Beiträge von Kuchen125

    218 zum Einsatz kommen…..

    Da die kürzeste Bahnsteig, wo der Pendelzug halten soll zwischen Friedberg und Friedrichsdorf, nur 90m lang ist, könnten maximal 3 Wagen(mit Lok ca. 100m) zum Einsatz kommen. Allerdings müsste dann die Lok (245 mit 18m) ca. 10m vor fahren, damit alle Türen am Bahnsteig sind. Auf der Niddertalbahn wird eine Garnitur mit 153m(Restliche 3 Dosto Garnituren 127m) gefahren, da sind es allerdings nur 3m, die die Lok immer drüber fahren muss.


    Vielleicht ist es auch verboten, 10m zu lange Garnituren einzusetzen, dann müsste man 2 Wagen einsetzen. Aber ich denke eher, dass der Pendelverkehr mit Desiro gefahren wird, beim RB49 Ersatzverkehr durch Stockheimer Garnituren wurde auch nicht an den Dosto Garnituren umgebaut und außerdem hat ein Desiro ca. 100 Sitzplätz (wie ein Doppelstockwagen) und dann würden 2 Desiros ca. 200 Sitzplätze haben + 200 Stehplätze. Länge würde mit ca. 82m (2 Desiro) auch passen.

    Schließlich stehen die Garnituren ohnehin den Tag über herum und werden während der Sperrung auch auch beim Stockheimer Lieschen ohnehin nicht gebraucht

    2021, als alle RB34 nur bis Bad Vilbel fuhren ohne Fahrplanausdünnungen, wurden die beiden Garnituren den ganzen Tag auf der RB34 zwischen Bad Vilbel und Stockheim eingesetzt. Letztes Jahr haben die Garnituren auf der RB49 ausgeholfen wegen Fahrzeugmangel, da wurde dann der RB34 Fahrplan gleichzeitig ausgedünnt.

    Die Talent 2 für das Elster Elbe Netz wurden mit zwei unterschiedlichen Einstiegshöhen beschafft und waren kuppelbar.

    Elbe Elster 442 sind nur 55cm Einstieghöhe (alles dreiteiler mit 55cm Einstieg)

    Cottbus-Leipzig (falls du die Hamster meintest) sind auch alle 55cm (4+2 Teiler mit 55cm)


    Sonst fallen mir allgemein keine Netze in Deutschland ein, wo Hamster mit verschiedenen Einstieshöhen zusammen fahren. Die RSX Hamster(55+76cm Einstieg), die zeitweise 2018 nach Frankfurt kamen, konnten angeblich nicht mit den MHX Hamster (55cm) zusammen fahren, wegen der Einstiegshöhe.


    Technisch ist das nämlich durchaus umsetzbar


    Wieso sollte der Hersteller ein kompatibles Fahrzeug zu anderen Fahrzeugen seiner Produktfamilie umsetzen, wenn das nicht gewünscht ist.

    Korrekt um am Ende des Tages wäre Technisch bestimmt alles umsetzbar, die Privatisierung hat am Ende dazu geführt, dass die Fahrzeuge mehr an das Netz, wo die Fahrzeuge verkehren, angepasst sind (Vielleicht wären sonst n-Wagen jahrelang weitergefahren). Damals zu Bundesbahnzeiten gab es, abgesehen von DR Dostos, nur eine einzige Einstieghöhe (76cm), obwohl die meisten Bahnsteige 38cm hatten.


    Ich denke, selbst ohne die Privatisierung gäbe es nicht kompatible Züge, weil der Fahrzeugmarkt viel größer geworden ist und man so passende Fahrzeuge für jede Strecke/Netz kaufen kann. Dazu kann jeder Hersteller am Bahnbetrieb gewinn erwirtschaften, indem der Hersteller seine Züge verkauft, also eine Win-Win Situation für Fahrgäste, die passende Züge für ihre Strecke kriegen, als auch für den Hersteller, der durch den Verkauf gewinne macht.

    Sind die 423 und 430 untereinander kompatibel?

    Hat sowas aber wirklich mit der Privatisierung zutun, oder eher damit, dass es in Deutschland verschiedene Bahnstrecken mit verschiedenen Bahnsteighöhen gibt? Zum Beispiel die Bahnsteighöhen auf der Strecke A beträgt 38cm und das EVU bestellt Züge des Types Talent 2 mit Einsteighöhe 55cm für das Netz Strecke A. Bei sowas ist ja nicht vorgesehen, dass die Züge des Types Talent 2 mit 55cm Einstieghöhe kompatibel mit Zügen des Types Talent 2 mit 55+76cm(oder nur 76cm) sein soll und wird ja erstmal auch nicht gefordert (weil kein Grund).


