Beiträge von Frank Nagel

    Im Sinne von "wird ein geringeres NKV haben als andere Varianten" oder "wird ein NKV unter 1 haben"?

    Ersteres wäre ja kein Ausschlusskriterium, sodenn es denn weiterhin über 1 läge, es besteht ja kein Zwang, die Variante mit dem höchsten NKV zu wählen. Außerdem könnte die Buslinie 64 eingespart oder zumindest reduziert werden, was sich positiv auf Betriebskosten und damit NKV auswirkt. Davon wurde in einer Vorstudie vor Jahren mal ausgegangen.

    Wenn sie über 1 liegen würde, dann muss trotzdem mit dem Zuschussgeber verhandelt werden warum eine Strecke mit deutlich niedrigerem NKU-Wert finanziert werden soll. Wenn sie es über 1 schaffen sollte ...

    Ich finde die Ideen zur Streckenführung immer bizarrer. Ausgehend von einer an sich guten Idee, der ursprünglichen „Ginnheimer Kurve“ als einer mit gewissem Mehraufwand, aber besserer Erschließung zu errichtenden Alternative zur Ursprungsplanung Frauenfriedenskirche, führten neue Ideen zu Varianten mit immer höheren Kosten. Dazu dürften auch die jüngsten Ideen mit evtl. Eingriffen in die Bestandsbauten an der Bockenheimer Warte gehören. Je weiter die Streckenvarianten nach Osten unters Westend ausschweifen, desto mehr frage ich mich, ob es sinnvoll ist, alle verkehrlichen Zwecke, die man sich verspricht, mit dieser einen Tunnelstrecke erreichen zu wollen. Womöglich wäre eine möglichst direkte Verbindung Ginnheim - Bockenheimer Warte über Frauenfriedenskirche mit Umsteigemöglichkeit zur kommenden Ringstraßenbahn plus oberirdischer Anbindung des Campus Westend von der Innenstadt mittels Straßenbahn, etwa über Reuterweg, mit „Supertrams“ als zeitgemäße Niederflurstadtbahn doch die bessere Lösung. Zwei Strecken für den Preis von einer?

    Auch eine Überlegung, aber für die Stadt nicht finanzierbar.

    Kurzer Kommentar:
    - Die Bundesbank ist voll im Boot und unterstützt nach Kräften das Vorhaben. Sie hat gegen keine Variante einen Vorbehalt!
    - Da Hessen Mobil keine Veränderung der Zufahrt im Bereich der Variante 3a mitträgt ist der barrierefreie Bau der Station in diesem Bereich durch die notwendige Längsneigung so gut wie nicht möglich.
    - Das zusätzliche Einzugsgebiet der Variante 2 wird voraussichtlich in der NKU leider nicht die Mehrkosten ausgleichen.

    Wird da irgendeine Gesamtrundenzeit überschritten, ab der die Software längere Wendepausen verlangt?

    Interessenten dürfen sich gerne mit der Betriebsvereinbarung der VGF beschäftigen. Ich sage beispielsweise 1/6-Regelung. Die Berechnung erfolgt auf ein zehntel einer Minute genau. Bitte fragt jemand der sich damit genauer auskennt und nicht nur Ereignisse lesen kann. Danke.

    das klingt jetzt sehr nach „ihr habt keine Ahnung von der Praxis1Eins1Elf!“ und nach „ich weiß mehr als ihr, teile mein Wissen aber nicht“. Schade.


    Ja, ich weiß, man kann nicht immer alles teilen, was man weiß.

    Ich habe nicht mehr Wissen. Kann nur sagen, was die Software in einer ersten Betrachtung berechnet. Die berücksichtigt nun mal Fahrzeuge und Dienstpläne. Fahrplanmäßig sind es nur drei bzw. vier Minuten ...

    Wer will, kann es beispielsweise mit der Verlängerung Dezember 2019 der Linie 14 zur Mönchhofstraße vergleichen. Hier sind es nur drei Minuten Fahrzeitverlängerung in jede Richtung (ja, und die Wendeanlage Mönchhofstraße) und trotzdem werden zwei Züge mehr benötigt: 9 anstelle von 11 Züge. Da der Vorschlag der Verlängerung damals von mir stammt, kann ich sagen, dass ich mich damals vertan hatte und zuerst behauptete, dass nur ein Zug mehr für die Mönchhofstraße benötigt würde.

    Ich muss etwas klarstellen, da war ich ungenau:
    Ich träume für die U5 von der Querspange Römerhof-Waldschulstraße, nicht von alten Plänen, die Mainzer vollständig zu untertunneln. Die Straßenbahn könnte dann a) bis Mönchhofstr. oder b) bis Griesheim Bahnhof fahren und man hätte für die Straßenbahn etwas mehr Puffer am Hbf, wenn die Bahnen nicht überfüllt sind.

    Vielen Dank - genau dies planen wir schon seit über einem halben Jahr. Es gibt vier Varianten, aber alle nicht einfach zu realisieren. Eine Lösung dauert aber noch etwas ... Ein großes Problem ist die DB-Strecke und vor allem die existierende Ausgleichsfläche für das Europaviertel. Nur zur Erinnerung: Von den ersten Überlegungen bis zur Präsentation einer Lösung zur Anbindung des Uni-Campus mit der Uni-Präsidentin haben wir über ein Jahr geplant, geprüft, berechnet (und zahllose Male Lösungen wieder verworfen)...

