Beiträge von Kniegang

    Hat man in Bad Homburg für den Gleiswechselbetrieb auch ein Einfahrsignal vom Gegengleis nachgerüstet? Aktuell dürfte dort nur ein niedriges Sperrsignal stehen. Oder ist das nur eine Bauvorleistung für wenn das ESTW Bad Homburg da ist?

    Das ist eine Bauvorleistung, in Bad Homburg ist von ESTW noch nicht viel zu sehen. Aufgrund der unterschiedlichen Stellwerkstechnik sind Fahrten auf Zs 8 nicht mehr zulässig und die Ausfahrsignale gen Friedrichsdorf wurden dieser Funktion bereits "beraubt". Falls nötig, muss hier auf schriftlichen Befehl zurückgegriffen werden, zumindest bis GWB zwischen Friedrichsdorf und Bad Homburg vollständig eingerichtet ist.


    Die S5 fuhr ja in den letzten Jahren bis zum Umbau immer von Gleis 5 ab, und ich erinnere mich, vor einigen Jahren mit dem Fahrrad nebendran mithalten zu können – also eher 40 km/h ;)


    Ich habe gerade nochmal einen Blick in die betrieblichen Unterlagen geworfen, für Friedrichsdorf steht dort ein A50, also ist bei Hp 2 Ausfahrt mit 50 km/h zulässig. Aufgrund einer nicht ganz so dollen Gleislage an einer der Weichen wird das jedoch nicht immer ausgefahren, damit es nicht ganz so heftig schaukelt. Unbedenklich, aber letztlich unkomfortabel. Und hoffentlich auch behoben, sonst wird das mit künftig erlaubten 60 etwas abenteuerlich 😉

    Auch bei kurzfristigen Bauarbeiten sollte es ja wenigstens möglich sein, Teilausfälle und ggf. SEV nachvollziehbar einzutragen.


    Montag klappte das für 25051 und 25053 ja auch, die entsprechende Info gab es Sonntag um 17:42. Die Fahrzeiten des SEV wurden gegenüber denen des Zuges nicht angepasst, aber immerhin wurde zumindest gestern die Ankunft des Busses abgewartet.


    Grund für die Ausfälle sind kurzfristige Bauarbeiten am Gleis 2 in Kaub. Dadurch sind Nord-Süd-Verkehre auf die Nutzung von Gleis 3 angewiesen, wodurch die Bereitstellung von Zügen dort nicht möglich ist.

    Ich habe bisher keine anderen Beiträge dazu gefunden, dementsprechend hier das aktuelle SEV-Konzept.


    Es gibt einige Änderungen im Vergleich zur Vorplanung; so fährt Bus RB10A nicht mehr nach Mainz-Kastel, sondern nach Mainz Hbf. Für die Pendler auf die andere Rheinseite sicherlich ein Vorteil, jedoch auch eine Verschlechterung für Fahrgäste der Relation Rheingau <-> Frankfurt.
    Bus RB10B verkehrt als reine Verstärkerlinie für insgesamt 6 Stunden täglich zwischen Wiesbaden und Rüdesheim.
    Hauptlast fällt auf die Linien RB10E, die ebenfalls halbstündlich zwischen Rüdesheim und Wiesbaden pendelt, und RB10X, die ab Rüdesheim weiterhin ohne Halt nach Wiesbaden fährt.


    Im nördlichen Abschnitt ist die eingleisige Fortsetzung des RE8 scheinbar aufgegeben, jetzt ist von SEV auf ganzer Länge die Rede.

