Beiträge von Tim

    Also ich muss sagen, dass es seit dem letzten Fahrplanwechsel echt noch chaotischer geworden ist. Der RE 60 steht regelmäßig auf der Brücke vorm Frankfurter Hauptbahnhof mehrere Minuten und trifft dann erst ein, wenn die eigentliche Abfahrtszeit zur Rückfahrt nach Mannheim schon erreicht ist. Regelmäßig verlässt dieser dann erst mit +15 oder +20 den Frankfurter Hauptbahnhof. Beim RB 68 ist das nicht so tragisch, da dieser in Frankfurt Hbf etwas mehr Wendezeit hat und teilweise auch in Darmstadt noch etwas Standzeit hat.


    Und einen RE 60 mit der

    Ankunft um 23:11 in Darmstadt

    mit mehreren RE 60 im Berufsverkehr zu vergleichen, ist auch relativ sinnlos. Am späten Abend bzw. in der Nacht ist der Zugverkehr halt einfach stabiler.

    Außerdem sind die meisten Fahrgäste tagsüber (vor allem morgens und nachmittags) unterwegs, wenn die meisten Störungen/Verspätungen sind. Da bringt es nichts, einen Zug zu nennen, der pünktlich ist, aber von der Uhrzeit her einfach nur eine Minderheit betrifft.

    Die Fahrradhalter finde ich ziemlich ungünstig. Gerade schwere E-Bikes kann man damit wohl kaum hinreichend sicher fixieren.

    Ich finde die neuen Fahrradhalter hingegen sehr praktisch. Beim aktuellen Fahrradabteil kann man immer nur das vorderste Fahrrad ohne Probleme rausschieben, wenn man aussteigen möchte. Wenn allerdings andere Fahrräder vor deinem Fahrrad stehen, müssen erst einmal alle anderen ihr Fahrrad woanders hinschieben, nur das man seins dann von hinten rausschieben kann. Danach müssen auch wieder alle ihr Fahrrad zurück schieben. Und das an jeder Station. Außerdem fallen ständig Fahrräder um und man kann auch nur das Fahrrad an der Wand gut anschließen.

    Durch die neuen Fahrradhalter werden die Fahrräder nicht mehr ständig umfallen und man kann jedes Fahrrad problemlos anschließen und abstellen, ohne andere Fahrradfahrer (bzw. Rollstuhlfahrer) dabei zu behindern.



    Am Ende des Fahrzeuges, wo aktuell die beiden 1. Klassen sind, hätte man meiner Meinung nach gut das Sitzbankkonzept aus dem Ideenzug umsetzten können. Gerade für Gruppen wäre das bestimmt eine gute Idee, vor allem, weil es nicht mal mehr 4er-Sitzgruppen gibt.

    Hier ein Foto der Sitzbank aus dem Ideenzug:

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    Hallo!


    Vor ein paar Tagen war ich in Eschborn an der Homburger Bahn an der neu gebauten Brücke, wo sich später dann die beiden RTW-Linien trennen werden in Richtung Bad Homburg und in Richtung Frankfurt-Praunheim.

    Hier ein paar Fotos:


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    Zusammen mit einem netter Arbeiter durfte ich auch ein paar Fotos von der Brücke oben machen.


    Kurz vor der Brücke:

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    Auf halber Höhe:

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    Oben angekommen! Blick auf die Homburger Bahn in Richtung Steinbach:

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    Blick in Richtung Eschborn Ost/Südbahnhof:

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    Blick in Richtung Frankfurt-Praunheim:

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    Hallo,


    das Schulprojekt habe ich vorgetragen und die Daten daher ausgewertet. Es haben insgesamt 195 Personen an der Umfrage teilgenommen, was deutlich über meinen Erwartungen liegt. Neben den Usern hier im Forum haben auch manche Lehrer meiner Schule und viele Schüler meiner Jahrgangsstufe (Klasse 12) teilgenommen. Auch Personen aus meinem Bekanntenkreis wurden befragt.


    Zunächst erst einmal das Alter der Befragten:

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    Weiter geht es mit 3 Fragen, welches Verkehrsmittel am häufigsten benutzt wird

    (durch Mehrfachauswahlmöglichkeit ergeben die Prozente nicht 100%)

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    Mit den nächsten beiden Fragen wollte ich herausfinden, welches Verkehrsmittel man unter idealen Bedingungen eher nutzen würde:

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    Interessant ist, dass rund zwei Drittel unter idealen Bedingungen eher die Bahn nutzen würden, als das Auto. Daran kann man auch gut sehen, wie viel Mehrpotenzial an Fahrgästen möglich wäre.

