Beiträge von Hexemer

    Wenn es die Linienbrechung in Mainz nicht gäbe, könntest du jetzt schon im Regionalverkehr von Frankfurt aus umsteigefrei nach Karlsruhe fahren. Zugegeben vielleicht nicht ganz so schnell. ;)


    Für die grenzüberschreitenden Verkehre wurden 30 Corodia Polyvalent von der Region Grand Est bestellt, die zum Teil von Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden-Würtemberg finanziert werden. https://www.alstom.com/de/pres…ege-fuer-die-region-grand Aktuell besteht oft noch Umsteigezwang, so zum Beispiel in Wissembourg und Lauterbourg an der Grenze zu Rheinland-Pfalz (außer am Wochenende). Und wer das nachfrageorientierte Angebot im Elsass kennt, weiß dass dies trotz Taktangebot auf rheinland-pfälzischer Seite Seite nicht so leicht ist. Zwischen Offenburg und Straßburg funkioniert es natürlich schon wesentlich besser.


    Da ich vorgestern ab Saverne mit einem der Triebwagen gefahren bin: sehr schöne und bequeme Fahrzeuge. Und natürlich: bi-modal. Entwicklung und Montage finden im Werk Reichshoffen statt, vielleicht 15 km entfernt von der deutschen Grenze.

    Hallo.

    Letzten Donnerstag stand für den RE14 nach Mannheim Hbf (Abfahrt 18:38) an allen Anzeigen kein Gleis. Am Gleis 1a, dem planmäßigen Abfahrtsgleis, und an den Anzeigen gab es Laufzeilen "Abfahrtgleis wird rechtzeitig bekannt gegeben".

    Dies ist nach meinen Erfahrungen in den letzten Wochen immer noch so. Aus Frankreich ist man eine ähnliche Handhabung aber gewohnt.


    Warst du Zeuge dieser Störung? Was genau war denn passiert?

    Nein, es wurden Fotos geteilt auf Facebook (Gruppe der BI) und diese werde ich copyright-bedingt hier nicht reinstellen. Es hat sich offensithlich einer der Schranken nicht geschlossen. Der Zug konnte noch rechtzeitig stoppen. Die örtliche Presse wird dann wohl morgen berichten.

    Der Antrag des Herrn Fechler ist mit Anlauf gescheitert - gute Nachrichten für alle Pendler!


    Die für das Eisenbahnverkehrsrecht zuständige 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt hat das Eilrechtsschutzbegehren auf vorläufige Einstellung des Bahnverkehrs am Bahnübergang an der Oeserstraße abgelehnt. Dem Antragsteller - dem Nieder CDU-Vorsitzenden Tobias Fechler - fehle das Rechtsschutzbedürfnis.

    Und? Bei Merkurist kann doch irgendwie jeder mitmachen, wenn er will. Und damit theoretisch und praktisch auch irgendeinen Unsinn verzapfen. Das ist keine Zeitung mit professionellen Mitarbeitern und gelernten Journalisten. Die können zwar auch Quatsch verzapfen, tendenziell aber seltener.

    Ich bin absolut auch kein Fan dieser Seite und von Qualitätsjournalismus kann man dort auch nicht sprechen. Ich möchte nur klarstellen, dass dort tasächlich gelernte Journalisten arbeiten, was es eigentlich noch schlimmer macht. Die Benutzer können Themen vorschlagen, (angebliche) Fakten beitrtagen, Fotos hinzufügen etc. (siehe auch hier: *ttps://www.youtube.com/watch?v=YF6pfCOxPvc


    Sofern sich zwischenzeitlich nichts daran geändert hat, ist die Verlagsgruppe Rhein-Main (Allgemeine Zeitung, Wiesbadener Kurier, Darmstädter Echo, Gießener Anzeiger etc.) daran beteiligt.

    Die Kreuznacher Landrätin wird im öffentlichen Anzeiger wie folgt zitiert:


    Es fließe mehr Geld an die Bahn, für die Buslinien im Kreisgebiet seien dagegen „drastische Einnahmeausfälle“ zu erwarten – im niederen zweistelligen Millionenbereich, so die Landrätin weiter.


    Hört sich für mich so an, als will man Geld vom Land. Wen sie wohl mit "die Bahn" meint?

    Ich habe Herrn Fechler von der örtlichen CDU darauf angesprochen. Größer darauf eingegangen ist er nicht, "die Sperrung sei ja nicht dauerhaft".


    https://www.cdu-nied.de/kontakt/

    Da es hier noch nicht erwähnt wurde:

    Einstweilige Verfügung gegen Bahnübergang in Frankfurt-Nied beantragt


    Tobias Fechler, Vorsitzender der CDU in Nied, hat einstweilige Verfügung beim Gericht beantragt. „Die Züge fahren trotzdem. Wir wissen nicht, ob jetzt irgendetwas sicherer ist, als vorher“, sagt J. bedrückt.