    Für 6 Minuten mehr Fahrzeit klingt es wahnsinnig viel, eine Runde um 20 Minuten verlängern zu müssen. Liegt es am konkreten Fahrplanentwurf oder übersehe ich da irgendeine andere Subtilität?

    Der eingleisiger Abschnitt Hamburger Allee bestimmt die Fahrplanstruktur (drei Linien im 10-Minuten-Takt am Knotenpunkt Varrentrappstraße). Bitte nicht die Rahmenbedingungen vergessen (wie beispielsweise die "Anrechenbare Wendezeit").

    Dies hat unteranderem den Grund, dass man für alles unter P jeweils zwei Fahrbedienstete braucht, sofern es auf eine Stadtbahn Strecke geht.


    Da der Schutzwagen, wie gesagt zum Schutz vor abreißenden Zügen dient. Kann es durchaus mal sein, dass über haltzeigende Signale gefahren werden muss. Dies ist dann aber mit der Betriebsleitstelle abgestimmt.

    Es ist kein Zug gegen haltzeigendes HP0 gefahren.

    Sicherlich ist eine Toilettenanlage für regelmäßige Wenden erforderlich. Das sollte aber kein Hinderungsgrund sein, das wussten schon die Römer :).


    Der zusätzliche Zug würde auch zur verbesserten Bedienung der Bürostadt bzw. des Lyoner Viertels beitragen.


    Oder es wird gleich die ganz große Wendeschleife :)gebaut - Verlängerung der "15" bis zur Bürostadt. :)

    Die Verlängerung der Linie 15 vom Haardtwaldplatz ist unabhängig von der neuen Linie 20 und wird sowieso geprüft.

    Umlaufbedingter Mehrbedarf für die Verlängerung zum Waldfriedhof: zwei Züge.

    In der heutigen FNP ging es neben den sonstigen Ausbauplänen, auch in einem anderen Artikel um die neue Linie 20. Diese soll ab 2022 fahren, wenn genug T-Wagen geliefert wurden. Da bis 2022 die Wendeanlage in der Bürostadt Niederrad noch nicht fertig sein wird, wird die Linie erstmal bis Goldstein geführt. Die Schwanheimer CDU-Ortsbeirätin Ilona Klimroth setzt sich dafür ein, dass die 20 dauerhaft bis Goldstein geführt wird, um die Carl-von-Weinberg-Schule anzubinden. So könnte man sich auch den Bau der Wendeanlage sparen.

    Bei der Kostenfrage muss man unterscheiden zwischen den investiven Kosten (Wendeanlage) und den laufenden Kosten (Fahrzeugmehrbedarf bzw. Unterhaltung der Wendeanlage). Aus ökonomischen Gründen ist der Bau der Wendeanlage vorzuziehen. Verkehrlich ist die Carl-von-Weinberg-Schule zu berücksichtigen. Sie ist eine Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe und hat mit ihrem Schwerpunkt Sport als Partnerschule des Olympiastützpunktes einen großen Einzugsbereich ihrer über 1.000 Schüler.

    1. Zwei Werkstätten bedeutet nicht, dass es auch auch zwei Gebäude sind.
    2. Ergänzung: Ich weise an dieser Stelle immer wieder gerne darauf hin, dass die StZW bereits 1972 geplant wurde und 1978 in Betrieb genommen wurde.
    3. "Natur-/Landschaftsschutzgebiet" ... in jedem Fall muss die Trägerin der Regionalplanung der Nutzungsänderung erst einmal zustimmen (Stichwort: regionaler Flächennutzungsplan) ...

    4. Vielleicht kann man auf dem Gelände auch noch mehr als einen Stadtbahn-Betriebshofes incl. Werkstatt unterbringen.

    Nicht ganz. Z.B. bleibt die 11 zwar im Linienweg unverändert, aber bekommt den Sommerfahrplan. Damit müssten die zweiten Linien (z.B. Westast 21 bzw 16+14) ebenfalls mit umgestellt werden. Das Sofort ist vermutlich auch abhängig von der Fahrzeugdecke.

    Ist tatsächlich eine Frage, ob es eine große Liniennetzreform zu einem Stichtag gibt, oder ob es schrittweise umgesetzt werden kann.

    Die Umstellung von 7,5-Minuten-Takt auf 10-Minuten-Takt muss auch berücksichtigt werden (anderes Beispiel Linei 17/20). Außerdem der Fahrzeugmehrbedarf ...

    Bitte alle Zahlen und Werte als Orientierung nehmen. Erst wenn konkrete Fahrpläne erstellt werden kann seriös gerechnet werden. Aber natürlich viel besser als keine Zahlen ...

    Die Diskussionen verfolge ich mit Begeisterung und manchmal auch Verwunderung. Schauen wir aber erst einmal in Ruhe was noch passiert, wenn der parlamentarische Weg beschritten wird.