Beiträge von Condor

    Ich habe den Verdacht, für den SEV Höchst <> Hbf wird die Haltestelle an der ehemaligen Stadtbushaltestelle in der Leverkuser Straße sein.

    Zugegebenermaßen ungenau beschrieben, die Ortsangabe Höchst habe ich unterschlagen.


    Meiner Meinung nach wäre der Busbahnhof fahrgastfreundlicher, vor allem der aktuelle "Weg" durch die Baustelle ist eine Frechheit.

    Weiterhin gibt es dort Wetterschutz, die Alternative Stadtbus+Tram lässt sich leichter auswählen.


    Außerdem bezweifle ich ganz stark, das die Haltestelle von parkenden Fahrzeugen befreit werden kann/wird/gehalten wird.

    Um ganz kostenlosen ÖPNV geht es auch nicht, da teile ich deine Meinung.


    Ich bin gespannt, wie sich das Verhältnis von derzeitigen Jugendlichen zu ÖPNV/PKW entwickelt, wenn die Berechtigung für das Hessenticket wegfällt und dann volle Fahrpreise fällig werden.

    Ob dann z.B. mein Sohn dann knapp 10 min PKW Fahrt dann nicht doch den 40 min S-Bahn Fahrt (ohne Störung) und happigen ÖPNV Kosten vorziehen wird.

    Mmh, Fahrzeuge werden gestellt, das Lohnniveau ähnlich?, Strom und Trassenkosten identisch. Demnach müssten die Angebote auch Nähe beieinander gelegen haben?

    Wo ließe sich da Einsparungen erzielen? Wartung, Reinigung und Pflege.

    Möglicherweise weniger Wasserkopf durchzufüttern, aber Gewinn muss irgendwie erzielt werden. Die große Variable kann doch nur das Lohnniveau sein.

    Tommy , Danke. Gesehen hatte ich sie schon, allerdings nur, weil ich für das Sperrungswochenende etwas gesucht hatte.

    Mittlerweile finde ich die Informationsverbreitung chaotisch, gerade wenn scheibchenweise etwas dazu kommt.

    Für die Linien über den Homburger Damm (direkt oder indirekt betroffen) heißt es mittlerweile:

    Einschränkungen (wegen Arbeiten an der Oberleitung) ab 23.10. Abends bis zur Komplettsperrung. Ob ab Montag wieder Normalbetrieb geplant ist, habe ich noch nicht herausgefunden.

    Zusatzfahrten für den Marathon zwischen Hbf - Höchst dürften wohl auch ausfallen.

    Für das Hessenticket (Schüler) gibt es für Bezugsbetechtigte Kostenübernahmen. Wie das für Erwachsene aussieht, weiß ich nicht. Falls ja, würde der Sozialhaushalt entsprechend entlastet, ebenso die Kostenstellen für Jobtickets.


    Wenn das Ziel Verringerung des motorisierten IV heißen (und damit Verringerung des Schadstoffausstoßes) soll, ist das Vorhaben die richtige Richtung. Ein Ziel einer möglichst hohen Kostendeckung wird zwangsweise verfehlt.

    Klima und Umweltschutz gibt es eben nicht für lau. Die ganzen Subventionen für die PKW Industrie in den ÖPNV geleitet....


    Bei uns im Haushalt gibt es zwei Hessentickets und je einmal Jahreskarte TG Ffm und ein PKW. Teilweise aus Bequemlichkeit, aber auch grottiger Verbindungen nehmen wir auch mal PKW für das Stadtgebiet und Umland.

    Aber fürs Umland ist der RMV im Gegensatz zum PKW zu teuer. Da ist das Auto die Wahl, sorry.

    Auch zwei Euro pro Tag verbundweit finde ich okay.

    Nur wie können sich Angebote unterscheiden, wenn z.B. Fahrzeuge und z.T. sogar die Wartung gestellt werden?

    Das kann dann fast nur über Personalkosten gehen. Lohn, Arbeitsplatzsicherheit und Betriebsklima sind nun mal wichtige Entscheidungsfaktoren. Hat sich dementsprechend hier auch gezeigt.


    Image und gesellschaftliche (und betriebliche) Wertschätzung wurden noch nicht genannt. Aber dieser Mangel ist überall zu beobachten.

    Wenn man genauer hinschaut, herrscht überall im Dienstleistungsbereich Mangel, siehe Erzieher, Pflege, öffentlicher Dienst, usw, aber auch Handwerk.

    Seltsamerweise vor allem dort, wo hohe Belastung bei relativ geringer Bezahlung vorhanden ist. Zufall?

    Stichwort Planung: Bekannte im Pflegeberuf wissen noch nicht Ihre Dienste im Dezember, andere Bekannte in der Produktion wissen ihre Dienste quasi schon für die nächsten Jahre (beides mal 24/7). Abgesehen von der unterschiedlichen Bezahlung darf jeder entscheiden, was er besser / attraktiver findet.

    Unlösbar sind Personalprobleme nicht.

    Wobei aber für äußerst fragwürdig ist, ob ein anderer Dienstleister bessere Ergebnisse liefern kann. Den o.g. Argumentation bezieht würde sich auf Unfähigkeit des Fahrpersonals beziehen.

    Mal Übertragen auf Ffm: Es gab letzte Woche jeden Tag massive Probleme, die auf Infrastruktur zurück gingen. Was würde ein Tf von Koeolis bei einer Oberleitungsstörung anderes machen als von DB, Vias, Abellio oder wer auch immer? Aussteigen und schieben?

    Bei einer Weichenstörung? Den Zug tragen?

    Nebenbei: Die Eurobahn kämpft an anderer Stelle (Linien) auch massiv mit Kundenbeschwerden.


    Oder: Wenn bei meiner Arbeit der Bildschirm oder Rechner defekt ist, kann mein AG meinen Platz einnehmen lassen von wem er will, dadurch ändert sich die Situation überhaupt nicht.

    Was total ausgeblendet wird: Shit in - Shit out. Wo liegen/lagen denn die Ursachen für die ganzen Probleme?

    Eine Infrastruktur, d.h. Schienenstrecken usw, ist auch nicht nötig. Die besitzt DB Regio auch nicht, sondern DB Netz.

    Und der Rest ist fast nur noch politischer Wille. Qualität kostet nun mal Geld, das ist im ÖPNV genau so wie bei Möbel, Werkzeug usw.

    Kennt einer den Stand der Dinge zu S2 und überschlagende Wende?

    Verspätungen aus vorhergehender Fahrt bei ist ja mittlerweile Standard bei der S2.