Beiträge von DJOJODNI

    Dass sich die Studie nochmal verzögert hat, wurde ja schon mitgeteilt. Dort hieß es noch Frühjahr 2021. Jetzt ist es durch Langen dann (hoffentlich) Sommer. Bei der Straßenbahn nach Bad Vilbel passiert ja auch nichts mehr. Da sollte die Studie im Sommer 2020 fertig sein.

    Ich finde ja schön, dass sich Langen bei der Verlängerung beteiligt. Allerdings finde ich schade, dass sich die Studie jetzt noch mal um 3 Monate verzögert. Das ist aber typisch Langen. Bei der RTW waren sie ja auch im letzten Moment interessiert.

    Im Zuge des Barrierefreien-Umbaus werden noch einige Haltestellen wegfallen. Im NVP sind einigen Haltestellen genannt, die in den nächsten Jahren aufgelassen werden sollen. Besonders einige T4-Haltestellen (Haltestellen mit unter 250 Nutzern) werden wegfallen.

    Die 15 und die 19 sind morgens schon sehr voll. Da passt eigentlich dann keiner mehr rein. Dann müsste man die 15 morgens dichter fahren lassen. Direktverbindungen sind immer gut. Da der Bahnsteig an der Stresemann/Garten sehr schmal ist, würde da noch mehr Gedränge herrschen, wo heute auch schon ein dichtes Gedränge herrscht. Das wäre auch sicherheitsmäßig ein Problem. Das Geschrei wäre verständlicherweise groß, wenn ein Schüler angefahren würde.

    Heute hat die FNP wieder ein Artikel zum neuen Straßenbahnkonzept veröffentlicht.


    8 Änderungswünsche sind seit der Auslegung des Entwurfs bei Oesterling eingegangen:


    Die Straßenbahnlinie 15 soll nur bis zur Hugo-Junkers-Straße fahren, dafür die 12 zur Schießhüttenstraße. Das hat die Römer-Koalition auch schon übernommen.


    Einige Punkte sollen jetzt noch geprüft und eventuell im Konzept berücksichtigt werden:

    - Die Straßenbahnverbindung von Schwanheim bis Sachsenhausen soll beibehalten werden (bisherige 19)

    - Es soll eine Straßenbahn-Expressverbindung von Goldstein bis in die Innenstadt geben (Vielleicht bis zur geplanten Wendeschleife an der Hst Börneplatz/Stolzestraße)

    - Zudem sollen jedes Jahr 10 Tramhaltestellen und 50 Bushaltestellen barrierefrei umgebaut werden

    - Außerdem wird gefordert, Trams in Doppeltraktion mit 60 und 80 Metern (Geht doch laut BOStrab gar nicht.?) z.B. auf der Mainzer einzusetzen



    (In Klammern: Anmerkungen von mir)

    Hier nochmal für die "Ewigkeit" gesichert, falls in einigen Jahren der Link nicht mehr funktionieren sollte:


    Eigentlich war für dieses Jahr auch der Umbau der Hst "Stresemannallee/Mörfelder Landstr." angekündigt. Die Planung dazu wurde letztes Jahr ausgeschrieben. Anscheint wird daraus doch nichts, obwohl ich da in der letzten Zeit auch häufig Vermesser im Haltestellenbereich gesichtet habe.

    Zitat von Frankfurter Bub

    Wenn die Anwohner, Geschäfteinhaber und Politiker erfahren, dass alle/viele Parkplätze wegfallen, wird noch einmal nachgedacht.

    Das sollte jedem klar sein, zumal das von einigen Bürgern/Parteien/Inhabern sogar erwünscht ist.

    Zitat von Frankfurter Bub


    Ihr kennt selber die Proteste gegen die RTW-Verlängerung östlich der Frankfurter.

    Denen gehts hauptsächlich um "100 Meterzüge, die massive Barrieren darstellen". Auch deren sonstige Argumente sind sehr schwach.


    Einen Widerstand gegen die 17 habe ich schon mitbekommen. Es gibt Stimmen gegen eine Oberleitung auf der Frankfurter, da die ja das "schöne" Stadtbild auf der Frankfurter stören würden :rolleyes:. Deshalb wird in der Studie auch untersucht, ob ein Oberleitungsfreierbetrieb möglich ist, die T-Wagen haben dazu ja die Möglichkeit. Sonst gibt es, zum Glück, noch keinen größeren Widerstand gegen die 17.

