Beiträge von Hexemer

    Ich gehe davon aus, dass mit der genannten Neuanschaffung ein Ersatz für die Hochflurbahnen und die Adtranz vorgesehen ist. 25 Bahnen entsprächen dann lediglich noch zwei zusätzlichen Bahnen. Es kann davon ausgegangen werden, dass diese neuen Fahrzeuge wieder komplett Zweirichtungsfahrzeuge sein werden.

    Ich kann mir vorstellen, dass man zumindest einen Teil der GT6M behält, sofern dies der technische Zustand zulässt und es wirtschaftlich vertretbar ist. In München hat man die GT6N bis 2016 nochmals für weitere zwanzig jahre fit gemacht, ähnliches in Zwickau, andere Betriebe planen dagegen mittelfristig die Ausmusterung.

    ... sind denn Quellen oder Berichte zur U-Bahn in Wiesbaden bekannt? Oberirdisch hatte May die S-Bahn bis zum Theater ziehen wollen.

    Am ehesten wirst du noch etwas ins Ernst Mays Buch "Das neue Wiesbaden. Städtebau ist kein Zustand, sondern ein Vorgang!" finden. Es ist u. A. in der Universitätsbibliothek Mainz und der Landesbibliothek Wiesbaden ausleihbar.


    Das Inhaltsverzeichnis gibt es hier: http://scans.hebis.de/03/22/50/03225088_toc.pdf

    Na der Nahverkehr natürlich :) Tatsächlich wurde bei der CB viel wegen den Oberleitungen gemeckert, O-Busse scheiden daher leider vermutlich auch aus :(

    Die Hochkettenfahrleitungen die teilweise entlang der Mainzelbahn hängen sehen aber tatsächlich nicht besonders ästhetisch aus. Mit französischen Planungsleitbildern hat das in der Tat wenig zu tun und war gefundenes Futter für die Citybahn-Gegner. Mir fällt in Straßburg spontan kein Abschnitt ein, bei dem man dies eingesetzt hat, selbst auf rechtsrheinischer Seite zwischen der Bundesstraße oder zwischen Ostwald und Lingolsheim. Kostet halt leider ein paar Euro mehr, könnte den ein oder anderen aber besänftigen.


    Um zurück zum Thema zu kommen: eine Seilbahn muss auch erst ihre Stadtbildverträglichkeit beweisen. Wahrscheinlich kann man da auch einiges falsch machen.

    Mein Einwand bezog sich nur darauf, dass ich den Einsatz einer Seilbahn als Rheinquerung für sinnvoller erachten würde, da hier eine neue Trasse für ein Schienenverkehrsmittel sehr aufwändig würde.


    Als zusätzliche Rheinquerung ist eine Solarfähre angedacht und hier ist die Planung schon deutlich weiter als bei der "Idee" Seilbahn. Die Machbarkeitsstudie läuft bereits seit einigen Monaten.

    Hm. Ich frage mal bewusst überspitzt: Wenn die Wiesbadener mit Mehrheit schon keine Straßenbahn wollen, die ihnen den Platz für ihre SUVs auf den Straßen wegnimmt, warum sollten sie dann eine Seilbahn toll finden, aus der ihnen der Pöbel unablässig in die Wohnungen, Gärten und Pools glotzen kann?

    Kann man in Bus und Straßenbahn immer ungestört nach draußen schauen? Nein, wie mir alle wissen. Die Lösung ist die Gondeln großflächig mit Werbung zuzukleistern. 😉 Die örtlichen Autohändler haben sicherlich Interesse.

    Was ich mir denken könnte, wäre eine Verlängerung der 809 von Hochheim Bahnhof nach Kastel Krautgärten oder nach Kostheim zur Winterstraße. Dann braucht man den 68 in dem dortigen Abschnitt nicht mehr.

    Es macht wohl eher weniger Sinn, den Hochheimern die Bus-Direktverbindung nach Mainz zu nehmen. Zu Zeiten der 6610 gab es noch diverse Fahrten die von Mainz kommend ab Hochheim weiter nach Flörsheim und Rüsselsheim fuhren (mehr oder weniger Werksverkehr).