    Auch sehr interessant, dass die Hälfte der Leute, die für das Auto unter idealen Bedingungen abgestimmt haben, einsehen, dass Investitionen in die Schiene wichtiger sind:

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    Auch hier spiegelt sich wider, dass die Straßeninfrastruktur deutlich besser ausgebaut ist als die Schieneninfrastruktur.

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    Durchschnitt: ≈5,88

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    Durchschnitt: ≈7,38

    Der Durchschnitt ist bei den Straßenverbindungen also um 1,5 Skala-Punkte größer als bei den Bahn- und Busverbindungen.


    Die wichtigste Frage für mein Schulprojekt war diese hier, da ich unter anderem auch den Pendlerzufluss nach Frankfurt beachtet habe. Frankfurt besitz an Werktagen täglich circa 400 Tausend Einpendler, aber nur rund 100 Tausend Auspendler. Das Pendlersaldo (Einpendler - Auspendler) beträgt also etwa 300 Tausend Personen, die sich an Werktagen tagsüber also mehr in Frankfurt aufhalten. Frankfurt hat somit mit Abstand den höchsten Pendlerzufluss deutschlandweit, danach folgen Hamburg und München.

    Daher muss Frankfurt auch die Infrastruktur für deutlich mehr als 1 Million Personen bereitstellen, was man auch sehr stark zur HVZ merken kann.

    Auch in meiner Umfrage sieht man, dass deutlich mehr Personen nach Frankfurt einpendeln wie aus Frankfurt auspendeln, allerdings fällt es hier nicht so deutlich aus, wie ich es mir erhofft hatte:

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    Zuletzt hatte ich in der Umfrage noch gefragt, was in Frankfurt nicht gut läuft. Hier durfte jeder einen freien Text schreibe, was auch fast alle der 195 Teilnehmer gemacht haben. Ich habe mir die Mühe gemacht und alles geordnet aufgeschrieben, während die KI im Vorhinein bereits doppelte oder ähnliche Texte zusammengeführt hat:



    Allgemein ÖPNV:

    • Unzuverlässigkeit des ÖPNV
      • Häufige Verspätungen
      • Häufige Ausfälle
      • Gravierende Streiks
    • Schlechte Fahrgastinformation
      • Vor allem bei größeren Störungen (z.B. Sperrung S-Bahn Tunnel)
      • Unzuverlässige und häufig falsche Echtzeitdaten der VGF und ICB zu den Frankfurter Bus- & Straßenbahnlinien
      • Wenig Informationen zu privaten EVU (z.B. HLB & Vias)
    • Fahrkarten zu teuer
    • Viele Baustellen, die Bus und Bahn einschränken
      • Würde man sich direkt darum kümmern statt zu warten, würde es solche Probleme eigentlich nicht mehr geben.
    • Fehlende Tangentialverbindungen
      • Z.B. von Nieder-Eschbach nach Hausen, da sich der Umstieg an der Hauptwache mehr lohnt
      • Z.B. um im Westen von Frankfurt unterwegs zu sein, muss man immer über den Hauptbahnhof fahren
    • Zeitverlust und Verspätungen durch mangelhafte oder fehlende Bevorrechtigung des ÖPNV an Ampeln
      • Straßenbahnen & Busse stehen ständig vor roten Ampeln
      • Ampelschaltung für Straßenbahnen könnte an vielen Stellen optimiert werden



    Nur Bahnverkehr:

