Beiträge von Tram2000

    Das mit den Türen kommt auch bei den Citaros oder Lion's City vor.


    Ich weiß, aber nicht in dieser Massierung bei Neufahrzuegen

    Das mit den 30.000€ Preisunterschied ist auch Murks, ein Urbino bewegt sich mittlerweile auf Höhe von Citaro und LC. Das habe ich mittlerweile von mehreren Verkehrsbetrieben gehört, auch am IAA Stand wurde diese Aussage bestätigt.


    Ich habe gehört, die HSB hat mit Solaris einen Rahmenvertrag bis 2020 alle Fahrzeuge unter Euro 5 zu ersetzten, vielleicht hängt das damit zusammen.


    Also ich habe mit meinen 1,80 kein Problem mich in einem Urbino gescheit hinzusetzen....


    Ich bin allerdings 1,96 und ich habe schon normal große Leute auf Plätzen gesehen, ihre Beine unterzubringen zu versuchen wo ich gar nicht Sitzen kann. Im Übrigen stoße ich mit 1,96 im Gelenk oben an den Faltenbalg, wo ich bei den Citaros kein Problem habe dort unter der Haltestange durchzugehen.

    Solaris ist halt minderwertige Qualität. Die sind halt "zu blöd" Klimaanlagen richtig einzubauen bzw. Busse als Ganzes vernünftig herzustellen.


    Ich habe mal eine Frage, was hälst Du von einem Hersteller, der den im Siebdruckverfahren auf die Frontscheibe auf lackierten Rahmen für das Zielschild kleiner als das dahinter verbaute Display macht. Oder die Sitzplätze über den Achsen. Sofern davor eine Sitzreihe ist, ist der Abstand so eng, dass es für durchschnittlich große Personen schon eng ist, größere Personen können dort gar nicht sitzen. Anderseits ist aber zum Rückwärtigen Sitz eine Abstand von über 5 cm und da sind zwischen den Lehen Distanzstücke eingesetzt, weil die Lehnen sonst keine Halt geben.

    Eine Automatiktür darf nur automatisch gesteuert zu laufen, ..........
    Dies ist aber nichts was unter die Kategorie "Murks vom Hersteller"
    fällt....


    Mir ist das durchaus klar. Man sieht ja auch auch wenn die Türfreigabe aufgehoben wurde. Ich habe das eben öfters erlebt, das die Tür zu lief, als jemand beim Aussteigen war, man will gerade den ersten Fuß aus dem Bus setzten, in dem Augenblick schließt die Tür, also nicht die zulaufende Tür wieder aufdrücken.


    Wenn man seine Beiträge liest, haben die immer das Gleiche zum Inhalt: Solaris ist halt minderwertige Qualität. Die sind halt "zu blöd" Klimaanlagen richtig einzubauen bzw. Busse als Ganzes vernünftig herzustellen. Seltsam nur, dass die Lieferzeiten bei Solaris mittlerweile ein volles Jahr betragen (ab Bestellung) während sie bei anderen Herstellern normalerweise bei sechs bis max. acht Monaten liegen. Ja, die Unternehmen scheinen nicht Genug von diesen "miesen" Gefährten zu kriegen, sonst wäre wohl die Nachfrage deutlich geringer.


    Das kann ich Dir sagen: Preisunterschied von 30.000 € pro Bus

    Das mag wohl sein. Auch sind die Türen bei Citaro und Urbino vom gleichen Hersteller, nichtsdestotrotz ich habe ich beim Aussteigen beim Urbino schon einen Türflügel mit voller Wucht gegen den Ellenboge bekommen, sodass der den ganzen Tag schmerzte. Ähnliche Situationen bei anderen Fahrgästen habe ich öfters erlebt, das heißt Schließen der Automatiktür, obwohl noch eine Person beim Aussteigen war. Obendrein hat das in der Regel bis zu 10 Schließversuchen benötigt, bis die Tür endlich zu war. Sowas kannte ich vor Urbino noch nicht.
    Wie dem auch sei, ich beobachte nur, stelle fest und vergleiche mit dem Status quo ante.


    Das klingt dann aber eher nach einem kaputten Kompressor...


    Du hast vollkommen recht, das kann diverse Ursachen haben, mit ging es auch mehr darum, dass es sich um ein neues Fahrzeug handelt, gerade mal ein viertel Jahr alt - und ich Frankfurt um die neuen Lions City durchaus beneide. Nach ca. 3 Jahren New-Urbino genuss 8| habe ich obednein eher das Gefühl, das Gebläse mehr dazu dienen Krach zu machen, als sich irgendwie auf die Innentemperatur positiv auszuwirken. Ich habe es öfters erlebt, dass bei normalen Außentemperaturen, die weder Klimaanlage noch Heizung erfordern, über die ganze Fahrt das Gebläse auf höchster Stufe lief. (d.h. in etwa so laut, wie bei Citaros bei 35° Außentemperatur) Oder im Winter wenn es kalt ist, da liefen die Heizgebläse genauso geräuschintensiv, aber im Bus blieb es kalt. Bei den Citaros springt das Gebläse ab und zu an, ist allerdings nicht so laut dafür spürt man die Wärme sofort.

