Beiträge von Hexemer

    Warst du Zeuge dieser Störung? Was genau war denn passiert?

    Nein, es wurden Fotos geteilt auf Facebook (Gruppe der BI) und diese werde ich copyright-bedingt hier nicht reinstellen. Es hat sich offensithlich einer der Schranken nicht geschlossen. Der Zug konnte noch rechtzeitig stoppen. Die örtliche Presse wird dann wohl morgen berichten.

    Der Antrag des Herrn Fechler ist mit Anlauf gescheitert - gute Nachrichten für alle Pendler!


    Die für das Eisenbahnverkehrsrecht zuständige 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt hat das Eilrechtsschutzbegehren auf vorläufige Einstellung des Bahnverkehrs am Bahnübergang an der Oeserstraße abgelehnt. Dem Antragsteller - dem Nieder CDU-Vorsitzenden Tobias Fechler - fehle das Rechtsschutzbedürfnis.

    Und? Bei Merkurist kann doch irgendwie jeder mitmachen, wenn er will. Und damit theoretisch und praktisch auch irgendeinen Unsinn verzapfen. Das ist keine Zeitung mit professionellen Mitarbeitern und gelernten Journalisten. Die können zwar auch Quatsch verzapfen, tendenziell aber seltener.

    Ich bin absolut auch kein Fan dieser Seite und von Qualitätsjournalismus kann man dort auch nicht sprechen. Ich möchte nur klarstellen, dass dort tasächlich gelernte Journalisten arbeiten, was es eigentlich noch schlimmer macht. Die Benutzer können Themen vorschlagen, (angebliche) Fakten beitrtagen, Fotos hinzufügen etc. (siehe auch hier: *ttps://www.youtube.com/watch?v=YF6pfCOxPvc


    Sofern sich zwischenzeitlich nichts daran geändert hat, ist die Verlagsgruppe Rhein-Main (Allgemeine Zeitung, Wiesbadener Kurier, Darmstädter Echo, Gießener Anzeiger etc.) daran beteiligt.

    Die Kreuznacher Landrätin wird im öffentlichen Anzeiger wie folgt zitiert:


    Es fließe mehr Geld an die Bahn, für die Buslinien im Kreisgebiet seien dagegen „drastische Einnahmeausfälle“ zu erwarten – im niederen zweistelligen Millionenbereich, so die Landrätin weiter.


    Hört sich für mich so an, als will man Geld vom Land. Wen sie wohl mit "die Bahn" meint?

    Ich habe Herrn Fechler von der örtlichen CDU darauf angesprochen. Größer darauf eingegangen ist er nicht, "die Sperrung sei ja nicht dauerhaft".


    https://www.cdu-nied.de/kontakt/

    Da es hier noch nicht erwähnt wurde:

    Einstweilige Verfügung gegen Bahnübergang in Frankfurt-Nied beantragt


    Tobias Fechler, Vorsitzender der CDU in Nied, hat einstweilige Verfügung beim Gericht beantragt. „Die Züge fahren trotzdem. Wir wissen nicht, ob jetzt irgendetwas sicherer ist, als vorher“, sagt J. bedrückt.

    Sprich er möchte erwirken, dass die Bahnstrecke längerfristig gesperrt bleibt.

    Distanzen: bitte nicht fix an Kilometerzahlen orientieren, sondern auch an sinnvoller Machbarkeit.

    Deshalb hat man in Frankreich bei AirFrance auch einen zeitlichen Rahmen gesetzt


    Unter anderem soll die Fluggesellschaft die Zahl von Flügen auf Strecken, die auch von Hochgeschwindigkeitszügen in weniger als zweieinhalb Stunden bedient werden, drastisch reduzieren.


    Beim deutschen Bummelbahnverkehr würde da aber überschaubar wenig wegfallen.

