Beiträge von Condor

    Es muss eine zentrale Haltestelle für das Neubaugebiet geplant werden. Das Gymnasiums ist am westlichen Ende und die dortige Haltestelle liegt nicht optimal. Hier muss nachgebessert werden ...

    Oder ist der Standort vom Gymnasium ebenfalls nicht optimal? Auch wenn das eine andere Baustelle ist. Die potentiellen Schüler könnten aus dem Europaviertel/ Gallus und Griesheim, Nied, Höchst kommen.

    Oder man gräbt die Strecke ab hinter dem Bowlingcenter unter der Homburger- und Autobahn durch und führt sie am Siedlungsrand zur Mainzer Landstraße hin (etwa Höhe Reifen Diehl).

    Ist jetzt evtl. ein bisschen OT, aber könnte man nicht auch versuchen, die Anbindung von Nied/Griesheim eher durch die Vollbahn zu verbessern? Auf der Königsteiner Bahn ist ein T15 meines Wissens auch offiziell angedacht; zu einer Elektrifizierung gibt's glaube ich auch auch schon offizielle überlegungen. Mit den damit verbundenen Fahrzeitverringerungen hätte man locker Zeit für paar Halte östlich Höchst, sagen wir mal Nied-Ost, Waldschulstraße, und an der Mainzer Landstraße im Gallus. Das deckt vielleicht etwas andere Fahrgastströme ab, aber würde doch sicherlich auch entlasten.

    Nied Ost ist seit langem in der Diskussion (und da auch stecken geblieben). Neuesten Informationen nach ist er aktuelle bei der Büchersiedlung (Fußgängerbrücke) geplant.

    Ein weiterer Halt in Höhe Mainzer Landstraße war auch mal in den Überlegungen, meiner Erinnerung nach ist das Vorhanben so gut wie tot.

    Aber beides würde der Überlastung der 11/21 wirklich nur bedingt entgegenwirken.


    Kurz und mittelfristig wird sich erst mal nicht ändern ) leider. Immerhin in ein paar Jahren die T40 und eine gewisse Entlastung durch die verlängerte U5.
    Anderseits ist durch das neue Tramkonzept ist auch dann die Möglichkeit weg, die heutige 21 zur Doppeltraktion aufzurüsten.


    Unabhängig davon sollten die neuralgischen Punkte auf der Mainzer Landstraße beseitigt werde, so z.B. die straßenbündigen Haltestellen sowie Behinderung des Fahrgastwechsels durch PKW Rückstau. Oft genugt ist eine Tür durch ein Auto blockiert, was natürlich den Fahrgastwechsel erheblich verzögert und Verspätungen verursacht. Eine bessere Trennung von Tramund IV Trasse hilft hier auch schon viel.


    Ein weiteres Ärgernis ist aber auch die Dummheit einiger Fahrgäste. Viel zu oft muss sich noch in die Bahn reingezwängt werden, auch wenn direkt dahinter die nachste(n) Bahnen schon anstehen (Eventuell wären auch hier Doppelhaltestellen hilfreich).

    Nochmal meine Frage: Ist nicht derzeit eine Verlängerung der U5 von der zukünftigen Entstelle entlang der Straße Am Römerhof geplant? Also ein Bogen gen Norden. Wie passt das mit einem Schwenk der Strecken gen Süden zur Mainzer? Über zwei Äste mit dann nur noch halben Takt brauchen wir dann nicht mehr zu sprechen.

    Als erstes würde ich mal jede Phantasie bezüglich jeglicher Neubaustrecken zur Seiten schieben, das geht total am Thema vorbei! Wenn überhaupt, ist damit nicht innerhalb der nächsten 20 Jahre zu rechnen. So lange soll dann alles so bleiben wie es ist?

    Hier geht es doch konkret darum, welche Maßnahmen kurzfristig machbar sind. Das wäre in dem Fall zu entscheiden, wie und wo Triebfahrzeuge entlang fahren.

    Wenn einigermaßen klar ist, wohin Fahrgastgruppen fahren wollen, lassen sich daraus Änderungen relativ schnell umsetzen oder korrigieren.

    Einen Bedarf für das Ostend/ mittlere Hanauer Landstraße in Richtung Osten halte ich durchaus für möglich (Enkheim), da wäre in der Tat eine direkt Verbindung Ostbahnhof <> Bornheim (Prüfling) interessant. Das deckt auch keine U6 Verlängerung ab, da Fahrgäste erst zurück zum Zoo oder Konstablerwache müssten, um danach Richtung Norden bzw. Osten u fahren.