    Auch die Klimaanlage erfüllte bei dem Sonnenschein die gewünschten Erwartungen.


    na, dann sei froh, ich fuhr gestern in Hanau in einem fast funkelnagelneuen Solaris G. Die Lüftung/Klimaanlage lief aktustisch auf höchster Stufe, wie ich es von Citaros nur bei extrem hohen Aussentemperaturen kenne, im Nachläufer war eine Affenhitze sodass man es nach dem Aussteigen draußen als richtig kalt empfand.

    Der Avenio hingegen hat einen Antrieb wie der Combino (Radblockantrieb) - dieser wurde bei einem Einzelgelenkfahrzeug bisher jedoch nur im Tramino Allenstein umgesetzt. Da Siemens sehr auf Standard setzt, ist nun die Frage, ob der Standard des Einzelgelenk-Avenio eine Meterspurvariante zulässt oder nicht.


    Den Combino gibt es ja in Meterspur. Das dürfte mit dem "Radbkockantrieb" nichts zu tuen haben, da der außen sitzt. Die Problematik ist, wie weit das Drehgestell eindreht, und das dürfte doch deutlich mehr, als bei einem Multigelenkwagen sein.


    München ist sicherlich ein für Multigelenkfahrzeuge ungeeignetes Netz, während Einzelgelenkfahrzeuge hier seit vielen Jahren verkehren und die Trassierungsparameter darauf angepasst sein dürften.


    In Berlin verhält es sich genau umgekehrt - während die Flexity Berlin äußerst angenehm fahren, rumpeln die GT6N durch die Stadt.


    Die einzigen Fahrzeuge, denen die Trassierung weitgehend egal ist (im Sinne des Fahrverhaltens), sind die (echten) Drehgestellfahrzeuge. Ich habe noch keine Stadt bereist, in der Drehgestellfahrzeuge schlechter fuhren als vergleichbare Einzel- und Multigelenkfahrzeuge.


    München wollte auch keine Multigelenkwagen beschaffen sondern, den GT8N2 weiterbeschaffen. (Bei diesem wurde das mittlere Gelenk speziell für die Münchner Verhältnisse angepasst). Leider hatte die Industrie kein Interesse, das Fahrzeug weiter zu bauen. Das es den Avenio überhaupt gibt, ist einem Zufall geschuldet. Im Zuge der Combino-Krise hatte man Angst den Auftrag aus Budapest zu verlieren. Da zaubertes man den Combino-Plus aus dem Hut, der auf dem GTXN bassiert. Und der wurde dann auch an Budapest geliefert.


    Im Übrigen gibt es auch bei Drehgestellfahrzeugen deutliche Unterschiede in den Fahreigenschaften

    Gerade gestern ist mir in Mainz eine GT6NZR aufgefallen, die in den Kurvenenden arg schwankt (wie der Frankfurter R-Wagen. Ob das an der Meterspur liegt?


    Das glaube ich weniger. Die GTXN wie auch der R-Wagen nutzen die Torsionskräfte, die beim Eindrehen der Drehgestelle entstehen, zum Ansteuern der Gelenke. Läuft ein Wagen in eine Kurve ein, verdreht sich das erste Drehgestell zum Wagenkasten. Dieser folgt dann dem Drehmoment und bewirkt das Einknicken des ersten Gelenkes, damit verdreht sich der zweite Wagenkasten zu seinem Drehgestell. Und jetzt kommt die Problematik. Die dadurch erstanden Stellung des mittleren Wagenkastens und seines Drehgestelles ist jetzt im Verhältnis zum letzten Fahrzeugteil genau wie beim durchfahren einer gegenläufigen Kurve und zwingt den letzten Wagenkasten in diese Stellung wie ein S. Ich weiß allerdings nicht, wie man das in den Griff bekommen hat.
    Interessant ist in dem Zusammenhang ist, dass man bei den GT8N der zweiten Generation (Nürnberg und München) in das mittlere Gelenk eine Z-Versatz eingebaut hat. Das heißt, das Gelenk hat zwei Gelenkpunkte und die Wagenkästen können sich gegeneinander verschieben, quasi wie eine Tatra KT4 Traktion, ein Münchner P-p Zug oder eine Bremer Hansa- oder Wegmannzug, aus dem der Erprobungsträger für die Gelenksteuerung gewonnen wurde.
    Beim R-Wagen kommt hinzu, dass der Wagen vom Reisbrett in Serie gebaut wurde, die GTXN hatten im Vorfeld Erprobungsträger und Prototypen.