    • Ständig Verspätungen & Ausfälle
    • Komplett überlastete Eisenbahninfrastruktur
      • Vor allem Strecken rund um den Frankfurter Hauptbahnhof
    • Marodes Schienennetz
      • Zu viele Einschränkungen durch Bauarbeiten
      • Zu kurzfristige Ankündigungen von Bauarbeiten (teilweise unter einer Woche)
    • Zu geringe Kapazität bei stark nachgefragten Verbindungen
      • Z.B. RE 2, RB 10, RE 30 & RE 54/55
      • Zu dünner Takt des Regional- & Fernverkehrs
    • Häufige Unregelmäßigkeiten & Großstörungen im S-Bahn-Verkehr
      • Zwischentakte der S1, S2, S5 & S8 fallen sehr häufig aus
      • S3 & S4 fallen oft zwischen Niederhöchstadt und Bad Soden/Kronberg aus
      • Häufige Ausfälle der S4 wegen Personalmangel
      • Bei den Linien S7, S8 & S9 sind Verspätungen garantiert
      • Strecke zum Flughafen überlastet
      • Allerdings: Viele Verspätungen und Ausfälle entstehen durch höhere Gewalt (z.B. Sachbeschädigungen, Gefährliche Ereignisse an/auf der strecke)
      • City-Tunnel (Frankfurt & Offenbach) führt oft zu Ausfällen und Verspätungen
      • „Personen im Gleis“ zu oft als Grund für Verspätungen & Ausfälle
        • Im Ausland (z.B. in Südkorea) gibt es Barrikaden, die es Menschen erschweren, auf die Gleise zu springen
    • Main-Neckar-Bahn (RB68/RE60) unzuverlässig
    • Zu geringe Wendezeiten an ihren Endstationen
      • Z.B. bei S2, S3, S6, RB 10, RE 50, RB 51 & RE 60
      • Dadurch können Verspätungen fast nur durch vorzeitige Wenden kompensiert werden (seltener in Frankfurt, häufiger im Umland)
    • Umstellung auf monatelangen Busersatzverkehr aufgrund nicht ausgereifter Fahrzeuge
      • Z.B. Taunusbahn
    • Problembahnhof Frankfurt Hauptbahnhof
      • Umständlicher Umstieg zwischen den Linien (bessere Lösung: Berlin Hbf)
      • Ebenenwechsel zwischen Bahnhofshalle (oben) und S-Bahn / U-Bahn (unten)
      • Je nach Einfahrtsgleis und Bahnsteig ist der Fußweg bei 5 Minuten Umsteigezeit zu lang
      • Unsicher, vor allem abends und nachts
      • Zu viele Obdachlose und vor allem Drogenabhängige
    • Schlechter Zustand der (unterirdischen) Bahnstationen
      • Verwahrloste und stinkende Bahnhöfe, selbst an Bahnhöfen mit hohem Fahrgastaufkommen
      • Dreckig
    • Züge ohne Klimaanlage im Sommer
    • Fehlende Verknüpfung zwischen S-Bahn, Regionalverkehr und Straßenbahn in Offenbach
      • Beim Einpendeln aus Dietzenbach/Rodgau ist man aufgeschmissen, wenn im City-Tunnel eine Störung vorliegt
      • Westliche Vororte hingegen können auf den Regionalverkehr ausweichen
    • Straßenbahnen werden durch Falschparker und Stau behindert
      • In Sachsenhausen (z.B. Textorstraße)
      • Am Allerheiligentor parken und halten Autos häufig auf den Schienen
    • Total überfüllte Straßenbahnen
      • Frankfurt setzt noch sehr kurze und enge Straßenbahnen ein
      • Kurze Bahnen mit teilweise nur 3-4 Türen
      • Verzögern alles & macht das Bahnfahren stressig und unattraktiv
      • Vor allem in der HVZ Gequetsche in der Straßenbahn
    • Schlechte Anbindung von Frankfurt-Oberrad
      • Takt der Straßenbahnen sollte erhöht werden
      • Bus-Alternative sollte eingeführt werden, da es oft zu Falschparkern kommt



    Nur Busverkehr:

    • dünne Takte des kommunalen Busverkehrs
      • Busverbindungen insbesondere am Wochenende teilweise nur zweistündlich (z.B. Weiltal)
      • Teilweise nur wochentags sinnvoll möglich (z.B. Rhön)
    • Zu wenig Buslinien in Frankfurt
      • Mehrere mögliche Linien werden in eine komprimiert
      • Diese fährt dann erst alle Seitenstraßen ab und braucht viel länger
    • Busse der ICB fallen oft aus
    • Staugefährdete Buslinien
      • Z.B. Linien 30 & 36
    • Teilweise relativ langsame ÖPNV-Verbindungen durch Stau und mangelnde Vorrangschaltung
    • Ampelschaltungen bevorzugen Individualverkehr und Busse müssen warten
      • Bus M34 muss häufig warten
      • Klappt in anderen Städten deutlich besser