    Das ist eigentlich die Sache der Hersteller, dass sie ihre Züge mit verschiedenen Einsteighöhen kompatibel macht, aber warum soll der Hersteller dies tun, wenn es nicht gefordert wird?


    423 und 430 sind vermutlich auch nicht kompatibel, weil man beide in getrennten Netzen verwendet und man vermutlich genug von beiden bestellt hat.

    Die Bundesbahn beschaffte eine große Stückzahl der BR 628. Auch die waren untereinander gleich und sofort kuppelbar, bei Fahrzeugmangel in einer Region konnten sofort (wenn verfügbar) 628 aus einer anderen Region herangezogen und direkt freizügig eingesetzt werden.

    Liegt doch aber eher daran, dass die 628er damals so gut wie alle technisch gleich waren, so dass sie untereinander kuppelbar waren. Zudem waren die 628er von ihrer Einsteigshöhen oft nicht an ihre Strecken angepasst.


    Wenn die DB nur Talent2er mit 55cm Einstieg bestellt hätten, wären ja auch alle untereinander kuppelbar, da alles gleich ,selbst die Wagenlänge wär beim 442 egal, außer eben der Konflikt mit den Trittstufen (wenn der eine 76cm hat und der andere nur 55cm).

    durch Privatisierungsdruck der Wandel in ein Syste

    Warum sollte es die Probleme nicht geben, wenn es ein Staatsbetrieb wäre? Die an der Spitze würden dann trotzdem sparen wollen ("Steuerverschwendung")

    Zudem liegt es, denke ich, auch daran, dass der Nachwuchs fehlt. Wir leben in einer Zeit, wo Digitalisierung eine große Rolle spielt. Zwar sagen manche, der Beruf des Lokführers wird "nie" ersetzt werden in Deutschland(in den nächten 10-20 Jahren), weil das System zu veraltet ist. Denke mir aber, dass die Sorgen durchaus berechtigt sind, dass es in 40 Jahren(Mit 20 Jahren anfangen, bis Rente ca. 40 Jahre) möglich ist, dass keine Lokführer mehr gebraucht werden. Man kann ja am Ende nicht alle Lokführer umschulen in andere Berufe, so viele Arbeitsplätze gibt es nicht, dass dann alle Lokführer andere Arbeitsplätze finden würden

    Klar, aber kann das funktionieren? Die DB leistet auch nicht in jedem Netz gute Arbeit. Das Mittelhessen Netz lief jahrelang unterirdisch (viele Zugausfälle), irgendwann, nach 9-10 Jahren, hat die DB die Ausfälle in Griff bekommen.


    Gleichzeitig gibt es Netze, wo DB sehr gute Arbeit leistet.


    Auch bei Abellio: Netz in Thüringen läuft sehr gut, in NRW/BW dann aber Chaos.



    Das ist als Auftraggeber schwer einzuschätzen

    Wenn das EVU mehr Netze mit Chaos als Normalbetrieb hatte in der Vergangenheit, könnte das ja auch am Netz liegen und das EVU würde ein anderes Netz besser betreiben.

    Schein ein generelles "Eisenbahn Diesel" Problem im Winter zu sein. Im Netz Niddertal sind aktuell nur 7 von 16 Desiros Einsatzbereit, bestimmt seit November/Anfang Dezember. Da fährt auch ganz oft statt 3x Desiro nur 1x, aber Ausfälle gibt es nicht.


    Denke die Situation wird in beiden Netzen im Frühling wieder besser und zum Start des 49 Euro Tickets gibts bestimmt wieder genug funktionierende Züge,

    Darauf wollte ich nicht hinaus, sondern auf den Punkt, daß für ein Auto die wenigsten "spitz" rechnen. Sondern es wird einfach pauschal genutzt, obwohl es sich bezogen auf "notwendige" Fahrten überhaupt nicht rechnet. Da ist es dann völlig wurscht, ob im Monat 300 Euro für nix verplempert werden. Beim ÖPNV aber muß sich das Ticket "lohnen"

    Natürlich, beim ÖPNV hast du ja auch keine eigenmacht. Die Verkehrsunternehmen können den Zug einfach ausfallen lassen, musst dann vielleicht 30-120 Minuten auf den nächsten Zug/Bus warten. Oder der Zug/Bus steht nicht als Ausfall, fällt aber doch aus. Beim Auto kannst du einfach los fahren, wie es dir passt, bist nicht darauf angewiesen, dass irgendjemand die Daten in der App korrekt einträgt. Teilweise dauert eine kurze Strecke in den Nachbarort mit dem ÖPNV 3-4Mal so lang als mit dem Auto, weil es keine direkte Verbindung gibt. Manchmal rechne ich über eine Benzinpreisrechner Seite, bei 1,87€ pro Liter E10, ob Auto oder Bahn günstiger ist und so gut wie immer ist die Bahn 3-4€ teurer. Lohnt sich eben nicht, da die Bahn noch länger dauert.