    Die Verlegung der Linie RB10A von Mainz-Kastel nach Mainz ist für Pendler nach Mainz sicherlich vorteilhaft, das sollte die Reisezeit deutlich kürzen - auf der anderen Seite fahren damit alle anderen SEV-Linien durch die Wiesbadener Innenstadt. Deren Zuverlässigkeit dürfte, besonders zur HVZ, durchaus zu wünschen übrig lassen.
    Auch verlagert sich der Verkehr von und nach Frankfurt somit ausschließlich auf den Wiesbadener Hauptbahnhof. Zwar wäre es theoretisch auch denkbar, beispielsweise mit dem RE2 nach Mainz zu fahren und dort umzusteigen - da dieser aber bereits ohne rechtsrheinische Sperrung chronisch überlastet ist (und künftig die einzige Direktverbindung von Frankfurt nach Koblenz darstellt), wäre davon abzuraten.

    Ob drei bis vier Busse ausreichen werden, um die (z.T. selbst mit 8 Wagen verkehrenden) überfüllten Züge adäquat zu ersetzen, kann ich zwar zum jetzigen Zeitpunkt nur vermuten, jedoch erscheint mir das etwas unterdimensioniert. Geht man jedoch davon aus, dass der Großteil aufs Auto umsteigt, ist das bereits realistischer. Die Zahl der Touristen müsste ebenfalls deutlich sinken, um im SEV Platz zu finden - jedoch mit entsprechend deutlichen Effekten auf die regionale Wirtschaft.

    In Bad Vilbel steht (mindestens) ein 430 abgestellt.

    Hat zwar nicht zu heißen, dass er auf der S6 fahren wird irgendwann, dennoch irgendwie interessant...

    Wird ja seine Gründe haben.

    Grüße,

    462

    Dazu kann ich näheres sagen, da ich ihn vor etwa 10 Tagen dorthin gefahren habe.

    Dem fehlt ein Ersatzteil für eine Reparatur, das aber noch auf sich warten lässt. Da er in Frankfurt im Weg stünde, ist er bis auf weiteres in Bad Vilbel abgestellt.


    Hat also nichts mit einem Einsatz auf der S6 zu tun.

    Prinzipiell müsste ja (zumindest) ab Februar bis Dezember 2026 ein Mehr an Verkehr möglich sein weil die RE9 ja nicht fährt…

    Der Grund für den Ausfall des RE9 liegt ja aber in den Bauarbeiten in Frankfurt-Höchst für den Bau der RTW. Während der Bauarbeiten dort wird kein Mehrverkehr möglich sein.


    Einen T15 auf der S1 wird es auch nicht geben, solange die S9 weiterhin nach Wiesbaden fährt, da die Trassenkapazität zwischen Kostheim und Wiesbaden Ost dafür nicht ausreicht. Eine Einkürzung der S9 bis Opelwerk ist aber auch erst nach Fertigstellung der Wallauer Spange vorgesehen, sodass der status quo hier vorerst zementiert ist.


    Bliebe nur eine Aufstockung der RB10, die aufgrund der verzögerten Auslieferung der Neufahrzeuge auch nicht realistisch erscheint.

    Am ersten Tag fallen alle RE9 Fahrten den

    ganzen Tag aus. Für die Fahrt um 9.04 ab Eltville stand in Eltville ein SEV Bus, der aber nirgendwo vermerkt und angekündigt ist. Macht irgendwie auch gar nicht so viel Sinn, weil ja die RB10 um 9:10 Uhr fährt (und auch gefahren ist).

    Zumal an einem Sonntag im Dezember der Andrang in Eltville auch relativ gering ausfallen dürfte. Aber lieber so statt brauchen und nicht haben, falls bei der RB10 auch Fahrten ausfallen.


    Vias erwartet wohl die Flirt 3 XL für Ende 2026, das könnte also knapp werden mit dem Einsatz auf dem RE19, da ja noch Testfahrten und Fahrzeug-Ausbildungen stattfinden müssen.


    Zu den ex DB Flirt 1 aus Mukran habe ich leider keine neuen Informationen. Da das Redesign der Vias-Bestandsfahrzeuge jedoch heruntergefahren wurde (nur noch ein Zug statt zwei bis drei gleichzeitig), wäre eine parallele Aufarbeitung hier weiter möglich.

