Beiträge von Hexemer

    Ich habe es bisher noch in keiner Stadt erlebt, dass man fast schon inflationär Liniennummern vergibt.

    Aber stört das den gemeinen Nutzer wirklich? Ich glaube nicht. Auf dieses Prinzip „2 Linien verstärken sich auf dem gemeinsamen Ast zu einer dichteren Linie“ verlässt sich doch niemand bzw. ist doch egal, ob diese beiden Linien nun die 56/57 oder die 56/58 oder gar die 60/63/80/81 sind…

    Denke ich auch. Das System der Linienpaare gibt es jetzt etwas über 20 jahre und ist gefühlt immer noch nicht in der Bevölkerung angekommen.


    Als Otto-Normal-Fahrgast ist mir ohnehin eine Linie, die merkbar und in dichtem Takt lieber fährt lieber als viele verschiedene Linien mit unterschiedlichen Strecken und Angebotszeiträumen, auch wenn dies zu Lasten von Direktverbindungen geht.

    Ich bin auch gespannt, wie es mit den Liniennummern ab 2030 weitergeht. Meines Erachtens ist es sinnvoll, wenn man die Gelegenheit nutzt und die 50er-Nummern nur für Straßenbahnen nutzt und die betroffenen Buslinien umnummeriert. So wäre eine klare und einfache Aufteilung gegeben, die sich die Bürger und Touristen schnell merken können.

    Man könnte es sich auch einfacher machen und Buchstaben (A, B, C...) für die Straßenbahnelinien verwenden oder ein vorgestelltes T, sprich T1, T2, T3 usw.


    Übrigens darf man den T30 in Mainz nicht nur alleine sehen. Zusammen mit Partnerlinien ergibt sich zum Glück oft ein T15 oder T7,5 (z.B. 64/65/66, 60/63/80/81, Straßenbahn).

    Die gibt es in Wiesbaden auch, z. B. 1/8 und 4/14 und dann reden wir minimum von einem 5-Minuten-Takt in der HVZ.


    Das Problem sind die kleinen Gefäßgrößen auf stark genutzen Abschnitten und die damit einhergehenden tagtäglichen personalintensiven Bus-Korsos. Ich tue mir schwer mit Vergleichen, aber manche Großstadt in Deutschland befördert die gleiche Anzahl Fahrgäste mit der Hälfte an Mitarbeitern. Da entfallen aber nur 20 % auf den Bus und nicht wie in Wiesbaden 100 % oder in Mainz 65 %.

    Die Homeofficepflicht wurde ohnehin nicht kontrolliert und von vielen Unternehmen ignoriert. Ich musste herzhaft lachen, als man diskutiert hat dies wieder einzuführen.


    Ich hatte zudem das Gefühl, dass sich im Berufsverkehr gar nicht so viel verschlimmert hat. Auch schon vorher musste ich manchmal im Zug auf der kompletten Strecke stehen. Sonntagnachmittag im Mittelrheintal sah die Sache dann aber schon wieder etwas anders aus, da könnte man sich ohnehin aber mal überlegen in den Sommermonaten Takt oder Kapazität anzupassen.

    In dem Fall wird es unglücklich angezeigt, denn:

    Es ist ein RE 2 von Frankfurt nach Koblenz, der dort die Zugnummer wechselt und als RE 1 weiter nach Mannheim über Trier fährt.

    Du hast natürlich recht, aber es bleibt bei einer umsteigefreien Verbindung. Der Zug steht auch nicht sinnlos 20 Minuten am Koblenzer Hbf herum.

    Welches ist denn die längste Direktverbindung, die man mit dem 9 EUR-Ticket schaffen kann ab Frankfurt(Main) Hbf? Ich werfe mal in die Runde folgende Verbindung:



    Der RE2 (Mainz-Koblenz) war heute für mich tatsächlich auch der einzige Zug der überfüllt war. Das Abkuppeln des zweiten Triebwagens in Mainz war heute halt eher schlecht.

