Das sieht mal mal wieder schön was eine Direktvergabe möglich macht.
Beiträge von Hexemer
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Seit Sommer 2025 kann man den "digitalen französischen Personalausweis" mit einem SNCF-Ticket verknüpfen. Per QR-Code sieht der Zubegleiter direkt wer du bist und ob du ein gültiges Billet besitzt.
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- Die neuen Bahnen sind 100% barrierefrei
Gilt eine Bahn auch als "100 % barrierefrei" trotz Treppen im Fahrzeuginneren? (Bilder sind aus 2023)
Ursprünglich waren auch Stufen in der Fahrzeugmitte vorgesehen, Skoda musste hier nach Kritik durch Behinderteverbände nachbessern und diese durch Rampen ersetzen: https://www.rheinpfalz.de/loka…stufen-_arid,1358600.html
An manchen Plätze in der Rhein-Neckar-Tram sollte man lieber nur maximal Schuhgröße 38 tragen:
Keine Ahnung ob man das schon als Verarbeitungsmangel ansehen kann, ist mir nur aufgefallen:
Die Artikel in der Mannheimer Presse sahen teilweise so aus:
Tatsächlich fällt auf, dass der Wagen ingesamt sehr eng wirkt durch die fast durchgehende 2+2-Bestuhlung bei eiiner Wagenbreite von 2,40m und den Rampen und Treppen im Fahrzeuginneren. Hoffentlich bestuhlt man die Fahrzeugein Mainz fahrgastfreundlicher.
Aus den anderne deutschen "Skoda-Städten" gibt es auch diverse Zeitungsartikel oder Reddit-Beiträge
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Starre Radsätze übernehmen bei Stadtbahnen selbst die Spurführung durch konische Räder und wirken damit wie ein „eingebautes Differential“ ohne bewegliche Teile. Differentiale oder Einzelräder würden diese Selbstzentrierung zerstören, wären schwerer, wartungsintensiver und sicherheitskritischer. Das Kurvenquietschen bei Stadtbahnen ist daher ein akzeptierter Kompromiss aus engen Radien, hoher Robustheit und bewährter Sicherheit.
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Dann mal viel Spaß den Fahrgästen. National Express, Eurobahn, Abellio und Co haben (hatten) auch massive Probleme, aber VIAS könnte das noch übertreffen.
Wer ist denn der aktuelle Betreiber?
Bei der ersten privatisierten Regionalbahnlinie Frankreichs (Transdev) kommt es auch zu chaotischen Zuständen. Die Probleme sind die gleichen wie in Deutschland: überfüllte Fahrzeuge, EVU-bedingte Verspätungen, zu wenig Personal, zu wenig Fahrzeuge, Abstimmungsprobleme mit dem Infrastrukturbetreiber etc. Hätte man sich ja vorher mal in Deutschland informieren können. Wobei wir ja ja selbst seit 1994 den Laden gegen die Wand fahren.
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Würde mich nicht wundern wenn man dies nutzt das Netz der Fahrscheinautomaten weiter auszudünnen. Verständlich ist es.
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Wobei Alstom bei diesen Fahrzeuge mittlerweile aber auch mit Verzögerungen zu kämpfen hat.
Die Citadis für Straßburg wurden pünktlich geliefert und gefühlt arbeitet das Werk La Rochelle allgemein zuverlässiger und hält Liefertermine einigermaßen ein.
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Künstlerviertel wird Künstlerinnenviertel 🤣Ich dachte dass sei ein Scherz. Bis ich den Artikel gelesen habe...
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Im Rhein-Neckar-Gebiet gab es mitunter deutliche Kritik an den Skoda-Bahnen:
Massive Kritik an Mannheims neuen Straßenbahnen - das sagt der Projektleiter (€)
Ludwigshafen: Kritik an geplanten Straßenbahnen
Kritik an neuen Straßenbahnen hält an (€)
Die viele Stufen im im Wagen sind tatsächlich nicht mehr zeitgemäß. Spannend wird zudem wie lange der Fahrgastwechsel bei den wenigen Türen auf den 43m dauert. Zum Design sag ich lieber nicht viel, fühlt sich etwas wie der glänzend-weiß geflieste OP-Saal beim Zahnchirurgen an.

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Ich finde das französische System der Bahnsteigbelegung als Fahrgast irgendwie sympathsicher und kundenfreundlicher. Das Gerenne zwsichen zwei Bahnsteigen hatte ich dort jedenfalls noch nicht.
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Als nächstes werden die Haltestellen Zahlbach und Römersteine barrierefrei ausgebaut und verlängert: https://bi.mainz.de/to0050.php?__ktonr=117096
Die Baumaßnahmen sollen pro Haltestelle circa acht Wochen dauern. SEV erfolgt vom 7. Juli bis 24. Oktober.
Man plant also die längeren Bahnen freizügig einsetzen zu können, auch wenn der Ast zur Bahnstraße der am schwächsten ausgelastete Ast ist.
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^ Fragt sich, ob dort auch Elektrobusse eingestellt werden (dürfen). Anscheinend weisen diese doch ein höheres Brandrisiko auf, wie wir bei traffiQ lesen können.
Die Frage des etwaigen Brandrisikos stellt sich erst gar nicht, da die Bauhöhe von Elektro- und Wasserstoffbussen für die Mainzer Tiefgarage zu hoch ist. Einer der Gründe weshalb nach einem neuen Betriebshof gesucht wird.
