Beiträge von Condor

    Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, dass die Linien S1/2 mit weiß-RMV-Umweltgrünen, S3/4/5/6 mit DB-roten und S9/9 mit BVG-gelben Fahrzeugen bedient würden. So kann man am Hauptbahnhof schneller erkennen, ob die Bahn in die gewünschte Richtung fährt und entsprechend schneller zusteigen,

    Das vor allem halbherzig und inkonsequent (oder nur eigennützig?).

    Warum soll dieses System nicht auch für Fahrgäste in Höchst, Westbahnhof, Rödelheim, F-Süd usw. gültig sein?

    Das wäre aber als Begründung spätestens mit dem Deutschlandticket weitgehend erledigt. Es blieben dann nur noch die Gelegenheitsfahrgäste, die wegen der Preisstufenproblematik unbedingt bis auf den letztmöglichen Meter mit dem Auto fahren wollen.

    Ja, aber das Deutschlandticket ist ja erst kürzlich in Fahrt gekommen.

    Gelegenheitsfahrgäste wird es vermutlich auch weiterhin geben, wenn auch in verminderter Anzahl.

    Ich denke, OWE meint den P+R Platz an der Straßenbahn. Aktuell für Nutzer ein gespartes Tarifgebiet gegenüber NI Bahnhof nach Tarifgebiet Frankfurt.

    Genau diese Ersparniss ist oft ein Grund, warum etwas weiter entferntere P+ R Plätze nicht so genutzt werden, wie geplant.

    Ist dem so? Wird deshalb in der Bürostadt "Niederrad" (Liegt ja überwiegend auf Schwanheimer Gemarkung, aber das nur am Rande) Bürofläche zu Wohnfläche umgebaut? ?(

    Bürostadt, nicht Gewerbestadt Niederrad.

    Frage mal einen Bäcker oder Metzger (keine Filiale) deines Vertrauens.

    Bürostadt Niederrad ist keine Gewerbegebiet. Die planungsrechtliche Kategorie Gewerbegebiet meint Flächen für störende Gewerbe und nicht für Büroflächen, also Flächen, auf denen es laut sein darf, wie z.B. durch Ladeverkehr und Abfüllanlagen wie bei Bindingsens.

    Yep, also auch die kleinen Handwerksbetriebe wie Schreinerei, Gas-Wasser-...., usw.

    Aber da sehe ich Schwierigkeiten, denn es gibt ja doch hochpreisige Immobilien in der direkten Nachbarschaft.


    Als Publikumsmagnet und Fahrgastquelle wäre ein Schulstandort auch nicht schlecht.

    Ein U-Bahn-Tunnel macht für mich nur dann Sinn, wenn das Aufkommen wenigstens einen Betrieb mit 2 Linien rechtfertigt, die dann einen 5 (HVZ) - 10-Minuten-Betrieb bieten. Lange Zugangswege (oder Umsteigezwang vom Buszubringer) u n d seltene Fahrtenfolge wären für die weiter von der Endstelle entfernt Wohnenden und Arbeitenden unattraktiver als die jetzige Busbedienung.

    War das nicht auch so damals geplant? (U3 zum Südbahnhof, U2 und U1 weiter zur Warte)

    Wieviel Kapazität hat ein Wendegleis? Reicht bestimmt nicht für zwei oder drei Linien.

    Frankfurter Bub , die Umwandlung der Gewerbefläche von Binding würde Sinn ergeben zumal größere Projekte für Wohnbauung östlich und westlich der Darmstädter Ldstr. in Umsetzung oder Planung sind und das Fahrgastpotential für eine Stadtbahnverlängerung damit steigt.


    Aber div. Parteien im Frankfurter Parlament haben schon artikuliert, dass sie das nicht möchten weil der Wert der Immobilie dadurch signifikant steigt (vgl. Henninger-Areal). Diesen würde dann die Binding / Radeberger Gruppe beim Verkauf "einstreichen" was politisch nicht gewollt ist. Die Stadt müsste sich mit Binding / Radeberger abstimmen wie beide Vertragsparteien bei der Umwandlung in ein reines Wohngebiet jeweils einen Nutzen ziehen. Ob beispielsweise die ABG das Areal (günstiger) kauft und dieses mit sozialen Wohnungen entwickelt wird sich weisen.

    Frankfurts Problem ist, dass die Gewerbeflächen sich nicht in dem Maß vermehren wie sie nachgefragt werden. Deshalb ist ein zähes und zeitintensives Ringen zu erwarten. Mal schauen wie sich die OB-Kandidaten zu dem Thema positionieren.

    Problem ist, die Stadt muss sich ihre Einnahmequellen erhalten, ein wesentlicher Faktor ist nun mal Gewerbesteuer.

    Wohnungsbau ist zwar auch nötig, zieht aber Dauerkosten nach sich. Nicht nur, daß Bürger ÖPNV wollen, sondern auch Kindergärten, Schulen, usw.

    Dem kann sich auch kein OB entziehen, außerdem sind OBs keine automatischen Herrscher.

    Sachsenhausen <> WBP oder Hauptwache und weitere Ziele der A-Strecke stimmt das schon, aber für die Achse Darmstädter Landstraße- östliches Sachsenhausen- Konstablerwache- Nordend sieht das schon nicht mehr so gut aus.

    Tram und U-Bahn wird wohl ein Traum bleiben.

    An der Abfahrtsübersicht an den Haltestellen werden die verschiedenen Fahrten schon jetzt gekennzeichnet.


    Du hast 59F für die Schulfahrten zum Feldbahnmuseum vergessen.

    Also für interne, wie du sagst, bestimmt sinnvoll. Jedoch denke ich das mit entsprechendem Marketing (vielleicht nicht in dem Umfang) das auch entsprechend den Fahrgästen kommuniziert werden kann.

    Hier in Frankfurt gab es ja auch dieses "Konzept" bei den Buslinien. 50er Linien nur in Höchst, 30er Linien in der Innenstadt usw.

    Dann hätte beispielsweise die 59 mindestens drei Liniennummern. Ganz praktisch gesehen, ist das ein wirklicher Unterschied: Bus 59 Richtung Erzberger Straße / Bingelsweg oder Bus 59x Richtung Erzberger Straße / Bus 59y Richtung Bingelsweg?

    Gerade die neue X53 ist aber ein Mischding, mehr Extenteded als Expressversion der 53.


    Bei den X-Bussen wär ich auch dafür zwischen lokalen und regionalen zu unterscheiden. Regionale Expressbusse könnten ja vor der Liniennummer das Sondersymbol "XR" erhalten.


    Und wiederholt die Frage, welchen Vorteil für den Fahrgast hat das Wissen, ob es eine Regionale X Linie ist oder nicht? Speziell falls ein bundesweites NV Ticket gibt?

    Dem normalen Fahrgast ist es vollkommen egal ( und oft auch unbekannt), welche Organisation eine Fahrt bestellt oder durchführt. Wichtiger ist, das sie so durchgeführt wird, wie es im Fahrplan vorgesehen ist.