Beiträge von FFMbusundbahn

    Danke für die Resonanz auf meinen ersten Eintrag zum Thema.

    Ich war vor Ort und konnte das „Löchlein“ sehen.


    matze - die Beobachtung, dass auch an anderen Bahnsteigen/Bahnsteigkanten Setzungen zu sehen sind, teile ich. Mir ist das schon vor längerer Zeit aufgefallen, ohne dass ich mir Gedanken dazu gemacht hatte.

    Seit mindestens 15. Juli 2021 gibt es eine Störung des S-Bahn-Betriebs in Frankfurt (Main) Süd. Anscheinend sind die Gleise 2 und 3 gesperrt.


    Gibt es hierzu Hintergrundinformationen?


    Die bekannten Informationsquellen sind unergiebig.

    Was hat man darunter zu verstehen?


    Wegen der Hitze gab es Diskussionen mit Mitreisenden, die fragten, ob man bei der Maskenpflicht nicht mal ein paar Augen zudrücken könne. Das gereizte Personal reagierte verbal unangemessen (keine Schimpfwörter, aber inhaltlich nicht tragbar, daher nur paraphrasiert).


    Der Streit ging von Fahrgästen aus!!!

    Aufgrund der Diskussion hier im Forum habe ich den FlixTrain für eine sowieso geplante Fahrt genutzt. Hier meine Eindrücke:


    1. Das Rollmaterial ist alt aber funktional - die Modernisierung ist gelungen - die Ausstattung auf einem angemessenen Stand.
    2. Die Sauberkeit ist nicht zu beanstanden.
    3. Bei den aktuellen Temperaturen macht sich das Fehlen einer Klimaanlage bemerkbar. Zwar können die Fenster 5 bis 10 cm geöffnet werden, ein Luftaustausch findet dennoch kaum statt.
    4. Das Personal war auf der Hinfahrt etwas „grummelig“ (unnötige Diskussion über die Pflicht zum Tragen einer Maske), auf der Rückfahrt dafür umso freundlicher. Die Ansagen in Deutsch und Englisch waren verständlich und informativ - z.B. das ein Bahnübergang nur vorsichtig gequert werden darf, weil ein Autofahrer die Schranke zuletzt „abrasiert“ hat.
    5. Sitzplätze werden immer zugewiesen - zusammenreißende Fahrgäste jedoch hintereinander und nicht nebeneinander gesetzt - trotz genügend freier Sitzplätze. Das ist ärgerlich (und ich hoffe nur dem Coronaschutz geschuldet).
    6. Wenn der ETCS-Bordrechner ausfällt, dann dauert die Fahrt etwas länger (40 Min Verspätung, da die SFS Halle-Erfurt umfahren wurde).


    Fazit: für die, für die der Südbahnhof besser erreichbar ist als der Hauptbahnhof, ist FlixTrain eine Alternative. Die Fahrzeit kann sich sehen lassen und ist auf der Fahrt nach Berlin regelmäßig schneller als der ICE. Der Preis ist top. Das Rollmaterial ist in Hinblick auf das Preis-Leistungsverältnis angemessen.


    Vorschlag für Verbesserungen: Ausbau zu echten Tagesradverbindung in beiden Richtungen.

    Der RMV hat einen Gewinner für die X17 gefunden - es ist (sofern nicht noch Einsprüche erhoben werden) das Konsortium Weber/Franke (WeFra) aus Biebertal.

    Werden die Busse im „Einzugsgebiet“ der Linie x17 stationiert oder erfolgt die Bedienung der Linie von Biebertal aus? Letzteres würde Unmengen Dienst-km bedeuten.

    Der 77er fährt im 30 Minuten Takt.

    Kann ich mir schwer vorstellen, dass das dort ein Problem ist.


    Weniger im Regelbetrieb als bei Verspätung der Tram, wenn gar zwei Trams in die Hedderichstr einfahren, wenn mal wieder ein Auto oder ein Entsorgungsfahrzeug auf den Schienen „parkt“, ein Rettungseinsatz mit Blaulicht erfolgt, wenn auch noch ein anderer Bus regulär entgegenkommt oder einfach wenn mal wieder viel zu viel Verkehr ist.

    Gehört nun zur langen Spur wo 47, 48, 61, X61 pausieren.

    Die X61 ist ja neu dazugekommen, fährt mit Gelenkbussen, und hat meistens 30 Minuten Pause am Südbahnhof. Braucht also Platz.


    ...

    x61 fährt Standadlinienbus, der 61er wurde auf Gelenkbus umgestellt. X77 fährt ebenfalls Gelenkbus. Off-Topic in Corona-Zeiten sind die Busse aller drei Linien leider sehr leer.