    Gestern in der RB34 aus Stockheim wurde am Einfahrsignal Bad Vilbel nach Gleis 5 keine Geschwindigkeit angezeigt, nur 60kmh ankündigung mit Vr0. In dem Fall also 80kmh bis kurz vor Gleis 5, dann 60kmh Einfahrt. Heute wurde am Einfahrsignal nach Gleis 5 40kmh angezeigt.


    Warum durfte der Zug nun gestern mit 80kmh und heute mit 40kmh in Bad Vilbel einfahren, obwohl selber Bahnsteig?

    was eigentlich dieser ominöse Machtkampf ist und worin die zu gewinnende Macht besteht

    Quelle: https://origin.mdr.de/nachrich…kt-deutsche-bahn-100.html


    "Aus Sicht der Bahn aber bringt die Gewerkschaft Forderungen in die Tarifrunde mit ein, die dort nichts zu suchen hätten. Dazu gehöre etwa die Absicht, auch für weitere Berufsgruppen abseits von Lokführern und Zugbegleitern verhandeln zu wollen. Die GDL hatte angekündigt, in der laufenden Runde auch die Fahrzeuginstandhaltung, den Netzbetrieb und die Fahrweginstandhaltung sowie die Rahmenbedingungen für die Auszubildenden tarifieren zu wollen.


    Für die Bahn ist damit klar, dass es der Gewerkschaft vor allem um das Tarifeinheitsgesetz geht. Das Gesetz sieht vor, dass in einem Betrieb mit zwei konkurrierenden Gewerkschaften nur die Tarifverträge der mitgliederstärkeren Arbeitnehmervertretung zur Anwendung kommen. Bei den Betrieben der Deutschen Bahn ist das in der Regel die größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)."

    Bei einer guten Prognose (zugegeben: nicht die Antignose von der Bahn) gäbe es immerhin die Möglichkeit, dass diese eine Verspätung früh genug vorhersagt und Umleitungsrouten anbietet.

    Es gibt aber so wenig ideale Umleitungsrouten, dass eine Umleitungsroute meistens sehr hohe Verspätungen mit sich bringt. Flugzeuge finde ich da schon viel zuverlässiger.


    Aktuell gibt es noch viel zu viele Signalstörungen(v.a. Rotausleuchtungen) und anderweitige Störungen im Betriebsablauf der Eisenbahn. Das skurrile ist, es passiert sehr oft immer wieder an den selben Stellen und die LST wird trotzdem über Jahre hinweg nicht erneuert. Das darf nicht regelmäßig passieren und sorgt für kein gutes Ansehen.


    wenn der Unfall 200 Meter vor dir passiert.

    Wenn die Wahrscheinlichkeit relativ hoch wäre durch viel Verkehr, würde man da nicht das Auto nehmen. Könnte man im Endeffekt zu allem sagen.

    Das Deutsche Schienennetz ist so schlecht zwischen den Großstädten ausgetauscht, dass so was eben nötig ist.


    Es braucht noch viele Schnellfahrstrecken und neuere LST, bis Inlandsflüge verboten werden...


    Auf die Bahn ist kein verlass bei wichtigen Terminen, auf der Autobahn gäbe es immerhin die Möglichkeit, bei einem guten Navi(Google sehr gut), dass dieser eine staubildung früh erkennt und Umleitungsrouten anbietet.

    Damit die Anwohner das Auto zuhause lassen?


    Es gibt keine Autobahn die die Orte an der Niddertalbahn verbindet, der Umstieg in eine S6, die sogar noch von woanders kommt, würde viele Anwohner dazu bringen, die Bahn nicht mehr nutzen zu wollen. Viele arbeiten in Frankfurt und die aktuellen Züge der RB34 sind in der HVZ sehr voll. Dazu sind die Straßen ebenfalls sehr voll. 4 S-Bahnen die Stunde mit den selben Fahrzeiten der RB34 würde vermutlich den Verkehr stark reduzieren, weil die RB34 nicht wirklich länger braucht als das Auto in die Innenstadt.


    Würden aktuell viele Autofahrer auf die RB34 ausweichen, würden sie eher nicht mehr reinpassen, weil es schon jetzt ziemlich voll ist(Vor Corona noch mehr).


    2 Minuten später stimmt nicht, es sind 10-15min.