    Das einzige, was mir dazu einfällt: Wie oft soll eigentlich noch die Sau durchs Dorf getrieben werden? Das Thema Seilbahn ist doch sowas von ausgelutscht und alle bisher vorgebrachten Marketinggags der Hersteller haben nirgendwo einen sinnvolle Umsetzungsmöglichkeit ergeben.

    Die Sinnhaftigkeit in Wiesbaden bezweifele ich zwar, dennoch wird im Großraum Paris jetzt die erste Seilbahn umgesetzt:



    4,5 km Länge


    5 Stationen


    40 m Höhe


    10 Sitzplätze pro Kabine


    geschätzte Kosten 132 Millionen €


    Weniger als 10 Sekunden zwischen zwei Kabinen


    Es ist vor Kurzem ein Vorschlag (von Bürgern) für eine Seilbahnverbindung auf Wiesbadener Stadtgebiet veröffentlicht worden:


    Zitat von Lilienjournal/Youtube
    Hier kommt dieser Vorschlag als West-Ost-Tangente mit einer Seilbahn ins Spiel, der eine schnelle und komfortable Anbindung der Aartalbahn ab der Stadtgrenze in Klarenthal in den Nordosten und die Stadtmitte bietet.

    Hier der entsprechende Videobeitrag mit Details:

    Dann kann man sogar noch eher den Eintritt der Landkreise Mainz-Bingen, Mainz-Alzey und Rhein-Lahn-Kreis in den RMV überlegen.

    Die Frage ist ob man damit leben kann kein Gesellschafter der RMV GmbH zu werden, wie es der Fall bei der Landeshauptstadt Mainz schon ist. In Hessen will man sich wohl eher ungern vom benachbarten Bundesland reinreden lassen.

    Hauptbahnhof - Hauptbahnhof West - Universität - An der Dreispitz - Dijonstr. - An der Nonnenwiese - Mainzer Str. - Canisiusstr. - An der Krimm - Am Sportfeld - Gonsenheim/Wildpark

    Später übernahm die Linie 28 den Abschnitt:



    Diese wurde unter abgeändertem Linienweg abgelöst durch die 57, diese wiederum durch die 6 (A).

    Der Busverkehr wird grundsätzlich, nicht erst seit 2021, stiefmütterlich behandelt. Auch hier im Forum. Diskussionen über Schienenprojekte arten über tausende Seiten aus, kommt jedoch ne Pressemitteilung zum Thema Bus vier Seiten und Schluss.


    Über das Top-Modell von Mercedes wird auch mehr berichtet als über das Modell von Dacia. Ähnlich verhält es sich bei dem Bus (= Beförderungsmittel untersten Standards) im Vergleich zu einer Straßenbahn.

    Laut dieser Meldung sind es 6 Solos und 1 Gelenk :)


    https://www.offenbach.de/stadt…e-am-start-20.11.2020.php

    "Offenbach zählt zu „Vorreitern der Verkehrswende“"


    Das klingt schon etwas makaber, wenn ich das städtische Schienenverkehrsmittel zuvor komplett dicht gemacht habe. Als Vorreiter fallen wir wesentlich bessere Beispiele ein und die haben schon damit begonnen, als Offenbach seine Straßenbahn reste für verzichtbar erklärt hat.

    In einem ESWE-Bus habe ich Monitore in doppelter Breite gesehen. Das dürfte mehr Sinn ergeben, wenn man zusätzliche Informationen angeben möchte.


    In Dresden werden seit rund 15 Jahren Umsteigemöglichkeiten in Echtzeit angezeigt, nur zum Vergleich was grundsätzlich möglich ist.

    Die Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz und im Saarland (IHKs) weisen mit ihrem heute veröffentlichten gemeinsamen Verkehrsleitbild einen Weg zu einer Infrastruktur, die den künftigen Anforderungen der Mobilität gerecht werden soll. Ziel müsse eine Verkehrswende mit Augenmaß sein, die Klimaschutz und veränderte Bedürfnisse der Fortbewegung berücksichtigt, dabei jedoch nicht die Attraktivität der Wirtschaftsstandorte und Mobilitätserfordernisse der Unternehmen aus dem Blick verliert.



    Das Verkehrsleitbild wurde unter folgendem Link veröffentlicht: https://www.ihk-rlp.de/bluepri…verkehrsleitbild-data.pdf (PDF)