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Die Ausschüsse für Mobilität, für Bauen und für Umwelt sowie der Ortsbeiräte Alt- und Neustadt haben ohne Gegenstimme für die Vorzugsvariante des Teilprojektes 2 abgestimmt. Der Stadtrat soll in seiner Sitzung am 9. April über das Projekt entscheiden (laut AZ wahrscheinlich Formsache).
Die Große Bleiche als Ausweichstrecke für die Ludwigstraße soll "wohlwollend" geprüft werden. BTW: man ist weiterhin auf der Suche nach einem neuen Betriebshofstandort.
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Was bringt denn P+R an der Frankfurter Stadtgrenze? Wenn man von außerhalb kommt, lohnt es sich nicht mehr für die kurze Restfahrstrecke das Verkehrsmittel zu wechseln.
Ich habe in den vergangenen Jahren regelmäßig die P+R-Anlagen in französischen Städten genutzt, die zu Hauf angelegt wurden. Ehrlich gesagt fand ich es in den meisten Fällen sehr komfortabel: günstig parken, kein Stress mit hektischem innerstädtischem Straßenverkehr.
Problematisch fand ich es nur in drei Fällen: in Perpignan (das RN hat die Trampläne gestoppt) war der Bustakt so dünn, dass man fast ewig auf einen Bus warten musste. In Grenoble war das P+R-Parkhaus total überlastet und offensichtlich zu klein dimensioniert. in Marseille schließen die P+R-Anlagen bereits um 19 oder 20 Uhr. Wenn man an einem schönen Sommerband noch etwas essen gehen möchte: keine Chance.
Da die Anlagen oft nur mit Fahrausweis für den ÖPNV wieder verlassen werden können, erübrigt sich auch das Problem, dass dort Dauerparker oder Anwohner stehen.
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Wenn die Strecke zum Heiligkreuzviertel via Uniklinik kommen sollte, kann man auch eine Srecke über die Große Bleiche gut in ein Netz integrieren und auslasten.
Und vielleicht wird das ja noch was mit Hessen und ihrer Citybahn... -
Durch Onlineportale bei denen man die Fotos als Beweis mithochläd und entsprechender
detaillierter Beschreibung geht das in wenigen Minuten im Vergleich zu früher.
Bspw. die Stadt Mainz bearbeitet solche Anzeigen nicht, siehe hier https://fragdenstaat.de/anfrag…on-anzeigen-per-weg-li-1/ (muss sie von Gesetzteswegen auch nicht)
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Gerade beim Thema blockierte Straßenbahn würde es enorm helfen, wenn die Stadtpolizei konsequent einschreiten würde und die Fahrzeuge sofort abtransportieren ließe. Früher ging das auch.
Erstens das und zweitens Bußgelder die auch wirklich abschrecken. Solange kein Abschleppdienst gerufen wird dürfte es bei 75 EUR bleiben und da ist jede Tankfüllung teurer.
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Schlimmer noch, die Türen sollten doch maximal 35m auseinander liegen. Vermutlich bedingt durch die Bahnsteiglängen?
Ja, das hat mit den Bahnsteiglängen zu tun. Beim Bau der Mainzelbahn hat leider verpennt längere Straßenbahn zu berücksichtigen (Ausnahme Universität und Fr.-von-Pfeiffer-Weg), ältere Bahnsteige reichen jetzt schon nur knapp für die Variobahnen und müssen ohnehin verlängert werden. Beim Bau der Tram in Besançon hat man zu Beginn nur 23m lange Urbos gekauft, die Bahnsteige trotzdem länger ausgeführt, sodass man jetzt fünfteilige Citadis bestellen konnte.Solche Weitsicht hätte ich mir auch gernebei der Mainzelbahn gewünscht.
Dass die Türen einer 40m langen Bahn 35m auseinander liegen, dürfte jetzt nicht so selten sein. Spannender wird es bei 45m (was laut Ausschreibung noch im Rahmen wäre).
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Als Vergleich: die Straßburger Citadis haben acht Türen auf 45m. Ich finde heute den Fahrgastfluss in den Mainzer Straßenbahnen schon unterirdisch, damit würde es nicht viel schneller werden...
Gutes Beispiel. Wenn man dort die drei Türen einsparen würde, müsste man locker einige Minuten Fahrzeiten in den Fahrplänen zusätzlich berücksichtigen. Selbst wenn die Bahn brechend voll ist, habe ich dort das Gefühl, dass der Fahrgastwechsel nicht zur Kaffeepause für den Fahrer verkommt.
Die einflügelige Tür dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit nur ein Zutritt zur Fahrerkabine sein, sonst wäre sie nicht abgedunkelt
Ja, das ist definitiv nur eine Tür für den Fahrer und die macht trotzdem Sinn. Man stelle sich vor, der Fahrer müsste sich erst durch den Fahrgastraum kämpfen um die Rampe umzulegen. Bei (gewünschter) Drehgestelltechnik muss der Ingeneieur aber schon kreativ sein um mehr als fünf Türen unterzubringen bei 40m-Länge (siehe Rhein-Neckar-Tram etc.).
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Gut erkannt! Dafür waren meine Augen offensichtlich schon zu müde.




