Beiträge von Kiki

    Auf den ersten Blick fällt mir auf, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass sich die Linie 176 von Kloster Eberbach über Kiedrich nach Eltville über Wiesbaden Schierstein nach Mainz lohnen soll.


    Auch der neue Linienweg der 171, der nunmehr über die Biebricher Allee führen soll, würde die Fahrtzeit meines Erachtens massiv verlängern und fährt somit auch im Stadtgebiet Wiesbaden parallel zur RB10, die ab nächstem Jahr ohnehin in 30 Minuten Takt fährt, verkehren.

    Der Expressbus von Wiesbaden nach Flughafen (als Vorläufer zum HEX) ist mE auch wenig sinnig - die S8 dürfte schneller sein als ein Bus.

    🙈

    Die neuen Führungen der Regionalbuslinien finde ich auch etwas abenteuerlich. Die 269, 273 und 275 sollen scheinbar auch jede Menge zusätzlicher Halte in Wiesbaden bekommen, was sicherlich nicht jeder gut finden wird.

    Ansonsten finde ich die Endpunkte einiger Metrobuslinien etwas ungünstig. Wieso z.B. Frauenstein oder Rambach keine brauchbare Direktverbindungen in die Innenstadt bekommen, obwohl man einfach die M7 bzw. M8 durchbinden könnte, wird denke ich nicht leicht zu vermitteln sein.

    Klingt erstmal in Ordnung... wenn man eben ausklammert, dass dadurch die Anschlüsse im Wiesbadener Hauptbahnhof bestenfalls etwas knapper werden, schlimmstenfalls ganz verschwinden. Insbesondere sinkt die Umsteigezeit RB21 -> RB10 (gen Rüdesheim) in deren Konzept auf 4 Minuten, womit man die Mindestumsteigezeite unterschreiten dürfte (in diesem Fall muss man ja auch wirklich durch die ganze Halle, da sind schon die heutigen 5 Minuten eher knapp). In der Machbarkeitsstudie sehe ich keinen Hinweis darauf, dass man Bahnanschlüsse am Wiesbadener Hbf überhaupt berücksichtigt hat - was, wenn ich richtig liege, m.E. schon relativ fahrlässig wäre.

    Wie der FAZ berichtet, soll es im Aufsichtsrat der ESWE anfang September eine Sondersitzung geben, wo es darum geht, Andreas Kowol - den aktuellen Verkehrsderzenenten Wiesbadens - möglicherweise von seiner Position als Vorsitzenden des Aufsichtrats abzusetzen. Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats habe sich seit der Kommunalwahl 2021 stark verändert, und nun habe ein Betriebsratsmitglied die Sondersitzung verlangt. Dass Kowol tatsächlich abgesetzt wird, sei nicht ausgeschlossen.

    für


    Mein Kommentar: bin da etwas zwiegespalten. Einerseits bewerte ich als hauptsächlicher Radfahrer die Stossrichtung der Wiesbadener Verkehrspolitik der letzten Jahre wirklich positiv; auch außerhalb von der Radverkehrspolitik erscheinen mir die Meisten der umgesetzten Projekte oder begonnenen Pläne zumindest im Ansatz sinnvoll. Andererseits stimmt es, dass die ESWE in letzter Zeit immer wieder für negative Schlagzeilen gesorgt hat, und völlig zurecht öfter kritisiert wurde. Inwiefern der Kowol dafür verantwortlich ist, kann ich nicht einschätzen - dafür verstehe ich zu wenig von den inneren Strukturen der ESWE. Es wird aber sicher so sein, dass einige von den Entscheidungen - z.B. gerade die Wasserstoffbusse - auch politische Hintergründe hatten. Entsprechend würde ich eine Abwahl Kowols als Aufsichtsratsvorsitzenden nicht unbedingt negativ sehen.

    Was wird im Endeffekt schneller sein?

    Die Busverbindungen dürften vermutlich alle angepasst werden.