    Die Stadtbahn soll schon dort fahren, wo es die Verkehrsnachfrage hergibt. Und „stumpfe“ Tunnelenden ohne Anschlussstrecken (Bockenheimer Warte, Ostbahnhof, Südbahnhof, möglicherweise auch Hauptbahnhof/Süd und Seckbacher Landstraße) halte ich für nicht sinnvoll. Ich finde aber, dass die vorhandenen Tunnelstutzen baldmöglichst stadtverträglich an die Oberfläche geführt werden sollten. Überrascht war ich daher über den sehr hohen Nutzen Kosten Indikator der Varianten 1b und 1c. Ist die Campus-Erschließung nicht vielleicht doch sinnvoller über eine Niederflurstadtbahn („Super-Tram“) von Mainzer Landstraße und Reuterweg zu realisieren?

    Widersprichst du dir gerade selbst? "Die Stadtbahn soll schon dort fahren, wo es die Verkehrsnachfrage hergibt" vs "Ist die Campus-Erschließung nicht vielleicht doch sinnvoller über eine Niederflurstadtbahn („Super-Tram“) von Mainzer Landstraße und Reuterweg zu realisieren?" Was denn jetzig?

    Einerseits willst Du die Linien verlängern "Tunnelstutzen ", aber dann bitte dahin, wo es einfach zu bauen ist und die Stadtbahn keinen stört?


    Nun rate mal, warum die Campus Anbindung einen guten KNU hat? Oder anders gerechnet: Baukosten der DII ohne Campus + Baukosten für eine Tram gegenüber Baukosten DII mit Campus-Erschließung.



    Z-Bahn?

    Ja, Schulstandorte sind auf dem Campus Westend, am Römerhof, zukünftig auch eventuell in Griesheim Mainzer Landstraße. Letzere lassen sich nicht mit einer Strecke anbinden, sofern es keine große Schleifen werden sollen.

    Die Diskussion um die Schulwege war auch sehr polemisch. Ja, für Schüler aus dem Osten oder Norden ja. Aber die Schule soll ja auch den Frankfurter Westen abdecken, damit deren Schüler nicht zu Schulen in den Osten und Norden fahren müssen (und den ortsansässigen Schülern die Plätze wegnehmen). (Ja, der Schulbau wurde auch jahrelang verpennt, aber genau deswegen wundere ich mich, dass jetzt alle aus ihren Löchern kommen, also ÖPNV, Bildung, Sport, Wohnungsbau usw, und genau das lässt darauf vermuten, das in ein paar Monaten sich alle wieder dahin zurückziehen).


    Aktuell wird ja auch über Einsparungen im städtischen Haushalt diskutiert, nach der Wahl wohl noch mehr, da werden wohl auch aktuelle Vorhaben nicht zum ersten Malauf der Kippe stehen.

    Die Statik ist eine Sache, aber es ist stark davon auszugehen, dass hinter den "Stützen " kein Hohlraum ist, sondern Erdreich. Für deren Entfernung müssten weitere Querstollen gebaut bzw vorhandene Erweitert werden. Schweizer Platz und vermutlich auch Güterplatz wurde von Anfang an entsprechend gebaut, während bei Ostendstraße entweder jahrelang unter rollenden Rad oder während einer langen Betriebsunterbrechung gebaut werden müsste.

    Der Bezug zu London ist ganz gut, weil dort äuch Ähnliches durchgezogen wird. Entsprechende Projekte sind auf der TfL Website zu finden und ausführlich dargestellt. Sind zwar eine Nummer größer, aber die Kosten und Zeiträume veranschaulichen schon, das so etwas keine Kleinigkeit ist.

    Und jetzt die Frage: Wozu das für die Ostendstraße? Vom Passagieraufkommen eher nicht, für das subjektive Sicherheitsgefühl allerdings eindeutig ja (aber nur bei einer großen Lösung).

    Ei e Weiterführung der 17 macht schon Sinn. Allerdings würde ich auch eine via Führung ums Rebstockbad zur Schmidtstraße favorisieren.

