Beiträge von ben

    Vielleicht hätte man es mit dem Tunnel gleich ganz gelassen und hätte die Variante über den Dornbach beibehalten. Das wollten die Anwohner und angeblichen Umweltschützer aber auch nicht. Verkehrswende ja, aber bloß nicht vor der eigenen Haustür. 2-3 Anwohner mit guten Kontakten zur Presse versuchen seit Jahren hier jeglichen Fortschritt zu verhindern. Wie oft wurden hier sinnfreie Flugblätter verteilt. U-Bahn nein, da es ja Stadtbusse gibt usw.


    Man hat sogar weitere Anwohner an der Strecke im Abschnitt Gonzenheim - Ober Eschbach massiv aufgehetzt, die dann zusätzlich mit allen Mitteln durchsetzen wollten, dass die Züge nur in Schrittgeschwindigkeit über die Einfahrtsweichen nach Gonzenheim einfahren sollen. Ist ja sonst viel zu laut. Der gleiche Anwohner verteilt im übrigen heute Zettel mit "kein Mobilfunk mit 5G", da es das Immunsystem schwächt und Corona fördert.


    Um die Unterhaltung hier wieder auf eine sachliche Ebene zu bringen. Was würde ein zweigleisiger heute Tunnel mehr kosten? Hat hier jemand einen validen Ansatz?


    Wäre dieser Tunnel wirklich so erheblich teurer, dass es keine Wirtschaftlichkeit mehr gegeben hätte?

    ben liebt wohl Wiederholungen. ab Beitrag #395 hatten wir dies schon ausführlich diskutiert.

    Geben wir doch ben ein wenig Zeit sich mit dem Scrollrad der Maus vertraut zu machen, die Suchfunktion im Forum kennen zu lernen und auch mal bei google vorbeizuschauen.;)

    Danke für den Tipp! Wenn die Argumente ausgehen, wird es halt unsachlich oder man versucht alles ins Lächerliche zu ziehen.

    Ich weiß ja nicht, ob du überhaupt mal hier vor Ort warst.

    Bin selbst Bad Homburger und kenne die Örtlichkeiten dort sehr gut. Ich habe auch nicht behauptet, dass ein größerer Tunnel leichter zu realisieren ist und dem ein oder anderem Eigentümer zwischen Zum Dornbach und Erlenweg nicht gefallen wird. Gerade von Seiten dieser Eigentümer gab und gibt es immer noch extrem lauten Protest gegen das Projekt. Diese kleine Gruppe hat ja über Jahre versucht die Disskussion zu dieser Verlängerung massiv zu beinflussen und das Projekt insgesamt zu verhindern.

    Wenn in Gonzenheim jeder zweite Zug gewendet werden soll, badarf es da nicht eines zusätzlichen Wendegleises. Oder soll der Zug minutenlang am Bahnsteig stehen bleiben, den Fahrweg blockieren und dann zurückfahren?

    Ich bin hier zwiegespalten.

    Stand jetzt ist geplant, dass die U2 nur alle 15´nach Bad Homburg fährt, andererseits fährt sie zurzeit in der HVZ alle 7-8 Min. nach Gonzenheim, das wäre eine Angebotsverschlechterung, selbst mit einem 10´- Takt. Mir fehlt der Glaube, dass das auf Dauer so bleibt.

    Passt da dennoch die RTW mit insgesamt vier Zügen (2 hin, 2 zurück) rein?

    Genau das waren auch meine Überlegungen, ob hier der 15 Min Takt nach HG-Bahnhof ausreichen wird, da dies eine Angebotsverschlechterung sein wird. Meine Annahme ist, dass für die Verlängerung der RTW nach Bad Vilbel (aus Kostengründen) die Bestandsstrecken der Stadtbahn mitgenutzt werden, wenngleich ein ausfädeln der RTW nördlich von Bad Homburg auch eine super Idee ist. HG- Ober Erlenbach/F- Nieder Erlenbach bietet bestimmt auch einiges an Fahrgastpotenzial. Wer die Staus morgens aus Ober Erlenbach zu der Umgehungsstr. mal gesehen hat, wird dem uneingeschränkt zustimmen.