    Ich weiß nicht wie alt die Bahn war, aber nach genauer Untersuchung könnte das auch auf einen wirtschaftlichen Totalschaden hinauslaufen.


    Die GT6M wurden Mitte der 90er geliefert, also bald 25 Jahre alt. Die Bremer werden ihre ähnlichen GT8N demnächst ersetzten, wohingegen München seine GT6N aus der gleichen Zeit großteils saniert hat. So wie das eine Element auch innen aussah, ist wohl von einem wirtschaftlichen Totalschaden auszugehen

    Was versteht ihr unter Multi ober Einzelgelenkfahrzeuge? Die meisten der Fahrzeuge haben mehr als ein Gelenk.


    Multigelenkwagen sind Fahrzeuge mit Fahrwerksmodulen, zwischen denen die anderen Wagenteile, meist erheblich länger eingehängt sind, z.B. der Siemens Combino classic, oder die Stadler Variobahn (München S). Diese Fahrzeuge haben den Ruf, die Gleise stark zu beanspruchen.
    Die Bezeichnung Einzegelenkfahrzuege, die ich so noch nicht gehört habe, bezieht sich auf Bahnen, die dem GTXN entsprechen, also dem ersten 100% Niederflurtyp, wie zum Beispiel die Münchner R-Wagen, Frankfurt R, Braunschweig oder Jena Tramino. Hier ruht jeder Wagenkasten auf einem eigenen Drehgestell.


    1. Ein Einzelgelenkfahrzeug weist kein besseres Fahrverhalten auf als ein Multiglenkfahrzeug


    Ist das so? Die GTXN Familie, auf die der Avenio aufbaut, zählen zu den Drehgestellfahrzeugen. Möglich ist natürlich, das sie andere Fahreigenschaften haben, als die 70% Niederflurer, da die Torsionskräfte der Drehgestelle zur Ansteuerung der Gelenke verwendet werden. Im Übrigen hängt es auch vom Fahrzeug direkt ab. Ich finde nämlich, die ST13/14 laufen deutlich besser als zum Beispiel die Frankfurter S-Wagen



    2. Meines Wissens ist der Avenio als Einzelgelenkfahrzeug nur in Normalspur verfügbar


    Das mag sein, allerdings hat Solaris auf der Basis des GTXN Meterspurfahrzeuge für Jena und 1100mm für Braunschweig gebaut. (Ob das eine wirkliche Alternative ist, sei mal in den Raum gestellt).



    Abgesehen davon konnte mir bisher noch niemand einen ernsthaften Vorteil von 100 % Niederflur gegenüber 70 % Niederflur darlegen.


    Möglich, das es Betriebe gibt, die alle Zugänge und oder Plätze barrierefrei haben wollen. Man darf nicht vergessen, das solche Entscheidungen oft auch politisch motiviert sind, wobei der technisch sinnvolle Aspekt gerne mal hinten herunter fällt


    Vom Aussehen her finde ich die echt gewöhnungsbedürftig. Sehe ich richtig das kein komplettes Scheinwerferglas über den beiden "einzelnen" gibt?


    Wahrscheinnlich sind die günstiger. Ist schon länger bei vielen Fahrzeugherstellern so. Solaris, Scania, Volvo oder Swiss-Trolley haben alle solche kleinen Scheinwerfer ohne komplettes Scheinwerferglas, unabhängig ob LED oder nicht,
    Wundert mich übrigens, dass MAN das macht, denn beim neuen Lion's City ist die Scheinwerfergestaltung ein markantes Designelement

    Tram2000:


    Genau dies war mein Ansatz, wo man eine Kurzkupplung und den Balg / Übergang unterbringt.
    Ich war zwar mal in der Grube unter einem S-Wagen, habe aber auf solche Details nicht geachtet.
    Edit meint noch,- S und U-5 Wagen haben doch die gleiche Basis ?(


    Das stimmt schon, aber dann hat man in der Mitte des Zuges einen Hochflurbereich.

    Die Niederflurstraßenbahnen sind wegen der Antriebsproblematik auch nicht beliebig teilbar, weil sonst Motoren fehlen. Die einzige Niederflurbahn die damit kein Problem haben sollte ist das Modell Ulf aus Wien.


    Beim GTXN bzw. der aus ihm abgeleiteten Combino Plus bzw. Avenio geht das schon. Hier sind Variationen vom 2 Teiler (Avenio in München bzw. GT4N in Japan) bis zum Achteiler in Budapest, möglich.