    Wenn ich mir beispielsweise eine Fahrkarte im C-Tarif für eine Entfernung 100 km kaufe, so zahle ich ca. 24 Euro. Das ist trotz gestiegener Spritkosten immer noch deutlich teurer als mit dem Auto. Zumindest wenn ich eh ein Auto zur Verfügung habe und daher nur das reine Benzingeld rechne. Das mag vielleicht eine Milchmädchenrechnung sein, aber so rechnen die meister Leute eben.

    h

    Gut geschrieben. Leute wie ich, die alleine hobbybedingt nicht auf ein Auto verzichten können, aber problemlos den Arbeitsweg per ÖPNV bestreiten könnten, legen unterm Strich Geld drauf, wenn sie das Auto stehen lassen. Länger und unkomfortabler ist es auch noch. Ich will keine Ramschpreise, aber es sollte zumindest ein finanzieller Anreiz da sein den ÖPNV zu nutzen.

    Ist Bayern nicht auch das reichste Bundesland?


    Folgende Länder zahlen in den Länderfinanzausgleich ein:

    Hamburg -230,48
    Rheinland-Pfalz -286,96
    Hessen -3.556,31
    Baden-Württemberg -4.014,68
    Bayern -9.043,53

    Ansonsten hilft deutlich, die Hürden für das Autofahren zu erhöhen. Ich denke da vor allem daran, Falschparken wirklich richtig zu ahnden. Wenn das genau so teuer wird wie Schwarzfahren und die Wahrscheinlichkeit einer Strafe mindestens so hoch ist wie eine Kontrolle im ÖV, dann werden schon mehr freiwillig die Bahn nutzen.

    Ich frage mich gerade woher das Personal für das intensive Kontrollieren des Parkraums kommen soll. Prinzipiell finde ich es aber selbst als Autobesitzer gut, da viele halt kaum einsichtig sind was das Falschparken betrifft.

    Montpellier hat sich erst im aktuellen Monat von einem größeren Wasserstoffbus-Beschaffungsprogramm verabschiedet und setzt stattdessen auf Elektrobusse.


    Die Abkehr von den ursprünglichen Plänen dürfte auch für andere europäische Städte Signalwirkung haben und bei Stadtplanern und Bürgermeistern den Fokus darauf verstärken, dass neben den Anschaffungskosten auch die operativen Betriebskosten von wasserstoffbetriebenen Bussen zu hoch sind.

    Aber warum? Schautest du auf Seite 49, fändest du dort:

    Kann man echt viel am Koalitionsvertrag kritisieren, da muss man nicht extra Strohmenschen aufbauen.

    Damit hätte Herr Wissing ja schon in den vergangenen Jahren in RLP beginnen können, denn dieses Bundesland liegt im nationalen Vergleich sehr wieit hinten. Seine Prioritäten lagen leider woanders.


    Wahrschelich deshalb auch seine Verkehrsmittelwahl:


    Der 51-jährige FDP-Politiker fährt demnach in Berlin mit der S-Bahn und in seiner Heimat Rheinland-Pfalz privat ein Plug-in-Hybridauto

    Möglicherweise war damals die SPD zusammen mit der FDP in der Regierung, der jetzt designierte Verkehrsminister wohl eher noch nicht.

    Der damalige Verkehrsminister wird wohl vielen bekannt sein: es war Rainer Brüderle. (von 1987 bis 1998).


    Die Angebotsausweitung namens Rheinland-Pfalz-Takt 2015 dürfte wohl eher auf SPD und Grüne zurückzuführen zu sein, denn die beiden Parteien stellten zwischen 2006 und 2016 den Verkehrsminister.


    Eine Zeit lang gab es - wohl Ende der 90er Jahre - die eigenartig anmutende Situation, das zeitweise am Wochenenende öfter Züge von Mainz nach Alzey fuhren (durchgängiger Halbstundentakt) als zum Frankfurter Flughafen (zeitweise Stundentakt)

    Die Situation hast du heute (noch) an den beiden GrenzbahnhöfenLauterburg und Weißenburg. Das einzige was dort regelmäßig und im Takt verkehrt sind die Züge Richtung Wörth und Neustadt. Gleiches gilt für die grenzüberschreitenden Busse.

    Imformationen der MM zum Fahrplanwechsel im Dezember: https://www.mainzer-mobilitaet…s/2021/12/fahrplanwechsel


    Im April folgt dann ein größerer Fahrplanwechsel:


    Ab dem 1. April 2022 weiten wir unser Angebot in das rheinhessische Umland deutlich aus und verlängern einige Linien in den Landkreis Mainz-Bingen, z.B. nach Ingelheim und Bodenheim. Detaillierte Informationen zu den neuen und verlängerten Linien ab dem 1. April 2022 geben wir Anfang 2022 bekannt.