    Dieser Schnellbahnring sollte meiner Meinung nach die Möglichleit bieten um Frankfurt herum mindestens einen 15 Min Takt (in Spitzenzeiten) zu realsieren. Die RTW/RTO bietet ja einen ersten Ansatz so einen Schnellbahnring zu realsieren.

    Es ist ja nicht böse gemeint und sollte nicht als "nörgeln" empfunden werden. Es sollte einfach nur ein Denkanstoß sein, ob solche "kleinteiligen" Tunnel-Planungen zukunfsorientiert sind. Wir sind beide keine Hellseher, wie sich der Bedarf auf dieser Strecke entwickeln wird.


    Die Infrastruktur sollte das Ziel erreichen einen leistungsfähigen Schnellbahnring um Frankfurt zu realisieren! Ohne die Gefahr eines potenziellen Nadelöhrs.

    Zum Hauptbahnhof finde ich umsteige- und treppenfreie 13 Minuten vs 11 oder 14 Minuten mit der U-Bahn. Geguckt für den 17.9. (keine Baustellen mehr), 11:06/11:11 ab Industriehof. (Natürlich nur die neue schon existierende Verbindung.)

    Das ist das einzige Argumment: Die Strecke existiert schon und kann kurzfristig genutzt werden. Abgesehen von einem neuen Bahnsteig, neuen Signalanlagen, 70 Meter Gleis und evtl. ein paar ausgetauschten Weichen.

    Wenn man die Leute zum Umsteigen auf ÖPNV bewegen will, muss man alte Denkansätze über Bord werfen. Klar ist es einfacher immer so weiter zu machen wie bisher. Wirklich weiter im Hinblick auf Zukunftsorientierung kommt man aber nur, wenn man komplett neu denkt. Das Problem ist aber, dass in den Planungsbüros immer noch die alten Ansätze gefeiert werden. Insofern alles gut und es bleibt eben alles so wie es ist. Mag vielleicht für den einen oder anderen etwas provakant klingen, weil man die Komfortzone verlassen muss. Ich bin der Meinung, wenn der Tunnel erstmal (zu klein) errichtet worden ist, ändert sich die nächsten 50 Jahre nichts mehr.


    Hätten sich z.B. damals auf der Tauunsbahn nicht auch die Leute durchgesetzt, die das Potenzial erkannt haben, wäre die Strecke heute zurück gebaut und keine S-Bahn Planung möglich. Damals konnte sich niemand vorstellen, dass dort ein 30 Min Takt sinnvoll erscheint. So schnell ändern sich die Zeiten.

    Wie schon dargestellt, erreicht man Messe und HBF mit der U-Bahn vom Industriehof schneller. Daher die Frage, ob man mit dem Umfahren des Westbahnhof überhaupt genügend Fahrgäste für die zwei zusätzlichen Haltestellen erreichen kann? Offensichtlich scheint die Frage nicht so einfach zu beantworten sein.

    Es mag ja sein, dass die Kapazität des Tunnels JETZT noch ausreichend bemessen ist. Aber wie sieht es in 10 Jahren aus. Da geht es nicht darum mich zufrieden zu stellen. So eine Aussage ist nicht sachlich.


    Eine RTO oder verlängerte RTW wird bestimmt einen 15 Min Takt haben. Die U2 bis Bad Homburg hat in 10 Jahren vielleicht einen 10 Min Takt. Also haben wir pro Stunde schon 20 Züge, die diesen Tunnel nutzen könnten. Wenn es tatsächlich eine Verkehrswende geben soll, muss der ÖPNV massiv ausgebaut werden. Oder wir machen eben so weiter wie bisher. Daher der Ansatz viel stärker zukunftsorientiert zu planen. Und das trifft doch gerade bei einem Tunnel zu.

    Nur wie? Neue Weiche, um einen Umweg fahren zu können?

    Klar fehlen da mögliche Weichen Richtung Westbahnhof, sofern man diese an den Stellen und den engen Radien überhaupt einbauen kann. Dann stellt sich aber trotzdem die Frage, welches Fahrgast -Potential man mit der Anbindung Industriehof erschließen möchte. Zum Hauptbahnhof/Messe fährt man mit der U6/7 mit Umsteigen an der Bockenheimer Warte schneller. Wer wird diese Verbindung effektiv nutzen?