Beiträge von Condor

    Ich empfehle mal eine Fahrt auf der Rückbank eines modernen Citaro Gelenkbuses (oder vergleichbare Modelle). Und dann erzähl mir mal, dass du da kaum noch Motorgeräusche wahrnimmst.

    Die empfinde ich als relativ wenig (gefühlt gibt es in Frankfurt Fahrzeuge, da kann man sich in der Nähe des Motores nur schreiend unterhalten), im vorderen Teil des Fahrzeuges ist vom Motor nichts zu bemerken. Die Rollgeräusche der Reifen sind so ziemlich das Lauteste. Diesen Standard sollten auch Elektrobusse halten erreichen können.


    Um einen Bogen zu den Geräuschen des Antriebes zu schlagen: Auch da würde ich einen Vergleich zu den S- oder U5 Fahrzeugen ziehen wollen.

    Bei hoher Fertigungsqualität hast du auch bei einem Verbrennungsmotor heutzutage kaum noch Vibrationen und Motorengeräusche im Fahrgastraum.

    Und den Geräuscheemissionen der Leistungselektronik (weniger der Fahrmotoren) ist auch beizukommen, wenn es gewollt ist.


    Eigentlich dürfte bei neuen Fahrzeugen sehr wenig quietschen, klappern usw.

    Was ist gerade am anderen Streckenende los, warum muss dort neu geplant werden?

    Warum muss später im Europaviertel die Bahn im Schleichgang fahren?


    Hingegen gibt es jetzt am Römerhof relativ wenig Konfliktpotential, kaum Anwohner, die irgendetwas aussetzen können, usw.

    Stehen die Wohnungen, heißt es Rücksicht auf Lärmschutz, Erschütterungsschutz, BI gegen sonstwas...

    In dem Artikel wird sogar davon ausgegangen, dass möglcherweise die Verlängerung bis Römerhof mit der Inbetriebnahme der U-5 in der Europaalle
    zusammenfällt.

    Allein das wäre für Frankfurter Verhältnisse schon ein Wunder.

    Nur mal als Bestandsaufnahme, außer dem Betriebhof der VGF gibt es dort fast keine weiteren Anlieger mehr, der Rest ist auch so gut wie im Auslaufbetrieb. Ausnahme ist lediglich das Feldbahnmuseum, sonst weicht dort fast alles dem Wohnungsbau. Wärezu schön, wenn die U-Bahn dort fährt, bevor das Wohngebiet komplett gebaut ist.


    Alles weitere ist für mich erst mal Utopie.

    Bislang hat man oben den Fahrdraht abgenommen, aber nicht das Tragseil - oder ist das eine Speiseleitung?

    Tragseil und Fahrdraht dienen aus elektrischer Sicht als eine Einheit zur Stromversorgung der Fahrzeuge, also größere Querschnitt als bei einem einfachen Fahrdraht. (Zwei Fahrdrähte parallel gibt es natürlich auch). Ist aber in der Regel nur 'lokal', also ein Abschnitt. Der kann dann aber eventuell etwas größer (länger) ausfallen.

    Aber zur Versorgung weiterer Abschnitte reicht das nicht, dazu werden separate Speiseleitungen und/oder Unterwerke benötigt.


    Wahrscheinlich wird bei der Gelegenheit auch der Fahrdraht gleich mit erneuert.

    Ist der Bauabschnitt geerdet?

    Ich vermute eher, dass das eine Art standardmäßige Notmaßnahme ist. Sicherstellen einer Grundversorgung (Grundtakt), weitere Maßnahmen (Zwischentakte) dann nach und nach, je nach Planungsstand.

    Dieses Schema wird häufig so angewendet.

    Welche Probleme gibt es denn auf S3, S4 und S7?

    S7 mal außen vor, S3+S4 sind eher indirekt betroffen. Die verbleibenden S5 und S3/S4 müssen den Fahrgastverkehr aufnehmen. Das dürfte wohl zu Verzögerungen führen, deshalb hatte ich sie miteinbezogen.

    Verstehe ich nicht. Der Hebesatz wurde gesenkt, aber die Summe (für den Mieter

    ) haben sich erhöht?


    Aber das ist auch ein Problem von Wohnungen: Klar, es gibt Einnahmen für die Kommune, aber auch viele regelmäßige Ausgaben, z.T. indirekt wie KiTa, Schulen, ÖPNV, Feuerwehren usw.

    Großartige Gewerbesteuerquellen fallen mir für OF jetzt nicht ein, der Mittelstand hat ja unter Corona erheblich gelitten.

    Zum Thema Personal hat Dortelweiler den Vorschlag, Personen einzusetzen, die normalerweise andere Aufgaben wahrnehmen, sodass sie sich nicht ohne SEV-Einsatz langweilen müssen:

    Das hatten wir aber auch schon. Schnelle Einsatzbereitschaft durch strategisch gelegende Stützpunke für Fahrzeuge und Personal vs. von anderen Aufgaben abziehen.

    Bringt kaum etwas, Personal oder Fahrzeuge erst von überall her heranzukarren und dann zur Störungsstelle hinzufahren. (Also im Grunde das aktuelle Störfallkonzept, das als nicht zeitgemäß hinterfragt wurde. Nur das keine Planfahrten von bestehendeb Buslinien abgezogenwerden). Korrigiere mich, aber dortelweiler schielt auf eine ständige und schnelle Einsatzbereitschaft.

    Vergleichbar mit Berufsfeuerwehr / Freiwilliger Feuerwehr.


    Noch mal konkreter: Ist etwas suboptimal, wenn bei einer Störung der A- Strecke Prüfpersonal von Sachsenhausen (per ÖPNV?) nach Heddernheim müsste, um dort bereitstehene Busse zu besetzen.

    Hat sich jemand mal ernsthaft Gedanken um das Fahrpersonal gemacht? Das muss ja dann auch mehr oder weniger quasi 24/7 vor Ort in Bereitschaft stehen.

    Falls kein Bedarf für SEV besteht, sitzten dort auch Menschen, die sich schlimmstenfalls zu Tode langweilen.

    Die U5 soll ja ab 2025 mit Dreifachtraktion fahren. Da wären die durchgehenden 75 Meter Züge sinnvoller, als z.B. zwei U5-50 und ein U5-25.

    Grundsätzlich stimme ich dir zu, aber wir haben 2021. Der geplante Einsatz ist ja nicht per Dekret auf alle Ewigkeit festgelegt. 2025 kann diese Diskussion gestartet werden, aber jetzt ist das vollkommen überflüssig.