    Autoverkehr:

    • Viele Staus
      • Während des Berufsverkehrs ist die Stadt voll mit Stop-and-go-Verkehr
      • Zu viel Innenstadtverkehr
      • Hanauer Landstraße zwischen Ortseingang und A661
      • Eschborner Dreieck von der A66 runter zu den Hauptverkehrszeiten Chaos (besonders mit der aktuellen Baustelle)
    • Verkehr am Hauptbahnhof zu chaotisch
    • Gefährlich wurde es erst durch die Radwege, wo kaum einer fährt


      • Autos müssen sich eine Spur teilen
      • Dadurch werden künstlich Staus erzeugt
      • Unnötige Abgase und Lärm (durch Hupen)
      • Keine mehrspurigen Aus- und Einfallstraßen mehr, dafür überbreite Radwege
    • Zu viele & große Baustellen
      • Viele Baustellen an der Autobahn
      • Nach 2–3 Jahren immer noch nicht fertig
    • Viel zu starker Fokus auf „Verkehr = Auto“
    • Parkmöglichkeiten
      • Zu viele (parkende) Autos ohne Grünflächen in der Innenstadt
      • Bei Autos schlechte Parkmöglichkeiten
      • Zu wenige Ladestationen für E-Autos
    • Zu geringe Rücksichtnahme zwischen den einzelnen Verkehrsteilnehmenden



    Radverkehr:

    • Radwege sind nicht perfekt gelöst
      • Teils unvollständige Radwegführung
      • Fahrradwege meist eine Katastrophe und nicht zu Ende gedacht
      • Radwege enden häufig im Nichts
      • Viele Radwege sind nicht existent
      • Zu wenig echte Radwege
      • Ausbaufähige Fahrradinfrastruktur
      • Zu wenig Radwege im Frankfurter Westen
      • Fehlende Linksabbiegemöglichkeit an Kreuzungen
      • Gefährliche Wege für Fahrradfahrer
    • Frankfurt ist nicht fahrradfreundlich genug (zu wenig Fokus auf dem Fahrrad)
    • Gefährliche Situationen durch Fehlverhalten von Autofahrern
      • Gefährliches Überholen von Radfahrern im Überholverbot, z.B. zwischen Breitenbachbrücke & Westbahnhof
    • Zu wenig Fokus auf Multimodalität (mit Fahrrad + Bahn)
    • Ignorante Radfahrer & E-Roller-Fahrer, die sich an keine Regeln halten
      • Gehwege benutzen
      • E-Roller als Stolperfallen abstellen
      • Rotlichtmissachtung
      • Zu schnelle Geschwindigkeiten



    Wenn noch Fragen oder Unklarheiten bestehen, könnt Ihr gerne nachfragen. :)

    Harte Sache mit den 60min Takt nach Hanau. Spart man dann ein Kurs oder ist es wegen der Stromeinsparung wegen? Das es im Rhein-Main-Gebiet noch Tagsüber ein 60min Takt für S-Bahnen geben wird hätte ich nicht gedacht.

    Vielleicht liegt es auch an der hohen Streckenauslastung, schließlich müsste man dann auf die alte Bestandsstrecke wechseln. Zum Vergleich: Bei der S6 endet auch bereits jede zweite in Bad Vilbel, weil die Strecke nicht mehr hergibt.

    PS: Die Regionalzüge fahren ja trotzdem noch bis Hanau. Somit wäre es zum aktuellen Zustand eine Änderung, aber nicht zwingend eine schlechte.

    Vielen Dank PCABusundbahnfan und baeuchle für euer Feedback!


    Einzig die Gegenüberstellung der unvollständigen Investitionskosten Straße mit den Gesamtkosten der Eisenbahn finde ich unglücklich.

    Ja, ich verstehe den Punkt. Bei der Eisenbahn sind die Gesamtkosten pro Kopf öffentlich, bei der Straße ist das alles etwas komplexer und ich habe keinen Wert für alle Straßen gefunden. Da es mir aber wichtig war, einen Zahlenwert bei der Frage mitzugeben, habe ich diese Lösung gewählt, auch weil man dann ein grobes Gefühl hat, wie viel überhaupt ausgegeben wird.

    Hallo.


