Beiträge von 605er

    Guten Morgen!

    In der Schlussfolgerung bedeutet das dann, dass die Fahrtzeit von zB Usingen nach Frankfurt so bleibt wie sie ist. Verschiebung im Bereich von einigen wenigen Minuten möglich.

    Und dann argumentieren die erwähnten Profis von VHT/RMV, dass die Hauptwache schnell und direkt erreichbar ist.

    Es tauchte schon einige Male die Frage nach einer Verkehrsstromanalyse auf - wer fährt denn von den ÖPNV-Nutzern aus dem Usinger Land in die Innenstadt ind wohin fahren die Leute. Meine These:

    - Eschborn

    - Flughafen

    - Innenstadt

    Aber eine Analyse hat der VHT nie vorgelegt.
    Und dann macht doch mal den Versuch: Mit dem Auto (eigentlich egal zu welcher Zeit, gern auch um 16-16:59 Uhr von den Zielen nach zB Usingen. Das muss der Maßstab sein. Und dann halten wir die SBahn dagegen.


    Und übrigens fahren heute schon nicht alle durchgehenden Züge der RB 15 über den Abzweig Rebstock, sondern zumindest eine Verbindung fährt über West (nicht die SBahn-Gleise). Von der Fahrtzeit gefühlt identisch oder kürzer zu der Verbindung Rebstock.

    also, meine bescheidene Meinung, es wird etwas besser, allein durch Austausch der alten Dieselzüge, es wird minimal schneller, "in die S-Bahn passen mehr Menschen rein", das war's dann halt erstmal und dafür finde ich als Skeptiker die 120mio (plus, eigentlich anteilige Kosten für die H2 Züge, aber streiten wir darüber nicht) gefühlt zuviel

    ja exakt.


    und das, was man dafür bekommt, ist echt wenig.... Und das muss besser gehen. Ohne Umsteigen und schneller.

    Mit dem RMV-Konzept kommt die Verkehrswende nie.

    Die Beste Lösung™ ist eine S-Bahn bis Brandoberndorf, die genau so schnell (oder schneller) von Brandoberndorf bis zum Frankfurter Hauptbahnhof kommt wie die durchgehenden Züge jetzt; und das alles in einem hohen Takt. Und (ok, das ist dann die Allerbeste Lösung™) noch die Möglichkeit für zusätzliche Expresszüge (die dann schneller sind als die heutigen) oder wenigstens zusätzliche Normalzüge in der Spitzenzeit lässt; damit meine ich Züge, die nicht notwendigerweise in den S-Bahn-Tunnel fahren müssen, sondern zusätzliche Kapazität schaffen könnten.

    das Ziel ist klar, aber schaut mal. In Usingen wird ein 2. Bahnsteig gebaut, der für die „Komplettlösung“ nicht mehr notwendig ist. Ich bin gespannt, ob dieses Ziel wirklich die Bauphase übersteht. Ich denke nein....


    daher stimme ich denen zu, die hier bereits geäußert haben. Man solle sofort den großen Wurf machen. Das Geld scheint ja nach der Argumentation vom VHT endlos vorhanden zu sein...

    Hallo, allen in der Diskussion mal ein Kompliment für die fachlich tolle Diskussion! Liest sich spannend und man lernt viel.

    Was ich aber in vielen Beiträgen vermisse:

    Was für ein Produkt bekommt der Kunde? Wenn man auf den Bahnhöfen im Hintertaunus einsteigt in die S5. Fahrtzeit, Frequenz, Komfort. Werden die Ziele von RMV/VHT mit dem Produkt erreicht?

    Werde ich Pendler motivieren können, den ÖPNV mit dem jetzt vorliegenden Konzept, in das allein Infrainvest von mindestens 120 Mio Eur fließen soll, zu nutzen? Wird das Produkt ÖPNV besser als jetzt?
    Letztendlich werden das die Nutzer mit den Füßen abstimmen....