Beiträge von Hexemer

    Erinnert sich hier keiner mehr daran, als vlexx vor einigen Jahren das Dieselnetz RLP gewonnen hat, u. a. von DB Regio und Rhenus Veniro (damals waren Mainz-Alzey und Alzey-Kirchheimbolanden noch getrennt) und dann erstmal massenhaft Züge ausgefallen sind weil man es völlig verpeilt hat die Umläufe zu planen und Tf rechtzeitig vor dem Fahrplanwechsel (!) auf die neue Strecke zu schulen sodass damals der Landkreis Alzey-Worms eine Krisensitzung einberufen musste wegen dem zusammenbrechenden Schülerverkehr? Und dann ein Notfahrplan aufgestellt wurde den vlexx ebenfalls nicht einhalten konnte und der ebenfalls komplett ausfiel? Es sind schlicht und ergreifend organisatorische Mängel im Unternehmen, nicht der Mangel an Tf.

    Aufgabenträger aus anderen Bundesländern sind da wesentlich rigoroser und kündigen auch mal einen Vertrag, vlexx wird trotz Schlechtleistung noch mit zusätzlichen Verträgen "belohnt".

    Hier im VRS gelten Jobtickets verbundweit, von Bonn bis Langenfeld, von Düren bis hinter Bergisch-Gladbach und kosten bei unserer Abnahmemenge noch 54 € (anfangen tut's bei ca. 75€ wenn man nur 10 Tickets abnimmt) und der Arbeitgeber packt nochmal 20€ drauf damit er weniger Parkplätze bauen muss. Für die Mitarbeiter also 34€ im Monat, das ist verd.. nah am 365€ Ticket.

    Die Arbeitgeber, die ich im RMV-Gebiet hatte, haben größtenteils einen Fahrtkostenzuschuss von 100 € zum Gehalt dazugegeben. Für eine RMV-weite Monatskarte hätte ich rund 180 € dazugeben müssen.

    Als Grund wird seitens vlexx das Fehlen von Triebfahrzeugführern und Lieferverzug von Fahrzeugen (für das Saarland-E-Netz) angegeben.


    Folgende Linien sind betroffen:


    RE 13/RB 31 Kirchheimbolanden – Alzey

    Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd hat dafür gesorgt, dass die DB Regio Montag bis Freitag die am Vormittag bislang als Ausfall geplanten vlexx-Leistungen zwischen Alzey und Kirchheimbolanden übernimmt. Somit muss nur eine Pendelfahrt früh morgens (6:51 Uhr ab Kirchheimbolanden) ersatzlos entfallen. Am Wochenende (Sams-, Sonn- und Feiertag) besteht weitestgehend ein 2-Stundentakt auf diesem Streckenabschnitt. Der Zwischentakt wird mit Bussen abgedeckt, so dass die Fahrgäste weiterhin im Stundentakt zwischen Alzey und Kirchheimbolanden pendeln können. Um den Anschluss in Alzey durch die verlängerten Fahrzeiten der Busse sicherzustellen, kommt es zu leicht früheren Abfahrten.

    RB 34 Baumholder – Idar-Oberstein - (Kirn)

    Das Ersatzkonzept sieht ganztägig auf der Strecke Baumholder – Idar-Oberstein einen 2-Stundentakt vor. Der Zwischentakt wird mit Bussen abgedeckt. Die Busse halten aufgrund der verlängerten Fahrzeiten nicht in Heimbach (Nahe). Fahrgäste können auf die RB 33 ausweichen. Die Haltepunkte Nohen und Kronweiler werden im 2-Stundentakt mit Bussen oder Zügen angefahren und bringen die Fahrgäste nach Idar-Oberstein. In Idar-Oberstein besteht weiterhin ein Anschluss auf die Linie RE 3 in Richtung Mainz/Saarbrücken.

    Einzelne Fahrten entfallen zudem Montag bis Freitag im Abschnitt Baumholder und Kirn.

    RB 33 Idar-Oberstein – Mainz (– Wiesbaden/– Frankfurt/– Worms)

    Außerhalb der Hauptverkehrszeiten entfallen einzelne Fahrten im Abschnitt Idar-Oberstein und Mainz.

    Ebenfalls entfallen Montag bis Freitag die zusätzlichen Fahrten von und nach Wiesbaden. Ab Mainz besteht Anschluss an die Linie S8 nach Wiesbaden.

    RE 17 (Kaiserslautern – Koblenz)

    Die Fahrt um 7:54 ab Kaiserslautern sowie in der Gegenrichtung ab Koblenz um 10:03 Uhr entfallen Montag bis Freitag. Fahrgäste werden gebeten, die Züge der Linien RB 26 und RB 65 zu nutzen.

    RB 44 Worms – Mainz

    Die Fahrt um 6:29 Uhr ab Worms in Richtung Mainz entfällt.


    Pressemitteilung


    BTW: das Ersatzkonzept bei der MRB/Trans regio läuft noch über den Fahrplanwechsel hinaus.

    Hilfe! Jetzt fängt man dem Quatsch hier auch noch an.

    Laut Vergabeunterlagen Seite 4 bleibt der 71er.


