Beiträge von Frank Nagel

    Ein paar Anmerkungen:
    Gutachten über die Kosten ist erstellt worden.
    AR der VGF muss darüber entscheiden.
    Bis zum Jubiläum "150 Jahre" klappt es sicher nicht: Beschluss, Ausschreibung, Arbeiten, Abnahmen ...
    Aber vielleicht wäre das Jubiläum ein schöner Rahmen um die Reaktivierung voranzutreiben.
    Sponsoren sind herzlich willkommen.
    Vergleichbare Projekte sind eher sieben- als sechsstellig.
    Eckenheim anstelle Schwanheim, da das Museum voll ist.
    Alles klar?

    Habt Ihr die Frankfurter Wahlergebnisse gelesen? Ich würde eher stadt-am-main.de anschauen, als über diese Strecke zu diskutieren :/

    Als Zuwendungsgeber würde ich fragen, warum baut ihr nicht die Variante mit dem höheren Nutzen Kosten Indikator. Und warum wollt ihr die Variante mit den deutlich höheren Baukosten? Hinzu kommt, dass der Fahrgastgewinn durch die Campus Anbindung nicht so deutlich ausfällt, wie man das vielleicht hätte erwarten können.

    Diese Frage kann auch der Zuwendungsgeber mittlerweile sehr gut beantworten. Die NKU ist eine mathematische Bewertung die nur einige Kriterien berücksichtigt. Ein Hochschulstandort kann nicht richtig berücksichtigt werden, da die Parameter dafür fehlen. Die zukünftige Unibibliothek auf dem Campus (mit heute 2.000 Besuchern pro Tag) ist beispielsweise in der NKU gar nicht berücksichtigt. Deswegen hat der Verkehrsminister schon frühzeitig klargemacht, dass die Höhe des Indikators (sofern über 1) keine große Rolle für die Entscheidung über die Zuwendung spielt.

    Aus diesem Grunde habe ich dafür gekämpft, dass die Prüfung bzw. das Thema "Doppeltraktion" wieder in den NVP kommt. Der Verkehrsdezernent wollte aufgrund der zahlreichen notwendigen Anpassungen an den Haltestellen das Thema nicht angehen. Die Koalition ist mir aber glücklicherweise gefolgt. Nun steht es durch den Änderungsantrag wieder im NVP ...

    40 Meter ist gut; 2,65 Meter ist gut - 80 Meter Länge und 2,65 Meter Breite ist noch besser.

    Bitte jetzt keine Kommentare zur StVO: Ich bin selbst Jahrelang mit knapp 90 Meter langen Zügen (Pt-Dreiwagenzug) zwischen Gutleut und Industriehof gefahren. Übrigens die Linie U5 hat jetzt schon die Ausnahmegenehmigung für Dreiwagenzüge U5-Wagen.

    Warum werden so alte Nachrichten als neu verkauft? Das war eben mein Gedanke, da die FNP ja schon im Herbst darüber berichtete. Übrigens mit einem sehr schönen historischen Foto.


    Habe mal gesucht, aber ich finde keinen Thread dazu. offenbar war das niemandem aus dem Forum aufgefallen, und ich auch habe es zu posten verabsäumt. (Falls es den Thread gab und ihn jemand findet, bitte hier mal verlinken!)

    Sorry, dies war mein Hinweis an den Moderator, da damals das Thema hier im Forum nicht behandelt wurde.

    Ist die Reaktivierung von Gleis 25 bereits beschlossen? Und wie ist der aktuelle Stand der Diskussion über die Reaktivierung von Gleis 26 auf dem Parkplatz Poststraße?

    Es ist nur die Reaktivierung von Gleis 25 beschlossen. Deswegen wird das geplante Parkhaus auf dem Gelände des heutigen DB-Parkplatzes Poststraße auch nicht gebaut. Von einer Reaktivierung Gleis 26 ist mir nichts bekannt.