    Die Zuverlässigkeit hat sich in den vergangenen Wochen deutlich verbessert, der Fahrplan wird (abgesehen vom nächtlichen SEV, der aber auch diese Woche endet) inzwischen vollständig gefahren.


    Dazu zählen auch Leistungen, die dieses Jahr fast nie gefahren sind (z.B. 04:53 von Kaub nach Neuwied, 06:54 von Neuwied nach Kaub, 13:23 von Frankfurt nach Assmannshausen).


    Ab und zu fallen weiterhin kurzfristig Fahrten aus, aber selbst das ist kein Vergleich zu den Zuständen vor einem halben Jahr.

    Natürlich mangelt es aber weiterhin an Personal und vor allem Fahrzeugen, grade zur HVZ ist es immer noch sehr kuschelig in den Zügen.


    Das wird sich aber auch frühestens ändern, wenn die Flirt 3 XL im Einsatz sind, also vsl. in einem Jahr.


    Zum Thema Fahrzeug-Redesign:


    Das WLAN ist inzwischen in allen Fahrzeugen funktionsfähig und meiner Erfahrung nach auch relativ stabil.


    Heute habe ich zum ersten Mal Zeiten in den Info-Displays gesehen, damit wäre ein weiteres Problem behoben.


    Ob die Trittstufen-Problematik inzwischen auch gelöst wurde, werde ich bei Gelegenheit mal erfragen.

    Das halte ich für Wunschdenken, denn 7 Minuten Fahrzeit vom Hbf nach Höchst Gleis 6 (mit 40er-Einfahrt) sind ziemlich unrealistisch. Die RB10 hat hierfür laut Fahrplan 10 Minuten, der RE9 bisher 8 bzw 9 Minuten und ist auf diesem Abschnitt auch entsprechend selten pünktlich.


    Eine Einfahrt nach Gleis 7 könnte mit Fahrplangeschwindigkeit erfolgen, da sind 7 Minuten denkbar. Aber das ist nicht gewollt, da der Bahnsteig als einziger in Höchst bisher nicht barrierefrei erreichbar ist.


    Ansonsten entspricht der Fahrplan mit den kürzeren Fahrzeiten denen des bisherigen RE9. In Richtung Eltville gibt es hier mit 40/41 Minuten Fahrzeit bisher auch weniger Puffer als in Richtung Frankfurt (46/47 Minuten).


    Die RE9 mit Abfahrt um 16 in Höchst werden mit hoher Wahrscheinlichkeit sowieso auf die S1 Zwischentakte (sofern sie denn wieder fahren) nach Hochheim auflaufen (Abfahrt Farbwerke zur Minute 11, Ankunft Hochheim Minute 25). Die längere Fahrzeit führt somit also auch nicht zwangsläufig zu mehr Pünktlichkeit.

    https://www.spnv-nord.de/artik…orridor-mosel-luxemburg-x


    Laut damaliger Pressemitteilung sollte die DB Regio einige Zusatzfahrten der RB10 zwischen Koblenz und Kaub ab Dezember 2025 übernehmen. Im aktuellen Fahrplan kann ich aber keine Verbindungen der DB Regio finden…


    Wenn es so gewesen wäre, wäre ja vielleicht ein Fahrzeug frei geworden für die RE9 😅

    Besagte Fahrten sind bis auf weiteres ausgesetzt, weil DB Regio die Flirt 3 XL deutlich später erhalten hat, als geplant. Kommt vermutlich auch erst nach der Wiedereröffnung der Strecke.

    Leider wurde diesbezüglich auch nie bekannt gegeben, welche Fahrten von DB Regio übernommen werden sollen, sodass man auch nicht wirklich sagen kann, wieviele Fahrzeuge dadurch tatsächlich frei würden.

    War ja in den Fahrplandaten bereits so ersichtlich, insofern keine Überraschung. Ohne Fahrzeuge wäre das ganze sowieso schwierig geworden, bisher ist ja nicht mal ein einziges geliefert, folglich auch Personal nicht darauf ausgebildet etc.