    Ich weiß nicht, ob es da einie wirkliche Definition gibt. :/ Ich halte das immer noch für einen Marketing-Gag. Dann haben wir dann demnächst neben den Stadtbus-, den Regionalbus, den Nachtbus (n)- und den Expressbus (X)-Linien auch noch Metrobus (M)-Linien. Fehlt nur noch, dass wir den Quatierbus-Linien ein "Q" voranstellen. :rolleyes:

    Der Bus will halt auch mal groß werden und den Bahnen nach EBO und BoStrab (S, M, U, RB, RE, ohne Buchstaben etc.) nacheifern. ;)

    Das schon gelesen?


    Jetzt sollen die vier Batterie-Busse im Frühjahr 2020 zum Einsatz kommen, die mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellenbusse etwas später im ersten Halbjahr.

    Wobei es mit "doppelt so langen Bahnsteigen" in gewachsenen Bestandsnetzen immer sehr schwierig aussieht, zumindest wenn man die vollständige Barrierefreiheit herstellen möchte. Mit Ausnahme der T2 in Paris verzichtet man in Frankreich praktisch allerorten auf Traktionen und setzt lieber auf dichtere Takte. Und das, obwohl es dort nur Neubaunetze gibt, bei denen man das von vorneherein berücksichtigen könnte. Aber, und das wäre wieder das in Deutschland vernachlässigte Thema der ästhetischen Gestaltung und Außenwirkung, man möchte den Leuten keine "Wand" vor die Nase setzen. Also lieber kürzere Gefäße, dafür eben öfter.

    Ich bin auch kein Fan von den 60 m-Traktionen (wollte ich nur mal klar stellen). Zwischen Biebrich und Mainz ist nur ein 10-Minuten-Takt vorgesehen, also noch Luft für Spielraum.

    Die neue Wendeanlage ist heute in Betrieb gegangen und die erste Ladung Raunheimer Quarzsand angeliefert. Der eingleisige Abschnitt ist auch weiterhin per Sicherungsschild gesichert und die Begegnung erfolgt zumindest bis zum Fahrplanwechsel am Jägerhaus.


    Die neue Türsteuerung machts möglich: Ausstieg in Fahrtrichtung links

    Neuer Zugang von der Talstraße

    Die Wendeschleife wird im Regelbetrieb nicht genutzt

    Tw 211 in der neuen Wendeanlage

    Eigentlich müssten neue Straßenbahnen gekauft werden. Dafür gibt es wohl kein Geld.

    Oder ein Umdenken was die Fassungsgrößen betrifft, wie man es gerade in Jena oder anderen Städten tut. Die zeitweise Kapazitätsprobleme sind schon im Verkehrsdezernat angekommen und man ist wohl daher auch den auf der Citybahn angedachten Traktionen nicht besonders abgeneigt.

    Bei den Straßenbahnen fällt der wöchentliche Nachtverkehr weg und es besteht ein Ferienplan mit 20min Takt. Der morgentliche 10 min Takt ist auch ausgedünnt und die Endhaltestelle der 59 heißt jetzt Inge Reitz Straße und fährt jetzt durchgängig alle 30 min.

    Ich finde es schade, dass man gerade bei der Straßenbahn den Rotstrich ansetzt. Das ist aber auch eine Möglichkeit kurzfristigem Wagenmangel, den es an einzelnen Tagen immer mal gab, zu entgegnen. 😉

    Der ZSPNV-Süd hat eine Pressemitteilung herausgegeben, in der auf die negativen Auswirkungen des neuen S-Bahnhofs auf Regionalbahnen und Regioxalexpresszüge hingewiesen wird.


    Zitat

    Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd stellt in diesem Zusammenhang fest, dass die umfangreichen Änderungen und auch Nachteile gegenüber dem aktuellen Fahrplan ausschließlich der Einrichtung des neuen Haltepunktes im Bereich des Frankfurter Flughafens und der durch die DB Netz AG festgelegten Verschiebung der Fahrzeiten der S 8 in Richtung Mainz/Wiesbaden geschuldet sind

    https://www.lok-report.de/news…chen-regionalverkehr.html

    Wenn Jena wirklich ab 2022 seine GT6M durch Neufahrzeuge ersetzen will, sind die ältesten davon 27 Jahre alt. Die angeblich 3 Mio km, die die dortigen Fahrzeuge dann laut Zeitungsartikel haben, würden auch dazu passen, dass dann wieder eine Inspektion fällig wird. Bevor man die macht, also ersetzen. Kann man machen.

    Jena hat jetzt die Ausschreibung gestartet, um die GT6M ersetzen zu können: https://www.jenatv.de/mediathe…_offiziell_gestartet.html

    Die Türen könnten bisher immer nur in Fahrtrichtung rechts geöffnet werden. Bei Bahnen die bspw. aus Finthen kommend am Hbf endeten mussten die Fahrgäste nach Fahrtrichtungswechsel von den Gleisen aus einsteigen. Vor der Mainzelbahn war dies häufiger der Fall und auch der Grund weshalb es an eingleisigen Strecken beidseitig Bahnsteige gibt (Büdinger Straße, Lindenmühle, Bahnstraße).