    Sprich er möchte erwirken, dass die Bahnstrecke längerfristig gesperrt bleibt.

    Distanzen: bitte nicht fix an Kilometerzahlen orientieren, sondern auch an sinnvoller Machbarkeit.

    Deshalb hat man in Frankreich bei AirFrance auch einen zeitlichen Rahmen gesetzt


    Unter anderem soll die Fluggesellschaft die Zahl von Flügen auf Strecken, die auch von Hochgeschwindigkeitszügen in weniger als zweieinhalb Stunden bedient werden, drastisch reduzieren.


    Beim deutschen Bummelbahnverkehr würde da aber überschaubar wenig wegfallen.

    Wahrscheinlich wird es nicht ohne größere bauliche Maßnahmen gehen, aber ich finde es in Freiburg/Brsg. sehr komfortabel, dass man von der Straßenbahnhaltestelle auf der Brücke direkt zu den Bahnsteigen gelangen kann. An der Haltestelle Hbf. West muss man erstmal über ein bis zwei Ampeln und die Wege sind auch gefühlt länger als vom Bahnhofplatz. Immerhin gibt es eine Treppe zu den Gleisen 4+5 von der Alicenbrücke, die morgens auch recht gut genutzt wird.


    Ich möchte es nur zu bedenken geben, dass es nicht unbedingt jedem schmecken wird, wenn am Bahnhofplatz nicht mehr gehalten wird.

    Weigert man sich eigentlich immer noch, klimatisierte Busse zu bestellen? Habe den Mainzer ÖPNV länger nicht benutzt, aber im Sommer 2019 war das noch oftmals eine ziemliche Zumutung bei Temperaturen über 30°C inner- und außerhalb der Fahrzeuge.

    Die ND fasst es eigentlich ganz gut zusammen:


    Beobachter führen ihre Bestellung auf Betreiben der Mainzer Verkehrsdezernentin der Grünen zurück. Sie sollte wohl ein Kontrapunkt zum seit 2002 an der Unternehmensspitze stehenden FDP-Mitglied Jochen Erlhof setzen. »Erlhof sperrte sich gegen alles, was Geld kostet, wie innovative Antriebe oder Klimaanlagen in den Fahrzeugen«, berichtet Pro-Bahn-Mann Mendel.


    Zitat von Henning H.

    Die Taktungen fand ich teilweise auch ziemlich unterirdisch, da ist selbst der Wiesbadener Nahverkehr trotz fehlender Tram besser aufgestellt. I

    Ich tue mir mit solchen Vergleichen schwer. Wenn man auf den Modal Split schaut steht Wiesbaden (22 zu 16 %) nämlich deutlich schlechter da. Aber selbst dieser Vergleich hinkt, da Mainz eine Studentenstadt ist und entsprechende Vorteile hat.


    Der Allgemeinen Zeitung von gestern war im Hinblick auf das neue ÖPNV-Gesetz folgendes zu entlocken:


    Zitat von Allgemeine Zeitung vim 28.05.2020
    „Wenn wir mehr Angebote zu den Stoßzeiten oder die Verstärkung von Linien wollen und als Stadtverwaltung sagen würden, ein guter ÖPNV ist unsere Pflichtaufgabe und wir stellen dafür perspektivisch fünf Millionen Euro in den Haushalt ein, streicht uns dann die Aufsichtsbehörde ADD diesen Betrag, weil die finanzielle Leistungsfähigkeit fehlt? [...] Alternativ könnte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) sagen, die Stadt müsse die fünf Millionen Euro bei den „Freiwilligen Leistungen“ wie zum Beispiel bei der Baum- und Grünpflege einsparen, nennt Eder ein anderes, ungewolltes Szenario.

    Nächster Abgang:

    Bettina Clüsserath wird neue Geschäftsführerin der HEAG mobilo

    DARMSTADT (sir) – Bettina Clüsserath wird neue Geschäftsführerin der HEAG mobilo in Darmstadt. Sie wird ihr neues Amt zum 1. August 2020 antreten und folgt damit auf Matthias Kalbfuss, der dann altersbedingt ausscheidet. Die Diplom-Wirtschaftsmathematikerin wechselt von der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) mbH, wo sie seit 2016 umfangreiche ÖPNV-Erfahrung gesammelt hat. Aktuell leitet sie dort als Prokuristin die Abteilung Fahrpersonal & Organisation. Clüsserath führt die Geschäfte der HEAG mobilo künftig gemeinsam mit Michael Dirmeier.

    https://www.heagmobilo.de/de/presse/pressemeldung/bettina-clüsserath-wird-neue-geschäftsführerin-der-heag-mobilo