 10 Minuten Garantie mehr geltend machen kann. Außerdem ist die knappe Umsteigezeit gerade zu später Stunde sehr ärgerlich.

    Das verstehe ich jetzt nicht.

    Im Moment fährt die Dreieichbahn ab Neu-Isenburg vor, kommt um 08.32 Uhr am Hauptbahnhof Frankfurt (Gleis 12) an und fährt um 08.38 Uhr als RE 85 weiter Richtung Hanau. RB 82 von Eberbach fährt bzw. zockelt ab Dreieich-Buchschlag hinter der Dreieichbahn her und kommt um 08.36 Uhr(Gleis 10) am Hauptbahnhof an. Danach fährt der Zug in die Abstellung.


    Wenn die Fahrt der Dreieichbahn von DB Regio übernommen wird, müsste man doch nur die Trassen beider Züge ab Buchschag tauschen. RB 82 käme dann zur Minute 32 an und würde zur Minute 38 als RE 85 weiterfahren. Dreieichbahn käme zur Minute 36 an und würde dann in die Abstellung fahren.

    Das war mir nicht bewusst, dass kurz danach eine andere VIAS noch den Hbf erreicht und diesen nicht als neue Fahrt verlässt. Dann waren die letzten Wochen nur beide Gleise belegt, weil eben nicht die RB 82 zum RE 85 gewechselt hat, sondern hierfür weiterhin eine eigene VIAS bereit stand und somit für die DB Regio Dreieichbahn kein Platz mehr war. Dann wäre das zumindest ein machbares Konzept, dürfte aber durch die Ausschreibungsproblematik für den RMV trotzdem leider keine Relevanz haben.

    Diese Fahrt könnte man aber ganz einfach verstärken, indem man die zwei Itinos von der Dreieichbahn abzieht. Ich denke mit den neuen Pesa Link sollte die DB doch genügend Kapazitäten haben, um die Vias-Fahrt auf der Dreieichbahn zu übernehmen?

    Ja hat die DB, hat man in den letzten Wochen gut sehen können, als die Strecke Dieburg - Darmstadt gesperrt war und die DB die Einzelfahrt der VIAS (mit Fahrt über Niederrad, weil man sonst keinen verfügbaren Bahnsteig in Frankfurt Hbf erreichen konnte) übernommen hat. Aber die Fahrt ist nun mal im Paket der Odenwaldbahn ausgeschrieben worden, also wird man die wohl kaum einfach an die DB abgeben können. Davon abgesehen würde dies eben aufgrund der Überlastung des Hbfs auch die Fahrzeit dieser Einzelfahrt stark verlängern. Also wird dies wohl auch keine Möglichkeit sein.


    Zu den Vorschlägen, dass die Odenwaldbahn zur HVZ nicht mehr den Frankfurter Hbf anfährt, kann ich nur sagen, dass dies wohl kaum im Sinne des RMVs ist, wenn man viele Fahrgäste verliert. Denn Umsteigen macht nun mal jede Bahnfahrt unattraktiver, vor allem für Pendler, die die Strecke täglich fahren.

    Das in Hanau dürfte die schon länger bestehende Baustelle an der Straßenbrücke der Auheimer Straße (L3309) sein, die kurz hinter dem Hauptbahnhof über die nach Osten (Richtung Aschaffenburg/Wiebelsbach-Heubach) führenden Gleise führt. Damit dürfte es auch bei der VIAS Ausfälle geben, aber darüber berichtet die DB natürlich nicht...


    Interessant jedoch, dass die RB 58 und RE 59 der HLB erwähnt werden.

    Schön fand ich ja, dass die ICEs aus Dresden bis zu 15 Minuten früher in Wiesbaden waren als geplant :D Anders rum natürlich auch früher in Frankfurt. Wird zwar nicht viele gefreut haben, aber immerhin etwas positives bei dieser Störung :P


    Schade und enttäuschend (nicht nur der falsche Satzbau), wie hier der schwarze Peter von einem zum anderen geschoben wird. Für mein Verständnis ist die HLB Besteller des SEV und deshalb zuständig für eine Anfrage zum SEV.


    Mir wäre es auch das neueste, wenn die DB für alle SEVs zuständig ist, die sie durch Bauarbeiten verursacht.
    Aber leider sind die EVUs meiner Erfahrung nach bei Kundenanfragen zum Betriebskonzept nie hilfreich.