    Für ein Schulprojekt der 12. Klasse zum Thema „Infrastrukturentwicklung & Stadt-Umland-Beziehungen“ am Beispiel von Frankfurt benötige ich Erfahrungen und verlässliche Werte von Pendlern.


    Zur Umfrage geht es hier: Infrastrukturentwicklung & Stadt-Umland-Beziehungen


    Die Umfrage ist komplett anonym, hat nur 10 Fragen und dauert daher nur wenige Minuten. Für mein Schulprojekt würde es sehr weiterhelfen. Vielen Dank an jeden, der daran teilnimmt.


    Wenn Interesse besteht, kann ich die Ergebnisse Ende nächster Woche auch hier im Forum teilen.

    Hallo.


    Heute gab es in Frankfurt viel Chaos im Fernverkehr. Die Main-Neckar Brücke am Frankfurter Hauptbahnhof war aufgrund von planmäßigen Bauarbeiten nur zweigleisig befahrbar. Viele ICE-Linien, die in Frankfurt Hbf halten, aber nicht enden, wurden übers Forsthaus (Südbahnhof / Louisa <—> Stadion / Niederrad) umgeleitet (z.B. die ICE‘s München <—> Essen und Berlin <—> Basel).


    Zudem gab es heute eine Stellwerksstörung in Montabaur auf der Schnellfahrstrecke Köln/Rhein-Main, weshalb die ICE‘s, mit Richtungswechsel am Frankfurter Flughafen, über Niederrad und Höchst in Richtung Mainz gefahren sind, von dort aus über die bereits stark ausgelastete linke Rheinstrecke über Koblenz und Bonn (beides ohne Halt) bis nach Köln gefahren sind. Fahrzeitverlängerung von 1,5 Stunden. Da der östliche Teil von Mainz dieses Wochenende ebenfalls gesperrt war, mussten die ICE‘s die längere Umleitung über Höchst, statt über Kelsterbach und Rüsselsheim, fahren. Das führte dazu, dass neben den vielen Umleiter-ICE‘s auch RE 2, RE 3 und viel Güterverkehr über Hochheim und Höchst umgeleitet wurde. Im Blockabstand kamen die Züge, die S1er haben dabei den Verkehr sehr stark aufgehalten. Auch in Niederrad kam es zeitweise zu Verzögerung aufgrund der hohen Streckenauslastung.


    Der Bahnübergang in Frankfurt Nied an der Oeserstraße war fast dauerhaft geschlossen. Die Busse der Linie 59 standen vor‘m Bahnübergang Schlange, da die Autos von der anderen Straße Vorfahrt haben und der Stau hat sich nicht aufgelöst, da der Bahnübergang nie länger als 1-2 Minuten geöffnet war. Zu Spitzenzeiten war dieser 5 Züge lang geschlossen (circa 12 Minuten).

    Auch über die S-Bahn Strecke wurden Regional-, Güter- und Fernzüge umgeleitet.

    Ich bin gestern auch mit dem neuen T-Wagen gefahren.


    Mir ist dabei aufgefallen, dass an jeder Station die ersten Buchstaben der Ansage abgeschnitten sind. Gehört hat man also immer: „ste Station, […]“. Den Stationsnamen hört man zwar trotzdem, aber den Fehler hätte man während der Aufarbeitung trotzdem beheben können. Genauso auch, dass auf den Anzeigen im Fahrgastraum nicht die Uhrzeiten und Echtzeitdaten stehen.

    Ansonsten vom Fahrgefühl her ein super Fahrzeug. Fährt ruhig und ist sehr leise.

    Eine S4 (Ich glaube, es war die mit Abfahrt um 9:13 Uhr in Süd) wurde von Frankfurt Südbahnhof bis Frankfurt-Rödelheim ohne Halt umgeleitet.

    Wahrscheinlich muss sie dann in Frankfurt Süd in die andere Richtung ausgefahren sein und an der Stresemannallee vorbei in Richtung Hauptbahnhof. Auf der Brücke dann geradeaus auf die Main-Weser Bahn und kurz hinterm Westbahnhof dann wieder auf die Homburger Bahn draufgefahren. Auch sehr interessant dieser Laufweg. Hat sich vermutlich angeboten, da auf der Main-Weser Bahn sowieso nichts los war… :D

    Heute ist der neue „Demokratie-Wagen“ auf der S8/S9 (Richtung Hanau vorne).
    Als nächstes fährt er als S8 nach Wiesbaden Hbf (Abfahrt in Hanau Hbf um 18:16 Uhr).