    Edit: Im Radio auf hr Info hieß es vorhin, dass es auch bei der RB10 starke Einschränkungen geben soll. Konnte dazu online aber nichts finden.

    Damit dürfte vermutlich der neue Baustellenfahrplan gemeint sein.
    Zwischentakte fahren wieder, abends flächendeckend SEV, morgens in beide Richtungen einzelne Leistungen im Ausfall.
    Der 25001 (04:53 ab Rüdesheim nach Frankfurt) fällt bis 05.12. zwischen Rüdesheim und Wiesbaden aus.
    Ein sinnfreier Ersatzbus ist auch hier wieder eingerichtet, denn mit dem Folgezug ist man schneller in Wiesbaden. Warum man die Abfahrtszeiten des SEV nicht einfach vorverlegt, damit man ab Wiesbaden in den Zug umsteigen kann und somit zur gleichen Zeit in Frankfurt ist, bleibt ein Rätsel.

    Besonders frustrierend sind derzeit die nur zwischen Wiesbaden und Frankfurt pendelnden Zwischentakte, die jeweils aus und auf Haupttakte wenden. Die Züge kommen von Neuwied / Kaub in angemessener Zugstärke an, fahren dann genau so bis Wiesbaden und zurück - und sind auf diesem Abschnitt fast gänzlich leer - und wenden erst dann wieder auf einen Haupttakt.


    Das führt zu gerade in der Hauptverkehrszeit zu völlig unsinnigen Zugstärken.


    Beim RIS war ich letzte Woche tatsächlich positiv überrascht: die morgendlichen Eskapaden des 25003 wurden im RIS relativ ausführlich dokumentiert - die kaputte Gleisfreimeldeanlage zwischen Kaub und Rüdesheim oder eine Auslösung der Oberleitung in Niederlahnstein zum Beispiel.

    Aber das sind leider die seltenen Ausnahmen - in den meisten Fällen klappt das hinten und vorne nicht.

    Ich bin auch mal gespannt, wie man es überhaupt schaffen will, dann in zwei Wochen wieder einen 30 Minuten Takt anzubieten UND die vollen/neuen Leistungen der RE9 zu übernehmen.

    Vermutlich viel Leihpersonal (was sich als schwierig herausstellen könnte, da die Leiharbeitsfirma wohl insolvent zu sein scheint), Reduzierung aller Fahrzeugumläufe auf Einzeltraktion und inständigem Hoffen, dass Fahrzeug- oder Streckenstörungen so gering wie möglich bleiben, um die Betriebsplanung nicht durcheinander zu bringen.
    Eventuell auch weiterhin reduziertes Fahrtenangebot auf einigen Zwischentakten (besonders 25050, 25057, 25070 und 25083 sehe ich als akut gefährdet - die sind dieses Jahr vielleicht 20 mal gefahren)

    Es ist nur leider schlimm, dass VIAS es einfach nicht schafft, die Fahrplansysteme (DB App) korrekt zu pflegen. Ich kenne Leute, die haben in Rüdesheim gestanden und alle Viertelstunde eine neue Verspätungs-Meldung bekommen bis der Zug dann über 120 Min später kam.

    Es kümmert sich in der Regel eine einzige Person um die Leitstelle im Rheingaunetz, bei Störungen geht der Informationsfluss also solange gut, wie die Dispo dort Informationen erhält und hinterherkommt.


    Für den 25003 lag es unter anderem auch daran, dass der Tf den Fdl mehrfach anrief um zu fragen, wann es weitergeht, aber dort niemand ran ging. Wäre sicherlich besser, dann einfach zu schätzen und pauschal die Verspätung anzuheben, statt gar nichts zu veröffentlichen.


    Bezüglich des 25012: soweit ich das sehe, wurde der 25062 mit +111 in Wiesbaden auf den 25012 gewendet und musste wegen der Eingleisigkeit bis Eltville auf den Gegenzug warten.