    FNP-Artikel dazu, aber ohne damals zu Wissen warum der RMV das zusätzliche Gleis haben wollte ...

    Im Bereich der S-Bahn- und der Regionalbahnstrecke gibt es folgende Entscheidung die noch dieses Jahrzehnt realisiert werden:
    - Verlegung S-Bahn-Station Nied zur Straßenbahnhaltestelle Birminghamstraße,
    - Bau Regionalbahnstation Nied-Ost mit Inbetriebnahme 2. Gleis Homburger Damm,
    - Bau Regionalbahnstation Mainzer Landstraße durch Reaktivierung Gleis 25 im Frankfurter Hauptbahnhof.

    Zur U-Bahn-Diskussion: Vergesst weitere Tunnel. Die Rundschau berichtete darüber, dass in den nächsten Jahren als Folge der Corona-Pandemie erheblich gespart werden muss. Über die begonnenen Projekte hinaus sollten wir uns deshalb nur noch über oberirdische Strecken, Stadtbahn wie Straßenbahn unterhalten. Und auch da dürften eher die vergleichsweise kostengünstigeren Lösungen im wahrsten Sinne des Wortes zum Zuge kommen.

    Bitte die unterschiedlichen Haushalte zwischen Bund, Land und Stadt unterscheiden. Deswegen ist ja beispielsweise eine Straßenbahnanbindung zum Unicampus für die Stadt deutlich teurer als die Variante 3. Im FR-Artikel ging es um den städtischen Haushalt. Deswegen kann diese pauschale Aussage nicht so stehen bleiben.

    Nochmal meine Frage: Ist nicht derzeit eine Verlängerung der U5 von der zukünftigen Entstelle entlang der Straße Am Römerhof geplant? Also ein Bogen gen Norden. Wie passt das mit einem Schwenk der Strecken gen Süden zur Mainzer? Über zwei Äste mit dann nur noch halben Takt brauchen wir dann nicht mehr zu sprechen.

    Es muss eine zentrale Haltestelle für das Neubaugebiet geplant werden. Das Gymnasiums ist am westlichen Ende und die dortige Haltestelle liegt nicht optimal. Hier muss nachgebessert werden ...

    Ich möchte nicht am Sonntagmorgen auf die Details eingehen, aber dies ist meine favorisierte Überlegung. Es gibt verschiedene Varianten (Schrägparkplätze umwandeln, Längsparkplätze ... etc.). Unklar ist die Auslastung der Parkplätze in "normalen" Zeiten durch die Beschäftigten und die Kleingärtner. Gegebenenfalls kann dadurch der Eingriff in die Kleingartenanlagen auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Betroffen sind die Kleingartenanlagen Gneisenau e.V. und St. Gallus. e.V. Auch mit dem Polizeipräsidium haben wir schon wegen dem Gebäude des 16. Reviers Kontakt aufgenommen.

    Ich habe ja bereits eine Entlastungslinie zur Messe vorgeschlagen. Doch selbst diese ist nur sehr schwer zu realisieren: Die Belastung vom Platz der Republik in der Kombination mit dem Abschnitt zwischen Messe und Hauptbahnhof ist das Problem. Da kann der Hauptbahnhof umgebaut und die Düsseldorfer Straße aktiviert werden. Jeder Zug bzw. jeder Wagen (bei Doppeltraktionen) nimmt entscheidende Sekunden für die Räumzeiten der Kreuzungen zwischen Galluswarte und Platz der Republik. Man kann nicht eine der Kreuzungen alleine betrachten. Zusätzlich gibt es Anforderungen seitens der Fußgänger und Radfahrenden die zukünfitg besser berücksichtig werden sollen bzw. müssen.

    Der Änderungsantrag zum Nahverkehrsplan findet sich hier, die Anbindung des Westbahnhofs soll in das Perspektivnetz aufgenommen werden.