    Wahrscheinlich wird es nicht ohne größere bauliche Maßnahmen gehen, aber ich finde es in Freiburg/Brsg. sehr komfortabel, dass man von der Straßenbahnhaltestelle auf der Brücke direkt zu den Bahnsteigen gelangen kann. An der Haltestelle Hbf. West muss man erstmal über ein bis zwei Ampeln und die Wege sind auch gefühlt länger als vom Bahnhofplatz. Immerhin gibt es eine Treppe zu den Gleisen 4+5 von der Alicenbrücke, die morgens auch recht gut genutzt wird.


    Ich möchte es nur zu bedenken geben, dass es nicht unbedingt jedem schmecken wird, wenn am Bahnhofplatz nicht mehr gehalten wird.

    Weigert man sich eigentlich immer noch, klimatisierte Busse zu bestellen? Habe den Mainzer ÖPNV länger nicht benutzt, aber im Sommer 2019 war das noch oftmals eine ziemliche Zumutung bei Temperaturen über 30°C inner- und außerhalb der Fahrzeuge.

    Die ND fasst es eigentlich ganz gut zusammen:


    Beobachter führen ihre Bestellung auf Betreiben der Mainzer Verkehrsdezernentin der Grünen zurück. Sie sollte wohl ein Kontrapunkt zum seit 2002 an der Unternehmensspitze stehenden FDP-Mitglied Jochen Erlhof setzen. »Erlhof sperrte sich gegen alles, was Geld kostet, wie innovative Antriebe oder Klimaanlagen in den Fahrzeugen«, berichtet Pro-Bahn-Mann Mendel.


    Zitat von Henning H.

    Die Taktungen fand ich teilweise auch ziemlich unterirdisch, da ist selbst der Wiesbadener Nahverkehr trotz fehlender Tram besser aufgestellt. I

    Ich tue mir mit solchen Vergleichen schwer. Wenn man auf den Modal Split schaut steht Wiesbaden (22 zu 16 %) nämlich deutlich schlechter da. Aber selbst dieser Vergleich hinkt, da Mainz eine Studentenstadt ist und entsprechende Vorteile hat.


    Der Allgemeinen Zeitung von gestern war im Hinblick auf das neue ÖPNV-Gesetz folgendes zu entlocken:


    Zitat von Allgemeine Zeitung vim 28.05.2020
    „Wenn wir mehr Angebote zu den Stoßzeiten oder die Verstärkung von Linien wollen und als Stadtverwaltung sagen würden, ein guter ÖPNV ist unsere Pflichtaufgabe und wir stellen dafür perspektivisch fünf Millionen Euro in den Haushalt ein, streicht uns dann die Aufsichtsbehörde ADD diesen Betrag, weil die finanzielle Leistungsfähigkeit fehlt? [...] Alternativ könnte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) sagen, die Stadt müsse die fünf Millionen Euro bei den „Freiwilligen Leistungen“ wie zum Beispiel bei der Baum- und Grünpflege einsparen, nennt Eder ein anderes, ungewolltes Szenario.

    Nächster Abgang:

    Bettina Clüsserath wird neue Geschäftsführerin der HEAG mobilo

    DARMSTADT (sir) – Bettina Clüsserath wird neue Geschäftsführerin der HEAG mobilo in Darmstadt. Sie wird ihr neues Amt zum 1. August 2020 antreten und folgt damit auf Matthias Kalbfuss, der dann altersbedingt ausscheidet. Die Diplom-Wirtschaftsmathematikerin wechselt von der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) mbH, wo sie seit 2016 umfangreiche ÖPNV-Erfahrung gesammelt hat. Aktuell leitet sie dort als Prokuristin die Abteilung Fahrpersonal & Organisation. Clüsserath führt die Geschäfte der HEAG mobilo künftig gemeinsam mit Michael Dirmeier.

    https://www.heagmobilo.de/de/presse/pressemeldung/bettina-clüsserath-wird-neue-geschäftsführerin-der-heag-mobilo


    Faktisch heißt das Ganze nur zwei Sachen:

    • VRT und VRM werden zusammengelegt.
    • der RNN wird aufgelöst und fällt dann faktisch unter Aufsicht des VRN (*).