    Wie es in Frankfurt geregelt ist, weiß ich nicht. Es würde aber absolut Sinn machen, das Eigentum an den unterirdischen Bauwerken der VGF zu übetragen. Rechtlich ist das kein Problem, weil es hierfür nicht der Übertragung der Grundstücke bedarf. Im Prinzip ist ein fest mit dem Grundstück verbundenes Bauwerk wesentlicher Bestandteil des Grundstücks (§ 94 BGB). Das gilt aber nicht, wenn das Bauwerk aufgrund eines Rechts mit dem Grundstück verbunden worden ist (§ 95 I S. 2 BGB). Das Recht ist hier das mit PFB gemäß PBefG planfestgestellte Baurecht zur Errichtung aller Bestandteile der Stadtbahn, gilt für oberirdische wie unterirdische Bauwerke. Die Tunnel, die private Grundstücke unterqueren (z.B. in Alt Bornheim) gehören deshalb ja auch nicht abschnittsweise den Eigentümern der unterfahrenen Grundstücke, sondern dem Rechteinhaber, das ist der Vorhabenträger, d.h. Stadt, VGF, DB Netz ...).

    Die Tunnelbauten sind doch über Erbbaurechte abgesichert (soweit Privateigentum unterfahren wird). Die Tunnel gelten als Bauten im zivilrechtlichen Sinn.
    Die Straßen sind ja sowieso in öffentlicher Hand.

    Ob die „Einbauten“ sonderrechtsfähig sind, hängt vom Einzelfall ab.

    auf dem Weg Richtung Ostbahnhof glaube ich eher folgende Wegführung: Diesterwegplatz, Hedderichstrasse, Darmstädter Landstraße bis wendelsplatz, Siemensstr. Gerbermühlstr. ...


    der M32 ersetzt dann 45er Bus. Mit Ausnahme des Fahrwegs „im Lauenburger Hof“, entsprechen sich dann die Fahrwege 1-zu-1!


    Die Heisterstr. dürfte für Busse zu klein dimensioniert sein.

    Was spricht dann gegen den Vorschlag als Endstation die derzeitige Parkbucht Lokalbahnhof/Darmstädter Landstr zu nutzen um sie mit dem M36 zu verknüpfen.

    Fahrtzeitverlängerung wären hier maximal 2 Minuten. Die X61 und X77 haben jetzt schon extrem lange Pausen am Südbahnhof. X77 sogar in Summe 35 Minuten wenn man die Pausen auf beiden Seiten addiert. Viel stabiler kann man den Fahrplan nicht machen.

    Eigentlich ein guter Vorschlag. Meine wichtigste Prämisse aber ist, dass die Abfahrt Richtung Flughafen ab Diesterwegplatz erfolgt. Ohne Umbauten / Änderung der Verkehrsführung kann bei einer Verlängerung zum Lokalbahnhof dieser Prämisse nicht entsprochen werden. Wenn die Verkehrsrichtung in der Hedderichstr umgekehrt würde (mit entsprechendem Umbau der Einmündung Hedderichstr/Darmstädter Ldstr.) wäre der Vorschlag ideal. Unterstütze ich.

    MN.245.MN


    wieso müsste in Fahrtrichtung Gravenbruch die Haltestelle auf der Südseite sein, nicht aber aus Gravenbruch Richtung Flughafen? Wenn aber Richtung Flughafen die Haltestelle auf der Südseite ist, dann besteht wieder die Trennung der Anfahrtshaltestellen.


    Zwecks Anbindung Gravenbruchs würde ich eher den Takt der bestehenden Linie erhöhen. Je nach Frequenz könnte dies zu Lasten der Linie 30 gehen. So würde die obere Darmstädter besser an den Südbahnhof angebunden.


    Gut finde ich den Gedanken der Verknüpfung mit dem M32. Wegen der lange Fahrzeit ind damit der Gefahr von Verspätungen könnte man den 61 zum Ostbahnhof verlängern und den M32 dort weiter enden lassen.


    Um einen stabile Fahrplan zu gewährleisten fände ich es am besten, weiterhin die Expressbusse am Südbahnhof starten zu lassen.


    Mit etwas guten Willen wäre ohne Baukosten aber mit Änderung der Ampelschaltung folgender Vorschlag umsetzbar: wenn die Fahrzeuge aus der Dreieichstrasse kommend in die Darmstädter Ldstr. (Richtung Sachsenhäuser Berg) abbiegen könnte der Bus aus der Textorstr. kommend nach links in die Darmstädter Ldstr. Richtung Main abbiegen. Der Bus müsste in der Textorstr. so stehen, wie auch die Straßenbahnen stehen. Der nach Norden abbiegende Bus und die nach Süden fahrenden Autos würden sich nicht in die Quere kommen. Dies böte folgende Vorteile, Busse von der Kosti kommend könnten ab wendelsplatz zum Südbahnhof (Südseite) geführt werden und vom Südbahnhof (Nordseite) kommend über die Textorstrasse zurück zur Konsti fahren. Viel wichtiger aber wäre eine Einbindung der M36 in den Nachtknoten Südbahnhof: Konsti, Lokalbahnhof/Textorstr, Südbahnhof (nord), Schweizer Str., Südbahnhof (Süd), und ab Wendelsplatz der übliche Weg. In Gegenrichtung entsprechend. Dann würde der M36 in den Nachknoten Südbahnhof eingebunden mit guten Anschlüssen

    Mit dem Argument hätte man den X61 gar nicht einführen brauchen, da es 1,5 Fahrten des Regionalverkehrs pro Stunde von Frankfurt Süd direkt zum Flughafen gibt, die sogar schneller sind als der Bus.