    Ich will mich hier nicht selbst loben, aber ausnahmslos alle Punkte sind im CDU-Antrag enthalten gewesen den Martin Daum und ich mit Unterstützung der Fraktionsgeschäftsstelle erarbeitet haben.
    P.S.: Auch die Verlängerung der Linie 12 bis Fechenheim, die ich seitens des Fachausschuss Verkehr nicht gewünscht habe. Ich habe den Antrag des OBR 4 unterstützt die Linie 12 zum Zoo zu führen ...

    Nur das Thema Hamburger Allee ist noch offen. Da will der Verkehrsdezernent (aus verständlichen Gründen) - zumindest vor der Wahl - nicht ran ...

    Egal ob "der Westbahnhof" kommt oder nicht. Vier Linien jeweils im 10-Minuten-Takt über die Kreuzung Varrentrappstraße zu schicken ist auch bei einer Trennung zwischen LZA und Fahrsignalanlage, bei der anschließenden eingleisigen Strecke, nicht realisierbar. Selbst wenn der MIV nur noch parallel zur Signalisierung der Straßenbahn fahren sollte - also die Verbindung von der südlichen Varrentrappstraße nach links und geradeaus entfällt - ist die Kreuzung fast auf die Sekunde genau "ausgelastet".

    Ganz herzlichen Dank für diesen Beitrag. Sehr gut zusammengefasst.

    Die Mehrheit der politischen Parteien im Römer ist für eine zusätzliche Straßenbahnanbindung, aber diese kostet halt deutlich mehr ...

    Sinnvoller finde ich eine Führung komplett auf der Kleyerstraße, bessere Erschließung (aber auch schwieriger für Bahnhof und zurück zur Mainzer Landstraße)

    Diese Strecke wird m.E. sicher im GVP/SUMP erwähnt, aber die Luftaufnahme zeigt das Problem der Strecke: Sie hat ein Teil kein sinnvolles Einzugsgebiet. Kleingärtner bringen nichts für die NKU ... Langfristig könnte es sich bei einer Bebauung natürlich ändern ...


    Deswegen bevorzugen wir seitens des Fachausschusses Verkehr und der OBR-Fraktion der CDU eine Verlegung der Strecke aus der Kleyerstraße in die Ackermannstraße oder Sondershausenstraße.
    Ackermannstraße + größerer Andienungsbereich
    Ackermannstraße - Verlust einer hohen Anzahl an Parkplätzen
    Sondershausenstraße + leicht realisierbar bei geringem Eingriff in Grünfläche
    Sondershausenstraße - geringeres Einzugsgebiet

    Sorry, meine Antwort bezog sich auf den Beitrag von BOWLXAM , der eine Führung auf dem Bahndamm vorgeschlagen hat. Diese Führung ist nur dann möglich wenn der Planfesstellungsbeschluss von 2002 (Planänderung von 2007) Rückbau Hauptgüterbahnhof geändert wird. Mehr habe ich nicht gesagt.


    Die Ausgleichsfläche von 15ha ist eine Auflage daraus und nicht nur Lebensfläche für die Mauereidechse und Zauneidechse sondern weiteren Individuen. Allein an Eidechsen wurden 2008 2500 Individuen umgesiedelt. Auf 15ha, mag das nicht viel sein, nur sind sie eben da und es spielt auch keine Rolle, woher die kommen. Die Bahn musste die Auflagen erfüllen und dafür existiert nun mal die Fläche.


    Eine Änderung der Auflagen (Alternativstandort, Begrenzung der Fläche) ist sicher möglich. Daher habe ich auch nicht gesagt, dass eine Führung auf dem Bahndamm unmöglich ist, ich sage nur das sie aufwendig ist und man viel Geduld braucht.

    Daher erscheint es sinnvoller den Bahndamm nicht anzutasten, was ja auch vorgeschlagen wurde.

    Aneinander vorbei geschrieben ... Danke, Ole.