    Man muß sich schon ein bisschen am 59 bezüglich Fahrgastzahlen orientieren. So viel verdichtete Siedlungsstruktur ist bei der Waldschulstraße/ Oeserstraße nicht vorhanden.

    ... zum Strassenbahn-Kahlschlag: der Bau der U-Bahn in Frankfurt und der einhergehende Rückbau der Straßenbahn war und doch ein Fortschritt. Die Stadt kann auf die U-Bahn nicht verzichten. Wie schon anderer Stelle (Sachsenhäuser Berg) diskutiert sollte die U-Bahn an den bekannten Stellen verlängert werden.

    Und wenn so gekommen wäre, wäre die Straßenbahnen vermutlich verschwunden, auf jeden Fall gäbe es die Linien 11, 12, 14, 17, 18 nicht. Und ob es zu wesentlichen Erweiterungen der U-Bahn gekommen wäre, ist auch fraglich. Zeigen auch die Erfahrungen anderer Städte.

    Ein Hintergedanke war dabei auch, die freiwerdenden Flächen für PKW zu gewinnen.

    Was meinst Du mit Bahndamm?


    Ich finde die U5 nach Höchst parallel zur Eisenbahnstrecke für am sinnvollsten. Bis zur Fußgängerbrücke (Therese-Herger-Anlage - FV Allemania 08 Nied) könnte in einem ersten Schritt der Bahndamm der alten Gütergleise ohne größeren Aufwand genutzt werden - Vielleicht sogar bis zur Oesterstraße. Von hier aus kann es dann weiter nördlich der Eisenbahngleise bis zum Bahnhof Höchst gehen. Eine Verlängerung Richtung Königstein oder Zeilsheim könnte folgen.


    Auf den Eisenbahnhalt Nied Ost könnte verzichtet werden, da hier die Stadtbahn hält. Der Eisenbahnhalt an der Mainzer Landstraße könnt stattdessen verwirklicht werden.

    Das wurde auch schon mal diskutiert, nur wenn es so geschehen sollte, dann wenigstens das bei Planungen berücksichtigen, sonst ist eine mögliche Trasse verbaut (BÜ Nied).

    Problematisch ist halt, das streckenweise wenig Potential ist, während die Tram ziemlich belastet ist.



    Mal eine Frage, gab es schon Überlegungen die 14 Weiter Richtung Kleyerstraße und dann von dort aus bis Griesheim zu verlängern? Also den Weg des 52ger? Ich meine dort sollen ja ganz viele neue Wohnungen entstehen oder reicht der 52ger? Von meinen Erfahrungen her also vor Corona war er immer ausgelastet. Diese Verlängerung der 14 würde doch bestimmt auch die Mainzer entlasten? für die Leute die zwischen Kleyer und Mainzer wohnen.

    War auch schon mal Thema, aber irgendwie "eingeschlafen"

    80 m geht nicht, 60 m und rund 70m schon. Dafür müssen aber entsprechende Ausbauten erfolgen, selbst die geplanten 40m werden an einigen Haltestellen spannend.

    Einerseits ist die Attraktivität der SL 11/21 auch der relativ dichten Zugfolge und relativ kurzen Fahrzeit zu verdanken.

    Gibt es Analysen, wie viele Fahrgäste Transit (Hbf - Mönchhofstraße) sind, wie viele Fahrgäste entlang der Strecke zu- bzw aussteigen (z.B. Jägerallee - Galluswarte)? Nicht alle Umsteiger an der Galluswarte zur S- Bahn wollen in die Innenstadt.


    Ich hoffe jetzt aber nur, die ganze Offensive ist jetzt nicht nur dem Wahlkampf geschuldet. Planen ist ja schön und gut, aber die Bank, auf die es geschoben werden kann, ist dann ziemlich lang. Neben ÖPNV gibt es ja auch weitere Baustellen (Schulen, Hort, Sport) die zu bedienen und finanzieren sind (und es auch nicht wirklich schnell vorangeht).

    Die CDU hat sich in der Vergangenheit auch nicht gerade als straßenbahnfreundlich erwiesen. Deshalb bin auch auf die Reaktionen vor Ort gespannt, wenn es dann ganz konkret wird, Stichwort Ringstraßenbahn oder Beschleunigungsprogramm.

    Die Straßenbahnerschließung des Europaviertels stand ja durchaus zur Debatte, wurde auch von der CDU verhindert (und ein Tunnelbau für die U5 nicht wirklich forciert).