    Aus o.g. Orten sicherlich der Bus. Heute fährt man mit dem Bus in 17-18 Minuten vom ZOB Hahn bis Wiesbaden Luisenforum, dagegen braucht man allein für das Stück Dotzheim Bhf - Luisenforum 10 Minuten. Mit der Bahn von Dotzheim nach Hahn plus zweimal Umsteigen wird in 8 Minuten wohl eher nicht drinnen sein.

    Ich erinnere mal kurz an diesen Thread.


    Ich muss aber sagen, ich bin ziemlich enttäuscht von dem Artikel. Die merkwürdige Grafik zeigt etliche Orte/Haltepunkte an der falschen Stelle, und hat mit dem Verlauf der Bahnstrecke nichts zu tun. Dann wird auch noch geschrieben, dass in Wehen gehalten wird - mir scheint es, der Autor hat noch nie auf eine Karte des Aartals geschaut.


    Inhaltlich finde ich v.A. diesen Satz wichtig:

    "Dazu gehört, dass nach dem Start der Zugverbindung die Buslinie von und in Richtung Wiesbaden über die Eiserne Hand eingestellt wird."


    "Die Buslinie über die Eiserne Hand" sind eigentlich 4 Buslinien, aber wie auch immer. Wenn da wirklich alles eingestellt werden soll, heißt das, dass Menschen aus z.B. Breithardt oder Michelbach künftig zweimal Umsteigen müssten, um die Wiesbadener Innenstadt bzw. den Hbf zu erreichen - statt heute 0 Mal. Ob das so sinnvoll ist?

    hmm.. im Deutschlandtakt würde sich das Problem der RB10 erledigen glaube ich; aber das neue Problem wäre die RE9/RE19 vermute ich 🙈

    Bei den Haupttakten sehe ich im D-Takt spontan keinen Grund, weshalb das nicht klappen sollte. Bei einem der Zwischentakte macht hingegen wie du meintest die RE9 Probleme.

    Das ist aber wohlgemerkt alles ohne S9; ob die wirklich irgendwann gestrichen (bzw. verkürzt) wird, ist denke ich noch nicht absehbar. Ich kann mir jedenfalls schwer vorstellen, dass es dazu nicht erst politische Diskussionen geben wird.

    … Ich verstehe eines in Wiesbaden nicht: „man“ hat immer große Ideen wie 2x die Stadtbahn und davon 1x nach Mainz. Mobilitätsdrehscheibe an der Mainzer Straße und eine S-Bahn durch das Ostfeld. Heute noch eine Brache. Aber durch Kostheim führt die Bahnstrecke und ein intakter lebendiger Ort hat keinen Bahnhof. Visionen ok, aber auch realistische und auf der Hand liegende Projekte verfolgen

    Hatten wir das nicht schon oft genug? Das geht aus Fahrplangründen nicht, da man dann die hinter der S1 fahrenden RB10 ausbremsen würde, die in Wiesbaden Anschlüsse erreichen muss.

    Ich frage mich, ob der RMV da nicht ein Wörtchen mitzureden hat. Frühere Versuche, auf der Ländchesbahn einen weiteren Halt einzurichten wurden m.W. nämlich abgelehnt, mit der Begründung, man würde damit die Anschlüsse gefährden.

    Wenn von einer Unterführung zwischen Biebrich und Wiesbaden die Rede war, dann muss deine Quelle nicht unbedingt falsch sein. Aus Holgers Bild geht schießlich auch nicht hervor, ob der Zug denn auch nach Wiesbaden fuhr.

    Ein Blick auf Openrailwaymap verrät, dass es da prinzipiell um zwei Unterführungen gehen könnte: die Unterführung der rechten Rheinstrecke (3505) unter der Aartalbahn, oder die Unterführung der 3505 (nordwärts) unter der 3505 (südwärts)*. Ich kann dazu selbst nichts sagen, aber vielleicht hat ja sonst jemand im Forum Infos dazu, wie hoch die beiden sind.