    Am 9.2 hatte dazu auch schon die SBEV ein Artikel im Bautagebuch geschrieben:


    Foto: Klaus Helbig/SBEV

    Ich würde ja die Frankfurter Straße zwischen der Offenbacher Straße und der Friedhofstraße zur Fußgängerzone umwandeln, ähnlich wie in einigen Städten in Frankreich. Beim Rosenmontagsumzug und bei Open Doors ist der Abschnitt so auch gesperrt. Auf dem Wilhelmsplatz könnte man ein kostenloses Parkhaus bauen, um die wegfallenden Parkplätze zu kompensieren. Oder man nutzt die Parkhäuser am Isenburg-Zentrum. Den Verkehr könnte man über die Herzogstraße und über die Hugenottenallee umleiten. Auf der Herzogstraße müsste man wahrscheinlich auf einer Seite die Parkplätze entfernen, da könnte man auch die Parkhäuser am IZ nutzen.

    Zitat von Frankfurter Bub

    Eine Strassenbahn mitten durch Neu-Isenburg ist kein Selbstläufer. Mit „antun“ meine ich, dass die Händler nicht auf Parkplätze verzichten werden. Nicht alle Bürger sind begeistert von einer Strassenbahn vor der Tür. Die Politiker kämpfen und profitieren wird der Nachfolger. Siehe tägliche Berichterstattung in den Medien, wenn Zeit und Budget nicht eingehalten werden.

    Siehe dieser Artikel:

    Ausdrücklich befürwortet wird die Verlängerung der Straßenbahnlinie 17 durch Neu-Isenburg bis nach Dreieich, gegebenenfalls sogar bis nach Langen. Koreas habe in Gesprächen mit Geschäftsinhabern der Frankfurter Straße erfahren, dass ein beträchtlicher Anteil die Verlängerung befürworte. „Denn die Ladenbesitzer leiden unter dem sehr hohen Durchgangsverkehr, der Konkurrenz zum Einkaufszentrum und der Abwanderung ins Internet“, betont der stellvertretende Regionalverbandsvorsitzende von Pro Bahn.

    Er geht davon aus, dass eine Reduzierung der Parkplätze in Folge der Straßenbahnverlängerung in Kauf genommen werde. „Wichtiger ist, dass genug Haltestellen eingerichtet werden. Dadurch wird der Bevölkerung im Süden Frankfurts die Fahrt nach Neu-Isenburg deutlich erleichtert. Außerdem erhöht die Reduzierung des Autoverkehrs die Lebens- und Aufenthaltsqualität“, so Koreas. Anderenfalls bestehe die Gefahr von weiteren Ladenschließungen und einer Verödung der „Frankfurter“.

    Also sind die Händler eindeutig für die Verlängerung. Den Wegfall einiger Parkplätze nehmen die Händler in Kauf.

    Der Einzelhandel ist stark für die 17, wenn es genug Haltestellen auf der Frankfurter Straße gibt. Bei der Stadtpolitik sind, bis auf die FDP, alle Parteien bislang für die Verlängerung. Was die sonstigen Einwohner sagen werden, bleibt abzuwarten. Bislang gibt es, meines Wissens nach, noch keine BI dafür oder dagegen. Einige Diskussionen werden vermutlich noch kommen, da ja einige "heilige" Parkplätze wegfallen werden.

    Siehe Beitrag #52:


    Zitat


    In der FNP (Neu-Isenburg-Teil) stand heute, dass die Untersuchung für die Verlängerung im Frühjahr abgeschlossen sein soll.

    Es kann sein, dass es sich durch die Verlängerung nach Langen die Studie noch etwas verzögert.

    Zitat von StrabW_FFM

    Der O Wagen ist abgestellt.

    Wo ist der denn angestellt? Meinst du Wagen 110 oder 111? Ist die HU abgelaufen? Letzte Woche stand er noch in Eckenheim ohne irgendeinen Aufkleber oder Hinweise (Bei abgestellten Wagen ist meist ein roter Punkt in der Frontscheibe).