    Es nicht geht darum, Parallelverkeht zu vermeiden. Mein Argument war, dass angesichts der von mir aufgeführten Zwangspunkte (insbesondere Führung über den Diesterwegplatz in Fahrtrichtung Flughafen) und Probleme (Verkehr Hedderichstr.) die Linienführung in Sachsenhausen problematisch ist. Allein aus diesen Gründen lehne ich die Verlängerung zum Mühlberg ab. Die weiteren Argumente (Anschluss zu S8/9) sprechen nicht prinzipiell gegen die Verlängerung. Sie unterstreichen jedoch, dass eine Verlängerung wirklich notwendig ist.


    Bei einer Änderung der Verkehrsführung (Abbiegeverbot, Einbahnstraße)in Sachsenhausen könnte sich die Sachlage anders darstellen.

    Die Vorschläge zur Verlängerung der Buslinien 61, x61 und / oder x77 in Richtung Lokalbahnhof überzeugen mich nicht. Dafür gibt es folge Gründe:


    Alle Vorschläge erfordern, dass die Busse in Richtung Flughafen auf der Südseite des Südbahnhofs abfahren. Dies ist abzulehnen. Alle Busse und Bahnen fahren ab Nordseite / Diesterwegplatz. Das sollte aus Gründen der Einheitlichkeit beibehalten werden. Nur so sind kurze Umsteigezeiten zu den Straßenbahnen möglich. Die Südseite dient allein dem Ausstieg. Wer in Busse Richtung Flughafen umsteigen muss, kann an der Haltestelle Südbhf/Schweizer Straße mit kurzen Wegen umsteigen. Insbesondere im Nachverkehr sollten alle Busse ist eine einheitlich Haltestelle aller Linien sinnvoll. Auch macht es keinen Sinn, bei gleicher Richtung, gleichem Ziel die Anfahrten ab verschiedenen Haltestellen vorzusehen. Das verwirrt mehr, insbesondere ortsunkundig.


    Auch bezweifle ich, dass die Hedderichstr zwischen Diesterwegplatz und Bruchstrasse noch mehr Verkehr verkraftet. Außerhalb der HVZ wendet dort die Tram 15 (Wartezeit ca. 7 Minuten). Macht 12 Fahrten/Stunde, wobei eine davon eine „Kreuzung“ der Fahrtrichtung darstellt. Hinzu kommen 3 Fahrten/Stunde für OF50 und 653, je 2mal 45, 47, 48 macht insgesamt 13 Fahrten. Kommt die Verlängerung der M32, dürften 6 Fahrten hinzu kommen und dafür der 45er entfallen. Macht 17 Fahrten/Stunde. Bei Störungen auf der 15 stapeln sich auch gerne zwei Trams. Weiter gibt es tagsüber viele ein- und ausparkende Autos (quer zur Fahrtrichtung), eine Zufahrt zu einem Parkhaus etc. hinzu kommen überproportional viele Blaulichteinsätze mit einer faktischen Totalsperre. Da noch weitere 8 Fahrten/Sunde durchzuschieben ist illusorisch. Weiters haben die Busse beim Einbiegen in die Darmstädter jetzt schon Probleme.


    Die Verlängerung zum Mühlberg ist meiner Meinung nach nicht erforderlich. Hier fährt bereits die S-Bahn zum Flughafen. Also kein Bedarf für die Verlängerung der Expressbusse. Bliebe der 61er als Anbindung der westlichen Mörfelder Ldstr. Ob dafür der Bedarf gegeben ist, erscheint fraglich. Um den 61 über den Diesterwegplatz zu führen, was aus o.g. Gründen absolut sinnvoll ist, sind extreme Umwege erforderlich (mit entsprechenden Zeitverlusten). Und eine Naherschliessung ist nicht erforderlich, schließlich war der 46er vor der endgültigen Einstellung bereits zurückgezogen worden.


    Und schließlich ist die angedachte Verlängerung auch nicht wirklich zur Verbesserung der Umsteigebwziehungen erforderlich. M36 und 30 bieten an der Kosti Anschluss zum Flughafen mit der S-Bahn. Zudem ist die südliche Darmstädter Ldstr. Mit 653 und OF50 unmittelbar an den Südbahnhof angeschlossen. Also mit einmaligem Umsteigen kommt man aus ganz Sachsenhausen zum Flughafen.