    Im Innenraum sind auch einige Poster an die Scheiben geklebt worden, ähnlich wie bei der Klimaschützer-S-Bahn.

    Wir haben einen neuen Werbe 430 bei der S-Bahn Rhein-Main: Den 430 106 als „Demokratie-Wagen“. Er stand eben am Frankfurter Hauptbahnhof an Gleis 1A. Gegen 13:35 Uhr ist wieder rausgefahren.

    Er erinnert mich an den Werbe 430 zur neuen Station „Gateway Gardens“ von vor einigen Jahren!


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    Nachtrag: Ich habe wohl zu lange gebraucht zum Schreiben, NITS_shu war etwas schneller… :D

    Hier wurde schon einmal etwas zu Generalsanierung am rechten Rhein geschrieben, da die Generalsanierung aber nicht nur die Vias betrifft, eröffne ich hiermit mal einen neuen Thread.


    Die Generalsanierung am rechten Rhein von Wiesbaden bis Troisdorf beginnt abends am Freitag, den 10. Juli, und endet zum Fahrplanwechsel am Samstag, den 12. Dezember 2026. Der RMV hat nun die endgültigen Beeinträchtigungen veröffentlicht.

    Auf der rechten Rheinstrecke sind folgende Linien betroffen:

    • RB 10 fährt nur noch zwischen Frankfurt Hbf und Wiesbaden Hbf
    • RE 9 entfällt komplett (aber das ist ja eigentlich nichts neues ;))
    • Auch auf der RB 75 kommt es zu Ausfällen zwischen Mainz-Bischofsheim und Wiesbaden Hbf, es geht dann nur noch stündlich bis Wiesbaden Hbf

    Da viel Güterverkehr über Siegen, Gießen und Friedberg umgeleitet wird, muss es auch auf der Main-Weser Bahn zu Ausfällen kommen:

    • Der RB 37 fährt mittags (10 Uhr bis 15 Uhr) sowie abends ab 19 Uhr nur noch im 2-Stunden-Takt
    • Ebenfalls entfallen die Fahrten, die als RE 30 nach Gießen geführt werden und so wie der RB 37 an jeder Station zwischen Friedberg und Gießen halten


    Zum Schienenersatzverkehr wird folgendes geschrieben:

    Fünf SEV-Linien auf dem Abschnitt Koblenz – Wiesbaden

    • 10X: 30-Minuten-Takt – Expresslinie zwischen Wiesbaden und Koblenz
    • 10E: 30-Minuten-Takt – Grundlinie zwischen Wiesbaden und Rüdesheim mit Bedienung aller Halte der Linie RB10. Enthalten in dieser Linie sind Schülerfahrten zu den Standorten Hildegardisschule Rüdesheim / Geisenheim (Ursulinen und Berufsschule). Zusätzlich wird diese Linie auf einen 15-Minuten-Takt verdichtet: in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen 06:00 und 10:00 Uhr sowie in Fahrtrichtung Rüdesheim zwischen 15:00 und 19:00 Uhr.
    • 10A: 30-Minuten-Takt – eine verstärkende SEV-Linie, die zwischen Mainz und Rüdesheim verkehrt.
    • 10B: 30-Minuten-Takt – Verstärkerfahrten, die von Wiesbaden bis Hattenheim beschleunigt unterwegs sind. Eingesetzt wird diese Linie Richtung Frankfurt zwischen 06:00 und 10:00 Uhr sowie zwischen 11:30 und 20:30 Uhr in beide Fahrtrichtungen.
    • 910: 30-Minuten-Takt – SEV zwischen Braubach und Koblenz

    Aufgrund der Auswirkungen der Korridorsanierung auf die Züge der Linie RB37 zwischen Friedberg und Gießen, gibt es auch hier einen SEV-Verkehr.

    • 37E: Zwei-Stunden-Takt – Linie verkehrt von 10:00 bis 16:00 Uhr sowie von 18:00 bis 21:00 Uhr zwischen Gießen und Butzbach, jeweils mit Anschluss von/zur RB40/41.


