Beiträge von Scheinplan

    Interessant finde ich die Abzweigung der Weiterstädter Kurve von der Strecke nach Bischofsheim:

    Visualisierung_Weiterstaedter_Kurve_beschriftet-db9b68bb.jpg

    Soll da doch tatsächlich ein Bahnübergang direkt neben eine Überführung?

    Ich frage mich, warum der Bahnübergang überhaupt erhalten bleiben darf, wenn er doch ein weiteres Gleis bekommt. (Wurden Neubauten nicht verboten?)

    Föderalismus gibt es nicht nur zwischen Ländern, sondern auch zwischen Gemeinden. Ich sehe nicht ein, warum Mainz da anders als Taunusstein sein sollte. Im Grunde geht es darum, ob eine kleinere oder größere Gebietskörperschaft entscheidet.


    Ein Blick in Wikipedia offenbart jedoch, dass ich den falschen Begriff gewählt habe. Also ich suche einen Begriff für das Kontinuum zwischen

    Wiesbaden hat seine eigene Armee(Föderalismus?) und Der Bund entscheidet über die Gestaltung jeder seiner Kommunen. (Zentralismus?)

    Nein, das ist falsch und entspricht nicht den Tatsachen!

    Entschuldige, da habe ich mich ungenau ausgedrückt. (Nichtwähler sind wohl immer noch Menschen.) Ich glaube aber schon, dass das Ergebnis mehr oder weniger das Stimmungsbild aller Wiesbadener widerspiegelt, also dass die Wahl auch verloren gegangen wäre, wenn Wahlpflicht bestanden hätte. Das Problem, das ich meine, ist aber, dass man bei Volksentscheiden kaum eine andere Quote als 50% kommunizieren kann - sei es nun 50% der Wahlberechtigten oder der Wähler.

    Wenn man ÖPNV als Daseinsvorsorge versteht, ist die Festlegung von 50% problematisch. Ich meine, wir halten doch auch keine Abstimmungen wie:

    "Soll die Stadt Frankfurt Millionen ausgeben, damit die Bahnsteighöhen zu den Fahrzeugen passen und jede unterirdische Station Aufzüge hat?"

    oder gar:

    "Soll die Stadt Frankfurt den Bau von Moscheen verbieten oder verhindern?"


    Die Mehrheit der Menschen (nicht auf Barrierefreiheit angewiesen oder nicht Moslem) profitiert nicht wirklich, aber für die Minderheit sind solche Sachen wichtig.


    Es geht auch um die Interessen einer Minderheit(, hier der Menschen, die auf den ÖPNV angewiesen sind), die geschützt werden müssen.

    Mehr als die Hälfte der Wiesbadener hat gesagt, sie bräuchten keine Straßenbahn.

    Viele der Nein-Stimmer hätten davon aber möglicherweise auch nur wenig profitiert, aber auch nur wenig darunter gelitten.

    Die vielen, denen sie etwas gebracht hätte, müssen jetzt ohne auskommen.


    Edit: Die Fragen sind rein hypothetisch und wahrscheinlich hat die Stadt im gesetzlichen Rahmen keine Befugnis, so etwas tatsächlich durchzuführen.

    Ein Brücke steht dort immer noch auf der Wunschliste oder ist diese schon ad acta gelegt?

    Eine Brücke ohne IV würde schon einen Boost für den ÖPNV bedeuten, vor allem bei stadtbahnähnlichem Betrieb.

    Laut https://www.hanauer.de/hanau/h…ehlheim-13342678.amp.html sieht es aber eher nach einer Brücke nur für den IV aus: Eine Mainbrücke knapp 500m östlich vom Kesselstädter Wehr bringt dem nichtmotorisiertem IV wenig und ich sehe auch kaum Potenzial für ÖPNV (vielleicht ein paar Busse)