    Kann ich mir auch gut vorstellen, meine Sympathie für den hessischen RMV ist aber auch stark begrenzt. Beim letzten Fahrplanwechsel war der ZSNPV-Süd über hessischen Kollegen "not amused", Stichwort "Sensibilität".


    Die RNN-Fahrplanauskunft läuft schon seit Jahren über den VRN, zudem hätte es den Charme dass es dann nur noch zwei Verbünde in RLP gibt (was wohl auch angestrebt wird).

    Vor einigen Jahren wurde eine Rheinhessentram ins Gespräch gebracht, die quasi die Trasse der genannten Bahnstrecke größtenteils genutzt hätte und in Hechtsheim an das Straßenbahnbestandsnetz angedockt hätte.


    Ich habe hier noch einen alten Plan gefunden (die Website zur Rheinhessen tram scheint mir offline zu sein): https://web.archive.org/web/20…inhessentram.de/karte.jpg


    Durch die Enttwidmung ist allerdings schon recht viel verbaut. 2018 kam nochmals eine Strecke bis nach Harxheim ins Gespräch (siehe AZ-Artikel).


    Hier gibt es noch etwas Filmmaterial zur Strecke:

    So berichtet es der Trierische Volksfreund


    Kurze Zusammenfasssung:

    1. Finanzielle Mittel werden vorerst nicht erhöht
    2. Verkehrsverbünde sollen reduziert werden. Aufgabe übernehmen zwei Zweckverbände, die Leistungen sowohl für Bahn als auch für Bus ausschreiben
    3. Mitglieder dieser zwei Zweckverbände sollen die Kreise, die kreisfreien Städte und das Land werden
    4. grenzüberschreitende Verkehrsverbünde bleiben bestehen
    5. Standard werden in einem Landesnahverkehrsplan festgelegt
    6. Mittelfristiges Ziel: ein Landestarif

    Spannend finde ich den Mo-Fr durchgehend gültigen 15' Takt auf der Linie 660 (Mainz - Undenheim - Alzey) im Abschnitt Mz Hbf - Gau-Bischofsheim - Mommenheim (abwechselnd über Lörzweiler oder Harxheim). Rechnet man das einmal hoch, fahren bis nach Ebersheim/Abzweigung bis zu 10 Busse pro Stunde (plus wahrscheinlich die nach Bodenheim verlängerte 74), im Bereich Kurmainz-Kaserne/Jägerhaus in Hechtsheim werden es 12 Busse und 12 Bahnen pro Stunde sein (in der Morgenspitze noch mehr)! Dieser Parallelverkehr zur Straßenbahn ist unglaublich... Die 660 braucht bspw. auch nur 12 Minuten zwischen Mz Hbf und Hechtsheim/Mühldreieck und könnte durch den neuen regelmäßigen Takt mehr Fahrgäste von der Straßenbahn abziehen.

    Die genannten vier Orte hatten alle Bahnanschluss bis Anfang der Neunziger und spätestens jetzt kommt die Quittung, dass man damals extrem kurzsichtig war. Die Verkehrsprobleme auf der Rheinhessenstraße sind damit auch für mich hausgemacht. Die Strecke hatte Potential.


    Hier das Angebot Mitte der Achtziger, wahrlich kein Grund das Auto stehen zu lassen.


    In der überortlichen Presse kommt Kreienkamp sehr gut weg. Ihr Kollege in der Geschäftsführung dagen nicht:


    Sie sollte wohl ein Kontrapunkt zum seit 2002 an der Unternehmensspitze stehenden FDP-Mitglied Jochen Erlhof setzen. »Erlhof sperrte sich gegen alles, was Geld kostet, wie innovative Antriebe oder Klimaanlagen in den Fahrzeugen«, berichtet Pro-Bahn-Mann Mendel. Er nennt den Geschäftsführer eine »graue Eminenz«.