    Vom 15. Juli bis zum 28. Juli entfällt auf der Linie 10X der Halt in Assmannshausen und in Lorch wird nicht am Bahnhof gehalten. In diesem Zeitraum wird die SEV-Linie 10P eingeführt, die stündlich zwischen Lorch und Assmannshausen über Aulhausen nach Rüdesheim pendelt. In Rüdesheim kann man dann auch zu den anderen 10er-SEV-Linien umsteigen.

    Hallo!

    Gestern wurden auf der S1 bei den Regeltakten die Verspätungen als Grund "Notfalleinsatz im Zug" angekündigt. Das war korrekt.

    Genau, im Citytunnel gab es gegen 13 Uhr einen Notarzteinsatz bzw. „Ärztliche Versorgung eines Fahrgastes“, es herrschte großes Chaos.


    Als Grund für die Ausfälle der Taktverstärker wurde ein "defektes Stellwerk" genannt. Warum bei den Ausfällen der Taktverstärker (auch bei der S2) nicht der Notfalleinsatz genannt wurde, kann ich mir nicht erklären. Einen Personalausfall habe ich nicht gehört.

    Ja, eigentlich unterbesetztes Stellwerk in Frankfurt, genauso auch wie am Montagnachmittag schon. Die Ausfälle der Taktverstärker dadurch wurden schon vor dem Notarzteinsatz im Citytunnel eingepflegt. Spätestens bei der Citytunnel-Sperrung wären die Taktverstärker wahrscheinlich dann sowieso wieder ins Depot gefahren… :D

    Gestern war ich an der ehemaligen Sodener Bahn unterwegs und habe mir den Baufortschritt an den beiden Bahnübergängen in Sulzbach und Sossenheim angeschaut.



    In Sulzbach an der Bahnstraße sieht es so aus, als wäre die Bahnstrecke schon komplett vergessen…

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    Auch der Haltepunkt sieht sehr verwahrlost aus:

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    In Sossenheim am „Sossenheimer Weg“ sieht man schon mehr:


    Blick in Richtung Frankfurt Höchst:

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    Blick in Richtung Bad Soden:

    IMG-3746.jpg


    Hier wird anscheinend demnächst mit dem zweigleisigen Ausbau begonnen.

    Der 430 108 wurde heute Nacht von der S-Bahn Werkstatt zur großen S-Bahn Abstellung am Frankfurter Hauptbahnhof rangiert. Jetzt steht er dort zwischen zwei anderen 430ern. Hinten steht ein 430.1 mit einigen Metern Abstand und vorne ein 430.3, dieser steht ziemlich nah dran, ob sie gekuppelt sind, konnte ich aber leider nicht erkennen.

    Gibt es aktuelle Fotos wo man die Lok besser von der Seite sieht als auf dem Bild von K-Wagen?

    Hier ein Top-aktuelles Foto von heute Mittag aus Höchst von der Seite:


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    die br52 4867 hatte bis letztes Jahr Auf jeden Fall eine Hohe Pfeife seit dem Jahr hat sie eine Tiefe Pfeife

    Eigentlich sollte man doch aus Fehlern lernen ;)

    Entweder 52 4867 oder BR 52 der HEF

    Was ich mich frage, warum man auf dem West-Ast der S2 nur die RE/RB an allen Stationen halten lässt und nicht die S2 zwischen Niedernhausen und Höchst / Griesheim fährt. Bei früheren Störungen wurde das gemacht.

    Und vor allem die Einsatzstelle in Niedernhausen hat ja dann auch überhaupt nichts zu tun. Leerfahrten wird es wohl auch zur Abstellanlage geben.

    Im Januar an einem Wochenende (24./25. Januar) ist bei einer Sperrung zwischen Kriftel und Höchst die S2 sogar nur zwischen Niedernhausen und Kriftel gefahren. Jetzt in der HVZ wäre das wichtiger und zudem würde man ja nicht nur bis Kriftel fahren, sondern sogar mindestens bis Frankfurt Höchst, von wo es genügend Möglichkeiten nach Frankfurt Hbf und in die Innenstadt gibt.

    Gestern ist mir auch der 423 377 mit neuem Lack aufgefallen, der allerdings den RMV Streifen besitzt, das S-Bahn Logo allerdings nicht.

    Gestern fuhr er auf dem S6-Südtakt: Darmstadt Hbf (FD) 10:35 Uhr - Bad Vilbel (FVL) 11:34 Uhr