    *Es gibt im Zulauf zum Wiesbadenener Hbf zwar auch weitere Unterführungen, aber da muss ja auch die RB75 drunter, die vor nicht allzu langer Zeit mit Dostos unterwegs war.

    Ein Paar weitere Infos bietet dieser FR-Artikel (wieso die mehr Infos haben als die offizielle PM, verstehe ich nicht so recht). u.A. geht's da detaillierter um die Fahrzeit und den Takt, sowie die vorgesehenen Halte. Auffälligerweise ist Landesdenkmal scheinbar raus, dafür werden Halte sowohl in "Dolomitenstraße" als auch in "Klarenthal" aufgelistet (habe meine Zweifel, ob das so stimmt).

    Genannt werden auch "Lokomotiven mit Wasserstofftechik". Ich sag da besser nichts zu.

    Joa, Nordenstadt ist schwierig. Schon die Führung zum Westring ist ja nicht gerade unumwegig, geht aber wohl nicht wirklich anders. Was ich mir da noch vorstellen könnte wäre, abwechselnd jeden 2. Kurs die ganze Schleife im bzw. gegen den Uhrzeigersinn fahren zu lassen, dann hätte jeder zumindest im T20 (oder wäre das mitterweile ein T30?) eine recht direkte Verbindung. Das wäre aber zugegeben keine besonders übersichtliche Lösung.


    Ansonsten finde ich es super, das endlich nicht mehr am Platz der deutschen Einheit E gewendet werden soll. Dass die Busse da immer doof auf der eigentlichen Bus- und Radspur rumstanden, war mir schon länger ein Ärgernis. Dass die 262/X26 dafür nicht mehr in die Stadt fahren find ich allerdings problematisch, ich hätte da eher auf eine Verlängerung gen Dürerplatz gesetzt (oder Schaffung einer neuen Wendemöglichkeit im Bereich der Schwalbacher, könnte man denke ich eh gebrauchen).

    Kann den Artikel nicht lesen, aber ich werde aus all euren Beschreibungen ehrlich gesagt auch nicht ganz schlau.

    Ich werde zugegebenermaßen aus der Beschreibung im Artikel nicht ganz schlau, wie die Umsetzung ausgestaltet werden solle. Der Anschluss erfolge über die Ländchesbahn, die zwei Bahnsteige erhalte. Einer am neuen BKA-Standort, der andere am Wohngebiet Fort Biehler. Soweit nichts neues, wenn man zunächst ignoriert, dass die Ländchesbahn nur in guter Entfernung zum Wohngebiet verläuft. Danach heißt es aber, dass sich diese beiden Bahnsteige auf der Bahnstrecke (Ländchesbahn) an "einer Art Prellbock" träfen mit einem "Abzweig nach Süden".

    Die wollen da hoffentlich nicht ernsthaft mit Spitzkehre fahren? Ich verstehe auch nicht, was man von Fort Biehler kommend überhaupt auf der Ländchesbahn will - zum Hbf geht es doch eher über die SFS. Oder will man unbedingt auch über BKA fahren?

    Aber weshalb wird über ein S-Bahnhalt gesprochen in einem Stadtteil, der erst in zehn Jahren Bürger hat, wenn Kostheim kein S-Bahn-Halt hat. Und dort fährt die S-Bahn heute schon mitten durch das Wohngebiet.

    Hat der RMV mal untersucht. Geht im aktuellen Fahrplan nicht, wegen Anschlüssen in Wiesbaden.

    Ok gut, vielleicht gibt's dafür wirklich bisschen wenig Nachfrage (wobei die 43 wenn ich mich richtig erinnere auch nie mehr als Paar mal täglich fuhr?). Im Ort selbst fände ich weitere Halte trotzdem angebracht (auch wenn das, wie du richtig sagst, irgendwann auch zur Frage der Zuständigkeiten wird).