Beiträge von Condor

    Ich schrieb ja, dass in der Realität oft wirtschaftlich mit billig gleichgesetzt wird. Es ist sehr aufwendig, Angebote komplett aufzudröseln und zu bewerten. Dazu muss auch technisches Fachwissen vorhanden sein. Und das ist es nicht überall.

    Das ist eben das Problem mit der Ausschreiberei: Nach dem Motto Geiz ist Geil wird der billigste Anbieter genommen. Zu einen sieht das auf dem Papier erst einmal Toll aus. Ob sich wirklich die Mühe gemacht wird, das ganze auf Plausibilität zu prüfen, wage ich zu bezweifeln. Und selbst wenn, dann steht der Zweifelnde als Miesmacher da. Gilt auch für die Privatwirtschaft, gerade bei den großen Firmen. Das lässt sich leider auch für den Privaten bereich übertragen. Folgekosten werden nicht beachtet oder ignoriert, sind sie auch noch so offensichtlich.

    In Baden-Württemberg wurden in den letzen Jahren aber auch etliche Nebenstrecken elektrifiziert. Beispielsweise die Elsenztalbahn mit der Schwarzbachtalbahn (Meckesheim-Aglasterhausen). Oder auch verschiedene Strecken der AVG wie Murgtalbahn (Rastatt-Freudenstadt), Bruchsal-Odenheim, usw. Es ist also nicht so, dass nur hochbelastete Hauptstrecken elektrifiziert werden.

    Der politische Wille dazu Bahnstrecken zu elektrifizieren ist durch die Klimadiskussion heute dringender denn je. Ich denke nicht, dass die Odenwaldbahn nach 2028 noch mit Diesel-Fahrzeugen fahren wird.


    Das ist mir auch bekannt, ebenso die Strecke Friedrichsdorf - Usingen. Dem gegenüber steht aber das geziere der DB bei den Strecken nach Lindau (beispielsweise). Alees eine Frage des politischen Willens, ich weiß. Meiner Meinung nach sollten noch mehr Strecken elektrifiziert werden.



    Die direkten Fahrten nach Frankfurt sind aber ein Gewinn an Komfort und ist deswegen auch sehr beliebt, siehe auch Dreieichbahn oder Strecken in den Taunus. Und Umsteigen bedeutet bei uns auch leider ein nicht unerhebliches Risiko von verpassten Anschlüssen oder Zugausfällen. Lässt sich zwar nicht ganz so übertragen, aber der RB's sind im Westen von Frankfurt oftmals die einzigste Möglichkeit, die Strecke Hbf <> Höchst in akzeptabler Weise zu überbrücken.

    Ganz einfach - weil ich die Möglichkeit habe einzelne Zugfahrten die stattfanden abzufragen und zu schauen wie die

    verspätet waren oder ausgefallen sind.

    Das habe ich heute nacht kurzerhand für den Donnerstag durchgeführt, sowie für einzelne Züge an Mittwoch und entsprechend

    aufgezählt. Grund war der Umfang der aufgeführten Züge - da war ich neugierig und habe nachgeschaut - und nichts gefunden.

    (obwohl bei "regelmäßig" was zu erwarten wäre)

    Abzufragen anhand was? Zumindest bei der S-Bahn hatte die App und BahnsteigZZA schon oft eine Ankunft und Abfahrt behauptet, die in der Realität nicht stattfand.


    Mit neuen Fahrzeugen ist es so eine Sache. Bis sie betriebsreif sind, dauert es auch eine Weile (siehe Pesa LINK)

    Mit Elektrifizierung tut sich die Bahn auch irgendwie schwer, wo selbst hochbelastete Hauptstrecken im Dieselbetrieb befahren werden oder laaange Zeit befahren wurden.

    Also erst langfristig.


    Eine fehlende Ausbildung von Tf als Argument ist eher schwach. Das trifft für jede Baureihe zu.

    Meinst Du die Fragen ernst?


    1) Die maximale Länge ergibt sich aus den Bahnsteiglängen. Wie das wirtschaftlich sinnvoll aufgeteilt wird, ist für das jeweilige EVU wohl individuell. Platzkapazitäten ergeben sich dann u.a. daraus. (Rahmenvorgabe durch RMV).

    Einzelheiten wohl in den Unterlagen, bei START wohl in den Verhandlungen.


    2) ergibt sich aus 1). Möglich sind auch noch mehr-teilige.


    3) Jeder Hersteller, der daran Interesse hat (oder entsprechende Produkte). Ob sich die HLB oder START allerdings auf Abenteuer (LINK & Co) einlassen...

    Die LINT Familie wird wohl ins Rennen gehen.

    Hatte eben die Gelegenheit, einen Einen (nr 231) iauf der 34 zu nutzen.

    Ich fand die Klimaanlage zu schwach eingestellt, die Piepstöne extrem zu laut, dafür die Ansage fast nicht hörbar. Aber sonst angenehmer Fahrkomfort.

    Nach meinem und Wikipedias Stand, entsprich der GTW 2/6 nicht mehr den europäischen Crashnormen. In Europa wird daher jetzt der WINK vermarktet. 2 (optische) Flirt-Endwagen, mit einem Antriebsmodul, das auf Jakobs-Drehgestellen mit den Wagenteilen ruht. https://de.wikipedia.org/wiki/Stadler_GTW

    Stadler nutz halt die modulare Bauweise gut aus. Warum sollten sie auch das Rad mehrfach erfinden.

    Würde mich auch nicht wundern, wenn das Antriebsmodul nicht um ein paar Abteile verlängert werden könnte.



    Man "hörte" bisher eher ein gewisses Desinteresse seitens der HLB und Hoffnungen bei der DB Regio.


    Würde bei diesem Netz nicht unbedingt sagen, dass die HLB breite Sympathie hat (man denke an die Zugausfälle in den letzten Monaten). Aber DB Regio konnte hier zuletzt mit Desiro und Link auch nicht punkten. Nur wird das mit diesem Dumpingunternehmen besser? Wohl kaum.


    Eine Gewisse Netzwirkungen gäbe es schon für HLB und DB Regio. Aber START ist ja nicht DB Regio und wird wohl die gleichen Probleme bei der Personalgewinnung haben.

    Ob die Fahrt wirklich so ruckelfrei sein wird? Abgesehen vom Wind fallen mir da die Stationen ein. Für barrierefrei darf die Gondel sich nicht am Bahnsteig entlang bewegen. Entsprechend sind die Aus und Einkuppelvorgänge. Was bei den Freizeitbahnen noch als Gaudi durchgeht, könnte mit Kinderwagen oder Rollstuhl problematisch werden.


    Spektakulär war das Seilbahnproblem mit Evakuierung in Köln.

    Irgendwo in den Alpen ist bei Wsrtungsarbeiten eine Gondel durchgegangen.

    Zu 100% fehlerfrei laufen die Bahnen auch nicht. Wird wohl auch keiner behaupten wollen.

    Ob die Kommunen wie Darmstadt sich auch einen Höhenrettungszug zulegen möchten, bleibt fraglich.

    Pannen und Unglücke passieren bei jedem System. Mag jeder selber entscheiden, ob eine Bergung im Tunnel oder Brücken oder aus Gondeln angenehmer ist.

    Die Frage stellt sich bei allen Seilbahnvorschlägen: Wie soll der Personalandatz sein? Wartungskosten? Touristenbahnen werden gerne außerhalb der Saison außer Betrieb genommen. Das wäre bei durchgehenden Betrieb ungleich aufwändiger (SEV).